Aller Anfang ist schwer! Dies gilt auch für die meisten Einsteiger im Motocross. Der Lärm, der rutschige Boden, die Geschwindigkeit und der daraus resultierende Stress sind prädestiniert dafür, dass man vor allem zu Beginn auf der Motocross-Strecke jede Menge Fehler macht und sich recht unsicher fühlt. Da kann ich dich aber beruhigen - das ist vollkommen normal. Vor allem dann, wenn du nicht gerade schon mit 4 Jahren angefangen hast zu crossen oder ständig mit Freunden auf der Strecke bist, die dir mit wertvollen MX-Tipps zur Seite stehen.
Das Problem ist, dass wenn du bereits von Anfang an fehlerhafte Fahrtechniken oder Angewohnheiten verinnerlichst, können diese nur noch mit viel Aufwand korrigiert werden. Deshalb ist es umso wichtiger gewisse Dinge von Anfang an zu beachten und zu trainieren, da ansonsten der Spaß am Motocross fahren nur von kurzer Dauer sein wird. Wirf am besten einen Blick auf die folgenden Anfänger-Tipps und Hinweise und versuche dich an Diese zu halten. Du wirst schnell merken, dass dir das Motocross fahren deutlich leichter fallen wird und der Spaß immer weiter in den Vordergrund rückt.
Die richtige Ausrüstung für Motocross-Anfänger
Die Ausrüstung ist auch für Motocross-Anfänger entscheidend. Ohne Bike geht gar nichts. Die Kleidung für Motocross-Einsteiger muss in jedem Fall Schutz bieten. Gleichzeitig ist sie vielem ausgesetzt: Staub, Schmutz und kleinere Steine. Entsprechend robust sollte die Kleidung beim Motocross für Anfänger ausfallen - ohne zu dick oder klobig zu sein. Folgendes solltest du in jedem Fall „am Mann (bzw. an der Frau)“ haben:
- Helm
- Brille
- Neck-Brace
- Brustpanzer bzw. Protektorenjacke
- Ellbogenschoner
- Handschuhe
- Knieschoner
- Stiefel
- Jersey und MX-Hose
Die Motocross Trikots sind speziell für Motocross-Fahrer entwickelt worden und garantieren durch ihre ultra.dry Technologie auch bei großer Anstrengung ein trockenes Tragegefühl. Die verlängerte Rückenpartie sorgt dafür, dass auch bei Sprüngen und dynamischen Fahrmanövern nichts verrutscht. An den Armen sind die Ärmel locker geschnitten - maximale Bewegungsfreiheit garantiert. Die Trikots können Sie auch perfekt mit Protektoren kombinieren. Diese sind unverzichtbar für jeden Ritt auf Ihrem Motocross-Bike.
Das passende Motorrad für Einsteiger
Viele Motocross-Einsteiger kaufen sich Anfangs das falsche Motorrad. Aus Angst untermotorisiert unterwegs zu sein oder einfach nur um einen auf dicke Hose zu machen, wird häufig direkt auf große 450er oder zumindest 350er-Modelle gesetzt. Diese Motorradklassen sind für Anfänger extrem träge und viel zu schwer als das man sie bei den anfangs üblichen niedrigen Geschwindigkeiten gut bewegen könnte. Zudem reißt die brachiale Motorleistung dem Fahrer die Arme lang und raubt einem die letzte Energie. Deshalb sollte man immer mit kleineren Hubraumklassen beginnen. 125ccm als 2-Takt oder eine 250er 4-Takt sind absolut ausreichend, wendig, leicht und haben mehr Leistung als die meisten Hobbypiloten jemals benötigen werden.
Achten Sie beim Kauf eines Motocross-Einsteigermodells darauf, dass es genau Ihrer Körpergröße - oder der Ihres Kindes - entspricht. Praktisch ist außerdem ein Modell mit E-Start. Es gibt auch spezielle Motocross-Bikes für Anfänger. Diese haben viel sogenannte rotierende Masse, was die Kontrolle über das Motorrad für Einsteiger erhöht. Konzentrieren Sie sich zu Beginn vor allem auf die Fahreigenschaften. Das Motorrad sollte für Einsteiger ins Motcross so einfach wie möglich zu steuern sein. Sie haben in der Regel die Wahl zwischen Zwei- und Viertaktern.
