Motorradbekleidung Herren Test Vergleich: Die besten Sommerjacken im Überblick

Konzentration ist ein Schlüsselfaktor beim Motorradfahren. Mit der richtigen Motorrad Sommerjacke bleibt diese auch bei hohen Temperaturen erhalten, denn die Airflow Motorradjacken helfen dem Fahrer, durch ihren Kühl-Effekt konzentriert zu bleiben. Die Motorrad-Sommerjacken zeigen, wie unterschiedlich Komfort, Schutz und Funktion je nach Einsatzbereich ausfallen können.

Testkandidaten und ihre Eigenschaften

Im Folgenden werden einige der getesteten Motorradjacken und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile vorgestellt:

Macna Orcano 2.0

Der erste Testkandidat ist die Macna Orcano 2.0 Meshjacke mit der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 149,95 €. Sie ist eine absolut leichte Motorradjacke für den Sommer, Front und Rücken bestehen zum größten Teil aus Mesh-Material, sodass schon ein leichter Luftzug für deutliche Kühlung reicht. Die Motorrad Airflow Jacke lässt sich an den Oberarmen sowie am Ärmel- und Jackenbund einstellen und trägt sich luftig leicht.

An Ellbogen und Schultern sind Macna Risc Level-1-Protektoren verbaut, ein Rückenprotektor gleichen Bautyps lässt sich nachrüsten. Der Schulterbereich ist mit einem abriebfesten Ripstop-Material verstärkt, außerdem sind dort sportliche Kunststoffkappen angebracht. Auffällig im Test war der sehr feingliedrige Reißverschluss, der viel Gefühl in den Handschuhen verlangt.

Modeka Khao Air II

Kommen wir von der günstigsten zur zweitteuersten Sommerjacke im Test. Die UVP der Modeka Meshjacke liegt bei 219,90 Euro, dafür bietet sie aber auch als einzige Motorradjacke im Test eine Innenjacke mit Membran und ist - sofern diese auch getragen wird - wasserdicht. Unter dem 3D-Meshgewebe aus Polyamid versteckt sich eine Innenjacke mit Humax-Membrane mit 10.000 m Wassersäule.

Ihre Schutzklasse-2-Zertifizierung erhält die Sommerjacke durch Level-2-Protektoren an Ellbogen und Schultern, an den Ellbogen und Schultern kommt eine Materialverstärkung zum Tragen. Der Motorradfahrer kann sich die zweifach an den Armen sowie an der Taille über Klett einstellen. Die Khao Air II ist nicht nur eine Meshjacke, sondern eine vollwertige, allerdings recht kurz geschnittene Tourenjacke mit Membran. Sie lässt sich über einen langen Verbindungsreißverschluss nahtlos mit der gleichnamigen Hose fügen.

Rev’it Swiftblade

Die Swiftblade von Rev’it markiert den Sportler in unserem Motorrad Airflow Jacken Test. Die Mesh-Motorradjacke mit wahlweise blauen oder roten Akzenten ist mit der Klasse “AA” zertifiziert und betont sportlich geschnitten. Über Versteller an Taille und Oberarmen lässt sich die Meshjacke an den Träger anpassen.

Trotz geringen Gewichts sind die Schultern und Ellbogen mit Echt- und Kunstleder verstärkt. Darunter befinden sich angenehm dünne Seesmart-Level-1-Protektoren. Der Rest ist aus Ripstop 600D Material gefertigt. Auf der Brust zieren Variationen des Firmenlogos die Jacke, was an Rennkombis erinnert. Das Mesh-Gewebe wird seinem Namen bei der Swiftblade mehr als gerecht: Ein leichter Luftzug genügt, um bei unter 20 C zu frieren.

Scott X-Tream Air

Was bei der Scott X-Tream Air als erstes auffällt, ist das sehr hochwertig wirkende Obermaterial der Airflow-Jacke für 279,90 €. Ohne es genau zu wissen, fühlt sich das Obermaterial an Schultern und Ellbogen wie eine Art Wildleder an. Die X-Tream Air lässt sich nur an der Taille verstellen und ist daher eher leger geschnitten.

