Für viele Motorradfahrer ist eine Motorradtasche beinahe unabdingbar. Ob und welche Tasche benötigt wird, hängt von Ihrem individuellen Fahrverhalten ab. Bei kurzen Fahrten kann der normale Rucksack genügen, während Motorradtaschen für längere Touren und Ausflüge unabdingbar sind. In den Taschen können Sie alles, was Sie für die Tour benötigen, einfach verstauen. Motorradtaschen bieten oft mehr Platz und sind darauf ausgelegt, das Gepäck sicher auf dem Motorrad zu verstauen. So vereinfachen sie das Beladen des Motorrads, damit das Fahrverhalten möglichst wenig beeinflusst wird.
Warum Motorrad Packtaschen?
Wer keine Koffer am Bike hat oder haben will, braucht für große Touren Motorrad Gepäcktaschen. Schließlich besteht die Freiheit auf zwei Rädern nicht nur aus der abendlichen Hausrunde. Gerne darf es auch etwas länger und vor allem weiter weg sein. Die nächste Tour ist geplant, das Ziel gesteckt und das Motorrad bereits fit gemacht für die kommenden Kilometer. Spätestens jetzt fängt das große Grübeln an, wohin mit dem Gepäck mangels Koffern, die zwar oft klobig wirken, aber komfortabel sind, wenn es ums Reisen geht.
Welche Arten von Motorradtaschen gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Motorradtaschen, die sich für unterschiedliche Bedürfnisse eignen:
- Tankrucksäcke: Werden am Tank befestigt und sind ideal für kleinere Gegenstände, die schnell erreichbar sein sollen.
- Satteltaschen: Hängen links und rechts von der Sitzbank und bieten viel Stauraum für längere Touren.
- Hecktaschen: Werden auf dem Soziussitz oder Gepäckträger befestigt und sind eine gute Alternative zu Topcases.
- Topcases: Bieten viel Platz und sind abschließbar, beeinflussen aber das Fahrverhalten stärker.
- Gepäckrollen: Sind einfach zu befestigen und bieten viel Stauraum, sind aber oft nicht wasserdicht.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Beim Kauf von Motorradtaschen sollten Sie auf folgende Kriterien achten:
- Material: Robust und wasserfest.
- Volumen: Passend für Ihre Bedürfnisse.
- Befestigung: Sicher und einfach zu handhaben.
- Kompatibilität: Passend für Ihr Motorradmodell.
- Diebstahlschutz: Abschließbare Modelle sind empfehlenswert.
Test und Vergleich von wasserdichten Motorrad-Gepäcktaschen
Im Folgenden werden einige wasserdichte Motorrad-Gepäcktaschen vorgestellt, die in Tests gut abgeschnitten haben.
Kategorie 1
Diese Kategorie umfasst Einsteiger-Modelle, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
XL Moto Satteltaschen wasserdicht H2O
Das simple und kompakte Modell H2O aus der Gepäckserie des Shops XL Moto überzeugt still und leise durch einen festen Halt und einfaches Handling. Im Gegensatz zur Konkurrenz in der Einsteiger-Kategorie lässt sich die H2O viel besser komprimieren und kompakter am Motorrad verzurren, was insgesamt zur Stabilität beiträgt. Kauftipp!
- Preis pro Paar: 94,99 Euro
- Volumen pro Paar: 40 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 2.500 g
- Abmessungen B/T/H: 45/22/25 cm
- Nässeschutz: durch Außenmaterial
Bogotto SB-Speed
Das Bogotto-Taschenpaar SB-Speed gehört nicht zuletzt wegen des Preises ins Einsteigersegment. Es ist unkomompliziert und universell, für wechselhafte Witterungen auf Reisen allerdings nicht konzipiert: Die Regenhaube kann mit den wasserdichten Wettbewerbern nicht mithalten. Kein expliziter Kauftipp, dafür ein praktisches Modell für Einsteiger.
- Preis pro Paar: 189,95 Euro
- Volumen pro Paar: k. A.
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 3.100 g
- Abmessungen B/T/H: 48/16/33 cm
- Nässeschutz: Regenhaube
Moto Detail Satteltaschen
Das preiswerte Taschenpaar der Louis-Hausmarke Moto Detail punktet mit seiner unkomplizierten Art und einer wasserdichten Haut. Gerade für Einsteiger und leichtes Gepäck eine gute Wahl für erste Reiseerfahrungen. Eine Möglichkeit zur Komprimierung und somit zur Verringerung der Breite wäre wünschenswert. Dennoch: simpel, dicht und pflegeleicht.
