Das Mofa durch eine neue Lackierung zum echten Hingucker machen. Bei einer Restauration, verrostete Teile neu lackieren. Wie ihr auch mit der Dose eure Mofa Teile lackieren und gute Ergebnisse erzielen könnt, erfahrt ihr hier.
Die richtige Ausrüstung und Vorbereitung
Jeder kennt die Profi Lackierer, die mit ihren Lackierpistolen in kurzer Zeit Top Ergebnisse erzielen. Da hinter steckt zwar oft viel mehr Arbeit als das einfache Lackieren, aber dazu später mehr. Nun ist so eine gute Pistole mit Kompressor nicht für jeden finanzierbar, die Alternative: Lack aus der Dose. Und zum Glück lassen sich auch damit gute Ergebnisse erzielen.
Das Wichtigste zu Anfang: Vorbereitung ist alles. Beim Lackieren nimmt die Vorbereitung nicht nur die Meiste Zeit in Anspruch, sondern ist auch viel wichtiger, als viele denken. Auch beim Mofa. Das Lackieren an sich geht, im Vergleich dazu, schnell von der Hand. Auch die Rahmenbedingungen wie Temperatur und evtl. sogar Entlüftung sollten stimmen. Beachtet man all dies und geht bedacht vor, kann man auch mit der Sprühdose gute Ergebnisse erzielen.
Reinigung und Entfernung von altem Lack
Zu Beginn sollte das zu lackierende Teile gereinigt werden. Danach muss natürlich der alte Lack runter. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ganz klassisch mit dem Schmirgelpapier (bei kleinen Flächen) oder einem Aufsatz für den Winkelschleifer oder auch die Bohrmaschine. Wir bleiben günstig und wählen das Schleifpapier.
Ist das Mofa Teil verrostet (wie in unserem Beispiel), steht vorher allerdings ein anderer Schritt an: Mit der Drahtbürste muss zunächst der Rost runter. Das geht per Hand oder noch einfacher mit einem Drahtbürstenaufsatz für die (Stand-) Bohrmaschine. Ist aller Rost entfernt, kann man sich zunächst grobes Schleifpapier nehmen und den Rest des alten Lacks zu entfernen.
Nun wird man mit dem Schleifpapier immer feiner, bis man etwa bei 240er angekommen ist.
Gibt es Stellen, die gespachtelt werden müssen, ist nun die Zeit dafür gekommen. Danach solltest du diese Stellen natürlich noch einmal abschleifen, da der Spachtel selber meist keine glatte, abschließende Oberfläche bildet und angeraut werden sollte.Das Metall ist nun soweit bearbeitet, dass dein Mofa Teil in den Lackierraum gehen kann.
Der Lackierraum
Dieser sollte gut gelüftet und auch warm sein. Bevor die erste Schicht Lack aufgetragen werden kann, müssen die aller letzten Reste an Rückständen entfernt werden.
Man kann bei Bedarf auch noch einmal mit einem Staubbindetuch über die Fläche gehen.
Grundierung und Füller
Anschließend geht es an die erste Schicht Grundierung bzw. Füller. Diese wird dünn aufgetragen und anschließend trocknen gelassen. Ein Griff für die Sprühdose ist sehr zu empfehlen und erleichtert die Arbeit deutlich.
Beim Auftragen an sich mit fließenden Bewegungen und einem Abstand von etwa 25cm arbeiten. Lieber zu dünne als zu dicke Schichten auftragen. 3-4 Schichten sind ein guter Richtwert.
Ist die Grundierung gut getrocknet, kann man das zu bearbeitende Mofa Teil auf das eigentliche Lackieren vorbereiten. Dazu die Grundierung mit 1200er Schleifpapier Nass anschleifen.
Das Lackieren
Ist Alles trocken und sauber kann vorsichtig die erste Schicht Lack aufgetragen werden. Diese Lackschichten trocknen lassen und danach die nächste auftragen. Auch hier etwa 3 Schichten evtl. mehr, je nach stärke. Noch einmal wichtig zu erwähnen ist: Den Lackierraum immer gut lüften und auch warm genug halten. Mindestens 20-25 Grad sollte es schon haben.
Am Ende sollte alles gleichmäßig lackiert und keine Nasen oder Unebenheiten zu erkennen sein. Nasen vermeidest du, indem du nicht zu lange auf einer Stelle verweilst und nur dünne schichten aufträgst.
