Motocross Helm mit Brille Test: Die besten Helme im Vergleich

Im direkten Vergleich haben Adventurehelme aerodynamisch und akustisch nicht den Hauch einer Chance gegen Integralhelme. Sie haben aber auch ihre Vorzüge. Wir testeten 10 aktuelle Endurohelme. Aerodynamisch und akustisch haben Adventure-Helme nicht den Hauch einer Chance gegen Integralhelme.

Wiederum im Vergleich mit "normalen" Integralhelmen, ja sogar mit aktuellen Klapphelmen, hat man den Eindruck, es mit Helmen auf dem technischen Stand von vor zehn oder 15 Jahren zu tun zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass zumindest in der Adventurehelm-Mittelklasse - die Basispreise der getesteten Helme liegen vorgabemäßig zwischen 150 und 400 Euro - nicht alle Anbieter übermäßig viel Wert auf zum Beispiel ausgefeilte Visiermechaniken oder wirksame Belüftungssysteme legen. Die Show scheint da manchmal etwas wichtiger zu sein als die Funktion.

Positive Eigenschaften der Adventurehelme

Da wären zum Beispiel die meist recht großen Sichtfelder. Und da in solchen Revieren das Tempo deutlich unter Autobahnrichtgeschwindigkeit liegen dürfte, bekommen auch die Helmschirme eine echte Aufgabe und können vor Blendung durch die Sonne schützen. Den augenschonenden Rest erledigen die mittlerweile auch bei Adventurehelmen beliebten integrierten Sonnenblenden. Also gern über verwinkelte, womöglich ziemlich unübersichtliche Landstraßen wuselt, behält mit einem Adventurehelm vielleicht noch etwas besser den Überblick. Und bei hochsommerlichen Temperaturen hilft ein hoher Luftdurchsatz. Den gibt es konstruktionsbedingt bei praktisch allen Adventurehelmen, ob man will oder nicht. Einige Helme bieten auch gewisse Umbau-Optionen. Durch Abnehmen des Schirms entsteht dann ein Fast-Integralhelm; und das Entfernen des Visiers lässt dann einen scheibenlosen Beinahe-Crosshelm entstehen.

Für den Motocross-Sport sind nicht nur spezielle Handschuhe, Stiefel und diverse Protektoren für Brust, Rücken und Knie notwendig. Dieser Helm ist an die Anforderungen angepasst, welche durch die Art des Motocross-Sports bedingt sind. Fahrer, welche diese Disziplin ausüben möchten, sind demzufolge gut beraten, sich vor dem Erwerb umfassend zu informieren und ggf. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie unter anderem, mögliche Kriterien auf welche Sie beim Test von einem Crosshelm vor einem Kauf achten sollten.

Motocross-Helm Vergleich 2025

Die besten Motocross-Helme: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste. In dieser von unserer unabhängigen Redaktion erstellen Liste finden Sie die derzeit besten Crosshelme. Durchschnittlich werden die Produkte mit Note 1,9 bewertet. Wir arbeiten unabhängig und neutral.

Die besten Motocross-Helme: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste

Motocross-Helme sind mehr als nur schützende Ausrüstung - sie sind die erste Verteidigungslinie gegen die harten Anforderungen der Rennstrecke oder des Offroad-Terrains. Mit ihrer charakteristischen Form samt Kinnbügel und Schirm sollen sie bestmöglich vor Erde, Steinschlägen und Stürzen schützen. Die AUTO ZEITUNG erklärt das Wichtigste zum Motocross-Helm und gibt Produktempfehlungen.

Empfehlungen: Die besten Motocross-Helme

Airoh Twist 3

Airohs Twist 3 ist im abgebildeten "Rainbow"-Design, aber auch in unauffälligeren Ausführungen erhältlich. Der Motocross-Helm wird in den Größen XS bis XXL angeboten, die sich auf zwei Schalengrößen verteilen.

