Moped Diebstahlversicherung Vergleich

Sommer, Sonne, Fahrtwind: Spätestens seit Audrey Hepburn und Gregory Peck im Film „Ein Herz und eine Krone“ stilvoll mit einer Vespa durch Rom düsten, versprechen Roller, Mofas und Mopeds Leichtigkeit und sorgenlose Freiheit. Als stolzer Besitzer eines Mopeds möchten Sie natürlich nicht auf den Schutz einer Versicherung verzichten. Doch welche Mopedversicherung ist die beste für Sie? Eine Mopedversicherung ist unverzichtbar für jeden Mopedfahrer.

Welche Versicherung braucht Dein Roller?

Auch motorisierte Flitzer müssen haftpflichtversichert sein. Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die Du anderen Menschen und deren Besitz zufügst - etwa, wenn Du jemanden bei einem Unfall verletzt oder einen Kratzer an einem Auto verursachst. Die Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung für jedes Fahrzeug.

Versicherungspflichtige Krafträder

Neben Motorroller, Mofa oder Moped brauchen auch E-Scooter und Segways einen Versicherungsschutz. Wer ohne Versicherungsschild durch die Straßen rollt, begeht zumindest eine Ordnungswidrigkeit und macht sich im Zweifel auch strafbar. Meist droht eine empfindliche Geldstrafe, in extremen Fällen aber auch bis zu einem Jahr Gefängnis. Solltest Du dann auch noch einen Unfall verursachen, musst Du die anfallenden Kosten samt Schadensersatzforderungen aus eigener Tasche zahlen. Und das kann schlimmstenfalls in die Millionen gehen.

Für folgende Fahrzeuge brauchst Du eine Versicherung und damit eine der Plaketten:

  • Klassisches Versicherungskennzeichen:
    • Mofas und Mopeds
    • Motorroller
    • Pedelecs, also Elektroräder mit Motorunterstützung und einer Geschwindigkeit von über 25 Kilometern pro Stunde
    • Quads und Trikes
    • Elektrorollstühle mit einer Höchstgeschwindigkeit über 6 Kilometern pro Stunde
    • Mini-Autos, sogenannte Leichtkraftfahrzeuge mit 45 Kilometern pro Stunde Höchstgeschwindigkeit
  • Kleineres Versicherungskennzeichen:
    • E-Scooter
    • Segways

Motorradversicherung für schnellere Maschinen

Motorroller mit einem Hubraum von 51 bis 125 Kubikzentimetern sind von der Kfz-Steuer befreit - genauso wie die etwas langsameren Modelle. Im Gegensatz zu Mopeds oder Mofas steht bei den etwas flotteren Maschinen aber alle zwei Jahre eine Haupt- und Abgasuntersuchung an.

Für die kleinen Motorräder reicht eine Roller-Haftpflicht allerdings nicht aus. Richtig versichert werden sie über die Motorradversicherung. Doch Achtung: Anders als die Mopedversicherung läuft die für Motorräder nicht jedes Jahr aus; der Versicherungsschutz besteht automatisch weiter. Wer wechseln will, muss rechtzeitig kündigen - und zwar mit einer einmonatigen Frist zur sogenannten Hauptfälligkeit.

Wie lange ist Dein Versicherungskennzeichen gültig?

Als Nachweis für die Versicherung dient die Fahrzeugplakette des Rollers. Die Farbe des Schildes ändert sich jährlich. Die richtige Farbe für Dein Versicherungskennzeichen:

Farbe Gültigkeitsjahre
schwarz 2014, 2017, 2020, 2023, 2026, 2029
blau 2015, 2018, 2021, 2024, 2027, 2030
grün 2016, 2019, 2022, 2025, 2028, 2031

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: Februar 2025). Versicherungsjahr: jeweils ab 1. März bis 28./29. Februar des Folgejahres

Noch bis Ende Februar eines jeden Jahres darfst Du mit der Plakette vom Vorjahr auf den Straßen fahren. Ab dem 1. März brauchst Du dann ein neues Versicherungskennzeichen - entweder aus Blech oder aus Folie. Ab März 2025 muss Dein Roller-Kennzeichen grün sein.

