Viele Motorradbesitzer stellen sich die Frage, wie sie ihr Motorrad am besten vor Wind, Wetter und Diebstahl schützen können. Eine einfache Lösung kann eine selbstgebaute Motorradgarage sein. Dieser Artikel bietet Ihnen eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre eigene Motorradgarage bauen können, welche Materialien Sie benötigen und welche Aspekte Sie beachten sollten.
Warum eine Motorradgarage selber bauen?
Der Bau einer eigenen Motorradgarage bietet mehrere Vorteile:
- Kostenersparnis: Der Kauf einer fertigen Motorradgarage kann teuer sein. Durch den Selbstbau können Sie Kosten sparen.
- Individuelle Anpassung: Sie können die Garage genau an Ihre Bedürfnisse und den verfügbaren Platz anpassen.
- Erfüllung: Der Bau eines DIY-Projekts kann eine erfüllende Erfahrung sein und Ihre handwerklichen Fähigkeiten verbessern.
Verschiedene Arten von Motorradgaragen
Es gibt verschiedene Arten von Motorradgaragen, die Sie selbst bauen können:
- Zeltgarage: Eine flexible und mobile Lösung, die sich leicht auf- und abbauen lässt.
- Holzgarage: Eine stabile und optisch ansprechende Option, die sich gut in den Garten integrieren lässt.
- Metallgarage: Eine robuste und langlebige Lösung, die wenig Wartung erfordert.
- Fahrradbox: Eine kompakte und abschließbare Garage, die auch für Motorräder genutzt werden kann.
Die Zeltgarage als flexible Lösung
Eine Zeltgarage ist eine ausgezeichnete Option, wenn Sie eine flexible und mobile Lösung suchen. Sie lässt sich leicht auf- und abbauen und kann bei Bedarf versetzt werden. Zudem sind Zeltgaragen in verschiedenen Größen erhältlich, sodass Sie die passende Größe für Ihr Motorrad finden können.
Unsere Motorradgaragen sind winterfest und somit ganzjährig einsetzbar. Die Planen bestehen aus PE oder PVC und sind dank verschweißter Nähte zu 100 % wasserdicht. Wählen Sie für Ihre Motorradgarage eine Plane aus PVC, ist diese Plane nicht nur wasserdicht, sondern äußerst reißfest und langlebig zugleich - perfekt für den Einsatz im Winter! Unsere winterfesten Premium- und Professional-Modelle sind zudem mit einer Bodenschürze ausgestattet. Diese bietet einen effektiven Schutz vor Wind und lässt gleichzeitig Regen weit genug vom Zelt ablaufen. Ein weiterer Pluspunkt unserer Motorrad-Zelte: die Ventilationsklappen in den Giebelseiten. Diese beugen die Bildung von Feuchtigkeit sowie Rost vor und sorgen gleichzeitig für eine effektive Luftzirkulation.
Das Gestänge unserer Motorradgarage ist aus Metall und nicht aus Holz oder Plastik gefertigt. Das Metall-Gestänge unserer Motorrad-Unterstände erfüllt alle erforderlichen Kriterien: Metall ist ganzjährig formstabil, pflege- und wartungsarm und trotzt das ganze Jahr hinweg Wind und Wetter. In unserem Angebot: Zeltgaragen mit einem Gestänge aus Stahl. Je nach Modell ist der Stahl verzinkt oder pulverbeschichtet und bietet so hervorragenden Schutz vor UV-Strahlen sowie Korrosion. Auch ist Stahl ein sehr robustes Metall, das sich durch eine hohe Standsicherheit auszeichnet.
Beliebte Zeltgaragen
Hier sind einige beliebte Zeltgaragen-Modelle:
| Modell | Größe | Material | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Zeltgarage Professional | 2,4x3,6 m | PVC-Plane 800 | Rundprofil Ø ca. 32 mm, Standard-Tor ca. 2,10x1,95 m | 559,00 € |
| Zeltgarage Professional | 1,6x2,4 m | PVC-Plane 800 | Rundprofil Ø ca. 32 mm, Standard-Tor ca. 1,40x1,70 m | 469,00 € |
Einsatzmöglichkeiten der Motorradgarage
Die Zeltgarage ist für eine Vielzahl an Einsätzen ideal geeignet:
- Fahrzeug-Unterstand: Von der Moped- und Fahrradgarage bis hin zum Auto - Zeltgaragen sind die idealen mobilen Garagen für den Ganzjahreseinsatz.