Die Sommerjacke mit Schutzklasse AA besitzt an Schultern und Ellbogen hochwertige Level-1-D3O-Protektoren. Optional sind Rücken- und auch Brustprotektor verfügbar. Natürlich hier nur der logische Hinweis, dass der Brustprotektor natürlich zulasten der Belüftung geht. Zum großen Sortiment an Scott-Hosen passt der lange Verbindungsreißverschluss.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Während die Macna Orcano 2.0 mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem hitzegeplagte Stadtfahrer anspricht, bietet die Modeka Khao Air II durch ihre integrierte Membran echte Touring-Qualitäten und Allround-Tauglichkeit. Rev’it Swiftblade überzeugt mit sportlicher Optik und doppelter „AA“-Zertifizierung, richtet sich aber klar an Performance-orientierte Fahrer. Die Scott X-Tream Air punktet mit hochwertiger Haptik und viel Komfort - ideal für Abenteuerlustige und Naked-Bike-Fans.

Weitere getestete Motorradjacken

Neben den bereits genannten Modellen wurden auch weitere Jacken getestet, darunter:

  • Touratech Compañero ULTIMATE
  • Touratech Compañero Rambler
  • Spidi Allroad H2Out
  • Stadler Free Sport Pro
  • Rukka Rapto-R
  • Rukka Realer
  • Stadler Tour Evo
  • Stadler Treasure Pro
  • iXS HORIZON-GTX
  • Rukka Armagate
  • Spidi Mission-T H2Out
  • Spidi Hard Track 3 H2Out
  • Modeka Hydron
  • Büse Porto
  • Modeka Panamericana
  • Spidi Frontier
  • iXS Tour LT Montevideo-Air 2.0
  • Büse Open Road Evo
  • Held Luca

Allwetter-Textilkombis im Test

Wer nicht nur im Sommer bei schönem Wetter unterwegs ist, benötigt eine allwettertaugliche Motorrad-Kombi. Für Schutz sorgt dabei in der Regel eine abriebfeste Außenschicht, für Wärme ein herausnehmbares Thermofutter, für Nässeschutz eine entnehmbare oder ins Außenmaterial integrierte Membran und für kühlende Frischluft großflächige Belüftungsöffnungen. Die interessantere Frage ist jedoch, ob sie angesichts des niedrigen Preises dennoch die an sie gestellten Erwartungen erfüllen kann.

Im Bereich von 600 bis 700 € findet sich zunächst die Bogotto-Kombi, die bei kühleren Temperaturen schön warm hält, bei Kombination der Schichten aber die Bewegung einschränkt. Preislich knapp darüber steht die Kombi von iXS, die wesentlich mehr Belüftung bietet und nur knapp die Bewertung "sehr gut" verfehlt. Und schließlich findet sich hier noch die Lösung von Modeka, die zugunsten von Meshgewebe auf herkömmliche Belüftungsöffnungen verzichtet, insgesamt trotz des niedrigen Preises aber sehr gut ist und damit zum Kauftipp gekürt wird.

Alpinestars und Scott liegen um die 1.000 €, Erstere lässt aufgrund der kleinen Level-1-Protektoren Punkte liegen, der Scott bleibt derweil nur deshalb die Note "sehr gut" verwehrt, weil sie mehr Adventure- als Tourenkombi ist und dadurch sehr robust ausfällt. Held und Rukka teilen sich punktgleich den ersten Platz, wobei sie die Punkte unterschiedlich sammeln.

Motorrad Textiljacken als Allroundtalente

Nicht immer sind Lederjacke und Jeans die beste Wahl, wenn es auf große Tour geht. Trifft man auf unterschiedliche Wetter- und Temperaturbedingungen, fährt es sich mit einer anpassbaren Außenhaut deutlich komfortabler. Unser Testfeld bietet zu diesem Zweck jeweils ein wärmendes Innenfutter und eine wasserdichte Membran. So ausgestattet sind Textiljacken unerschrockene Reisebegleiter bei allen Wetterlagen.

Grundsätzlich ist eine Textiljacke in drei Schichten aufgebaut: Der äußeren Schicht, zumeist aus widerstandsfähigem Cordura, folgt eine wind- und wasserundurchlässige Membran. Hier unterscheidet man Z-Liner und ein 2- oder 3-Lagen-Laminat. Ein Z-Liner, in der Regel eine einzippbare Membranjacke, ist etwas kostengünstiger in der Produktion. Der Nachteil: Die Außenjacke saugt sich bei Regen voll, wird nass und schwer.

