Harley-Davidson hat sein Angebot an Motorradhelmen für die aktuelle Saison überarbeitet. Das Gefühl von Wind im Gesicht, optimaler Schutz, oder vielleicht beides kombiniert in einem Helm? Egal für welchen Harley-Davidson Helm Du Dich entscheidest, die Passform ist ausschlaggebend. Und die soll dabei natürlich auch großartig aussehen. Ein Motorradhelm ist keine Dekoration.
Helm Kollektion
- 3/4 Helm: Schützt Deine Ohren und Wangen, um Windgeräusche zu minimieren.
- Integralhelm: Bedecke Deinen ganzen Kopf und das Gesicht für optimalen Schutz. Mit hochklappbarem Windschutzschild.
- Modularhelm: Kombiniert die Vorteile von Integral- und ¾-Helmen. Das Kinnmodul lässt sich zum einfachen Auf- und Absetzen und für leichtere Kommunikation bei Stopps hochklappen.
Materialien der Helmschalen
Die Schalen sind aus Thermoplastik, Polycarbonat oder Fiberglas-Verbundmaterial konstruiert:
- Thermoplastik: Einschichtiges, spritzgegossenes Material mit einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Festigkeit und Gewicht.
- Fiberglas: Mehrere Faserschichten kombiniert mit Kunststoffschichten. Die Stärke des Fiberglas-Gewebes erlaubt es, eine dünnere, schlagabsorbierende Innenschicht zu verwenden. Deshalb sind Fiberglas-Schalen üblicherweise leichter und kompakter als Schalen aus Thermoplasten. Ideal für lange Fahrten oder bei heißem Klima.
- Polycarbonat: Ein Kunststoff-Polymer, das oft spritzgegossen oder thermisch umgeformt wird, von höchster Dauerhaftigkeit und Schlagfestigkeit.
Modellvorstellung: HARLEY-DAVIDSON Gargoyle X07 2-in-1 Modularhelm
Der HARLEY-DAVIDSON Gargoyle X07 2-in-1 Modularhelm ist ein modularer 3/4-Helm, der sowohl Komfort als auch Sicherheit bietet. Mit seinem durchschnittlichen Gewicht von 1.280 Gramm und seiner Schale aus Fiberglas ist er ein sehr leichter und robustes Modell. Der HARLEY-DAVIDSON Gargoyle X07 2-in-1 Modularhelm hat Belüftungsöffnungen an der Helmoberseite und Atmungsperforationen an der Gesichtsmaske. Diese sorgen für eine optimale Luftzirkulation und ein angenehmes Tragegefühl.
Der HARLEY-DAVIDSON Gargoyle X07 2-in-1 Modularhelm ist Bluetooth-kompatibel und kann mit dem Boom! Audio 20S Bluetooth-Helm-Headset kombiniert werden. Zusätzlich kann eine optionale Gesichtsmaske hinzugefügt werden, um den Komfort weiter zu erhöhen. Der HARLEY-DAVIDSON Gargoyle X07 2-in-1 Modularhelm ist mit einer ausziehbaren Sonnenblende mit 95 % UV-Schutz, Anti-Beschlag-Beschichtung und Anti-Kratz-Beschichtung ausgestattet. Eine Helmtasche ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Kommunikationssysteme für Harley-Davidson Helme
Kompatibel mit Boom! Audio Kommunikationsanlagen bzw. Sprechanlagen erfreuen sich auf dem Motorrad immer größerer Beliebtheit. Egal ob in der Gruppe oder als Lonely Rider, die Systeme bieten viele Vorteile auf Deiner Tour. Harley-Davidson bietet Dir aktuell eine gute Auswahl an Kommunikationssystemen für den Helm an. Sowohl Geräte der Firma Sena als auch Anlagen von Cardo werden angeboten. Nach aktuellem Stand bietet Harley-Davidson das 50S & 50C sowie die Helme BOOM! Audio N02, Outrush R und den Jethelm Fury N04 von Sena an. Von Cardo sind es aktuell das Packtalk Edge, das Freecom 4X und das Freecom 2X.
Alles Systeme unterscheiden sich in bestimmten Punkten voneinander und bieten je nach Nutzung und Anforderung bestimmt vor und Nachteile. Reicht es Dir mit 3 weiteren Fahrern zu sprechen oder bist du öfter in größeren Gruppen unterwegs? Ob nun integriert oder als einzelnes Gerät ist oft mehr eine Optische Frage als eine Frage der reinen Funktionalität. Als Beispiel kann man hier das BOOM Audio 30K und den BOOM! Audio N02 Integralhelm nehmen. Beide System sind identisch, im Integralhelm ist das 30K also bereits im Helm verbaut. Es ist kein Gerät am äußeren des Helmes notwendig. Ähnlich sieht es mit dem BOOM! Audio 10S und dem Outrush R Helm aus.
