In der Welt der Motorräder spielen Markenlogos und das Design der Tanks eine entscheidende Rolle. Sie sind nicht nur Erkennungszeichen, sondern auch Ausdruck von Geschichte, Werten und Identität der jeweiligen Marke. Vom Löwen bei Benelli bis zum geflügelten Zeichen bei Honda - jedes Logo erzählt seine eigene Geschichte.
Die Bedeutung der Marke und des Logos
Sie werden gehütet wie die Augäpfel, in Unternehmen befassen sich ganze Abteilungen mit der richtigen Verwendung eines Markenzeichens. Wichtig ist die Einzigartigkeit, das Unverkennbare, der Wiedererkennungswert. Die Logos der Motorrad-Hersteller sind sehr vielfältig, doch eines ist allen gemein: Sie sollen der Marke ein zeitgemäßes Gesicht geben. Deshalb sind viele über die Jahre geändert worden.
Die Geschichte einiger Motorrad-Logos
Aprilia: Ein Auto wars, dem Aprilia seinen Namen zu verdanken hat. Für Firmengründer Alberto Beggio seinerzeit "das beste Auto der Welt". Und weil er nach dem Zweiten Weltkrieg die besten Fahrräder bauen wollte, musste er nicht lang überlegen, unter welchem Namen er das tun würde. 1968 kamen zu den Drahteseln Motorräder hinzu, und die sind bis heute mit dem Schriftzug versehen.
Benelli: Der Löwe, Sinnbild für Mut und Stärke, findet sich im Markenzeichen von Benelli seit der Gründung des Unternehmens. Als erste Produktionsstätte im Jahr 1911 übernahmen die Benelli-Brüder das Werk von Molaroni, einer alten italienischen Motorradfabrik. Dieser Hersteller führte einen Löwen als Markenzeichen, und so übernahm Benelli nicht nur das Gebäude von Molaroni, sondern ebenfalls deren Wappen, auch um das Erbe von Molaroni zu bewahren.
BMW: Einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer in der Geschichte von Firmenlogos ist die Geschichte des BMW-Emblems als stilisierter Propeller. In Wirklichkeit handelt es sich um die Weiterentwicklung des Zeichens der Rapp Motorenwerke, deren Nachfolge die Bayrische Motoren Werke GmbH am 21. Juli 1917 antrat.
Buell: Erik Buell benutzt einen Pegasus als Zeichen für seine Firma. Er wählte das geflügelte Pferd aus der altgriechischen Mythologie, weil es sich seit Jahrhunderten im Familienwappen der Buells findet.
Cagiva: Firmengründer Giovanni Castiglioni wählte 1950 kurz nach der Schaffung seines Unternehmens den Elefanten als Signet für Cagiva. Er entschied sich für den Dickhäuter, weil er vor allem in Indien und Thailand seit Jahrtausenden als Symbol für Glück, Weisheit und die Fähigkeit steht, mit Hindernissen fertigzuwerden - lauter Dinge, die ein Jungunternehmer gut gebrauchen kann.
Ducati: Nach nur zehn Jahren hat das Dynamic D, das dynamische Ducati-D, seit letztem Herbst ausgedient. Seither haben die Bologneser ein neues Firmenzeichen. Seine äußere Form gleicht dem Logo des Rennstalls Ducati Corse und ähnelt ein wenig einem mittelalterlichen Ritterschild, es soll allerdings ein Herz symbolisieren.
Harley-Davidson: »Bar and Shield«, zu Deutsch »Balken und Schild«, so heißt das Markenzeichen von Harley-Davidson. Es taucht erstmals 1908 auf, und zwar auf am Motorrad angebrachten Werkzeugboxen.
Honda: Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse, warum Honda einen Flügel als Firmenzeichen trägt, sondern nur Vermutungen. Tatsache ist, dass das erste Honda-Logo eine Frau mit überdimensionalem Flügeln darstellt; die Figur heißt laut Honda »Nude figure racing across the sky«, zu Deutsch »Nackte Figur, die über den Himmel rast.«
Husqvarna: Das Zeichen des ehemals schwedischen Motorradherstellers geht zurück bis ins 17. Jahrhundert, als Husqvarna noch Feuerwaffen hergestellt hat. Das Logo symbolisiert den Blick an einem Gewehr über Kimme und Korn, das Runde stellt den Lauf dar.