Alpinestars S-M5

Alpinestars hat sich auch im Motocross als Experte für Schutzbekleidung etabliert. Der S-M5 stellt den Mittelklasse-Helm der Marke dar und glänzt unter anderem durch sein geringes Gewicht von 1350 g (Größe M).

Fox V1

Fox gehört zu den Urgesteinen der Motocross-Bekleidungsmarken und bietet als Vollausstatter alles an, was man benötigt. Der Fox V1 ist neben dem V2, V3 und V3 RS das Einstiegsmodell der Marke und ist ebenso wie der Bell mit MIPS ausgestattet.

O'Neal 2SRS

O'Neal versorgt aus dem Motocross-Mekka Kalifornien nicht nur die Fans von motorbetriebenen Zweirädern, sondern bietet auch Produkte für Mountainbiker:innen an. Der 2SRS zählt zu den günstigeren Helmen im Sortiment, verfügt aber trotzdem über branchenübliche Features wie ein herausnehm- und waschbares Innenfutter.

Die Brille darf nicht fehlen

Wer einen Motocross-Helm hat, sollte auch an eine passende Brille denken. Dabei sind die Gläser üblicherweise herausnehmbar, was es erlaubt sie zu reinigen, bei Abnutzung auszutauschen oder eine andere Tönung zu montieren. Ein hochwertiges Modell ist die Scott Fury, die es auch mit verspiegeltem Glas gibt. Die Fury hält Befestigungen für Abreißfolien bereit, um auf der Strecke für klare Sicht sorgen zu können.

Wie sollte ein Motocross Helm sitzen?

Ein korrekter Sitz des Motocross-Helms ist von großer Bedeutung, um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. Wie jeder Helm sollte er eng am Kopf anliegen, ohne unangenehm zu drücken. Lassen sich am Nacken ohne größeren Druck Finger zwischen Helm und Hinterkopf schieben, sollte man eine kleinere Größe wählen. Wenn man den Kopf bewegt, sollte sich der Helm unmittelbar mit ihm bewegen. Die Wangenpolster sollten dabei leicht an den Wangen anliegen, ohne sie sichtbar zusammenzupressen oder Druckstellen zu hinterlassen.

Sind Motocross-Helme im Straßenverkehr erlaubt?

Grundsätzlich sind Motocross-Helme auch für den Straßenverkehr zugelassen, sofern sie die geltende Norm ECE-R 22.06 erfüllen. In der Regel ist das der Fall. Ältere Helme mit der Norm ECE-R 22.05 genießen Bestandsschutz. Ob das Tragen eines Motocross-Helms auf der Straße ratsam ist, darf allerdings hinterfragt werden. Gelegentliche Kurzstreckenfahrten bei niedrigem bis mittlerem Tempo sind eher unproblematisch, doch wenn es an schnellere Autobahnetappen oder lange Touren geht, kommt der Motocross-Helm an seine Grenzen. Mangelnde Aerodynamik (Stichwort Helmschirm) und die offene Vorderseite schränken den Komfort stark ein.

Detaillierte Testberichte einzelner Modelle

Acerbis Reactive

  • Preise: 189,95 Euro (Schwarz), 199,95 Euro (Dekor); Ersatzvisier 29,95 Euro (klar)
  • Größen: XS bis XXL; Gewicht: 1.350 ± 50 g/Gewicht: 1454 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Schwarz, 5 Dekore
  • Helmschale: Fiberglas, 2 Schalengrößen
  • Verschluss: Ratsche
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E9 (Spanien)
  • Ausstattung: Windabweiser, Sonnenblende, Helmbeutel (normal)

Auf- und Absetzen einfach; befriedigende Passform, keine Druckstellen (an Ohren ggf. etwas eng); Kinnriemen gut gepolstert; großes Sichtfeld; einfache Sonnenblenden-Bedienung, gute Abdeckung; Kinnbelüftung einfach zu bedienen; aerodynamisch unauffällig; befriedigendes Geräuschniveau; befriedigende bis gute Verarbeitung; gute Schlagdämpfungswerte Visier-Belüftungsstellung zu weit, grobe Ras- tung, Wechsel nur mit Werkzeug; Schirm nicht verstellbar, Oberkopfbelüftung schwer zu bedienen und kaum spürbar; nur bedingt brillentauglich; ohne Schirm nur bedingt nutzbar

Fazit: Visier- und Sonnenblendenbedienung, Belüftungsschieber - alles ist etwas rustikal gemacht, aber meist durchaus funktionell. Die Passform geht in Ordnung, die Schlagdämpfungswerte stimmen auch. Unterm Strich keine dramatischen Schwächen - eine solide Leistung zum fairen Preis.