Warum Harley-Davidson Kommunikationssysteme wählen?
Wie oben bereits erwähnt, entstehen die Kommunikationssysteme von Harley-Davidson aus einer Zusammenarbeit mit den Marken SENA & Cardo. Warum sollte ich also zum Gerät von Harley-Davidson greifen und nicht direkt auf die Geräte von SENA/Cardo? Harley-Davidson ist bei der Zusammenarbeit nicht auf den Kopf gefallen und hat sich für die Harley gebrandeten Systeme eine Exklusivität sichern lassen. Nur mit den Geräten von Harley ist es möglich Stereo zu hören wenn es in Verbindung mit einem Bike von Harley-Davidson benutzt wird. Auch ist eine Steuerung über die Bedienelemente und das Infotainment nur mit diesen möglich. Die “normalen” Geräte reagieren nicht auf die Eingaben.
Aktuell ist dies z.B. bei folgenden Modellen der Fall:
- Street Glide
- Road Glide
- E-Glide Modelle
- Pan America
- Sportster S
Darüber hinaus ist zu Wissen das die Einschränkungen auch je nach Modell und Hersteller variieren. Die neueren Cardo System funktionieren z.B. nur dem den neuen Helix Modellen, also den Bikes mit Skyline OS Infotaiment, von Harley-Davidson. Ja, du kannst die Geräte auch mit anderen Sprechanlagen-Herstellern verbinden. Dies hängt maßgeblich von dem verwendete Codec / Übertragungsstandards des anderen Herstellers ab.
Wir raten aber davon ab. Ja, das ist kein Problem. Wie genau dies funktioniert hängt vom jeweilig genutzten Gerät ab und lässt sich einfach in der Beigelegten Anleitung nachlesen. Durch die Zusammenarbeit mit SENA kannst Du auch auf die Apps von SENA zurückgreifen. Solltest Du beim koppeln mit deinem Smartphone probleme haben prüfe bitte zunächst ob sowohl das Smartphone als auch das BOOM! Audio Gerät auf dem neuesten Stand sind. Wichtigste Frage vorweg, ist in Deinem Touring Bike ein WHIM Modul verbaut und von einem offiziellen Harley-Davidson Händler freigeschaltet worden? Sollte dies nicht der Fall sein muss Du dies nachholen, sonst lässt sich das System nicht verbinden. Die Mesh Funktion ist aktuell DER Verbindungsstandard was Motorradkommunikation angeht. Nicht verwunderlich das sich in einer Mesh Gruppe 50 und mehr Teilnehmer befinden können. Obwohl das 20S selbst über keine Mesh Funktion verfügt kann man über einen kleinen Kniff trotzdem an größeren Mesh Unterhaltungen teilnehmen. Verbinde hier einfach dein 20S mit dem Mesh Gerät deines Vordermans über Bluetooth.
Ja, das ist möglich, hängt aber davon ab wie beide gekoppelt sind. Für diesen Fall ist der Fahrer mit dem Bike gekoppelt und hört seine Musik über dieses. Der Beifahrer ist nicht mit dem Bike gekoppelt sondern direkt per Gegensprechanlage mit dem Fahrer verbunden. Ja, das ist möglich. Das Zauberwort heißt AUDIO STREAMING. Die Option lässt sich aktivieren sobald man sich im Gruppenmodus befindet. Im Regelfall ist die Verbindung nicht weg oder verloren. Sie wird einfach für die dauer des Telefonats stumm geschaltet. Durch einfaches drücken des Knopfes vom Drehrad lässt sich die Verbindung unproblematisch wieder aufbauen. In Gruppen mit mehreren Fahren kann es sein das der Knopf öfter gedrückt werden muss. Ja, das ist grundsätzlich möglich. Beachte das die Verbindung immer nur so gut ist wie das Schwächste Glied in der Gruppe. Wenn also 3x 20S und 1x 10S in der Gruppe ist kommuniziert ihr auf dem Standart des 10S und es lässt sich kein 5ter in die Gruppe integrieren. Wichtig ist auch das die Geräte alle auf dem gleichen Softwarestand sind. Wenn sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer mit dem Motorrad gekoppelt sind und beim Beifahrer keine Sound zu hören ist liegt dies meist an den Lautstärkeeinstellungen am Bike. Hier gibt es einen Menüpunkt für Fahrer- und Beifahrerlautstärke. Oft ist diese einfach auf Mute / Null gesetzt.
