Leichtgewicht-Motorradmodelle: Fahrspaß pur

Klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner. Es geht um den nackten Spaß, von dem man vor 10 Jahren noch träumte.

Die Top-Leichtgewichte

Hier eine Auswahl von Motorrädern, die durch ihr geringes Gewicht und ihre Agilität überzeugen:

  1. Montesa 4Ride: Mit nur 84 kg fahrbereit ist die Montesa 4Ride ohne Zweifel das leichteste Motorrad in dieser Liste. Die Leistung des 259ccm großen Einzylinders liegt bei 8 PS, der Tank verfügt über eine Kapazität von 4,4 Liter. Soviel zu den technischen Daten. Diese Daten verraten aber nicht, was für ein faszinierendes Fahrzeug die Montesa 4Ride ist. Als Trial mit Straßenzulassung wird der Trialsport auch für normale Menschen zugänglich, da man mit ihr auch kurze Strecken auf der Straße fahren kann. Durch ihr geringes Gewicht kann sie auch einfach auf jedem Wohnmobil oder einem kleinen Anhänger transportiert werden. Als Teil des Honda Konzerns gilt die Montesa als sehr zuverlässig, Ersatzteilkosten halten sich ebenfalls in Grenzen.
  2. KTM 390 Duke: Mit nur 155kg fahrbereit und 44 PS ist die 390 Duke eine ernstzunehmende Waffe im Winkelwerk. Platz 2 beweist, dass es nicht viel Leistung braucht, um ein vollwertiges Motorrad auf die Beine zu stellen solange das Gewicht niedrig genug ist. Talentierte Fahrer werden es sogar schaffen, stärkere Motorräder zu überholen. Die Schnittmenge aus Leistung und Gewicht ergibt nämlich ein wahnsinnig spielerisches Motorrad, auf dem selbst erfahrene Motorradfahrer noch viel Spaß haben können. Zudem hat der potente Einzylinder genug Leistung, um die KTM problemlos auf das Hinterrad zu stellen.
  3. Husqvarna 701 Supermoto: Die Husqvarna 701 Supermoto fasziniert uns seit 2015 und ist mit einem fahrbereiten Gewicht von 145kg ein würdiger Platz 3. Laut NastyNils ist sie heutzutage eines der coolsten Bikes, das man bedenkenlos empfehlen kann. Der 71 PS starke Einzylinder ist eine Macht und kann auch für Autobahnetappen problemlos eingesetzt werden. Nur der fehlende Windschutz wird auf lange Dauer ermüdend wirken. Zudem gilt die Husqvarna 701 Supermoto als sehr wertstabil. Das extra Geld, das man bei der Anschaffung investiert, geht beim Verkauf nicht verloren. Was kann man mehr wollen? Als Alternative kann die KTM 690 SMC-R gesehen werden, die bereits seit 2012 am Markt ist. Egal für welche man sich entscheidet, das Ergebnis ist zu 100% ein leichtes Motorrad, mit dem man endlos wheelen kann.
  4. Suzuki DR-Z 400 SM: Zu Platz 4 muss nicht viel gesagt werden. Die Suzuki DR-Z 400 SM ist in Supermoto-Kreisen eines der beliebtesten Motorräder, was sich spürbar auf die Gebrauchtpreise auswirkt. Sie gilt als eine der besten Wertanlagen, da man sie ohne Verlust wiederverkaufen könnte. Aber wieso verkaufen? Die DR-Z 400 SM fühlt sich mit ihren 41 PS und 146kg fahrbereit wie ein vollwertiges Motorrad an, das sehr sportlich fährt. Dazu kommt japanische Zuverlässigkeit, die man ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Wir bei 1000PS vermissen die Suzuki DR-Z 400 SM sehr und verstehen nicht, wieso Suzuki dieses legendäre Motorrad nicht wiederbelebt.
  5. Kawasaki KLX 250: Platz 5 der leichtesten Motorräder, die richtig leiwand fahren, vergibt NastyNils an die Kawasaki KLX 250. Mit einer Leistung von 22 PS und einem Gewicht von 138kg fahrbereit, fühlt sich die KLX 250 alles andere als schnell an. Für Bergauf-Etappen braucht man viel Schwung und man wird nie das Gefühl haben, auf einem Dampfhammer zu sitzen. Dafür vermittelt die Kawasaki viel Treue und Kampfgeist. Sie gilt als beinahe unverwüstlich und auch im Sattel fühlt man sich laut NastyNils unzerstörbar. Ein guter Tipp für alle, die mit wenig Gewicht und viel Zuverlässigkeit im Enduro-Bereich unterwegs sein wollen.

125ccm Modelle für Einsteiger

Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker?