- Preis pro Paar: 119,99 Euro
- Volumen pro Paar: 40 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 3.150 g
- Abmessungen B/T/H: 40/20/30 cm
- Nässeschutz: Außenmaterial
QBag ST07
QBags Satteltaschenpaar ST07 aus dem Hause Polo ist wie das von Louis simpel, unkompliziert und einsteigerfreundlich, punktet zudem mit einem sehr großflächigen Reflektor. Auf weitere Details und Extras wurde verzichtet, dafür kommt der Preis sicherlich bei reiselustigen Anfängern gut an. Der Nässeeinbruch wäre ohne Naht vermeidbar.
- Preis pro Paar: 99,99 Euro
- Volumen pro Paar: 50 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 2.950 g
- Abmessungen B/T/H: 48/21/28 cm
- Nässeschutz: Außenmaterial
Kategorie 2
Diese Kategorie umfasst hochwertige Taschen für Abenteuer-Touren.
Enduristan Blizzard XL
Das Blizzard-Set von Enduristan in der größten Ausführung überzeugte in vielen Aspekten und scheint wie für die Ténéré gemacht: Kompakt schmiegen sich die Taschen an und halten fest am Heck. Durch ihr robustes Material und keinerlei Mängel im Nässetest tut sich das Set als abenteuerlicher Begleiter hervor; preiswert ist es obendrein. Dicht, leicht und eng anliegend sind die Taschen für echte, grobe Abenteuer ausgelegt.
- Preis pro Paar: 325 Euro
- Volumen pro Paar: 34 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 2.000 g
- Abmessungen B/T/H: 44/21/37 cm
- Nässeschutz: durch Außenmaterial
Kategorie 3
Diese Kategorie umfasst Top-Modelle mit vielen Funktionen und hoher Stabilität.
Mosko Moto & Outback Motortek Rack Backcountry Offsetkit
Das hochwertige, asymmetrische Backcountry Offset Pannier Kit (V2.1) von Mosko Moto in Kombination mit dem Träger von Outback Motortek ist extrem stabil, vielseitig, wertig und abenteuerlustig. Viele Kombinationsmöglichkeiten und das praktische Frontfach fallen besonders auf. Ein klarer Kauftipp für Adventure-Reisen.
- Preis pro Paar: ab 854,63 Euro
- Volumen pro Paar: 60 l (35 + 25)
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 9.150 g
- Abmessungen B/T/H: 38/20 cm (15 bei 25 l)/51 cm
- Nässeschutz: durch Innensack
Shad Terra TR40
Shad bringt mit der Terra TR40 eine ganz neue Tasche auf den Markt und vertreibt sie in Deutschland über Louis und Polo. Durch die fest installierte Platte und die komprimierbare Tasche schafft sie einen gelungenen Spagat zwischen Stabilität und Flexibilität, ist dabei dicht und einfach in der Handhabung - Kauftipp für diesen gelungenen Einstieg.
- Preis pro Paar: 459 Euro
- Volumen pro Paar: 64 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 7.600 g
- Abmessungen B/T/H: 38/25/38 cm
- Nässeschutz: durch Innensack
SW-Motech SysBag WP L
Ein nahezu perfekt durchdachtes System mit praktischen Details hat unseren Kauftipp verdient. Ein nahezu perfekt durchdachtes System mit praktischen Details hat unseren Kauftipp verdient. Wäre jetzt noch die Adapterplatte inklusive, würden sich Käufer noch mehr freuen.
- Preis pro Paar: 440 Euro
- Volumen pro Paar: bis zu 80 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 6.000 g
- Abmessungen B/T/H: 48/22/41 cm
- Nässeschutz: durch Außenmaterial
Hepco & Becker Royster Neo
Das brandneue semisofte Set Royster Neo von Hepco & Becker sticht etwas aus der Konkurrenz hervor: eine vorgegebene Form, nur verwendbar mit dem passenden Träger, dafür sehr stabil und einfach zu handhaben. Der bekannte Innensack schützt den Inhalt zuverlässig vor Nässe. Etwas unflexibler, etwas weniger vielseitig zwar, dennoch sehr gut gelöst.
- Preis pro Paar: 340 Euro
- Volumen pro Paar: bis zu 35 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 3.300 g
- Abmessungen B/T/H: 48/24/30 cm
- Nässeschutz: durch Innensack
Lonerider MotoBags 31
Die Motobags von Lonerider sind in allen Aspekten die Superlative im Test. Dimensionen und auch Gewicht spielen in der Klasse normaler Koffer, die Kunststoffeinlagen aber geben auf Druck nach.
