Während das Segment der klassischen Camcorder seit Jahren rückläufig ist, entwickeln sich die Action-Camcorder gegen den Trend: Die kompakten Modelle für Outdoor-Freaks boomen.
Klassischer Camcorder, Smartphone, Tablet - sie alle können heutzutage filmen und brauchbare Ergebnisse liefern. Wozu braucht man dann noch eine neue Gerätegattung, um Bewegtbilder festzuhalten? Die Antwort ist einfach: Action-Camcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen, weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind.
Wir haben insgesamt 65 Action-Cams für Sie getestet, 35 davon sind aktuell noch erhältlich. Die getesteten Action-Cams waren fast ausschließlich 4K-Modelle, die Videos in UHD-Auflösung, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln, aufzeichnen können.
Die neue GoPro Hero13 Black thront zusammen mit der etwas günstigeren DJI Action 5 Pro an der Spitze unseres Action-Cam-Testfelds. Deutlich längere Akkulaufzeit, größere und bessere Displays, 47 Gigabyte interner Speicher und eine wie gehabt hervorragende Videoqualität mit exzellenter Stabilisierung: Die DJI Osmo Action 5 Pro liefert sich mit der GoPro Hero13 Black einen erbitterten Kampf um die derzeit beste Action-Cam am Markt.
Worauf Sie beim Kauf einer Helmkamera achten sollten
Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf, denn sowohl Preis- als auch Qualitätsunterschiede der Mini-Videokameras sind enorm. Wir haben im Helmkamera-Test viele Modelle überprüft und nenne hier unsere Top-Favoriten in verschiedenen Preisklassen. Lesen Sie auch, worauf Sie beim Kauf einer Helmkamera achten sollten, damit Sie Ihre Outdoor-Abenteuer als gestochen scharfe Videos festhalten können.
Gewicht und Größe von Helmkameras
Bei der Auswahl der richtigen Kamera, sollte man genau auf das Gewicht achten. Trägt man den Fahrradhelm für eine längere Zeit, kann sich eine schwere, an der Seite befestigte Helmkamera durchaus beim Tragen bemerklich machen. Je weniger die Kamera und die Halterung wiegt, umso besser ist dies. Bei Wind kann sich ein zusätzlicher Bremseffekt bemerkbar machen.
Akkulaufzeit und Gewicht
Wer umfangreiche Videoaufnahmen machen möchte und die Kamera nicht immer wieder ausschalten will, der sollte auf eine hohe Akkulaufzeit achten. Hat die Kamera ein Display, sollte man dies, sofern möglich, ausschalten - So spart man viel Strom. Optimaler Weise lassen sich alle wichtigen Funktionen wie Einschalten / Ausschalten, Videoaufnahme starten und stoppen, über einen eigenen Knopf an der Kamera bedienen. So hat man den Vorteil, dass man den Helm nicht immer vom Kopf oder die Kamera aus der Halterung nehmen muss.
Befestigung der Kamera am Fahrradhelm
Die Kameras werden mit spezifischen Halterungen befestigt. Bei den Halterungen gibt es verschiedene Modelle, welche zum Kleben oder zum Klippen. Fahrradhelme mit Belüftungsschlitzen können als Grundlage für die Befestigung dienen.
Die Halterung sollte nun so angebracht werden, dass die Kamera geradeaus zeigt und im richtigen Winkel filmt. Dabei muss man sich die Frage stellen, möchte ich vorrausschauend filmen oder direkt vor dem Fahrrad. Gute Halterungen bieten die Möglichkeit der individuellen Winkeleinstellung.
Was die Halterung auch sein sollte, sturzfest! Eine gute Action Cam ist teuer. Fällt sie einmal herunter oder stützt man bei einem Manöver, sollte die Kamera gut geschützt sein.
Speicherkarte und Aufnahmekapazitäten
Da man nie weiß wann einem etwas Spektakuläres während der Fahrt passiert, wann man den Trick mit dem BMX oder MTB steht oder der Straßenverkehr eine Überraschung für einen bereithält, filmen viele Helmkamerabesitzer die ganze Zeit. Dies geht jedoch nur, wenn die Kamera ausreichend Speicherplatz hat bzw. die Speicherkarte ausreichen groß ist.
Man sollte also darauf achten, dass die Kamera nicht nur 32 GB Karten erkennt. Bei Full HD und 4k Auflösung sollte es möglich sein 64 GB bis 128 GB Speicherkarten einzusetzen.
Unsere Empfehlung, Kameras ohne internen Speicher mit einem Speicherslot für eine SD Karte oder Mini-SD Karte. Der Vorteil: Ist die Karte voll, kann man direkt die nächste Speicherkarte einsetzen ohne die Kamera an einen PC anschließen zu müssen.
Aufnahmen bei Nacht
Die Mini-Kameras können wirklich atemberaubende Bilder aufnehmen. Oft ist dies aber nur bei ausreichender Belichtung der Fall und in der Nacht kommen viele Kameras an ihre Grenzen. Schnelle Bewegungen sind in der Nacht jedoch oft ein Problem. Hier muss entweder der ISO-Wert sehr hochgesetzt oder die Verschlusszeit hoch eingestellt werden.
Technische Details und Funktionen
Hilfreich aber kein Muss, ein GPS Empfänger. Mit diesen Daten weiß man später immer, welche Videominute an welchem Ort aufgenommen wurde. Ebenfalls hilfreich, ein Beschleunigungssensor, hiermit kann man z.B. die aktuelle Geschwindigkeit abbilden. WLAN, per WLAN lassen sich die Bilder z.B. Live auf ein Smartphone oder Tablet übertragen. Auch lässt sich die Kamera meist per WLAN und App steuern.
