Motocross Helm Aufkleber Anbringen: Tipps für Individualisierung und Sicherheit

Der Trend zur Individualisierung macht auch vor Reithelmen nicht Halt. Für Motocross-Fahrer ist Individualität meist sehr wichtig.

„Lieber trage ich keinen Helm, als einen hässlichen!“ - ist heute noch einer der häufigsten Gründe, um ganz auf den Kopfschutz zu verzichten. Wer aus der Masse herausstechen will und einen ganz individuellen Helm möchte, sucht einfach im Netz nach den entsprechenden Do-it-Yourself-Anleitungen.

Wichtigkeit von geprüfter Schutzkleidung

Allein 2016 gab es bis zu 93.000 Reitunfälle. Deswegen ist es als Reiter so wichtig, Wert auf geprüfte und zertifizierte Reitbekleidung und Schutzkleidung zu legen. Denn was nützt ein Reithelm, der nicht die bestmögliche Schutzwirkung bietet?

ACHTUNG: Veränderungen am Helm, insbesondere Aufbringung von Lacken, Aufklebern, Reinigungsmitteln, Chemikalien und Lösungsmitteln können die Sicherheit Ihres Helmes ernsthaft beeinträchtigen. Grundsätzlich sollten Reithelme nur zu einem Zweck verwendet werden: zum Reiten. Dazu sollte der Helm stets in tadellosem Zustand sein.

Die Hersteller haben diesen Trend erkannt und arbeiten mit neuen Technologien und Materialien, um die Optik der Reithelme an die Wünsche modebewusster Reitfreunde anzupassen. Auch beim Kauf eines Reithelms gilt: Die Funktionalität kommt vor der Optik. Der Helm sollte nicht älter als ein bis zwei Jahre sein.

Wer dennoch nicht auf den Bastelspaß verzichten will, schnappt sich einfach einen alten Helm, gestaltet ihn ganz nach dem eigenen Geschmack und hängt diesen dann als Deko oder Erinnerungsstück an die Wand.

Individuelle Startnummer-Aufkleber für Motocross

Deshalb soll auch Dein Bike nicht standardmäßig aussehen, sondern das Design tragen, dass Du Dir wünschst. Stell Dein Stilbewusstsein unter Beweis und bring Deine Persönlichkeit zum Ausdruck.

Allerdings weißt Du als leidenschaftlicher Motorradfahrer genau: Eine einfache Startnummerntafel reicht nicht. Motocross-Fahrer wissen von den feinen Nuancen im Rennalltag. Neben einem klar beherrschten Fahrvermögen und etwas Mut sind es auch Dauerstartnummern, die ganz klar dazugehören.

Damit Du genau den Startnummer-Aufkleber fürs Motocross bekommst, den Du Dir wünschst, haben wir von BACKYARD DESIGN uns etwas Besonderes überlegt: Konfiguriere Dein Design einfach selbst an Deinem PC. Entscheide Dich für ein individualisiertes Produkt, das Du selbst gestalten kannst. So passt es perfekt zu Dir und Deinem Bike.

Online-Konfigurator für individuelle Designs

Unser intuitiver Online-Konfigurator lässt Dich alle Einstellungen an deinem Startnummer-Aufkleber fürs Motocross vornehmen, die Du Dir wünscht. Auf diese Weise ist es nicht schwierig, ein passendes Design zu erstellen.

Zunächst musst Du Deine Motorrad-Marke auswählen und Dich für ein Modell entscheiden. Da wir Dir mehr als 200 Modelle aller namhaften Markenhersteller anbieten, ist bestimmt das Richtige dabei! Damit stimmt die Passform, und Dein Startnummer-Aufkleber fürs Motocross hat nicht nur die richtige Form, sondern auch die richtige Größe.

Neben Grunddesigns haben wir auch ID-Tools, Logos und Extras. Wenn Du ein leidenschaftlicher Motorradfahrer bist und auch gerne hin und wieder Rennen fährst, hast Du bestimmt Deine Vorstellungen, was die Gestaltung Deiner Maschine betrifft. Deshalb ist es sinnvoll, keine Startnummer-Aufkleber fürs Motocross von der Stange zu kaufen.

