Wer gelegentlich an seinem Motorrad schraubt, kennt das Problem: Manchmal muss man sich dermaßen verrenken, dass es auf Dauer nicht angenehm ist. Zu diesem Problem bieten wir die passende Lösung: Mit unseren Motorradmontageständern steht das Motorrad stabil und etwas erhöht in deiner Werkstatt oder Garage und ist von allen Seiten frei zugänglich. So geht das Schrauben leichter und bequemer.
Warum ein Montageständer unverzichtbar ist
Der Seitenständer eines Motorrads ist nur ein notdürftiger Schutz gegen das Umfallen. Er ist gut dazu geeignet, das Motorrad auf einer Tour kurz abzustellen. Für eine dauerhafte Lösung ist der Seitenständer jedoch nicht die beste Lösung. Hier ist ein Montageständer oder ein fest installierter Hauptständer die bessere Wahl.
Reifen wechseln, Bremsen erneuern oder Motoröl tauschen - es gibt viele Gelegenheiten, bei denen ein Motorrad einen besonders sicheren und festen Stand braucht. Dafür hat die Industrie eine Reihe von platzsparenden, kompakten, aber sehr tragfähigen Motorrad Montageständern entwickelt. Mit diesen praktischen und einfach zu bedienenden Hilfsmitteln bekommen Sie im Handumdrehen ein stabil stehendes Motorrad, das für alle Wartungsarbeiten bereitsteht.
Die Vorteile von Montageständern auf einen Blick:
- Erleichtern das Schrauben am Motorrad
- Motorrad steht stabil
- Große Kompatibilität zwischen verschiedenen Motorrädern
- Verschieben des gesamten Motorrads mit rollbaren Montageständern
- Im Vergleich zu einem Zentralständer kann ein Montageständer meist für verschiedene Motorräder benutzt werden.
Arten von Motorrad Montageständern
Es gibt verschiedene Arten von Montageständern, wie z.B. Vorder- oder Hinterradständer, Einarmständer, Lenkkopfständer und Zentralständer, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten.
Man unterscheidet beim Motorradständer grundsätzlich zwischen drei Arten:
- Montageständer Motorrad vorn
- Montageständer Motorrad hinten
- Hauptständer Motorrad
Der wesentliche Unterschied zwischen den vorne oder hinten angebrachten Motorradständer und dem Hauptständer ist, dass erstere nur temporär montiert werden. Der Hauptständer ist ein permanent angebauter Motorrad Montageständer, der sich in dieser Funktion auch als Diebstahlschutz einsetzen lässt.
Montageständer für Vorder- oder Hinterrad?
Das ist die erste Frage, die sich vor tut beim Kauf eines Montageständers und die Auswahl ist groß. Die meisten Vorderradständer haben einen Zylinder, der in das Lenkkopfloch der Lenkradaufhängung eingesetzt wird. Es gibt aber bereits auch Montageständer die sowohl für das Vorderrad als auch für das Hinterrad zu verwenden sind: Universal-Montageständer. Sie haben eine extra starke Konstruktion und lassen sich problemlos mit extra Adaptern und Halterungen ausstatten. Dieses Produkt kann auch schwere Maschinen mühelos aufbocken und lässt sich idealerweise einsetzen beim Reifenwechsel oder bei der Felgenreinigung.
Montageständer Hinterrad
Sie möchten lieber einen Hinterradständer einsetzen? Dann sollten Sie sich zuerst die Frage stellen, ob Sie überhaupt bei Ihrem Motorrad Bobbins einsetzen können. Bei den meisten neuen Motorrädern besteht diese Möglichkeit. Beispielsweise Yamaha und Ducatie statten ihre Motorräder mit Aufnahmestellen aus. Bobbins mit Schraubengewinde sorgen dafür, dass Sie Ihr Motorrad sicher und stabil in den Montageständer hängen können. Sie werden auch Schwingenadapter genannt, weil Sie an der Hinterradschwinge eingeschraubt werden. Bobbins sind erhältlich in den Grössen: M6, M8, M10.
Verfügt Ihre Maschine bereits über Bobbins? Dann bietet ein Motorrad Montageständer mit Haken (auch Adapterset genannt) die Lösung. Diese Adapter können in unterschiedliche Positionen in den Fahrerlagerständer eingesetzt werden, so dass Sie die Breite des Fahrerlagerständers selbst bestimmen können. Beachten Sie dabei die Breite der Hinterradschwinge und wählen Sie daraufhin den richtigen Motorradständer aus. Besitzen Sie ein Motorrad älteren Baujahrs oder zweifeln Sie, ob Ihr Motorrad für Bobbins geeignet ist? Entscheiden Sie sich dann für das Adapterset mit doppelter Auflage oder Flachhaken. Die Hinterradschwinge Ihres Motorrades ruht auf dem Adapterset des Fahrerlagerständers. Die L-Adapter (Flachhaken) garantieren eine hohe Tragfähigkeit.
