Motorrad für lange Strecken: Ein umfassender Testbericht

Du suchst ein Motorrad, das sportliche Performance mit Langstreckenkomfort vereint? Dann wirf einen Blick auf unsere aktuelle Top-10-Liste der besten Sporttourer! Ob für kurvige Landstraßen oder ausgedehnte Touren - diese Bikes bieten Fahrspaß und Vielseitigkeit auf höchstem Niveau.

Die besten Touring-Motorräder 2024

Touring-Motorräder sind die erste Wahl für Fahrer, die lange Strecken komfortabel und entspannt zurücklegen möchten. Diese Maschinen bieten eine aufrechte Sitzposition, die es dem Fahrer ermöglicht, stundenlang ohne Ermüdung unterwegs zu sein. Der großzügige Windschutz schützt vor den Elementen, und die umfangreichen Gepäckoptionen erlauben es, alles Notwendige für längere Reisen mitzunehmen. Dank großer Tankvolumen können weite Distanzen ohne häufige Tankstopps zurückgelegt werden.

Diese Motorräder sind oft mit modernster Technologie ausgestattet, darunter beheizte Griffe, leistungsstarke Motoren und komfortable Federungen, die selbst holprige Straßen in ein angenehmes Fahrerlebnis verwandeln.

Top 3 Touring-Motorräder 2024

  1. Harley-Davidson Road Glide: Sie kombiniert klassisches Harley-Davidson-Design mit modernster Technologie. Der Milwaukee-Eight 117 Motor bietet nicht nur beeindruckende Leistung, sondern auch den typischen Harley-Sound. Der großzügige Stauraum, die bequemen Sitzbänke und der fortschrittliche Infotainment-Bildschirm mit Touchfunktion machen jede Fahrt zum Vergnügen.
  2. Honda GL 1800 Goldwing: Eine Legende unter den Touring-Motorrädern. Ihr kraftvoller Sechszylinder-Motor und die extrem komfortable Federung machen sie zum idealen Begleiter auf langen Reisen. Das integrierte Infotainmentsystem, das sowohl Apple CarPlay als auch Android Auto unterstützt, ermöglicht es Fahrern, stets verbunden zu bleiben.
  3. BMW R 1250 RT: Punktet mit ihrem ausgewogenen Handling, der komfortablen Sitzposition und der umfangreichen Ausstattung, die speziell auf Langstreckenfahrten ausgerichtet ist. Der 1254 ccm Boxer-Motor bietet eine hervorragende Kombination aus Leistung und Effizienz. Mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen wie dem BMW Motorrad Active Cruise Control (ACC) und verschiedenen Fahrmodi kann die Maschine optimal auf die jeweiligen Fahrbedingungen angepasst werden.

Die MOTORRAD Bestenliste: Tourer und Sporttourer

Klein, aber fein ist das Segment der Tourer und Sporttourer in der Bestenliste von MOTORRAD. 7 Top-Modelle aller Art im Test mit knallharter Punktewertung.

Seit Jahren wächst das Segment der Sporttourer und Tourer. Und keiner hat es so wirklich auf dem Schirm. Denn die Übermacht der Reiseenduros und der Crossover Bikes erdrückt mit der Mischung aus allen sportlichen und komfortablen Bauweise.

Top 7 Tourer und Sporttourer bei MOTORRAD

  1. BMW R 1250 RS: Noch steht die BMW R 1250 RS auf Platz 1 der Bestenliste mit 744 Punkten.
  2. KTM 1290 Super Duke GT: Ebenfalls die Nachfolgerin im Nacken dürfte die KTM 1290 Super Duke GT haben.
  3. Kawasaki Ninja 1000 SX: Mit 1.043 Kubik und 143 PS in der Kawasaki Ninja 1000 SX, die 721 Punkte einfuhr.
  4. Ducati Supersport 950 S: Schon im Namen mit klarer Stoßrichtung bietet die Ducati fahrdynamisch die höchste Klasse der 7 Top-Tourer und liegt in der Fahrwerkswertung mit 192 Punkten bisher uneinholbar vorn.
  5. Suzuki GSX-S 1000 GT: Platz 5 geht mit 702 Punkten an einen weiteren Vierzylinder aus Japan.
  6. Moto Guzzi V100 Mandello S: Die Moto Guzzi V100 Mandello S auf Platz 6 unterschreitet mit 679 die 700er-Marke in der 1.000-Punkte-Wertung von MOTORRAD deutlich.
  7. Honda NT 1100: Mit 677 Punkten steht die Honda NT 1100 auf Platz 7 der Bestenliste und damit auf dem letzten.

