Elektro-Roller mit bis zu 45 km/h sind eine gute Alternative zum Moped bzw. zu Rollern der 50ccm-Klasse. Worauf es beim Kauf ankommt, wer zum Testsieger gekürt wurde und welche Modelle statt einer Vespa Elettrica empfohlen werden, erfahren Sie hier.
Roller mit Elektromotor: Unsere Favoriten (E-Mofas bis 45 km/h)
Die teuersten Modelle (Vespa Elettrica und Schwalbe von Govecs) bieten zwar hohe Qualität, kosten aber weit über 5.000 Euro und sind damit deutlich teurer als andere Modelle. Hier eine Auswahl von E-Rollern, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten:
E-Roller „Falcon“ von Elektroroller Futura
Der leistungsstarke 3400-Watt-Motor des Elektroroller Falcon schafft einen Top-Speed von 45 km/h, bei einer Reichweite von bis zu 80 km. Damit kommt man wunderbar durch den Alltag bei minimalen Betriebskosten von ca. 85 Cent pro 100 km. Das Modell mit einem wartungsarmen Lithium-Ionen-Akku wird vollmontiert geliefert, ist straßenzugelassen und benötigt lediglich eine Haftpflichtversicherung samt Kennzeichen.
Unser Fazit: Der Falcon ist eine ideale Wahl für umweltbewusste Pendler oder Gelegenheitsfahrer, die nach einer günstigen Alternative zu Auto oder Motorrad suchen. Am meisten Probleme macht laut Erfahrungen aus der Community der Transport, das Fahren läuft einwandfrei.
Elektromoped „E-City 45 Hero“ von Rolektro
Dieses leichte E-Mofa schafft dank eines 2000 W starken Elektromotors eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der entnehmbare Lithium-Akku lässt sich an jeder Haushaltssteckdose laden. Mit 58 kg Gesamtgewicht ist das Fahrzeug gut handhabbar und eignet sich besonders für Einsteiger oder Camper. Zur Ausstattung gehören ein digitales Farbdisplay, USB-Anschluss, Alarmanlage und ein abschließbarer Heckkoffer.
Unser Fazit: Dieses E-Moped überzeugt im Stadtverkehr mit leisem Betrieb und solider Beschleunigung - solange keine steilen Strecken befahren werden müssen. Die Gasannahme ist laut Rückmeldungen aus unserer Community sehr direkt, was etwas Übung erfordert.
E-Roller „Hawk 3000“ von Elektroroller Futura
Der Elektroroller Hawk 3000 bietet mit seinem 3000-Watt-Motor eine Reichweite von bis zu 70 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dank des langlebigen Blei-Gel-Akkus und minimaler Betriebskosten von etwa 85 Cent pro 100 km ist er eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Verkehrsmitteln. Der Roller punktet zudem mit einer unkomplizierten Straßenzulassung, da weder Kfz-Steuer noch TÜV erforderlich sind.
Unser Fazit: Der Hawk 3000 ist ein zuverlässiger Begleiter für Pendler und Freizeitfahrer, die Wert auf geringen Wartungsaufwand und umweltfreundliche Mobilität legen. Trotz etwas längerer Ladezeiten ist das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugend.
Ein vergleichsweise kräftiger E-Roller mit 13 Zoll-Bereifung und 2×1000 Watt Leistung (hinten und vorne), womit bis zu 45 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht werden. Inklusive Allrad-Antrieb und wartungsfreien Nabenmotoren. Das maximale Zuladungsgewicht beträgt 120 kg, dank „Easy-Fold-Funktion“ lässt sich der Roller schnell und einfach zusammenklappen. Gabel und Schwinge sind aus Aluminium gefertigt, das sorgt für eine hohe Strapazierfähigkeit.
Der 48 Volt-Akku mit 20 Ah Kapazität sorgt laut Hersteller für eine Reichweite bis zu 50 km, diese hängt aber naturgemäß von der Art der Verwendung und dem Fahrergewicht ab. Realistisch sind bei „normaler“ Nutzung unserer Einschätzung nach 35 bis 40 Kilometer.
Unser Fazit: Ein robuster Allrad-E-Roller mit Straßenzulassung mit recht kräftigem Antrieb, der mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert. Richtpreis: 1.479,99 EUR
E-Mopeds bis 25 km/h
E-Mopeds bis 25 km/h bieten eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Möglichkeit für den urbanen Verkehr. Mit ihrem leisen Elektromotor und der bequemen Sitzposition sind sie ideal für kurze und mittlere Strecken in der Stadt geeignet.
