Moped Führerschein Test Fragen: Ihr umfassender Leitfaden zur theoretischen Prüfung

Um in Deutschland ein Kraftfahrzeug legal bewegen zu dürfen, ist eine gültige Fahrerlaubnis nötig. Die am häufigsten ausgestellte Fahrerlaubnis ist die Klasse-B. Sie berechtigt Personen ab dem 17. Lebensjahr, Kraftfahrzeuge bis zu 3,5 t Gesamtgewicht (zulässige Gesamtmasse) und nicht mehr als acht Sitzplätzen zu führen.

Voraussetzungen und Anmeldung zur Führerscheinprüfung

Um einen Führerschein zu erhalten oder sich für die Führerscheinprüfung anzumelden, sind unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen, allen voran der Besuch einer Fahrschule. Auch bei einem Führerscheinverlust durch ein Fehlverhalten mit Bußgeld sind diese Punkte zu berücksichtigen. Sie wollen sich demnächst in einer Fahrschule anmelden oder stehen kurz vor der theoretischen oder praktischen Prüfung und wollen sich für alle möglichen Vorkommnisse wappnen? Hier finden Sie alle wissenswerten Informationen rund um den Führerschein.

Kosten und Dauer der Führerscheinausbildung

Vorab lässt sich sagen, dass eine exakte Berechnung der Führerscheinkosten nicht möglich ist. Jede Fahrschule bietet einen eigenen Tarif an, jeder Fahrschüler hat unterschiedlich viel Übungsbedarf und auch missglückte Führerscheinprüfungen lassen die Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis unerwartet steigen. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Zum einen sollten für die Bearbeitung des Antrags durch das zuständige Amt ca. drei bis vier Wochen eingeplant werden. Zum anderen beeinflussen die Vorkenntnisse und die Zeit, die ein Fahrschüler für den theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht in der Woche hat, die Dauer der Führerschein-Ausbildung ganz individuell.

Dennoch lässt sich sagen, dass für den Besuch der 14 Theorie-Themen und die Vorbereitung auf den theoretischen Führerscheintest ca. 6 Wochen eingeplant werden sollten, plus die Zeit zum Lernen für die Führerscheinprüfung. Für die praktische Ausbildung werden in ländlichen Regionen etwa 13 Stunden und in städtischen Gebieten etwa 20 Stunden benötigt, bis die Fahrschüler das Fahrzeug prüfungstauglich beherrschen.

Theoretische Führerscheinprüfung: Wissen und Vorbereitung

Wer in Deutschland einen Führerschein erwerben möchte, muss neben der praktischen Führerscheinprüfung auch eine theoretische Prüfung ablegen. Auf den Führerscheintest werden Sie in ihrer Fahrschule vorbereitet. Hierbei muss der Führerscheinanwärter sein erworbenes Wissen über die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), sowie das richtige Verhalten in Ausnahmesituationen, wie Verkehrsunfälle oder Autopannen, unter Beweis stellen. In der theoretischen Prüfung hat der Bewerber nachzuweisen, dass er die notwendigen Kenntnisse besitzt.

Der theoretische Führerscheintest wird mit einem sogenannten Multiple-Choice-Test abgenommen. Bei dieser Art von Theorie-Test werden Ihnen zu jeder Frage vorformulierte Antwortmöglichkeiten gegeben, aus denen Sie die richtigen Antworten auswählen müssen. Hierbei kann es auch vorkommen, dass mehrere Antworten auf eine Frage zutreffen. In diesen Fällen müssen Sie mehrere Kreuze setzen. Jede Frage hat zwischen 2 und 5 Fehlerpunkten. Die Summe der Fehlerpunkte ist entscheidend dafür, ob Sie bestanden haben oder durchgefallen sind. Für das Bestehen des theoretischen Führerscheintests in der Klasse B sind bspw. 10 Fehlerpunkte erlaubt.