Bell MX-9 Adventure Mips

  • Preise: 249,99 Euro (uni), 259,99 bis 269,99 Euro (Dekore); Ersatzvisiere 39,99 Euro (klar/getönt)
  • Größen: XS bis 3XL; Gewicht: 1698 ± 50 g/ 1.688 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, 5 Dekore
  • Helmschale: ABS, 3 Schalengrößen
  • Verschluss: Doppel-D
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E9 (Spanien)
  • Ausstattung: Helmbeutel (normal), Reflexaufkleber, Blenden für Nutzung ohne Schirm

Auf- und Absetzen sehr einfach; gute Passform, relativ luftig; gute Kinnriemen-Positionierung; großes Sichtfeld; einfacher Visierwechsel ohne Werkzeug; Kinnbelüftung einfach zu bedienen (aber nur mäßige Funktion); aerodynamisch unauffällig; gute bis sehr gute Verarbeitung; hervorragende Schlagdämpfungswerte, MIPS; auch ohne Schirm nutzbar Visier-Belüftungsstellung zu weit, grobe Ras-tung; keine Oberkopfbelüftung; Schirm nicht verstellbar; nur bedingt brillentauglich; relativ hohes Geräuschniveau; etwas magere Ausstattung; hohes Gewicht (aber gut ausbalanciert)

Fazit: Ein sehr solide und wertig gemachter Vertreter der "Puristen-Klasse". Wer keine Sonnenblende braucht, wird hier prima bedient. Das Gewicht fällt überraschend hoch aus, in der Praxis aber nicht störend auf. Hat die mit Abstand besten Schlagdämpfungswerte im Test - MIPS sei Dank?!

Bogotto V331 Pro Tour

  • Preise: 179,90 Euro (uni), 229,90 Euro (Dekor); Ersatzvisiere 17,90/21,90/24,90 Euro (klar/getönt/verspiegelt)
  • Größen: XS bis XXL; Gewicht: 1.530 ± 50 g/1.580 g (Herstellerangabe/L gewogen)
  • Farben: Schwarz, Mattschwarz, Weiß, Grün, Braun, 5 Dekore
  • Helmschale: Thermoplastik
  • Verschluss: Doppel-D
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Sonnenblende, Pinlock-Vorbereitung, Helmbeutel (normal), Reflexaufkleber, Blenden für Nutzung als Crosshelm ohne Visier

Auf- und Absetzen sehr einfach; noch befriedigende Passform, sehr gute Brillentauglichkeit; großes Sichtfeld; einfacher Visierwechsel; aerodynamisch unauffällig; noch befriedigende Verarbeitung; gute Schlagdämpfungswerte Kratziges Futter; Kinnriemenpolster zu kurz, Riemen sitzt etwas zu weit hinten; Visier- und Sonnenblendenbedienung schwergängig;Belüftungsschieber fummelig, keine spürbare Funktion; hohes Geräuschniveau

Fazit: Eine eher grobe Visierras- tung, eine laut krachende Sonnenblende und ein recht hohes Geräuschniveau - Entwicklungs- bzw. Fertigungs-Feinarbeit sieht etwas anders aus. Und trotzdem steht unterm Strich ein gutes Ergebnis; denn Schlagdämpfung, Ausstattung und Preis sind völlig okay.