Die Helmkamera sollte wassergeschützt und wenn möglich wasserdicht sein. Setzt plötzlicher Regen ein, darf die Kamera nicht unter dem Nass leiden.
Bekannte Hersteller und Marken von Helmkameras
Ein der bekanntesten Hersteller dürfte die Marke GoPro sein. Diese mittlerweile in der 4. Generation hergestellte Action-Cam bietet einiges an Funktionen in unterschiedlichen Modellvarianten. Auch bekannte Hersteller wie Sony oder Panasonic stellen kleine Action Kameras her.
Motorrad Dashcam
Eine Motorrad Dashcam ist eine Kamera, die speziell für den Einsatz auf einem Motorrad konzipiert ist. Sie wird meist an der Windschutzscheibe oder am Lenker montiert und nimmt während der Fahrt kontinuierlich Videos auf. Einige Modelle verfügen ebenfalls über Zusatzfunktionen wie WiFi, Nachtsicht oder G-Sensor, der bei Unfällen automatisch Aufnahmen speichert.
Funktionen und Eigenschaften sind wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Motorrad Dashcam. Ein Beschleunigungs- und Bewegungssensor aktiviert die Kamerafunktion bei einem Ruck oder einer Vollbremsung. Ein G-Sensor erkennt den Moment des Aufpralls und speichert das Bildmaterial.
Eine Motorrad Dashcam bietet zahlreiche Vorteile für Motorradfahrer*innen. Die Kameras bieten oft eine hohe Auflösung und eine gute Bildqualität, was das Erstellen von Erinnerungsvideos oder Tourenaufzeichnungen ermöglicht.
Die Installation einer Motorrad Dashcam is relativ einfach. Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Dashcam an einer Halterung am Motorrad befestigen oder sie am Helm montieren. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Dashcam spritzwassergeschützt ist und sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen klare Bilder ermöglicht. Die Wahl der richtigen Motorrad Dashcam hängt von verschiedenen Kaufkriterien ab.
Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Kompatibilität mit dem eigenen Motorrad und die Möglichkeit, die Kamera an verschiedenen Stellen am Fahrzeug zu befestigen. Dieses Unternehmen imponiert mit hochwertigen sowie innovativen Technologien und brillanten Produkten. Die Geräte sind ausgestattet mit externer GPS-Funktion, haben ein besonders leichtes Gewicht, ein kompaktes Design sowie eine integrierte Ermüdungsfahrerinnerung.
All diese Unternehmen bieten ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und innovativer Technologie, um eine reibungslose Erfahrung zu gewährleisten.
Rechtliche Aspekte
Rechtliche Aspekte spielen bei der Verwendung von Motorrad Dashcams eine wichtige Rolle. In Deutschland ist die Nutzung von Dashcams erlaubt, solange die Aufnahmen nicht gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen. Daher ist es empfehlenswert, sich vor der Verwendung der Dashcam genau über die rechtlichen Vorschriften und den Datenschutz zu informieren.
Action-Cam-Test: Die besten Modelle im Vergleich
| Modell | Besondere Merkmale | Preis |
|---|---|---|
| GoPro Hero13 Black | Klasse Bildqualität, sehr guter Bildstabilisator, viele Aufnahme-Modi | 332,00 EUR |
| DJI Osmo Action 5 Pro Adventure Combo | Detailreiches Bild, gute Akkulaufzeit, zweites Touchdisplay an der Front | 418,57 EUR |
| Insta360 Ace Pro 2 | Hervorragende Aufnahmen, hilfreicher Klappbildschirm, Klasse Bildstabilisator | 369,00 EUR |
| Rollei Action One | Gute Bildqualität, tolle Bildstabilisierung, reaktionsfreudig bei Eingaben | 128,94 EUR |
| Somikon ZX-5437 (DV-950) | Ordentliche Bildqualität bis UHD-Auflösung, guter Lieferumfang | 113,54 EUR |
Weitere wichtige Testpunkte
- Maße und Gewicht: Je kompakter und leichter, desto besser!
- Wertigkeit und Verarbeitung: Da die Kameras Wasser, Schnee, Sand und Staub, aber auch extreme Temperaturen und Erschütterungen aushalten müssen, sind widerstandsfähige Materialien und gute Verarbeitung Pflicht.
- Bildqualität: Action-Cams sollen vor allem gute und wackelfreie Videos machen, aber auch für Fotos in ordentlicher Auflösung und natürlichen Farben sorgen.
- Audioqualität: Viele Videos überzeugen nur, wenn auch der dazugehörige Ton stimmt.
- Bedienung: Viele Mini-Kameras kommen mit einem Touchscreen, über den sich verschiedene Einstellungen vornehmen und Aufnahmen starten lassen.
- Konnektivität: Die Top-Modelle der Bestenliste verfügen über Wifi, um auch unterwegs Bilder und Videos direkt online hochzuladen.
- Akkulaufzeit: Damit der Mini-Kamera unterwegs nicht die Puste ausgeht, sollte der Akku mindestens auf 1,5 Stunden Laufzeit kommen.
Die beste Action-Cam am Markt ist derzeit die starke GoPro Hero13 Black. Wer weniger ausgeben will, greift zur günstigen Somikon ZX-5437 oder zur Rollei Action One, die schon für vergleichsweise wenig Geld eine ganze Menge Technik und Zubehör bietet.
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