Das Reglement der MotoGP wurde beim jüngsten Meeting der Grand-Prix-Kommission im Detail verändert.
Beim Treffen in Motegi einigten sich die Dorna, die FIM, die IRTA, die MSMA und der Technikverantwortliche der MotoGP auf einige Änderungen in den Bereichen Sicherheit, Tests und Wildcards, die in der kommenden Saison greifen.
Es wurde aber auch mit Blick auf 2019 ein neuer Beschluss verabschiedet.
Konkretisierung bei Wildcard-Einsätzen
Etwas konkreter formuliert wurden auch die Regeln für Wildcard-Einsätze.
Michele Pirro (Ducati) und Mika Kallio (KTM) zeigten in der laufenden Saison starke Leistungen bei ihren Gaststarts.
Allzu viel ändert sich für 2018 nicht.
Es sind maximal drei Motoren pro Fahrer erlaubt.
"Die Spezifikation des Motors, der ECU-Hardware und der Elektronik muss dem Stand der anderen Maschinen des Herstellers entsprechen", besagt das Regelement.
Ducati darf Pirro also bei maximal drei Events starten lassen.
Kallio dürfte aber bei sechs Rennen fahren, da KTM neben Aprilia zu den Herstellern gehört, die Zugeständnisse erhalten.
Änderungen des MotoGP-Reglements aufgrund von COVID-19
Aufgrund der globalen Folgen der Maßnahmen gegen das Covid-19-Virus haben die MotoGP-Verantwortlichen die Reglements für alle Klassen angepasst.
Betroffen sind die Themen Konzessionspunkte, Wildcard-Einsätze und Motorenentwicklung.
In einer Videokonferenz beschlossen die MotoGP-Verantwortlichen am 15. April 2020 als Folge der globalen Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie einige Änderungen des technischen Reglements in allen Klassen.
Die Änderungen zielen darauf ab, einerseits die Kosten für alle Beteiligten zu senken und andererseits für Chancengleichheit und Fairness zu sorgen.
Im Vorfeld wurde mit allen Herstellern und Teams gesprochen, die den Vorschlägen ausnahmslos zustimmten.
Konzessionspunkte
Mit der Konzessionspunkteregel können MotoGP-Teams Vorteile einfahren oder auch verlieren.
Beispielsweise können mit Konzessionspunkten die Zahl der Einsatzmotoren oder Wildcardeinsätze aufgestockt werden.
Während der Saison 2020 können Konzessionen nur verloren, aber nicht gewonnen werden.
Für den Zeitpunkt des Verlusts von Konzessionen gelten die bestehenden Vorschriften.
Alle Konzessionspunkte, die die Konzessionshersteller im Jahr 2020 erhalten haben, haben weiterhin eine Gültigkeit von 2 Jahren.
KTM und Aprilia dürfen weiterentwickeln
Die Grand Prix Kommission hat ebenfalls entschieden, dass die Homologation der Motorenspezifikationen 2020/21 für Hersteller der MotoGP-Klasse, die von Konzessionen profitieren, verschoben werden kann.
Davon profitieren KTM und Aprilia, die nun bis zum 29. Juni Zeit und Gelegenheit haben ihre Motoren weiterzuentwickeln.
Ursprünglich hatte man sich darauf verständigt, dass die Motorenentwicklung mit Stand Katar Anfang März eingefroren wird.
Keine Wildcard-Einsätze mehr in 2020
Weiterhin wurde beschlossen, dass Wildcard-Einsätze in allen Klassen für die Saison 2020 ausgesetzt werden.
Man will damit die Teilnehmerzahl an Rennwochenenden so gering wie möglich halten.
Außerdem soll die Nutzung der limitierten Boxenplätze den Stammfahrern vorbehalten bleiben.
Diese Entscheidung steht auch im Einklang mit den Richtlinien zur Kostensenkung für Hersteller der MotoGP-Klasse.
Für die Saison 2021 sollen Wildcard-Einsätze aber wieder zugelassen werden.
Diese Entscheidung wird jedoch vor der Saison 2021 überprüft.
Ducati-Testfahrer Michele Pirro stellte in den Raum, dass Honda das Wildcard-Verbot durchgedrückt haben könnte, damit Lorenzo keine Rennen für Yamaha fahren darf.
"Pirros Aussagen sind eine Schande und ziemlich unangemessen", hält Honda-Teamchef Alberto Puig fest.