Klarlack zum Schutz
Um seinen frischen Lack auch nachhaltig zu schützen, wird nun noch Klarlack aufgetragen. Dazu muss das Werkstück natürlich wieder trocken sein. Beim Auftragen des Klarlacks wird vorgegangen wie bei den vorherigen Schritten. Auch den Klarlack wieder gut trocknen lassen.
Kleiner Tipp: Durch einen Matten Klarlack, kannst du auch deinem Mofa Teil eine matte Oberfläche verleihen.
Weitere Hinweise
Natürlich kann man mit dieser Methode auch einen ganzen Rahmen bzw. ein ganzes Mofa lackieren. Die Menge an Lack sollte dann natürlich entsprechend gewählt werden.
Ist dein Teil gut durchgetrocknet (wir empfehlen es auf jeden Fall über Nach trocknen zu lassen), kann es verbaut werden. Durch den Lack sollte das Mofa/Teil nun allen Witterungsbedingungen trotzen und auch optisch ein echter Hingucker sein.
Professioneller lackieren
Wer sein Mofa ein wenig professioneller lackieren und nicht jedes mal aufs neue Dosen kaufen möchte, der kommt um die Lackierpistole meist nicht herum. Mit ein wenig Übung ist das gar nicht so schwer, wenn man die wichtigsten Dinge beachtet.
Dies haben wir die hier alles zusammengefasst. Bekannter maßen ist dies wohl der wichtigste Schritt und sollte mit gr0ßer Sorgfalt durchgeführt werden. Wann der Lack des zu lackierenden Teils noch in Ordnung ist, also kein tiefer Rost, große Schäden etc. reicht es, diesen anzuschleifen. Dazu verwendet man am besten 400er - 600er Schleifpapier.
Nachdem der Lack angeschliffen wurde, sollte das Teil sehr gründlich gereinigt werden. Wir verwenden hierzu handelsüblichen Silikonentferner. Anschließend kann das Teil auf Unebenheiten untersucht werden, welche danach durch Spachteln und erneutes schleifen ausgeglichen werden können.
Als nächstes muss der Füller/Grundierung vorbereitet werden, dazu in dem Mischungsverhältnis wie auf dem Produkt angegeben, mischen und gut durchrühren. Nachdem die Grundierung trocken ist, müssen die Teile erneut angeschliffen werden. Je nach Lack, sollte die Düse der Lackierpistole und der Druck passend gewählt werden. Anschließend die Farbe je nach Vorgabe mit Härter und Verdünnung gut durchmischen.
Das Grundierte Teil sollte absolut staubfrei sein. Danach das Teil leicht an nebeln um eine gute Haftung zu erreichen. Das Ganze sollte anschließend mehrere Stunden Trocknen bevor der Klarlack aufgetragen werden kann.
Zusammenfassung der Schritte
Hier ist eine praktische Zusammenfassung der Schritte zum Lackieren eines Mopeds:
- Reinigung und Vorbereitung der Oberflächen
- Entfernung von Rost und altem Lack
- Spachteln von Unebenheiten
- Schleifen in verschiedenen Körnungen
- Grundierung auftragen und anschleifen
- Lackieren in mehreren dünnen Schichten
- Auftragen von Klarlack zum Schutz und für Glanz
Motorrad lackieren
Hier erklären wir Ihnen, wie Sie als Anfänger ein Motorrad lackieren. Das Lackieren eines Motorrads erfordert Geduld, einen sorgfältigen Umgang mit der Spritzpistole und vor allem eine gute Kenntnis der Produkte, ihrer Mischung und ihrer Anwendung. Sich die Zeit zu nehmen, die Anweisungen sorgfältig zu lesen, zu verstehen und gewissenhaft zu befolgen, stellt den Erfolg des Projekts sicher, selbst für einen Anfänger.
Hier ist der beste Rat, den wir für die erfolgreiche Lackierung eines Motorrads geben können.
Schritt 1 ► Motorrad zerlegen und aufbauen, passendes Werkzeug auswählen
Das Lackieren eines Motorrads ist erst nach Demontage der Verkleidungen, des Tanks, der Schutzvorrichtungen, der Felgen usw. möglich. Die verschiedenen Teile müssen im Lackierraum (je nach Fall in einer Kabine oder Ihrer Garage) gelagert werden. Sie sollten möglichst flach auf Handhöhe positioniert werden.
