Motorrad Überziehhose Winter Test: Empfehlungen und Tipps für warme Beine

Die Herausforderung, sich gegen die Launen des Wetters zu wappnen, kommt mit der Freiheit des Motorradfahrens. Besonders im Herbst und Winter ist es wichtig, die richtige Ausrüstung zu haben, um warm, trocken und sicher unterwegs zu sein. Eine gute Motorrad-Überziehhose für den Winter ist dabei unerlässlich.

Anforderungen an eine Winter-Motorradhose

Welche Hose könnt ihr mir für Herbst und Winter empfehlen? Sie soll Wind- und wasserdicht sein, und SEHR WARM, besonders an den Knien.

Bei der Auswahl einer Motorradhose für den Winter gibt es einige wichtige Kriterien:

  • Winddichtigkeit: Schutz vor kaltem Fahrtwind.
  • Wasserdichtigkeit: Schutz vor Regen und Schnee.
  • Wärmeisolierung: Ausreichende Wärme, besonders an exponierten Stellen wie den Knien.
  • Passform und Komfort: Bequemer Sitz auch bei längeren Fahrten.

Das Zwiebelprinzip

Generell ist es eigentlich immer besser, wenn man bei richtig kalten Temperaturen zum Zwiebellook greift. D.h. lieber über die Thermounterwäsche nochmal ne Jogginghose drüberziehen und auf die Winterhose mit eingezipptem Winterfutter nochmals ne Regenhose drüber, auch wenn's nicht regnet.

Das Zwiebelprinzip ist eine bewährte Methode, um sich bei kalten Temperaturen warm zu halten. Mehrere dünne Schichten übereinander speichern Körperwärme durch die dazwischenliegende Luft besser als eine dicke Schicht. Die einzelnen Schichten:

  1. Baselayer: Thermounterwäsche, die Feuchtigkeit ableitet.
  2. Midlayer: Isolierende Schicht, z.B. eine Fleece- oder Jogginghose.
  3. Außenschicht: Wind- und wasserdichte Motorradhose mit Thermofutter.
  4. Regenhose: Zusätzliche Isolationsschicht und Schutz vor Nässe.

Beheizbare Kleidung

Dann kannst Du auch noch zu beheizbarer Kleidung greifen. Das ist wirklich ein Gamechanger. Entweder legst Du dir eine Stromversorgung und kabelst Dich ans Mopped oder Du kaufst dir eine Powerbank und steckst sie in die Hosentasche.

Beides miteinander kombiniert reicht vermutlich für einen Ausflug ans Nordkap im Winter.

Für besonders kalte Bedingungen kann beheizbare Kleidung eine sinnvolle Ergänzung sein:

  • Beheizbare Hosen: Werden entweder über das Motorrad oder eine Powerbank mit Strom versorgt.
  • Beheizbare Socken und Handschuhe: Für zusätzliche Wärme an den Extremitäten.

Empfehlungen und Tipps

Welche Hose könnt ihr mir für Herbst und Winter empfehlen? Sie soll Wind- und wasserdicht sein, und SEHR WARM, besonders an den Knien. ...da gibts zig Auswahl.

Hier einige Tipps und Empfehlungen für die Auswahl der richtigen Winter-Motorradhose:

  • Material: Textilhosen mit wasserdichten Membranen (z.B. Gore-Tex, Drystar) sind eine gute Wahl.
  • Thermofutter: Herausnehmbares Thermofutter ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Temperaturen.
  • Passform: Achten Sie auf eine gute Passform, die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.
  • Länge: Die Hose sollte lang genug sein, um auch in Fahrposition die Beine vollständig zu bedecken.

Mit einer von Büse, die nicht unbedingt die preiswerteste Liga ist, kommste schon ganz gut klar. Sollte man bei Louis für knapp 180,-Euro im Angebot schießen können. Die haben auch Langgrößen im Sortiment.Mit dem Thermo Inlayer verliert Kälte schon einmal generell ihren Schrecken. Dann noch eine passende Funktionshose drunter, irgendwas aus Merino oder ähnlichem Material, gibts auch gelegentlich mal beim Discounter.

Ich würde wohl die passende Hose zur Jacke kaufen und mit Windblocker versehen (entweder haben die ein einzipbare wasserdichte Schicht oder halt eine Regenhose drüber.)

Die Wärmeleistung kriegst du am besten mit entsprechender Funktionsunterwäsche hin. Dünne Merino als Baselayer und darüber eine Skiunterhose. Das wird schon ziemlich kuschelig. Die Wärmeleistung nimmt halt drastisch ab, wenn der Wind durchpfeift, von daher unbedingt eine winddichte Schicht über die Skiunterwäsche.

z.B. die 900er Serien von Decathlon. Sind auf nordische Sportbekleidung spezialisiert und im Nordland ist es bekanntlich häufig kalt.

Budget und Alternativen

Eine günstigere Hose i.V.m. einer Regenhose (falls notwendig) für ~20 EUR und 2 Baselayer für ~ je 20 EUR sollte deutlich günstiger sein.

Vorteil: Du könntest deine bisherige Hose einfach weiternutzen. So eine "Winterhose" ist nämlich nichts anderes als der Zwiebelstil, nur halt zusammengepresst in einem Kleidungsstück.

ABER: Irgendwann kriecht die Kälte nach meinen Erfahrungen immer rein. Wenn du wirklich bei extremen Temperaturen (unter 0°) und lange (> 2 Stunden) fahren möchtest, dann würde ich auch Heizgear empfehlen. Da musst du aber tiefer in die Tasche greifen. Auch hier ein + für das Zwiebelprinzip.