Kawasaki: »The flying K«, das fliegende K, so nennt Kawasaki sein Firmenzeichen. Es steht als Initial für Kawasaki und erscheint zuerst im Jahr 1970, allerdings ausschließlich in der Motorradsparte und immer nur in der Werbung, auf Briefpapier oder Aufklebern. Auf den Kawasaki-Motorrädern taucht es hingegen bis heute so gut wie nie auf, dort vertrauen die Grünen schon seit Jahrzehnten auf den Schriftzug Kawasaki.
Moto Guzzi: 1914 wird der Mechaniker Carlo Guzzi zur italienischen Luftwaffe zwecks Flugzeugwartung eingezogen. Dort lernt er die beide Piloten Giovanni Ravelli und Giorgio Parodi kennen, freundet sich mit ihnen an und begeistert sie für die Idee, eigene Motorräder zu bauen. Kurz nach Kriegsende stirbt Ravelli allerdings bei einem Flugzeugabsturz. Ihm zu Ehren wählen die Signori Guzzi und Parodi einen Adler mit ausgebreiteten Schwingen als Symbol der gemeinsamen Luftwaffenzeit als Markenzeichen von Moto Guzzi.
Suzuki: Suzuki führt das Marken-S am 1. Oktober 1958 ein. Grund ist der vier Jahre zuvor vollzogene Wechsel des Markennamens von »Suzuki Loom Manufacturing Co.« zu Suzuki Motor Co. Damit einhergehend beschließt der Präsident Shunzo Suzuki die Schaffung eines neuen, modernen Markenlogos.
Yamaha: Yamaha-Motorräder besitzen ja im allgemeinen einen guten Sound, aber deshalb gleich die Stimmgabel als Markenzeichen benutzen, und dann auch noch gleich drei Stück davon? Die Ursprünge liegen ganz woanders. Die gekreuzten Stimmgabeln stehen für die Verbindung zur Musik, sie zieren bis heute beinahe alle Yamaha-Produkte.
Stylingaufkleber und ihre Bedeutung
Selbstklebende Stylingaufkleber sind der neueste Trend in der Fahrzeug-Gestaltung. In wenigen Minuten verklebt. Die Aufkleber werden aus hochwertiger Selbstklebefolie geschnitten, endverarbeitet und zur leichteren Verklebung mit einer Übertragungsfolie/Papier versehen.
Diese speziellen, aus glänzender Vinylfolie hergestellten Aufkleber sind leicht anzubringen und bei Bedarf rückstandslos entfernbar. Durch dieser Technik bleibt nur das Motiv auf dem zu beklebenden Untergrund stehen, was ihr Fahrzeug einzigartig macht.
Beliebte Aufkleber-Designs
- US Army Sterne
- Retro Sticker
- Adler Motive
- Honda Logos
Tankvolumen bei Motorrädern
Auf asphaltierten Straßen mit gut ausgebautem Tankstellen-Netz ist es klarerweise kein Thema, in vielen Regionen dieser Welt ist es allerdings überlebenswichtig - das Tankvolumen des Motorrads! Einige Motorradmodelle mit bemerkenswertem Tankvolumen sind:
- BMW R 1200 GS Adventure (bis 2012): 33 Liter
- Moto Guzzi Stelvio 1200 8V NTX: 32 Liter
- Triumph Tiger 1200 (GT Explorer und Rally Explorer): 30 Liter
- Honda Pan European: 29 Liter
- Benelli BN 600 GT: 27 Liter
- BMW K 1600 (B, Grand America, GT, GTL): 26,5 Liter
- KTM 640 LC4 Adventure: 25,5 Liter
- Honda XL1000V Varadero: 25 Liter
- Aprilia Caponord 1000: 25 Liter
Das Tankvolumen spielt besonders bei Reiseenduros und Adventure-Bikes eine wichtige Rolle, da es die Reichweite des Motorrads erheblich beeinflusst. Ein größeres Tankvolumen ermöglicht längere Fahrten ohne Tankstopps, was besonders in abgelegenen Gebieten von Vorteil ist.
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