Motocross Bekleidung von O'Neal: Test und Vergleich

Wer das einfache Rad- und Motorradfahren zu langweilig findet, setzt auf den Motorsport in Form von Motocross oder nutzt etwas extremere Radsportarten wie das Mountainbiken und Downhillfahren, um zu der nötigen Action zu gelangen. Möchte man hierbei an schwerwiegenden Verletzungen vorbeikommen, empfiehlt sich die richtige Schutzkleidung in Form von Pads, Schonern und schließlich auch passenden Helmen, die es bei der Marke O´Neal zu kaufen gibt.

O'Neal Helme für Mountainbike und Motocross

Das Mountainbiken macht natürlich eine ganze Menge Spaß, weil es einen höheren Schwierigkeitsgrad aufweist und für mehr Adrenalin sorgt, als das normale Radfahren im Feld oder auf der Straße. Doch Mountainbiker wissen auch, welche Gefahren der Radsport birgt: felsige Untergründe sorgen bei Stürzen für schwerwiegende Verletzungen und holprige Fahrten, kleine Steinschläge könnten die Sicht behindern, verletzen und die Fahrt erschweren. Auch Äste könnten das Gesicht des Radfahrers treffen, wobei dieser meist zu schnell fährt, um diesen noch rechtzeitig ausweichen zu können.

Beispiel: O'Neal Fury RL II

Das Modell Fury RL II als Beispiel kommt in Schwarz-Weiß und Matt Schwarz daher und ist in fünf verschiedenen Größen erhältlich. Das Besondere an diesem O´Neal Helm ist, dass er über eine integrierte Befestigungsmöglichkeit für GoPro Kameras verfügt und somit perfekt für alle Sportler geeignet ist, die ihre Strecken und Fahrten filmen möchten. Ansonsten ist der Helm durch seine ABS Außenschale nicht nur sehr hart und robust, sondern auch leicht, was sein Gewicht betrifft. Dadurch schützt er nicht nur optimal beim Aufschlag auf felsige und steinige Böden, sondern bietet auch während der Fahrt genügend Komfort und schont sogar den Nacken. Damit es dem Radfahrer nicht zu warm im Helm wird, verfügt dieses Modell über mehrere Belüftungslöcher und sogar integrierte Luftkanäle, die den optimalen Luftfluss ermöglichen. Ein magnetischer Verschluss unter dem Kinn sorgt für mehr Halt und verhindert ein Verrutschen des Helmes, das bei Stürzen fatal wirken könnte.

Der Verschluss ist so einfach zu bedienen, dass er sogar während der Fahrt einhändig geöffnet und auch wieder verschlossen werden kann, auch das Verstellen kann während der Fahrt erfolgen.

Weitere Schutzbekleidung von O'Neal

Natürlich ist es nicht nur der Schädel, der bei Unfällen oder Stürzen mit dem Mountainbike gefährdet wird. Auch die Knie und Schienbeine, sowie die Arme oder der Rücken können starke Verletzungen davontragen, die nach einer langen Genesungszeit verlangen. Deshalb bietet das Unternehmen O´Neal auch Schoner und Pads an, wie etwa das Modell Park Fr, welches speziell für die Knie und Schienbeine entwickelt wurde.

O'Neal Park Fr Schienbeinschoner

Die Schienbeinschoner Park Fr sind in sechs verschiedenen Größe für Erwachsene erhältlich und wurden auch Kunststoff, sowie flexiblem und dehnbarem Stoff gefertigt. Die Schoner in Schwarz wurden so hergestellt, dass sie das gesamte Knie, aber auch die Schienbeine bis zur Fessel schützen. Das Material ist dabei leicht und atmungsaktiv, um komfortabel genug beim Fahren zu sein und eine optimale Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Die Protektoren bestehen aus robustem Kunststoff, der die gesamte Länge des Unterbeins schützt und dabei so geformt wurde, dass er sich optimal an die körperlichen Gegebenheiten des Trägers anpasst. Damit das Ganze nicht rutscht, wurde der Bereich über dem Knie mit Neopren erweitert, welches die Schoner zuverlässig festhält und sichert. Mit Velcro-Klettverschlüssen werden die Schoner noch besser an das Bein angepasst und festgehalten, sodass sie auch bei Stürzen nicht verrutschen und das Bein freigeben.

