Seit 2002 ist die MotoGP die Königsklasse des Motorradsports, aber die Ursprünge des Sports reichen bis ins Jahr 1949 zurück, als die erste Weltmeisterschaft für Straßenmotorräder ausgetragen wurde. Seitdem haben viele talentierte Fahrer die MotoGP geprägt.
Die Größten ihrer Zunft
Die "Hall of Fame" der Motorrad-Weltmeisterschaft ehrt die Crème de la Crème des Motorrad-Rennsports. Viele von ihnen wurden nach ihrem Karriereende oder tragischen Tod zur MotoGP-Legende ernannt.
- Giacomo Agostini (Italien): Rekordweltmeister mit 15 WM-Titeln und 122 Rennen.
- Hugh Anderson (Neuseeland): 25 Grand-Prix-Siege und vier Titel in den 1960ern.
- Hans-Georg Anscheidt (Deutschland): Weltmeister 1966, 1967 und 1968.
- Kork Ballington (Südafrika): Vier WM-Titel in den 250er- und 350er-Klassen.
- Max Biaggi (Italien): Vier aufeinanderfolgende WM-Siege in der 250er-Klasse.
- Alex Criville (Spanien): 500er-Weltmeister 1999.
- Stefan Dörflinger (Schweiz): Dominierte die kleinen Motorrad-Klassen in den 1980er-Jahren.
- Mick Doohan (Australien): Fünf WM-Erfolge in Serie von 1994 bis 1998.
- Andrea Dovizioso (Italien): Weltmeister der 125er-Klasse.
- Geoff Duke (Großbritannien): Sechs WM-Titel in den 1950er-Jahren.
- Wayne Gardner (Australien): 500er-Krone 1987.
- Mike Hailwood (Großbritannien): Neun WM-Titel und 76 Siege.
- Nicky Hayden (USA): WM-Titel 2006.
- Daijiro Kato (Japan): 250er-Weltmeister 2001.
- Eddie Lawson (USA): Vierfacher Weltmeister in der 500-ccm-Klasse.
- Jorge Lorenzo (Spanien): Dreifacher MotoGP-Weltmeister.
- Randy Mamola (USA): 13 Rennsiege, aber kein Weltmeistertitel.
- Anton Mang (Deutschland): Fünf WM-Titel.
- Jorge Martinez (Spanien): Dominierender Pilot in der 80er-Klasse.
- Angel Nieto (Spanien): 12+1 Weltmeister.
- Dani Pedrosa (Spanien): Erfolgreichster Fahrer ohne MotoGP-Titel.
- Wayne Rainey (USA): Drei WM-Titel in Folge (1990-1992).
- Phil Read (Großbritannien): Siebenfacher Weltmeister.
- Jim Redman (Großbritannien): Sechsfacher Weltmeister.
- Kenny Roberts (USA): Drei WM-Titel in Serie (1978-1980).
- Kenny Roberts jun. (USA): 500er-Klasse 2000.
- Valentino Rossi (Italien): Neunfacher Weltmeister.
- Jarno Saarinen (Finnland): 250er-Weltmeister 1972.
- Kevin Schwantz (USA): 500er-Klasse 1993.
- Barry Sheene (Großbritannien): Zwei WM-Titel in der 500er-Klasse.
- Marco Simoncelli (Italien): 250er-Titel 2008.
- Freddie Spencer (USA): Drei WM-Titel.
- Casey Stoner (Australien): Zwei WM-Titel.
- John Surtees (Großbritannien): Sieben WM-Titel.
- Luigi Taveri (Schweiz): Dreifacher 125er-Weltmeister.
- Mike Trimby (Großbritannien): Gründer der Teamvereinigung IRTA.
- Carlo Ubbiali (Italien): Neun WM-Titel.
- Franco Uncini (Italien): 500er-Weltmeister 1982.
Erfolgreiche Fahrer und ihre Leistungen
Einige Fahrer haben sich durch außergewöhnliche Leistungen hervorgetan:
- Giacomo Agostini: Mit acht WM-Titeln in der höchsten Klasse ist er Rekordweltmeister. Er hält auch den Rekord für die meisten Siege bei demselben Grand Prix (zehn Siege auf dem Tampere Circuit). Insgesamt gewann Agostini 68 Rennen in der 500-ccm-Klasse.
- Valentino Rossi: Er war 22 Jahre in der Königsklasse aktiv und wurde sieben Mal Weltmeister. Rossi hält den Rekord für die meisten Starts mit 374 Rennen. Er gewann 89 Rennen und landete 199 Mal auf dem Podium.
- Marc Márquez: Seit 2013 aktiv, gewann 68 Rennen, landete 119 Mal auf dem Podium und wurde sechs Mal Fahrerweltmeister (2013, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019).
- Mick Doohan: Fünf WM-Erfolge in Serie (1994 bis 1998).
Bemerkenswerte Rekorde
- Meiste Siege in einer Saison: Marc Márquez gewann 13 von 18 Rennen im Jahr 2014.
- Die meisten Starts: Valentino Rossi hält den Rekord für die meisten Starts mit 374 Rennen.
- Die meisten Titel: Giacomo Agostini hält den Rekord für die meisten Titel mit 15.
Die MotoGP im Überblick
Die MotoGP ist die Königsklasse des Motorradsports. Im Laufe der Zeit wurden die Klassen neu benannt und technisch definiert. Heute gibt es die Moto3 als Einstiegsklasse, gefolgt von der Moto2 und der MotoGP.
Das Rennwochenende beginnt mit dem Training, gefolgt vom Qualifying. Am Renntag gibt es das Warm-up und schließlich das Rennen selbst.
Hersteller
Honda ist der erfolgreichste Hersteller in der MotoGP. Bis zum Ende der Saison 2022 stellten Fahrer auf Honda-Bikes 25 Weltmeister. MV Augusta folgt mit 16 Titeln, Yamaha mit 14.
Die Moto3-Klasse
Viele spätere Weltmeister in höheren Klassen begannen ihre Karriere in der Moto3. Die Moto3-Weltmeisterschaft besteht aus mindestens 16 bis 17 Rennen pro Saison.
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