Wenns um wirklich wasserdicht geht, geht der günsitge Weg über zusätzliches Regenzeug, der teure über Laminatanzüge von z.b. Touratech/Stadler/Klim. Beides hat seine Berechtigung und funktioniert. Kommt halt auch ein wenig aufs Fahrprofil an. Wer nur wenig Kilometer und selten mal über mehrere Tage durch wechselndes Wetter fährt, dem reicht sicher die Regenüberziehversion, wer auch mal längere Touren/Urlaube macht und nicht ständig die Regensachen an- und ausziehen will (weil zb.

Weitere Tipps für warme Beine

  • Funktionsunterwäsche: Merino- oder Kunstfasern halten warm und leiten Feuchtigkeit ab.
  • Winddichte Schicht: Eine Windblocker-Hose oder Regenhose über der Thermounterwäsche verhindert das Auskühlen durch Fahrtwind.
  • Hohe Stiefel: Stellen Sie sicher, dass die Stiefel hoch genug sind, um in Kombination mit der Hose einen vollständigen Schutz zu gewährleisten.

Motorrad Regenhosen im Test

Die armen Schneiderlein von derartigen Kleidungsstücken haben es aber auch nicht leicht. Schließlich muss das Regenzeugs über normale Motorradkleidung passen.

Da sich aber vollprotektiertes Rennleder erheblich von lässiger Cruiserklamotte unterscheidet, ist es beinahe schon ein Kunststück, körpernahe Passform mit Tragekomfort sowie guter Handhabung beim An- und Ausziehen unter einen Hut zu bekommen. Und noch ein Problem: die Kosten. Regenkombi-Käufer sind, wie man so schön sagt: preissensibel. Bedeutet, dass die Produktentwickler bei anvisierten Verkaufspreisen von unter 100 Euro oftmals nur auf einfache Polyester- oder Polyamidstoffe mit luftundurchlässigen Beschichtungen zurückgreifen müssen.

Aufpreis für Klimamembran lohntAber es geht auch anders. Etwa mit einer Klimamembran. Neuere Modelle verfügen darüber, kosten durch das sinnvolle Feature aber deutlich mehr. Nüchtern betrachtet liegen bei diesem Vergleich von zwölf Regenkombinationen zwischen der teuersten und der günstigsten Kombi aber gerade mal 92 Euro. Drei Tankfüllungen für eine normale Tourenmaschine kosten mehr. Und die Investition lohnt, wie der Test belegt: Fünf Kombis sind mit Membran ausgestattet, drei davon stehen ganz oben auf dem Treppchen. Denn schwitziges Klima in der Kombi fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern stärkere Auskühlung setzt auch die aktive Sicherheit herab.

In einer Funktion sind alle Kombis jedoch gleich: Sie sind zweiteilig. Das hat den Vorteil, dass zur freien Wahl steht, ob man sich je nach Wetterlage und nach übriger Fahrerausstattung oben- oder untenherum frei vom Regenzeugs machen kann. Praktisch zum Beispiel, wenn man für den Weg zur Arbeit eine einigermaßen wetterfeste Jacke trägt und bei einsetzendem Niederschlag nur schnell die Regenhose über die Jeans streifen muss, um später im Büro nicht wie ein armer Tropf dazustehen. Oder wenn einen auf sportlicher Landstraßenrunde plötzlich Regen überrascht und eine leichte, gut zu verstauende Regenjacke über der perforierten Race-Kombi dringend notwendigen Wetterschutz bietet. Denn der Oberkörper ist physiologisch gesehen gegenüber den Beinen die wichtigere vor Auskühlung zu schützende Körperzone.

Kombiniert sollten bei ordentlicher Überlappung Jacke und Hose (zumindest theoretisch) einen gleich guten Schutz wie einteilige Regenanzüge ergeben. Ist dies der Fall, sind Zweiteiler eine gute Option. Auch für strikte Schönwetterfahrer. Denn selbst in der Wüste kann es regnen, und hierzulande ist das Wetter vor allem eins: wechselhaft.

Hier eine Zusammenfassung einiger getesteter Regenkombis:

Produkt Anbieter Preis Fazit MOTORRAD-Urteil
Alpinestars Quick Seal Out Alpinestars 99,95 Euro Ultraleicht und kompakt. Nicht ganz dicht, flattert bei Highspeed. gut
Büse 4016/4014 Büse 34,95/24,95 Euro Kos­tet wenig, erfüllt aber kaum die Minimalanforderungen. Nicht ganz dicht, extrem flatterhaft, mieses Innenklima. ausreichend
DIFI Terra East Motoport 69,95/54,95 Euro Sieht aus wie eine normale Textilkombi. Doch die Difi Terra East ist nur ein „Drüberzieher“, aber mit geringem Packmaß, knackiger Passform und gutem Wetterschutz. sehr gut
FLM Stormchaser Polo Motorrad 69,95/44,95 Euro Rundum gelungen: unkompliziert, souverän auf Autobahnetappen, regendicht und mit einem ausgezeichneten Sitz. Sehr gut: das Innenklima in der Jacke. Klasse Teil! sehr gut
Germas Douglas Germas 34,95/22,95 Euro Die günstigste Kombi im Test bietet ordentlichen Regenschutz. Prima. Aber das war’s auch schon, denn der Tragekomfort ist im Stand und in Fahrt nur sehr mäßig. befriedigend
Germot Oslo/Dublin Germot 49,90/29,90 Euro Für ihren Preis einen guten Gegenwert. Der Schnitt: alte Schule. Verdient, denn fürs (viele) Geld gibt es Top-Passform, klasse Klimatisierung, gute Qualität und eine super Handhabung. Und besten Schutz vor Regen.

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