Ein Motorrad-Navi hilft Ihnen dabei, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren, indem es Ihnen wichtige Informationen zur Route in visueller und akustischer Form liefert. Sie müssen sich also kaum Gedanken darum machen, wann und wo Sie als nächstes abbiegen müssen. Hochwertige Motorrad-Navis verfügen über eine präzise Wegführung und eine möglichst lange Akkulaufzeit. Zudem müssen die Navis vor Wind und Wetter geschützt sein.
Einkaufshilfe für den Motorrad-Navi-Test oder Vergleich
Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger! Ein Motorrad-Navi bietet im Straßenverkehr zusätzliche Sicherheit. Von Vorteil kann auch sein, wenn regelmäßige Updates das Gerät auf dem neuesten Stand halten. Einfache Modelle konzentrieren sich auf das Wesentliche, in anderen Fällen erlaubt Bluetooth, kabellose Kopfhörer oder andere Geräte mit dem Navi zu verbinden. Alternativ sind Motorrad Navis als App für Smartphones oder Handys erhältlich. Wenn Sie sich über Motorrad-Navis informieren, behalten Sie stets im Hinterkopf, wann und wofür Sie ein solches Gerät einsetzen möchten.
Wie erkenne ich gute Motorrad-Navis?
Wegfindung, Wetterbeständigkeit und Akkulaufzeit sind bei einem Motorrad-Navi in der Regel die wichtigsten Faktoren. Worauf es dabei im Detail zu achten gilt und welche Dinge beim Kauf sonst noch eine Rolle spielen, erfahren Sie im Folgenden.
Wegfindung
Ein hochwertiges Motorrad-Navi sollte in der Lage sein, auch lange Strecken zuverlässig zu berechnen und auf aktuelle Gegebenheiten wie Baustellen oder Staus Rücksicht zu nehmen. Nur dann ist dafür gesorgt, dass Sie Ihr Ziel auf dem kürzesten oder schnellsten Weg erreichen. Einige Geräte greifen auf das Internet zurück, um gute Ergebnisse zu erzielen, das ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
Akkulaufzeit
Im Gegensatz zum Auto gibt es bei Motorrädern nicht immer die Möglichkeit, ein Navigationsgerät permanent mit Strom zu versorgen. Aus diesem Grund kommt der Akkulaufzeit eine große Bedeutung zu. Diese sollte bei mehreren Stunden liegen, damit Sie Strecken von mehreren Hundert Kilometern problemlos zurücklegen können. Vorteilhaft ist es, wenn der Akku wechselbar ist. In einem solchen Fall können Sie einen oder mehrere Ersatzakkus mit sich führen.
Wetterbeständigkeit
Da auf einem Motorrad keine Überdachung vorhanden ist, muss ein Motorrad-Navi spielend Belastungen wie Regen, Schnee oder Wind standhalten können. Hochwertige Geräte sind wasserdicht und funktionieren sowohl bei sehr hohen als auch niedrigen Temperaturen einwandfrei. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ein bestimmtes Gerät überall dort verwenden können, wo Sie bevorzugt mit dem Motorrad unterwegs sind.
Bedienung
Damit Sie stets schnell und problemlos Ihr Ziel finden, ist eine leichte Bedienung unabdingbar. Ein Motorrad-Navi sollte über selbsterklärende Menüs verfügen und zusätzliche Funktionen nicht unnötig kompliziert verstecken. Im besten Fall gelingt es Ihnen ganz ohne Bedienungsanleitung, beispielsweise Autobahnen bei einer Strecke auszuschließen oder Zwischenstopps zu planen.
Funktionen
Moderne Motorrad-Navis sind zum Teil richtige Alleskönner, die etwa mit Radio oder anderen Funktionen daherkommen können. Derartige Features sind immer gerne gesehen, solange sie sinnvoll in das System integriert sind und die Navigation an sich nicht stören. Achten Sie zudem auf die Displaygröße. Ob ein Motorrad-Navi in 5 Zoll...
Sich orientieren, neue Routen für Ausfahrten entdecken oder die Strecke teilen: All das und viel mehr geht mit Motorrad-Navis. Wir vergleichen die beliebtesten Geräte, stellen Apps vor und verraten, ob es bereits einen Motorrad-Navi-Test der Stiftung Warentest gibt.