Icon Variant Pro

  • Preise: 369 Euro (Mattschwarz), 393 bis 417 Euro (Dekor); Ersatzvisiere 44 bis 49 Euro (klar/getönt/verspiegelt)
  • Größen: XS bis 3XL; Gewicht: 1650 ± 50 g/1.640 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, 6 Dekore
  • Helmschale: Glasfaser-Verbundmaterial
  • Verschluss: Doppel-D
  • Herstellungsland: Vietnam, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Windabweiser, Helmbeutel (hochwertig)

Auf- und Absetzen noch relativ einfach; gute Passform, knackiger und klar definierter Sitz; gute Kinnriemen-Polsterung; großes Sichtfeld; Visier mit praxisgerechter Belüftungsstellung; sehr einfacher Visierwechsel; aerodynamisch relativ unauffällig; gute bis sehr gute Verarbeitung; befriedigende Schlagdämpfungswerte Visierrastung etwas undefiniert; Belüftungsschieber schwer zu bedienen und ohne Funktion; hohes Geräuschniveau; magere Ausstattung, relativ hohes Gewicht (aber gut ausbalanciert); ambitionierter Preis

Fazit: Sehr solide, sehr knackig - Verarbeitungsqualität und Passform sind die Stärken des puristischen Icon. In den übrigen Kategorien bietet er ordentlichen Durchschnitt ohne auffällige Stärken oder Schwächen. Ob einem das den ambitionierten Preis wert ist, weiß man nach der Probefahrt.

LS2 MX436 Pioneer Evo

  • Preise: 149 Euro (uni), 169 Euro (Dekor); Ersatzvisiere 24,50 Euro (klar/getönt/verspiegelt)
  • Größen: XXS bis 3XL; Gewicht: 1390 ± 50 g/1.396 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, Weiß, Mattgrau, 7 Dekore
  • Helmschale: KPS (Thermoplast)
  • Verschluss: Ratsche
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Windabweiser, Sonnenblende, Pinlock-Vorbereitung, Helmbeutel (hochwertig), Reflexaufkleber, Ersatzschrauben für Schirm

Gute Passform, ordentlicher Kompromiss aus sportlich-knackig und komfortabel, gute Brillentauglichkeit; praxisgerechte Kinnriemen-Positio- nierung; großes Sichtfeld; Visier zwar ohne Ras- tung, aber mit gut einstellbarer Belüftungsstellung; einfache Sonnenblenden-Bedienung, gute Abdeckung; Schirm verstellbar; aerodynamisch und akustisch neutral; gute Verarbeitung; Preis Etwas erschwertes Auf- und Absetzen; Kinnriemenpolster zu kurz; Visierwechsel nur mit Werkzeug (dann aber einfach); Schlagdämpfungswerte relativ hoch (aber noch okay)

Fazit: Sehr viel Helm für wenig Geld - das Preis-Leistungs-Verhältnis des leichten Chinesen ist hervorragend und liegt deutlich über dem einiger "Landsleute". Einige kleine Baustellen bleiben den rührigen LS2-Entwicklern aber noch. So geht in Sachen Schlagdämpfung sicher noch etwas mehr.

Nexx X.Wed 2

  • Preise: 399,99 Euro (uni), 469,99 Euro (Dekor); Ersatzvisiere 39,95 Euro (klar/getönt)
  • Größen: XXS bis 3XL; Gewicht: 1.500 ± 50 g/1.774 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, Weiß, Silber, Oliv, Braun, 13 Dekore
  • Helmschale: Fiberglas, 3 Schalengrößen
  • Verschluss: Doppel-D
  • Herstellungsland: Portugal, ECE-Prüfzeichen E6 (Belgien)
  • Ausstattung: Windabweiser, Sonnenblende, Pinlock-Visier, Helmbeutel (hochwertig), Visiertasche, Klebepolster, div. Blenden und Umbau-/Ersatzteile, X-Com-Vorbereitung

Gute Passform, kuschelig-komfortabel, trotzdem klar definiert, gute Brillentauglichkeit; praxisgerechter Kinnriemen; großes Sichtfeld; Visier mit guter Belüftungsstellung; einfache Sonnenblenden-Bedienung, gute Abdeckung; Schirm verstellbar; gute Aerodynamik und Akustik; top Belüftung; gute Verarbeitung; Ausstattung Etwas erschwertes Auf- und Absetzen; Schlagdämpfungswerte relativ hoch (aber noch okay); ambitionierter Preis

Fazit: Bereits in der Basisversion erreicht der Nexx das Preislimit dieses Tests, kann dafür in der Praxis durchaus überzeugen - auch in ansonsten oft stiefmütterlich behandelten Punkten wie Aerodynamik, Akustik und Belüftung. Entscheidend vom Wettbewerb absetzen kann er sich dann aber nicht.