50.000 Kilometer Dauertest: Honda XL 750 Transalp

Die Honda XL 750 Transalp feierte ihren Einstand im MOTORRAD-Dauertest-Fuhrpark im Juli 2023. Hier sind die Eindrücke, die die MOTORRAD-Redaktion regelmäßig sammelt. Nach 50.000 Kilometer nehmen wir alles auseinander und präsentieren euch eine umfangreiche und gründliche Abschlussbilanz.

Fahrer-Eindrücke

  • Kilometerstand: 46.932 (6/2025)

    MOTORRAD-Trainee Alex: Die Honda Transalp begleitet mich schon zum zweiten Mal beim Weg von Stuttgart über die Alpen zum Gardasee. Die höhere Scheibe bietet guten Windschutz, ebenso wie die Handprotektoren von Acerbis. Das Koffer-Set von SW-Motech ist robust, kinderleicht zu handhaben, großzügig dimensioniert und bietet zumindest im Topcase ausreichend Platz für einen Integralhelm in Größe L.

    Die Honda Transalp ist ein gutmütiges und komfortables Reisemotorrad, mit dem lange Touren ebenso möglich sind, wie flotte Ausritte ins Umland der norditalienischen Seen. Der nicht ganz zum Konzept passende, Drehzahl-hungrige Motor, der fehlende Tempomat sowie Außentemperatur- und Restkilometeranzeige sind kleine Mankos.

  • Kilometerstand: 40.600 (4/2025)

    CARAVANING Chefredakteur Ingo Wagner: Die Honda Transalp empfängt ihren Fahrer zuvorkommend: Sitzhöhe und -position passen auch für große Fahrer wie mich (1,92 Meter). Auf etlichen hundert Kilometern über bayerische, tschechische und sächsische Vizinalstraßen tut das Fahrwerk das, was man von einer Reiseenduro erwartet: feine und vor allem auch gröbere Verwerfungen prima wegfedern und -dämpfen.

    Ein prima Reisemotorrad, das seine Faszination daraus zieht, einfach das zu tun, was man von ihm erwartet.

  • Kilometerstand: 24.992 (8/2024)

    MOTORRAD-Testredakteur Jens Möller-Töllner: Die Dauertest-Honda Transalp schnappen, die feinen SW-Motech-Koffer montieren und mit der besten aller Sozia über Landstraßen nach Frankfurt am Main bummeln. Ein gelungener Trip, weil die Honda mit voll vorgespanntem Wilbers-Federbein die Zusatzkilos manierlich wegsteckt und auch sonst mit hoher Funktionalität brilliert.

    Nie drängt sich die Honda XL 750 Transalp in den Vordergrund, stampft mit ihrem Reihenzweier manierlich jede Steigung hoch, ohne großartige sportliche Talente an den Tag zu legen.

  • Kilometerstand: 19.904 (6/2024)

    MOTORRAD-Testredakteur René Correra: Sehr unkompliziertes, unaufgeregtes und funktionales Motorrad mit deutlicher Auslegung Richtung Komfort/Reise. Ergonomie ok bei 1,80 Meter Körpergröße, aber sehr niedrige und inaktive Sitzposition mit entsprechend spitzem Kniewinkel.

    Was eindeutig fehlt fürs Konzept: Tempomat, Außentemperaturanzeige, Restreichweiten-Anzeige.

