MotoGP Fahrerliste: Die Stars der Saison und ihre Erfolge

Die MotoGP bildet seit dem Jahr 2002 die Königsklasse des Motorradsports, aber die Ursprünge des zweirädrigen Motorsports reichen viel weiter zurück: Bereits im Jahr 1949 traten die Fahrer erstmals zu einer Weltmeisterschaft für Straßenmotorräder an. Doch wer sind die erfolgreichsten MotoGP-Fahrer aller Zeiten?

Die erfolgreichsten MotoGP-Fahrer aller Zeiten

Hier ist eine Übersicht einiger der herausragendsten Fahrer in der Geschichte der MotoGP:

Giacomo Agostini

Insgesamt 68 Mal stand Agostini am Ende des Rennens als Sieger fest, zumindest in der 500-ccm-Klasse. Nicht nur, dass der Italiener mit acht WM-Titeln in der höchsten Klasse Rekordweltmeister ist, er hält auch den Rekord für die meisten Siege bei demselben Grand Prix (insgesamt zehn Siege auf dem Tampere Circuit). Bei der Anzahl der Siege reicht es allerdings trotzdem nur für Platz 2.

Valentino Rossi

Unglaubliche 22 Jahre lang war Rossi in der Königsklasse aktiv und krönte sich am Ende der Saison sieben Mal zum Weltmeister. Damit hält er aktuell auch den Rekord für die meisten Starts: Zu unglaublichen 374 Rennen trat Rossi im Rahmen seiner MotoGP-Karriere an. 89 davon konnte der Italiener gewinnen - und landete 199 Mal auf dem Podium.

Mittlerweile hat sich Rossi aus dem aktiven Sport zurückgezogen und fungiert als Chef seines eigenen Rennstalls und versuchte sich in seiner Karriere auch als Testfahrer für Ferrari in der Formel 1 und trat mehrmals in der WRC an, sollte dann aber doch in der MotoGP bleiben.

Marc Márquez

Seit 2013 ist Márquez in der MotoGP aktiv und startete seither zu 199 Rennen. Ganze 68 davon konnte der bislang gewinnen, landete 119 Mal auf dem Podium und krönte sich unglaubliche sechs Mal zum Fahrerweltmeister (2013, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019). Darunter die meisten Siege in einer Saison und den Rekord als jüngster MotoGP-Sieger aller Zeiten.

Nach einem Jahr bei Gresini Racing (2024) wechselte Marquez für die Saison 2025 zu Ducati, wo er zu alter Form zurückfand: Aktuell (Stand: 01.07.2025) führt MM #93 die Fahrerwertung der MotoGP mit 307 Punkten an. Bekanntester Pilot ist aber mit Sicherheit Marquez. Der einstige Seriensieger wechselte von Gresini Racing auf die Werks-Ducati und ist jetzt der neue Partner an der Seite von Bagnaia. Mit siegfähigem Material möchte der 32-Jährige an alte glorreiche Zeiten anknüpfen.

Mick Doohan

In den Jahren 1994, 1995, 1996, 1997 und 1998 führe kein Weg an dem Piloten vorbei, der in seiner gesamten MotoGP-Karriere im Sattel einer Honda NSR500 Platz nahm - wenn auch für verschiedene Teams. Die erfolgreichste Saison für Doohan war das Jahr 1997, in dem er 12 der 15 Saisonrennen für sich entscheiden konnte. Insgesamt gilt Doohan als Nationalheld Australiens.

Jorge Lorenzo

Eine zweifelhaften Rekord sicherte sich Lorenzo dabei ebenfalls: In der MotoGP-Saison 2013 kam der Spanier auf insgesamt acht Saisonsiege (in 17 Rennen). Kein anderer Fahrer gewann in dem Jahr mehr Grand Prix‘ - am Ende hieß der Sieger der Fahrer-WM allerdings Marc Márquez. Bis heute Rekord für die meisten Saisonsiege, ohne am Ende Weltmeister zu werden. 2022 wurde Lorenzo in die MotoGP Hall of Fame aufgenommen. Der Spanier trat auch immer wieder mit Helmdesigns an, die von Videospielen inspiriert waren.

