Motorrad Tipps für Anfänger: Ein umfassender Leitfaden für den sicheren Start

Die Entscheidung, ein motorisiertes Zweirad beherrschen zu wollen, ist ein aufregender Schritt. Doch es ist wichtig zu verstehen, was das bedeutet. Motorradfahren ist anders als andere Hobbys. Fehler können dramatische und schmerzhafte Folgen haben. Dir sollte klar sein, worauf du dich einlässt!

Motorradfahren ist nicht etwas, das man einfach einmal so ausprobiert. Jeder kleinste Fehler hat unheimliche Folgen. Du musst unbedingt wissen, was du tust! Das ist kein Computerspiel, du hast nur ein Leben.

Alles, was du auf einem Motorrad oder Roller tust, spielt sich in einer Dimension von Kräften und deren Auswirkungen ab, die ungeschützt bisher nicht erlebte Größe erreichen. Der Mensch wurde von der Evolution für eine Wahrnehmung bis 36 km/h gerüstet und der menschliche Körper kann ohne Protektoren maximal Stürze in diesem Geschwindigkeitsbereich (bestenfalls) glimpflich wegstecken.

Vorsicht Leistung!

Du hast es hier mit der Kraft von bis rund 15 Pferden zu tun, selbst wenn du in einer kleinen Motorrad-/Rollerklasse unterwegs bist. Du musst diese 15 Mustangs kontrollieren, sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen als auch in der Kurve! So nebenbei warten diese 15 Pferde (und oft auch viel mehr!) in einem Ding, das einmal mindestens um die 100 Kilogramm hat. Selbst durchtrainierte Körperkraft ist schwächer. Schon zu Beginn sollte also klar sein: das kannst du nicht mit Körperkraft kontrollieren.

Du musst lernen, all das mit der Bedienung der dafür vorgesehenen Bedieneinrichtungen zu steuern! Niemand kommt auf die Idee, beim Bremsen eines Autos die Autotür zu öffnen und mit den Schuhen am Asphalt zu bremsen. Und genau so ist es am Motorrad, nur dass jeder Fehler wesentlich schmerzhaftere Konsequenzen haben kann. Du kontrollierst die grundlegendsten Aktionen über die Bedienhebel, den Lenker und den Gasgriff. Deine Körperkraft nützt dir überhaupt nichts, wenn du 170 Kilogramm aus 50 km/h oder höher stoppen willst. Da hilft nur die richtige Handhabung der Bremse!

Deshalb erinnere dich an das oberste Prinzip: Du probierst hier nichts, sondern du kontrollierst.

Die ersten Schritte

Hast du dich also für ein Fahrzeug zum Probieren entschieden, versuche die erste Übung! Nimm dein Gerät vom Ständer und schiebe es ohne Motor ein paar Meter. Du musst auch imstande sein, dein Eisen bei abschüssigen Parkplatzsituationen kontrolliert ohne Motor zu bewegen. Denn solche gibt es. Außerdem bekommst du auf diese Weise eine Dimension, ein Gefühl dafür, wie viel Masse du IMMER kontrollieren können musst.

Nutze auch beim Schieben die Bremshebel zum kontrollierten langsamer Werden oder Stoppen der Fahrzeugmasse. Schon bei dieser Übung kannst du die Feinmotorik und Feinsensorik deiner Finger verbessern. Jede Bremsung sollte weich und bewusst erfolgen.

Passt du zum Fahrzeug? Passt das Fahrzeug zu dir?

Wenn du nicht gut Fahrradfahren kannst (kannst du zum Beispiel nicht freihändig fahren), dann wirst du vorsichtiger und mehr trainieren müssen. Du wirst anfangs noch länger brauchen um das Balancieren, also das Geleichgewicht Halten in langsamen Geschwindigkeiten, zu beherrschen. Und du wirst auch länger brauchen, die Sinneseindrücke in höheren Geschwindigkeiten richtig zu verarbeiten. Wenn sich dein Körper oder dein Kopf gegen das Fahren in Schräglage wehrt, dann musst du daran arbeiten, es ist nämlich absolut notwendig sich in die Kurve zu legen!

Deshalb sei empfohlen: Wenn du nicht Fahrradfahren kannst, probiere zu Beginn die kleinste Motorrad- und Rollerklasse, landläufig als Mopedklasse bezeichnet, also etwa mit einem Verbrennungsmotor bis 50 Kubikzentimeter! Diese Geräte sind leichter und der Motor nicht so gefährlich stark. Für absolute Anfänger reicht die Bauarthöchstgeschwindigkeit von 45 km/h vorerst aus. Wenn du so ein Gerät beherrscht, kannst du auf ein stärkeres umsteigen.

