Willkommen in der fahrradfreundlichen Region Oldenburger Land! Hier gibt es zahlreiche, tolle Radrouten für angenehme und aussichtsreiche Touren, die vor allem durch das Wildeshauser Geest führen, das sich praktisch über die gesamte Region erstreckt.
Die Route um Oldenburg
Herzstück der Broschüre „Radfahren in Stadt & Land“ ist die Route um Oldenburg. Sie verbindet die Innenstadt mit dem grünen Umland. Die 110 Kilometer lange Strecke ist in beide Richtungen gut ausgeschildert und umrundet Oldenburg wie ein großes Rad.
Die Broschüre stellt drei Touren auf dem Oldenburger Rundweg von der Stadt in die Region vor. Zu allen drei Touren gibt es eine Karte, Informationen zu Länge und Dauer, einen GPX-Track zum Download und zusätzliche Tipps zu sehenswerten Zielen am Wegesrand.
ADFC Oldenburg Touren
Der ADFC Oldenburg hat einige seiner Touren mit dem Fahrrad in und um Oldenburg aufgezeichnet und stellt diese allen Fahrrad-Freunden zur Verfügung. Wir weisen darauf hin, dass diese Touren nicht ausgeschildert sind!
Hinweis: Das Nachfahren der Tourenvorschläge geschieht auf eigene Gefahr. Auch hinsichtlich der Befahrbarkeit der Wege und Straßen können wir keine Gewähr übernehmen. Hier können sich durch z.B. Baustellen jederzeit Änderungen ergeben.
Für die Vorbereitung zum Nachfahren einer Tour empfehlen wir, sich die Strecken vorher auf einer (digitalen) Landkarte anzusehen. Für einige Touren bietet der ADFC Oldenburg die Streckenführung als gpx-Datei an.
Wie diese Strecken dargestellt werden können - dazu bietet der ADFC Oldenburg Beratung an.
Winterradtouren mit dem ADFC
Zwischen November und März bietet der ADFC keine geführten Radtouren an. Für die ADFC-Tourenleiterinnen und Tourenleiter kein Grund, auf ihr Hobby zu verzichten.
Einige Beispiele für Wintertouren sind:
- Kulinarisch nach Wardenburg
- Wardenburg und Vehnemoor
- Feuer, Wasser, Luft
- Links und rechts der Hunte
- Auf Schleichwegen nach Rastede
- Wasser, Moor und Wald
- Durch Moore zum Kloster nach Hude
- Nach Steinkimmen - die Hütten-Tour
- Achtsames Radeln in der Gemeinde Edewecht
- Zur Perle des Ammerlandes
Boxenstopp-Route durch das Oldenburger Münsterland
340 Kilometer schlängelt sich die Boxenstopp-Route durchs Oldenburger Münsterland. Seinen Namen verdankt der Fernradweg den zahlreichen Raststationen, die mit Sehenswürdigkeiten, Produkten aus der Region sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten locken.
Die Landschaft entlang der Strecke zwischen Saterland und Dümmer See im westlichen Niedersachsen ist geprägt von flachen Mooren und sanften Geesthügeln. Wer die gesamte Rundtour fahren möchte, sollte ungefähr sechs Tage einplanen.
Ein guter Startpunkt ist Cloppenburg. In der Kreisstadt lohnt ein Besuch des großen Freilichtmuseums, eines der ältesten in Deutschland. Von Cloppenburg aus führt die Boxenstopp-Route zunächst in nordwestlicher Richtung zur Thülsfelder Talsperre.
Das gleichnamige Erholungsgebiet lässt sich auf einem Rundweg erkunden. Mitten drin liegt der Tier- und Freizeitpark Thüle. Weiter geht es in die ehemalige Hansestadt Friesoythe, die einst für ihre Schmiedeprodukte im Norden bekannt war.
