Der Motorrad-Urlaub steht an und Du hast keine Lust auf die öde, reifenfressende Anfahrt zum Zielort? Wer die Alpen nicht vor der Haustür hat und trotzdem keine Lust hat, sich den Hintern auf der Autobahn platt zu sitzen, kann sein Motorrad verladen. Genau deshalb sind wir ständig auf der Suche nach geeigneten Transport-Möglichkeiten.
Der Autoreisezug ist auch für Motorradfahrer eines der bequemsten Transportmittel bei einer weiten Anreise, z.B. vom Norden Deutschlands in Richtung Süden bzw. nach Österreich und Italien. Oder vom Osten Österreichs nach Italien. Eine Variante ist der Autoreisezug, quasi der ultimative Komfortkick, mal eben über Nacht zum Beispiel von Hamburg nach Wien. Das Bike steht gut verzurrt hinten auf dem offenen Wagen, die Besatzung liegt vorne im Abteil. Man ist schnell ganz weit weg, und die Reifen sind noch wie neu.
Vorteile des Motorradtransports mit dem Zug
Die Bahn-Anreise hat diverse Vorteile: Sie fährt nach Fahrplan, es kann auch die einfache Strecke gebucht werden, und am Ziel muss kein Transporter oder Auto mit Anhänger sicher geparkt werden. Statt den ganzen Tag auf der Autobahn zu verbringen, können Sie sich im Zug erholen und starten am Zielort voller Energie. Sie sparen nicht nur Kraftstoffkosten und vermeiden die Abnutzung durch lange Autobahnetappen, sondern reisen auch entspannter.
Sich abends ins Bett zu legen und morgens am Ziel aufzuwachen, das wärs! Genau das versprechen Autozüge. In der Regel verkehren die Züge nachts, sodass du die Anreise in die Alpen ganz entspannt im Liege- oder Schlafwagen verbringen kannst. Man ist schnell ganz weit weg, und die Reifen sind noch wie neu.
Nachteile und Alternativen
Die Nachteile: Man muss das persönliche Programm an die Abfahrtszeiten anpassen, und wer zu spät bucht, geht eventuell leer aus. Die Deutsche Bahn betreibt keinen Autozug mehr, weil er „nicht rentabel“ gewesen sei. Glücklicherweise bieten nun private Firmen Autozugverbindungen an, momentan allerdings nur zu wenigen Destinationen.
Weitere Möglichkeit: Man vertraut sein Motorrad einem der diversen Motorrad-Transporteure an, die zahlreiche Ziele in Europa anfahren, teilweise sogar im Linienverkehr. Dritte Variante: mit Anhänger oder Transporter selbst fahren.
Anbieter von Autoreisezügen
Zwar stellte die Deutsche Bahn den Betrieb ihrer Autozüge im Jahr 2016 ein, einige Strecken werden aber weiterhin von privaten Unternehmen bedient. Neben der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) fahren die Urlaubs-Express-Autoreisezüge (UEX) und der BTE AutoReiseZug deutsche Bahnhöfe an.
Neben “Selfguided Touren” lassen sich hier geführte Touren in Andalusien, Portugal und Marokko buchen.
- Urlaubs-Express (Train4you): Bietet Verbindungen von Hamburg und Düsseldorf nach München, Innsbruck und Villach sowie von Hamburg nach Lörrach.
- ÖBB Nightjet: Der größte europäische Anbieter von Nachtzug-Verbindungen; bei einigen Verbindungen besteht die Möglichkeit der Auto- und Motorrad-Mitnahme mit dem ÖBB Autoreisezug.
- BTE Bahn Touristik Express: Verkehrt zweimal pro Woche zwischen Hamburg und Lörrach in der Nähe von Basel.
Detaillierte Informationen zu Anbietern und Strecken
Hier eine Übersicht der Motorrad-Transport-Möglichkeiten:
- ÖBB Nightjet: Der “Nightjet” der “Österreichischen Bundesbahnen” (ÖBB) fährt regelmäßig von Hamburg-Altona nach Innsbruck.