Casey Stoner

Besonders beeindruckend war Stoners Triumpf auf dem unterlegenen Bike von Ducati im Jahr 2007, bevor der Australier in den Saisons 2011 und 2012 an die Seite von Dani Pedrosa zum Repsol Honda Team wechselte. Zwischen 2008 und 2019 war er in der MotoGP aktiv und brachte es in seiner aktiven Zeit auf ganze 203 Starts in der höchsten Klasse. 47 Mal stand er dann am Ende ganz oben auf dem Podium, was ihm sogar drei Titel als Fahrer-Weltmeister (2010, 2012 und 2015) einbrachte.

Stanley Michael Bailey Hailwood

Zwischen 1958 und 1967 war der Engländer in der Königsklasse aktiv und krönte sich in den Jahren 1962, 1963, 1964 und 1965 ganze vier Mal in Folge zum Weltmeister der 500-ccm-Klasse. Insgesamt konnte Hailwood 37 Rennen für sich entscheiden. Besonders beeindruckend: Stanley Michael Bailey Hailwood, so der volle Name des bereits 1981 verstorbenen Fahrers, war ein echter Tausendsassa. Neben seiner aktiven Motorrad-Karriere ging er zeitgleich auch in der Königsklasse auf vier Rädern - der Formel 1 - an den Start.

Dani Pedrosa

Zwischen 2006 und 2018 war Pedrosa für das Repsol Honda Team in der MotoGP aktiv und krönte sich ganz drei Mal zum Vize-Weltmeister (2007, 2010 und 2012). Für einen Meistertitel hat es für einen der talentiertesten Fahrer seiner Generation dabei allerdings nie gereicht. 2007 war Pedrosa jedoch nah dran - mit sieben Siegen seine erfolgreichste Saison.

Eddie Lawson

Darunter Schwantz‘ Landsmann Eddie Lawson, der zwischen 1983 und 1992 in der 500-ccm-Klasse aktiv war. 31 Mal landete Lawson ganz oben auf dem Siegerpodest, nur sechs Mal mehr als Schwantz.

Francesco Bagnaia

Und das, obwohl Bagnaia mit elf Siegen in 20 Rennen öfter ganz oben auf dem Siegertreppchen landete als alle anderen Piloten. Damit fuhr der Ducati-Pilot aber in die Top-10 der erfolgreichsten MotoGP-Piloten.

Aktuelle Entwicklungen und Fahrerwechsel

Titelverteidiger Francesco Bagnaia verlängerte seinen Fahrervertrag mit Ducati bereits Anfang März. Neben Bagnaia hatten zu Saisonbeginn 2024 nur drei weitere Fahrer Verträge, die über die aktuelle Saison hinausgingen. Abgesehen davon liefen alle restlichen Fahrerverträge zum Jahresende 2024 aus. Doch seitdem hat sich schon wieder einiges getan. Francesco Bagnaia ist bei Ducati bis Ende 2026 gesetzt. Enea Bastianini wird nach zwei Jahren vor die Tür gesetzt. Aus dem Duell um dessen Nachfolge hat sich Jorge Martin nach dem Italien-Grand-Prix verabschiedet, indem er bei Aprilia unterschrieben hat. Brad Binder ist im KTM-Werksteam bis Ende 2026 gesetzt. Für Jack Miller sah es mit einer Zukunft im Team von Beginn an eng aus. MotoGP-Rookie Pedro Acosta drängte sich nach seinem starken MotoGP-Einstand bei Tech3-GasGas direkt als Nachfolger auf.

Am Barcelona-Wochenende verkündete Alex Espargaro seinen Rücktritt zum Saisonende 2024. Daraufhin begann Aprilia Gespräche mit mehreren Fahrern. Während Aleix Espargaro für 2025 eine Testfahrerrolle bei Honda übernehmen wird, wollte Aprilia mit Maverick Vinales weitermachen, doch dann entschied sich Vinales zum Wechsel zu Tech3-KTM. Für ihn hat man in Person von Marco Bezzecchi schnell Ersatz gefunden. Da der japanische Hersteller seit geraumer Zeit in einer Formkrise steckt, war lange über einen Wechsel von Fabio Quartararo spekuliert worden. Quartararos Teamkollege Alex Rins dockte für 2024 zunächst für ein Jahr bei Yamaha an. Wie Yamaha sucht auch Honda weiter nach seiner Form. Nach dem Weggang von Marc Marquez müssen Joan Mir und Neuzugang Luca Marini richten. Im Zusammenhang mit Joan Mir wurde im Frühjahr 2024 über ein mögliches Karriereende spekuliert.