Bei den Membranen unterscheidet man porige und rein physikalische. Porige Membrane wie etwa Gore-Tex basieren auf einer Teflonschicht, die so lange gezogen wird, bis eine mikrofeine Porung entsteht, durch die nur noch Wasserdampf entweichen kann, die ansonsten aber wind- und wasserdicht ist. Anders funktionieren zum Beispiel SympaTex-Membrane. Das sind Stoffe, die so fein gewebt sind, dass sie zwar Wasser abhalten, Wasserdampf aber durchlassen. Egal ob mit oder ohne Porung, zum Abtransport des Wasserdampfes nach außen ist ein Temperaturgefälle hin zur Außentemperatur nötig.

Ab 25 Grad Außentemperatur lässt die Wirkung einer Membran nach. Dann müssen die Belüftungsöffnungen der Jacke ran, um im Fahrbetrieb das Temperaturgefälle wieder zu erhöhen und die Atmungsaktivität anzukurbeln.

Fazit: Ganz klar in der Oberliga spielt auch die Andes 3 Drystar von Alpinestars. In Sachen Funktionalität und Verarbeitung schon immer top, sind jetzt auch Details wie der Kragenabschluss im Vergleich zum Vorgängermodell nachgebessert. Die Außentaschen sind funktional und großzügig, die Passform perfekt getroffen.

Fazit: Komplexe, hochfunktionale Jacke, nicht nur durch den unschlagbaren Preis ganz vorne im Testfeld. Separate Membran und Innenfutter erweitern den Einsatzbereich, die überlappende Front und die guten Belüftungsmöglichkeiten punkten.

Fazit: Die Tourenjacke von Bores fährt einiges an Ausstattung auf, etwa eine integrierte Gesichtsmaske und eine komplette Protektorenausstattung.

Fazit: Was für ein geiles Teil! Herausragend in Verarbeitung, Haptik und Passform, trumpft die Carve Master 2 noch mit einer hervorragenden Ausstattung und tollen Features wie etwa dem abnehmbare Thermokragen und einem 3-Lagen-Laminat aus Gore-Tex auf.

Fazit: Die Ontario Aerotex von Difi ist eine sehr bequeme, voll funktionale und sehr gut ausgestattete Textiljacke. Hier stimmt alles, lediglich die Außentaschen fallen etwas klein aus und deren Klettverschlüsse sind recht schwergängig.

Fazit: Sommerliche Tourenjacke im kürzeren Blouson-Stil, interessanter Materialmix aus Cordura und Stretch. So sitzt die Jacke angenehm fest und flatterfrei. Auch optisch ist die FXDR ein Hingucker. Ein wärmendes Innenfutter ist separat erhältlich, Wetterschutz in Form einer Membran fehlt leider.

Fazit: Wie immer bei Icon ist auch die Stormhawk komplett mit guten D30-Protektoren ausgestattet. Sonst macht die Jacke nicht viel Aufhebens, und ohne die Protektoren hat man eine solide Regenjacke am Start. Der Stehkragen sitzt gut, überhaupt ist die fahrtüchtige Passform gut getroffen.

Fazit: Souveräne Platzierung auf den oberen Plätzen für die Armarone. Der unaufgeregte Tourklassiker liefert ab, alles ist funktional und wertig. Die Protektorenausstattung ist erfreulicherweise komplett, mit der Gore-Tex Pro ist das momentane Maß der Dinge an Funktionsmembran verbaut.

Fazit: Urbaner Old-School-Look in der für Rukka typischen hohen Qualität. Der ungewöhnliche Baumwollmix mit Lederbesatz kommt eher etwas antiquiert daher, für Wärme sorgt ein einzippbares Innenfutter, ein fest installierter Gore-Tex-Liner verhindert das Vollsaugen der Jacke.

Einkaufshilfe für Motorradjacken

Beim Kauf einer Motorradjacke spielen nicht nur modische Aspekte eine Rolle, achten Sie auf Kriterien wie Größe und Passform, Material, Protektoren und Zusatzfunktionen.

Wie erkenne ich gute Motorradjacken?

Bei Motorradjacken steht in erster Linie die Schutzwirkung im Vordergrund und auch ein guter Tragekomfort ist wichtig. Achten Sie auf einen guten Sitz und wählen Sie die passende Größe aus. Die Jacke sollte nicht zu locker und auch nicht zu eng sitzen.