- Urlaubs-Express (Train4you): Der “Urlaubs-Express” des Kölner Unternehmens “Train4you” fährt sowohl von Hamburg als auch von Düsseldorf nach München, Innsbruck und Villach; obendrein auch von Hamburg nach Lörrach.
Strecken und Anbieter in der Übersicht Landkarte mi Übersicht aller Autozüge Zwischen Tschechien und der Slowakei verkehren ebenso Autozüge wie innerhalb Griechenlands. Der Optima Express pendelt sogar auf der mehr als 1.300 Kilometer langen Strecke zwischen dem österreichischen Villach und Edirne in der Türkei. Ausnahmslos alle befördern auch Motorräder und das teilweise zu Preisen ab 29,-- Euro. Angesichts der Ersparnis an Benzin, Reifenverschleiß, Mautgebühren und Sitzfleisch klingt das sehr verlockend.
Autozug-Verbindungen 2025: Ziele, Abfahrtsbahnhöfe und Anbieter in der Übersicht.
- Hamburg - Lörrach: Die Autoreisezug-Verbindung zwischen Hamburg und München wird von zwei Anbietern angeboten - vom BTE AutoReiseZug sowie vom Urlaubs-Express (UEX). Die Züge verkehren 1-2 Mal pro Woche.
- Hamburg - München: Die Autoreisezug-Verbindung zwischen Hamburg und München wird vom Urlaubs-Express angeboten.
- Autozug Sylt: Neben der Fähre die einzige Möglichkeit, auf die Insel Sylt zu gelangen. Neben dem Sylt Shuttle der Deutschen Bahn verkehrt seit 2016 der blaue Autozug Sylt der Rail Development Corporation (RDC) nach Westerland. Der Autozug Sylt verkehrt alle 30 bzw.
- Autozug Österreich: Mit dem Autozug vom Urlaub-Express kommen Sie von Hamburg und Düsseldorf über Nacht nach Innsbruck sowie nach Villach in Österreich.
- Autozug Schweiz: Eine direkte Autozug-Verbindung in die Schweiz gibt es nicht.
- Autozug Frankreich: Eine direkte Autozug-Verbindung nach Frankreich gibt es nicht mehr.
- Autozug Italien: Von Deutschland aus gibt es leider keine direkte Autozug-Verbindung mehr nach Italien. Alternativ bietet sich das Ziel Innsbruck oder Villach für Reisen z.B. nach Südtirol, Venedig oder den Gardasee an.
- Autozug Kroatien: Reisende aus Deutschland können mit dem Urlaubs-Express in Richtung Kroatien reisen. Verbindungen von Hamburg und Düsseldorf führen bis nach Villach in Österreich, das rund drei Autostunden von der kroatischen Küste entfernt liegt.
- Autozug Skandinavien: Mit dem eigenen Auto bequem mit Autozug und Autofähre nach Skandinavien reisen - zunächst im Autozug nach Hamburg, dann per Autofähre nach Dänemark, Schweden, Norwegen oder Finnland.
- Autozug Tschechien / Slowakei: Die tschechische Bahn (České dráhy) bietet einige Autozug-Verbindungen - auf tschechisch Autovlak - zwischen Prag und Zielen in der Slowakei an.
- Autozug Türkei: Mit dem Optima Express Autozug geht’s in 35 Stunden von Villach in Österreich bis nach Edirne in der Türkei.
Abfahrtsbahnhöfe in Deutschland
- Autozug ab Hamburg: Von Hamburg aus verkehren die meisten Autozug-Verbindungen in Deutschland. Wer möchte, kann mit seinem Auto oder Motorrad von Hamburg aus nach München, nach Innsbruck oder Villach in Österreich sowie in die Schweiz und nach Frankreich fahren (Lörrach bei Basel).
- Autozug ab Düsseldorf: Ab Düsseldorf verkehren Autozüge nach Österreich. Ziele sind Innsbruck sowie Villach in Kärnten.
- Autozug ab München: Ab München verkehren Autozüge nach Hamburg sowie der Autozug von Innsbruck über München nach Düsseldorf.
