Das Trubachtal und die Fränkische Schweiz sind für Biker ein absolutes Highlight. Die Fränkische Schweiz bietet Bikern ursprüngliche Natur, schmale Täler, sonnige Wiesen und tollen Fahrspaß.
Abwechslungsreiche Touren, historische Städtchen und Dörfer, fränkische Küche, das sind schon drei Gründe ins Trubachtal zu kommen. Es warten aber noch weitaus mehr urige Einkehrmöglichkeiten und Unterkünfte im Trubachtal auf Sie! Wir laden Sie ein, ihre Unterkunft im Trubachtal zu suchen: Hier im Trubachtal gibt es gute Häuser für Gruppen aller Art. Motorradgruppen sind herzlich willkommen und das Trubachtal ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihre Touren.
Viele wohlgeformte Kurven laden Sie ein zu einer Motorradtour im steten Rhythmus nach rechts, nach links. Atmen Sie die saubere frische Luft - durchzogen von frisch gemähten Gras, nach frischer Erde in vollen Zügen ein und genießen Sie ihre Auszeit…
Nur an den Wochenenden ist wegen der großen Beliebtheit der Fränkischen Schweiz auf den Hauptverkehrsstrecken (Wiesenttal, Trubachtal) mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen. Weichen Sie deshalb, wenn es irgendwie geht, auf die Wochentage aus. Und eine Bitte noch: vermeiden Sie aggressives Fahren!
Bei den Motorradfahrern besonders geschätzt sind die vielen Biker-Treffs in der Fränkischen Schweiz. Der über die Grenzen Frankens weit hinaus bekannteste Treffpunkt für Motorradfreunde ist die Kathi in Heckenhof.
Die Fränkische Schweiz - Ein Paradies für Motorradfahrer
Die Fränkische Schweiz ist Frankens bekanntestes Motorradparadies, das wir von Würzburg aus über Schleichwege durch den Steigerwald erreichen. Am Nachmittag geht es durch stille und kurvenreiche Nebenstraßen, wo wir an alten Mühlen, stolzen Burgen und weißen Kalkfelsen vorbei kommen. Älteste der fränkischen Schweiz aus dem Jahre 1010. Auf dem Weg zur Cafepause cruisen wir durch das Ailsbachtal und über Waischenfeld ins Tal der Wiesent, das sich in Richtung Forchheim öffnet.
Die Fränkische Schweiz ist für Biker ein absolutes Highlight. Rasante Serpentinenstrecken wechseln sich ab mit idyllischen Talfahrten, bei denen sich Landstraßen kurvenreich entlang kleiner Flüsse schlängeln. Dank des ländlichen Charakters sind die meisten Strecken mit dem Motorrad entspannt zu fahren. Viele wohlgeformte Kurven laden Sie ein zu einer Motorradtour im steten Rhythmus nach rechts, nach links.
Routen Hinweise
Die Fränkische Schweiz bietet eine Fülle an motorradfahrerischen Highlights. Die meisten Strecken sind geruhsam und entspannt zu fahren. Wohlgeformte Kurven laden ein zu einer Fahrt im steten Rhythmus, immer gleichmäßig nach rechts, nach links.
Den Motorradfahrer erwarten traumhafte Strecken. Zahlreiche kleine und verkehrsarme Landstraßen führen kurvig und landschaftlich abwechslungsreich über Höhen und durch Täler und das Auge wird mit immensen Sehenswürdigkeiten verwöhnt. Damit beschrieb er eine vielfältige Region Frankens, voll lieblicher Täler, bizarrer Jurafelsen, gewundener Flussläufe, dichter Wälder, Tropfsteinhöhlen und idyllisch gelegener Burgen und Dörfer.
Um einen guten Überblick über die Motorradtour Fränkische Schweiz zu bekommen, haben wir alle angesprochenen Orte fett markiert. Entweder nutzt du für die Tourplanung eine klassische Landkarte, einfach den Google-Routenplaner oder spezielle Reise-Apps fürs Motorrad. Wenn du sie in den Google-Routenplaner oder deine Reise-App eingibst, kannst du die große Schleife sehr gut nachvollziehen. Wer den klassischen Atlas bevorzugt, sucht im Inhaltsverzeichnis zunächst nach der Ortschaft „Ebermannstadt“.