Viele Motorrad-Fahrer:innen verbringen freie Tage mit schönem Wetter gerne auf verwinkelten Landstraßen oder entspannten Routen entlang sehenswerter Ecken. Motorrad-Navis helfen, wenn der eigene Orientierungssinn nicht mehr weiter weiß - können aber auch aktiv beim Entdecken neuer Ziele helfen.
Denn: Navigationsgeräte für Motorräder bieten Spezial-Features wie die Suche nach kurvenreichen Strecken oder schönen Landschaften. Auch das Gerät selbst unterscheidet sich stark zum Pendant für Autos. Sie sind oft robuster, spritzwasserresistent und können oft auch mit Handschuhen bedient werden. Ein Auto-Navi fürs Bike zu nutzen ist somit nicht unbedingt die beste Idee - das Smartphone kann aber mit der richtigen Vorbereitung ebenfalls als Motorrad-GPS taugen.
Die besten Motorrad-Navis im Vergleich
- Garmin Zumo 396 LMT-S: Kompakt, robust und günstig. Mit 4,3-Zoll-Touchscreen und Kartenmaterial für 46 Länder Europas. WLAN-fähig mit Smartphone-App-Anbindung für Verkehrsinfos, Wetter und Radarkontrollen.
- TomTom Rider 500: Ähnlich wie Garmin Zumo 396 mit 4,3-Zoll-Display. 49 Länderkarten, kostenlose Updates per WLAN. Routenplanung mit Tipps, TomTom Traffic und Stauumfahrung.
- Garmin Zumo XT: Größer mit 5,5-Zoll-HD-Touchscreen. Topographische und Satellitenansicht für Offroad-Orientierung. Smartphone-Anbindung für Verkehr und Wetter.
- TomTom Rider 550: Navigationssystem mit weltweitem Kartenmaterial. Funktionen wie TomTom Traffic und QuickGPSfix über Smartphone. Lebenslange Kartenupdates via WLAN.
- Beeline Motorrad-GPS: Minimalistischer GPS-Kompass ohne Karte, nur Kompass oder Pfeil. Routenplanung über Smartphone-App.
Was muss ein Motorrad-Navi können?
Ein gutes Motorrad-Navi muss speziell für die Anforderungen und Bedingungen beim Motorradfahren konzipiert sein. Es gilt auf andere Funktionen zu achten als bei einem Pkw-Navi. Hier sind die wichtigsten Features, die ein solches Gerät bieten sollte:
- Planbare Touren: Zu Hause festlegen, wohin es gehen soll, spart unterwegs Zeit und Stress.
- Points of Interest (POI): Ein Navi für Biker:innen sollte natürlich auch die wichtigsten Punkte für die Touren anzeigen können. Dazu zählen neben Tankstellen und Parkplätzen zum Beispiel auch kurvenreiche Straßen oder besonders schöne Straßenzüge.
- Online-Updates: Egal ob per SD-Karte oder integrierter WLAN-Antenne, Karten-Updates versorgen das Navi mit neuen POI und geänderten Straßenverläufen.
- Robustes Gehäuse: Motorrad-Navis müssen mehr aushalten als ihre Pendant fürs Auto. Härtere Stöße, Witterung und starke Temperaturschwankungen auf dem Bike können den Geräten zusetzen. Ein robustes Gehäuse mit bruchsicherem Display ist daher zwingend notwendig.
- Stabile Halterung: Das beste Navi nützt nichts, wenn es keinen sicheren Halt hat. Bei den meisten Motorrad-Navi-Typen ist bereits eine passgenaue Halterung mit im Paket. Sehr empfehlenswert sind sogenannte RAM-Mount-Systeme mit einer Kugel-Klemmen-Technik.
- Bluetooth-Connectivity: Klare Navigationsanweisungen sind auf dem Motorrad nur über ein Headset hörbar. Die Verbindung zu Bluetooth-Headsets oder Helmen mit integrierter Freisprecheinrichtung ist deshalb wichtig. Zudem ermöglicht diese Funktion das Streamen von Musik von einem gekoppelten Smartphone.
- Ausreichend Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit sollte für lange Touren ausreichen.
Welche Motorrad-Navi-Apps gibt es?
