Motorrad Rückenprotektoren: Arten, Tests und Auswahl

Rückenprotektoren für Motorräder sollen die Wirbelsäule vor Verletzungen schützen, die durch übermäßiges oder wiederholtes Bücken verursacht werden. Tatsächlich werden Motorrad Rückenprotektoren oft als eine der besten Investitionen in die eigene Gesundheit bezeichnet.

Wie man den richtigen Motorrad Rückenprotektor auswählt

Rückenprotektoren für Motorradfahrer sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Sportausrüstung. Aber es gibt viele verschiedene Arten dieser Motorrad Protektoren und viele, die nicht für den Zweck geeignet sind für den sie entwickelt wurden. Bei all den verschiedenen Rückenprotektoren die man am Markt kaufen kann, ist es wichtig den richtigen Motorrad Protektoren zu wählen.

Wenn es um Motorrad Rückenprotektoren geht weiß jeder, dass man sie braucht. Aber nicht jeder weiß, worauf man bei einem Qualitätsset achten muss. In diesem Artikel erfahren Sie einige Dinge, die Sie bei der Suche nach einem Motorrad Rückenprotektor oder einer anderen Art von Schutzausrüstung beachten sollten.

Den richtigen Rückenprotektor für Motorräder wählen

Eines der wichtigsten Dinge die Sie für Ihre Wirbelsäule tun können, ist das Tragen eines guten Motorrad Rückenprotektors. Bei der Suche nach dem besten Rückenprotektor für Ihr Motorrad müssen Sie einige Faktoren berücksichtigen: Kosten, Größe, einfache Installation, Unterstützung, Komfort und Haltbarkeit.

Vielleicht benutzen Sie schon seit einiger Zeit einen Motorrad Rückenprotektor. Aber wissen Sie wirklich, ob er Ihrem Rücken hilft oder ihn behindert? Wenn Sie sich immer noch nicht sicher sind, sollten Sie sich die folgenden Möglichkeiten ansehen, um den richtigen Rückenprotektor-Motorrad für Sie auszuwählen.

Was genau ist ein Rückenprotektor eigentlich?

Es gibt viele Arten von Rückenprotektoren. Von teuren, die Hunderte Euro kosten, bis hin zu einfachen Shorts. Ein Motorrad Rückenprotektor ist eine Schutzhülle, die unten und oben um den Rücken passt. Er hat in der Regel einen Gurt, der quer über die Brust verläuft und um den Hals gelegt wird.

Wenn Sie längere Zeit sitzen müssen, können Sie damit Verletzungen der Wirbelsäule und der Hüfte vorbeugen. Sie dienen aber ganz besonders der Sicherheit, wenn Sie einen gefährlichen Sport ausüben. Sie können auch verwendet werden, um zu verhindern, dass eine Person sich bei einem Sturz vom Motorrad verletzt.

Welcher ist der beste Motorrad Rückenprotektor für mich?

Die Wahl des richtigen Rückenprotektors für Motorräder ist ein entscheidender Ausrüstungsgegenstand, den Sie beim Training berücksichtigen sollten. Es kann auch ein Ausrüstungsteil sein, das einen großen Einfluss auf Ihre Gesund haben kann.

Der Markt ist überschwemmt mit Rückenprotektoren-Motorrad und es gibt eine Vielzahl von Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen zur Unterstützung Ihres Körpers anbieten. Es kann jedoch schwierig sein zu wissen, wo man beim Kauf eines neuen Satzes von Motorrad Rückenprotektoren anfangen soll. Wenn Sie den besten Protektor kaufen wollen, ist nicht der Markenname das Wichtigste, sondern die Qualität des Materials.

Was funktionieren Protektoren? Welche Arten und Unterschiede gibt es?

Protektoren oder zunehmend auch Airbags in Westen / Jacken bieten gutem Schutz und können schwere Verletzungen verhindern oder deren Ausmaß reduzieren. Sie absorbieren den Aufprall, verteilen die Aufprallenergie und schützen empfindliche Körperbereiche wie Wirbelsäule, Gelenke und Organe.

  • Rückenprotektoren: Der Rückenprotektor ist ähnlich zum Schildkrötenpanzer. Während die Schildkröte schwer an ihrem „Panzer“ zu tragen haben, sind Rückenprotektoren leicht und vereinen Aufprallschutz mit gutem Tragekomfort.
  • Motorradjacken, die nicht von Haus aus einen Rückenprotektor mitbringen, sind meist für seinen Einsatz schon vorbereitet. So muss man nur die Rückentasche mit einem geprüften Einschubprotektor in passender Größe „füllen“.