Ziehe dann eine Linie nach Süden, bis sich diese mit dem Breitengrad durch Erlangen schneidet. Nach Norden ziehst du die Linie hoch bis zum Breitengrad, der durch Lichtenfels führt. Für eine ganz große Runde, mit zahlreichen Abstechern zu den Sehenswürdigkeiten musst du ca. 400 km einplanen. Hier empfiehlt sich eine Mehrtagestour.
Deine Tour könnte somit im Süden in „Lauf an der Pegnitz“, nahe Nürnberg, beginnen. Über die Ortschaften „Schnaittach“, „Siegersdorf“, „Simmelsdorf“, „Hiltpoltstein“ und „Trubach“ würdest du dich dem Herz der Fränkischen Schweiz nähern. Wie gesagt, für eine große Runde bist du gut 7 Stunden unterwegs und müsstest zahlreiche Sehenswürdigkeiten einfach links liegen lassen.
Klar, die Fränkische Schweiz mit dem Motorrad zu bereisen, bedeutet zunächst einmal, kurvige Landstraßen entdecken, die sich entlang von Flüssen durch bizarr anmutende Täler und Felslandschafen schlängeln. Hier trifft zu: Der Weg ist das Ziel. Jedoch solltest du auch genügend Rastpunkte einplanen. Denn so triffst du auf zahlreiche historisch Bauwerke, Ruinen, Höhlen, Burgen und Altstädte mit langer Tradition.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Wir haben für die Motorradtour Fränkische Schweiz eine Route gewählt, die das Beste aus beiden Welten enthält. Im Wechsel genießt du das Motorradfahren und nimmst dir Zeit für die gemütliche Einkehr oder betrachtest die Sehenswürdigkeiten. Wir gehen davon aus, dass du über „Bamberg“ in diese schöne Region einfällst und raten zunächst, nichts wie runter von der langweiligen A73. Denn bereits hier beginnen die verwinkelten Straßen und Ortschaften, die zum Entschleunigen der Zeit einladen.
Du amüsierst dich noch über den Ortsnamen „Strullendorf“, da kommst du mit dem Motorrad schon in „Buttenheim“ an. Du fragst dich, was dieser Ort mit deiner Motorradhose zu tun hat? Ganz einfach. Hier steht das Levi Strauss Museum. Richtig. Der Mann, der als Erfinder der Jeans gilt und die Modewelt revolutioniert hat.
Was Sie schon immer über Jeans wissen wollten!Das erfahren Sie in Buttenheim, inmitten der Fränkischen Schweiz! Das Geburtshaus des späteren erfolgreichen Unternehmers und Entdeckers der weltberühmten blauen Hosen wurde zu einem unterhaltsam informativen Museum über die Entstehung und Geschichte der Jeans ausgebaut.
Die Motorradtour Fränkische Schweiz geht weiter und führt von „Eggolsheim“ in Richtung „Weilersbach“. Wer möchte, macht kurz halt und genießt den Ausblick vom „Burgstall Retterner Kanzel“. Das ist auch ein Eldorado für MTB Fahrer, die hier die Abfahrt in Richtung „Forchheim“ genießen.
Dermaßen von der Natur angeheizt, geht es weiter nach „Weilersbach“ und „Kirchehrenbach“, wo uns die schöne „Walberla“ empfängt. Nein, dabei handelt es sich um keine Gasthauswirtin, sondern eine frühgeschichtlich besiedelte Ehrenbürg. Diese besteht aus dem 532 Meter hohen Rodenstein und eben dem 512 Meter hohen Walberla. Von Frankens Kultberg aus kannst du eine grandiose Aussicht genießen.
Falls du ein Faible für Batman hast, der sich in seiner Jugend ja ebenfalls gerne in Höhlen herumgetrieben hast, bist du in und um „Ebermannstadt“ genau richtig. Mit der „Frauenhöhle“, „Engenreuther Höhle“, „Doktorhöhle“ und natürlich der bekannten „Binghöhle“ befinden sich gleich vier dieser Naturspektakel in nahem Umfeld.
Nach so viel Abkühlung in den Höhlen aber schnell wieder in die Sonne, rauf aufs Motorrad und zu einer Schleife abseits der Schleife. Warum? Weil dich eine kleine Runde um Ebermannstadt vom Trubachtal in das wunderschöne Wiesenthal bis zur Behringermühle führt. Unter Motorradfahrern gilt diese Schleife als Sahnehäubchen-Strecke.