Alle Fragen, die Sie in der theoretischen Führerscheinprüfung erwarten können, finden Sie auch im BILD Online-Führerscheintest. Egal bei welcher Klasse benötigen Sie eine Führerschein-Theorieprüfung und es gibt jeweils offizielle Fragebögen. Unser Führerschein-Quiz (Führerscheintest) dreht sich nur um den Pkw-Führerschein. Doch auch bei allen anderen Klassen gibt es Online-Lernsysteme und einen amtlichen Fragenkatalog, die Bestandteil des theoretischen Unterrichts sind. Die zu beantworteten Fragen unterscheiden sich natürlich, da zum Beispiel bei der Klasse C teilweise andere Fragen benötigt werden. Machen Sie mehrere Führerscheine, müssen Sie also auch mehr als einmal lernen.

Praktische Führerscheinprüfung: Tipps und Ablauf

Der große Tag der praktischen Führerscheinprüfung rückt immer näher. Der praktische Führerscheintest ist eigentlich eine Fahrstunde wie jede andere Übungsstunde auch - mit dem Unterschied, dass außer Ihnen und Ihrem Fahrlehrer noch ein Prüfer mit im Fahrzeug sitzt. Der Prüfer ist auch derjenige, der Ihnen während der Prüfung die Fahranweisungen und -aufgaben stellt. Doch Sie können bereits vor dem Prüfungsbeginn einige Sache beachten, damit Sie entspannt und ohne Stress die Prüfung antreten können.

Zunächst einmal sollten Sie am Tag vor der Prüfung frühzeitig schlafen gehen. Klingt komisch, aber je ausgeschlafener Sie sind desto größer ist Ihr Konzentrationsvermögen. Dadurch ist die Chance kleiner einen Fehler zu machen, der Sie durch die Prüfung fallen lässt. Am Tag der Prüfung sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie pünktlich am Prüfungsort eintreffen. Zu Beginn der Prüfung steigen alle Beteiligten in den Fahrschulwagen. Ihr Fahrlehrer nimmt wie gewohnt auf dem Beifahrersitz Platz. Der Fahrprüfer setzt sich auf den Platz hinter Ihrem Fahrprüfer. Im Anschluss wird Ihnen der Prüfer den Prüfungsablauf erklären und auf welche Fahrtanweisungen Sie sich einstellen können.

Wichtig: Sollten Sie während der Fahrt die Anweisungen des Prüfers nicht verstehen, dann scheuen Sie sich nicht den Prüfer zu bitten, die Anweisung zu wiederholen. Sollten Sie dennoch einmal versehentlich die geforderte Fahrtrichtung nicht einhalten, aber dabei nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen, werden Sie aufgrund dessen nicht durchfallen. Bleiben Sie einfach ruhig und warten Sie auf die nächste Anweisung des Prüfers. Nachdem Sie die Theorie und die praktische Fahrprüfung bestanden haben, bekommen Sie ein vorläufiges Dokument ausgestellt, dass Sie bis zur Abholung Ihres richtigen Führerscheins berechtigt zu fahren.

Führerscheinklassen in Deutschland

In Deutschland gibt es verschiedene Führerscheinklassen, die jeweils unterschiedliche Fahrzeuge einschließen:

  • PKW Klasse B: Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von nicht mehr als 3.500 Kilogramm sowie mit nicht mehr als acht Sitzplätzen (Fahrzeugführersitz ausgenommen).
  • PKW Klasse B (BF17): Begleitetes Fahren ab 17 Jahren.
  • Kraftrad Klasse A: Alle Krafträder und dreirädrige Kraftfahrzeuge.
  • Kraftrad Klasse A1: Motorräder von nicht mehr als 125 Kubikzentimetern und mit einem Verhältnis der Leistung zum Gewicht von maximal 0,1 Kilowatt pro Kilogramm.
  • LKW Klasse C: LKW, die nicht mehr als 40.000 Kilogramm wiegen, nicht mehr als acht Sitzplätze haben und nicht zur Personenbeförderung ausgelegt sind.
  • Bus Klasse D: Zur Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen.
  • Zugfahrzeug Klasse L: Zugmaschinen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern.