- Preis pro Paar: 997 Euro
- Volumen pro Paar: 62 l
- Gewicht pro Paar (ohne Träger): 14.500 g
- Abmessungen B/T/H: 44/20 /40 cm
- Nässeschutz: durch Innensack
Die Qual der Wahl
Gepäck auf dem Motorrad zu transportieren, bringt ein paar Herausforderungen mit sich: Das entsprechende System soll praktisch sein, dabei aber möglichst gut aussehen und auch zum Bike passen. Alle Möglichkeiten und deren Vor- und Nachteile.
Weitere Gepäcksysteme
- Rucksack: Geeignet für Kurztrips, aber kann bei längeren Fahrten zur Belastung werden.
- Tankrucksack: Verschiebt den Schwerpunkt der Maschine nur wenig.
- Gepäckrolle: Einfache Variante, aber wenig Sortiermöglichkeiten.
- Gepäcknetz: Eher zum Transport von größeren Dingen geeignet.
- Topcase: Heimlicher Favorit, beeinflusst aber das Fahrverhalten.
- Softbags/Hecktasche: Weiche Variante des Topcase, oft nicht wasserdicht.
- Koffer: Bieten viel Platz, sind robust, abschließbar und wasserdicht, aber auch teuer.
Wichtige Vorbereitungen
Wichtig ist nicht nur die Wahl des richtigen Gepäcksystems, sondern auch die entsprechende Vorbereitung der Maschine, beispielsweise vor einer längeren Tour. Gepäck bedeutet immer Zusatzgewicht. Kommt noch ein Sozius hinzu, kann das zulässige Gesamtgewicht schnell überschritten sein. So darf nicht gefahren werden. Außerdem gilt es, das Bike symmetrisch zu beladen. Der Reifendruck sollte entsprechend der Herstellervorgabe korrekt eingestellt sein. Die Feder- und Dämpferelemente müssen an die höhere Last angepasst werden, um die Fahrwerksgeometrie möglichst ähnlich wie im unbeladenen Zustand einzustellen. Zur Ermittlung einer optimalen Gewichtsverteilung sollte vor der endgültigen Abfahrt eine Probefahrt erfolgen.
Motorrad-Softgepäcktaschen: Universell oder nicht?
Glaubt man Katalogtexten, lässt sich universelles Weichgepäck anders als modellspezifische Gepäcksysteme einfach überwerfen, verzurren, und dann kann es losgehen auf große Tour. Die Praxis sieht anders aus, denn mit vielen aktuellen Maschinentypen harmonieren die jeweils speziellen Taschen nicht gut. Passen Gepäck und Motorrad aber zusammen und wackelt und rutscht nichts, steht einer Partnerschaft nichts im Wege. Dann gilt Weichgepäck als gute Alternative.
Beim hier vorliegenden Vergleich von 14 Packtaschen traten gehäuft Probleme beim Anbringen der angeblich universellen Gepäcksysteme auf. Vor allem sportliche Maschinen mit steil aufsteigendem, schmalem Heck sind wenig „empfangsfreudig“, wenn sie mit Packtaschen gepaart werden sollen.
Wichtig: Ohne Probebepackung und -fahrt muss man von einem Spontankauf absolut abraten.
Vorteile von Weichgepäck
Ist das System jedoch kompatibel mit dem Motorrad, bietet Weichgepäck Vorteile. Etwa eine geringere Verletzungsgefahr bei Stürzen, den Preis und das Gewicht. Insbesondere für sportliche Bikes und leichte Mittelklassemaschinen empfehlen sich ausladende und schwere Koffersysteme kaum.
Detaillierte Vorstellungen von Motorrad-Softgepäcktaschen
Hier werden einige der getesteten Motorrad-Softgepäcktaschen detaillierter vorgestellt.
Bagster Cruise
- Preis: 121 Euro
- Packvolumen: jeweils 25 l (erweiterbar auf 39 l)
- Plus: Sehr clevere Erweiterungsmöglichkeit, gute Ausstattung, sehr gute Verarbeitung.
- Minus: Regenhaube nicht gut genug gegen Verlust zu sichern, etwas komplizierte Bedienung beim Bepacken, hohes Eigengewicht.