Gerade als Anfänger stellt sich zusätzlich die Frage, ob es direkt ein neues Bike sein muss. Wir denken: Muss es nicht. Wir empfehlen jedoch, dass beim Kauf einer gebrauchten Motocross-Maschine jemand mit technischem Wissen und Erfahrung dabei sein sollte. So erkennen Sie technische Mängel und die Eignung der Maschine für Ihre Fahrfähigkeiten. Fragen Sie den Verkäufer auch, wann zuletzt Wartungsarbeiten vorgenommen wurden. Außerdem sollten Verschleißteile wie Bremsscheiben, -beläge, Ritzel und Co. intakt sein.
Die richtige Position auf dem Motocross-Bike
Nur aus der richtigen Position heraus meistern Sie Sprünge und Kurven so, dass Sie nicht nur immer sicherer werden, sondern auch Ihre Zeiten kontinuierlich verbessern. Sitzen Sie auf Ihrem Bike, sollten Ihre Füße den Boden gerade so berühren. Zudem platzieren Sie sich möglichst weit vorne in aufrechter Position, etwa auf dem vorderen Drittel der Sitzbank. Ihre Beine liegen dabei eng an der Maschine beim Tank. Gleichzeitig sollten Sie während der Fahrt nicht permanent sitzen. Das geht auf Dauer auf Ihre Arme und Bandscheiben. Zudem haben Sie im Stehen mehr Kontrolle über die Maschine. Üben Sie daher auch das Fahren im Stehen.
Wenn du schon auf deinem MX-Bike sitzt, dann achte darauf dass du weit vorne auf dem Bike platz nimmst. Die Beine gehören an den Tank und der Hintern auf das vordere Drittel der Sitzbank. Auf diese Weise kannst du das MX-Bike besser driften lassen, da du dich nahe an der Lenkachse befindest. Zudem nimmst du automatisch eine sogenannte „Attack Position“ ein, da deine Arme und Ellbogen nach oben zeigen und du so deutlich mehr Kontrolle über deine Maschine erlangst.
Sitzt du weit genug vorne, kannst du dich beim Beschleunigen mit den Füßen gegen die Fußrasten drücken. Auf diese Weise werden deine Arme entlastet und du lässt dich vom Motorrad nach vorne schieben, anstatt dich von ihm ziehen zu lassen. Spare dir die Kraft, denn du wirst sie definitiv noch brauchen.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Hier sind einige häufige Fehler, die Motocross-Anfänger machen, und Tipps, wie man sie vermeidet:
- Nur im Sitzen fahren: Stell dich hin und übe das Fahren im Stehen! Im Stehen kannst du das Bike mit den Beinen klemmen und dadurch die Arme locker lassen. Auf diese Weise hältst du länger durch, verhinderst Arm-Pump und kannst Bodenunebenheiten deutlich besser abfedern. Zudem lässt du im Stehen das Motorrad die Arbeit verrichten und sparst so eine Menge Energie.
- Nicht weit genug nach vorne schauen: Schau weit in die Strecke hinein und suche dir eine Linie die du gerne abfahren möchtest. Das Motorrad wird dieser automatisch folgen und du wirst dich wundern, um wie viel einfacher es für dich wird flüssige Runden zu drehen.
- Fehlender Knieschluss: Um Kraft zu sparen ist es besonders wichtig, das Motorrad mit den deutlich stärkeren Beinen zu klammern, damit man sich nicht zu fest am Lenker halten muss. Durch das festklammern des Bikes mit den Knien bekommt man aber auch ein deutlich besseres Gefühl für das Motorrad und kann besser auf Bodenwellen und Schlaglöcher reagieren.
- Verkrampftes Fahren: Ein einfacher Trick um deutlich entspannter zu werden ist es tief durchzuatmen. Achte bewusst auf deine Atmung. Du wirst merken, dass sie in Stresssituationen sehr kurzatmig und flach ist. Da du Sauerstoff brauchst, solltest du konzentriert ein bis zwei Minuten bewusst tief durchatmen. Du wirst recht schnell merken, dass du vom Kopf und von der Muskulatur her deutlich entspannter sein wirst.
- Hängende Ellenbogen: Gewöhne dir deshalb das Hochhalten deiner Ellenbogen als allererstes an. Hast du dich einmal an hängende Ellenbogen gewöhnt, wird es richtig schwierig sich die richtige Armhaltung anzutrainieren!