Des Weiteren arbeiten wir mit hochwertigen Stickern. Das bedeutet, dass Du keine aufwendige Lackierung vornehmen musst. Bei einer Lackierung wird immer der Untergrund ein wenig beschädigt bzw. permanent verändert. Dennoch haben unsere Produkte einen so guten Halt, dass sie stabil und robust sind. Sie haben eine hohe Lebensdauer und lösen sich nicht einfach von selbst.

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, Dir genau das Dekor zu liefern, dass Du Dir wünschst. Auch Individualität wird bei BACKYARD DESIGN großgeschrieben.

Bist Du von unserem Online-Konfigurator überzeugt und möchtest Deinen Startnummer-Aufkleber fürs Motocross so gestalten, dass er all Deinen individuellen Anforderungen entspricht? Nimm Dir Zeit, das passende Design zu wählen. Bei so vielen Auswahlmöglichkeiten passiert es schnell, dass man etwas übersieht. Stöbere daher ruhig durch all die Möglichkeiten, die unser Konfigurator Dir bietet.

Außerdem solltest Du vor der Bestellung noch einmal überprüfen, ob Du das richtige Modell angegeben hast. Ein letzter Hinweis: Beachte vor dem Aufkleben unbedingt unsere Hinweise für die Anbringung der Aufkleber. Zwar ist es nicht schwierig, doch damit das Ergebnis perfekt wird, haben wir eine Anleitung für Dich erstellt.

Allgemeine Tipps zum Anbringen von Aufklebern

Was soll man da großartig beachten müssen... Ich würde auf jeden Fall nur Aufkleber von guter Qualität nehmen, die entsprechend eine hochwertige Klebefläche besitzen. Diese sind grundsätzlich witterungsbeständiger und lassen sich im Falle besser wieder lösen. Vor dem anbringen auf jeden Fall die Fläche gut säubern und dafür sorgen, dass sie trocken und ohne Rückstände ist.

Ich würde Aufkleber auch nur auf Lackflächen kleben, wie z.B. den Tank. Die Oberfläche sollte fett- und staubfrei sein. Es bietet sich an, das sie auch unter dem Aufkleber selbst glatt ist, damit keine Falten entstehen. Auf Kunststoff halten sie nur bedingt .....

Anleitung zum richtigen Anbringen von Motorrad-Aufklebern

Willst Du Deine Motorrad-Aufkleber anbringen, um Dein Bike zu etwas ganz Besonderem machen? Wir von Backyard Design zeigen Dir in unserer Anleitung, wie es funktioniert. Selbstverständlich zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du Deine Motorrad-Aufkleber am besten anbringen kannst.

Schritt 1: Vorbereitung des Arbeitsplatzes

Bevor Du damit beginnst, Deine Motorrad-Aufkleber anzubringen, solltest Du Deinen Arbeitsplatz vorbereiten. Leg alle Werkzeuge und Hilfsmittel im Vorfeld zurecht. So hast Du alles zur Hand, wenn es schnell gehen muss.

Der ideale Arbeitsplatz ist ein sauberer Ort, an dem kein Wind geht. Denn Schmutzpartikel sollten auf keinen Fall auf Dein Bike gelangen, wenn Du den Motorrad-Aufkleber anbringen willst. Zudem können fett- und ölhaltige Rückstände das Resultat beeinträchtigen.

Such Dir daher einen Ort, an dem Du frei arbeiten kannst und genug Platz hast. Besser ist es außerdem, Deine Motorrad-Aufkleber nicht bei zu niedrigen Temperaturen anzubringen. Der Winter eignet sich also nur bedingt. Ein beheizter Raum ist zum Motorrad-Aufkleber Anbringen ein Muss.

Schritt 2: Reinigen und Entfetten der Oberflächen

Wenn alle Werkzeuge bereit sind und Du einen geeigneten Arbeitsplatz fürs Motorrad-Aufkleber Anbringen gefunden hast, geht es ans Reinigen und Entfetten Deines Bikes. Verwende zu diesem Zweck einen guten Entfetter, wie unseren MX Dekor Plastik Cleaner, und reinige die Plastikteile.