Vom Lackieren auf Brettern ist abzuraten, lieber Gitter zu verwenden, um beim Lackieren des Motorrads ein Zurückprallen des mit der Spritzpistole aufgesprühten Lacks zu vermeiden.
Führen Sie eine Motorradlackierung durch, in Ihrer Garage oder in einer Lackierkabine:
Die Lackierkabine filtert und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Es schützt den Benutzer und leitet Lackdämpfe ab, damit diese nicht auf die Karosserie gelangen. Der ideale Luftstrom beträgt 1 Meter/Sekunde.
Wenn Sie Ihr Motorrad in Ihrer Garage lackieren möchten, finden Sie hier die Tipps:
- Der Malbereich sollte gut beleuchtet und sauber sein.
- Wählen Sie einen Ort abseits von Menschen. Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation bzw. Auswahl der Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien zum Lackieren eines Motorrads
Das Lackieren mit Motorradspraydosen liefert sehr gute Ergebnisse.
- Skalpell und Heißluftpistole
- Luftkompressor mit Luftfilter
- Lackierpistole
Mit einer preisgünstigen Lackierpistole ist es durchaus möglich, sehr gute Arbeit zu leisten. Es wird empfohlen, eine Waffe in voller Größe anstelle einer Minipistole zu haben.
Alle Motorradteile sind auf ihrer Oberfläche mit Farbe und Lack versehen. Aufkleber entfernen Wenn Sie mit der Hand über die Oberflächen fahren, werden Sie feststellen, dass es Unebenheiten und Kleber gibt, die sich unter dem Lack befinden. Sie müssen vor dem Lackieren eines Motorrads unbedingt entfernt werden.
Der Stausee
Der Motorradtank muss entleert und das Loch muss verschlossen (mit einem Tuch oder Kleber verpackt) werden.
Kitt
Sollten Dellen vorhanden sein, besteht die Möglichkeit, einen Spachtel aufzutragen.
Schleifen
Die Vorbereitung ist ein sehr wichtiger Schritt: Das Schleifen erfolgt nass mit Schleifblättern der Körnung P320. Es hilft, Kratzer zu reduzieren und feine Unebenheiten auf der Oberfläche zu beseitigen, und trägt vor allem dazu bei, die Haftung des Motorradlacks zu verbessern.
Wir empfehlen, auf gekrümmten Oberflächen keinen Schleifer zu verwenden. Bevorzugen Sie das manuelle Schleifen, wenn möglich nass, indem Sie Ihr Schleifblatt in Wasser einweichen.
Entfetten
Verwenden Sie einen Entfetter, um alle Klebstoffe, Silikone, Fette, Kraftstoffe und andere unsichtbare Verunreinigungen zu entfernen, die zu Defekten in den oberen Schichten führen könnten. Der Haftvermittlerprimer (z. B. Metall, Aluminium, Faser oder Kunststoff) ist nur auf rohen und blanken Untergründen erforderlich. Die meisten Motorradteile bestehen in der Regel aus lackiertem Stahl oder lackiertem Kunststoff und benötigen daher keine Haftgrundierung.
Der Füller oder Füllgrund: Die Profiversionen sind immer zweikomponentig (Grundierung + Härter) und in der 2K-Spraydose oder im Pistolenset erhältlich. Sie bilden eine dicke Schicht, die füllt und nivelliert. Hintergrundfarbe Es ist sehr wichtig, eine einheitliche und einheitliche Hintergrundfarbe zu haben, um Farbprobleme zu vermeiden. Darüber hinaus benötigen die meisten Spezialfarben einen weißen oder schwarzen Hintergrund. Schleifen Sie die Grundierung mit P320, dann P500 mit Wasser*.
Bei der Ausführung der verschiedenen Schichten und Phasen eines Motorradlacks ist es wichtig, auf die Schleifkörner zu achten, um eine gute Langzeitbeständigkeit zu gewährleisten. Grundierung sollte immer geschliffen werden. Es muss auf die minimale Dicke reduziert werden, um eine bessere Flexibilität der Verkleidungen zu erreichen. Eigentlich gibt es keine selbstnivellierenden Grundierungen, die direkt mit Motorradlack überlackiert werden können.
Von der Grundierung bis zum Lackieren muss der Untergrund vor dem Lackieren immer mit P500 geschliffen werden.