Hier müssen Bierliebhaber stark sein, den nicht umsonst hat es die Ortschaft mit ihren Brauereien ins Guinessbuch der Rekorde geschafft. Wir widerstehen aber (vorerst) dem edlen Hopfensaft und machen uns auf zum „Hugoturm“. Erst mal nicht schlecht, aber noch beeindruckender ist das nur wenige Kilometer westlich gelegene „Schloss Greifenstein“, der Stammsitz der Schenken von Stauffenberg (Eintritt: 4 Euro). Dort findet sich auch eine Burgklause mit Biergarten, wo fränkische Spezialitäten und Kuchen kredenzt werden. Dazu steuern wir mit dem Motorrad die Ortschaft „Heckenhof“ an und blicken auf das „Kathi Bräu“.
Motorradtouren in Franken ohne einen Besuch im Bikertreffpunkt „Kathi Bräu“ einzuplanen, das geht irgendwie gar nicht. Jetzt die Motorradjacke runter, locker über die Stuhllehne gehängt und luftig geht es bei einer leckeren Brotzeit oder warmen Kleinigkeiten zur Sache. Für Motorradfahrer gilt zwar im Besonderen die Maxime „don’t drink and drive“. Wer jedoch nur ein kleines Bierchen trinkt und das „Kathi-Leicht“ mit 40 % weniger Alkohol, aber 100 % Geschmack wählt, der dürfte keine Probleme bekommen.
Mit anderen Bikern wird noch ein bisschen gefachsimpelt, vielleicht sogar über unsere Beiträge im Magazin. Zum Beispiel, welche Motorradtaschen & Rucksäcke sich für Touren eignen und was bei Erster Hilfe zu beachten ist.
Wir nähern uns dem nördlichsten Punkt der Schleife und haben dabei „Hollfeld“ hinter uns gelassen. Nun erwartet uns in „Wonsees“ der faszinierende Felsengarten. Die bizarren Felsformationen im Buchenhain Sanspareil lassen einen Stauen. Die Natur selbst war hier die Baumeisterin. Der Morgenländische Bau und das Felsentheater im Buchenhain sind bis heute erhalten. In der Fantasie laufen hier ganz eigene „Bayreuther Festspiele“ ab.
Wer möchte, kann jetzt tatsächlich einen Abstecher nach „Bayreuth“ machen und sich das Festspielhaus ansehen. Wir bleiben indessen auf unserer Route und machen uns auf in das malerische „Kleinziegenfelder Tal“. Dort, wo hoch aufragende Kalksteinfelsen uns auf der Route Spalier stehen, kommen wir nochmals ins Schwärmen. Ein Eldorado für Kletterfans, aber auch das reine Betrachten während der Fahrt hinterlässt spürbaren Eindruck.
In „Scheßlitz“ treffen wir auf ein malerisches Stadtbild mit vielen hübschen Bürgerhäusern und der „Giechburg“. Von dort oben erfreuen wir uns über einen schönen Blick auf das Bamberger Land. Denn ganz in der Nähe hatten wir unsere Motorradtour Fränkische Schweiz ja begonnen.
Bevor wir den Ausgangspunkt erreichen, steht mit dem Besuch der Gemeinde „Litzendorf“ noch eine folgenschwere Entscheidung an. Hier gibt es in direktem Umfeld gleich fünf Brauereien, die Biere, eines leckerer als das andere brauen. Das bedeutet: Soll man die Tour beenden und über „Bamberg“ und die A37 Richtung Heimat düsen - oder, das eine oder andere Bierchen verköstigen, dann ab in ein Motorradhotel Fränkische Schweiz und am nächsten Tag noch einen Urlaubstag dranhängen?
Wolfgang Ambros hat sich in seinem Kultsong „Schifoan“ eine ähnliche Frage gestellt und wir wissen ja, wie glücklich die Entscheidung ausfiel.
Bei Ebermannstadt liegt ein wichtiger Knotenpunkt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind rundherum konzentriert, die Burg Feuerstein, der Kurort Streitberg mit seinen Schnapsbrennereien, die Ruinen Streitburg und Neideck und die Binghöhle mit ihren bizarren Tropfsteingebilden.
Wir befinden uns im Wiesenttal: Tief eingeschnitten präsentiert sich das Tal, das an vielen Stellen von hoch aufragenden Felsen flankiert wird. Eine Besonderheit ist die Ehrenbürg, auch „Walberla” genannt. Schon seit frühgeschichtlicher Zeit ist sie besiedelt. Die Ehrenbürg besteht aus dem 532 Meter hohen Rodenstein und dem 512 Meter hohen Walberla, das von einer im 17. Jahrhundert errichteten Kapelle gekrönt wird - landläufig wird aber die gesamte Ehrenbürg Walberla genannt. Heute ist sie Frankens Kultberg, zu dem man sommers wie winters gerne pilgert.
