In Castrop-Rauxel sticht die MKM GmbH & Co. KG hervor, ein seit über 17 Jahren etabliertes Geschäft für Motorräder. Das Unternehmen begeistert mit einer 300 qm großen Verkaufsfläche sowie engagierten Mitarbeitern und spiegelt sich in der Zufriedenheit der Kunden wider, was zahlreiche positive Bewertungen bestätigen.
MKM GmbH & Co. KG: Mehr als nur ein Motorradhändler
MKM bietet nicht nur top gepflegte Gebrauchte und Oldtimer, sondern dank Manuels MGM auch Tuning, Umbau, Restaurierungen, TÜV, Werkstattservice, Transportdienste und vieles mehr. In der Stadt Castrop-Rauxel hebt sich MKM GmbH & Co. KG durch sein seit über 17 Jahren etabliertes Geschäft für Motorräder hervor, das besonders durch individuelle Umbaulösungen, Motorrad-Transport sowie Verkauf und Organisation überzeugt.
Kunden schätzen die stetig wechselnde Auswahl an gepflegten, gebrauchten Motorrädern, wobei besonders BMW-Motorräder hervorzuheben sind.
Gebrauchte Bikes bis 2.000 Euro: Was ist möglich?
Motorrad fahren war noch nie so günstig wie heute!
Wer einen Beweis für diese vermeintlich gewagte These sucht, sollte das Pferd von hinten aufzäumen. Konkret: mit den Nebenkosten.
Fangen wir mit der Fahrerausstattung an. Selbst blutige Fahranfänger müssen für die Haftpflichtprämie eines Mittelklassemotorrades kaum mehr als 200 Euro pro Jahr berappen. Kfz-Steuer? Immer noch auf dem lachhaft niedrigen Niveau von vor 30 Jahren, eine 600er kostet jährlich 44 Euro.
Kommen wir zum Haupt-Kostenfaktor, dem Gerät an sich. Man mache sich mal die überschaubare Mühe und suche in den einschlägigen Internet-Portalen nach Motorrädern zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Gern auch mit Filterfunktionen wie "ab 35 PS" oder "bis 60.000 Kilometer".
Allein beim Platzhirsch mobile.de werden dem Suchen-den über 2.100 Treffer genannt. Der Motorradbestand war noch nie so hoch wie heute, rund vier Millionen motorisierte Zweiräder stehen in deutschen Garagen und auf Hinterhöfen.
Motorradfahrer waren aber (durchschnittlich) auch noch nie so zahlungskräftig und so alt wie heute, was Auswirkungen auf Verkaufsgründe wie "Neukauf" oder "Hobbyaufgabe" hat.
Kurzum: Das Angebot an richtig günstigen und dabei oft richtig guten Motorrädern war noch nie so groß und bunt wie heute. Wer bereits einen Führerschein hat - und genau der ist die große Ausnahme von der Günstig-Regel - darf aus einem üppigen Angebot wählen.
Tipps vom Gebraucht-Onkel Biebricher
Gute Zustände, überschaubare Kilometerleistungen und freundliche Händler gaben den Ausschlag für diese beiden Exoten. Die kleine Suzuki steht für günstiges, spielerisches Fahren, die multi-funktionale Aprilia für italienisches Flair auch auf schlechteren Wegen.
Suzuki GN 250
Inhaberin Beate bittet Verkäufer Dennis, mir das günstigste Pferdchen im Stall zu zeigen: Eine Suzuki GN 250, super gepflegt und gewartet, gern mit frischem TÜV für 1.100 Euro.
"Die Suzuki läuft super", erzählt Dennis. "Alles funktioniert geschmeidig, sie ist leicht, handlich, unkaputtbar, komfortabel und mit einer Sitzhöhe von nur 740 Millimetern ideal für Damen oder Einsteiger. Und so lahm ist sie mit 18 PS nun auch wieder nicht."
Aprilia Pegaso 650
Deutlich stärker ist das nächste Exotenfahrzeug, das ich später in meiner zweiten Heimat Rheinland entdecke: Die Aprilia Pegaso 650 leistet mit ihrem Rotax-Einzylinder 49 PS und steht in der Vogelsanger Straße 350 in 50827 Köln.
"Die Aprilia ist ein schönes Motorrad mit Italo-Flair, aber nichts für Autobahnbolzerei", sagt der Meister. "Für 1.950 Euro kannst du sie mitnehmen, ich mache noch eine Inspektion und TÜV."
Tipps vom Gebraucht-Onkel Dentges
Erstaunlich niedrige Tachostände und guter Zustand - beide Motorräder würden bei ordentlicher Wartung wohl locker sechsstellig laufen. Für die nächsten Jahre sollte gewiss sein: hoher Fahrspaß und Nutzwert, geringe Unterhaltskosten!
Suzuki GSX 600 F
"Das Grün ist doch schon wieder Porno", grinst Händler Christoph Winkelmann und schiebt die schreiend auffällige Suzuki GSX 600 F vor die Halle. Recht hat er, denn genau deswegen bin ich auf die Offerte gestoßen.
