Motorrad-Dashcams sind die besten Augenzeugen bei einem Unfall. Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Motorrad-Dashcams sollen insbesondere bei Unfällen für eine klare Schilderung des Hergangs sorgen - Actioncams dagegen großartige Fahraufnahmen liefern. Es ist nett, die gefahrene Strecke später am Smartphone anzusehen, die Kurventechnik zu analysieren oder einfach nur die Strecke noch mal auf dem Sofa zu genießen.
Das gelingt mit einer sogenannten Actioncam am besten. Wer jedoch eine Kamera sucht, die bei einem Unfall zuverlässige Bilder liefert, benötigt eine Dashcam für Motorräder. Sie liefert datenschutzkonforme Aufnahmen, die bei einem Unfall für Klarheit sorgen können.
Bei vielen stellt sich jedoch die Frage: Ist das erlaubt? Denn häufig wird diskutiert, ob das Mitfilmen gestattet ist und - noch wichtiger - ob das Bildmaterial bei einem Unfall vor Gericht als Beweismittel zulässig ist. Was die Kamera erfüllen muss und was gefilmt werden darf, verraten wir im Vergleich.
Was ist eine Motorrad-Dashcam?
Eine Dashcam zeichnet ein Ereignis während der Fahrt per Video auf. Wichtig: Die Kamera muss eine Loop-Funktion haben, um gesetzeskonform zu sein. Das bedeutet, die Kamera fertigt ständig neue, kurze Aufnahmen (oft wenige Sekunden bis drei Minuten) an, die in einer Schleife stetig überschrieben werden, bis ein Ereignis die Speicherung der Sequenz auslöst.
Die Kamerasysteme haben dafür oft einen G-Sensor oder Schocksensor und erkennen eine Erschütterung wie bei einem Aufprall oder Sturz. Die entsprechende Sequenz wird dann auf einer Micro-SD-Karte abgespeichert. Hierfür ist der G-Sensor verantwortlich. Er erkennt Erschütterungen, etwa bei einem Unfall, und sorgt dafür, dass die Aufnahme schreibgeschützt auf der Speicherkarte gesichert wird. So - oder per manuell gespeicherter Aufnahme - wird ein schreibgeschützter Mitschnitt aufgenommen, ohne gegen Datenschutzrichtlinien zu verstoßen.
Einfache Modelle zeichnen das Verkehrsgeschehen nach vorne auf, hochwertige Dashcams filmen mittels einer zweiten Kamera auch den rückwärtigen Verkehr, lassen sich per Wi-Fi mit dem Smartphone oder Computer verbinden oder per App steuern. Je nach App und Vorhandenseins eines GPS-Moduls werden die Video-Sequenzen mit einer Straßenkarte kombiniert.
Wichtig ist, dass die Kamera stabil mit dem Fahrzeug verbunden ist, damit sie bei einem Aufprall nicht vom Motorrad fliegt. Der Markt von Aufnahmegeräten für Motorräder ist überschaubar. Neben der Aufnahme- und Bildqualität unterscheiden sich auch die Handhabung, der Speicherplatz und Zusatzfunktionen. Auch ein GPS-Modul oder Lithium-Polymer-Akkus mit langer Laufzeit sowie Low-Light-Nachtsicht bieten einige Modelle.
Interessierte finden passende Dashcam-Modelle in Online-Shops oder im Motorrad-Fachhandel. Übrigens benötigen manche Modelle keinen Stromzugang zum Bordnetz, sondern erhalten ihre Energie über einen integrierten Akku. Das macht sie auch für andere Zweiräder wie E-Bikes oder Fahrräder interessant - denn auch da können die Aufnahmen der mobilen Geräte bei einem Unfall ein wichtiges Beweismittel sein.
Motorrad-Dashcam Modelle im Vergleich
Im Vergleich stellen wir unsere Favoriten vor:
- Vsysto Dashcam Motorrad: Zum Vsysto Motorrad-Dashcam-System zählen gleich zwei Objektive für vorne und hinten mit einem Aufnahmewinkel von jeweils 130 Grad. Über einen Schalter lassen sich die Aufnahmen mit Full HD 1080 P starten und abbrechen. Die Objektive und der Schalter sind wassergeschützt, das Hauptmodul muss wassergeschützt verbaut werden. Die kleine Box findet aber leicht unter der Sitzbank Platz. Per Wi-Fi lassen sich die Videos auf das Smartphone übertragen und weiterverarbeiten.