Anders als die Kfz-Haftpflichtversicherung für Autos verlängert sich die Versicherung für Deinen Roller nicht automatisch. Du musst sie jedes Jahr neu abschließen. Die Rollerhaftpflicht für Mofas, Mopeds und Co. bis 50 Kubikzentimeter ist immer nur für ein Versicherungsjahr gültig. Das Jahr beginnt regelmäßig am 1. März und endet am 28. oder 29. Februar des Folgejahres. Danach erlischt die Versicherung automatisch - das Gleiche gilt für die Teilkasko. Extra kündigen musst Du also nicht. Das ist besonders praktisch, wenn Du zu einer günstigeren Rollerversicherung wechseln möchtest. Denke daran, rechtzeitig Deinen Schutz zu erneuern. Dann fährst Du auch weiterhin legal über die Straßen.

Mit Abschluss der Haftpflichtversicherung erhalten Sie auch ein „Moped-Kennzeichen“, welches Sie an Ihrem Fahrzeug anbringen müssen. Der Versicherungsschutz gilt jeweils für ein Jahr, vom 1. März bis zum 28. oder 29. Februar des Folgejahres und muss zum Ablauf der Frist erneuert werden. Dabei ändert sich auch die Farbe der Roller-Kennzeichen jährlich und wechselt zwischen den drei Farben Grün, Schwarz und Blau. Ab dem 01. Nach Abschluss oder Erneuerung Ihrer Kfz-Haftpflicht erhalten Sie dann ein aktuelles Moped-Kennzeichen von Ihrem Versicherer.

Ist eine Teilkaskoversicherung sinnvoll?

Im Vergleich zu Autos und Motorrädern werden Mofas, aber auch Segways und E-Scooter, deutlich häufiger gestohlen. Laut Zahlen der Versicherungswirtschaft wurden im Jahr 2022 von 10.000 dieser Fahrzeuge 245 geklaut ‒ bei Pkw liegt die Diebstahlquote bei drei von 10.000 Fahrzeugen. In absoluten Zahlen waren das 6.900 kaskoversicherte Mofas, Segways und E-Roller, die geklaut wurden ‒ der Großteil davon E-Scooter. Mit einer Teilkaskoversicherung versicherst Du Deinen Roller für solche Fälle. Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt hingegen nicht, wenn der Roller gestohlen wird. Eine Teilkasko greift aber nicht nur bei Diebstahl, sondern auch bei Wildunfall, Marderbiss oder Kabelkurzschluss. Oft sieht die Teilkasko einen Selbstbehalt von 150 Euro vor. Wäge deshalb ab, ob sich das für Dich lohnt, vor allem wenn Dein Mofa zu den Relikten aus vergangenen Zeiten gehört und nur knapp mehr wert ist, als der Selbstbehalt hoch ist.

Wann leistet die Moped-Versicherung?

Diebstahl inkl. Versichert sind Schäden, die an Ihrem Fahrzeug durch Diebstahl und Raub entstehen. Auch Teildiebstähle (z. B. Entertainmentsystem) sind mitversichert. Versichert sind Bruchschäden an der Verglasung des Fahrzeugs. Versichert sind Schäden, die durch einen Zusammenstoß mit Tieren entstehen. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Tier es sich handelt. Kurzschluss zzgl. Versichert sind Schäden an der Verkabelung des Fahrzeugs durch Kurzschluss. Versichert sind Schäden, die Ihnen durch einen Tierbiss (z. B. eines Marders) entstehen.

