In Husum verwandelt sich der Marktplatz vor der Marienkirche in ein Meer aus Chrom und Leder, wenn sich am Ostersonntag Biker aus der gesamten norddeutschen Region in der Storm-Stadt treffen. Traditionell wird am Ostersonntag ein Gottesdienst auf dem Marktplatz rund um den Tinebrunnen mit hunderten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern gefeiert.
41. Motorradgottesdienst in Husum
Am Ostersonntag, dem 20. April, fand der 41. Motorradgottesdienst auf dem Marktplatz vor der Marienkirche in Husum statt. Zum ersten Mal veranstaltete die Kirchengemeinde Husum den traditionellen MOGO allein, nachdem der Biker-Gottesdienst zuvor vom Hamburger MOGO organisiert wurde.
Das Motto: Freiheit
Unter dem Motto „Freiheit“ kamen zahlreiche Biker, aber auch unmotorisierte Besucher zusammen, die dem Großereignis beiwohnen wollten. Das Leitmotiv des diesjährigen Motorradgottesdienstes lautete Freiheit.
Pastor Friedemann Magaard, der den Gottesdienst unter freiem Himmel leitete, beschrieb die Atmosphäre des Tages: „Die fulminante Einfahrt der Biker ist jedes Jahr ein Gänsehautmoment."
„Freiheit geht für mich immer einher mit Verantwortung und Rücksicht. Wer frei sein will, übernimmt damit automatisch Verantwortung für sich selbst, sollte aber auch Rücksicht auf die Freiheit und die Unversehrtheit anderer übernehmen“, so Pastor Friedemann Magaard weiter.
Verantwortung gilt ebenso auf der Straße, durch Rücksichtnahme, wie auch für die Umwelt, durch Engagement für den Klimaschutz.
Ehrenamtliche Helfer
„Über 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind daran beteiligt, dass alles reibungslos funktioniert“, berichtete der erfahrene MOGO-Koordinator Dieter Fleckenstein nicht ohne Stolz. Im Hintergrund dieses Großereignisses sorgte ein Team aus über 60 ehrenamtlichen Helfern für einen reibungslosen Ablauf.
Der Motorradkorso
Bereits um 12 Uhr setzte sich der beeindruckende Motorradkorso in Bewegung. Der Motorrad-Korso begann um 12 Uhr im Industriegebiet, Robert-Koch-Straße, dann versammelten sich die Biker auf dem Marktplatz. Startpunkt war das Industriegebiet in der Robert-Koch-Straße, von wo aus sich die Zweiräder knatternd in Richtung Stadtzentrum schlängelten, um schließlich den Marktplatz in Besitz zu nehmen.
Der Motorradkorso startete um 12 Uhr in der Robert-Koch-Straße im Gewerbegebiet Ost.
Um eine sichere Veranstaltung zu gewährleisten, wurde die Robert-Koch-Straße zwischen den Einmündungsbereichen Andreas-Clausen-Straße und Carl-Benz-Straße ab 9 Uhr gesperrt, nur Motorräder durften passieren. Zudem wurde ab 12 Uhr der Straßenzug Norderstraße/Markt/ Großstraße in Höhe der Volksbank wegen des Motorrad-Gottesdienstes gesperrt.
Von da aus ging es auf der B 5 Richtung Norden, Abfahrt Horstedt, Richtung Arlewatt, über Olderup bis zur B 200 (Immenstedt-Bahnhof).
Musik und Liturgie
Neben der Liturgie spielte auch die Musik eine große Rolle. „Barni“ Bernd Söhle sang im Wechsel mit Glaubensbekenntnis, „Vater unser“ und dem Segen Klassiker „I won´t back down“, „Time to wonder und „Road to hell“ live und bespielte über die großen Boxen den ganzen Platz.
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