- Nach hinten schauen und Platz machen wollen: Als langsamer Fahrer auf der Cross-Strecke ist es wichtig, immer seine ausgewählte Spur zu halten und weiterhin nach vorne zu schauen. Du solltest maximal ein wenig Geschwindigkeit rausnehmen, aber dich ansonsten nicht verrückt machen lassen. Ein schneller Fahrer kann sich meist gut auf die Situation auf der Strecke einstellen und wird vermutlich wenige Probleme haben dich zu überholen.
- Gänge falsch auswählen: Versuche von Anfang an das Schalten zu üben und immer im nutzbaren Drehzahlband zu fahren.
- Falsch eingestellte Hebel und Fußrasten: Probiere verschiedene Stellungen aus. Du wirst schnell merken wenn es für dich passt. Das Selbe gilt für den Schalt- und Bremshebel. Sorge hier für eine ordentliche Einstellung bevor du dich auf die erste Fahrt begibst. Dabei sollten die Fußraste und der Bremshebel eine waagerechte Linie ergeben. Der Schalthebel darf minimal höher stehen als die Fußraste, damit du besser mit dem Stiefel drunter kommst um hochzuschalten.
- Gabel nicht entlüftet: Sorge deshalb direkt vor der ersten Fahrt dafür, dass du deine Gabel entlüftest.
- Zuviel oder zu wenig Luft im Reifen: Der Reifendruck sollte mit das Erste sein, was man kontrollieren sollte wenn man sich ein neues oder gebrauchtes MX-Motorrad kauft. Denn ist zu viel Luft im MX-Reifen, findet man keine Traktion, neigt zum wegrutschen in Kurven und muss mit einem eher störrischen Motorrad kämpfen. Ist der Reifendruck zu niedrig, sorgt dies zu für ein instabiles Fahrverhalten und es wird schwierig die Spur zu halten. Zudem besteht dann die Gefahr, dass der Reifen beginnt auf der Felge zu wandern und das Ventil abreißt!
- Dreck von der Brille wischen: Eine MX-Brille reinigt man immer nur mit etwas fließendem Wasser!
Die erste Fahrt auf der Motocross-Strecke
Du hast dir eine neue oder gebrauchte Motocross zugelegt, der Helm ist geputzt, die Stiefel stehen bereit, die Aufregung wird langsam größer, also geht’s nun auf….das erste Mal zur Motocross-Strecke. Allerdings gibt es so einiges zu beachten, wenn man als Anfänger das erst mal Motocross fahren gehen möchte. In diesem kurzen Artikel will ich dir kurz und knapp erläutern, was du beachten solltest, wenn du zum ersten Mal auf einer Cross-Strecke fahren gehst. Denn man kann viel falsch machen und sich eine Menge unnötigen Stress ersparen, wenn man im Vorfeld ein wenig informiert ist.
Vorbereitungen vor Ort
Nachdem du gemeinsam mit deiner Begleitung an der ausgewählten Motocross-Strecke angekommen bist, ist es wichtig, einige Vorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen, dass dein Tag auf dem MX-Track ein voller Erfolg wird:
- Tanken: Gewöhne dir an, immer einen gut gefüllten Benzinkanister zur Motocross-Strecke mitzunehmen. Je nachdem, wie viele Runden du konditionell schaffst, kann es durchaus notwendig sein, nachzutanken und sicherzustellen, dass genügend Benzin im Tank ist. Vergesse auch nicht das Zweitakt-Öl und den Messbecher, falls du den Kraftstoff nicht bereits zu Hause vorbereitet hast. Es ist wichtig, das richtige Mischungsverhältnis von Öl und Benzin einzuhalten, um den Motor optimal zu schmieren und zu schützen. Das Wichtigste ist jedoch, dass du immer eine Umweltmatte dabei hast, auf der du dein Motorrad abstellst und auch tankst.
- Luftdruck: Bevor du auf die Motocross-Strecke gehst, ist es wichtig, den Luftdruck in deinen MX-Reifen zu überprüfen. Die Reifen können schneller Luft verlieren als man denkt. Es ist empfehlenswert, einen Luftdruck von etwa 1 Bar sowohl im Vorder- als auch im Hinterreifen zu haben.
- Kettenspannung: Vor dem Start auf der Strecke empfehle ich dir, die Spannung deiner Kette zu überprüfen. Eine zu locker sitzende Kette kann zu einem Sicherheitsrisiko werden, da sie während der Fahrt abspringen kann.