"Ich verstehe nicht, woher das kommt.
Wir haben viele Meetings gehabt, um zwischen allen Herstellern einen Konsens zu finden.
Wir von Honda haben viele Dinge aufgegeben, die wir technisch in Zukunft machen wollten.
Damit spricht Puig den beschlossenen Entwicklungsstopp an.
Die Topteams müssen die Motoren bis Ende 2021 verwenden.
"Es ist nicht einfach, wir müssen uns alle umstellen.
Deshalb schmerzt es, wenn jemand von einem Werksteam solche Aussagen in dieser schwierigen und kritischen Zeit tätigt", richtet Puig die Worte an Pirro.
"Ich glaube, Pirro sollte wissen, dass wir bei Honda Lorenzo respektieren.
Wir haben das vergangene Jahr gut und respektvoll beendet.
Wildcards wurden gestrichen, um einerseits Kosten zu sparen.
Andererseits würden zusätzliche Motorräder weiteres Personal benötigen.
Und aufgrund der Abstandsregeln in Zeiten der Corona-Krise will man den Platz in den Boxen optimal ausnutzen können.
Weitere Regeländerungen für MotoGP, Moto2 und Moto3
MotoGP: Die Spezifikationen für den Motor und die Aero-Body-Teile wird bis zur ersten Veranstaltung der Saison 2021 eingefroren.
Danach gelten die aktuellen Upgrade-Bestimmungen für den Rest der Saison 2021.
Moto2 und Moto3: Die Spezifikationen für das gesamte Motorrad werden für die Saison 2020 und auch die Saison 2021 komplett eingefroren.
Der Entwicklungsstopp gilt ausnahmslos für alle Teams aller Klassen.
Nachfolgend die vollständigen Entscheidungen der Grand Prix-Kommission zu diesen Änderungen sowie Einzelheiten zum Verbot von Geräten zur Fahrhöhenverstellung in der Moto2 und Moto3:
Moto2-Klasse
Die Organisatoren beliefern alle Fahrer der Moto2-Klasse mit gleichen Triumph-765-cm3-Motoren.
Aero Body: Die aktuellen 2020 Aero Bodies, wie sie von den Chassis-Herstellern beim QatarGP 2020 homologiert wurden, sowie alle 2019 homologierten Versionen werden bis zum Ende der Saison 2021 eingefroren.
Weitere Upgrades sind nicht zulässig.
Rahmen und Schwinge:- Jeder Chassishersteller kann die aktuellen oder zuvor verwendeten Rahmen oder Schwinge zur Homologation einreichen.
Diese Designs werden bis zum Ende der Saison 2021 eingefroren, ohne dass weitere Spezifikationen zulässig sind.
- Jedes Team muss dann maximal 2 Spezifikationen für Rahmen und Schwinge pro Fahrer aus der Homologationsliste des Fahrgestellherstellers angeben.
Jeder Ersatzfahrer darf nur die deklarierten Teile für den Fahrer verwenden, den er ersetzt.
Moto3-Klasse
Die von jedem Hersteller beim GP von Qatar 2020 angegebenen Motorradspezifikationen werden für die Saison 2020 und 2021 eingefroren.
Dies bedeutet, dass keine weiteren Upgrades für aufgelisteten Motorenteile, Fahrwerk, Schwinge, Motor, Aero-Karosserie, Drosselklappengehäuse und Getriebe zugelassen sind.
Die GPC hat auch die Anzahl der Motoren genehmigt, die jeder Fahrer in Bezug auf einen möglicherweise überarbeiteten Kalender für 2020 und 2021 verwenden darf.
Diese werden im Rahmen der überarbeiteten Vorschriften veröffentlicht.
Gilt für Moto2- und Moto3-Klassen
Verbot von Geräten zur Fahrhöhenverstellung:
Geräten zur Fahrhöhenverstellung, die den Fahrer beim Start des Rennens unterstützen, sind gemäß den aktuellen Regeln nur für die MotoGP zulässig.
Daher ist diese Technologie für diese beiden Kategorien mit sofortiger Wirkung verboten.
Die Verwendung von Geräten, die die Fahrhöhe des Motorrads während der Fahrt ändern oder anpassen, ist verboten.