Mindestalter für den Führerschein

Für die unterschiedlichen Führerscheinklassen gibt es unterschiedliche Mindestalter. Ein Roller oder ein Mofa, das auf maximal 25 Kilometer pro Stunde gedrosselt ist, darf bereits mit 15 Jahren gefahren werden, Krafträder der Klasse A1 dagegen ab 16 Jahren. Kleine Motorräder der Klasse A2 dürfen wie ein PKW ab 18 Jahren gefahren werden, große Motorräder der Klasse A aber erst ab 24 Jahren bei Direkteinstieg. Ist man bereits zwei Jahre im Besitz eines Führerscheins der Klasse A2, verringert sich das Mindestalter auf 20 Jahre. LKW der Klasse C1 bis 7.500 Kilogramm dürfen ab 18 Jahren bedient werden. Solche der Klasse C von über 7.500 Kilogramm können ohne gewerbliche Förderung ebenfalls ab 18 Jahren gefahren werden, erst ab 20 Jahren gibt es eine gewerbliche Förderung.

Kosten für den Führerschein

Eine Fahrerlaubnis für das Auto kostet laut financescout24.de in der Regel zwischen 1.500 und 2.200 Euro. Am günstigsten ist man mit einem Mofa-Führerschein dran: Dieser kostet zwischen 100 und 150 Euro - ganz ohne praktische Prüfung. Für Motorrad-Führerscheine der Klasse A und A2 zahlt man circa 1.300 Euro. Die genauen Kosten sind sowohl von der Anzahl der benötigten Fahrstunden als auch vom Bundesland abhängig. So lernt man in Brandenburg am günstigsten, in Bayern am teuersten. Dabei erhebt jede Fahrschule eine Grundgebühr für den Verwaltungsaufwand und meist zugleich den Theorieunterricht, Kosten für das Lehrmaterials, für reguläre Fahrstunden sowie Sonderfahrten, die sich je nach Führerschein in ihrer Anzahl unterscheiden. Zusätzliche Kosten kommen für einen Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, ein Passfoto, den Führerscheinantrag und die Prüfungsgebühr hinzu. Wer durchfällt, muss daher automatisch durch zusätzliche Fahrstunden und eine erneute Prüfungsgebühr mehr zahlen. Generell gilt: Je weniger reguläre Fahrstunden benötigt werden, desto weniger muss bezahlt werden.

Der Weg zum Führerschein: Ausbildung und Prüfung

Um die Fahrschule kommt in Deutschland niemand herum - sie ist für die Fahrerlaubnis verpflichtend. Die Ausbildung enthält sowohl praktische Fahrstunden als auch theoretische Lehrstunden. Die Theoriestunden sollen Kenntnisse zur Verkehrssicherheit vermitteln, die dann in einer theoretischen Prüfung abgefragt werden. Das Bestehen ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der praktischen Prüfung. Für A1 und A sind 16 Stunden Theorie verpflichtend, für B, M und L 14 Stunden und für T 18 Stunden. Eine Theoriestunde entspricht dabei 90 Minuten. Davon behandeln jeweils 12 Stunden Grundstoff, in weiteren zwei, vier bzw.

Theoretische Prüfung im Detail

Bei der theoretischen Führerscheinprüfung wird abgefragt, ob der Stoff aus dem Unterricht verinnerlicht wurde und der Prüfling ein sicheres Wissen in Sachen Verkehrsregeln und Verkehrszeichen hat. Die Prüfung wird an einem PC mit einem speziellen Prüf-Programm durchgeführt, meistens in Räumen des TÜV oder der Dekra. Die gesamte theoretische Prüfung dauert etwa 30 bis 45 Minuten, eine maximale Dauer gibt es nicht. Für den Führerschein der Klasse B müssen insgesamt 30 Fragen beantwortet werden: 20 mal Grundwissen und 10 mal Zusatzstoff zur jeweiligen Klasse. Die meisten Aufgaben sind Multiple-Choice-Fragen. Zu jeder Frage gibt es mehrere Antwort-Möglichkeiten, von denen auch mehrere korrekt sein können. Bei einigen Aufgaben gibt es jedoch auch ein Feld für Freitext-Antworten, etwa wenn Bremswege berechnet werden sollen. Insgesamt gibt es etwas mehr als 1.000 Fragen, die genaue Anzahl ändert sich, wenn der Fragenkatalog etwa zwei Mal pro Jahr aktualisiert wird. Je nach Schwierigkeitsgrad der Fragen gibt es unterschiedliche Anzahl von Fehlerpunkten. Die schwierigste Kategorie hat fünf Fehlerpunkte. Wer sich nicht sicher ist, kann eine knifflige Frage auch markieren und für später zurückstellen. Das Ergebnis wird dem Prüfling direkt nach Ende der Prüfung auf dem Bildschirm angezeigt.