- Fazit: Die Bagster Cruise bieten sehr viel Stauraum und vor allem ein ausgeklügeltes System mit hoher Variabilität. Passen gut zu Sporttouring-Maschinen, voll urlaubstauglich.
Büse Satteltasche
- Preis: 119,95 Euro
- Packvolumen: jeweils 21 l (erweiterbar auf 31 l)
- Plus: Enorm viel nutzbarer Stauraum, bedienungsfreundlich von oben zu bepacken, sehr praktische Außentaschen.
- Minus: Trolley-Funktion recht überflüssig, Tragegriffe schneiden ein, Reißverschlüsse einfachster Machart, hohes Eigengewicht.
- Fazit: Büses riesige Satteltaschen mit Rollen und integrierter Teleskopstange zum Hinterherziehen überzeugen am ehesten eingefleischte Hoteltouristen.
Enduristan Monsoon 2
- Preis: 240 Euro
- Packvolumen: jeweils 15 l (erweiterbar auf 30 l)
- Plus: Wasserdichtes, tadellos verschweißtes Planen-Außenmaterial, Rollverschlüsse dichten auch bei voller Bepackung gut ab, Verstärkungen innen.
- Minus: Außen- und Innenfächer fehlen, Material sehr weich und wenig formsteif, Gummigriffe schneiden unangenehm beim Tragen ein.
- Fazit: Die Enduristan Monsoon 2 freunden sich am liebsten mit Geländemaschinen an und sind fürs Grobe ausgelegt.
Giant Loop Great Basin
- Preis: 399 Euro
- Packvolumen: 60 l
- Plus: Robuste Metallschnallen zum Komprimieren des Gepäcks, sehr solider Hauptreißverschluss, viel Stauraum.
- Minus: Bepackung umständlich, Planen-Außenmaterial knickt schnell und wirft Wülste bei halb voller Bepackung, unhandlich abseits vom Motorrad zu transportieren.
- Fazit: Verträgt sich gut mit verschiedenen Motorrädern und bietet viel Platz. Aber: Ein- und Auspacken geraten bei der Giant Loop wegen der Ein-Fach-Strategie schnell zum Fummelakt.
Hein Gericke Street Line
- Preis: 79,95 Euro
- Packvolumen: jeweils 11 l (erweiterbar auf 15 l)
- Plus: Flache, aber breite Bauform, mit erweitertem Stauraum Platz für kleine Wochenendausrüstung, große Außentaschen.
- Minus: Tragegriffe bei längeren Fußwegen und voller Bepackung unkomfortabel, Innenseiten nur schwach verstärkt, als Regenschutz nur lose Haube.
- Fazit: Sauber verarbeitet, preisgünstig - klasse! Guter Kompromiss aus kompakter Bauform und gut nutzbarem Stauraum. (MOTORRAD-Kauftipp)
Held Arvo
- Preis: 129,95 Euro
- Packvolumen: jeweils 14 l (erweiterbar auf 20 l)
- Plus: Sehr robuste Griffe mit Gummiüberzügen, Schultertragegurte, Reflexeinsätze, festes Außenmaterial, innen genietete Verstärkungen.
- Minus: Nur lose Regenhaube, Klett-Verbindungsriemen zwischen den Taschen vergleichsweise dünn und schwach ausgelegt, keine Außentaschen.
- Fazit: Mit den kompakten und sauber verarbeiteten Held Arvo lässt es sich gut auf Kurztour mit Übernachtung gehen, der Stauraum reicht jedenfalls dafür aus.
Modeka Regular
- Preis: 69,90 Euro
- Packvolumen: jeweils maximal 30 l
- Plus: Geringes Eigengewicht, große Außentaschen mit flächigem Reflexmaterial, tragefreundliche Schultergurte.
- Minus: Dünne, lose und knapp bemessene Regenhaube, Reißverschlüsse qualitativ unter Durchschnitt, Materialien wirken etwas billig.
- Fazit: Die günstigsten Satteltaschen in diesem Vergleich. Allerdings wirken die Modeka Regular auch am billigsten gemacht.
Ortlieb Moto Speedbags
- Preis: 199,95 Euro
- Packvolumen: jeweils 23 l
- Plus: Breite, aber kaum auftragende Überwurf-Verbindungsbänder, steife Innenwände, gutes Ordnungsprinzip, wasserdichtes Außenmaterial.
- Minus: Tragegriffe bestehen nur aus dünnen Gewebebändern, recht dünnes Planenmaterial, seitliche Klickverschlüsse für Rollverschluss bei geringer Bepackung nur schwer unter Zug zu bekommen.