Wildcards: Saison 2021
Nachdem der Einsatz von Wildcard-Startern im Coronajahr 2020 aus Gründen des zusätzlichen Personals und aus Kostengründen ausgesetzt wurde, dürfen solche Nicht-Stammfahrer in der Saison 2021 wieder antreten.
Für alle drei WM-Klassen (MotoGP, Moto2 und Moto3) gilt, dass pro Rennwochenende maximal zwei Wildcards vergeben werden.
Diese können nur von Teams in Anspruch genommen werden, die in der jeweiligen Klasse eingeschrieben sind.
Das MotoGP-Konzessionssystem und Wildcards
Die MotoGP hat für die Saison 2024 wieder ein Konzessionssystem eingeführt, das unter anderem die Anzahl der Wildcards begrenzt, die ein Konstrukteur in einem Jahr einsetzen kann.
Nach diesem Konzessionssystem werden die fünf Hersteller in vier Gruppen eingeteilt, die von A bis D reichen.
Das hat zur Folge, dass Ducati in der Saison 2024 keine einzige Wildcard einsetzen darf.
Damit verbleiben die Kategorien C und D.
KTM stehen als Hersteller der Kategorie C unter den neuen Konzessionsregeln maximal sechs Wildcards pro Saison zur Verfügung.
Pedrosa und Espargaro könnten also bis zu vier weitere Male zum Einsatz kommen.
Allerdings gab KTM wiederholt zu Protokoll, wahrscheinlich nicht alle Wildcards zu nutzen.
Voraussetzungen für die Teams
Bei den Fahrern in der MotoGP-Weltmeisterschaft gibt es für jede Klasse die Voraussetzung der Fahrerlizenz und Regeln im Hinblick auf das Alter.
Aber dazu braucht es auch Teams, die die Motorräder bereitstellen und die Fahrer als Mitglieder ihrer Mannschaft bestellen und nennen.
Mit der Anmeldung gibt man sein Interesse bekannt, Teil der WM sein zu wollen, wobei es weitere Fristen gibt.
Man muss zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht wissen, welche Fahrer man anstellen wird, die für das Team die Rennen im nächsten Jahr bestreiten sollen.
Für diese Entscheidung gibt es eine zweite Frist, nämlich den 28. Februar des nächsten Jahres.
Das kann für ein neues Team interessant sein, weil man wohl die Struktur schon zur Verfügung hat, um eine Weltmeisterschaft zu bestreiten, aber mit den möglichen Fahrern noch in Verhandlungen steckt.
Ausgenommen sind natürlich Situationen, in denen sich ein Fahrer verletzt hat und nicht am Rennen teilnehmen kann.
In dem Fall ist ein Ersatzfahrer einzusetzen.
Dabei ist eine seriöse ärztliche Bestätigung absolut notwendig, um in den Dokumenten auch zu deklarieren, dass der nominierte Fahrer nicht einsatzfähig ist.
Es kann auch zur Situation kommen, dass ein Fahrer vom offiziellen Arzt keine Rennerlaubnis erhält - etwa nach einem Sturz beim letzten Rennen.
Wenn es sportlich gar nicht läuft, kann man auch einen Fahrer durch einen neuen ersetzen, aber das muss mit Rücksprache erfolgen.
Die Fahrer wollen in erster Linie mit dem Motorrad an den Rennen teilnehmen und möglichst erfolgreich sein.
Es gibt aber im Rahmen der MotoGP-Weltmeisterschaft auch Pflichten wie etwa die Pressekonferenz am Donnerstagvormittag, zu der man eingeladen werden kann.
Außerdem ist es die Pflicht, am Podium nach dem Rennen teilzunehmen - aber das versteht sich eigentlich von selbst.
Zudem sind Team und Fahrer verpflichtet, an Werbemaßnahmen teilzunehmen und sich einzubringen, soweit dies vom Weltverband und den Organisatoren von Rennen und Weltmeisterschaft eingefordert wird.
In allen drei Klassen gibt es maximal zwei Wildcards, wodurch ein Fahrer zum Beispiel als nationaler Fahrer bei seinem Heim-Grand Prix teilnehmen darf, obwohl er sonst nicht Teil der Weltmeisterschaft ist.
Voraussetzung ist aber, dass er die "one event Grand Prix" Lizenz besitzt, andernfalls ist die Teilnahme nicht möglich.
Neben der Zustimmung des Weltverbandes und der Organisatoren und der Lizenz ist auch Geld nötig.