  • Kilometerstand: 16.500 (5/2024)

    MOTORRAD-Reiseredakteur Thorsten Dentges: Sitzergonomie für meine 1,87 Meter mit Affenarmen klasse, Rasten könnten etwas tiefer liegen. Hohe Tourenscheibe ist nicht schön, aber effizient. Nimmt Fahrtwind und Geräusche fast komplett weg.

    Koffersystem mit Topcase ist sehr funktional, klasse Handling und Bedienung, gefällt mir gut, voll reisetauglich!

  • Kilometerstand: 12.450 (1/2024)

    Mit 1.645 verkauften Einheiten war die Honda XL 750 Transalp 2023 die bestverkaufte Reiseenduro in der Nicht-GS-Klasse und auf Platz 9 im Gesamtranking zu finden. Das problemlose, umgängliche und, von einigen Schrullen bei der Display-Bedienung abgesehen, niemals nervende Wesen hat die Transalp von ihren insgesamt vier Vorgängerinnen übernommen.

  • Kilometerstand: 11.549 (11/2023)

    Testchef Andreas Bildl ist zwar die Sitzposition zu passiv, der Wetterschutz zu wenig und die Bremse zu schlaff, er mag die Honda XL 750 Transalp dennoch wegen ihres entspannten Wesens.

  • Kilometerstand: 10.553 (10/2023)

    Vor der Herbstausfahrt 2023 zogen wir frische Michelin Anakee Adventure auf die goldenen Drahtspeichenräder. Hat man sich mit dem indifferenten Vorderradgefühl arrangiert, überwiegen wieder die Stärken. Etwa ihr - wenn bei Laune gehalten - kultivierter und sparsamer Antrieb samt tollem Quickshifter, standfeste Bremsen, gelungene Ergonomie und reichhaltige Ausstattung.

  • Kilometerstand: 9.000 (8/2023)

    Werkstudent Alex entführte die kleine Schwester der Africa Twin im Sommer 2023 in Richtung Gardasee.

Elektro Enduros und E-Cross Motorräder

Technische Daten der Sur-Ron Light Bee E Cross Testsieger

Merkmal Wert
Straßenzulassung Ja
Geschwindigkeit 90 km/h
Motorleistung 12500 W
Drehmoment 440 Nm
Reichweite 140 km
Ladezeit 4 Std.
Akku Li-Ionen 74V 55 Ah
Gewicht 85 Kg (inkl. Akku)
Führerschein A1 / B196 Führerschein
Preis 7.440 € inkl. MwSt.

Die Enduro Tinbot Essum Pro hat einen Elektromotor, der bis zu 11.000 Watt bringt. In der Stadt kommt sie auf 130 Kilometer Reichweite, wenn sie mit 45 km/h fährt. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h reduziert sich die Reichweite schon auf 75 Kilometer.

Die Horwin Ranger ist ein E Cross Motorrad aus Österreich. Es fährt zwar nur bis 45 Km/h und kann daher auch mit dem B196 Führerschein gefahren werden, aber verfügt über einen anzugsstarken Elektromotor bis 3800 Watt Leistung. Es ist mit Crossreifen und hydraulischen Stossdämpfer ausgestattet. Alles mit Straßenzulassung, also auch für die Straße geeignet.

Das Elektro Motorrad Enduro von KTM heißt Freeride E-XC und ist eine geländegängige Maschine mit Straßenzulassung. Die Reichweite reicht leider nur für 1,5 Stunden Fahrspaß. Der Elektromotor verfügt aber über vergleichsweise starke 18 kW, also 24,5 PS.

Der amerikanische Elektro Motorrad hersteller Zero Motorcycles kommt mit dem Modell Zero FXE. Die E-Enduro schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 132 Km/h mit einem Drehmoment von 106 Nm. Die Reichweite des E Motorrades liegt bei 161 Kilometern.

Worauf muss man beim Kauf einer Elektro Enduro bzw. eines E Cross Motorrad achten?