Kosten und Preise
Die Kosten für den Motorradtransport mit dem Zug sind abhängig von Reiseziel, Reiseentfernung und Reisesaison. Die Transportkosten für Motorräder liegen etwa bei der Hälfte des Preises für Autos, abhängig vom Anbieter. Der Urlaubs-Express bietet oft saisonale Angebote, die eine frühzeitige Buchung lohnenswert machen. Für eine einfache Fahrt von Hamburg nach Innsbruck beginnen die Preise für Motorräder ab etwa 139 €.
Preisbeispiele
- Düsseldorf-Verona: Im Juni kostet ein Motorrad mit einer Person im Liegewagen (Einzelplatz) 328 Euro, im Juli 408 Euro.
- Hamburg-Villach: Kostet 274 Euro, im Juli 338 Euro, die Preise gelten für die einfache Fahrt.
- Hamburg-Wien: Kostet 88 bis 208 Euro, immer für die einfache Fahrt.
Die Preise schwanken für Düsseldorf-Innsbruck zwischen 78 und 158 Euro für eine Person und ein Motorrad.
Per BTE AutoReiseZug wird das Motorrad für 169,-- Euro von Hamburg nach Lörrach transportiert. Pro Person kommen nochmals 200,-- Euro hinzu.
Tickets für die Fahrzeugmitnahme sind ab 39,90 Euro erhältlich, von/nach Split ab 79,90 Euro (Motorrad). Rechenbeispiel: pro Person: 29,90 Euro (Sitzwagen) pro Motorrad: + 39,90 Euro Liegewagen: + 40,-- Euro Schlafwagen: + 70,-- Euro
Die Mitnahme eines Motorrads ermöglicht die ÖBB zuzüglich zu den normalen Tickets übrigens ab 29,90 Euro.
Fest montierte Koffer sind die beste Lösung, aber auch gut festgezurrte Gepäckrollen werden akzeptiert. Große Windschutzscheiben müssen vor Fahrtantritt eventuell abgebaut werden.
Aufgrund der möglichen Komplikationen und erforderlichen Nachbesserungen ist es insbesondere für Motorradfahrer wichtig, rechtzeitig vor der Abfahrt am Verladeterminal zu erscheinen.
Verlockend sind auch die optionalen Extras, die in den Autozügen zugebucht werden können. Ein Bordfrühstück am Platz bietet der Urlaubs-Express bereits ab 8,90 Euro. Der Motorradtransport schlägt dafür mit 199,-- Euro zu Buche, das Einzelticket nochmals mit 109,-- Euro.
Mehr Mitspracherecht gewährt die ÖBB ihren Kunden, indem das Maß an Reisekomfort für jeden Geldbeutel gestaffelt werden kann. Natürlich reist es sich auf einem Sitzplatz am günstigsten, doch 40,-- Euro Aufpreis zum Liegewagen oder gar 70,-- Euro zum Schlafwagen können der Anreise einen Hauch von Luxus verleihen.
Vorbereitung und Ablauf
Für den Motorradtransport im Autozug gelten bestimmte Maße und Gewichtsbeschränkungen, um eine sichere Verladung zu gewährleisten. Diese Maße beziehen sich auf Standard-Bikes, Cruiser oder Reise-Enduros und können je nach Anbieter leicht variieren. Schwere Motorräder bis zu einem Gewicht von rund 400 kg sind in der Regel ebenfalls zugelassen, jedoch sollten Fahrer die genauen Anforderungen bei der Buchung prüfen.
Vor der Verladung sollten Sie das Motorrad gründlich überprüfen und losen Zubehör wie Helme oder Seitentaschen entfernen oder gut sichern.
Planen Sie genügend Zeit für die Anreise und den Check-in ein.
Am Bahnhof wird das Motorrad auf spezielle Plattformen oder Anhänger verladen, die eine sichere Befestigung ermöglichen. Hierbei übernehmen oft speziell geschulte Mitarbeiter das Verzurren, um das Bike während der Fahrt vor Umkippen oder Beschädigungen zu schützen.