Montageständer für das Vorderrad
Suchen Sie einen Vorderradständer für Ihr Motorrad? Ihr Motorrad kann auf unterschiedliche Weise angehoben werden. Viele Motorradfahrer entscheiden sich für einen Motorradständer mit einem zusätzlichen Adapterset. Die Form dieser Adapter verläuft kegelförmig (konisch). Sie passen in die Öffnung an der Unterseite der Gabel und sie lassen sich in der Breite verstellen. Ihr Motorrad ruht auf dem Adapterset des Fahrradlagerständers. Das Positionieren Ihrer Maschine auf diesen konischen Adaptern erfordert etwas Geschick.
Darüberhinaus können Sie auch spezielle Lenkkopfadapter passend für den Lenkkopf des Motorrades erwerben. Mit Hilfe dieser Adapter können Sie via dem Lenkkopf Ihr Motorrad einfach anheben. Die konischen Adapter sorgen für Stabilität.
Universal Motorradständer
Sind Sie unsicher ob Ihr Motorrad eine Option für Bobbins hat oder zweifeln Sie, ob Ihr Motorrad unter dem Montageständer passt? Entscheiden Sie sich dann für einen Universal Ständer. Ob Sie eine Yamaha, Ducati oder Honda fahren; universelle Reparaturständer passen zu 98 % auf alle Motorradtypen.
Wichtige Aspekte bei der Auswahl
Sobald du dich für die Art des Motorradständers entschieden hast, solltest du dich noch mit den feineren Details befassen. Bevor du dich für ein Produkt entscheidest, prüfe ob es alle notwendigen Kriterien für deine Bedürfnisse / dein Motorrad erfüllt.
Die Maße:
Stelle sicher, dass der Ständer deiner Wahl zu deinem Motorrad passt! Die meisten Ständer werden mit einer maximalen Reifenbreite oder einem maximalen Schwingenmaß verkauft. Prüfe diese Maße vor dem Kauf um auszuschließen, dass deine Schwinge zu breit oder zu schmal für den Ständer ist.
Die Materialien:
Es ist außerdem wichtig, die verwendeten Materialien zu überprüfen. So solltest du nicht nur auf starke und robuste Metallteile und Komponenten wertlegen, sondern auch nach gummibeschichteten Schutzteilen oder pulverbeschichteten und rostfreien Merkmalen suchen.
Die Stabilität:
Ein Motorradständer muss stabil sein; das ist Fakt. Einige sind jedoch stabiler als andere. Suche am besten nach zusätzlichen Funktionen, die für einen stabileren und sicheren Stand sorgen könnten. Zum Beispiel können stabile Räder die Balance des Ständers verbessern und vier Räder pro Ständer sind oft auch besser als zwei. Berücksichtige auch das Gewicht deines Motorrads und die maximale Zuladung des jeweiligen Ständers.
Spezielle Aufnahmearten im Detail
Unterschiedliche Motorräder erfordern unterschiedliche Arten von Ständern.
Universalaufnahmen:
Die meisten Montageständer werden mit Universalaufnahmen ausgeliefert. Diese gewährleisten die Aufnahme über de Schwinge bzw. die Gabelholme. Um Universalaufnahmen verwenden zu können, bedarf es keinerlei besonderer Vorrichtung am Motorrad. Leider kann man nicht mit allen Universalaufnahmen eine höhe erreichen, damit das Rad genügend Freigängigkeit erreicht.
Rollenaufnahmen / Schwingenadapter:
Rollenaufnahmen (Bobbins) sind die stabilere Option und bei vielen hochwertigen Sportmotorrädern sind auch schon die passenden Gewinde in der Schwinge eingebracht. Über diese lassen sich kleine „Rollen“ an die Schwinge schrauben, die dann über spezielle Aufnahmen am Montageständer aufgenommen werden. Der Stand mit Rollenaufnahmen ist sicher und stabil. Wir bevorzugen diese Art der Aufnahme immer gegenüber den Universalaufnahmen.