Die Wildcard in der Moto3 kostet (Stand 2018) 3.500 Euro, die Moto2 13.000 Euro.
Der Wert eines Wildcard-Fahrers
Eine Wildcard in der MotoGP erhält ein Fahrer, der an einem Grand Prix teilnimmt, obwohl er in der Saison kein Vollzeitfahrer ist.
Es hat viele Vorteile für ein Team, eine Wildcard einsetzen, da es dadurch mehr Zeit auf der Strecke verbringen und wertvolle Daten sammeln kann.
Das ist wichtig, da es nur neun offizielle Testtage im Jahr gibt.
Dennoch kommt es selten vor, dass Teams alle Wildcard-Plätze in einer Saison nutzen.
Hinzu kommt der Faktor der Verletzungen.
Was wäre, wenn sich ein Testfahrer verletzt, während er als Wildcard eingesetzt wird?
Denn Testfahrer können auch als Ersatzfahrer an einem Grand Prix teilnehmen.
Aber ein Wildcard-Fahrer kann immer noch Punkte für die Einzelmeisterschaft und auch für die Konstrukteurswertung sammeln.
Ein Wildcard-Fahrer kann jedoch Punkte für die Fahrerwertung und sogar für die Konstrukteurswertung sammeln.
In der Konstrukteurswertung werden nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers gewertet, sodass der Einsatz einer Wildcard in dieser Hinsicht keinen unfairen Vorteil bringt.
Bekannte Wildcard-Fahrer
In der MotoGP-Saison 2023 traten sechs Fahrer bei ausgewählten Grands Prix als Wildcard-Fahrer an - ein Konzept, das in der Serie eine lange Geschichte hat.
Steve Manship gelang einer der besten Wildcard-Einsätze der Geschichte, als der Brite beim Grand Prix von Großbritannien 1978 Zweiter wurde.
Es war in diesem Jahr sein einziges Rennen.
Die MotoGP-Saison 2023 sah eine der besten Wildcard-Leistungen der letzten Jahre, als Pedrosa beim San-Marino-Grand Prix in beiden Rennen Vierter wurde.
Normalerweise landet ein Wildcard-Fahrer nicht weit oben.
Eine niedrigere Punkteposition ist auch ein solides Ergebnis.
Im Jahr 2023 war Pedrosa beispielsweise der einzige Wildcard-Fahrer, der ein Rennen in den Top 10 beendete.
Vor 2023 war der letzte Wildcard-Fahrer, der einen Grand Prix in den Top 10 beendete, ebenfalls Pedrosa.
In Spielberg 2021 wurde er Zehnter.
KTM setzt auf Wildcard-Einsätze
KTM hat seine ersten Wildcards für die MotoGP-Saison 2024 offiziell bekannt gegeben.
Bereits beim nächsten Grand Prix in Jerez wird Testfahrer Dani Pedrosa den österreichischen Hersteller auf der Strecke verstärken.
Pol Espargaro darf in Mugello (31. Mai bis 2. Juni) etwas später in der Saison ran.
Beide Termine kommen nicht von ungefähr, denn an die Wochenenden schließt sich jeweils ein offizieller Montagstest an.
Die Wildcard-Einsätze versteht KTM "als Teil des Arbeitsplans (...), um die Entwicklung der KTM RC16 sowohl für den Rest der laufenden Saison als auch mit Blick auf 2025 und darüber hinaus fortzusetzen."
Pedrosa, der seit seinem Rücktritt Ende 2018 als Testfahrer für KTM im Einsatz ist, bestritt bisher drei Rennen als Wildcard-Pilot - eines 2021, die zwei anderen im Vorjahr.
Dabei wusste er der Spanier zu beeindrucken: Beim Grand Prix von Spanien 2023 wurde er im Sprint Sechster und im langen Rennen Siebter.
In San Marino belegte er jeweils den vierten Platz, wobei er sein erstes Podium seit 2017 nur knapp verpasste.
"Ich hatte letztes Jahr in Jerez sehr viel Spaß und der Empfang der Fans war unglaublich", blickt Pedrosa zurück und freut sich auf die Rückkehr.
"Wir alle wissen, dass Jerez ein besonderer Ort ist.
Für uns wird es auch wichtig sein, einige Referenzen für unsere Tests zu nutzen und sie auf Rennbedingungen zu übertragen."