Vorbei an Streuobstwiesen, die aufwendig gepflegt werden und aus deren Ernte die feinsten Obstbrände entstehen, geht es nordwärts auf Landstraßen, die sich durch eine ungemein grüne Landschaft schlängeln. Einladend sind die Dörfer mit ihren typischen Fachwerkhäusern und den privaten Brauereigaststätten, die es zuhauf gibt. In Buttenheim konkurrieren gleich zwei miteinander, „St. Georgen Bräu” und „Löwenbräu”.
Viel Kultur ist in diesem Landstrich geboten. In Memmelsdorf beeindrucken eine überreich dekorierte barocke Pfarrkirche und Schloss Seehof. Das imposante, im Stil des Rokoko gestaltete Bauwerk war die ehemalige Sommerresidenz und das Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe.
Und dann geht es mitten hinein in den Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura, wo sich die Traum-Motorradstrecken nur so aneinanderreihen. Das schmale Ellertal ab dem Bierdorf Litzendorf besticht durch eine extrem kurvenreiche Bergauffahrt mit herrlichen Ausblicken. Bei Wonsees verlockt der malerische Felsengarten Sanspareil zu einem Zwischenstopp. Dieser Schatz der Gartenkunst ist der Bayreuther Markgräfin Wilhelmine zu verdanken.
Auf sehr gut ausgebauter, kurvenreicher Landstraße geht es ins Herz der Fränkischen Schweiz, dorthin, wo ein Tal neben dem anderen die hellen Kalksteinfelsen durchzieht. Drei Täler kommen in dem kleinen Flecken Behringersmühle, einem Ortsteil von Gößweinstein, zusammen, das Wiesenttal, das Ailsbachtal und das Püttlachtal. Alle sind sie idyllisch von grünen Hängen eingerahmt. Kurve an Kurve in herrlich gleichmäßiger Abfolge folgt die Strecke dem Lauf der Flüsse, alte Mühlen und Wehre ziehen an uns vorbei.
Bei Heiligenstadt i.OFr. biegt ein weiteres Tal von besonderem Reiz ab, das Leinleitertal. Da wir uns auf der Route der Burgenstraße befinden, ragen oben auf felsigen Bergspornen mittelalterliche Burgen empor. Meist beeindruckend enge und steile Auffahrten führen hinauf zur hochmittelalter lichen Adelsburg Rabenstein in Ahorntal, zur Burg Pottenstein oder der mit Zinnen und Giebeln bewehrten Burg Gößweinstein.
Überall begleiten steil aufragende Kletterfelsen, an denen sich Freikletterer tummeln, die Fahrt und Höhlen mit bizarren Tropfsteingebilden laden zu Stopps ein. Nicht minder kurvenreich gestalten sich das Aufseßtal und das Trubachtal. Auch hier thronen majestätisch alte Gemäuer wie Burg Egloffstein auf den Felsmassiven. Und weiter im Süden bereichern die Orte Gräfenberg und Weißenohe, wo ein allseits bekanntes Klosterbier gebraut wird, die Fränkische Schweiz-Rundfahrt.
Effeltrich mit der romantischen Wehrkirche St. Georg ist bekannt dafür, dass die Frauen selbst an gewöhnlichen Wochentagen ihre aufwändig verzierten Trachten tragen.
Bierbrauereien-Tour durch Franken
Wie viele Bierbrauereien gibt es in Franken? 380. Kaum zu glauben, aber wahr. In Hof geht es los. Falls Sie die Biere der fünf Hofer Brauereien probieren möchten, sollten Sie das unbedingt am Abend vorher tun. Sonst hätten Sie gewisse Schwierigkeiten, die unzähligen Kurven auf der Strecke von Naila über Bad Steben und Teuschnitz nach Ludwigsstadt unter einen Hut zu bringen.
Also am besten in oder bei Hof übernachten, durch seine Straßen bummeln und zwischendurch das eine oder andere Bier zischen. Hof brannte 1823 komplett ab und wurde im Biedermeierstil neu errichtet. Die B 173, die Frankenwaldstraße, bringt uns aus Hof hinaus, in Naila biegen wir rechts ab, dann beginnt die oben erwähnte Kurvenstrecke. Viel Spaß, viel Gas. Die Fahrbahnbeschaffenheit wechselt, ebenso die Kurvenradien und die damit verbundenen Schräglagen. Erster Stopp in Ludwigsstadt.