  • Neupreisentschädigung: Neufahrzeuge verlieren im ersten Jahr nach Zulassung bis zu 40 Prozent ihres Wertes.
  • Kaufpreisentschädigung: Ein Gebrauchtwagen verliert bereits kurz nach dem Kauf schnell an Wert.
  • Mitversichert sind auch Überspannungsschäden an den Bauteilen des Fahrzeugs durch Blitzschlag bis zu 20.000 Euro.

Wie findest Du die passende Versicherung?

Eine Rollerversicherung abzuschließen, ist nicht schwer. Die richtige zu finden, ist hingegen gar nicht so einfach. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter auf dem Markt, die mit günstigen Rollerversicherungen werben. Entscheidend ist aber nicht unbedingt der günstigste Preis. Vielmehr muss auch die Leistung stimmen. Finanztip empfiehlt Dir einen Vertrag mit einer erhöhten Deckungssumme von 100 Millionen Euro je Schadensfall beziehungsweise 15 Millionen Euro je geschädigter Person. So bist Du auch bei schweren Unfällen ausreichend abgesichert. Deckt der Versicherer auch noch grobe Fahrlässigkeit ab oder bietet Dir einen verbesserten Schadenfreiheitsrabatt für Dein Auto an, ist das ein gutes Zusatzangebot.

Bevor Du eine Versicherung für Dein Moped oder Mofa abschließt, solltest Du die Angebote unbedingt miteinander vergleichen. Fündig wirst Du im Internet. Mit Vergleichsportalen wie Verbraucherforum-info, Nafi und Check24 kannst Du Dir einen ersten Überblick über die Anbieter am Markt verschaffen. Allerdings listen sie häufig nur einen Bruchteil der Unternehmen auf, die Versicherungen für Roller anbieten.

Was kostet die Rollerversicherung?

Mopedversicherungen sind günstig. Mit einem Beitrag von 35 bis 70 Euro je Versicherungsjahr für die Haftpflicht solltest Du dennoch rechnen. Junge Fahrer zahlen häufig einen deutlich höheren Beitrag - einige Versicherer ziehen die Altersgrenze bei 23 Jahren, andere bei 25 Jahren. Je nach Anbieter kostet die Rollerversicherung dann zwischen 20 und 60 Euro mehr. Willst Du Dich zusätzlich gegen Diebstahl absichern und buchst eine Teilkasko dazu, wird die ebenfalls teurer.

Du bist eher ein Schön-Wetter-Fahrer und fährst Deinen Roller vor allem in den Sommermonaten? Dann kannst Du mit einem Saisonkennzeichen zusätzlich ein paar Euro sparen. Schließt Du den Vertrag im laufenden Versicherungsjahr ab, also nach dem Stichtag am 1.

Wie schließt Du Deine Rollerversicherung ab?

Willst Du eine Versicherung abschließen, musst Du in die Betriebserlaubnis vom Hersteller des Rollers oder Mofas schauen. Hier findest Du die Fahrgestellnummer und das Baujahr. Anhand dieser Informationen stellt Dir der Versicherer einen Versicherungsschein aus.

Wenn Du den Vertrag in der Filiale einer Versicherung vor Ort abschließt, kannst Du die Plakette gleich mit nach Hause nehmen. Hast Du die Rollerversicherung hingegen online beantragt, erhältst Du das Kennzeichen binnen weniger Tage per Post. Das funktioniert aber nur, wenn Du dem Versicherer ein Lastschriftmandat erteilt hast. Falls Du das Kennzeichen direkt abholst, kannst Du auch bar zahlen.

Im Übrigen sollten Bastler nicht allzu sehr an ihrem Flitzer rumschrauben.

Gilt die Treibhausgas-Quote auch für Elektroroller und Co.?

Alle die ein E-Auto besitzen, können ihre THG-Quote verkaufen. Aber auch andere Fahrzeugklassen wie E-Motorräder oder E-Lkw können die THG-Prämie erhalten. Welche Fahrzeugklassen thg-fähig sind, liest Du in unserem Ratgeber zur THG-Quote.

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