„Nass in nass“ und deckend innerhalb von 30 Minuten Anstriche können ohne Schleifen überlackiert werden, man spricht dann von der „Nass-in-Nass“-Technik. Dies fördert eine perfekte Haftung zwischen den Farb- und Lackschichten. Dies ist die Technik, die üblicherweise von Profis verwendet wird, um Farbe und Lack zu kombinieren. Voraussetzung ist, dass der Lack innerhalb von ca. 30 Minuten nach dem Auftragen der Farbe abdeckt, da nach dieser Zeit der Lack nicht mehr einwandfrei „haften“ kann.
Wenn Sie Dekorationen mit mehreren Farben herstellen, müssen Sie diese trocknen lassen und dann mit P500 schleifen, bevor Sie die nächste Farbe auftragen. Mischen und Auftragen ♦ Mit einer vorverdünnten, gebrauchsfertigen Farbe: direkt auftragen ♦ Bei reiner Farbe: auf ca. 60-70 % verdünnen Tragen Sie 3 bis 4 dünne Schichten auf, um die Hintergrundfarbe vollständig abzudecken und bis die optimale Farbe erreicht ist.
Arten von Motorradlacken Für jede Motorradmarke gibt es Farbcodes, um die Originalfarbtöne des Herstellers zu kennzeichnen. Im Topf oder in der Spraydose sind diese Körperlacke auf Lösungsmittel- oder Wasserbasis erhältlich und werden „Mattbasen“, „Lackbasen“ oder auch „Zweischichtlacke“ genannt. Sie erfordern eine einfache Verdünnung, um sehr flüssig zu sein. Wie der Name schon sagt, müssen diese Farben lackiert werden. Sie trocknen sehr schnell und beim Lackieren empfiehlt es sich in der Regel, eine Verzögerung von 30 Minuten einzuhalten, bevor sie „schließen“.
Die Regel für das Überlagern von Farben ist logischerweise, mit hellen Farben sowie den Mehrheitsfarben zu beginnen und dann mit dunklen und/oder Minderheitsfarben zu enden. Es ist wichtig, die beste Strategie für das Übereinanderlegen von Schichten und das Erstellen von Dekorationen zu planen, um so wenig Dicke wie möglich zu erzeugen und so effizient wie möglich zu arbeiten.
Beispiel: Wie erstelle ich am besten ein schwarzes Gemälde mit einer roten Linie?
Besser ist es, einen roten Hintergrund aufzutragen, zu schleifen, einen Streifen Klebeband anzubringen, um den roten Hintergrund zu verbergen, schwarz zu malen und dann den Streifen Klebeband zu entfernen. Dekore mit Maskierung Sie müssen kein Zeichner oder Airbrush-Künstler sein. Mithilfe von Abdeck- und Klebeabdeckungen ist es möglich, Streifendekorationen, Linien, Logos usw. zu erstellen.
Dazu verwenden wir dünne, flexible Klebelinien, mit denen wir die Formen der Grafiken nachzeichnen können. Wir legen sie auf die Oberfläche der trockenen Farbe und schleifen sie mit Körnung 500. Der Lack muss sorgfältig aus einer Reihe hochwertiger Lacke in professioneller Qualität ausgewählt werden. Der beste Lack ist derzeit Keramiklack.
Das Lackieren hat vor allem einen Schutzzweck und schützt den Lack und das Metall vor Kraftstoffen, Reinigungsmitteln, Regen, Sonne und Oxidation. Sein Zweck ist auch ästhetischer Natur, da Sie eine lackierte und glänzende Oberfläche oder dank Mattlacken sogar eine matte Oberfläche erhalten.
Seien Sie versichert !
Mischen und Auftragen ♦ Mischen Sie den Lack und seinen Härter. Gemäß technischem Datenblatt verdünnen. ♦ Lassen Sie den Lack 5 Minuten ruhen, bevor Sie ihn verwenden. Die Lackmischung vor maximal 30 Minuten auftragen. Tragen Sie zwei glänzende Schichten auf und warten Sie zwischen den einzelnen Schichten 8 bis 10 Minuten. Trocknen Karosserielack ist ein flüssiges Produkt, aber dickflüssiger als Basislacke. Zusatzstoffe und Flexibilität Karosserielacke sind von Natur aus flexibel. Normal, denn ein hochwertiger Lack muss flexibel sein, sonst würde er schnell brechen. Dennoch empfiehlt es sich, den Lackschichten einen flexibilisierenden Zusatz zuzusetzen. Beratung bei Lackfehlern Dies ist der heikelste Schritt, da viele Mängel auftreten können.
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