Dort steht in der Kronacher Straße die Jahns-Brauerei. Verglastes Sudhaus, glänzende Kupferkessel. „Schluss mit durstig“ lautet der Slogan der 1871 von Christoph Jahn gegründeten Brauerei. Alte Traditionen, Familienbetriebe - fast jede fränkische Brauerei hat eine tief verwurzelte Geschichte. Kein Wunder: In früheren Zeiten brauten viele Gastwirte ihr Bier selbst, um die Kosten zu senken und um „ihrem“ Bier eine eigene Geschmacksnote zu geben.
Ludwigsstadt, Tettau, Coburg. Coburg, die Stadt mit der Versicherung. Aber auch die Stadt mit den zwei Brauereien. Anton Sturm und Scheidmantel heißen sie. 1833 gegründet, darf sich Sturm „ Erste Coburger Exportbrauerei“ nennen. Nur ein Jahr später braute Scheidmantel sein erstes Bier, heute sind beide Unternehmen unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei im benachbarten Kulmbach vereint. Selbstverständlich ist auch Coburg eine Stippvisite wert.
Ein Stück Bundesstraße bringt uns nach Lichtenfels, wo in der Kronacher Straße früher die Brauerei Wicklespeter-Mahr Bier herstellte. Früher, denn inzwischen wurde der Betrieb eingestellt. Eine Folge des Preisdrucks, dem gerade die kleinen Brauereien ausgesetzt sind. Die Großen der Branche versuchen, ihre Marktmacht auf Kosten der Familienbetriebe zu vergrößern.
Von Lichtenfels steuern wir das Motorrad nach Westen hinüber nach Gleußen, klinken uns ein kurzes Stück in die B 4 ein, um diese auf der Höhe von Kaltenbrunn wieder zu verlassen. Die nächste Etappe ist mal wieder eine richtige Motorradetappe. Von Untermerzbach nach Rattelsdorf folgt die Straße eng dem Lauf des Flüsschens Itz und vollführt dabei so manchen interessanten Bogen. Das Resultat sind Kurven jeglichen Kalibers, verbunden mit astreinen Schräglagen. Rattelsdorf mit seinen hübschen Fachwerkhäusern lädt zum Stadtbummel ein.
Weiter geht die Kurverei über Baunach, Kirchlauter und Köslau hinab an den Main nach Ebelsbach. Dieser schmucke Ort hält nicht nur einen reizenden Kern bereit, dort wartet auch die Klosterbrauerei in der Georg-Schäfer-Straße. Seit 1735 wird dort Bier gemacht. Pils sowie Dunkelbier. Der Geschmack? Hmmmmm… Denn das deutsche Bier unterliegt dem Reinheitsgebot. Das heißt, es darf nur die magischen Vier enthalten: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser.
Das letzte Stück unserer Bier-Tour verläuft ruhig und entspannt am Ufer des Mains entlang. Über Zeil gelangen wir nach Haßfurt, der Heimat von Hiernickel-Bräu. Von 1799 bis 2000 wurde hier Bier gemacht, bis auch diese Traditionsbrauerei den Gesetzen des Marktes nachgeben musste. Was jedoch nicht heißt, dass man abends in Haßfurt kein Bier trinken kann. Die direkt am Main sowie am Fuße der Haßberge gelegene Kreisstadt gefällt durch ein gemütliches Zentrum mit vielen mittelalterlichen Gebäuden und noch mehr Bars, Kneipen und Straßencafés. Ein unbedingtes Muss ist ein Bummel entlang der Mainpromenade, dem würdigen Abschluss dieser Tagestour.
Jedes Bier in Deutschland darf nur aus denselben vier Zutaten bestehen. Woher kommt dann der unterschiedliche Geschmack? Zum Beispiel mit welcher Temperatur wie lange erhitzt wird. Oder Quelle und Mineralgehalt des Wassers.
Hof - Naila - Bad Steben - Teuschnitz - Ludwigstadt - Tettau - Coburg - Lichtenfels - Gleußen - Rattelsdorf - Baunach - Kirchlauter - Köslau - Ebelsbach - Zeil - Haßfurt (ca.
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