- Carport-Alternative: Stellen Sie Ihr Bike nicht im teuren und teils geöffneten Carport, sondern in einem wetterfesten und günstigeren Garagenzelt unter!
- Camping-Unterstand: Kompakt zu verstauen - geben Sie Ihrem Zweirad auch unterwegs einen stabilen Camping-Unterstand!
- Geräte-Unterstand: Von der Heckenschere bis hin zur Schubkarre - wissen Sie Ihre Gartengeräte im Geräte-Unterstand stets wettergeschützt verstaut!
Die Holzgarage: Natürliches Design und Stabilität
Eine Motorradgarage aus Holz bietet ein natürliches Design und gute Stabilität. Beachten Sie jedoch, dass Holz pflegeintensiver ist als Metall und regelmäßig behandelt werden muss, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Mit 1,6 m und 2,4 m Breite passen unsere Motorrad-Garagenboxen selbst in den kleinsten Garten. Haben Sie also nur wenig Platz zur Verfügung, ist die mobile Motorrad-Box Ihre ideale, platzsparende Lösung! Neben den Minigaragen für Ihr Motorrad bieten wir aber auch größere Motorradgaragen für z.B. 2 Motorräder an. Diese größeren Modelle beginnen bei einer Breite von 3x3 m und sind bis zu einer Breite von 8 m erhältlich. Jetzt liegt es an Ihnen zu entscheiden, ob Sie ein Bike, zwei oder neben Ihrem Bike sogar noch andere Fahrzeuge, wie Fahrräder oder ein Auto, im Zelt geschützt verstauen möchten.
Die Metallgarage: Robust und wartungsarm
Eine Metallgarage ist besonders robust und langlebig. Sie erfordert wenig Wartung und bietet einen guten Schutz vor Wind und Wetter. Achten Sie bei der Auswahl einer Metallgarage auf eine gute Verarbeitung und eine hochwertige Beschichtung, um Rostbildung zu vermeiden.
Die Fahrradbox als Motorradgarage
Eine Fahrradbox ist eine kompakte und abschließbare Lösung, die sich auch als Motorradgarage eignet. Sie bietet einen guten Schutz vor Diebstahl und Witterungseinflüssen. Der Aufbau einer Fahrradbox ist in der Regel einfach und schnell zu bewerkstelligen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Bau einer Fahrradbox
- Fundament vorbereiten: Der Untergrund muss absolut plan sein. Bei weniger festem Boden sollten Sie die Fläche pflastern oder ein Plattenfundament gießen.
- Bodenplatte montieren: Die Bodenplatte kommt komplett vormontiert ins Haus. Achten Sie darauf, dass sie waagerecht liegt.
- Seitenwände aufstellen: Stellen Sie die vormontierten Seitenwände auf und verbinden Sie sie mit der Bodenplatte.
- Rückwand anbringen: Fügen Sie die Rückwand an und richten Sie sie wie die Seitenwand exakt aus.
- Dach montieren: Montieren Sie das Dach umgekehrt auf dem Boden liegend vor und setzen Sie es anschließend auf die Konstruktion.
- Tor anbringen: Bringen Sie das Schwingtor an und stellen Sie sicher, dass es sich leicht öffnen und schließen lässt.
Baugenehmigung und Brandschutz
Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Motorradgarage beginnen, sollten Sie sich unbedingt über die geltenden Bauvorschriften informieren. Je nach Größe und Standort der Garage benötigen Sie möglicherweise eine Baugenehmigung. Auch Brandschutzbestimmungen können eine Rolle spielen, insbesondere wenn die Garage an ein Wohnhaus angebaut wird.
prüfen Sie, was nach dem bebauungsplan für das grundstück zulässig ist, ggf. kann sowas sogar verboten sein. gibt es keinen bebauungsplan sollten Sie in der landesbauordnung des jeweiligen bundeslandes nachschaun, was Sie dürfen....da gibts nämlich enge grenzen un im ernstfall müsst ihrs auch wieder abreißen.