Während der Zugfahrt reisen Sie im Passagierabteil, und Ihr Motorrad ist sicher auf dem Transportwaggon verstaut.
Generell wird empfohlen, mindestens 60 bis 90 Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit des Autozugs am Terminal zu sein.
Bei der Ankunft erfolgt zunächst ein Check-in, bei dem Ihre Buchungsdaten und die Fahrzeugdokumente überprüft werden.
- Schutzmaßnahmen: Decken oder Planen bieten zusätzlichen Schutz vor Kratzern.
Das Verstauen von Motorrädern im Autozug erfolgt mit speziellen Sicherheitsmaßnahmen, um Schäden während des Transports zu vermeiden.
- Das Motorrad wird auf eine spezielle Plattform oder direkt in den dafür vorgesehenen Transportwaggon verladen.
- Mitarbeiter befestigen das Motorrad mit mehreren stabilen Gurten, die an strategischen Punkten wie dem Rahmen und den Rädern angebracht werden. Diese Gurte verhindern, dass das Motorrad während der Fahrt kippt oder sich verschiebt.
- Zusätzlich werden bei einigen Anbietern spezielle Halterungen oder Haltevorrichtungen genutzt, die das Motorrad zusätzlich stabilisieren.
- Vor Abfahrt des Zuges wird das Motorrad von den Mitarbeitern noch einmal gründlich überprüft. Sollten Teile locker sitzen oder eine zusätzliche Sicherung notwendig sein, wird diese nachjustiert.
Maximale Abmessungen
Die Autozug-Anbieter transportieren verschiedene Fahrzeugtypen, solange sie die vorgegebenen Maße nicht überschreiten. Die Fahrzeuge dürfen nicht höher als 2,05 Meter sein und 1,95 Meter breit. Auch wenn es die Bezeichnung „Autozug“ nicht erahnen lässt: Mit diesem Zug werden nicht nur Autos, sondern auch Motorräder an ihren Bestimmungsort transportiert. Wie für die Autos gelten auch für die Motorräder maximale Abmessungen, die keinesfalls überschritten werden dürfen. Die Werte können zwischen den Anbietern leicht differieren.
So befördern die ÖBB (Achtung: 2025 keine Verbindungen nach Deutschland) nur Motorräder, die in der Höhe maximal 1,58 Meter messen und auch mit Anhänger nicht länger als 2,65 Meter sind. Bei Urlaubs-Express ist schon bei 1,55 Meter Höhe Schluss.
Gerade beim Motorrad ist es besonders wichtig, das Gepäck und andere empfindliche Teile vor der Fahrt gut zu sichern. Das Problem ist der hohe Winddruck, der auf dem Motorrad während der schnellen Zugfahrt lastet - und das manchmal sogar entgegen der gewohnten Fahrtrichtung.
Alternativen zum Autozug
Von der Autozug-Einstellung der Deutschen Bahn im Jahr 2016 waren leider auch die Motorräder betroffen. Damit sind einige attraktive Verbindungen, wie beispielsweise nach Frankreich, Spanien und Kroatien, weggefallen. Ein Motorradverleih im Reiseland ist eine interessante Alternative. Entweder geht die entschleunigte Anreise über reizvolle Strecken zulasten der ohnehin knappen Zeit am Urlaubsort oder aber der Wunsch nach möglichst schneller Ankunft fordert Nehmerqualitäten von Mensch und Material auf endlosen Autobahnetappen.
Motorradtransport per Lkw
Als Alternative zum Autoreisezug bieten sich zahlreiche Firmen an, die das eigene Motorrad ans Wunschziel bringen. Hier gibt es diverse Varianten: Das Motorrad wird wie bei einer Spedition an eine Adresse geliefert, was ebenso eine Privatadresse wie ein Hotel sein kann, oder in ein Lager, etwa an einem Flughafen, wo man sein Motorrad im Zielgebiet abholen kann. Bei einigen Angeboten kann die Besatzung auch im selben Transport mitreisen.
Auf stapelbaren Spezialpaletten können die Bikes sicher verzurrt an jeden Ort der Welt reisen.