Espargaro fuhr bis einschließlich 2023 als Stammfahrer in der MotoGP, verlor seinen Platz bei Tech3-GasGas Ende des Jahres aber, als Moto2-Champion Pedro Acosta aufstieg.
Espargaro übernahm daraufhin die Rolle des Test- und Ersatzfahrers.
Für ihn wird der Grand Prix von Italien der erste Renneinsatz seit dem Saisonfinale 2023 in Valencia sein.
"Ich freue mich wirklich, wieder Rennen zu fahren", sagt er.
Dass er ausgerechnet in Mugello zum Einsatz kommen wird, freut ihn umso mehr.
"Es ist ein ganz besonderer Ort, um auf ein MotoGP-Bike zu steigen.
Es wird cool sein, wieder mit den Jungs in der Startaufstellung zu stehen.
Die Tests sind wirklich gut gelaufen und ich bin sehr motiviert", betont der 32-Jährige.
Nach seinem Unfall zu Beginn der MotoGP-Saison 2023 in Portimao fühle er sich jetzt "mehr wie mein 'altes Ich'".
Entsprechend groß sei die Vorfreude, "wieder Teil der MotoGP-Familie zu sein und zu zeigen, dass unsere Testarbeit stark und schnell ist".
Das findet auch KTM-Motorsportchef Pit Beier, der sagt: "Wir haben ein verdammt starkes Testteam."
Die beiden Wildcard-Einsätze mit Pedrosa und Espargaro seien "Highlights".
Und er erklärt: "Dass Dani einem Wildcard-Einsatz zustimmt, bedeutet, dass das Motorrad gut ist und er sich damit gut fühlt.
Sonst würde er es nicht machen.
Ich bin mir also sicher, dass er bereit ist, uns in Jerez ein starkes Rennen zu zeigen."
"Und mit Pol ist es ähnlich.
Er musste die große Bühne leider verlassen, er war nicht voll fit.
Aber er hatte Zeit, sich zu erholen, und hat schon viele Runden mit uns absolviert.
Es wird toll sein, ihn zurück im Rennen zu sehen", freut sich Beirer.
"Aber wir versuchen, ihn ruhig zu halten", ergänzt der KTM-Boss, "denn er muss niemandem etwas beweisen.
Wir wollen einfach, dass er dieses Rennwochenende genießt."
Wildcard-System in der Formel 1?
In dieser Woche wurde zwischen den Teams und Verantwortlichen der Serie über die Einführung eines Wildcard-Systems beraten.
Damit sollen Rookies die Möglichkeit bekommen, nicht nur am Freitagstraining teilzunehmen, sondern auch Rennen zu fahren.
Dabei geht es vor allem darum, jungen Fahrern die Möglichkeit zu geben, Rennerfahrung in der Formel 1 zu sammeln - etwas, das in anderen Klassen wie der MotoGP, wo zusätzliche Motorräder eingesetzt werden, bereits gut funktioniert.
Die Einführung von Wildcards in der Formel 1 wäre jedoch weitaus komplizierter, da die Teams aus finanziellen und logistischen Gründen keine Möglichkeit haben, ein drittes Auto einzusetzen.
Punkteverteilung in der MotoGP
Der Sieger kassiert natürlich die meisten Punkte, aber auch mit Platz fünfzehn kann man noch einen Punkt einsammeln.
Die Punkteverteilung ist wie folgt:
| Platz | Punkte |
|---|---|
| 1. | 25 |
| 2. | 20 |
| 3. | 16 |
| 4. | 13 |
| 5. | 11 |
| 6. | 10 |
| 7. | 9 |
| 8. | 8 |
| 9. | 7 |
| 10. | 6 |
| 11. | 5 |
| 12. | 4 |
| 13. | 3 |
| 14. | 2 |
| 15. | 1 |
Diese Punkteverteilung gibt es bei allen Rennen der Weltmeisterschaft in jeder Klasse und dient als Grundlage zur Ermittlung, welcher Fahrer Weltmeister in der Moto3, Moto2 oder MotoGP werden konnte.
Wer die meisten Punkte auf sich vereinen konnte, ist auch Weltmeister seiner Klasse.
Es gibt außerdem auch eine Punktewertung für die Konstrukteure, wobei hier nur das erfolgreichste Motorrad im Rennen in die Wertung kommt.
Für die Teams gelten die besten zwei Fahrer.
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