Materialien

Folgende Materialien können bei Motorradjacken zum Einsatz kommen:

  • Leder
  • Polyamid
  • Polyester
  • Cordura (reißfest)
  • Maxdura (reißfest)
  • Mesh (Netzinnenfutter)
  • Coolmax (feuchtigkeitsregulierend)
  • Gore-Tex (Klimamembran)
  • Poro-Tex (Klimamembran)

Protektoren

Moderne Jacken bieten in der Regel integrierte Schutzpolster, die sich häufig problemlos austauschen lassen. Teilweise sind sogar Exemplare mit zusätzlichen Rückenprotektoren zu finden. Achten Sie unbedingt auf die Einhaltung der Mindeststandards nach DIN EN 1621-1 (Gelenkprotektoren) sowie EN 1621-2 (Rückenprotektoren).

Zusatzfunktionen

Viele Motorradjacken lassen sich mittels Reißverschluss mit der passenden Hose verbinden. Zusätzliche Funktionen sind beispielsweise verschließbare Taschen, anpassbare Ärmel oder ein 2-teiliges Gürtelsystem. Besonders innovativ sind Jacken mit integriertem Airbag.

Was für unterschiedliche Motorradjacken gibt es?

Wesentliche Unterschiede gibt es zwischen Lederjacken und Textiljacken. Da neben der Jacke auch eine passende Motorradhose zur Schutzausrüstung gehört, lohnt sich zudem ein Blick auf die Unterschiede von Einteilern und 2-teiligen Motorradkombis.

Welche Motorradjacke passt zu mir?

Ob Sie sich für eine 2-teilige Kombi, einen Einteiler, eine Lederjacke oder eine Motorrad-Textiljacke entscheiden, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab. Neben den unterschiedlichen Vor- und Nachteilen spielen dabei auch weitere Anforderungen wie das vorhandene Budget oder Ihre Ansprüche an das Design eine wichtige Rolle.

Motorradjacken Herren im Test und Vergleich

Die Borleni Motorradjacke D-020 für Herren bietet mit ihrem anpassbaren Design und abnehmbaren Schutzpolstern eine attraktive Option für Motorradfahrer. Besonders bemerkenswert ist die atmungsaktive Eigenschaft der Jacke, die einen angenehmen Tragekomfort gewährleistet.

Die Motorradjacke OPENAIR der Marke SHIMA ist für warme Temperaturen ausgelegt. Sie besteht zu einem großen Teil aus atmungsaktivem Mesh-Gewebe. Durch die CE-zertifizierten Rücken-, Schulter- und Ellbogenprotektoren ist sie ebenso sicher wie modisch.

Die Texpeed Motorrad Lederjacke verfügt über eine herausnehmbare Weste, die sie flexibel für den Einsatz im Sommer und Winter macht. Das Anilin-Rindsleder ist robust und strapazierfähig und bietet gleichzeitig Komfort und Bewegungsfreiheit. Die integrierten CE-geprüften Sicherheitselemente und die Rückplatte mit hoher Dichte sorgen für zusätzlichen Schutz.

Die Herren-Motorradjacke Avro D2 Tex von Dainese besteht aus Polyester und ist mit Reflektoren im Rückenbereich ausgestattet, was wir sehr wichtig finden. Interessant ist auch, dass sich das Thermoinnenfutter jederzeit herausnehmen lässt.

Ein Geheimtipp für alle Motorradfahrer: Die Texpeed Herren Motorradjacke CJ-HV-M überzeugt durch ihre hochwertige Verarbeitung aus Cordura und enttäuscht auch bei stürmischem Wetter nicht durch ihre Reißfestigkeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die Atmungsaktivität der Jacke, welche durch die integrierte Belüftung ermöglicht wird.

Ob auf dem Motorrad oder in der Freizeit, die Ur-Leather-Herren-Motorradjacke-Ur25 aus Lammfellleder lässt sich vielseitig einsetzen. Mit integrierten Protektoren und einem Thermofutter bietet sie ein hohes Maß an Sicherheit, während die abnehmbare Fleece-Kapuze und Weste für Flexibilität sorgen.

Die Motorradjacke KEV-SHRT-BK-GY-XL von Texpeed ist ein modernes Motorradhemd aus Textil, das mit Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Rücken ausgestattet ist. Sie eignet sich besonders gut für Fahrten bei angenehmem Wetter.