Ein E-Roller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h und 500 Watt Motorleistung. Der Roller ist vollgefedert mit Stoßdämpfer hinten und vorne. Der 36 Volt-Akku mit 12 Ah kann herausgenommen und extern geladen werden, es ist damit eine Reichweite von maximal 30 km möglich laut Hersteller. Realistisch sind mit dieser Akkugröße eher bis 20 km.
Der eFlux Street 20 verfügt über eine Straßenzulassung und ist mit einem Mofa-Führerschein, einem Führerschein der Klasse M oder B, bzw. der alten Klasse 3, sowie mit einem Versicherungskennzeichen auf öffentlichen Straßen fahrbar. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert.
Unser Fazit: Ein solider E-Scooter inklusive Sitz mit guter Motorisierung. Die Reichweite aber im Vergleich etwas geringer. Somit kein Langstreckengefährt, aber für kürzere Erledigungen und Ausfahrten eine gute Wahl. Insgesamt ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Richtpreis: 649,99 EUR
Worauf Sie beim Kauf eines Elektrorollers achten sollten
Rasante Beschleunigung, geringer Geräuschpegel und emissionsfreie Fahrt: Das sind die Gründe, warum die Verkäufe von E-Rollern zunehmen. Sie gelten als die perfekte Alternative zum Moped mit Benzinmotor. Die E-Roller bis 45 km/h sind äquivalent zu 50 ccm-Motorrollern.
Aber: Obwohl bereits einige sehr empfehlenswerte Modelle am Start sind, sind nicht alle Modelle für die teils sehr unterschiedlichen Bedürfnisse geeignet. Beispielsweise ist für Rollerfahrer in der Stadt die Reichweite oftmals nicht das entscheidende Kriterium, da eher kurze Strecken am Stück zurückgelegt werden. Wichtiger ist für viele die Frage, ob ein fix verbauter oder herausnehmbarer Akku verbaut ist, was stark von den individuellen Lademöglichkeiten abhängt. Und auch die Ladedauer sowie die Reifengröße unterscheidet sich bei den angebotenen Modelle teils stark.
Checkliste für den Kauf eines Elektrorollers
- Rechtliche Lage: Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht wie bei 50ccm-Rollern ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich). Es besteht Helmpflicht.
- Versicherung: Die Versicherung für einen Elektro-Roller („kleines Kennzeichen“) kostet im Jahr ab etwa 50 Euro inklusive Teilkasko. Die exakte Summe ist auch vom Alter des Nutzers abhängig.
- Reichweite: Wie weit man mit dem E-Roller kommt, hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab. Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle bis zu 100 km und teils noch mehr. Da Elektroroller meist im Stadtgebiet für eher kurze Strecken verwendet werden, ist die Reichweite für viele Rollerfahrer aber nicht das entscheidende Kriterium. Wer längere Strecken zurücklegen muss, ist mit einem Modell mit Wechselakku besser dran.
- Ladedauer: Entscheidender ist für viele, dass der Akku möglichst schnell wieder aufgeladen werden kann. Eine Schnelllademöglichkeit gibt es - im Gegensatz zu E-Autos - für Elektroroller noch nicht. Die Ladedauer variiert je nach Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden. E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind für alle jene interessant, die keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers haben. Für Modelle mit fest verbauten Akkus ist eine Lademöglichkeit vor der Haustüre Voraussetzung.
- Motor: Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Kurz: Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung. Spitzen-Modelle mit etwa 4000 Watt beschleunigen in etwa 4 Sekunden von 0 auf 40 km/h, bei ca. 1200 Watt liegt dieser Wert bei etwa 10 Sekunden (auch abhängig vom Gesamtgewicht).
- Fahrkomfort: Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Es gilt: Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt, besonders über unebene Fläche wie z.B. Kopfsteinpflaster. Aber auch das Fahrwerk, die Federung sowie die Dosierung und Wirksamkeit der Bremsen sollten auf möglichst hohem Niveau sein, damit sich das Gefährt stabil und sicher fahren lässt.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist beim Kauf eines Elektro-Rollers wichtig?
- Die Reichweite hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab. Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle wie der Elektroroller “Falcon” schaffen 80 km.
- Eine Schnelllademöglichkeit gibt es - im Gegensatz zu E-Autos - für Elektroroller noch nicht. Die Ladedauer variiert je nach Akkukapazität und Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden.