Testberichte und Bewertungen
Harley-Davidson bietet verschiedene Helmtypen an, darunter Jethelme, Integralhelme, Klapphelme und Hybridhelme. Jeder Helmtyp hat seine Vor- und Nachteile:
- Jethelm: Bietet das größte Gefühl von Freiheit, aber keinen Schutz für Kinn und Gesicht.
- Integralhelm: Bietet optimalen Schutz, ist aber enger und bietet weniger Windgefühl.
- Klapphelm: Kombiniert die Vorteile von Jet- und Integralhelmen, ist aber oft schwerer.
- Hybridhelm: Ein Kompromiss zwischen Integral- und Jethelm, mit abnehmbarem Kinnteil.
Harley-Davidson Evo X17 Sunshield Modular: Trotzdem ist das Modell im Vergleichstest Schlusslicht, denn es wird, so die Tester, bei seinem doch recht hohen Preis den Erwartungen nicht gerecht. So sei der Helm undicht, schreiben die Experten, und die unterdurchschnittlichen Schlagdämpfungswerte machen die Sache nicht besser.
Harley-Davidson Capstone S. Modular Helmet im Test
In MOTORRAD 21/2017 wurden 12 Klapphelme zwischen 139 und 649 Euro getestet, verglichen und bewertet. Hier die Ergebnisse des Harley-Davidson Capstone S. Modular Helmet.
Der Klapphelm Harley-Davison Capstone S. Modular Helmet ist in den Größen XS bis XXL erhältlich. Seine Helmschale besteht aus Polycarbonat. Laut Hersteller wiegt er in Größe L 1750 Gramm, wir haben beim Nachwiegen 1750 Gramm gemessen. Fixiert wird der Harley-Davison Capstone S. Modular Helmet über einen Doppel-D-Verschluss. Der Harley-Davison Capstone S. Modular Helmet ist in den Farben Mattschwarz erhältlich. Im Lieferumfang enthalten sind: Windabweiser am Kinn, Sonnenblende und Pinlock-Vorbereitung. Der Klapphelm wird in Vietnam hergestellt, sein ECE-Prüfzeichen E 09 stammt aus Spanien. Er kostet 199,00 Euro.
Positive Aspekte:
- Einfaches Auf- und Absetzen
- Sehr gute Passform
- Sehr angenehmes Futter
- Sehr gute Brillentauglichkeit
- Einfache Kinnteil-Bedienung
- Sehr wirksame Oberkopf-Belüftung
- Praxisgerechte Visier-Belüftungsstellung und -Rastung
- Befriedigende bis gute Aerodynamik (bis 150 km/h völlig neutral, ab 170 km/h ganz leichte Unruhe)
- Befriedigendes Geräuschniveau
- Sehr einfacher Visierwechsel
- Ordentliche Schlagdämpfungswerte
- Preis
Negative Aspekte:
- Sonnenblenden-Bedienung auf Oberkopf etwas umständlich und antiquiert
- Sonnenblende schlägt ggf. auf Nase
- Kinnbelüftung nur minimal zu spüren
- Relativ hohes Gewicht
- Pinlock-Visier nicht im Lieferumfang
MOTORRAD-Fazit:
Harley beim Helmtest - das gab’s noch nie. Und dann gleich den Kauftipp einfahren. Respekt! Und keine wirkliche Überraschung, denn als HJC IS-MAX II errang der Helm 2015 das gleiche Ergebnis. Allerdings mit Ratschenverschluss.
Weitere getestete Jethelme
Retro-Bikes und Retro-Roller-Trend geben den Jethelmen neuen Auftrieb. MOTORRAD testet 10 aktuelle Modelle auf dem TÜV-Prüfstand.
- Testsieger: BMW Bowler: Innen und außen bis ins Detail hervorragend verarbeitet - was man bei dem Preis wohl auch durchaus verlangen darf.
- Kauftipp: Redbike RB-756 Titanium: Bequemer und kuscheliger als der Redbike ist kein anderer Testteilnehmer. Ausstattung und Preis stimmen ebenfalls.
- Bell Custom 500: Edle Aufmachung, überzeugende Passform, fairer Preis und nicht zuletzt die sehr klassische Form im typischen 70er-Jahre-Stil sind die überzeugenden Bell-Pluspunkte.