O'Neal Underdog III Rüstung

Wer seinen kompletten Oberkörper beim extremeren Radsport schützen möchte oder auch zwischen Rad- und Motorsport abwechselt, kann auf die Underdog III Rüstung von O´Neal setzen, welche einen Komplettschutz für den Oberkörper darstellt. Das Modell in Schwarz verfügt über harte Protektoren an den Ellenbogen, Unterarmen und auch um die Schultern und Hüfte herum. Sogar die Brust wird von einem Protektor bedeckt, sodass kaum eine freie Stelle bleibt, die bei Stürzen leicht verletzt werden kann. Um die Brust und Schultern herum wird der elastische Stoff der Schutzausrüstung dabei von Mesh-Einsätzen durchsetzt, um eine bessere Belüftung zu ermöglichen und sich auch an wärmeren Tagen optimal tragen zu lassen. Der Rückenprotektor kann sogar abgenommen werden, um sich bei Bedarf reinigen zu lassen und das Anziehen zu erleichtern. Wer an sehr heißen Tagen fahren möchte oder den Rückenschutz nicht benötigt, wird sich über diese Funktion ebenfalls erfreuen.

Tipp! Das Modell Underdog II ist ebenfalls eine Schutzbekleidung für den Oberkörper, allerdings wird hier der gesamte Rückenbereich verstärkt geschützt und auch bei der Brust besonders viel Wert auf starke Protektoren gelegt. Hierbei sind alle Protektoren mit Belüftungslöchern durchsetzt worden, um die Haut atmen zu lassen und so ein Überhitzen des Sportlers bei körperlicher Anstrengung zu verhindern. Die Marke O´Neal legt damit besonders viel Wert auf alle Bedürfnisse, die der Sportler an heißen Tagen und auch bei normalen Fahrten haben könnte. Der Unterschied zum Underdog III Modell besteht hierbei darin, dass der Oberkörperschutz nur bis etwa zur Mitte des Bauches reicht, dafür der Rückenschutz aber bis zu dem Gesäß erfolgt. Neun verschiedene Verstellmöglichkeiten bietet diese Rüstung, sodass der optimale Sitz ganz einfach hervorgerufen werden kann.

Vorteile von O'Neal Produkten

  • Protektoren aus robusten, aber flexiblen Materialien
  • Gute Kombinierbarkeit von Protektoren und Helmen
  • Langjährige Erfahrung im Rad- und Motorsports

O'Neal M-SRS Klapphelm im Test

Der amerikanische Hersteller O’Neal ist vielen vermutlich aus dem Motocross-Bereich bekannt. Mit dem neuen Modell M-SRS hat O’Neal jedoch einen Helm für Touren- und Adventure-Biker auf den Markt gebracht, zu einem wirklich attraktiven Preis. Unter 200 Euro ist der M-SRS Touring-Helm mit Flip-Up-Mechanismus zu haben. Das schöne Design und der günstige Preis haben mich neugierig gemacht und ich habe den O’Neal M-SRS Klapphelm ausführlich in der Praxis getestet.

Zu meinem Test zählten sowohl lange Touren, wie ein Trip von Berlin nach Hamburg, der sowohl über die Landstraße, als auch über die Autobahn ging und City-Fahrten durch und um Berlin. Saisonal bedingt fand der Test bei überwiegend sommerlich warmen Temperaturen ohne Regen statt.

Design und Haptik

Neben dem klassischen, soliden schwarzen Design und einem Design in grau/schwarze, bereichert O’Neal seine V.22 Modell-Palette* mit einem Design in rot/schwarz. Ich persönlich bin ein Fan der Farbe Rot und muss gestehen, dass mir die roten Akzente und das matte Finish des Helms sehr zusagen. Gleichzeitig muss einem bewusst sein, dass man bei diesem Dekor Flecken wesentlich intensiver sieht als bei glänzenden Helmen.

Üblicherweise trage ich eine Helmgröße S 54/55. Auch beim amerikanischen Hersteller O’Neal passt der Helm in Größe S und sitzt angenehm, wenn auch einen Tick enger als gewohnt, was den Tragekomfort aber nicht mindert. Der Helm sitzt sicher, ohne Verrutschen am Kopf und bietet mir das Gefühl von Sicherheit. Das Auf- und Absetzen erweist sich ebenfalls als äußerst einfach. Der Helm geht flüssig über den Kopf und ist im Handumdrehen geschlossen. Der Microlock Ratschenverschluss vereinfacht die Handhabung beim Auf- sowie Absetzen und ist sehr leicht anpassbar. Ohne Mühe konnte ich den Verschluss meiner Passform anpassen.

Visier und Sonnenblende

Das verbaute Visier ist ab Werk für Pinlock vorbereitet. Der Pinlock-Einsatz ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft und nachgerüstet werden. Ebenfalls im Helm integriert ist eine Sonnenblende. Sie kann an der linken Helm Seite auf der Höhe der Visiermechanik mit einem Schieberegler hoch und runter geklappt werden.