Nishua Enduro Carbon

  • Preise: 299,99 Euro; Ersatzvisiere 34,99 Euro (klar/getönt)
  • Größen: XS bis XL; Gewicht: 1.150 ± 50 g/1.244 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farbe: Schwarz
  • Helmschale: Karbon, 2 Schalengrößen
  • Verschluss: Doppel-D
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Windabweiser, Pinlock-Visier, Helmbeutel (normal), Seitencover für Nutzung ohne Schirm, Ersatzschrauben

Einfaches Auf- und Absetzen; gute bis sehr gute Passform, klar definiert, trotzdem komfortabel; sehr gute Brillentauglichkeit; praxisgerechte Kinnriemen-Positionierung; großes Sichtfeld; einfache Visierbedienung mit klarer Ras- tung, einfacher Wechsel; Schirm verstellbar; gute Aerodynamik und Akustik; gute Belüftung; gute bis sehr gute Verarbeitung; hervorragende Schlagdämpfungswerte Visier-Belüftungsstellung etwas zu weit; Kinnriemenpolsterung etwas zu kurz; magere Ausstattung; sehr eingeschränkte Farbauswahl

Fazit: Da lässt es ein alter Bekannter noch mal richtig krachen - nicht akustisch, sondern in Sachen Testsieg. Nach dem ersten Platz im Helmtest 21/2014 gewinnt der extrem leichte Enduro Carbon nun schon zum zweiten Mal. Muss man aber mögen, denn Ausstattungs-Chichi ist nicht so sein Ding.

Nolan N70-2 X

  • Preise: 289,99 Euro (uni), 329,99 Euro (matt), 379,99 bis 394,99 Euro (Dekore); Ersatzvisiere 42/42/64,50 Euro (klar/getönt/verspiegelt)
  • Größen: XXS bis 3XL; Gewicht: 1.740 g/1.748 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Schwarz, Weiß, Graphit, Mattschwarz, Mattgrau, Weißmetallic, 13 Dekore
  • Helmschale: Lexan, 2 Schalengrößen
  • Verschluss: Ratsche
  • Herstellungsland: Italien, ECE-Prüfzeichen E3 (Italien)
  • Ausstattung: Windabweiser, Sonnenblende, Pinlock-Visier, Helmbeutel (hochwertig), div. Blenden und Umbauteile auf Integral- und Crosshelm, N-Com-Vorbereitung

Einfaches Auf-und Absetzen; gute bis sehr gute Passform, sehr komfortabel; gute Brillentauglichkeit; praxisgerechte Kinnriemen-Positio- nierung; sehr großes Sichtfeld; einfache Visierbedienung mit klarer Rastung, sehr einfacher Wechsel; Schirm verstellbar; gute Aerodynamik und Akustik; gute Belüftung; Top-Verarbeitung; Top-Ausstattung; gute Schlagdämpfungswerte Sehr schwer (aber gut ausbalanciert)

Fazit: Ein Multifunktionshelm im besten Sinne. Insgesamt stehen acht Umbauoptionen zur Wahl, der Nolan ist sowohl als Integral- wie auch als Jethelm zugelassen. Und auch im Detail richtig gut gemacht. Größter Verbesserungswunsch: Ein Sicherungsclip für die Helmbeutel-Kordel wäre nett …