- Fazit: Wasserdichte Konstruktion, genügend Stauraum, schlaue Features. Passen an viele Maschinentypen - die sehr praktischen Ortlieb Speedbags sind ihren hohen Preis wert. (MOTORRAD-Kauftipp)
Polo Drive
- Preis: 79,95 Euro
- Packvolumen: jeweils 20 l
- Plus: Nur wenig Raum einnehmende Innenbeutel als Nässeschutz fürs Gepäck, Außentaschen groß genug, um Utensilien schnell griffbereit zu haben, solide verarbeitet.
- Minus: Nutzbarer Stauraum im Vergleich gering, laut Hersteller nur drei Kilogramm Zuladung erlaubt, für kompakte Abmessungungen recht hohes Eigengewicht.
- Fazit: Klein, kompakt und solide. Die handlichen und preislich attraktiven Polo Drive Veneto passen zu vielen Motorrädern, bieten aber nur Platz für wenige Utensilien.
Saddlemen XL Sport Saddlebags
- Preis: 110,70 Euro
- Packvolumen: k. A.
- Plus: Taschenkorpus aus geschäumtem, semifestem Material, sehr formstabil, extrem geringes Eigengewicht, Packvolumen per Reißverschluss erweiterbar.
- Minus: Bieten nur wenig nutzbaren Stauraum, Montageanleitung nur auf Englisch und teilweise verwirrend, nur schmale Verbindungsbänder zwischen den Taschen.
- Fazit: Die schlanken Saddlemen XL Sport Saddlebags sind an vielen Maschinen schnell installiert, ähneln aber mehr Schminkköfferchen.
Shad Zulupack SW42
- Preis: 99 Euro
- Packvolumen: jeweils 18 l
- Plus: Vergleichsweise große und praktische Außenfächer, solide Tragegriffe, sinnvolle Verstärkungen innen, gut nutzbares Platzangebot, wasserdichtes Außenmaterial.
- Minus: Bei voller Beladung entsteht am Rollverschluss sc...
- Fazit:
Motorradtaschen/-rucksäcke: Eine Übersicht
Hier finden Sie eine Liste von Motorradtaschen/-rucksäcken, die von Käufern gut bewertet wurden. Auch Testsieger und Preis-Leistungs-Tipps aus Magazinen sind dabei.
Es gibt auch Motorradrucksäcke, die sich aufgrund ihrer Größe für längere Touren eignen. Einige Modelle sind auch wasserdicht. Der Clou bei diesen Modellen ist, dass sie sich sowohl während der Fahrt auf dem Rücken tragen als auch per Befestigungssystem am Motorrad montieren lassen. In der Regel wird jedoch das Gepäck für eine längere Ausfahrt immer direkt am Motorrad befestigt.
Der Klassiker unter den Motorradtaschen ist sicherlich der Tankrucksack. Am sichersten wird ein Tankrucksack mit einem speziellen Halter-/Adaptersystem angebracht, aber auch die Modelle mit Magneten, Saugnäpfen oder Riemen lassen sich meist ebenfalls abflugsicher festzurren.
Quasi die Pendants zum Tankrucksack stellen Topcases oder auch Hecktaschen dar. Beide werden entweder auf dem Heckgepäcktrager mittels einer Adapterplatte oder über einen gesonderten Träger hinter der Sitzbank mit Schnellverschlüssen befestigt.
Viele Biker ziehen Satteltaschen vor. Sie haben den Vorteil, dass sie sich an nahezu jedem Motorrad befestigen lassen - Ausnahme sind etwa eine hohe Auspufflage -, da sie kein Trägersystem voraussetzen.
Wer speziell in dieser Hinsicht sicher gehen will, greift daher zum Klassiker, nämlich einem Koffergepäcksystem. Die Hartschalenkoffer sind stabil und robust, meistens wasserdicht, mit einem Schloss ausgestattet und sitzen dank Trägersystem bombenfest.
Ordentliche, tourentaugliche Gepäckrollen beziehungsweise Packtaschen sind schon für deutlich unter 100 Euro zu haben. Sie ähneln einer gewöhnlichen Reisetasche, unterscheiden sich hauptsächlich im Verschlusssystem, von den Rollen und bieten daher eine leichtere Zugänglichkeit zum Gepäck.
„Wer sein Gepäck wasserdicht verstaut hat, fährt guten Gewissens durch jedes noch so fiese Sauwetter. Zwölf wasserdichte Rucksäcke mussten sich in unserem Test gegen das deutsche Frühjahrs- und Sommerwetter behaupten.“ Testumfeld: Geprüft wurden zwölf als wasserdicht deklarierte Motorrad-Rucksäcke.