Kosten für den Bau einer Motorradgarage
Die Kosten für den Bau einer Motorradgarage hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe, dem verwendeten Material und der Bauweise. Eine einfache Zeltgarage ist in der Regel günstiger als eine massive Holz- oder Metallgarage. Auch die Kosten für eine Baugenehmigung und eventuelle Fachkräfte sollten Sie berücksichtigen.
Das Fundament: Eine solide Basis
Ehe Sie eine Garage bauen können, benötigen Sie ein solides Fundament. Je nach Garagenart reicht ein einfaches Streifen-, Punkt- oder Ringfundament. Ganze Gründungsplatten sind bei Garagen aus Holz oder Metall, die häufig ohne Boden geliefert werden, und gemauterten Massivgaragen unverzichtbar.
Unabhängig davon, wie stark die Bodenplatte ausgeführt wird, muss sie stets frostsicher gegründet sein. Sie müssen das Erdreich also so weit abtragen, dass die Unterkante des Fundaments 80 cm unterhalb der Geländehöhe liegt.
Je nach Größe des Fundaments ist die Lieferform des Betons zu wählen: Kleine Flächen können mit selbst gemischtem Werktrockenmischungen oder Baustellenbeton hergestellt werden. Je größer die Fläche jedoch ausfällt, desto empfehlenswerter ist es, Transportbeton anliefern zu lassen, der über einen Schlauch direkt vom Lkw in die Baugrube gegossen wird.
Mauern und Verputzen einer Garage
Wer eine Garage selber bauen möchte, sollte einige Dinge beachten. Noch bevor Sie mit dem Garagenbau beginnen, darf eine genaue Planung nicht fehlen.
Bevor Sie mit dem Mauern beginnen, muss die genaue Flucht der Wände ermittelt werden. Dies erfolgt mit Nivelliergerät und Richtlatten.
Die Richtlatten markieren die Eckpunkte, die dazwischen gespannten Schnüre den Mauerverlauf. Damit kein Wasser von unten in die Mauer eindringt, trägt man Dichtungsschlämme oder Bitumen genau dort auf, wo die Mauer errichtet werden soll.
Dann rühren Sie den Mörtel für die erste Steinschicht an. Dafür verwendet man Normal- oder Leichtmörtel, am besten als Werktrockenmörtel, der nur noch mit Wasser angerührt wird.
Die erste Steinschicht muss exakt ein Höhenniveau aufweisen - mit der Wasserwaage kontrollieren und ggf. im dicken Mörtelbett korrigieren.
Die weiteren Steinreihen werden im Dünnbettverfahren aufgemauert. Dafür rühren Sie entsprechenden Dünnbettmörtel an, der nur Zuschläge mit einer Korngröße von maximal 1 mm enthält und somit eine besonders feine Konsistenz aufweist.
Einen Tag, bevor Sie mit dem Verputzen loslegen, nässen Sie die Wand vor und tragen einen Spritzbewurf auf. Dieser dient der Haftverbesserung.
Ist der Spritzbewurf getrocknet (etwa nach einem Tag), folgt der Unterputz. Haben Sie keine Putzpistole, tragen Sie den Putz mit einer Maurerkelle auf. Wichtig: Vorher in gleichmäßigen Abständen Latten in der gewünschten Putzstärke an der Wand befestigen.
Fazit
Mit der richtigen Planung und Vorbereitung können Sie Ihre eigene Motorradgarage bauen und Ihr Motorrad optimal schützen. Ob Zeltgarage, Holzgarage, Metallgarage oder Fahrradbox - die Auswahl ist groß und bietet für jeden Bedarf die passende Lösung. Informieren Sie sich vorab über die geltenden Bauvorschriften und wählen Sie die Materialien sorgfältig aus, um eine langlebige und stabile Garage zu bauen.
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