Ob das Fahrzeug zu dir passt, hängt nicht nur von Gewicht und Motorleistung ab, sondern auch von der Sitzhöhe. Du solltest im Sattel zumindest mit beiden Fußballen den Boden berühren können. Automatik oder Gangschaltung.

Automatik oder Gangschaltung

Du hast den Motor noch nicht einmal gestartet. Aber schon jetzt sollten dir einige Punkte bewusst sein: Motorräder funktionieren meist mit einem Schaltgetriebe, Roller haben eine Art Automatikgetriebe, meist Variomatik genannt. Schaltgetriebe sind schwieriger zu bedienen, weil man während der Fahrt viel mehr zu tun und zu kontrollieren hat. Absolute Anfänger sollten vielleicht mit einem Automatikroller beginnen, um die grundlegenden Erfahrungen zu machen und sowohl das Hirn als auch den Körper an das kontrollierte Bewegen auf der Straße zu gewöhnen.

Das Wegfahren

Du weißt also, wie du dein Fahrzeug bedienst. Das erfährst du in der Betriebsanleitung oder es hat dir jemand erklärt oder du liest es hier in unserer Motorradfahren lernen-Serie. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass bei den meisten Rollermodellen (Vorsicht bei Elektromodellen!) die Vorderradbremse mit dem rechten Handhebel und die Hinterradbremse mit dem linken bedient werden. ALSO GENAU UMGEKEHRT ALS BEI DEN MEISTEN FAHRRÄDERN!

Das kontrollierte Bremsen solltest du vor dem Wegfahren können. Ab nun bist du in der Phase, wo du leichter und sicherer lernst, wenn jemand dabei ist, der dir hilft. Jede Beschleunigung kontrollierst du bei Automatikrollern in erster Linie über den Gasgriff, wobei du die Hinterradbremse als Unterstützung mit benutzen kannst. Es geht jetzt einmal nur darum, dass du kontrolliert aus dem Stillstand beschleunigst, in Balance bleibst und kontrolliert wieder stehen bleibst. Übe das so lange, bis jede Aktion absolut selbstverständlich passiert!

Das heißt, du darfst nicht probieren und reagieren. Du solltest bald einmal vorwegnehmen: Wenn ich den Gasgriff so viel drehe, dann beschleunigt das so und so viel. Da jedes Gerät die Beschleunigungskraft unterschiedlich entwickelt (das nennt man Gasannahme), kannst du dir angewöhnen, vor dem Wegfahren die Hinterradbremse fest zu ziehen. Du übst jetzt, dass du mit dem Gasgriff eine bestimmte Drehzahl halten kannst. Solltest du keinen Drehzahlmesser haben, bist du auf dein Gehör und deine Wahrnehmung der Vibrationen angewiesen. Bei Mopeds kannst du in der Ebene zum Beispiel die halbe Drehzahl anlegen, also über den Gasgriff einstellen. Bei stärkeren Motoren stellst du entsprechend weniger Drehzahl ein. Du bekommst so ein Gefühl für den Zusammenhang zwischen Gasgriffstellung und Drehzahl, auch das muss geübt werden und selbstverständlich passieren.

Löst du jetzt vorsichtig die Hinterradbremse, bestimmst du durch die Art, wie langsam du das machst, wie viel das Fahrzeug beschleunigt. Du lernst auf diese Weise immer besser, die Aktionen deiner beiden Hände und das Ergebnis zu koordinieren. Du spürst auch, um wie viel mehr Motorleistung (also Gasgriffdrehung) du brauchst um zu beschleunigen, als im Gegensatz dazu um die Geschwindigkeit zu halten.

Außerdem solltest du dir ziemlich bald abgewöhnen, die Füße zum Abstützen während der Fahrt zu verwenden! Die Füße gehören während der Fahrt beim Motorrad auf die Fußrasten oder beim Roller auf das Trittbrett! Beim Stehenbleiben musst du dich natürlich mit zumindest einem Fuß abstützen. Beobachte dich deshalb beim Stehenbleiben. Bist du gerade oder kippst du in eine Richtung? Mit entsprechender Übung wird auch das gerade Stehenbleiben immer selbstverständlicher gelingen.

Wenn du grundsätzlich beim Stehenbleiben den Lenker gerade hältst, erhöhst du die Chance, dass du und dein Motorrad genau senkrecht sind, enorm. Vertraue darauf, dass dein Gleichgewichtssinn nach und nach den Rest quasi automatisch erledigt!

Es ist natürlich auf Motorrädern schwieriger, weil du dich zusätzlich zu den Herausforderungen, die bisher beschrieben wurden, auch noch um das gefühlvolle Einkuppeln und das Einlegen des richtigen Gangs kümmern musst. Außerdem: Wenn dein rechter Fuß mit dem Bremsen des Hinterrads beschäftigt ist und du beim Stehenbleiben nach rechts kippst, wirst du einen hektischen Moment erleben, weil du dich ja mit dem rechten Fuß nicht abstützen kannst, wenn er bremst. Deshalb ist das absolut kontrollierte Bedienen der Vorderradbremse noch wichtiger.