Weitere Beispiele für Motorrad Satteltaschen
- Rhinowalk Motorradsatteltaschen (aus hochwertigem 500D PVC-Planenmaterial, wasserdicht)
- SW-MOTECH Blaze Taschen (universell für die meisten Motorräder, mit wasserdichten Innentaschen)
- MOTO-DETAIL Gepäcksystem (3 Taschen, mit Schultergurten)
- KRIEGA OS-6 Gepäcktasche (als Rucksack tragbar)
- Givi Canyon 50 (wasserdichte Seitentaschen mit Rolltop-Verschluss)
- Bagtecs WP8 (wasserdichte Seitentaschen mit Rollverschlüssen)
- XLMOTO H20 (wasserdicht und hitzebeständig)
Arten von Gepäcklösungen für das Motorrad
- Aluminiumkoffer (höchste Stabilität, lange Lebensdauer)
- Hartschalenkoffer (hohe Stabilität, reichlich Stauplatz)
- Ledertaschen (stilvolle Optik)
- Stofftaschen (robust, gutes Preis-Leistungsverhältnis)
Montage der Satteltaschen
Die Montage der Satteltaschen erfolgt je nach Modell auf unterschiedliche Art und Weise. Zum einen ist es möglich, dass zunächst Transportbügel im hinteren Bereich des Motorrades angebracht werden müssen, an welchen dann später die Satteltaschen fixiert werden müssen.
Für wen eignen sich Satteltaschen?
Satteltaschen eignen sich grundsätzlich für alle Motorradfahrer, welche Gepäck mitnehmen möchten und dabei nicht nur auf einen Rucksack limitiert sein möchten. Gerade bei längeren Fahrten machen Satteltaschen Sinn, denn hier wirken sich diese entlastend auf den Rücken aus.
Wichtige Faktoren vor dem Kauf
- Volumen (wichtig für die Einsatzmöglichkeiten)
- Kompatibilität mit dem Motorrad
- Optik (sollte sich der Optik des Motorrades anpassen)
- Funktionen
- Preis
Vorteile der genannten Motorrad-Satteltaschen im Test
Hier werden die Vorteile der genannten Motorrad-Satteltaschen im Test gegenüber anderer Gepäcksysteme wie z.B.
FAQ
Kann ich Satteltaschen an meinem Motorrad befestigen?
Satteltaschen können an allen Motorrädern befestigt werden.
Sind die Satteltaschen wasserdicht?
Ja, alle vorgestellten Satteltaschen haben eine wasserdichte Schicht.
Aluminiumkoffer oder Soft-Packtaschen?
Diese Entscheidung muss leider jeder Motorrad für sich selbst treffen.
Die zuvor vorgestellten Satteltaschen sind für alle bekannten Motorradtypen geeignet und können daher mit bestem Gewissen empfohlen werden.
Weitere Informationen
- Enduristan Blizzard Taschen (in drei Größen lieferbar)
- Enduristan Inferno Heat Shields (zum Schutz vor Hitze)
- Enduristan Tornado Rolle (in 4 Größen)
- SW Motech Drybag 700 (mit Befestigungsgurten)
- SW Motech Legend Gear Kollektion (Reto Design)
- Airpaq (Upcycling Rucksack aus Auto-Airbags)
Motorrad-Hecktaschen im Überblick
Nicht genug Stauraum auf dem Bike? Hier kann eine Motorrad-Hecktasche einfach und vergleichsweise günstig aushelfen.
Eine Motorrad-Hecktasche ist vor allem für Sportmotorräder oder Enduros geeignet, bei denen ein Tankrucksack zu hoch baut und damit zu unpraktisch für eine entspannte Fahrt ist.
Motorrad-Hecktaschen im Überblick
- Held Iconic Evo Hecktasche
- Held Vivione Hecktasche
- Kriega US-20 Drypack
- Kriega US-10 Drypack
- Rhinowalk Motorrad-Sitztasche
- QBag Hecktasche
Wie befestigt man eine Motorrad-Hecktasche?
Hecktaschen lassen sich am einfachsten mit Spanngurten oder Spanngummis mit dem Sitz oder dem Heckträger verbinden.
Kann man auf jedem Motorrad eine Hecktasche anbringen?
Bei den allermeisten Maschinen lässt sich eine Hecktasche befestigen.
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