Sehenswert sind neben der neugotischen Marienkirche und der alten Wassermühle das Alte Amtsgericht sowie das Alte und Neue Amtshaus. Nächster Stopp auf der Route ist das Erholungsgebiet Barßel-Saterland mit mehr als 60 Kilometern Wasserläufen, Flüssen und Fehnkanälen. Diese Kanäle erschlossen früher die Moorgebiete und verbanden die Siedlungen.
Von Barßel aus geht es weiter nach Elisabethfehn. Dort lohnt ein Besuch im Moor- und Fehnmuseum am historischen Elisabethfehnkanal. Es informiert über die Geschichte des Torfabbaus in der Region. Der Elisabethfehnkanal selbst ist der einzige noch voll schiffbare Fehnkanal in Deutschland.
Vorbei am Oster- und Westermoor ändert sich die Landschaft auf dem Weg nach Lindern. Die Geest mit Waldgebieten bestimmt südlich des Saterlands das Bild. Von Lindern geht es ohne jegliche Steigungen durch Felder und Wiesen weiter nach Löningen.
Dort verläuft die Strecke an der Hase entlang. Das Hasetal hat sich überregional als Radfahrparadies einen Namen gemacht und bietet vielen seltenen Pflanzen und Tieren wie Eisvogel oder Biber idealen Lebensraum. An ausgewählten Wochenenden verkehrt eine Museumseisenbahn und nimmt auch Radfahrer mit.
Am Zielort in Essen (Oldenburg) gruppieren sich Rathaus, alte Fachwerkhäuser und die Kirche St. Über das Artland, eine einmalige Kulturlandschaft mit mehr als 600 Giebelbauernhöfen, verläuft der Radweg weiter zum Kloster Burg Dinklage, der ältesten Wasserburg im Oldenburger Münsterland.
Die Burganlage ist heute eine Benediktinerinnenabtei. Weiter geht es über die Dammer Berge zum Dümmer See. Auf dem sogenannten Pickerweg, einer ehemalige Handelsstraße, die im Mittelalter die Hansestädte Hamburg und Bremen sowie weitere Ortschaften verband, geht es weiter in Richtung Norden nach Lohne.
Attraktion in Vechta, dem nächsten Boxenstopp, ist das Museum im Zeughaus. Die Radtour führt weiter zum Goldenstedter Moor, das zum Gebiet der Diepholzer Moorniederung zählt. Neben seltenen Pflanzen wie Sonnentau oder Wollgras sind dort auch Kraniche und verschiedene Schnepfenarten zu Hause.
Ein Naturschutz-Zentrum informiert über Flora und Fauna. Rund zehn Kilometer entfernt weisen bei Visbek imposante Großsteingräber auf die frühe Besiedlung der Region hin. Über den Ort Emstek geht es zurück nach Cloppenburg.
Vorher lohnt noch ein Abstecher in den "Urwald Baumweg". Das große Waldgebiet wurde im Mittelalter intensiv als sogenannter Hute-Wald genutzt: Weidetiere nagten an den Bäumen und sorgten so dafür, dass diese klein und verschlungen wuchsen.
Naturpark Wildeshauser Geest
Darüber hinaus prägen die verschiedenen Flussläufe und -auen, insbesondere der Hunte, Delme und Hache das Landschaftsbild. Die Wildeshauser Geest zeichnet sich durch ihre Ursprünglichkeit aus und bietet zahlreichen geschützten Arten einen wichtigen Lebensraum. Das Großschutzgebiet zählt bundesweit als Hotspot der Biodiversität. Zudem gibt es zahlreiche kulturelle Besonderheiten zu entdecken.
Der Naturpark Wildeshauser Geest bietet diverse Möglichkeiten diese Besonderheiten mit dem Fahrrad zu erkunden. Auf dem über 1200 km großen Radwegenetz im Naturpark finden Sie dank der einheitlichen Zielwegweisung mit Kilometerangaben immer sicher an Ihr Ziel.