Praktische Fahrstunden und Pflichtstunden

Die praktischen Fahrstunden teilen sich in reguläre und verpflichtende Fahrstunden. Die regulären Fahrstunden haben eine Länge von 45 Minuten und sind in ihrer Mindestanzahl gesetzlich nicht bestimmt. Da darin die grundsätzlichen Fähigkeiten des Fahrens vermittelt werden, entscheidet der Fahrlehrer, wann der Schüler ausreichend für die Pflichtstunden geschult ist. Die Überlandfahrt dauert etwa fünf Stunden und dient zum Training der Fahrt auf Landstraßen und längeren Strecken. Bei der vierstündigen Autobahnfahrt wird vor allem das Auf- und Runterfahren geübt. Während der Nachtfahrt wird gelernt, wie die Beleuchtung des Fahrzeugs überprüft und genutzt wird. Für A1, A2, A und B müssen fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten und drei Nachtfahrten absolviert werden. Möchte man jeweils auf die nächsthöhere A-Klasse aufstocken, sind drei Überlandfahrten, zwei Autobahnfahrten und eine Nachtfahrt verpflichtend. Auch um in Klassen B und C höhere Klassen oder Abstufungen zu erreichen, müssen unterschiedlich viele weitere Pflichtfahrten absolviert werden.

Wiederholung der Führerscheinprüfung

Im Prinzip darf die Führerscheinprüfung unbegrenzt oft wiederholt werden. Allerdings ist das mit weiteren Kosten für Fahrstunden, Nachschulung und erneuten Prüfungsgebühren verbunden. Um es nochmal versuchen zu können, muss außerdem nach einer durchgefallenen Prüfung zwei Wochen gewartet werden. Außerdem darf zwischen einer bestandenen Theorieprüfung und der Praxisprüfung nicht mehr als ein Jahr liegen.

Die Zahl derjenigen, die bei Führerscheinprüfungen durchfallen, wird immer höher. 2017 fielen beispielsweise laut tz.de 44 Prozent durch die Theorieprüfung der Klasse B, die praktische Prüfung schafften 39,9 Prozent nicht. Ein Grund dafür kann die veränderte Prüfungssituation sein.

Dauer der Führerscheinausbildung

Besucht man regelmäßig die Theoriestunden und macht ebenso regelmäßig Fahrstunden, dauert der Führerschein in der Regel drei bis fünf Monate. Allerdings gibt es auch Schnellkurse an Fahrschulen, in denen man in ein bis zwei Wochen auf die theoretische und praktische Prüfung vorbereitet wird. Der Erfolg ist allerdings abhängig von den jeweiligen Vorkenntnissen und Begabung. Beachtet werden muss zudem, dass die Bearbeitung des Führerscheinantrags bereits bis zu fünf Wochen dauern kann.

