Motorradtransport Kosten: Ein umfassender Leitfaden

Der Transport von Motorrädern, Rollern und Mopeds kann eine kostspielige Angelegenheit sein. Daher ist es ratsam, die Transportpreise verschiedener Speditionen zu vergleichen. Pamyra.de bietet Ihnen die Möglichkeit, die optimale Lösung für Ihren Motorradtransport zu finden und bis zu 70 Prozent der Versandkosten zu sparen.

Festpreise und Services

Viele Anbieter offerieren Motorradtransporte zu Festpreisen, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19% für alle Regionen des deutschen Festlandes. Alle Motorräder und Motorroller werden mit der gesetzlich vorgeschriebenen Frachtversicherung transportiert. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine erweiterte Transportversicherung abzuschließen, die etwa 48€ pro Kilogramm Fahrzeuggewicht beträgt (40 SZR).

Professionelle Anbieter verfügen über die notwendige Erfahrung und das entsprechende Equipment, um bundesweite Motorradtransporte oder Motorradkäufe durchzuführen. In der Regel erfolgt die Auslieferung innerhalb von 5 bis 15 Werktagen. Faire und transparente Transportpreise werden sowohl für Privat- als auch für Gewerbekunden angeboten.

Preisliste für Biketransporte ab Dresden

Für den Nahverkehr im Raum Dresden gelten folgende Preise (inkl. MwSt.):

  • Zone 1 - Stadtgebiet Dresden: 65,00 Euro
  • Zone 2 - bis 50 km Fahrtstrecke: 89,00 Euro
  • Zone 3 - bis 100 km Fahrtstrecke: 175,00 Euro
  • Zone 4 - bis 200 km Fahrtstrecke: 255,00 Euro

Die Fahrtstrecke wird vom Standort Dresden zum Verladeort, dann zum Entladeort und zurück nach Dresden berechnet.

Fernverkehr und Europaweite Transporte

Viele Anbieter sind keine klassischen Speditionen mit festen Strecken. Daher können oft keine einzelnen Fahrzeuge innerhalb Deutschlands oder Europas transportiert werden. Allerdings wird gerne an Partner vermittelt, die feste Strecken anbieten.

Für den Transport von mehr als 4 Motorrädern und/oder über 200 km wird nach Eingabe aller erforderlichen Daten im Anfrageformular ein gesondertes Angebot erstellt. Ein exaktes Angebot erhalten Sie nach Erhalt Ihrer genauen Daten per Anfrageformular.

Beispiele zur groben Orientierung:

  • Spanien: 899,00 Euro für Hin- und Rücktransport, 799,00 Euro One-Way
  • Italien: 699,00 Euro für Hin- und Rücktransport, 599,00 Euro One-Way (inkl. eventueller Fährüberfahrten)
  • Frankreich: 599,00 Euro für Hin- und Rücktransport, 499,00 Euro One-Way (exkl. eventueller Fährüberfahrten)

Für andere europäische Länder ist eine Anfrage erforderlich, da diese seltener angefahren werden. Preise verstehen sich zzgl. Maut und Fährkosten im Ausland.

Preisübersicht für verschiedene Fahrzeugtypen und Distanzen

Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Transportkosten für verschiedene Motorradtypen und Entfernungen:

Motorroller, Mofa, Moped bis 100ccm

Distanz Preis
bis 200km 105,00 €
bis 400km 130,00 €
bis 600km 160,00 €
bis 800km 185,00 €
bis 1000km 210,00 €

Motorroller, Motorrad von 100 bis 250ccm (ausgenommen BMW C1, Burgmann o.ä)

Distanz Preis
bis 200km 115,00 €
bis 400km 140,00 €
bis 600km 170,00 €
bis 800km 195,00 €
bis 1000km 220,00 €

Motorrad von 250 bis 1000ccm, BMW C1, Burgmann o.ä

Distanz Preis
bis 200km 145,00 €
bis 400km 170,00 €
bis 600km 200,00 €
bis 800km 225,00 €
bis 1000km 250,00 €