Manche Firmen fahren europaweit beliebte Zielgebiete an, andere transportieren vorwiegend in Deutschland von Haus zu Haus.
Vielfach müssen Einzelreisende mit einem Motorrad auf Restplätze warten, die beim Transport ganzer Gruppen im Bus mit den Bikes hinten auf dem Hänger übrig bleiben.
Außerdem gibt es noch Komplettangebote, wobei der Motorradtransport zu einem Hotel, der Flug, der Transfer und eine oder mehrere Nächte in diesem Hotel enthalten sind.
Aufpassen und genau die jeweiligen Bestimmungen lesen sollte man beim Thema Versicherung. Teilweise wird standardmäßig nur eine Transportversicherung über zehn Euro pro Kilogramm Fahrzeuggewicht angeboten. Für ein Bike mit 250 Kilogramm gibt es so im Schadenfall nur 2.500 Euro, unabhängig vom tatsächlichen Wert.
Hier empfiehlt sich eine Zusatzversicherung, die den Wert der Maschine berücksichtigt. Wir haben die Anbieter nach Regionen sortiert, wo die jeweilige Firma ihren Sitz hat. Davon abweichend angebotene Startpunkte sind ebenfalls hervorgehoben.
Wichtige Hinweise
- Sein Motorrad transportieren zu lassen ist kein Schnäppchen: Wer vor Ort mehr als einen Tag “Auszeit” plant, fährt meist günstiger, ein Motorrad zu mieten.
- Große Unterschiede gibt’s auch in Sachen Gepäck: Wird es komplett kostenlos transportiert? Oder beschränkt sich die Leistung gar auf EINE Gepäckrolle? Hat der Spediteur am Zielort ein Zwischenlager?
- Auch kann es nicht schaden nachzuhören, WIE die Motorräder transportiert werden. Allein um sicherzugehen, dass sie nicht auf einem offenen Anhänger ohne schützende Plane stundenlang an der Küste entlang kutschiert werden.
Motorradtransporte innerhalb Europas
Es gibt diverse Firmen, die Kombi-Pakete anbieten, die aus geführten Touren, Motorradtransport und Unterkunft bestehen. Zu ausgewählten Terminen geht es beispielsweise nach Sardinien, Korsika, Andalusien, Kroatien, Spanien, Schottland, Sizilien, Malle oder ans Nordkap, teilweise mit Tourguide, teilweise auf eigene Faust.
Moppettkutsche
Während der Saison (Ende April bis Anfang Juli und Ende August bis Ende Oktober) bringt Kalle, Inhaber der “Moppettkutsche” Eure Schätzken wöchentlich nach Sardinien. Bis zu Eurer Ankunft übernachten Eure Motorräder in einer verschlossenen Firmenhalle und sind dort voll versichert.
Neu im Fahrplan 2023 sind Transporte in die Toskana (Ende April bis Anfang Juli und Ende August bis Ende Oktober). Auch hier könnt Ihr Euren Flug nach Pisa oder Florenz flexibel buchen: Kalle liefert Eure Motorräder freitags nachmittags zum Hotel Castelmartini in Larciano, wo sie sicher in der Tiefgarage parken. Daher ein dickes LIKE und eine glasklare Empfehlung unsererseits!
Ridersprojekt
Die Firma fährt von Mitte April bis Mitte Juli und Anfang September bis Ende Oktober wöchentlich nach Sardinien (Olbia). Die Moppeds werden vor Ort in einer Garage (Airpark-Garage in Padru) untergestellt, so dass Ihr Euren Flug flexibel buchen könnt.
4motorbiker und Motorbiker-Zentrale
Vito Saladino aus Olpe bedient die Transportziele Sardinien, Sizilien, Kalabrien und Kroatien und liefert Eure Motorräder zu einem Stützpunkt-Partner vor Ort.
SKS-Bikeshuttle
Die Firma sitzt in Mogendorf im Westerwald.
M.S.L. Bike-Shuttle
Los geht’s ab Firmen-Standort Lemgo.
