Fahrrad Schutzblech – Individueller Schutz für Fahrrad und Fahrer

Ein Fahrradschutzblech ist ein Fahrradschutz, der individuell und immer passend zum Fahrrad und zum Reifen gekauft und eingesetzt werden sollte.

Damit es auf öffentlichen Straßen fahren darf, muss ein Fahrrad nach Vorgaben der StVZO (Straßenverkehrsordnung) so einiges an Bauteilen vorweisen.

Die schützenden Bleche gehören jedoch nicht dazu. (Ausnahmen können Pedelecs und S-Pedelecs sein).

Das hat einen einfachen Grund, die StVzO gibt dabei nur sicherheitsrelevante Dinge vor.

Schutzbleche montiert man für sich selbst, als Schutz.

Sie absorbieren Schmutz und Wasser und schützen den Fahrradfahrer vor Verschmutzung und den Fahrradrahmen vor z.B. Steinschlägen und ebenfalls vor Verschmutzungen.

Bei feuchtem Wetter, Regen oder auf unbefestigten Wegen wird Dreck und Schmutz über das Reifenprofil aufgenommen und über die Rotation der Räder dank der Gravitationskräfte wieder abgegeben.

Schnell wird klar, Dreck und Schmutz fliegt genau vor dem Fahrer in die Luft.

Getroffen werden ebenfalls die Füße, der Rahmen und unter Umständen die Tretkurbel.

Am Hinterrad ist es ebenfalls die senkrechte Achse zur Lauffläche, ebenfalls entgegengesetzt zur Fahrtrichtung.

Ein gutes Schutzblech verhindert die Verschmutzung des Fahrers, als auch die Verschmutzung des Fahrradrahmens.

Gerade beim Vorderrad ist es wichtig, dass kleine Steine und Dreck nicht gegen den Fahrradfahrer und den Rahmen geschleudert werden.

Damit ein Schutzblech auch optimal seiner Funktion nachkommen kann, sollte es breiter sein als der Mantel bzw. das Rad über dem es montiert ist.

Ein ca. 55 mm Schutzblech sollte man bis maximal 50 mm Fahrradreifen einsetzen.

Mit einem leichten U-Profil kann das Schutzblech dicht an der Lauffläche montiert werden.

Durch das U-Profil stehen die Seiten über und legen sich wie ein Schutz am Mantel entlang.

Ist das Schutzblech zu schmal oder gar schmaler als der Reifen, können Wasser und Verunreinigungen am Blech vorbei.

Es gilt also darauf zu achten, dass das Blech auf jeder Seite 2-3 mm breiter ist als der Reifen bzw.

Materialien von Schutzblechen

Wie bei vielen anderen Zubehörteilen kann man die Schutzbleche in verschiedenen Materialien bekommen.

Metall / Aluminium oder Kunststoff ist die große Frage.

Schutzbleche aus Kunststoff sind oftmals einfacher und schneller zu montieren und dazu noch leichter.

Nicht selten reicht beim Vorderrad eine einfache Aufschiebungskonstruktion aus, um das Schutzblech stabil zu fixieren.

Hierbei handelt es sich im Regelfall um Steckschutzbleche.

Im Hinterradbereich wird neben einer Aufschiebkonstruktion meistens noch mit einem Kunststoffclip gearbeitet.

Hierbei wird das Schutzblech am unteren Ende, zum Rahmen zeigend, mit einem Clip oder einem Gummi an der Rahmenstange befestigt.

Möchte man die Kunststoffschutzbleche dauerhaft montiert lassen, so kann man am Hinterradschutzblech zusätzlich noch mit einem Kabelbinder eine Verbindung zum Gepäckträger herstellen.

Möchte man mehr Stabilität bei dem Fahrrad Schutzblech erreichen, kann man hierfür Schutzblechstreben einsetzen.

Schutzblechstreben geben dem Ganzen einen stabilen Halt.

Merkt man während der Fahrt, dass das Blech zu sehr wackelt, sind die Schutzblechstreben des Rätsels Lösung.

Im Normalfall finden diese jedoch ihren Einsatz vermehrt bei Schutzblechen aus Metall.

Metallschutzbleche wiegen mehr als Schutzbleche aus Kunststoff, und so benötigen Sie einer zusätzlichen Stabilisierung durch Schutzblechstreben.

Mit diesen Schutzblechstreben wird das Schutzblech am Fahrradrahmen zusätzlich fixiert.

Dabei befinden sich im Normalfall an der hinteren Achse zusätzliche Befestigungslöcher am Fahrradrahmen.