Neben einem Knotenpunktsystem wurden für Sie 20 Themenrouten ausgearbeitet, welche die landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten des Naturparks verbinden. Dabei können Sie nicht nur zwischen Themenschwerpunkten, sondern auch zwischen den unterschiedlichen Längen der Touren wählen.
Tagestouren bis 50 km laden zum gemütlichen Radeln ein, ausgedehnte Touren werden durch Tagestouren ab einer Länge von 50 km möglich. Für längere Aufenthalte steht Ihnen eine Vielzahl an Mehrtagestouren und Radfernwegen in der Region zur Verfügung. Die meisten Touren sind mit dem ÖPNV erreichbar.
Für Ihre Tourenplanung und zur Orientierung für unterwegs bieten wir Ihnen Kartenmaterial sowie auf den entsprechenden Tourenseiten GPX-Tracks zum Download. Diese können Sie in geeigneten Kartenprogrammen/Apps auf dem Smartphone oder mithilfe eines GPS-Geräts nutzen.
Entdecken Sie die Umgebung auf zwei Rädern! Insgesamt bieten rund sechzig ausgebildete und erfahrene Gästeführer Führungen an, darunter einige spannende und informative geführte Fahrradtouren. Lassen Sie sich von lokalen Experten zu den schönsten Sehenswürdigkeiten führen und genießen Sie dabei interessante Geschichten und wertvolle Tipps.
Planen mit dem Knotenpunktsystem
Mit dem Knotenpunktsystem können Sie Ihre Radtouren ganz individuell planen. Dank der verlässlichen Beschilderung und Tafeln mit Kartenausschnitten an jedem Knotenpunkt können Sie flexibel entscheiden, wie viele Kilometer Sie fahren möchten und welche Ortschaften oder Sehenswürdigkeiten Sie auf Ihrem Weg besuchen wollen.
Jeder Knotenpunkt ist mit einer von 1 bis 99 nummerierten Markierung versehen, die eine einfache Zuordnung ermöglicht. Die Entfernungen zum nächsten Knotenpunkt sind unterhalb der Wegweiser angegeben.
Da die Strecken auf ausgewählten Wegen des beschilderten Radwegenetzes verlaufen, können Sie jederzeit auf die gewohnte Zielwegweisung zurückgreifen. Ihre Tour können Sie vorab mithilfe der Rad- und Knotenpunktkarte planen (verfügbar unter Broschüren & Karten) oder aber auch von unterwegs mithilfe der Tafeln an jedem Knotenpunkt-Standort.
Alles was Sie notieren müssen, ist die richtige Reihenfolge der anzufahrenden Knotenpunkte.
Mit der kostenlosen App Fietsknoop können Sie Ihre Radtour ganz einfach nach dem beliebten Knotenpunktsystem planen. Wählen Sie Ihre gewünschte Route per Fingertipp, lassen Sie sich navigieren und behalten Sie jederzeit den Überblick - auch unterwegs. Ideal für spontane Ausflüge oder entspannte Tagestrips - und das sogar offline!
Die benutzerfreundliche Oberfläche und die vielfältigen Funktionen ermöglichen eine optimale Planung Ihrer Fahrradtouren. Neben den Knotenpunkten des Naturparks Wildeshauser Geest werden auch die Knotenpunkte weiterer Regionen angezeigt.
Durch einfaches Antippen von zwei Knotenpunkten wird die beste Route für Sie berechnet, inklusive der Distanz und der auf dem Weg liegenden Knotenpunkte.
Fahrradfahren im Oldenburger Münsterland
Fahrtwind um die Nase, abwechslungsreiche Landschaft und schon fährt das Fahrrad wie von selbst. Es gibt keine bessere Art, das Oldenburger Münsterland zu entdecken, als es mit dem Fahrrad zu durchreisen. Ob allein, mit der Familie oder einer Reisegruppe: Radwandern in der Region ist ein grenzenloses Vergnügen.
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