Umtausch des Führerscheins

Die unbegrenzte Fahrerlaubnis nach Erwerb des Führerscheins gibt es heute leider nicht mehr. Seit dem 19. Damit sollen entsprechende EU-Regelungen einheitlich umgesetzt werden und erreicht werden, dass die Angaben auf dem Führerschein (wie Name oder Bild) möglichst aktuell sind. Bis zum 18. Januar 2033 muss daher jeder seinen alten Führerschein gegen die Plastikkarte austauschen - ausgenommen sind all diejenigen, die ihren Führerschein nach dem 19. Januar 2013 ausgestellt bekommen haben. Um die Ämter zu entlasten, hat der Verkehrsausschuss je nach Geburtsjahr Empfehlungen ausgesprochen, bis wann der alte Führerschein umgetauscht werden muss. So müssen beispielsweise all diejenigen, die vor 1953 geboren wurden, ihren Führerschein erst zum Stichtag des 19.

Tipps zum Bestehen der Theorieprüfung

Beim Theorie-Teil der Führerscheinprüfung ist die Durchfallquote hoch. Hinterm Steuer und auf der Straße sicher zu sein, ist die eine Sache. Aber wer den Führerschein erlangen will, muss sich auch der Theorieprüfung stellen. 1,72 Millionen theoretische Führerscheinprüfungen gab es 2021 in Deutschland, rund jeder Dritte bestand dabei nicht. Die Theorie fällt vielen also schwer. Zum einen, weil eine schriftliche Prüfungssituation natürlich per se nervös macht. Zum anderen, weil man sich wirklich eine Menge merken muss und die Fragen es teilweise in sich haben. Aus Hunderten von möglichen Fragen müssen in 45 Minuten letztlich 30 richtig beantwortet werden. Das Gute dabei ist jedoch: Wenn Sie den Lernstoff erst einmal drauf haben, sinkt auch die Nervosität. Ein Doppelerfolg, dem Sie relativ einfach auf die Sprünge helfen können, indem Sie mit System und Köpfchen für die Führerscheinprüfung lernen.

Stur auswendig lernen kostet zum einen viel Zeit, zum anderen lassen sich viele der Pkw-Führerschein-Fragen viel leichter beantworten, wenn man die Verkehrsregeln auch versteht. 12 Doppelstunden Grundstoff und 2 Doppelstunden Zusatzstoff sind z.B. für den Führerschein der Klasse B ohnehin Pflicht. Versuchen Sie, diese möglichst schnell hintereinander zu absolvieren. Dann liegen zwischen den Stunden keine großen Lücken, in denen Sie das Gelernte wieder vergessen. Alles geballt in den Tagen vor der Theorieprüfung büffeln? Das bringt nur Stress. Besser: Sie nehmen den kompletten amtlichen Fragenkatalog und teilen Sie sich den Lernstoff in kleinere, gut zu bewältigende Häppchen auf, nach denen Sie sich zur Belohnung jeweils ausreichend Zeit zum Relaxen oder für schöne Dinge gönnen. So fällt das Lernen viel leichter. In den Tagen unmittelbar vor der Prüfung wiederholen Sie nur noch Fragen, bei denen Sie öfter falsch lagen.

Stundenlang zu lernen, ist oft kontraproduktiv. Lernen macht mehr Spaß, wenn man die Methoden variiert. Mal lernen Sie alleine mit Buch und Fragebögen, dann wieder lassen Sie sich von Freunden oder Familienangehörigen abfragen oder Sie nutzen ein Computerprogramm. Dabei finden Sie nach und nach heraus, welche Methode bei Ihnen besonders effektiv ist. Auch ein Fahrsimulator für zu Hause kann helfen, Wissen praktisch zu vertiefen. Gerade für zwischendurch, wenn Sie etwa auf dem Heimweg in der U-Bahn Zeit haben, sollten Sie sich zudem eine App aufs Smartphone packen, die alle relevanten Theorie-Fragen enthält. Manche Dinge kann man sich einfach schwer merken. Wie war zum Beispiel noch mal die richtige Formel, um den Bremsweg oder den Anhalteweg zu berechnen? Solche Dinge schreibt man sich am besten auf Zettel und hängt sie dorthin, wo man sie täglich sieht: an den Kühlschrank, an die Tür, neben den Fernseher.