Motorrad über 1000ccm

Distanz Preis
bis 200km 170,00 €
bis 400km 195,00 €
bis 600km 225,00 €
bis 800km 250,00 €
bis 1000km 275,00 €
  • Transporte über 1000km auf Anfrage
  • Mitnahme von Zubehör (1 Karton, Maße ca. 30cm x 40cm x 50cm bis max. 15kg kostenlos).
  • Sonstiges Zubehör nach Vereinbarung

Weitere Transportoptionen und Kosten

Neben den oben genannten Optionen gibt es weitere Möglichkeiten, Ihr Motorrad zu transportieren, wie z.B.:

  • E-Bikes und Fahrräder: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).
  • Roller, Mofa, Moped, Lastenrad bis max. 130 kg: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).
  • Motorräder bis 200 kg: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).
  • Motorräder bis 250 kg: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).
  • Motorräder bis 400 kg, C1 Roller, MP3 und Quadro bis 400 kg: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).
  • Quad, ATV max 230 cm lang und 145 cm breit bis 600 kg: Preise gestaffelt nach Distanz (bis 1000 km).

Für Strecken über 1000 km werden individuelle Angebote erstellt. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Zusätzliche Kosten und Services

Für bestimmte Zusatzleistungen können zusätzliche Kosten anfallen:

  • Montageständer: 20 €
  • Reifensatz (ohne Felgen): 20 €
  • Reifensatz mit Felgen: 50 €
  • Rahmen ohne Reifen: 199 €
  • Rahmen mit Reifen: 149 €
  • Motor: 99 €
  • Karton: 15-30 €
  • Undichte Motorräder: 49 €
  • Schwerbewegliche Motorräder (platte Reifen, Bremse fest o.ä.): 49 €

Express-Transport innerhalb von 7 Tagen (nach Geldeingang) ist gegen Verdopplung des Preises und Vorkasse möglich.

Transportmittel und Verpackung

Ihr Motorrad, Moped, Mofa oder Motorroller soll sicher am Zielort ankommen. Transportunternehmen können Fahrzeuge auf verschiedenen Wegen von A nach B bringen. Achten Sie bei der Suche nach der richtigen Spedition auf die angegebenen Transportmittel. Möchten Sie Ihre Ware vor Wind und Wetter geschützt transportieren, sollten Sie eine Spedition wählen, die Formen des geschlossenen Transports anbietet - beispielsweise in einem geschlossenen Anhänger oder Transporter.

Eine Verpackung ist zum Versenden eines Fahrzeugs mit einer Spedition nicht nötig. Sollten Sie große Sorge um Ihr Zweirad haben, können Sie es mit Luftpolsterfolie einschlagen. Je nach Tarif wird teilweise eine Palettierung der Ware seitens der Spedition gefordert. Sollte dies nicht möglich sein, nutzen Sie einfach unsere Filteroption.

Verpackung von Motorradteilen

Für das Verpacken und Sichern von Motorradteilen sind Sie als Versender verantwortlich. Für einzelne und kleinere Teile wie beispielsweise Räder, Felgen oder Spiegel bietet es sich an, einen Karton zu wählen, das Versandobjekt darin zu platzieren und anschließend Hohlräume mit Verpackungschips aufzufüllen. Größere Teile können Sie in Luftpolsterfolie und/oder Kartonage sicher verpacken.

Besondere Umsicht ist beim Versenden von Motoren und Getrieben gefragt: Hier ist es wichtig, dass Sie vor dem Verpacken alle Flüssigkeiten entfernen, um ein Auslaufen zu verhindern und Transportgefahren zu reduzieren. Möchten Sie schwere oder mehrere Motorradteile zusammen versenden, kann es sinnvoll sein, das Transportgut auf einer Palette zu fixieren.

Motorradtransport mit Anhänger: Tipps zur Verladung und Sicherung

Der Transport von Motorrädern mit einem Hänger dauert in der Regel etwas länger, da diese mit einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h ausgewiesen sind. Wer nicht geübt ist, sollte sich für die erste Verladeaktion einen Helfer zur Seite nehmen. Als Auffahrhilfe dient eine Verladeschiene, Sie können aber auch ein stabiles Holzbrett verwenden. Die sicherste Variante wäre, sich eine geriffelte Verladeschiene mit hochgezogenen Seitenwänden zu besorgen. So minimieren Sie die Gefahr, dass Ihr Motorrad von der Schiene oder dem Brett rutscht und beugen somit Schäden am Motorrad und Verletzungen vor.

