Motorradhelme für Damen: Test und Vergleich

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Die Spielregeln sind neu - eine kräftige Überarbeitung der ECE-Helmprüfnorm sorgt für neue Rahmenbedingungen.

Im Folgenden finden Sie einen detaillierten Vergleich verschiedener Motorradhelme für Damen, um Ihnen die Auswahl des richtigen Produkts zu erleichtern.

Motorradhelm Damen Vergleich 2025

Die besten Motorradhelme Damen: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Ls2 Rapid Stratus Vergleichssieger

Der LS2-Unisex-Rapid-Stratus-Motorradhelm bietet ein integriertes Visier für verbesserte Sicht und Schutz. Mit einer breiten Auswahl an Größen und einer Vielzahl von Farben können Fahrer den Helm an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Mit seinem leichten Polycarbonat-Material und der optimierten Stoßdämpfung bietet er Sicherheit und Komfort.

Technische Details

  • Modell: Ls2 Rapid Stratus
  • Größe: Größe XS
  • Weitere Größen: Größe S
  • Vorteile: Integriertes Visier, sehr viele weitere Größen, besonders viele Farben verfügbar
  • Nachteile: Belüftung nicht einstellbar, ohne Sonnenblende

Vinz BIS492M Preis-Leistungs-Sieger

Der Integralhelm Kennet von Vinz ist ein Vollvisierhelm vornehmlich für Frauen und reiht sich in den unteren Preisbereich unseres Vergleichs ein. Überzeugen kann vor allem die integrierte Sonnenblende sowie die laut Kundenmeinungen bequeme Passform des Helms.

Technische Details

  • Modell: Vinz BIS492M
  • Größe: Größe M
  • Weitere Größen: S
  • Vorteile: In vielen Farben verfügbar, einstellbare Belüftung, integriertes Visier
  • Nachteile: Vergleichsweise hohes Eigengewicht

Protectwear Motorradhelm-Damen

Dieser Motorradhelm von Protectwear ist vor allem für Frauen kreiert. Der Helm ist 1,6 Kilogramm schwer und in verschiedenen Größen erhältlich. Die Helmschale ist aus Polycarbonat gefertigt und das transparente Visier ist kratzbeständig. In unserem Vergleich von Motorradhelmen für Damen zählt dieser zu den Mittelpreisigen.

Technische Details

  • Modell: Protectwear Motorradhelm-Damen
  • Größe: Größe S
  • Weitere Größen: Größe L
  • Vorteile: Sehr leicht, integriertes Visier, weitere Farben verfügbar
  • Nachteile: Belüftung nicht einstellbar, ohne Sonnenblende, Innenfutter nicht herausnehm- und waschbar

Broken head Be Proud Special Edition

Der Damen-Motorradhelm BeProud Sport von Broken Head gehört zu den höherpreisigen Varianten unseres Vergleichs. Dafür bietet das Modell auch Vorteile wie eine einstellbare Belüftung und ein waschbares Innenfutter. Besonders gut gefällt uns, dass das Modell mit einem klaren und einem dunklen Visier kommt und so in seinem Look anpassbar ist.

Technische Details

  • Modell: Broken head Be Proud Special Edition
  • Größe: Größe L
  • Weitere Größen: Größe M
  • Vorteile: Sehr leicht, integriertes Visier, eingebauter Blendschutz, regulierbare Belüftung
  • Nachteile: Mäßige Verarbeitung

Westt Jet Bestseller

Der Westt-Jet-Motorradhelm ist mit 1.300 g einer der schwereren im Vergleich. Im Gegensatz zu anderen Modellen handelt es sich um einen Jet-Helm. Dennoch verfügt er über ein Visier und eine Sonnenblende. Wir empfanden ihn als sehr angenehm tragbar.

Technische Details

  • Modell: Westt Jet
  • Größe: Größe M
  • Weitere Größen: S
  • Vorteile: Langlebig und robust, stoßdämpfend, angenehm zu tragen
  • Nachteile: Belüftung nicht einstellbar, Innenfutter nicht herausnehm- und waschbar

Westt Torque

Bei dem Westt Torque unseres Vergleichs von Motorradhelmen für Damen handelt es sich um einen Integralhelm, der für alle Arten von Motorrädern geeignet ist. Hierbei überzeugte uns das sehr geringe Eigengewicht des Helmes (1.400 g) ebenso wie die weiteren Ausstattungsmerkmale. So ist er zum Beispiel mit einem Visier ausgestattet und das Innenfutter kann bei Bedarf herausgenommen werden.