Hier sind einige interessante Motorräder mit 125 cm³ Hubraum:

  • Aprilia 125 SX/RX (2025): Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht.
  • Benelli BKX 125 / BKX 125 S (2025): Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
  • Honda CB125R Neo Sports Café 2024: Die Honda CB125R Neo Sports Café 2024 ist ein ansprechendes Naked Bike, das mit einem flüssigkeitsgekühlten 1-Zylinder 4-Takt-Motor ausgestattet ist. Mit einer Leistung von 15 PS bei 10.000 U/min und einem Drehmoment von 12 Nm bietet sie ein dynamisches Fahrerlebnis. Ihr modernes Design, das LED-Beleuchtung und ein 5" TFT-Display umfasst, macht sie zu einem echten Hingucker.
  • Online Bestia 125 2024: Die Online Bestia 125 2024 ist speziell für A1-Führerscheininhaber konzipiert und bietet eine maximale Leistung von 15 PS, die den gesetzlichen Vorgaben dieser Führerscheinklasse entspricht. Ihr 124,5 ccm 4-Takt-Motor sorgt für eine agile und dynamische Fahrweise, die sowohl in der Stadt als auch auf kurvenreichen Strecken für Spaß sorgt. Die Online Bestia 125 2024 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 103 km/h. Diese Geschwindigkeit ermöglicht es Fahrern, sicher und zügig auf Straßen zu fahren, ohne die Leistungsgrenze eines 125ccm-Motorrads zu überschreiten.
  • Suzuki GSX-R125-X 2024: Die Suzuki GSX-R125-X 2024 kombiniert ein sportliches Design mit einem leistungsstarken 125ccm 1-Zylinder 4-Taktmotor, der eine Höchstleistung von 15 PS bei 10.000 U/min liefert. Mit ihrer agilen Handhabung und dem leichten Gewicht von nur 134 kg ist sie ideal für Fahrer, die ein aufregendes Sportfahrzeug suchen, das sich sowohl für den Stadtverkehr als auch für kurvenreiche Strecken eignet. Die Sitzhöhe der Suzuki GSX-R125-X 2024 beträgt 785 mm, was sie für eine Vielzahl von Fahrern zugänglich macht.

BMW G 310 R: Agilität und Fahrspaß

Mit einem Lächeln im Gesicht aufwachen. Weil jeder Tag eine Chance ist, etwas Neues auszuprobieren - mit der BMW G 310 R. Das Gesamtpaket hat alles, was Du dafür brauchst und kommt nun mit modernem Tagfahrlicht. Dank des optimierten Motors mit Ride by Wire und Anti-Hopping-Kupplung fährt sie sich intuitiv und agil, egal ob zur Arbeit, zur Verabredung oder raus aus der Stadt.

Die Stärke der G 310 R liegt in ihrer Leichtigkeit und Agilität. Der Einzylinder-Viertaktmotor mit 313 ccm bringt nicht nur im Großstadtgetümmel eine Menge Spaß. Der unkonventionelle Einzylinder-Motor hat ein spezielles Konzept: Der um 180 Grad nach hinten gedrehte Zylinderkopf verschiebt den Fahrzeugschwerpunkt in Richtung Vorderrad. Dadurch wird die G 310 R agiler und leichter kontrollierbar. Mit dem neuen E-Gas - Ride by Wire - läuft die Gasannahme zudem jederzeit stabil. Und die selbstverstärkende Anti-Hopping-Kupplung macht das Schalten im Verkehrsgewimmel zum Kinderspiel.

Gutes Aussehen liegt in der Familie, denn die G 310 R trägt die DNA der BMW S 1000 R in sich. Mit ihrem unverkleideten Design trägt sie ihr Innerstes nach Außen und steht damit für Leichtigkeit, Präzision und ein pures Fahrgefühl.

Alle drei Looks der G 310 R betonen die energiegeladene Sportlichkeit der Maschine:

  • Sportlich durch und durch: Mit der G 310 R Sport wird die Straße zu Deinem Spielplatz. Der Style Sport hebt die unverkennbare Racing-Optik des Bikes besonders hervor. Der Motorbereich kommt jetzt neu in Titaniumgrau metallic.
  • Unaufhaltsam kompromisslos: Die G 310 R Passion steht ganz klar für Leidenschaft.

Die Entwicklung der Motorrad-Leistung

Die Entwicklung der Motorrad-Leistung über die Jahrzehnte ist beeindruckend. Hier einige Meilensteine:

  • 1969: Honda CB 750 Four - Die legendäre Honda CB 750 Four 1969 wird von vielen als das erste Superbike der Geschichte und als eine der wichtigsten Maschinen in der Geschichte des Motorrads bezeichnet. Es war das erste serienmäßig hergestellte Motorrad mit Scheibenbremsen und einer Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h, was für die damalige Zeit ein echter Rekord war. Nach Angaben der Fabrik konnte es dank eines Vierzylinder-Reihenmotors 70 PS leisten, eine Konfiguration, die übrigens von Honda America empfohlen wurde. Die Honda verdankt ihren guten Ruf zu einem großen Teil der auf dem Motorrad vorhandenen Technologie.
  • Ende der 60er: Kawasaki H1 500 Mach III - Mit einem völlig anderen Konzept brachte Kawasaki Ende der 60er Jahre seine Kawasaki H1 500 Mach III auf den Markt, eine 174 kg schwere Maschine (trocken), die von einem Zweitaktmotor mit drei Zylindern und 500 ccm Hubraum angetrieben wurde und offiziell 60 PS bei 7.500 Runden erreichte. Das ergibt ein Verhältnis von 0,34 PS pro Kilo, aber darüber hinaus war die Kawasaki ein viel wilderes Motorrad.
  • 1973: Kawasaki 750er - Nur wenige Jahre später, 1973, nahm Kawasaki den neuen Superbike-Sektor mit einer 750er-Maschine ins Visier.
  • BMW R 90 S - Eine weitere der großen Ikonen dieser Zeit und einer der großen Erfolge von BMW. So wuchs der Motor der R 75 von 750 ccm auf 900 ccm, was eine Leistungssteigerung von 10 PS bedeutete. Darüber hinaus legte die S-Version noch zusätzliche 7 PS nach, so dass die endgültige Zahl bei 67 PS blieb. Dies, begleitet von einer Halbverkleidung und einem Trockengewicht von ca. 190 kg, erlaubte es erstmals, eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zu erreichen. Im Motorsport gelang es BMW die 200 Daytona zu gewinnen.
  • 1972: Ducati SS 900 - Auch wenn die CB 750 in den 1970er Jahren noch immer stark im Kommen war, war die Ducati SS 900 vielleicht die Maschine, die dieses Jahrzehnt kennzeichnete. Sie war eines der beliebtesten Motorräder in Borgo Panigale und wurde von vielen als die Lebensader des Unternehmens betrachtet. Es begann sehr früh, bereits 1972, als die ersten 750er-Prototypen von Paul Smart und Bruno Spaggiari beim 200-Meilen-Rennen in Imola den Sieg holten. Und es war nicht überraschend, dass wir sie zuerst im Renn-Wettbewerb sahen, da bei der Entwicklung dieses Motorrads absolut alles auf maximale Effizienz ausgerichtet war.
  • Honda CBX 1000 - Die Honda CBX 1000 bot mehr als 100 PS bei 9.000 Umdrehungen pro Minute (85 PS am Hinterrad) und obwohl sie nicht als Sportmaschine konzipiert war und im fahrbereiten Zustand rund 270 kg wog (247 kg trocken), machte das Fahren dank eines superlinearen Motors, der wie ein Tier bis über 210 km/h schob, mit Sicherheit viel Spaß.
  • 1984: Suzuki GSX-R 750 - Was Motorräder betrifft, war es die Zeit des Suzuki-Schlags auf den Tisch mit der GSX-R 750 im Jahr 1984, aber auch das goldene Zeitalter von Bimota.
  • Yamaha YZF-R1 von 1998 - Aber vielleicht ist die Maschine, die diese verrückten Zeiten am besten repräsentiert, die Yamaha YZF-R1 von 1998. Es war ein recht kurzes Bike mit einem Radstand von weniger als 1400 mm, konnte aber mit einer längeren Schwinge als seine Vorgänger ausgestattet werden. Indem man die Hände auf den Halblenker unterhalb der Sattelstütze legten, ging man automatisch in die Angriffsposition. Und man sollte besser vorbereitet sein, denn es war ein ziemlich radikales Gerät mit genug Power, um das Vorderrad schnell in den Himmel zu heben.
  • Ducati 1098 R - Müsste man sich jedoch aufgrund der Eckdaten für eine von ihnen entscheiden, so wäre vermutlich die für die SBK entwickelte Maschine Ducati 1098 R mit 180 PS bei 9.750 Umdrehungen und 165 kg Gewicht (1,09 PS/kg) eine der Favoritinnen.
  • Aprilia RSV 4 Factory - Die 2009 geborene Aprilia RSV 4 Factory war und ist die fortschrittlichste Massenproduktionsmaschine, die jemals bei Noale hergestellt wurde.
  • BMW S 1000 RR 2019 - So fällt diese Ehre der BMW S 1000 RR 2019 zu, dem Modell, das den Generationswechsel beim bayerischen Superbike eingeleitet hat. Von Kopf bis Fuß neu konstruiert versprach sie in ihren technischen Daten 207 PS und 198 kg bei voller Leistung. Und markierte so einen neuen Meilenstein, indem es 200 PS erreichte und die Waage bei 200 kg stoppte.

Fazit

Die Auswahl an Leichtgewicht-Motorrädern ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack und Einsatzzweck das passende Modell. Egal ob Einsteiger oder erfahrener Fahrer, mit einem Leichtgewicht-Motorrad ist Fahrspaß garantiert.

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