Gabelaufnahmen:
So gut wie jede hochwertige Motorradgabel hat auf der Unterseite spezielle Aufnahmen, die das Einführen von Bolzen (Dornaufnahmen) ermöglichen. Über diese Bolzen lässt sich ein Motorrad äußerst sicher und stabil an der Vorderachse aufbocken. So sieht es in aufbeocktem Zustand aus.
Einarmschwingen-Ständer:
Einige Motorräder verfügen über eine besonders schöne Einarmschwinge am Hinterrad. Natürlich passt hier ein regulärer Montageständer nicht.
Lenkkopf-Ständer:
Diese Art von Montageständern eignet sich hervorragend für Arbeiten an der Gabel. Über die Aufnahme an der unteren Gabelbrücke am Lenkkopf, lässt sich das Motorrad so aufbocken, dass die Gabelholme nicht unter Last sind und einfach ausgebaut oder verstellt werden können. Solltest du zum Beispiel einen Gabelservice planen oder aber regelmäßig am Setup der Gabel arbeiten (z.B.
Anwendung des Montageständers
Der Motorrad Montageständer für das Vorderrad oder Hinterrad besteht aus einem gebogenem U-Stahl. Zwei mittig angebrachte Rollen und der lang auskragende Hebel machen das Aufbocken des Motorrads besonders leicht. Wichtig ist zu wissen, dass ein Motorrad Montageständer nicht universell, sondern nur Marken- und teilweise sogar typenspezifisch ist. Das liegt an den Aufnahmen für die Montageklauen an der vorderen und hinteren Achse. Der Ständer wird einfach mit seinen Klauen passend in die Aufnahmen von vorderer oder hinterer Achse geschoben, der Hebel nach unten gepresst - fertig. Das Motorrad schwebt frei zwischen den Montageständern und ist bereit für Arbeiten aller Art. Diese Position ist auch ideal für das Einmotten über die kalte Jahreszeit. Stoßdämpfer und Reifen werden so vollständig entlastet und nehmen über die lange Standzeit keinen Schaden.
Anwendung vom Hauptständer
Der Hauptständer ist ein fest installierter, mittig angebrachter Montageständer. Um das Bike damit aufzubocken, muss der Seitenständer eingeklappt sein. Am Hauptständer befindet sich ein Dorn, an dem er mit dem Fuß zum Erdboden gedrückt wird. Dann zieht man das Motorrad vorsichtig nach hinten. Der Hauptständer klappt so vollständig um und das Motorrad steht sicher auf den Füßen. Für die Montage an Vorder- oder Hinterachse können Sie das Motorrad nun entsprechend kippen.
Was ist besser: Hauptständer oder Montageständer?
Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil der separaten Motorrad Montageständer ist die einfache Anwendung und dass das Motorrad damit vollständig vom Boden angehoben werden kann. Das umfassende Inspizieren, Reparieren und Instandhalten des Motorrads ist mit dieser Lösung besonders einfach und sicher. Jedoch muss dazu das Motorrad zu dem Ort - in der Regel die eigene Garage - gefahren werden, wo sich die Motorrad Montageständer befinden. Für eine Mitnahme sind die Montageständer für das Motorrad nicht geeignet, da sie dafür zu sperrig sind. Der Hauptständer ist hingegen fest montiert. Sie können damit Ihr Motorrad jederzeit besonders sicher abstellen. Mit einem Vorhängeschloss können Sie den Motorradständer zudem gegen ein Einklappen sperren. Damit haben Sie einen zusätzlichen Diebstahlschutz.
Nachteilig am Hauptständer ist, dass Sie damit immer nur auf einer Seite vom Motorrad arbeiten können. Ein Rad wird immer als dritter Abstellpunkt benötigt, damit das aufgebockte Motorrad seinen sicheren Stand behält. Die ideale Lösung ist deshalb, sowohl einen fest verbauten Hauptständer als auch die beiden lösbaren Motorradständer einzusetzen. Damit sind Sie umfassend ausgestattet und haben immer den optimalen Zugriff auf jeden Punkt Ihres Bikes.
Wichtige Hinweise zur Sicherheit
Wichtig beim Aufbocken ist, dass immer zuerst das Hinterrad und dann das Vorderrad aufgebockt wird. Sollte das Motorrad nur mit dem Vorderradständer aufgebockt werden, besteht die Gefahr, dass die Gabel eindreht und das Motorrad umkippt.
Hinweis: Ziehen Sie sich zur Absicherung immer eine zweite Person hinzu um Schäden oder Verletzungen zu vermeiden!
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