In seinem Bestreben, in ein Werksteam aufzusteigen, hat sich Marco Bezzecchi für den Wechsel zu Aprilia entschieden. Fabio Di Giannantonio stieß für 2024 zu VR46-Ducati. Mitte August wurde offiziell bekannt, dass Di Giannantonio bis Ende 2026 für VR46-Ducati fahren wird. Marc Marquez verlässt das Ducati-Kundenteam rund um Fausto Gresinis Witwe Nadia Padovani und wird ab 2025 zweiter Fahrer im Ducati-Werksteam. Am Mittwoch vor dem Grand Prix in Aragon bestätigte Gresini Fermin Aldeguer für die MotoGP-Saisons 2025 und 2026.

Pedro Acosta schlug ein wie eine Bombe. So wie der Rookie von Beginn an im Spitzenfeld mitkämpfte, kam Teamchef Herve Poncharal aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Allerdings stand damit früh fest, dass man Acosta Ende 2024 an das KTM-Werksteam verlieren wird. Für 2025 und 2026 hat sich Tech3 die Dienste von Maverick Vinales und Enea Bastianini gesichert. Der Spanier kommt von Aprilia, der Italiener von Ducati. Nach der Übernahme des Teams von RNF hat Trackhouse große Pläne. Im Juli wurde der Vertrag von Raul Fernandez bis Ende 2026 verlängert. Die Wege von Trackhouse und Miguel Oliveira hingegen werden sich trennen. Das Pramac-Team von Paolo Campinoti verabschiedet sich nach fast 20 Jahren von Ducati. Mit Yamaha hat sich Pramac auf einen Siebenjahresvertrag ab 2025 geeinigt. Oliveira, der von Trackhouse-Aprilia kommt, bleibt dem MotoGP-Feld somit als der einzige Portugiese erhalten. Sein Vertrag ist auf zwei Jahre, bis Ende 2026, ausgelegt. Johann Zarco ist für zwei Jahre bis einschließlich 2025 an LCR-Honda gebunden. Nakagami wird für die MotoGP-Saison 2025 ersetzt, und zwar durch LCR-Honda-Neuzugang Somkiat Chantra aus Thailand. Chantras Vertrag läuft bis Ende 2026.

Le MotoGP hat die Liste der Fahrer veröffentlicht, die an der Saison 2025 teilnehmen werden, mit den dazugehörigen Nummern. Da ihre Nummern in der MotoGP noch nicht vergeben sind, behalten sie die Nummern, die sie in der Moto2 verwendet haben. Nämlich Nr. 35 für Somkiat Chantra.

Pecco Bagnaia wiederum konnte seinen Erfolg nicht wiederholen und verlor daher das Privileg, die Nummer 1 auf seiner Verkleidung tragen zu dürfen. Pedro Acosta wird auch den Aufkleber auf der Vorderseite seiner KTM ändern. Nachdem ihm bei seinem Debüt in der Königsklasse die Lieblingsnummer entzogen wurde, wird ihm der Weggang seines Garagennachbarn Augusto Fernández ermöglichen, wieder die Nummer 37 zu tragen. Erkennungszeichen, mit dem er sich 2 zum Moto2023-Weltmeister krönte.

Auch die Teamnamen ändern sich etwas. Die folgende Tabelle fasst die offiziellen Namen der elf Formationen für 2025 zusammen. Die erste große Veränderung gibt es auf Seiten von Pramac. Das Champion-Satellitenteam 2023 hat sich nun von Ducati getrennt.

Die Fahrer der elf Teams im Überblick

Mit Marc Marquez (6 Titel), Joan Mir (1), Fabio Quartararo (1), Francesco Bagnaia (2) und Titelverteidiger Jorge Martin (1) gehen in diesem Jahr gleich fünf MotoGP-Weltmeister an den Start. Der Spanier Martin entthronte nach einem packenden Zweikampf über das gesamte Jahr hinweg den Italiener Bagnaia.

Insgesamt sind im Jahr 2025 übrigens neun der 22 Piloten aus Spanien, die zweitstärkste Nation ist Italien mit sechs. Die restlichen Fahrer kommen aus Frankreich (2), Portugal, Japan, Australien, Südafrika und Japan. Ein deutscher Fahrer ist nicht dabei. Dafür allerdings ein deutscher Grand Prix. Am 13.

Offizielle Teamnamen für 2025

Team Offizieller Name
Pramac Noch nicht bekannt

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