- Fahrwerkseinstellung: Bevor du zum ersten Mal auf die MX-Strecke gehst, solltest du das Fahrwerk gemäß der Anleitung auf die Basiseinstellungen einstellen. In der Regel befinden sich diese Einstellungen in der Mitte der verfügbaren Zug- und Druckstufenverstellungen. Nach einigen Runden kannst du beurteilen, ob das Fahrwerk weicher oder härter eingestellt werden muss, um eine optimale Leistung zu erzielen.
Verhalten auf der Strecke
Das Wichtigste, was du beim ersten Mal auf der Motocross-Strecke beachten solltest, ist, dich nicht stressen zu lassen. Die Bedingungen können anstrengend sein: Laut, rutschig und man wird ständig von anderen Fahrern überholt oder geschnitten. Es ist wichtig, ruhig und gelassen zu bleiben, denn wenn du dich von Negativem ablenken lässt, kann sich das negativ auf dein Fahrverhalten auswirken. Mache dir bewusst, dass Motocross ein anspruchsvoller Sport ist und es eine gewisse Lernkurve gibt. Jeder Fahrer hat seine eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen. Sei geduldig mit dir selbst und gehe Schritt für Schritt vor. Setze dir realistische Ziele und fokussiere dich darauf, deine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern.
Versuche, dich nicht ständig umzudrehen und behalte deine Spur bei. Bleibe entspannt und lasse dich einfach überholen. Konzentriere dich darauf, deine Linie zu halten und die Kontrolle über dein Motorrad zu behalten. Halte dich an die Regeln und respektiere die Platzverhältnisse auf der Strecke, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller Fahrer zu gewährleisten.
Es ist wichtig, dass du immer deine eigenen Fähigkeiten und Grenzen im Blick behältst. Rase nicht blindlings mit, nur um mit den schnelleren Fahrern mithalten zu wollen. Das kann zu gefährlichen Situationen führen und deine Sicherheit gefährden. Bleibe ruhig und konzentriert und fahre in einem Tempo, das deinem Können entspricht. Vertraue auf deine eigenen Fähigkeiten und arbeite daran, dich Schritt für Schritt zu verbessern. Lasse dich nicht von der Geschwindigkeit anderer Fahrer verunsichern oder zu Risiken verleiten.
Motocross-Training und Fahrtechnik
Das Springen mit einer Motocross oder Enduro ist nicht nur ein Nervenkitzel, sondern auch eine Herausforderung, die Geschicklichkeit und Präzision erfordert. Ein sicherer Sprung sollte zuerst einfach und leicht zu bewältigen sein, um dein Selbstvertrauen zu stärken. Fang lieber mit einem Einzelsprung oder einem Tabletop-Sprung an, anstatt einen großen Doppelsprung oder einen steilen, spitzen Kicker zu suchen, der viel Erfahrung und Fähigkeiten erfordert. Ein guter Start ist ein einzelner Sprung, der flach und breit genug ist, um eine sanfte Landung zu ermöglichen.
Um auch dauerhaft am Springen verletzungsfrei Spaß zu haben, ist es besonders wichtig, dich während der Sprünge auf deine Körperhaltung zu konzentrieren. Erstmal heißt es: Festhalten! Deine Beine sollten am Bike dranbleiben, damit deine Füße nicht von den Fußrasten rutschen oder abheben. Kümmer‘ dich auch um deinen Oberkörper. Dein Hintern sollte ein bisschen nach hinten gestreckt sein, um einen Knick in der Hüfte zu erzeugen. Deine Haltung sollte während des gesamten Sprungs bestehen bleiben - von der Anfahrt bis zur Landung. Konzentriere dich auch auf deine Arme und Hände. Die Arme sollten ein bisschen gebeugt sein, um Stöße abzufangen, während deine Hände fest am Lenker bleiben sollten.
Beim Springen mit deiner Geländemaschine spielt die Kontrolle des Gashahns eine echt wichtige Rolle. Wenn du über den Kicker fährst, solltest du ruhig und gleichmäßig mit deinem Gas umgehen. Lieber in einem Gang zu hoch statt zu niedrig fahren und die Geschwindigkeit im Vorhinein aufbauen, und nicht erst auf den letzten Metern. Zu viel oder zu wenig Gas kann dein Bike nämlich aus dem Gleichgewicht bringen und zu einer unsicheren Landung führen. In der Luft gilt: Gaspedal kontrolliert nutzen, um das Bike stabil zu halten.