Vor allem bei neuen Bikes solltest Du aufpassen. Hier haften an den Plastikteilen oftmals noch Silikonrückstände. Übrigens empfehlen wir Dir, Schritt für Schritt vorzugehen. Entfette einen Teil und klebe Dein Dekor auf. Anschließend entfettest Du den nächsten Teil und klebst dort den Aufkleber auf.

Tip: Die Installation sollte mit sauberen Händen durchgeführt werden.

Schritt 3: Aufkleben der Motorrad-Aufkleber

Im nächsten Schritt geht es bereits ans Kleben. Dabei solltest Du Dich immer an den Grundsatz halten, von der Mitte nach außen zu kleben. Bei großflächigen Teilen empfehlen wir Dir, die Trägerfolie zunächst abzulösen, in der Mitte einen schmalen Streifen von etwa 1 bis 2 Zentimetern herauszuschneiden und dann wieder beide Hälften der Trägerfolie auf das Dekor zurück zukleben.

Arbeite immer von der Mitte nach außen vor! Bei großflächigen Teilen sollte zuerst das Trägerpapier entfernt werden. Manchmal wird es schwierig in Kurven, Ecken oder an Kanten. Hier kommt der Heißluftfön ins Spiel. Verwende den Heißluftfön auf niedriger Stufe, um die Grafiken vorsichtig zu erwärmen. Dadurch wird das Material weicher und lässt sich einfacher anbringen.

Richte das Dekor auf dem Plastikteil aus. Orientiere Dich am besten an den Aussparungen für die Befestigungslöcher, um den richtigen Platz zu finden. Wenn Du die korrekte Position gefunden hast, drückst Du den mittleren Streifen, auf dem sich keine Trägerfolie mehr befindet, fest an.

Jetzt kannst Du die Trägerfolie Stück für Stück vorsichtig und langsam abziehen. Doch was ist zu tun, wenn sich eine Luftblase gebildet hat? Dann musst Du das Dekor wieder ein Stück lösen, die Luftblase herausstreichen und den Motorrad-Aufkleber erneut anbringen.

Schritt 4: Einsatz des Heißluftföhns

Bei Wölbungen, Ecken und Rändern kommt der Heißluftföhn zum Einsatz. Mit ihm kannst Du das Dekor vorsichtig erwärmen. Wenn Du Dir beim Umgang mit einem Heißluftföhn unsicher bist, solltest Du ihn zunächst an einem alten Dekor oder Plastikstück ausprobieren.

Schritt 5: Nachbearbeitung und Trocknungszeit

Damit Deine Dekore nicht nur ästhetisch aussehen, sondern auch maximalen Halt haben, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, nachdem Du die Motorrad-Aufkleber angebracht hast. Letzte Unebenheiten kannst Du an den Kleberändern mit etwas Wärme und der Rakel ausgleichen und schließlich fest andrücken.

Außerdem kannst Du mit dem Heißluftföhn noch einmal alle Dekore anwärmen und festdrücken. Nach dem Anbringen der Motorrad-Aufkleber solltest Du nicht direkt losfahren. Besser ist es, rund 24 Stunden zu warten. Lass Dein Bike am besten bei Zimmertemperatur stehen und prüfe am nächsten Tag, ob es noch Unebenheiten oder andere Unregelmäßigkeiten gibt. Diese kannst Du erneut unter Einsatz des Heißluftföhns ausbessern.

Bei Backyard Design findest Du ansprechende Dekore, die Dein Bike zu etwas ganz Besonderem machen. Doch für eine hohe Lebensdauer und eine attraktive Optik musst Du wissen, wie sich Motorrad-Aufkleber richtig anbringen lassen.

Wenn Du Deine Maschine zu etwas ganz Besonderem machen möchtest, bist Du bei BACKYARD DESIGN an der richtigen Adresse. Wir sind Deine Ansprechpartner rund um Designs für Dein Motocross. Wir bieten Dir hochwertige Startnummer-Aufkleber fürs Motocross, die nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch hohe Qualitätsansprüche erfüllen. Nutze einfach unseren intuitiven Online-Konfigurator und erstelle Startnummer-Aufkleber für dein Motocross nach deinen Wünschen.