O’Neal Sierra 2

  • Preise: 179,99 Euro; Ersatzvisier 24,99 Euro (klar)
  • Größen: XS bis XXL; Gewicht: 1.590 ± 50 g/1.570 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, Mattweiß, 4 Dekore
  • Helmschale: ABS
  • Verschluss: Ratsche
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Windabweiser, Sonnenblende, Pinlock-Visier, Helmbeutel (normal)

Einfaches Auf- und Absetzen; gute Passform, klar definiert, relativ knackiger Sitz; befriedigende Brillentauglichkeit; großes Sichtfeld; praxisgerechte Visier-Belüftungsstellung; Kinnbelüftung gut zu bedienen, befriedigende Wirkung; aerodynamisch und akustisch unauffällig; gute Verarbeitung; hervorragende Schlagdämpfungswerte; gute Ausstattung; attraktiver Preis Kinnriemen sitzt etwas zu weit hinten, kann ggf. auf Kehlkopf drücken; recht grobe Visierrastung; Sonnenblenden-Bedienung etwas fummelig, Blende ggf. zu groß, kann auf Nase aufliegen; Visierwechsel relativ aufwendig und nur mit Werkzeug; Schirm nicht verstellbar

Fazit: Fleißiges Punktesammeln zahlt sich aus, der Sierra 2 landet auf dem dritten Platz. Und das - von den hervorragenden Schlagdämpfungswerten abgesehen -, ohne dass der günstige Helm irgendwo besonders hervorstechen würde. Er erlaubt sich aber auch keine wirklich gravierenden Schwächen.

Rocc 780/781/782

  • Preise: 159,95 Euro (Mattschwarz), 169,95 Euro (Dekor); Ersatzvisier 21,95 Euro (klar)
  • Größen: XS bis XXL; Gewicht: 1.530 ± 50 g/1.654 g (Herstellerangabe/M gewogen)
  • Farben: Mattschwarz, 6 Dekore
  • Helmschale: ABS
  • Verschluss: Ratsche
  • Herstellungsland: China, ECE-Prüfzeichen E1 (Deutschland)
  • Ausstattung: Sonnenblende, Pinlock-Vorbereitung, Helmbeutel (normal)

Auf- und Absetzen sehr einfach; sehr gute Brillentauglichkeit; großes Sichtfeld; einfacher Visierwechsel; Schirm verstellbar; aerodynamisch unauffällig; noch befriedigende Verarbeitung Kratziges Futter; Kinnriemenpolster zu kurz, Riemen sitzt etwas zu weit hinten; Visier- und Sonnenblendenbedienung schwergängig; Belüftungsschieber fummelig und bereits im Neuzustand wackelig, keine spürbare Funktion; hohes Geräuschniveau; eher mäßige Schlagdämpfungswerte (aber noch im zulässigen Bereich)

Fazit: Möglicherweise stammen Rocc und Bogotto aus der gleichen chinesischen Quelle, doch der Bogotto kann ein paar Sachen unterm Strich etwas besser. Vor allem Schläge dämpfen. Der Rocc ist fürs Geld okay, aber im Vergleich mit z. B.

Weitere Motocross-Helme im Vergleich

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die wichtigsten Arten von Motorradhelmen.