Technische Details

  • Modell: Westt Torque
  • Größe: Größe L
  • Weitere Größen: S
  • Vorteile: Stoßdämpfend, kratzfestes Visier, mikro-metrische Schnalle
  • Nachteile: Ohne Sonnenblende

My FF935

Technische Details

  • Modell: My FF935
  • Größe: Größe M
  • Weitere Größen: XS
  • Vorteile: Integriertes Visier, stoßdämpfend, langlebig und robust
  • Nachteile: Vergleichsweise hohes Eigengewicht

Yema YM-627WS-2

Der Motorradhelm von Yema Helmet gefällt uns durch sein Doppelvisier und seine gute Sonnenblende. Ein weiterer Vorteil, der uns vom Produkt überzeugt hat, befindet sich in der regulierbaren Belüftung, sodass sich der Helm auch für den Sommer eignet.

Technische Details

  • Modell: Yema YM-627WS-2
  • Größe: Größe S
  • Weitere Größen: Größe M
  • Vorteile: Integriertes Visier, eingebauter Blendschutz, regulierbare Belüftung, weitere Größen verfügbar
  • Nachteile: Geringe Lebensdauer

Eine Übersicht der verglichenen Modelle:

Modell Art des Helms Geeignet für Größe Gewicht Visier Sicherheitszertifikat
Ls2 Rapid Stratus Integralhelm Alle Arten von Motorrädern XS 1.700 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Vinz BIS492M Integralhelm Alle Arten von Motorrädern M 1.500 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Protectwear Motorradhelm-Damen Integralhelm Alle Arten von Motorrädern S 1.500 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Broken head Be Proud Special Edition Integralhelm Alle Arten von Motorrädern L 1.400 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Westt Jet Jethelm Roller und Vespa M 1.830 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Westt Torque Integralhelm Alle Arten von Motorrädern L 1.600 g Sonnenblende ECE zertifiziert
My FF935 Integralhelm Alle Arten von Motorrädern M 1.700 g Sonnenblende ECE zertifiziert
Yema YM-627WS-2 Jethelm Roller und Vespa S 1.900 g Sonnenblende ECE zertifiziert

Motorradhelme Damen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Motorradhelme Damen Test oder Vergleich

Um den richtigen Motorradhelm zu finden, sind einige Faktoren zu berücksichtigen:

  • Passform: Der Motorradhelm sollte fest auf dem Kopf sitzen und während der Fahrt nicht verrutschen oder gar rotieren können. Jedoch darf es keine Druckstellen geben, die für Kopfschmerzen sorgen.
  • Schutz: Der Motorradhelm sollte unbedingt zertifiziert sein und aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen, in Europa sind das die ECE 22.05 oder ECE 22.06, in Deutschland werden auch Helme mit der amerikanischen Norm DOT (Department of Transportation) toleriert.
  • Gewicht: Ein leichter Motorradhelm ist angenehmer zu tragen und reduziert das Risiko von Hals- und Nackenverletzungen.
  • Belüftung: Eine ausreichende Belüftung ist wichtig, um während der Fahrt konzentriert bei der Sache zu sein und Überhitzung zu vermeiden. Gleichzeitig sollte die Helmbelüftung keinen störenden Zug in die Augen zulassen.
  • Sicht: Der Motorradhelm sollte ein ausreichendes Sichtfeld bieten, d. h. der Ausschnitt fürs Visier sollte nicht allzu schmal ausfallen. Eine klare Sicht, ohne Schlieren oder Kratzer sind selbstredend.