- Bogotto V541 Scacco: Im Bogotto ist es richtig kuschelig, und den Helmschirm gibt es serienmäßig. Die äußere Erscheinung ist aber gewöhnungsbedürftig.
- Craft Jethelm 1.0 3C: Am Kinnriemen scheiden sich die Kehlen - für manchen Kehlkopf sitzt er etwas weit hinten. Ansonsten? Alles sehr komfortabel!
- Harley-Davidson Retro Tank Stripe ¾ Helmet: Der puristische Harley-Helm macht keinen Hehl daraus, woher er stammt: Man beachte das Bell-Logo auf dem Nackenpolster.
- Nexx X.G10 Purist: Der schlankere Doppel-D-Verschluss macht ggf. den Unterschied zum sehr ähnlichen Craft. Auch hier gilt: eine echte Komfortzone.
- Nishua Jet 2: Das ist eindeutig kein Turnschuh, das Hineinschlüpfen fühlt sich aber ähnlich angenehm an. Passform? Überaus knackig!
- Premier Vintage Classic: Ordentlich verarbeitet, Kinnriemen dort, wo er hingehört, komfortable Innenausstattung und fünf Jahre Garantie - passt.
- Sena Savage: Reinschlüpfen, wohlfühlen - und dann munter drauflosplaudern, denn der Savage hat ein serienmäßiges Kommunikationssystem.
Verschlussarten bei Motorradhelmen
Die bekanntesten Verschlussarten sind der Klickverschluss, PinLock, Ratschenverschluss und der Doppel-D-Ringverschluss:
- Klickverschluss: Einfach und schnell zu bedienen.
- Ratschenverschluss: Einfach zu bedienen, auch mit Handschuhen.
- Doppel-D-Ring Verschluss: Sicherster Verschluss, stufenlos verstellbar.
Wichtige Hinweise zur Helmpflicht und ECE-Norm
In Deutschland gibt es keine direkte Pflicht zum Tragen eines ECE 22/05 geprüften Motorradhelms. In anderen europäischen Ländern sieht das aber anders aus: so gibt es zum Beispiel in Österreich und den Niederlanden eine Pflicht die genannte Norm zu erfüllen. Die ECE 22/05 Norm wird in den nächsten Jahren Schritt für Schritt durch die überarbeitet ECE 22/06 Norm ersetzt. Die neue Norm soll Helme noch sicherer machen und nimmt auch die Helmvisiere vermehrt in die Prüfung mit auf. Nach der neuen Norm kann bereits ab Anfang 2021 geprüft werden. Bereits ab Juni 2023 dürfen keine Helme mehr mit der „alten“ ECE 22/05 produziert werden.
Weitere Tipps
- Als Brillenträger sollten Motorradfahrer auch Diese bei der Anprobe unbedingt tragen.
- Dein Motorradhelm, besonders das Helmvisier, sollten regelmäßig gereinigt werden.
- Ebenso solltest Du auf die richtige Lagerung Deines Helms achten.
Klapphelm Test 2024
Rechtzeitig zum Beginn der Motorradsaison hat die Zeitschrift "Motorrad" zwölf aktuelle Klapphelme getestet. Testsieger ist der Schuberth C5 für 699 Euro. Doch auch günstigere Helme schneiden gut ab. Die Ergebnisse im Detail.
Schlusslicht im Test ist der Harley-Davidson Evo X17 Sunshield Modular, der vor allem beim Gewicht und bei der Akustik Federn - oder besser Punkte - lassen musste. In Sachen Schlagdämpfung bieten jedoch auch die beiden letztplatzierten Helme noch ordentlichen bis sehr guten Schutz.
Testergebnisse im Überblick
| Modell | Preis in Euro | Urteil Motorrad |
|---|---|---|
| Schuberth C5 | ab 699,00 | Sehr gut |
| Shoei Neotec 3 | ab 669,00 | Sehr gut |
| Nolan N100-6 | ab 399,99 | Sehr gut |
| LS2 FF901 Advant X Carbon | ab 469,00 | Sehr gut |
| HJC RPHA 91 Carbon | 699,90 | Sehr gut |
| BMW System 7 Carbon Evo | ab 710,00 | Gut |
| AGV Tourmodular | ab 549,95 | Gut |
| Germot GM 970 | 159,90 | Gut |
| Airoh Specktre | ab 259,99 | Gut |
| MTR K-4 Evo | ab 99,99 | Gut |
| Rocc 810 | ab 189,95 | Befriedigend |
| Harley-D. Evo X17 Sunshield Modular | 383,00 | Befriedigend |
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