Typ von Motorradhelm Beschreibung
Motocross- oder Enduro-Helm Motocross-Helme sind auch verkürzt nur als „Cross-Helme“ bekannt und unterscheiden sich von so genannten Enduro-Helmen durch den Schirm, der beim Enduro etwas kürzer ist. Der Begriff Enduro stammt einerseits aus dem Spanischen (von duro: „hart“) und andererseits aus dem Englischen (endurance: „Ausdauer“). Die große Mehrzahl der Cross-Helme kommt dabei ohne ein Visier aus (was den Kauf einer Motocross-Brille bedingt), bei einer kleineren Zahl von Herstellern werden aber auch Modelle mit Visier produziert.
Integralhelm Beim so genannten Integralhelm handelt es sich um einen Motorradhelm mit einem speziellen Kinnschutz. Das Visier lässt sich hierbei vollständig hinunterklappen, wodurch auch bei hoher Geschwindigkeit Schutz vor kaltem oder störendem Fahrtwind gewährleistet wird. Integralhelme verfügen standardmäßig über (verschließbare) Lüftungsöffnungen, um die Temperatur innerhalb des Helms bei Bedarf zu senken. Weiterhin zählen sie als sehr leichte Helme, die selten über 1.500 g wiegen.
Klapphelm Vom Aufbau her ähnelt der Klapphelm stark einem Integralhelm, denn auch er verfügt über ein Visier sowie eine Kinnpartie - anders als beim Integralhelm kann diese jedoch nach oben geklappt werden, was insbesondere das Auf- und Absetzen des Helmes erleichtert. Dieser Helm eignet sich vor allem für Brillenträger, da diese hier über mehr Platz verfügen - zugleich allerdings ist er etwas schwerer und sperriger als ein Integralhelm und gilt auch als weniger sicher.
Halbschalen- oder Jethelm Der Jet- oder Halbschalenhelm ist besonders bei Fahrern klassischer Motorräder sehr beliebt, denn er ähnelt in seinem Aussehen den Motorradhelmen vergangener Tage. Er kommt ohne einen Kinnschutz aus und wie auch beim Motocross- bzw. Endurohelm gibt es Modelle mit und ohne Visier. Jethelme haben eine rundliche Form und sind insgesamt kleiner und leichter als Integralhelme. Um für den Straßenverkehr in Deutschland zugelassen zu werden, muss ein Jethelm Stirn, Ohren und Nacken sicher umschließen.

Bevor Sie sich für den Kauf des für Sie besten Motocross-Helms entscheiden, sollten Sie besonders auf die folgenden Punkte Acht geben.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  1. Material: Neben augenscheinlichen Merkmalen wie der Farbe bzw. der Musterung Ihres neuen Motocross-Helms sollten Sie auf das Material achten. Die meisten Hersteller nutzen mittlerweile Kunststoffe wie Polycarbonat
  2. Verschlussarten: Zu den Verschlussarten bei einem Crosshelm zählen der sogenannte Doppel-D-Verschluss sowie der Rasten-Schnellverschluss. Das erstgenannte System kommt sehr häufig vor und gilt als sicher. Der Name leitet sich von den zwei Ringen ab, durch die der Kinnriemen geführt wird. Sie haben die Form eines Ds. Ein Rasten-Schnellverschluss ist leichter zu bedienen als die Doppel-D-Variante. Darüber hinaus verhindert diese Verschlussform das Einklemmen der Haut.
  3. ECE 22-05 Prüfsiegel: Achten Sie beim Motocross-Helm-Test unbedingt darauf, dass diese das Prüfsiegel ECE 22-05 aufweisen. Dieses erhalten Helme, wenn sie die europäische Verordnung ECE-Norm 22-05 erfüllen.
  4. Passform und Größe: Nur ein Crosshelm, der richtig passt, ist auch sicher. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt auf die Größe des Kopfschutzes achten. Am besten ist es, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren.
  5. Gewicht: Das Gewicht der Crosshelme kann variieren: Weniger als 1000 Gramm sind möglich, aber auch mehr als 1600 Gramm.
  6. Weitere Merkmale:
    • Manche Modelle haben einen Schirm, der sich verstellen lässt. Dadurch kann er an die jeweilige Situation angepasst werden, z. b.
    • Innenfutter, das herausnehmbar ist, kann gewaschen werden. Das ist natürlich bei einem Kopfschutz, der zu einer Sportausrüstung gehört, ein großer Vorteil; sowohl in Bezug auf die Hygiene als auch hinsichtlich des Tragekomforts.

Welcher Crosshelm bei Ihrem Test den Titel als bestes Motorradzubehör erhält, hängt von Ihren Vorlieben ab. Auf jeden Fall sollte die Größe des Modells auf den Kopf des Träger abgestimmt sein. Außerdem ist es aus Sicherheitsgründen zu empfehlen, nur ein Modell zu erwerben, das der ECE-Norm 22-05 entspricht. Diese Crosshelme sind nämlich auf der Grundlage einer europäischen Verordnung geprüft worden.

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