Zunächst einmal für was das Fahrzeug geeignet sein soll. Wollt Ihr ausschließlich im Gelände, also offroad fahren oder auch auf öffentlichen Straßen. Für letzteres braucht das Motorrad oder auch Moped bzw. Leichtkraftrad eine Straßenzulassung, eine Versicherung und Ihr den entsprechenden Führerschein. Für das Gelände, auch Privatgelände braucht das Modell keine ABE, also Allgemeine Betriebserlaubnis.

Auch die Modelle für Erwachsene sind leichter, als sonstige Tourenmaschinen. Die Horwin wiegt zum Beispiel nur ca. 120 Kg. Bei der Tinbot Essum Pro beträgt die Sitzhöhe schon 855 mm.

Ein weiterer Parameter ist die Motorleistung des Elektromotors. Diese ergibt aus der maximalen Leistung und Drehmoment in der Beschleunigung.

Wichtig bei der Kaufentscheidung sollte aber nicht nur die Akkuleistung und damit der zu erreichende Radius sein, sondern das Akkusystem. Die Lithium Ionen Akkus werden bei manchen Modellen fest verbaut und sind bei anderen herausnehmbar. Letztere Wechselakkuss lassen sich eventuell einfacher aufladen.

Die Kraftübertragung bei einem Elektro Motorrad erfolgt kupplungsfrei. Der Fahrer legt keinen Gang ein und schaltet das Getriebe sondern betätigt den Gasgriff in der Art einer Motorautomatik. Dabei schaltet die Leistung in mehreren Stufen hoch.

Gute Enduros sind mit Scheibenbremsen ausgestattet, die meist hydraulisch gesteuert werden. Ein Mehr-Phasen-Controller mit regenerativem Bremssystem unterstützt die Bremsanlage.

Die meisten Elektroenduros und besonders Cross Motorräder sind nur für eine Person zugelassen. Achtet drauf, nicht jede E-Enduro ist für 2 Personen zugelassen.

Für die 125er Klasse darf eine Elektroenduro nicht mehr als 11 Kw Motorleistung bzw. eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Km/h haben.

Auch Elektromotorräder bzw. Elektro Enduros werden neuerdings über die Treibhausgasquote gefördert. Es gibt vom Karaftfahrtbundesamt, also vom Staat eine Förderprämie von ca. 350,- Euro zum Kauf dazu.

Was ist der Unterschied zwischen E Enduro und Cross?

Von der Ausstattung her sind beide Fahrzeuge ähnlich: Lange Stoßdämpfer, hohe Schutzbleche und natürlich Crossbereifung. Oftmals haben Crossmotorräder keine Straßenzulassung, weil sie nur für das Gelände für Crosstraining gemacht sind.

Haben die Elektro Cross Motorräder eine Straßenzulassung?

Die Elektro Enduros von Horwin, KTM oder Tinbot haben auch als Enduro eine Straßenzulassung. Sie müssen natürlich angemeldet werden und versichert.

Braucht eine Elektro Motocross eine Zulassung?

Es kommt darauf an wo Ihr fahren wollt. Auf einem Privatgelände braucht Ihr keine Zulassung und im öffentlichen Verkehr braucht Ihr in Deutschland auf jeden Fall eine Straßenzulassung in Deutschland.

Welche Höchstgeschwindigkeit hat eine Elektro Enduro?

Es gibt Elektro Enduros mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und mit mit Straßenzulassung, aber auch welche, die schneller sind bis 100 Km/h. In der Klasse der 125er dürfen sie nur max. 110 Kilometer swchnell fahren.

Tourer zeichnen sich vor allem durch gute Komforteigenschaften aus, dank denen der Fahrer ausgedehnte Etappen besser wegstecken kann. In der Regel bieten Tourer deshalb eine schützende Verkleidung, eine entspannte Sitzergonomie, eine komfortable Federung sowie häufig auch mehrere Möglichkeiten zur Mitnahme von Gepäck.

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