Online-Führerscheintest zur Vorbereitung

Machen Sie den Online-Test für die theoretische Führerschein-Prüfung! Vorfahrtsregeln, Verkehrszeichen, Verhalten bei Gefahr - in unserem Führerscheintest bekommen Sie einen Fragebogen mit Prüfungsfragen per Zufall zusammengestellt - genau wie bei der offiziellen Prüfung. Zu jeder Frage können Sie aus vorgegebenen Antworten wählen. Die Auswertung zeigt, ob Sie bestanden hätten und noch fit für den Straßenverkehr sind.

Ablauf und Bewertung des Online-Tests

Die Führerscheintests enthalten alle Fragen, die auch bei der offiziellen Führerscheinprüfung für die Klasse B gestellt werden, und auch der Ablauf ist derselbe. Form und Aufbau sind ebenfalls die gleichen wie bei der offiziellen Prüfung. Jeder Führerscheintest enthält 30 Fragen. Bei allen Multiple-Choice-Fragen können 1, 2 oder alle 3 Antworten richtig sein. Die meisten Situationen sind aus der Sicht eines Autofahrers/einer Autofahrerin dargestellt, dessen oder deren Rolle Sie einnehmen. Es gibt jeweils 3 Antwortmöglichkeiten dazu, wie Sie sich weiter verhalten sollen, worauf Sie achten müssen oder was Sie tun würden. Es kommen sowohl bebilderte Multiple-Choice-Fragen als auch solche ohne Bilder vor. Auch werden Filmausschnitte zu sehen sein, bei denen die Situation angehalten wird und Sie Fragen zum weiteren Vorgehen beantworten müssen. Ferner werden Fragen zu ausgewählten Verkehrsschildern gestellt. Bei Fragen ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten müssen Sie die Lösung im Textfeld selbst formulieren. Sie können den Führerscheintest jederzeit unterbrechen, um die richtigen Lösungen nachzuschlagen. Viel Glück beim Üben!

Testauswertung

Falsch beantwortete Fragen zählen als 1 Fehler. Für jede Frage wird die Zahl der Fehlerpunkte angegeben. Um den Führerscheintest zu bestehen, dürfen Sie bei den 30 verschiedenen Situationen maximal 10 Fehlerpunkte haben. Sie können bei jeder Frage mehr als einen Fehlerpunkt erhalten. Die Anzahl der Fehlerpunkte wird auf der Auswertungsseite oben rechts angezeigt. Falsche Antworten werden in der Auswertung mit einem roten Rechteck gekennzeichnet. Durch Klicken auf das Rechteck können Sie für jede Situation nachschlagen, bei welchen Fragen Sie Fehler gemacht haben. Wiederholen Sie den Führerscheintest so oft, bis Sie alle Fragen korrekt beantworten können.

Beispiele für Verkehrszeichen und ihre Bedeutung

Ein schwarzes Verkehrszeichen mit einem Grünpfeil erlaubt an einer Ampel trotz ROT das rechts Abbiegen. Vorher müssen Sie anhalten. Radfahrer, Fußgänger und Querverkehr haben grün! Wenn keine Radfahrer und keine Fußgänger queren wollen und kein Querverkehr kommt, dürfen Sie rechts abbiegen. Am Verkehrszeichen „Halt.