Bike on Board
Dahinter verbirgt sich die Spedition Engemann aus Hilden bei Düsseldorf. Sie fährt wöchentlich nach Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Die Firma arbeitet mit festen Partnerbetrieben an den jeweiligen Zielorten zusammen, wo Ihr Eure Motorräder dann während der Öffnungszeiten abholen/abgeben könnt.
BST-Bike-Shuttle
Daneben könnt Ihr den “Daily” buchen, der Platz für acht Personen bzw. Motorräder bietet. Ab sechs Motorrädern könnt Ihr den Shuttle-Service von Susanne und Dieter nutzen. Sie bringen Euch mitsamt Eurer Moppeds zum vereinbarten Ziel innerhalb Europas.
SARDA-MOTO-TOURS
Wohnt Ihr weiter weg?
MZD-Motorradreisen
Aktuell sind Winterfluchten auf die Kanaren, Marokko und Andalusien geplant.
Roadroom
Wer aus der Gegend rund um Berlin kommt, hat mit dem Biker-Shuttle aus Eberswalde einen Partner gleich um die Ecke.
Mallorca-Transporte
Enthalten waren neben dem Flug der Motorradtransport, die Unterkunft mit Halbpension und der Gepäcktransport von beziehungsweise zum Flughafen. Da eine größere Gruppe aus dem Ruhrpott dabei war, hatten wir Glück und konnten unsere Moppeds gegen einen geringen Aufpreis in Unna verladen/abholen.
Griechenland-Transporte
“Road Solution” aus Österreich hat sich auf den (Motorrad-)Transport nach Griechenland (inklusive Inseln) und Zypern spezialisiert. Dank zahlreicher Partner kann das Motorrad in vielen deutschen, größeren Städten abgegeben werden. Auch in Griechenland gibt es diverse Abholstationen, beispielsweise in Thessaloniki und Athen.
Oder darf’s ein wenig weiter weg sein?
“In Time” aus Hamburg bringt Eure Motorräder in die große weite Welt, in der Regel per Luftfracht oder Schiff. Den genauen Ablauf, Dauer und den Preis erfahrt Ihr auf der Webseite.
Weitere Transportmöglichkeiten
- Viele Spediteure haben einen festen Transport-Kalender, so dass mehr als eine Wochentour meist nicht drin sitzt.
- Vorsicht: Die Transportversicherung einiger Anbieter ist so gering, dass Euch im Falle eines Transporter-Crashs nicht einmal der Zeitwert Eurer Maschine erstattet wird!
- Manche Firmen nehmen’s offenbar mit der Sorgfalt nicht so genau.
Motorradtransport mit Anhänger oder Transporter
Ist die Anfahrt zum gewünschten Ziel zu lang, um sie komplett zu fahren, transportieren Sie Ihr Motorrad einfach selbst. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Transport durchzuführen. Für den Transport eignen sich z. B. ein Motorradanhänger, ein Transporter oder u. U.
Diese finden Sie inzwischen auch häufig bei Auto- und Anhängervermietungen.
Offene Anhänger sind günstiger in der Anschaffung, bieten aber nicht so viel Schutz vor Witterungseinflüssen.
Geschlossene Anhänger schützen das Motorrad deutlich besser.
Praktisch sind absenkbare Auffahrrampen, über die das Motorrad einfach auf den Anhänger geladen beziehungsweise vom Anhänger abgeladen werden kann.
Je nach Anhängervariante lassen sich auch mehrere Krafträder mit einem Anhänger transportieren. Achten Sie auf die maximale Nutzlast des Anhängers und die maximale Anhängelast Ihres Fahrzeugs. Beides darf nicht überschritten werden.
Zudem ist das Gesamtgewicht des Gespanns relevant.
Der Motorradtransport in einem Transporter ist empfehlenswert.
Ein großer Vorteil ist die mögliche Geschwindigkeit. Anders als bei Anhängern können Sie mit einem Transporter auch schneller als 80 km/h oder höchstens 100 km/h fahren. Gerade bei weiten Strecken macht sich die höhere Geschwindigkeit bemerkbar. Klassische Transporter erhalten Sie bei jeder Autovermietung.