Neben spezielle Navigationsgeräten tummeln sich mittlerweile natürlich auch einige Navigations-Apps in den App-Stores von Google und Apple, die maßgeschneiderte Funktionen für Motorrad-Fahrer:innen bereithalten. Für Navigation und mehr eignen sich etwa die Apps Calimoto und Riser. Beide Apps bieten die Möglichkeit, vorab Touren zu planen, Stopps hinzuzufügen und spannende Routen mit anderen App-Nutzer:innen zu teilen.
Einige Features, wie etwa Offline-Navigation, verbergen sich jedoch bei beiden Apps hinter einer Paywall: Für Riser Pro sind monatlich 8,99 Euro fällig, Calimoto Premium kostet 6,99 Euro pro Woche. Beide Apps bieten jedoch auch in der kostenfreien Version genug Features, um Motorrad-Navigationsgeräten Konkurrenz zu machen.
Google Maps, Apple Maps, Waze und Co. sind für Biker:innen nur begrenzt empfehlenswert. Zwar ist eine einfache Zielführung auch hier möglich und Zwischenstopps lassen sich einfach in die Route integrieren. Spezielle POI für Motorradtouren müssen jedoch vorher recherchiert werden.
Vor- und Nachteile von Navi und Smartphone
| Vorteil | Nachteil | |
|---|---|---|
| Smartphone | +Kostengünstig +Flexibilität +Aktualität +Funktionalität +techn. | -Internet & GPS nötig -Akkulaufzeit -Ablesbarkeit -Bedienbarkeit |
Der Pendler, der nur von A nach B möchte, und vielleicht noch auf dem Motorrad die Autobahn-Nutzung ausschließt, fährt mit Smartphone und Google Maps am besten - weil effizient. Ist das mobile Endgerät nicht wasserdicht, kann auf eine Displayerweiterung wie das Beeline zurückgegriffen werden.
Motorrad-Navis helfen nicht nur dabei, sich nicht zu verfahren. Einige Modelle suchen auf Wunsch sogar die schönsten und kurvigsten Strecken heraus - für noch mehr Fahrspaß.
- Schutzklasse: Eine hohe Schutzart (IP-Klasse, International Protection) zeichnet ein gutes Motorrad-Navi aus. Als ausreichend geschützt gelten Geräte ab der Schutzklasse IPX7.
- Display: Die Standard-Displaygröße liegt bei etwa 4,3 Zoll. Ein Display ab dieser Größe ermöglicht eine genaue Darstellung von Kartenabschnitten und Zusatzinformationen zur Route.
- Karten: Der Umfang des installierten Kartenmaterials ist vom Modell abhängig. Zum Standard gehören die Karten der D-A-CH-Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz).
- Fahrspurassistent: Um sich in jeder Verkehrslage sicher orientieren zu können, kann ein Fahrspurassistent sinnvoll sein. Dieser zeigt zum Beispiel an einer Autobahnausfahrt oder Kreuzung die Fahrtrichtung deutlich an.
- Schnittstellen: Ein gutes Motorrad-Navi sollte mit mehreren Schnittstellen ausgestattet sein. Ein Bluetooth-Anschluss dient dazu, Kopfhörer zu koppeln, um beispielsweise Fahranweisungen des Sprachassistenten zu hören. Mit SD- bzw.