- Vantrue F1 Dashcam Motorrad 4k: In 4K nimmt die Vantrue F1 Dashcam Fahrgeschehen von vorne und hinten auf. Zwei Kameras (Dual-Kameras) mit 1080 p bieten zudem eine Kollisionserkennung, Nachtsicht und Umfeldaufnahmen. Die Steuerung erfolgt über einen Schalter am Lenkrad, Videos lassen sich über eine Wi-Fi-Verbindung aufs Smartphone übertragen und selbst bei schlechten Lichtverhältnissen wirken die meisten Bilder mit dem Starvis-Sensor von Sony klar und deutlich. Mit einer 512-MB-Speicherkarte können die Sequenzen auf der Dashcam gespeichert werden. Die Kollisionserkennung ist 24 Stunden lang aktiv.
- Midland Bike Guardian Pro Dashcam: Die Bike Guardian Pro von Midland filmt in 2K-Auflösung und zeichnet das Geschehen in einer Schleife auf. Die wetter- und wasserfeste Kamera im Aluminiumgehäuse lässt sich mit wenigen Handgriffen an Lenker, Helm oder Gepäckträger befestigen.
- Mio MiVue M820WD Motorradkamera: Die Mio MiVue M820WD zeichnet dank zweier Kameras zugleich an Front und Heck auf, und zwar in Full HD-Auflösung, mit einem Weitwinkelobjektiv von je 135 Grad. Videos lassen sich per Wifi auf dem Smartphone sichern. Sogar ein GPS-Modul und ein Zeitraffer-Modus sind mit an Bord.
Actionscams für Motorräder im Check
Neben Dashcams, die hauptsächlich für Unfallaufnahmen konzipiert sind, gibt es auch jede Menge sogenannter Actioncams für Motorradfahrer:innen auf dem Markt. Bei diesen Kameras steht oft eine beeindruckende Bildqualität an erster Stelle, da hier besonders schöne und faszinierende Aufnahmen der Fahrten gemacht werden sollen. So kann man immer wieder mit dem Video als Souvenir an kurvenreiche Strecken und malerische Landschaften zurückdenken - zumindest in der Theorie.
Denn dauerhaftes, anlassloses Filmen im öffentlichen Raum verstößt gegen deutsches Datenschutzrecht. Bei Aufnahmen nur für den privaten Gebrauch drohen in der Regel keine Sanktionen. Anders sieht es jedoch aus, wenn die Videos auf sozialen Medien oder Videoplattformen (etwa YouTube) veröffentlicht werden. Die Benutzung erfolgt daher auf eigene Gefahr.
Diese Actioncams sind fürs Motorrad geeignet:
- Wolfang GA100 Action Cam 4K: Mit der Wolfang GA100 Action Cam lässt sich nicht nur das Geschehen auf dem Motorrad aufzeichnen. Auch Sequenzen bei anderen Sportarten lassen sich mit der Actioncam filmen. Die Kamera steckt in einem wasserdichten Gehäuse und bietet einen EIS-Bildstabilisator, das Objektiv nimmt mit 170 Grad die Fahrt und auch in Loops auf.
- DJI Osmo Action 4: Eine weitere Actioncam auch für Motorradfahrer:innen ist die DJI Osmo Action 4. Die kompakte Kamera bietet bis zu 2,5 Stunden konstante Aufnahmen, der Akku soll auch bei Kälte (bis -20 °C) eine ähnliche Laufleistung bieten. Die UHD-Videoqualität wird durch 4K-Auflösung und 120 fps erreicht. Dazu kommen verschiedene Stabilisator-Funktionen, etwa für einen ebenen Horizont oder weniger Wackler.
Ist eine Dashcam am Motorrad erlaubt?