Nimm dir beim Lernen für all das Zeit! Denke auch daran, dass du irgendwann auch bergauf wegfahren können musst. Dafür brauchst du natürlich wesentlich mehr Drehzahl und bereits eine kontrollierte Bedienung der Kupplung!

Motorradfahren lernen: Häufige Anfängerfehler und wie man sie vermeidet

Natürlich träumen viele Anfänger auf dem Motorrad von einem fehlerfreien Start ins neue Hobby. Wer will nicht einfach aufsteigen, seine Maschine perfekt beherrschen und mit bester Haltung die Kurven nehmen, um ein anerkennendes Kompliment von erfahreneren Bikern zu hören? Wenn ihr wie ein Profi im Sattel sitzen wollt, hilft vor allem eins: viel Übung und Routine!

Hier sind einige häufige Anfängerfehler und Tipps, wie man sie vermeidet:

  • Falsche Kurvengeschwindigkeit: Anfänger passen Kurvengeschwindigkeit oft nicht korrekt an oder sie wählen Fahrtlinie und Blickführung nicht optimal. Um mit dem Motorrad richtig Kurven zu fahren, fährt man mit einer angemessenen Geschwindigkeit in die Kurve ein, indem zuvor gleichmäßig abgebremst wird.
  • Ungeeignete Kleidung: Neulinge mit kurzen Shorts, T-Shirts oder sogar Flip-Flops auf der schweren Maschine. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung. Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose. Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt.
  • Motorrad nicht rangieren können: Ein falscher Winkel und das Motorrad verliert seine Balance.
  • Falsches Blinken: Die einen vergessen komplett zu blinken, die anderen stellen den Blinker nach dem Abbiegevorgang nicht wieder aus. Fahranfänger auf dem Motorrad sollten unbedingt darauf achten, sich das korrekte Blinken anzugewöhnen.
  • Überschätzung der eigenen Fahrkünste: Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant.
  • Verkrampfte Körperhaltung: Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.
  • Fahren mit Beifahrer ohne Übung: Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet.
  • Unsicheres Fahren im Kreisverkehr: Um die nötige Lockerheit im Kreisverkehr zu erreichen, sollten Anfänger auf eine flüssige Linie achten.

Weitere Tipps für Motorrad-Anfänger

  • Die Technik des Motorrads lernen: Verständnis von der Technik, kann dir im Ernstfall helfen, aber auch für kleinere Reparaturarbeiten günstiger sein.
  • Mit Systemen beschäftigen: Beispielsweise haben einige Motorräder kein ABS-Bremssystem, welches die Bremsbewegung ausgleicht, sodass du weniger schnell rutscht.
  • Langsam und besonnen anfangen: Überschätze dich nicht!
  • Heftiges Beschleunigen/Abbremsen in Kurven vermeiden
  • Abstände beachten: Lasse dich nicht hetzen.
  • Kuppeln nicht vergessen: Gerade in schwierigen Situationen rasch den Antrieb rausnehmen und frühzeitig bremsen.
  • Zügiger Spurwechsel: Um Auffahrunfälle mit Autos vermieden werden können.

Die richtige Ausrüstung

Das A und O beim Fahren auf dem Bike ist die passende Motorradbekleidung, ganz gleich, ob man Anfänger bzw. Anfängerin, Wiedereinsteiger oder alter Hase ist. Während in Deutschland zwar nur der Motorradhelm Pflicht ist, kann passende Motorradschutzkleidung Leben retten. In festes Schuhwerk, Nierengurt, Handschuhe und zumindest eine Motorradjacke mit Protektoren zu investieren, ist daher immer ratsam. Besser noch ist die komplette Schutzmontur, die auch eine Motorradhose beinhaltet.

Hier ist eine Packliste für deine Motorradtour:

  • Helm
  • Warnweste
  • Motorradkombi (Jacke & Hose)
  • Motorradbrille
  • Motorradhandschuhe
  • Motorradstiefel
  • Motorradtasche oder Motorradkoffer
  • Regenbekleidung
  • (internationaler) Motorradführerschein
  • Fahrzeugschein
  • Mietmotorradunterlagen
  • Hotel- oder Campingplatzunterlagen
  • Impfausweis & Allergiepass
  • Reifenpannenset
  • Multitool
  • Panzertape
  • Kettenspray
  • Navigationsgerät
  • Halterung
  • Straßenkarte
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Mücken- & Zeckenschutz-Spray
  • Sonnencreme
  • Fieberthermometer
  • Schmerztabletten

Die richtige Versicherung

Die Motorradversicherung ist ein Muss! Egal, über welchen Anbieter Sie Ihr Fahrzeug versichern, zumindest die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Teil- oder Vollkasko kann je nach Situation Sinn ergeben.