Motorrad-Navi Vergleich 2025
Die besten Motorrad-Navigationsgeräte: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
| Modell | Bewertung | Kundenwertung bei Amazon | Preis | Displaygröße | Enthaltenes Kartenmaterial | Interner Speicherplatz | SD-Kartenslot | Geschwindigkeitsassistent | Option für kurvenreiche Strecken | Bluetooth | Wasser- und staubfest | Inkl. Update-Flat |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TomTom Rider 500 | sehr gut | 2655 Bewertungen | Preisvergleich | 4,3 Zoll | 48 Länder | 16 GB | max. Erweiterung | Ja | Ja | |||
| Garmin zumo XT | sehr gut | 1129 Bewertungen | Preisvergleich | 5,5 Zoll | 49 Länder | 32 GB | 256 GB | Ja | Ja | |||
| TomTom Rider 50 | sehr gut | 2655 Bewertungen | Preisvergleich | 4,3 Zoll | 23 Länder | Keine Herstellerangabe | keine Herstellerangabe | Ja | ||||
| Garmin Zūmo XT2 010-02781-10 | sehr gut | 195 Bewertungen | Preisvergleich | 6 Zoll | keine Herstellerangabe | 32 GB | 256 GB | Ja | Ja | |||
| Carpuride W702 | sehr gut | 79 Bewertungen | Preisvergleich | 7 Zoll | keine Herstellerangabe | keine Herstellerangabe | 64 GB | Ja | Ja | Ja | ||
| Garmin Tread | sehr gut | 44 Bewertungen | Preisvergleich | 5,5 Zoll | keine Herstellerangabe | 32 GB | 256 GB | Ja | ||||
| Beeline BLD2.0_GMG | gut | 181 Bewertungen | Preisvergleich | 1 Zoll | keine Herstellerangabe | 32 GB | 32 GB | Ja | Ja | |||
| TomTom GO Classic 5" | gut | 5582 Bewertungen | Preisvergleich | 5 Zoll | 49 Länder | 16 GB | 32 GB | Ja | Ja |
TomTom Rider 500: Das TomTom Motorrad-Navi Rider 500 verfügt im Vergleich zu anderen Navis über ein großes enthaltenes Kartenmaterial von 48 Ländern und der Möglichkeit, kurvenreiche Strecken auszuwählen. Zusätzlich ist das Navi wasser- und staubfest.
Garmin zumo XT: Das Garmin zumo XT ist ein starkes Motorrad-Navi, das sowohl für Straßen- als auch Geländefahrten geeignet ist. Mit einem 5,5-Zoll-HD-Touchdisplay bietet es eine leicht ablesbare Anzeige, selbst bei grellem Sonnenlicht. Das Navigationsgerät beinhaltet eine vorinstallierte EU-Karte und ermöglicht dank Adventurous-Routing aufregende Routen abseits der üblichen Wege. Zusätzlich bietet es auch Satellitenbilder für eine realistische Umgebungsdarstellung. Uns gefiel besonders die Robustheit und Wasserdichtigkeit des Geräts. Eine klare Empfehlung für Motorradfahrer, die sowohl auf als auch abseits der Straße eine zuverlässige Navigation suchen.
TomTom Rider 50: Das TomTom Motorrad-Navi Rider 50 verfügt über ein 4,3-Zoll-Display, das im Vergleich durchschnittlich groß ist. Das enthaltene Kartenmaterial ist jedoch mit nur 23 Ländern eher gering.
Garmin Zūmo XT2 010-02781-10: Das Garmin zūmo XT2 Motorrad-Navi sticht durch sein ultrahelles 6-Zoll-HD-Touchdisplay und die vorinstallierte EU-Karte hervor. Besonders beeindruckt haben uns das Adventurous Routing für abwechslungsreiche Routen und die Möglichkeit zur Satellitenkommunikation mit dem inReach Mini 2. In unserem Vergleich überzeugt es auch mit seiner Langlebigkeit und dem praktischen visuellen Routenplaner.
Garmin Tread: Wir empfinden, dass das Garmin Tread Offroad-Navigationsgerät eine vergleichsweise große Displaygröße von 5,5 Zoll bietet. Außerdem ist es robust und wetterfest, was es für den Einsatz in verschiedenen Outdoor-Umgebungen geeignet macht.
Beeline BLD2.0_GMG: Das Beeline BLD2.0_GMG Motorrad-Navi punktet bei uns mit seinem großen internen Speicherplatz von 32 GB. Leider ist hier kein Geschwindigkeitsassistent integriert. Stattdessen begrüßen wir die Bluetooth-Funktion.
TomTom GO Classic 5": Mit dem Navigationsgerät GO Classic-5-Zoll von TomTom ist man immer auf dem letzten Stand was die Verkehrsinformationen angeht. Das Gerät ist mit Karten von 49 Ländern ausgestattet, die regelmäßig aktualisiert werden. Obwohl das Gerät robust ist, sollten potenzielle Käufer beachten, dass es nicht wasser- oder staubfest ist. Bei unserem Vergleich beeindruckte uns die gute Qualität und die Benutzerfreundlichkeit des Geräts.
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