Hast Du noch Fragen zu unseren Produkten, oder ist Dir der Prozess des Motorrad-Aufkleber Anbringens noch nicht ganz klar? Dann nimm einfach mit uns Kontakt auf. Wir sind Deine Profis rund um Motocross-Dekore, Sitzbankbezüge und mehr.

Die richtige Pflege und Wartung von Helmen

Mit dem richtigen Motorradhelm tun Sie viel für Ihre Sicherheit, denn bei einem Unfall schützt er Ihren Kopf vor lebensbedrohlichen Verletzungen.

Nützliche Tipps zum Helmkauf

Daher ist er kein Zubehör, das man mal eben im Vorbeigehen kauft. Diese Aspekte sollten Sie auf der Suche nach dem idealen Helm beachten:

  • Planen Sie für den Kauf unbedingt genügend Zeit ein. Suchen Sie Fachhändler auf, die möglichst viele Helmmarken im Angebot haben. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, schnell einen passenden Helm zu finden.
  • Die ungefähr passende Helmgröße ermitteln Sie, indem Sie Ihren Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren und am Hinterkopf messen. Der Kopfumfang in Zentimetern entspricht üblicherweise der numerischen Helmgröße. Die Helme verschiedener Hersteller fallen trotzdem unterschiedlich groß aus. Deswegen kann nur eine Anprobe über den richtigen Helm entscheiden.
  • Ihr Helm muss am ganzen Kopf fest sitzen, ohne zu drücken. Sie erkennen den richtigen Sitz daran, dass sich die Kopfhaut an der Stirn beim Drehen des Helms mitverschiebt. Die Innenausstattung gibt bei der Nutzung noch etwas nach, wählen Sie den Helm daher nicht zu groß.
  • Fragen Sie Ihren Händler nach einer individuellen Innenausstattung des Helms. Bei manchen Helmen können z.B. Wangenpolster oder Pads am Oberkopf an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
  • Die Helmpolsterung sollte auch an Ihrem Oberkopf im Bereich des Scheitels vollständig aufliegen. Probieren Sie andernfalls einen größeren Helm.
  • Wenn Sie Zweifel haben, ob der Helm die optimale Größe hat, versuchen Sie, das gleiche Helmmodell eine Größe kleiner aufzusetzen. Nur wenn dies nicht möglich ist oder der infrage kommende Helm unerträglich drückt, wissen Sie, dass Sie die kleinste Größe gewählt haben.
  • Für Personen mit besonders großem Kopf gibt es nur eine kleine Auswahl geeigneter Helme. Einzelne Hersteller wie z.B. HJC bieten Modelle an, die bis zur Größe XXXXL reichen. Dies entspricht einer Kopfgröße von 67 bis 68 Zentimetern.
  • Ihr Helm darf sich bei geschlossenem und korrekt eingestelltem Kinnriemen auch mit hohem Kraftaufwand nicht nach vorn vom Kopf abziehen lassen. Der Kinnriemen sollte nicht auf dem Kehlkopf aufliegen, das Kinnriemenschloss nicht am Unterkieferknochen drücken.
  • Wenn Sie Brillenträger sind, sollten Sie Ihre zum Motorradfahren genutzte Brille im Helm aufsetzen. Statt einer Sonnenbrille unter dem Helm wählen Sie lieber Helme mit eingebauter Sonnenblende.
  • Tragen Sie den Helm im Laden mindestens zehn Minuten. Dieser Zeitraum reicht aus, um mögliche Druckstellen und eine mögliche Hautunverträglichkeit des Futters zu erkennen.
  • Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, den Helm für eine Probefahrt auszuleihen. Die individuellen Gegebenheiten auf Ihrem Motorrad lassen sich so am besten prüfen.
  • Bevorzugen Sie Helme in hellen, leuchtenden Farben. Achten Sie darauf, dass der Luftaustausch bei geschlossenem Visier ausreichend ist. Prüfen Sie die Visier-Eigenschaften wie Beschlagneigung und optische Qualität bei vollständig geschlossenem Visier.
  • Achten Sie darauf, dass das Innenfutter zur Helmpflege herausnehmbar ist. Lesen Sie die mitgelieferte Gebrauchsanleitung genau. Oft enthält sie wichtige Informationen zur Montage und Pflege der Helmteile.
  • Denken Sie beim Kauf an den Service. Kundenorientierte Helmhersteller bieten einen umfassenden Reparatur- und Ersatzteilservice. Details erfahren Sie von Ihrem Händler oder aus der Gebrauchsanleitung.