Verschiedene Helmtypen

Neben den verschiedenen Faktoren unterscheiden sich Motorradhelme in ihrer Bauart, die sich in Design, Eigenschaften und Zweck abgrenzen. Wir geben einen Überblick:

  • Integralhelme: Die am weitesten verbreitete Helmform bei Motorradhelmen. Der Integralhelm bietet die beste Sicherheit, weil Kopf- und Kinnteil aus einem Guss sind. Außerdem sind beim Integralhelm Fahrtwindgeräusche bauartbedingt am einfachsten gering zu halten, weshalb er sich - zusätzlich zum Sicherheitsaspekt - am besten für hohe Geschwindigkeiten und lange Strecken eignet.
  • Jethelme: Diese Motorradhelme haben keinen Kinnschutz und werden gerne für Cruiser, Stadt- und Kurzstreckenfahrten genutzt. Der Jethelm bietet ein subjektiv "freieres" Fahrgefühl, bauartbedingt das Maximum an Belüftung, großes Sichtfeld, relativ niedriges Gewicht, da weniger Materialeinsatz. Das größte Manko eines Jethelms ist der fehlende Kinn- und Gesichtsschutz. Hinzu kommt, dass Jethelme recht laut sein können.
  • Klapphelme: Diese Motorradhelme kommen mit einem klappbaren Kinnteil. Im besten Fall besitzt ein Klapphelm die Doppelhomologation J/P. Das heißt, der Helm ist sowohl als Integralhelm als auch als Jethelm zugelassen, darf also ebenfalls offen, mit nach oben bzw. hinten geklapptem Kinnteil gefahren werden.
  • Modulhelme: Diese Helme können je nach Bedarf in Integral- oder Klapphelm umgebaut werden, indem etwa das Kinnteil werkzeuglos demontiert wird. Voraussetzung hier, wie beim Klapphelm: Die Doppelhomologation J/P. Modulhelme sind vielseitiger als andere Motorradhelmvarianten.
  • Crosshelme: Crosshelme sind speziell für den Offroad-Einsatz entwickelt, aber auch bei Supermoto-Fahrern sehr beliebt.
  • Enduro-Tourenhelm: Eine Kreuzung aus Integral- und Crosshelm. Vom Crosshelm hat er die Form und das große Schild, vom Integralhelm das Visier. Die Gattung ist recht jung und hat mit den großen Reiseenduros ihren Siegeszug angetreten.
  • Halbschalenhelme: Diese Helme bieten einen minimalen Schutz für den Kopf und eignen sich, wenn überhaupt, nur für sehr wenige Einsätze. Da wir als Minimum die Helmart "Jethelm" empfehlen, testen wir keine Halbschalenhelme.

Materialien von Motorradhelmen

Was auch immer fantasievollen Werbe-Lyrikern an Materialbezeichnungen einfällt - Motorradhelme sind stets entweder aus Thermoplasten oder Duroplasten gefertigt.

  • Thermoplaste: Um Helme möglichst preisgünstig herzustellen, werden thermoplastische Granulate aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polyamid (PA) oder Polycarbonat (PC) geschmolzen und im Spritzgussverfahren maschinell zu Helmschalen weiterverarbeitet.
  • Duroplaste: Harte glasartige Polymerwerkstoffe aus Kunstharz und Armierungsgewebe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformbar sind, nennt man Duroplaste.

Sicherheitsnormen

Nach 20 Jahren Gültigkeit der ECE 22.05 ist im Juni 2022 die neue Norm 22.06 in Kraft getreten. Die neue Sicherheitsnorm wurde um fast ein Drittel erweitert: Unter anderem wurde der Aufpralltest verschärft. Die neuen Tests erfolgen bei drei Fallgeschwindigkeiten. Zudem ist ein Rotationstest hinzugekommen. Ebenso wurden die Maßgaben für Visier, Kinnriemen, Verschluss und Sonnenblende angepasst. Verschiedene Abstreiftests sind nun auch enthalten.

Ab Juni 2022 dürfen in der Europäischen Union nur noch neu entwickelte Helmmodelle auf den Markt kommen, welche die Anforderungen der Version 6 erfüllen. Ab Juni 2023 ist auch die Produktion von Helmen mit der Norm ECE 22.05 untersagt, der Verkauf wohl ab Anfang 2024.

Weitere Empfehlungen

Neben den bereits genannten Modellen gibt es noch weitere empfehlenswerte Motorradhelme für Damen:

  • Westt Integralhelm der Serie Storm X
  • MTR S-6 Evo Integralhelm
  • Broken Head BeProud Sport Motorradhelm
  • LS2 FF800 Storm II Motorradhelm
  • protectWEAR Motorradhelm
  • BGMKE Modularer Bluetooth-Helm
  • Ever TA Vintage-Motorradhelm mit offenem Gesicht und Sonnenblende
  • MTTKTTBD Klapphelm

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