Dashcams für Motorräder sind nicht explizit verboten. Aber sie dürfen auch nicht alles aufnehmen. Dashcams sollten nur ereignisbezogen aufnehmen. Wer mit der Kamera permanent ohne konkreten Anlass den Verkehr filmt, verstößt gegen Datenschutzrecht und riskiert ein Bußgeld. Gesetzeskonform ist nur ein kurzer Videoloop (Loop-Funktion) von wenigen Sekunden, der immer wieder überschrieben wird. Sollte es zu einem Unfall kommen, den der integrierte G-Sensor registriert, wird eine schreibgeschützte Aufnahme auf dem Speicher gesichert. Bei den meisten Modellen lässt sich durch Knopfdruck auch eine Sequenz gezielt abspeichern.
Wo wird eine Motorrad-Dashcam befestigt?
Eine Motorrad-Dashcam lässt sich an verschiedenen Stellen am Motorrad befestigen. Das kann hinter der Cockpitscheibe sein, am Lenker, auf der Sitzbank oder als Brust-Kamera an der Motorradkombi. Die Montage am Helm ist hingegen verboten. Wichtig ist jedoch, dass die Kamera fest und sicher am Motorrad befestigt wird. Sie darf nicht bei einem Unfall umherfliegen, sollte aber trotzdem das Verkehrsgeschehen vorne und im Idealfall auch hinten aufzeichnen.
Wie bedient man eine Motorrad-Dashcam?
Im Idealfall lässt sich eine Motorrad-Dashcam einfach mit Motorrad-Handschuhen bedienen, also an- oder wieder ausstellen. Einige Modelle werden direkt am Gehäuse bedient, andere wiederum bieten eine Fernbedienung, die sich am Lenker befestigen lässt. In der Regel genügt es, das Gerät vor der Fahrt anzuschalten und nach der Fahrt wieder abzuschalten. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Loop-Funktion wird dabei kein Speicherplatz verbraucht.
Was sind die Unterschiede zu einer Auto-Dashcam?
Im Gegensatz zu einer Auto-Dashcam muss eine Motorrad-Dashcam wind- und wetterfest sein. Heißt: Bei Wind und Regen muss die Kamera funktionieren und darf keinen Schaden erleiden. Auto-Dashcams werden hingegen im Auto montiert und sind dadurch vor Witterungseinflüssen geschützt.
Actioncams im Detail: Worauf Sie achten sollten
Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf, denn sowohl Preis- als auch Qualitätsunterschiede der Mini-Videokameras sind enorm.
Actioncams gehören im Wesentlichen zur Kategorie der Camcorder. Dank ihrer kompakten und robusten Bauweise können sie mit speziellen Halterungen an Lenkstangen, Helmen, Drohnen oder Gurten befestigt werden. Für anspruchsvollere Einsätze, wie beispielsweise beim Tauchen, stehen zusätzlich Schutzhüllen zur Verfügung. Und natürlich filmen alle in 4K-Auflösung oder höher, um die wilde Action messerscharf aufzunehmen. Intelligente Bildstabilisierung verwandelt verwackelte Freihand-Aufnahmen in professionelle, butterweiche Kamerafahren.
Die Kehrseite der Medaille: In Helmkameras hat nur ein relativ kleiner Bildsensor Platz. Dadurch sind der Bildqualität Grenzen gesetzt, vor allem bei wenig Licht wie in der Dämmerung oder schlecht ausgeleuchteten Innenräumen. Die kleinen Abmessungen wirken sich auch auf den Bildlook aus: Die Schärfentiefe einer Actioncam erstreckt sich über einen Großteil des Motivs, ein „Spiel mit der Schärfe“ lässt sich so nicht realisieren. Aber immerhin fallen damit auch Fehlfokussierungen nicht so schnell auf.
4K und Framerate: Wichtige Kennzahlen
Full-HD ist von gestern, selbst günstige Helmkameras für unter 100 Euro werben inzwischen mit einer Auflösung von 4K. Das bedeutet, dass die selbst gefilmten Videos auf einem 4K-Monitor oder -Fernseher ohne Skalierung wiedergegeben werden können.
