Gebrauchte Motorräder bis 2000 Euro: So findest Du Dein Traum-Bike

Motorradfahren muss nicht teuer sein. Mit etwas Recherche und Glück findest Du auch mit einem kleinen Budget ein passendes und zuverlässiges Motorrad. AutoScout24 ist der ideale Online-Marktplatz, um deine Motorradsuche zu starten. Hier erfährst Du, worauf Du beim Kauf eines gebrauchten Motorrads bis 2000 Euro achten solltest und welche Modelle in dieser Preisklasse besonders empfehlenswert sind.

Der Gebrauchtmarkt: Eine Fundgrube für Schnäppchenjäger

Der deutsche Motorradmarkt ist vielfältig und bietet eine große Auswahl an gebrauchten Motorrädern in unterschiedlichen Preisklassen. Der Motorradbestand war noch nie so hoch wie heute, rund vier Millionen motorisierte Zweiräder stehen in deutschen Garagen und auf Hinterhöfen. Das Angebot an richtig günstigen und dabei oft richtig guten Motorrädern war noch nie so groß und bunt wie heute.

Allein beim Platzhirsch mobile.de werden dem Suchenden über 2.100 Treffer genannt, wenn man nach Motorrädern zwischen 1.000 und 2.000 Euro sucht, gern auch mit Filterfunktionen wie "ab 35 PS" oder "bis 60.000 Kilometer".

Nebenkosten im Blick behalten

Wer einen Beweis für diese vermeintlich gewagte These sucht, sollte das Pferd von hinten aufzäumen. Konkret: mit den Nebenkosten. Selbst blutige Fahranfänger müssen für die Haftpflichtprämie eines Mittelklassemotorrades kaum mehr als 200 Euro pro Jahr berappen. Kfz-Steuer? Immer noch auf dem lachhaft niedrigen Niveau von vor 30 Jahren, eine 600er kostet jährlich 44 Euro.

Modell-Empfehlungen und Experten-Tipps

Die MOTORRAD-Gebraucht-Onkels haben sich auf die Suche nach reizvollen Angeboten bis 2.000 Euro gemacht und einige interessante Modelle entdeckt:

Suzuki GN 250

Die kleine Suzuki steht für günstiges, spielerisches Fahren. "Wenn ich für Frau oder Tochter ein Motorrad aussuchen dürfte, wäre die Suzuki erste Wahl. Nicht nur, weil sie so gepflegt und günstig ist, sondern weil sie als Fliegengewicht das Fahren so einfach macht", so Gebraucht-Onkel Biebricher.

Inhaberin Beate bittet Verkäufer Dennis, mir das günstigste Pferdchen im Stall zu zeigen: Eine Suzuki GN 250, super gepflegt und gewartet, gern mit frischem TÜV für 1.100 Euro. "Die Suzuki läuft super", erzählt Dennis. "Alles funktioniert geschmeidig, sie ist leicht, handlich, unkaputtbar, komfortabel und mit einer Sitzhöhe von nur 740 Millimetern ideal für Damen oder Einsteiger. Und so lahm ist sie mit 18 PS nun auch wieder nicht."

Aprilia Pegaso 650

Die Aprilia ist ein vollwertiges Allzweckbike, das eindrucksvoll zeigt, wie hoch die Einzylinder-Kultur früher mal entwickelt war. Die Aprilia Pegaso 650 leistet mit ihrem Rotax-Einzylinder 49 PS. "Die Aprilia ist ein schönes Motorrad mit Italo-Flair, aber nichts für Autobahnbolzerei", sagt der Meister.

Suzuki GSX 600 F

Die GSX 600 F wurde vor allem seit dem Facelift (Typ AJ, ab 1998) und wegen etwas magerer 78 PS allerdings sträflich unterschätzt. Als bodenständiges, jedoch keinesfalls dröges Tourenmotorrad. "Mit dieser Maschine kann man mindestens eine Saison komplett sorgenfrei fahren, ohne irgendwo Hand anlegen zu müssen", verspricht der Händler.

Honda CBR 600 F

Dann jedoch, mit modernen Reifen besohlt, kann die betagte Honda mit 100 PS und sportlich einstellbarem Fahrwerk fahrdynamisch sicherlich so verblüffen wie einst vor 20 Jahren.

Kawasaki VN 750

Die Kawasaki VN 750 ist eine typische Vertreterin dieser aus heutiger Sicht recht skurrilen Gattung. Ihr wassergekühlter und technisch sehr aufwendiger Vierventil-Vauzwo ist eher ein Sport- als ein Choppermotor, der gern dreht und eher wenig drückt.

Kawasaki ZRX 1200 S

In Zeiten, in denen man sich aber immer öfter mit Wenigfahrern und Standschäden beschäftigt, ist dieser bärenstarke Reihenvierer ein gutes Beispiel dafür, dass man als Gebrauchtmotorrad-Käufer keine Angst vorm anderen Ende der Laufleistungs-Skala haben muss. Vorausgesetzt, der Kilometerfresser wurde immer pfleglich behandelt, so wie in diesem Fall.

Triumph Trophy 1200

Wer von hinten auf die Trophy schaut, sieht rechts noch einen Zylinder rausgucken. Auch das ist typisch Baukasten - hat man doch einfach an die Dreier-Bank der 900er-Motoren einen vierten Brennraum drangehängt.

Suzuki GSX 1100 G

Der nackte Kardan-Tourer mit dem fein verrippten, luftgekühlten Big Four ist tatsächlich "on the road again".

Checkliste für den Gebrauchtkauf

Um sicherzustellen, dass Du ein gutes Motorrad für Dein Geld bekommst, solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Zustand: Überprüfe den Zustand des Motorrads gründlich. Achte auf Rost, Beschädigungen und Verschleißteile.
  • Kilometerstand: Ein niedriger Kilometerstand ist nicht immer ein Garant für ein gutes Motorrad. Wichtig ist, dass das Motorrad regelmäßig gewartet wurde.
  • Probefahrt: Mach unbedingt eine Probefahrt, um das Fahrverhalten des Motorrads zu testen.
  • Papiere: Lass Dir alle wichtigen Papiere zeigen, wie z.B. den Fahrzeugschein, den TÜV-Bericht und die Service-Historie.
  • Preis: Vergleiche die Preise ähnlicher Modelle, um ein Gefühl für den Marktwert zu bekommen.

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