Fahrsicherheitstraining

Fahranfänger sollten nach einigen Monaten vorsichtiger erster Fahrpraxis ein Sicherheitstraining absolvieren. Unter Anleitung von Experten lässt sich hier unter anderem sicheres Bremsen und die Schräglage in Kurven üben. Ein besseres Gefühl für Ihr Motorrad bekommen Sie auch, wenn Sie abseits des Straßenverkehrs immer wieder üben, zum Beispiel außerhalb der Öffnungszeiten auf großen Parkplätzen.

Kurvenfahren

Beim Kurvenfahren mit dem Motorrad wirken unterschiedliche Kräfte auf Sie und Ihr Fahrzeug ein, beispielsweise die Fliehkraft. Mit Techniken wie Hinterschneiden, Drücken oder Legen schaffen Sie es beim Motorradfahren gut und sicher durch die Biegung. Die vier Phasen beim Kurvenfahren mit Motorrad:

  1. Geschwindigkeit wählen: Wenn Sie sich einer Kurve nähern, müssen Sie die richtige Geschwindigkeit für die kurze Strecke in der Biegung wählen.
  2. Blicktechnik anwenden: Beim Einlenken richten Sie Ihren Blick auf den Ausgang der Biegung.
  3. Drücken: Drücken Sie stärker am Lenker-Ende, das zum Inneren Rand der Kurve zeigt - handelt es sich um eine Rechtsbiegung, pressen Sie also rechts.
  4. Beschleunigen: Sobald Sie das Ende der Kurve sehen, beschleunigen Sie nur sanft, damit Ihr Vorderreifen weiterhin mit ausreichendem Druck auf der Straße haftet und das Hinterrad nicht driftet.

Verhaltensweisen im Straßenverkehr

Im heutigen Verkehrsgeschehen sind gegenseitige Störungen und Behinderungen unvermeidbar. Die wenigsten Verkehrsteilnehmer haben schlechte Absichten, wenn sie andere stören oder behindern. Gelegentlich stellen sie sich einfach nur ungeschickt an. Ärgern Sie sich also nicht über diese Fahrer. Nehmen Sie sie als Realität wahr und überlegen Sie sich, wie Sie in Zukunft solchen Störungen entgehen können.

Für eine ungetrübte Freude am Motorradfahren sollten Sie Ihre bevorzugten Strecken möglichst nur in jenen Zeiträumen befahren, in denen dort keine Rushhour herrscht.

Abstand halten

Ausreichend Abstand zu halten hat nur Vorteile. Sie können bei größerem Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen gelassener und überlegter reagieren. So bewahren Sie den Überblick und können die Ausweichmöglichkeiten nutzen. Halten Sie also Abstand und erhalten Sie sich damit die Möglichkeit, Unfälle zu vermeiden oder Situationen zu entschärfen. Suchen Sie dazu Raum und Platz im Verkehrsgeschehen.

Die schlimmsten Unfälle sind Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Da das Ausweichen mit dem Motorrad nicht so einfach abläuft, wie die meisten Nichtbiker es sich vorstellen, sollten Sie, wann immer möglich, einen großen Abstand zum Gegenverkehr einhalten. Besonders bei schräger Fahrt in Linkskurven brauchen auch Motorradfahrer viel Platz.

Wichtige Hinweise

  • Holen Sie sich vor Fahrtantritt Informationen über das Wetter ein.
  • Fahren Sie defensiv und bremsbereit.
  • Reduzieren Sie die Geschwindigkeit vor der Kurve.
  • Synchronisieren Sie Vorder- und Hinterradbremsen.
  • Am Anfang nicht übertreiben: Unternehmen Sie zunächst Touren von zwei bis drei Stunden Dauer und legen Sie Pausen ein.

Motorrad Führerscheine: Unterschiede, Fahrzeuge & Alter

In Deutschland gibt es verschiedene Ausführungen der Fahrerlaubnis für Motorräder.

Fahrerlaubnis Mindestalter Fahrzeuge
AM 16 Jahre leichte Zweiräder Höchstgeschwindigkeit unter 45 km/h, Hubraum unter 50 cm³
A1 16 Jahre Krafträder mit weniger als 125 cm³ Hubraum, Motorleistung unter 11 kW und Leistung/Leergewicht-Verhältnis bis 0,1 kW/kg
A2 18 Jahre Krafträder mit weniger als 35 kW Leistung, Leistung/Leergewicht-Verhältnis bis 0,2 kW/kg
A 24 Jahre (Direkteinstieg) Alle Krafträder

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