Für eine Actioncam ist die Bildrate (Framerate) eine genauso wichtige Kennzahl wie die Auflösung. Die Bildrate gibt an, wie viele Einzelbilder die Kamera pro Sekunde Video aufnehmen kann. Wer mit seiner Kamera Stunts, Tempofahrten oder überhaupt schnelle Bewegungen aufnehmen möchte, der sollte auf eine möglichst hohe Bildrate achten. Es gibt inzwischen einige Modelle, die in 4K-Auflösung bis zu 120 fps schaffen und in Full-HD sogar bis zu 240 fps. Damit wird jede Aktion gestochen scharf aufgenommen.
Bildstabilisierung und Wasserdichtigkeit
Eine Actioncam ist gemacht für die Bewegung: Sie filmt als Helmkamera beim Biken, Klettern, Skifahren und weiteren sportlichen Aktivitäten. Deshalb ist der Bildstabilisator so wichtig: Er gleicht die Ruckler und Vibrationen aus und sorgt für ein deutlich ruhigeres und damit professionelleres Bild. Generell gilt der Hypersmooth-Bildstabilisator der GoPro Hero12 Black als Goldstandard. Exzellente Arbeit verrichtet auch der Gimbal der DJI Osmo Pocket 3, der das Videobild als optischer Bildstabilisator schon vor der Aufnahme beruhigt.
Die allermeisten Actioncams stecken nicht nur heftige Stöße weg sondern sind auch wasserdicht. Wer also im strömenden Regen oder beim Wildwasser-Raften filmen möchte, muss keine besonderen Schutzmaßnahmen für die Kamera ergreifen. Auch Schnorcheln ist kein Problem, denn die allermeisten Actioncams halten den Wasserdruck bis zu sechs Metern, oft auch bis zu neun Metern Tiefe stand.
Montage und Perspektiven
Die richtige Montage deiner Motorradkamera ist entscheidend für klare Aufnahmen und den Schutz deiner Ausrüstung im Falle eines Sturzes. Wenn du die Kamera direkt unter deinem Helm anbringst, erhältst du aufregende POV-Aufnahmen von deiner Fahrt. Wenn du dir die Kamera vor der Brust trägst, kannst du Aufnahmen aus einer breiteren Perspektive machen oder sogar deinen Tacho damit filmen. Dein Publikum kann dadurch die Geschwindigkeit, Drehzahl oder die Gangwechsel sehen - das lässt dein Video noch immersiver werden. Wenn du die Kamera am Tank deines Motorrads anbringst, erhältst du einen einzigartigen Blickwinkel vom Motorrad selbst. Wenn du die Kamera am Lenker deines Motorrads anbringst, hast du einen stabilen und ungehinderten Blick auf die Straße, ähnlich wie bei einer Dashcam.
360°-Kameras
Mit einer 360°-Kamera auf deinem Motorrad kannst du alles um dich herum aufnehmen. Insta360 X4 bringt 360°-Kameras im Jahr 2024 auf das nächste Level. Nimm ein Foto auf oder starte die Aufnahme mit einer schnellen Geste. Gib einfach das Zeichen, wenn du aufnahmebereit bist. Windrauschreduzierung: Du wirst den Unterschied hören. FlowState-Stabilisierung: Die Insta360 X4 bringt das Filmen auf Motorrädern mit ihrer fortschrittlichen Stabilisierungsfunktion auf die nächste Stufe.
Empfehlenswerte Modelle im Test
Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen.
GoPro Hero13 Black
Anspruchsvolle Filmer kommen mit der Hero13 Black voll auf ihre Kosten: Denn GoPro bietet für die Super-Cam jetzt auch wechselbare Objektive und ND-Filter an. Die 13 soll GoPro in diesem Modelljahr Glück bringen: Denn die neue Action-Cam des US-amerikanischen Herstellers hört auf den Namen GoPro Hero13 Black.