Ein Protektor sollte die Vorgaben die DIN EN 1621-1 (Gelenkprotektoren) oder EN 1621-2 (Rückenprotektoren) erfüllen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, vor dem Kauf auf die CE-Kennung zu achten.

Tipps für die Auswahl:

  • Darauf achten, dass der Rückenprotektor nach der Norm EN 1621-2 (Rückenprotektor Motorrad) geprüft ist.
  • Es gibt Protektoren in zwei unterschiedlichen Schutzklassen. Protektoren der Schutzklasse 2 sind wegen der besseren Dämpfung den nur noch selten angebotenen Klasse-1-Protektoren vorzuziehen.
  • Separat anzulegende Protektoren werden in unterschiedlichen Größen angeboten.

Airbagssyssteme:

Bei den Zusammenstößen schützen Airbag-Jacken oder Airbag-Westen den Fahrer vor allem im Brust- und Rückenbereich und bieten daher ein großes Schutzpotenzial. Laut Tests wohl sogar mit Vorteilen gegenüber konventionellen Protektoren in althergebrachter Protektorenjacke. Vor allem der Schutzbereich am Rumpf ist wohl größer als bei den üblichen Motorradkombis.

Laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz) sind viele Airbag-Systeme mittlerweile ausgereift. Hersteller wie Alpinestars, Dainese oder Helite bieten Produkte zum Drüber- oder Drunterziehen an. Unterschiede gibt es bei der Anzahl den zu schützenden Bereichen und Kammern sowie die Art der Auslösung.

Wie funktioniert der Airbag?

Die neue Systeme blasen Luftkissen elektronisch gesteuert auf - im Gegensatz zu mechanisch, bei denen eine Reißleine des Systems am Fahrzeug befestigt wird. Die Reißleine löst den Airbag von Helite ab einer Zugkraft von 30 kg aus. Der elektronische Airbag misst Bewegungen mehrfach in der Sekunde (GPS) und erkennt gefährliche Situationen mittels Sensorik - löst in Millisekunden dann entsprechend aus.

Wenn sich die Weste in einer gefährlichen Fahrsituation öffnet, kann man diese wiederverwenden, wenn die Weste schadensfrei ist. Die Kapsel für die CO2-Zufuhr und die Reißleine können nachgekauft und ersetzt werden.

Elektronisches Airbag System

  • Airbag wird elektronisch ausgelöst und aufgeblasen
  • Eine Installation am Motorrad ist nicht nötig
  • Das System funktioniert über GPS-System sowie Algorithmus
  • Die Vorrichtung muss regelmäßig geladen werden.

Protektorenjacke

Protektorenjacken dienen dem Schutz unterschiedlicher Körperregionen wie Brustkorb, Ellenbogen oder Schulterblättern. Prinzipiell sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Begriff „Protektor“ geschützt ist und im Allgemeinen nur im Motorradsport verwendet werden darf. Die Protektorenjacke kommt in vielerlei Bereichen zum Einsatz. Allem voran im Motorradsport. Darüber hinaus dient die Protektorenjacke als relevantes Sicherheitsfeature innerhalb unterschiedlicher sturzgefährdender Sportarten. Hierzu zählen Snowboarding, Inlineskating, Downhill und Dirtbike sowie Motocross.

Prinzipiell bieten sich die Schutzjacken für Profi- wie auch für Hobbysportler an. Detaillierte Tests erläutern, inwiefern Protektorenjacken schützen. Generell sind die Spezialjacken mit Protektoren in unterschiedlichen Bereichen ausgestattet. So gibt es maßgeschneiderte Jacken für Downhill, BMX oder MTB, Snowboarding oder Skifahrer. Zudem gibt es umfangreiche Modelle speziell für Motorrad- und Motocrossfahrer. Jacken für Frauen verfügen zumeist über eine andere Ausstattung als Modelle für Männer.

Die Möglichkeiten für einen unabhängigen Test von Protektorenjacken sind begrenzt. In diesem Zusammenhang sind Vergleiche erforderlich, die mithilfe einer Testumgebung erzielt werden. Die Möglichkeiten für diesbezügliche Vergleiche beziehen sich vor allem auf den Tragekomfort. Die Kriterien für einen Vergleich unterschiedlicher Protektorenjacken sind in der Regel unabhängig von der Jackenart. Im Fokus steht der Sicherheitsaspekt. Zu den weiteren Kriterien zählen die Verarbeitung und das verwendete Material. Eine Protektorenjacke ist mit mehreren Sicherheitselementen ausgestattet. Dennoch darf sie nicht zu schwer sein und den Träger keinesfalls in der Bewegung einschränken.

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