Nach dem Verladen gilt es nun, Ihre Maschine richtig zu sichern. Spanngurte und Halterungen sind dabei unverzichtbare Hilfsmittel beim Motorradtransport. Zwei Spanngurte braucht Ihr Motorrad mindestens, um fest zu stehen. Achten Sie darauf, dass das Vorderrad so gerade wie möglich steht und legen Sie anschließend die Gurte über das Motorrad. Vorne und hinten werden diese V-förmig angebracht. Bei nicht verkleideten Motorrädern bietet die untere Gabelbrücke eine Möglichkeit zum Sichern. Spanngurte so festziehen, dass die Maschine stabil steht. Metall- und Lackteile sollten Sie unbedingt abdecken, damit keine unschönen Scheuerspuren zurückbleiben. Wenn Sie mehr Sicherheit wünschen, können Sie zusätzlich noch einen Lenkerspanngurt anbringen. Leichtes Rütteln und Bewegen zeigt Ihnen, ob alles festsitzt.

Sie können Ihr Motorrad weiterhin mit einer zusätzlichen Standsicherung stabilisieren, um es beispielsweise beim Bremsen oder Abladen und Lösen der Spanngurte zusätzlich abzustützen.

Verladerampen und Gurte

Beim Verladen von Motorrädern kommen zwei Auffahrhilfen infrage: zum Einen die einteilige Verladeschiene. Diese gibt es für die Gewichtsklassen von 200 bis 400 kg. Sie können gerade und gebogen sein, lassen sich manchmal klappen und besitzen im Optimalfall eine Aufkantung, damit das Motorrad beim Verladen in der Spur bleibt. Zum Anderen gibt es die meist mehrteilige Verladerampe. Sie ist größer und komfortabler, weil für den Verlader mehr Platz bleibt.

Um das Fahrzeug zu sichern, müssen mindestens 2 - oft aber mehrere - Gurte angebracht werden, um das Motorrad in der Mitte festzustellen. Dabei sollte das Vorderrad so gerade stehen wie möglich. Legen Sie die Gurte über das Motorrad und ziehen Sie sie besonders fest. Es gibt darüber hinaus beispielsweise spezielle Lenkerspanngurte.

Offener oder geschlossener Transport?

Es stellt sich die Frage, ob der Transporter offen oder geschlossen sein soll. Wenn Sie sich für einen offenen Transport entscheiden, befindet sich das Motorrad auf einem Anhänger. Der geschlossene Transport wiederum sollte besonders bei sehr teuren oder empfindlichen Motorrädern angewendet werden, denn im geschlossenen Motorradtransporter ist das edle Teil nicht Wind und Wetter ausgesetzt. Auch bei etwaigen Verkehrsschwierigkeiten ist es besser geschützt. Meist können so mehrere Fahrzeuge aufgenommen werden. Wenn die Fahrt länger dauert, kann das Motorrad in Kisten verpackt werden. Auch hier ist die Ladungssicherung wichtig. Bei einer kürzeren Fahrt mit absehbarem Wetter ist ein offener Transportanhänger sicherlich billiger.

Weitere Optionen: Stückguttransport und Eigenregie

Unbeschädigt und sicher soll Ihr Motorrad am Zielort ankommen. Auf einer Palette gesichert und in einem normalen LKW transportiert spricht man von einem Stückguttransport. Die Verpackung und das Be- und Entladen wird dabei von Ihnen selber vorgenommen. Dies empfiehlt sich eher für Erfahrene und Firmen, welche mit solchen Vorgängen vertraut sind. Für Privatleute ist der offene Transport zu empfehlen. Wie es der Name schon vermuten lässt, wird Ihr Motorrad hierbei vom Spediteur Ihrer Wahl auf einen offenen Anhänger transportiert und ordnungsgemäß gesichert. In der Regel geschieht dies gemeinsam mit anderen Fahrzeugen. Etwas mehr Geld kostet der geschlossene Transport, was vor allem für hochwertige und sensible Motorräder geeignet ist. Hier wird das Motorrad in einen geschlossenen LKW oder Sprinter geladen, sodass Witterungsbedingungen, wie Regen, Hagel oder Schmutz, das Fahrzeug nicht beschädigen können.