Die neue GoPro Hero13 Black thront zusammen mit der etwas günstigeren DJI Action 5 Pro an der Spitze unseres Action-Cam-Testfelds. Wie der Vorgänger punktet das aktuelle Modell durch eine exzellente Videoqualität und eine herausragende Videostabilisierung. Für Besitzer der GoPro 12 ist die GoPro 13 kein Pflichtkauf. Wer sich eine neue GoPro zulegen will, sollte genau überlegen, ob es die knapp 450 Euro teure Hero13 Black oder die 100 Euro günstigere Hero12 Black sein soll. Für ambitioniertere Filmer ist das aktuelle Modell äußerst interessant, da es unter anderem durch zusätzliche Objektive die Kreativität enorm steigert.
Die Action-Cam gewährt darüber hinaus HDR-Videos mit Hybrid Log Gamma (HLG) und erlaubt Aufnahmen im 10-Bit- und Rec. 2100-Farbraum sowie ein breiteres Farbspektrum als HDR allein. Besser anpassbar ist bei der Hero13 Black die Audioabstimmung. Ein Novum der aktuellen GoPro-Kamera sind separat erhältliche Objektive, die Filmern mehr kreative Möglichkeiten geben. Besonderheit: Die Hero13 Black erkennt jedes der Objektive direkt beim Anbringen und wählt automatisch die idealen Einstellungen für Objektivtyp und Umgebung aus.
Der Bildstabilisator hört weiter auf den Namen HyperSmooth 6.0. Die Bildstabilisierung ist in allen Auflösungen einsatzbereit und will vor allem extrem instabile Kamerafahrten wie auf dem Mountainbike beruhigen. Integriert ist ebenfalls eine Horizontsperre.
Bedient wird die Hero13 Black wie gehabt über einen farbigen, 2,27 Zoll großen Touchscreen oder per App (dazu später mehr). Das funktioniert problemlos und intuitiv, das Display reagiert zuverlässig und sehr schnell auf Wischbewegungen und sachten Druck. Kurze Erklärtexte im Display geben Hilfestellungen in ausgewählten Menüs. Um Aufnahmen besser kontrollieren zu können, ist die Zoomfunktion hilfreich. Ein absolutes Komfortmerkmal bleibt die Sprachsteuerung. Per Sprachbefehl lassen sich Aufnahmen starten und stoppen, Markierungen setzen, Fotos schießen oder Zeitrafferaufnahmen erstellen.
Die Bewegtbild-Stabilisierung der Hero13 Black ist auch bei der neuen GoPro sensationell gut. Fahrrad und Action-Cam schweben nur so über den Waldweg - es hat den Anschein, als würde das Velo fliegen und nicht mehr fahren. Abrupte Manöver, bei denen es im realen Ritt den Lenker ordentlich durchgeschüttelt hat, gibt es im Video nicht. Die GoPro bügelt alles weg, was die Bildruhe in irgendeiner Weise stört. Respekt, das ist wirklich großes Kino! Farblich überzeugen die Aufnahmen ebenfalls. Alle Farben sind kräftig und fein abgestuft, die Dynamik ist klasse, Schärfe und Plastizität begeistern auf höchstem Niveau. Hält man eine Aufnahme auf einem größeren Bildschirm mal an, so erkennt man, wie viele Details die Hero13 preisgibt.
Im Vergleich zur Hero12 Black hat die Hero13 Black bei der Akkulaufzeit definitiv zugelegt. So schafften wir in der Auflösung 1080p60 rund 160 Minuten, beim Vorgängermodell war nach einer Stunde und 57 Minuten Schluss gewesen. In der Auflösung 4K60p hält die Hero13 mit 100 Minuten zehn Minuten länger durch als die Hero12 Black.
DJI Osmo Action 5 Pro
DJI ist mit GoPro auf Augenhöhe. Während sich GoPro verstärkt Interessenten Abseits der Action öffnet und die Produktpalette erweitert, verbessert sich DJI mit der DJI Osmo Action 5 Pro in fast allen Gebieten weiter. Die Aufnahmequalität ist toll, der Ton überraschend klar und detailreich - ein Thema, das bei vielen Action-Cams meist eher stiefmütterlich behandelt wird. Zudem überzeugen Qualitäten wie ein großer, interner Speicher, eine rasante Startzeit, das zweite Touch-Display an der Front oder eine Tauchfähigkeit von bis zu 20 Metern Tiefe ohne Zubehör.