Motorradkleidung und Sicherheit

Die richtige Motorrad-Schutzkleidung und der korrekte Helm können Leben retten und verhindern, dass im Fall eines Unfalls Ansprüche gekürzt werden.

Textil oder Leder?

Der Siegeszug der Textilkombis scheint unaufhaltsam: Sie sind leicht, bequem, relativ wetterfest und haben ein hohes Sicherheitsniveau erreicht. Doch selbst hochwertigstes Kunstfaser-Gewebe erreichte bei ADAC Prüfungen nicht die Abriebfestigkeit eines guten Leders. Bei gut anliegenden Lederkombis sitzen die eingearbeiteten Protektoren zuverlässiger an ihrem Einsatzort als in den meist weiter geschnittenen Textilanzügen.

Schutzpolster und Protektoren

Den Namen "Protektor" dürfen streng genommen nur Schutzpolster tragen, die nach der europäischen Norm 1621-1, -2 und -3 geprüft sind. Beworben werden diese Protektoren als "CE-geprüfte Protektoren". Ihre Aufgabe: Beim Sturz die Aufprallenergie aufnehmen, auf eine größere Fläche verteilen und das Durchschlagen spitzer Gegenstände vermeiden. Ganz einfach: Je dicker ein Protektor ist und je größer die Fläche, die er abdeckt, desto höher die Sicherheit bei einem Unfall.

12 Leder-Textil-Motorradjacken im Test

Bei diesen 12 Motorradjacken muss sich keiner entscheiden, die Hersteller kombinieren gekonnt beide Materialien. Bei der Kombination von Leder und Textil liegt es nahe, jene Stellen aus Leder zu fertigen, die bei einem Sturz erfahrungsgemäß mit dem Boden in Kontakt kommen - also vornehmlich Arme und Schulterbereich. Textilgewebe darf seine Stärken dann hingegen im Brust- und Innenarmbereich sowie an weiteren vergleichsweise unempfindlichen Stellen ausspielen.

Je nach Art und Weise der eingegangenen Partnerschaft von Leder und Textil entsteht im einen Fall eine Tourenjacke, im nächsten eine Sportjacke und im anderen Fall eine Retro-Jacke. Die Auswahl in diesem Bereich ist groß.

Testsieger: Rev’it Mantis

  • Preis: 419,99 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Farben: Schwarz, Schwarz/Weiß, Schwarz/Neongelb, Schwarz/Neonrot
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyester, Schulterplatten aus TPU
  • Fazit: Rev’it bietet mit der Mantis eine sehr gelungene Sportjacke, die dank Mesh-Gewebe selbst bei heißem Wetter funktioniert. Auch Kälte und Nässe kann sie gut ab.

Testsieger: Rukka Melfort

  • Preis: 559,95 Euro
  • Größen: 46 bis 66
  • Farben: Schwarz, Oliv-Braun
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyamid und Baumwolle, Futter aus Polyester
  • Fazit: Die Rukka Melfort zeigt sich als vollausgestattete Tourenjacke mit Adventure-Ambitionen, lediglich bei zu viel Hitze kommen die großzügigen Belüftungsöffnungen irgendwann an ihre Grenzen.

Kauftipp: Büse Ferno

  • Preis: ab 299,95 Euro
  • Größen: 25-32, 46-64, 98-122, plus Damengrößen
  • Farbe: Schwarz
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder und Polyamid, Futter aus Polyester
  • Fazit: Die Ferno ist eine sehr komfortable und auf Sicherheit bedachte Leder-/Textiljacke. In der Praxis überzeugt sie durch klare Machart und gute Bedienung.

Kauftipp: Trilobite All Ride

  • Preis: 299,95 Euro
  • Größen: S bis 4XL
  • Farbe: Schwarz
  • Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester und Polyamid, Verstärkungen aus Aramid, Futter aus Polyester
  • Fazit: Eine Textiljacke, bequem wie der Lieblingsschlafanzug, dazu mit Extras und gutem ökologischem Gewissen gesegnet - doch eine Leder-Textil-Jacke ist die All Ride nicht wirklich, denn die Lederapplikationen bieten keinen wirklichen Mehrwert.

Weitere getestete Modelle

  • Bogotto Explorer-Z
  • Bogotto Tek-M
  • Course Boomer
  • Dainese Super Rider D-Dry
  • Held Jester

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