Helmpflicht: "Geeigneter Schutzhelm"

In Deutschland besteht seit 1976 Helmpflicht für Motorradfahrer, seit 1978 auch für Moped- sowie Mokickfahrer. Selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen. Seit August 1980 wird eine Zuwiderhandlung zudem mit Verwarnungsgeld geahndet.

Seit 2006 steht im Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO), dass Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern mit Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h einen "geeigneten Schutzhelm" tragen müssen.

So schützen die Motorradhelme

Motorradhelme schützen doppelt. Die Außenschale verteilt, unabhängig vom Material, eine punktuelle Krafteinwirkung durch hohe elastische Verformungsenergie und soll das Eindringen spitzer oder kantiger Gegenstände verhindern. Die eigentliche Dämpfung übernimmt das Innenmaterial zwischen Außenschale und Futter. Das wird in der Regel aus besonderen EPS-Hartschaummaterialen der Styropor-Familie hergestellt, die Aufprall-Energie absorbieren.

Ganz wichtig: Motorradhelme sollten nicht beklebt oder lackiert werden. Im Klebstoff oder in der Farbe enthaltenes Lösungsmittel kann die Stabilität der Helmschale beeinträchtigen.

Praktische Tipps zur Helmpflege

  • Moderne, hochwertige Helme altern deutlich langsamer als Helme früherer Baujahre.
  • Bei regelmäßiger Verwendung des Helms gelten im Allgemeinen fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer.
  • Wenn möglich und vom Hersteller laut Gebrauchsanleitung so vorgesehen, sollten Sie dann das Innenfutter herausnehmen und reinigen. Unbedingt die Herstelleranweisungen beachten und im Zweifelsfall den Händler mit diesen Arbeiten betrauen. Nach der Reinigung und der richtigen Montage des Futters sitzt der Helm im günstigsten Fall so straff wie beim Kauf.
  • Sollte eine Reinigung des Innenfutters nicht ausreichen, um den festen Sitz des Helmes wiederherzustellen, muss möglicherweise das Innenfutter durch ein neues ersetzt werden.
  • Unabhängig vom Reinigungszustand des Helmfutters sollten Sie von Zeit zu Zeit den Sitz des Helms und die Länge des Kinnriemens prüfen.
  • Wenn ein Helm allerdings an einem Unfall beteiligt war, sollte er - unabhängig vom äußeren Zustand - unbedingt ersetzt werden.
  • Alle Dichtungen - besonders die Visierdichtungen - am Helm regelmäßig prüfen.
  • Nach langen Regenfahrten Helme gut trocknen lassen. Dabei möglichst keine Wärmequellen (Heizung) verwenden.

Visiere: Alles, was man wissen muss

Laut der europäischen Norm für Motorradhelme (ECE-22-06) wird neben Größe, optischer Qualität, Größe des Gesichtsfeldes und Oberflächengüte auch die Kratzfestigkeit von Visieren geprüft. Verspiegelte und stark getönte Visiere müssen für den Straßenverkehr ein E-Prüfzeichen besitzen und dürfen nur bei Tageslicht und guten Wetterbedingungen genutzt werden.

Da Visiere nicht nur bei Regen leicht beschlagen, sollten Sie beim Helmkauf Modelle mit Doppelscheiben-Visieren mit permanenter Antibeschlag-Beschichtung wählen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihren Helm mit einem derartigen Visier nachrüsten, auch wenn das zusätzliche Kosten verursacht. Diese Investition in Ihre Sicherheit ist gut angelegtes Geld.

Einige Hersteller bieten gegen das Beschlagen zusätzlich Innenvisiere an. Günstigere Wechselvisiere ohne Spezialbeschichtungen beschlagen vor allem bei regnerischem Wetter schnell. Angebotene Sprays gegen das Beschlagen sind meist nur eine kurzfristige Lösung.

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