Lichtzeichen und ihre Bedeutung

(2) Wechsellichtzeichen haben die Farbfolge Grün-Gelb-Rot-Rot und Gelb (gleichzeitig)- Grün. Rot ist oben, Gelb in der Mitte und Grün unten. 1. Ein grüner Pfeil links hinter der Kreuzung zeigt an, dass der Gegenverkehr durch Rotlicht angehalten ist und dass, wer links abbiegt, die Kreuzung in Richtung des grünen Pfeils ungehindert befahren und räumen kann. Gelb ordnet an: „Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten”. Keines dieser Zeichen entbindet von der Sorgfaltspflicht. Rot ordnet an: ,,Halt vor der Kreuzung”. Nach dem Anhalten ist das Abbiegen nach rechts auch bei Rot erlaubt, wenn rechts neben dem Lichtzeichen Rot ein Schild mit grünem Pfeil auf schwarzem Grund (Grünpfeil) angebracht ist. Wer ein Fahrzeug führt, darf nur aus dem rechten Fahrstreifen abbiegen. Soweit der Radverkehr die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten hat, dürfen Rad Fahrende auch aus einem am rechten Fahrbahnrand befindlichen Radfahrstreifen oder aus straßenbegleitenden, nicht abgesetzten, baulich angelegten Radwegen abbiegen. Schwarzer Pfeil auf Rot ordnet das Halten, schwarzer Pfeil auf Gelb das Warten nur für die angegebene Richtung an. 2. An anderen Straßenstellen, wie an Einmündungen und an Markierungen für den Fußgängerverkehr, haben die Lichtzeichen entsprechende Bedeutung. 3. Lichtzeichenanlagen können auf die Farbfolge Gelb - Rot beschränkt sein. 4. Für jeden von mehreren markierten Fahrstreifen (Zeichen 295, 296 oder 340) kann ein eigenes Lichtzeichen gegeben werden. Für Schienenbahnen können besondere Zeichen, auch in abweichenden Phasen, gegeben werden; das gilt auch für Omnibusse des Linienverkehrs und nach dem Personenbeförderungsrecht mit dem Schulbus-Zeichen zu kennzeichnende Fahrzeuge des Schüler- und Behindertenverkehrs, wenn diese einen vom übrigen Verkehr freigehaltenen Verkehrsraum benutzen; dies gilt zudem für Krankenfahrzeuge, Fahrräder, Taxen und Busse im Gelegenheitsverkehr, soweit diese durch Zusatzzeichen dort ebenfalls zugelassen sind. 5. Gelten die Lichtzeichen nur für zu Fuß Gehende oder nur für Rad Fahrende, wird das durch das Sinnbild „Fußgänger” oder „Radverkehr” angezeigt. Für zu Fuß Gehende ist die Farbfolge Grün-Rot-Grün; für Rad Fahrende kann sie so sein. Wechselt Grün auf Rot, während zu Fuß Gehende die Fahrbahn überschreiten, haben sie ihren Weg zügig fortzusetzen. 6. Wer ein Rad fährt, hat die Lichtzeichen für den Fahrverkehr zu beachten. Davon abweichend sind auf Radverkehrsführungen die besonderen Lichtzeichen für den Radverkehr zu beachten. An Lichtzeichenanlagen mit Radverkehrsführungen ohne besondere Lichtzeichen für Rad Fahrende müssen Rad Fahrende bis zum 31.

Vorschriftzeichen und ihre Bedeutung

(2) Vorschriftzeichen stehen vorbehaltlich des Satzes 2 dort, wo oder von wo an die Anordnung zu befolgen ist. Soweit die Zeichen aus Gründen der Leichtigkeit oder der Sicherheit des Verkehrs in einer bestimmten Entfernung zum Beginn der Befolgungspflicht stehen, ist die Entfernung zu dem maßgeblichen Ort auf einem Zusatzzeichen angegeben. Andere Zusatzzeichen enthalten nur allgemeine Beschränkungen der Gebote oder Verbote oder allgemeine Ausnahmen von ihnen. lfd. Halt. 1. 2. Wer ein Fahrzeug führt, muss hier anhalten.

Überblick über die Führerscheinklassen und Voraussetzungen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Führerscheinklassen, das erforderliche Mindestalter und eventuelle Vorbesitz-Anforderungen:

Führerscheinklasse Mindestalter Vorbesitz Befristung der Besitzdauer
PKW Klasse B 18 Jahre Kein Vorbesitz Keine Befristung
Kraftrad Klasse A 25/18 Jahre Kein Vorbesitz Keine Befristung
Kraftrad Klasse A1 16 Jahre Kein Vorbesitz Keine Befristung
LKW Klasse C 18 Jahre Vorbesitz Klasse B Befristung der Besitzdauer
Bus Klasse D 21 Jahre Vorbesitz Klasse B Befristung der Besitzdauer
Zugfahrzeug Klasse L 16 Jahre Kein Vorbesitz Keine Befristung

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