- E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind wichtig, wenn es keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers gibt.
- Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung.
- Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Es gilt: Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt. Aber auch das Fahrwerk, die Federung sowie die Dosierung und Wirksamkeit der Bremsen sollten auf möglichst hohem Niveau sein, damit sich das Gefährt stabil und sicher fahren lässt.
Welche Roller mit Elektromotor haben einen herausnehmbaren Akku?
E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind wichtig, wenn es keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers gibt. Bei diesen Elektrorollern kann der Akku herausgenommen und an jeder beliebigen Steckdose aufgeladen werden:
- Elektroroller Futura “Falcon”: Note „Sehr gut“ beim Test von Auto-Bild
- Elektroroller Futura „Hawk 3000“: Note „Sehr gut“ bei Auto-Bild
Welchen Führerschein braucht man für einen Elektro-Roller?
Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich).
Welche Förderungen für E-Roller gibt es in Deutschland?
E-Roller werden in Deutschland nicht bundesweit gefördert, einzelne Städte und Kommunen bieten aber immer wieder Förderungen beim Kauf eines solchen Gefährtes. Hinweis: E-Scooter die unter die Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (eKVO) fallen, werden in der Regel nicht gefördert.
Die beliebtesten Roller 2024
Vespa dominiert die Liste. Dass Vespa die Liste mit den Modellen GTS 300 Super, GTS 125 Super und Primavera 125 anführt, dürfte für niemanden eine Überraschung sein, der an einem warmen Tag im Frühling durch eine beliebige Stadt in seiner Nähe gefahren ist. Die Dominanz ist dennoch bemerkenswert.
Die Modelle wurden bis Ende März insgesamt 3.308 Mal neu zugelassen. Das sind mehr Neuzulassungen, als der Rest der Bestenliste zusammengerechnet. Damit wurden zwar 23 Roller (-0,7 %) weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum, insgesamt widersetzt man sich damit jedoch dem Trend.
Bisher wurden 11,2 % weniger Kraft- und Leichtkraftroller verkauft, als noch im selben Zeitraum von Januar bis März 2023. Auch der japanische Mitbewerber Honda hat Einbußen in Höhe von -6,6 % Prozent bei den Zulassungszahlen zu verzeichnen.
Mit einem Wachstum von +171,4 % ist zumindest prozentual der Yamaha X-Max 300 der große Einzel-Gewinner der Liste. Immerhin 190 Mal wurde der Großroller zwischen Januar und Ende März 2024 zugelassen.
Auch Suzuki konnte die Neuzulassungen um 52,4 % steigern.
Die 15 beliebtesten Roller 2024
Quelle: IVM, Januar bis März
| # | Marke | Modell | Neuzulassung 01-03 2024 | Neuzulassungen 01-03 2023 |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Vespa | GTS 300 SUPER | 1.479 | 1.458 |
| 2 | Vespa | GTS 125 SUPER | 1.065 | 1.158 |
| 3 | Vespa | PRIMAVERA 125 | 764 | 716 |
| 4 | Honda | FORZA 125 | 432 | 609 |
| 5 | Piaggio | MEDLEY 125 | 360 | 348 |
| 6 | Honda | SH 125 | 271 | 203 |
| 7 | Honda | FORZA 350 | 255 | 301 |
| 8 | Honda | ADV 350 | 251 | 130 |
| 9 | Aprilia | SR GT 125 | 239 | 201 |
| 10 | Honda | PCX WW 125 | 203 | 163 |
| 11 | Yamaha | X-MAX 300 | 190 | 70 |
| 12 | Piaggio | LIBERTY 125 | 180 | 244 |
| 13 | BMW | CE 04 | 173 | 165 |
| 14 | Piaggio | MP3 300 LT HPE | 151 | 119 |
| 15 | Suzuki | ADDRESS 125 | 146 | 114 |
Welcher Roller für welchen Einsatzzweck?
- Mofa-Roller: Die kleinsten Roller-Vertreter sind besonders bei Jugendlichen unter 16 Jahren beliebt. Um sie fahren zu dürfen, ist nur eine sogenannte Prüfbescheinigung vorgeschrieben, die bereits ab einem Alter von 15 Jahren erworben werden kann. Wer schon eine Fahrerlaubnis für andere Fahrzeuge besitzt oder vor dem 1. April 1965 geboren wurde, braucht keine Prüfbescheinigung. Die Mofa-Roller zeichnen sich durch Motoren mit höchstens 49 cm³ Hubraum sowie einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aus.