Insta360 Ace Pro 2
Die Unterschiede zwischen der Insta360 Ace Pro 2 und dem noch immer erhältlichen Vorgänger sind klein. Bei 8K-Auflösung sowie Active HDR und dem Nachtmodus geht die höchstmögliche Bildrate nach oben, bei den Einstellungen legt Insta360 ebenfalls nach. Zudem überzeugen der neue Mikrofonschutz unterhalb des Objektivs sowie die gute Akkulaufzeit im Stromsparmodus, auch wenn die Aufnahmemöglichkeiten dann recht begrenzt sind. Der reaktionsfreudige Klappbildschirm ist noch immer ein Highlight, die Powerbank-Funktion eine nette Ergänzung. Ansonsten bewegt sich der Action-Cam-Hersteller aber bei der Ace-Pro-Reihe weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.
Rollei Action One
Die Rollei Action One ist eine ideale Action-Cam für Hobbyfilmerinnen und -filmer, die sich schöne Bilder wünschen, ohne sich vorher stundenlang durch Menüs zu arbeiten. Rollei setzt auf wenige, aber sinnvolle Funktionen und Modi, abgerundet von einer einfachen App. Auch das 6-Achsen-Gyroskop zur Bildstabilisierung arbeitet zuverlässig. Wer die neueste Technik mit ausgefallenen Spielereien erwartet, ist bei der Rollei fehl am Platz. Alle anderen bekommen für unter 125 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) eine richtig starke Kamera.
Action-Cam Test: Die besten Modelle im Vergleich
Widerstandsfähig, wasserdicht und vielseitig - Action-Cams sind der ideale Begleiter für jedes Abenteuer. Ob atemberaubende Aufnahmen beim Extremsport, spektakuläre Urlaubsvideos oder kreative Clips für Social Media - Kameras von GoPro, Insta 360 und DJI halten selbst die extremsten Bedingungen aus. Dank erstklassiger Bildqualität liefern sie beeindruckende Aufnahmen bei Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Skifahren oder Tauchen. Doch welches Modell ist die beste Wahl? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Herstellern? Und worauf sollten Sie beim Kauf einer Action-Cam achten?
Tabelle: Empfehlenswerte Action-Cams
| Modell | Besondere Eigenschaften |
|---|---|
| GoPro Hero13 Black | Hervorragende Bildqualität, exzellente Stabilisierung, wechselbare Objektive |
| DJI Osmo Action 5 Pro | Gute Bildqualität, interner Speicher, zweites Touchdisplay |
| Insta360 Ace Pro 2 | 8K-Auflösung, Klappbildschirm, KI-gestützte Funktionen |
| Insta360 X5 | 360°-Aufnahmen, verbesserte Auflösung, sehr viel besseres Rauschverhalten |
| Rollei Action One | Einfache Bedienung, gute Bildqualität, viel Zubehör |
Gesetzliche Regelungen zum Einsatz von Actioncams
Der Einsatz von Actioncams ist nicht ganz unbedenklich. Denn das Filmen im Straßenverkehr kann als Überwachung des öffentlichen Raums sowie als unzulässige Erhebung von personenbezogenen Daten gewertet werden. Insofern ist der Einsatz von Actioncams und auch Dashcams im öffentlichen Straßenverkehr stets kritisch zu hinterfragen. Die Kurzfassung: Sie sollten abwägen zwischen Kosten und Nutzen beim Filmen ihrer Motorradtouren.
Verwandte Beiträge:
- Polo Motorradbekleidung: Test, Kollektion & Kaufberatung
- Motorrad Kostüm für Erwachsene: Die besten Outfits für Biker
- Angststreifen Motorrad entfernen: Tipps & Tricks
- Thermo-Unterwäsche Motorrad Herren: Test, Kaufberatung & Modelle - Perfekter Komfort beim Motorradfahren
- Fahrrad mit Riemenantrieb: Die überraschenden Vorteile und versteckten Nachteile enthüllt!
- Shimano XT 8-fach Schalthebel im Test – Ultimative Performance & Top Funktionen Enthüllt!
Kommentar schreiben