Für den Transport von 1 - 2 Motorrädern reicht ein Transporter der Klasse L1H1 aus. Im Idealfall wählen Sie einen Transporter mit Hochdach, um die Verladung möglichst einfach zu realisieren. Fürs Be- und Entladen des Transporters sollten Sie einen Helfer und im Idealfall eine Auffahrrampe haben. Im Laderaum muss das Motorrad sicher fixiert werden.
Dazu eignen sich z. B. Motorradschienen, Vorderradklemmen und natürlich Gurte.
Auf dem Markt gibt es einige Modelle mit extra abgetrenntem Bereich im Heck des Fahrzeugs zum Zweiradtransport.
Seltener befindet sich eine Befestigungsmöglichkeit im Wohnteil des Fahrzeugs. Auch beim Transport im Wohnmobil muss das Motorrad sicher fixiert werden. Oftmals gibt es bei den dafür ausgelegten Modellen vorbereitete Befestigungspunkte oder sogar eine Vorderradwippe, in der das Zweirad nur noch verzurrt werden muss. Achten Sie bitte unbedingt auch darauf, das Fahrzeug nicht zu überladen. Zumeist sind Camper für den Transport von Motorrollern oder Mopeds ausgelegt.
Sicherung des Motorrads beim Transport
Wenn Sie Ihr Motorrad verladen haben und es sich in der gewünschten Position befindet, muss das Vorderrad stabil abgestützt werden. Für den Motorradtransport gibt es spezielle Vorderradständer. Fixieren Sie zudem die Handbremse, damit das Motorrad beim Verzurren nicht wegrollt.
Wichtig beim Vertäuen des Motorrades ist, dass es von den Gurten vorn fest in die Gabel und hinten in die Feder gezogen wird. Beim Anziehen der Spanngurte ist es ratsam, einen Lappen oder etwas Ähnliches unterzulegen, wenn die Riemen über Lack- oder Metallteile verspannt werden. Auch sollten die Gurte nicht zu stark angezogen werden. Es muss allerdings dennoch sichergestellt sein, dass sich die Gurte nicht während der Fahrt lösen können.
Versicherung
Beim Transport eines Motorrades mit einem eigenen oder gemieteten Anhänger sollte man eine ausreichende Versicherung nicht vergessen. In einem solchen Fall kann eine Vollkaskoversicherung den entstandenen Schaden abdecken - muss aber je nach Versicherer nicht.
Das ist aber bei einem Transport auf einem Anhänger nicht der Fall. Wir allerdings leisten in der Vollkasko auch für die Transportschäden am Motorrad. Als Alternative kommt daher auch eine Transportversicherung infrage, wie sie von vielen Vermietern angeboten wird. Wir möchten, dass Sie auf jeder Fahrt gut versichert sind.
Autozug Sylt
Vom Festland nach Sylt ist es nur ein Katzensprung - wenn Sie den Sylt Shuttle nehmen. Das Terminal Niebüll ist über die Bundesstraßen 5 und 199 aus Richtung Süden und Westen schnell und direkt zu erreichen. Schonen Sie Material und Nerven - gerade, wenn Sie schon eine lange Tour hinter sich haben.
Wir befördern Sie auf den Einstockeinheiten. Ihr Motorrad, Quad oder Trike wird mit speziell angefertigten Sattel- und Spanngurten verzurrt. Sie nehmen während der Überfahrt in einem entsprechenden Begleiterfahrzeug Platz.
Für die Mitfahrt bitten wir Sie, sich im Vorfeld eine Stellplatzreservierung für Ihr Motorrad und somit auch eine Mitfahrgelegenheit für sich selbst zu reservieren.
Ihre Fahrkarte kaufen Sie ganz bequem vor Ort im Terminal Niebüll am personenbedienten Schalter in der Spur 1 und in Westerland in der Spur 5.
Abnehmbare Windshields sind vor Fahrtantritt abzumontieren.
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir ab Windstärke 10 keine Motorräder transportieren dürfen.
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