- Mokick-Roller: Auch sie sind bei Jugendlichen sehr beliebt, sie dürfen ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden. In diese Kategorie fallen Roller mit einem Hubraum von höchstens 49 cm³ und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die „Fuffis“ eignen sich damit vorrangig für die Stadt, spielen dort aber auch ihre Vorteile als Alternative zum Auto aus. Die Parkplatzsuche ist ein Kinderspiel, darüber hinaus sind sie günstig im Verbrauch und Unterhalt. Für diesen Typ benötigen Rollerfahrer/innen den Führerschein der Klasse AM.
- Leichtkraft-Roller: Für zügigeres Fahren oder auch längere Überlandfahrten eignen sich die Leichtkraft-Roller besser als die schwächeren Mokick-Roller. Sie bieten eine maximale Leistung von 11 kW (15 PS) bei Hubräumen bis 125 cm³ und damit mehr Durchzug und Höchstgeschwindigkeit. Seit dem 1. Januar 2017 ist für neu zugelassene Fahrzeuge dieses Rollertyps ein serienmäßiges ABS (Antiblockiersystem) oder alternativ eine Kombibremse vorgeschrieben, auf die bei den Mofa- und Mokick-Rollern zumeist verzichtet werden muss. Erforderlich ist hier der Führerschein der Klasse A1. Auch er kann ab 16 Jahren erworben werden.
- Großroller: Die größten Motorroller sind auch die komfortabelsten und eignen sich damit sogar für lange Touren. Das spiegelt sich auch in der möglichen Ausstattung wider: So sind bei Großrollern oft Aufwertungen wie Windschilde für besseren Wetterschutz, Gepäcksysteme, bequemere und verstellbare Sitzbänke oder beheizbare Griffe serienmäßig enthalten oder optional erhältlich. Großroller können Hubräume bis 840 cm³ und Höchstgeschwindigkeiten bis 190 km/h erreichen. Um sie fahren zu dürfen, müssen Rollerfahrer/innen volljährig sein und den Führerschein der Klasse A (bei Leistung bis 35 kW reicht auch A2) besitzen.
- Elektroroller: Elektrisch angetriebene Roller eignen sich für umweltbewusste und zukunftsorientierte Fahrer/innen, die sich nicht vor den im Vergleich höheren Anschaffungskosten scheuen. Diesen stehen niedrigere Unterhaltskosten gegenüber, denn Elektroantriebe weisen weniger Verschleißteile auf. Der Wartungsaufwand hält sich daher in Grenzen. Auch der Kraftstoff, also der Strom, ist günstiger als fossile Brennstoffe. Allerdings dauert der Ladevorgang länger als das Betanken an der Tankstelle. Auch die noch geringe Reichweite und das hohe Gewicht der Akkus sind Nachteile von Elektrorollern.
- Dreiradroller: Sie verfügen über ein herkömmlich angetriebenes Hinterrad sowie über zwei Räder vorn, die in einem Abstand zueinander stehen und durch eine recht komplexe Aufhängung miteinander verbunden sind. Die Sitzhaltung des Fahrers und die Fahrdynamik ist mit der eines gewöhnlichen Motorrollers vergleichbar. Vorteil dieser Modelle mit 3 Rädern ist es, dass sie wegen der breiteren Spur und weil sie eben keine "motorisierten Zweiräder" sind, mit dem klassischen B-Führerschein für Pkw gefahren werden dürfen (sofern er nicht erst nach dem 19. Januar 2013 erlangt wurde).
Neben dieser Einteilung nach gängigen Typen wird häufig auch eine Unterscheidung zwischen Rollern mit kleinen und Rollern mit großen Rädern vorgenommen:
- Kleinradroller: Die klassischen Roller besitzen Räder mit einer Größe zwischen 10 und 14 Zoll. Roller mit kleineren Rädern sind wendiger und bieten besseres Handling, sind aber weniger fahrstabil und komfortabel. Unebenheiten im Straßenbelag merken Rollerfahrer/innen deutlicher. Zudem erhöhen kleine Räder in Verbindung mit hohen Drehzahlen die Gefahr von Aquaplaning.
- Großradroller: Modelle mit größeren Rädern zwischen 15 und 17 Zoll gleichen Unebenheiten besser aus. Zudem wirkt das Fahren mit Großradrollern weniger kippelig, das Fahrverhalten ist stabiler. Größere Räder bieten also auch mehr Sicherheit.
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