Zunächst ist es wichtig, die richtige Landeposition zu wählen, je nach Art des Sprungs. Bei einer flachen Landung sollte der Fahrer versuchen, das Hinterrad zuerst auf dem Boden aufzusetzen, gefolgt vom Vorderrad. Dies hilft, das Bike stabil und in einer geraden Linie zu halten. Es ist auch wichtig, deinen Gasgriff während der Landung kontrolliert zu verwenden, um das Bike in Bewegung zu halten und die Stabilität zu erhöhen.
Motocross-Training als Schnupperkurs
Wer Motocross mal einen halben Tag oder einen Tag lang ausprobieren möchte, hat bei uns die Möglichkeit an einem Motocross Schnupperkurs teilzunehemen. Man kann für ein Schnupper Motocross Training sämtliches Material mieten. Falls man gefallen am Motocross Sport findet, gibt es verschiedene Optionen, je nachdem wie intensiv man das Motocross Training betreiben möchte, kann man danach ein eigenes Motorrad und Ausrüstung anschaffen oder sämtliches Motocross Material auch weiterhin bei uns mieten. Wir können Dich auch beraten welche Motorradgrösse und Investition sinn macht, wenn Du uns sagen kannst welche Deine Ziele sind und wie oft Du trainieren möchtest. Das alles sollte aufeinander abgestimmt sein um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erreichen.
Du willst ein Motocross Training, Tipps und Tricks bekommen und von den Profis lernen? Dann melde Dich für eines der nächsten freien Motocross Trainings an. Im Motocross Veranstaltungskalender siehst Du alle Termine! Anmeldungen müssen über das Anmelde-Tool der Webseite erfolgen. Falls Du noch kein eigenes Motocross Motorrad hast oder Deines ersetzen und deshalb ein neues Motocross Motorrad kaufen möchtest, kannst Du unter Motocross kaufen top Angebote sehen, die sich für ein Motocross Training perfekt eignen.
Motocross für Kinder
Der Beginn in jungen Jahren kann für Motocross-Anfänger Vorteile haben. So werden beispielsweise Bewegungsabläufe schneller automatisiert, was den Spaß und die Sicherheit erhöht. Erste Erfahrungen auf vereinseigenen Strecken können Motocross-Einsteiger im Normalfall mit sechs Jahren machen. Wichtig ist, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene ihre Motocross-Anfänge auf entsprechenden Strecken beginnen. Der Profi-Parcours eignet sich nicht. Stattdessen wählen Anfänger entsprechend gekennzeichnete Einsteiger-Strecken. Dazu können sowohl Kinder als auch Erwachsene Motocross-Camps besuchen. Dort lernen Anfänger komprimiert die Grundlagen und können sich schnell weiterentwickeln.
Fazit
Es gibt eine Menge Dinge zu beachten wenn es darum geht das Motocross fahren zu erlernen. Meine größte Erkenntnis bisher war, dass man die Geschwindigkeit nicht erzwingen und sich besser um einen sauberen und flüssigen Fahrstil bemühen sollte. Mit einem sauberen Fahrstil kommt die Geschwindigkeit meist von ganz alleine. Andersherum betrachtet: Pfeift man auf den Fahrstil, kann man zwar auch relativ schnell werden, man kommt aber definitiv irgendwann an den Punkt an dem es nicht weitergeht bzw. man nicht mehr schneller wird.
Wenn man dann versucht seinen Fahrstil zu verbessern, wird das eine ganz harte Nuss, denn über lange Zeit eingeprägte Automatismen lassen sich nur sehr schwer wieder korrigieren oder verändern. Dann lieber gleich richtig machen, auch wenn man nicht sofort über den Platz fliegt wie ein junger Gott. Nimm dir somit einfach etwas Zeit um dich an das Motocross fahren und auch dein MX-Bike zu gewöhnen, denn auch wenn du bereits Motorrad-Erfahrungen auf der Straße sammeln konntest, bedeutet dies beim Motocross leider nahezu nichts. Du musst fast alles neu erlernen. Werde also nicht zu schnell zu übermütig und riskiere keine schweren Unfälle nur um cool dazustehen. Motocross fahren soll Spaß machen, also genieße es.
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