Belüftung

Der O’Neal M-SRS Helm ist laut Hersteller mit diversen Lüftungen und innenliegende Belüftungskanäle für optimierte Luftzirkulation ausgestattet. Davon befinden sich zwei Entlüftungsöffnungen am Hinterkopf, die in einem kleinen Minispoiler integriert und damit ideal in das Design des Helmes eingepasst sind. Zwei weitere Lüftungsschlitze befinden sich am Kinn und können per Druckschieber nach unten geöffnet werden, für bessere Luftzirkulation. Beide Schieber sind einfach und auch mit Handschuhen gut bedienbar. Alles in allem ist das eine gute Grundlage für eine optimale Belüftung. Der Helm wurde in sommerlich sehr warmen Temperaturen und unter fast keinem Regeneinfluss getestet. Sommerliche Hitze und wenig erfrischender Wind wären ideal für ein gutes Belüftungssystem gewesen.

Weitere Features

In den Produkt-Features des M-SRS Klapphelm ist zudem angegeben, dass der Helm “Bluetooth-ready” ist. Ich hatte mich schon darüber gefreut, über eine direkte Verbindung zu Spotify. Doch Bluetooth-ready bedeutet lediglich, dass vorgeformte Aussparungen für optionale Lautsprecher im Ohrbereich vorhanden sind.

Der M-SRS Klapphelms besteht einer leichten und robusten ABS. Zwei Außenschalen und zwei EPS-Hartschaumschalen sorgen für mehr Sicherheit. O’Neal empfiehlt, auf dem Helm keine Aufdrucke, Folierungen oder Sticker anzubringen. Mit seinem Gesamtgewicht zählt der O’Neal M-SRS Klapphelmin seiner Klasse zum Durchschnitt. Ich persönlich empfand den Helm als durchaus handlich im Transport und auch beim Tragen nicht ungewöhnlich schwer.

Fazit zum O'Neal M-SRS Klapphelm

In puncto Preis-Leistung hat mich der O’Neal Klapphelm für den alltäglichen Gebrauch überzeugt. Das Design hat meinen Geschmack genau getroffen und auch die Handlichkeit hat mich überzeugt. Die Luftzirkulation im Helm ist in meinen Augen das größte Manko und wäre in diesem Punkt nicht der richtige Helm für mich.

Motocross Helme im Vergleich

Motocross-Helme sind mehr als nur schützende Ausrüstung - sie sind die erste Verteidigungslinie gegen die harten Anforderungen der Rennstrecke oder des Offroad-Terrains. Mit ihrer charakteristischen Form samt Kinnbügel und Schirm sollen sie bestmöglich vor Erde, Steinschlägen und Stürzen schützen. Motocross-Helme und Integralhelme sind für unterschiedliche Anforderungen entwickelt worden und unterscheiden sich in ihrer Bauweise und Form. Motocross-Helme haben einen ausladenden Kinnbügel sowie einen extern angebrachten Helmschirm und erfordern eine zusätzliche Brille. Integralhelme, wie sie üblicherweise auf Straßenmotorrädern getragen werden, aber auch Adventure- beziehungsweise Enduro-Helme haben ein eingebautes Visier.

Empfehlungen: Die besten Motocross-Helme

  • Airoh Twist 3: Verfügbar in verschiedenen Designs und Größen (XS bis XXL).
  • Alpinestars S-M5: Mittelklasse-Helm mit geringem Gewicht (1350 g in Größe M).
  • Fox V1: Einstiegsmodell mit MIPS-System.
  • O'Neal 2SRS: Günstiger Helm mit branchenüblichen Features.

Die passende Brille darf nicht fehlen

Wer einen Motocross-Helm hat, sollte auch an eine passende Brille denken. Dabei sind die Gläser üblicherweise herausnehmbar, was es erlaubt sie zu reinigen, bei Abnutzung auszutauschen oder eine andere Tönung zu montieren. Ein hochwertiges Modell ist die Scott Fury, die es auch mit verspiegeltem Glas gibt. Die Fury hält Befestigungen für Abreißfolien bereit, um auf der Strecke für klare Sicht sorgen zu können.

Wie sollte ein Motocross Helm sitzen?

Ein korrekter Sitz des Motocross-Helms ist von großer Bedeutung, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Wie jeder Helm sollte er eng am Kopf anliegen, ohne unangenehm zu drücken. Lassen sich am Nacken ohne größeren Druck Finger zwischen Helm und Hinterkopf schieben, sollte man eine kleinere Größe wählen. Wenn man den Kopf bewegt, sollte sich der Helm unmittelbar mit ihm bewegen. Die Wangenpolster sollten dabei leicht an den Wangen anliegen, ohne sie sichtbar zusammenzupressen oder Druckstellen zu hinterlassen.