Die GSX 600 F wurde vor allem seit dem Facelift (Typ AJ, ab 1998) und wegen etwas magerer 78 PS allerdings sträflich unterschätzt. Als bodenständiges, jedoch keinesfalls dröges Tourenmotorrad.
Die giftgrüne GSX 600 F wurde bis 2011 in einer Hand nur 7.750 Kilometer bewegt und dann offenbar gut eingemottet.
"Mit dieser Maschine kann man mindestens eine Saison komplett sorgenfrei fahren, ohne irgendwo Hand anlegen zu müssen", verspricht der Händler. Ich glaube es ihm bedenkenlos.
Honda CBR 600 F
Beim anderen (privaten) Angebot in Hagen habe ich bei Verkäuferin Nadine ebenfalls ein gutes Gefühl. Ihr Mann hatte die Honda vor drei Jahren - auch von privat - günstig geschossen, jedoch teure Standschäden übersehen.
Jetzt aber steht die nur wenig benutzte Maschine top da. Bis auf die Reifen, Produktionsjahr 2002 und 2004. Dann jedoch, mit modernen Reifen besohlt, kann die betagte Honda mit 100 PS und sportlich einstellbarem Fahrwerk fahrdynamisch sicherlich so verblüffen wie einst vor 20 Jahren.
Tipps vom Gebraucht-Onkel Herder
Endlich mal etwas anderes als das ewige Zweiventilboxer-Retro-Einerlei: Mit dieser Kawasaki VN 750 kommen mutige Oldschool-Fans ganz groß raus. Wer dagegen ganz viel tourentauglichen Druck für wenig Geld möchte, sollte sich die ZRX 1200 S genauer anschauen.
Kawasaki VN 750
Vor rund 30 Jahren erlebten sie ihre Hochphase: fiese Softchopper aus Japan, bei denen es völlig egal war, ob die Motorisierung zum Chopper-Grundgedanken passte. Hauptsache Hochlenker, Tropfentank, Sissybar, kurzer Auspuff, fettes Hinterrad und viel Chrom.
Die Kawasaki VN 750, die schon seit Februar 2016 beim KTM- und Suzuki-Vertragshändler HJM Motorradtuning auf einen neuen Besitzer wartet, ist eine typische Vertreterin dieser aus heutiger Sicht recht skurrilen Gattung.
Kawasaki ZRX 1200 S
Big-Bike-Fans, die schon immer auf eine Kawasaki ZRX 1200 geschielt haben, denen die von 2001 bis 2007 als Neumaschine in drei Versionen (nacktes Basismodell, R mit Mini-Cockpitverkleidung, S mit Halbschale) verkaufte 120-PS-Wuchtbrumme aber bislang zu teuer war. Diese ZRX hat ungewöhnlich viele Kilometer auf der Uhr - was natürlich den rund 1.000 bis 2.500 Euro unterm üblichen ZRX-Preisniveau liegenden Tarif erklärt.
Die fast 115.000 Kilometer sieht man dem aus dritter Hand stammenden Langstreckengerät kaum an.
Tipps vom Gebraucht-Onkel Lohse
Wenn Wiedereinsteiger nach langer Motorradabstinenz zurück in den Sattel streben, werden Hubraummaß und Zylinderanzahl eine entscheidende Rolle spielen. Budget-Limit 2.000 Euro, dafür aber maximales Big-Bike-Flair? Schauen wir uns diese Exoten von Triumph und Suzuki einmal genauer an.
Triumph Trophy 1200
Jeder, der sich mit der Marke Triumph beschäftigt, hat erst einmal die charismatischen Triples im Ohr und vorm Auge, mit denen 1991 der Re-Start glückte: Trident, Speed Triple, Daytona, Trophy. Drei Zylinder, 900 cm³, dazu ein ausgefeiltes Baukastensystem, das der Kultmarke aus dem Vereinigten Königreich ab 1991 einen zweiten Frühling bescherte.
In Kahl am Main öffnet mir Thomas das Garagentor. Hinten steht eine 2007er Yamaha FJR 1300, die der 61-jährige Lkw-Fahrer aktuell bewegt: "Perfekt zum Touren, und auch meine Frau fährt da gerne mit!"
Weshalb die alte Liebe, eine 1995er Triumph Trophy 1200, trotz ihres fulminant schimmernden "Night-shade"-Lacks (ein herrliches Royal-Blau mit leichtem Lila-Stich) nun ein einsames Dasein auf dem Hauptständer fristen muss.
Suzuki GSX 1100 G
Anders als die fette Suzuki GSX 1100 G "im unverbastelten Originalzustand", die Profi-Händler Maik Ludwig aus Primstal im Saarland im Sortiment hat.
Der nackte Kardan-Tourer mit dem fein verrippten, luftgekühlten Big Four ist tatsächlich "on the road again". Jetzt in dritter Hand.
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