Alternativen im Überblick

  • Option 1: Spedition beauftragen (ab 129€)
  • Option 2: Kurier beauftragen (ab 155€ bis 400km)
  • Option 3: Anhänger mieten und selbst fahren (ab 48€ + Benzin/Diesel + Nebenkosten + Zeit)

Ebenso ist der Transport via Zug durchaus möglich, aber vergleichsweise etwas teurer. Hier beginnen die Transportpreise ab 99 €. Der Motorradversand mit dem Zug hat sogar noch mehr Vorteile. Es fallen bei diesem Versandweg nämlich keine Mautkosten an und Sie kommen gemeinsam mit Ihrem Motorrad am Zielort an.

Wer doch lieber darauf setzt, den Transport selbst zu organisieren und zu übernehmen, dem empfehlen wir einen Motorradhänger bzw. Transporter zu mieten. Sowohl ein Hänger als auch ein Transporter sind nahezu in jeder Stadt bequem und einfach für ein paar Tage auszuleihen. Hinzu kommen Benzinkosten und eventuelle Kosten für die Ausrüstung zum Sichern, falls diese nicht schon vorhanden ist.

Internationaler Transport

Möchten Sie Ihr Motorrad ins Ausland transportieren, sollten Sie vorher die Höhe der Zollgebühren mit Ihrem Speditionsunternehmen abklären. Beispielsweise gibt es bei weiteren Strecken die Möglichkeit, das Motorrad per Luftfracht zu verschicken. Das ist eine relativ problemlose und rasche Transportmöglichkeit. Die Kosten der Luftfracht variieren sehr stark. Optimal ist es, wenn Sie die Abmessung und das Gewicht Ihres Motorrads wissen und dem Transportdienstleister vorab nennen können.

Transport nach Australien und Neuseeland

Interessant wird es bei einem Transport in Länder wie Australien oder Neuseeland. Was viele nicht wissen ist, dass diese Länder einen hohen Aufwand betreiben, um Schädlinge fernzuhalten. Ist Ihr Motorrad in einer Kiste aus Holz verpackt, wird diese oftmals in den Quarantänebereich des Zielortes gebracht und mit giftigen Gasen behandelt. Aus diesem Grund wird beim Versand von Neumotorrädern häufig auf Kisten aus Metall gesetzt.

Etwas günstiger verschicken Sie Ihr Motorrad als Seefracht ins Ausland. Zu bedenken ist hierbei aber, dass diese Methode sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Etwa sechs bis acht Wochen müssen Sie für diesen Transportweg einplanen.

Vorbereitung des Transports

Einige wichtige Punkte sollten Sie vor dem Transport beachten:

  • Übergabeprotokoll: Notieren Sie sich alle Kratzer und Schäden und inspizieren Sie es genau. Machen Sie am besten Fotos in Nahaufnahme.
  • Transportversicherung: Denken Sie bei Bedarf darüber nach, ob eine Transportversicherung für Sie in Frage kommt und vergleichen Sie Angebote, bei denen diese inklusive ist.
  • Transport vorbereiten: Alles, was nicht fest angebracht ist, sollten Sie entfernen, vor allem Wertgegenstände im Zubehörfach. Motorräder müssen für den Transport rollfähig oder auf Palette gesichert sein. Klären Sie mit dem Spediteur, wie er transportieren möchte!
  • Zoll-Gebühren: Klären Sie einen Transport aus dem Ausland oder in das Ausland genau mit dem Spediteur.

Spezialfälle: Motorroller und Mofas

Gründe, um einen Motorroller von A nach B zu transportieren, gibt es viele: Verkauf oder Neuanschaffung, Reparatur oder vielleicht auch ein Urlaub, in den das geliebte Zweirad mitgenommen werden soll. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Motorroller mit einer Spedition zu versenden, geben Sie Ihr Fahrzeug in die Hände von Fachleuten. Nichts leichter als das - pamyra.de bietet als unabhängiges Vergleichsportal für Transporte jeglichen Versendern die Möglichkeit, schnell und bequem vom Arbeitsplatz oder von zuhause aus günstige Versandangebote zu ermitteln.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0