Sind Motocross-Helme im Straßenverkehr erlaubt?

Grundsätzlich sind Motocross-Helme auch für den Straßenverkehr zugelassen, sofern sie die geltende Norm ECE-R 22.06 erfüllen. In der Regel ist das der Fall. Ältere Helme mit der Norm ECE-R 22.05 genießen Bestandsschutz. Ob das Tragen eines Motocross-Helms auf der Straße ratsam ist, darf allerdings hinterfragt werden. Gelegentliche Kurzstreckenfahrten bei niedrigem bis mittlerem Tempo sind eher unproblematisch, doch wenn es an schnellere Autobahnetappen oder lange Touren geht, kommt der Motocross-Helm an seine Grenzen. Mangelnde Aerodynamik (Stichwort Helmschirm) und die offene Vorderseite schränken den Komfort stark ein.

O'Neal Produkte im Test: Eine Übersicht

Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht von O'Neal Produkten im Vergleich.

Produkt Typ(en) Rezension Vor- und Nachteile Preis im Shop
O'Neal Defender 2.0 Wildz Mountainbike Helm, Downhill Helm, Herren Fahrradhelm 4.5 Sterne (sehr gut) Stabiler BMX Helm, Waschbare Innenpolsterung, Passform individuell anpassbar ungefähr 70 €
O'Neal Fury Synthyz Fullface Helm, Downhill Helm, Fahrradhelm mit Kinnschutz 4.5 Sterne (sehr gut) umfassender Schutz, verstellbarer Gurt, gute Passform; Kinnschutz nicht abnehmbar ungefähr 140 €
O'Neal Sonus Fullface Helm, Herren Fahrradhelm, Downhill Helm 4.5 Sterne (sehr gut) umfassender Schutz, bequemer Tragekomfort, gutes Design; hohes Gewicht ungefähr 85 €

Das günstigste Produkt für "O'Neal Produkte" kostet ca. 70 Euro und das teuerste Produkt ca. 140 Euro. Der durchschnittliche Preis aller hier gezeigten Modelle beträgt laut Angebot ca. 97 Euro.

Weitere Aspekte der Motocross Bekleidung

Natürlich machen es die vielen Ausführungen nicht immer leichter, sich für die richtige Bekleidung für das nächste Motocross Erlebnis zu kleiden, aber dabei soll eine kleine Kaufempfehlung behilflich sein. Auch sind die Materialien häufig sehr stabil und langlebig. Allerdings verändert sich die Lage, wenn Motocrossfahrer an Turnieren und auf bestimmten Strecken unterwegs sind, wo das Hausrecht der Veranstalter zum Vorschein kommt. Hier wäre es daher zu empfehlen, wenn eine kleine Übersicht der vorzufindenden Materialien gegeben ist, um die Bekleidung bestmöglich anhand ihrer Vorzüge bewerten zu können.

Materialien im Vergleich: Leder vs. Textil

Leder gilt als ausgesprochen strapazierfähig und rissfest. Der kleine Nachteil an Echtleder Materialien für Motocrossfahrer ist, dass sie kostspieliger sind, als Textilen. Bei Textilien darf angemerkt werden, dass sie preiswert sind und häufig in variablen Farben erhältlich sind. Textilen sind in aller Regel nicht regen- und wasserdicht, aber dafür preiswert.

Sommer vs. Winter

Natürlich müssen auch die Witterungen berücksichtigt werden. Im Sommer gilt, weniger ist mehr, aber dennoch mit ausreichendem Schutz! Doch der nützliche Aspekt und Komfort ist eine ganz andere Angelegenheit. Der Preis mag für viele wichtig sein, aber der Komfort darf keineswegs außer acht gelassen werden.

Passform und Größe

Bei der Größe sollte man natürlich immer sagen, dass die Bekleidung passen muss und gleichzeitig auf Komfort nicht verzichten darf. Bei Leder ist es meist automatisch eng, sodass sich hier selten die Frage stellt.

Materialauswahl

Bei den Materialien haben Motocrossfahrer natürlich eine riesige Auswahl vor sich liegen. Hier ist es immer ratsam, sich für die schützenden Materialien, auch wenn diese teurer sind, zu entscheiden. Deswegen kommt Kevlar, welches auch durch schusssichere Westen bekannt ist, zum Vorschein. Alternativ steht Leder auch für Qualität, die man in Betracht ziehen sollte.

Preisbereiche

Das größte Angebot an Motocross Bekleidung liegt etwa in den Preissegmenten zwischen 100 und 400 Euro.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0