Von hier aus führt ein Profil zum Schutzblech.

Solche Streben werden meist dann eingesetzt, wenn das schützende Blech dauerhaft am Fahrrad montiert bleibt.

Kennt man seine Fahrstrecke und weiß man, dass dort wenig Unrat auf der Straße liegt, kann man die Kunststoffschutzbleche auch vor der Fahrt abmontieren.

Man spart Gewicht und das Fahrrad sieht sportlicher aus.

Schutzbleche sollten in jedem Fall lang genug für den eingesetzten Fahrradreifen sein.

Ebenfalls sollten sie, wie bereits erwähnt immer ein wenig breiter sein als der Reifen selbst.

Hierbei bietet sich ein Blick auf den Mantel an.

Dort steht im Regelfall die Breite in mm angegeben.

Egal welche Veränderung man am Schutzblech durchführt, am Ende sollte man immer eine Testfahrt machen.

Ein Schutzblech aus Metall, dass am Mantel schleift, führt über kurz oder lang zu Problemen.

Es gibt Zubehör, dass steht sich gegenseitig im Weg.

Eine neue Sattelbag für die nächste Bikepacking Tour mag evtl. den Platz für ein Schutzblech für die Sattelstange belegen.

Auch können bestimmte Fahrradgepäckträger mehr Platz einnehmen, als gedacht.

Komponenten: Wer kennt es nicht, die Straße ist nass, der Trail ist schlammig und an Hintern und Gesicht ist klar zu erkennen: Man war mit dem Fahrrad unterwegs.

Als begeisterter Radfahrer lassen Sie sich von nichts aufhalten - und erst recht nicht von Wind, Wetter und Dreck!

Gerade, wenn Sie mit Ihrem Fahrrad gerne auch mal im Winter oder auf unwegsamem Gelände „im Dreck“ unterwegs sind, lohnt sich also definitiv die Anschaffung eines guten Fahrrad-Schutzblechs.

Denn stellen Sie sich mal nur diese eine Situation vor: Sie fahren mit Ihrem brandneuen Mountainbike eine richtig lässige Tour über Stock und Stein - und plötzlich fängt es an zu regnen.

Das passende Fahrrad Schutzblech für Sie ist immer individuell auf einzelne Bikes angepasst und hat eine ganz einfache Funktion: Sie und Ihr Rad vor Dreck, Wind und Wetter zu schützen.

Doch dabei kann man auch bei Schutzblechen auf dem Radmarkt gerne mal den Überblick verlieren.

1. Sie montieren ein Schutzblech vor allem aus einem Grund an Ihrem Fahrrad: Um sich selbst vor dem nervigen Schlamm und Dreck vom Waldboden oder der Straße unter Ihnen zu schützen.

Denn diese kleinen Helferlein absorbieren Schmutz und Wasser und schützen den Fahrradfahrer somit effektiv vor Verschmutzungen.

Doch damit nicht genug: Sie schützen obendrein auch Ihr Fahrrad gegen äußere Einflüsse von unten, wie etwa Steinschläge.

Und natürlich bleibt so auch Ihr Bike stets sauber und gepflegt.

Die Funktionsweise ist dabei durchaus interessant: Denn bei Regen oder feuchtem Wetter auf unwegsamen Wegen wird der Schmutz und Dreck über das Reifenprofil aufgenommen und dank der Rotation der Räder und der Gravitationskraft wieder an den Boden abgegeben.

Ihnen wird dabei schnell klar, dass das auf der Vorderseite direkt senkrecht zur Lauffläche ist, also direkt vor dem Fahrer in die Luft fliegt.

Dabei sind Füße, Rahmen und unter Umständen sogar die Tretkurbel im direkten Beschuss.

Unser Fahrrad Schutzblech Test zeigt außerdem, dass Schutzbleche kein Teil der StVZO sind, da diese nur sicherheitsrelevante Dinge wie Beleuchtung und ähnliches umfasst.

Wenn Sie jetzt aber denken, dann brauchen Sie kein Schutzblech, haben Sie die oberen Absätze wohl komplett überlesen.

Ein Schutzblech ist gerade für regelmäßige Biker ein absolutes Muss!

2. Je nach Fahrradtyp und Ausstattungsniveau gehört ein Fahrrad Schutzblech bereits zur Grundausstattung eines Bikes.

Und das aus gutem Grund, überzeugt das Schutzblech doch gerade im Alttagseinsatz beim gemütlichen Fahren durch die Straßen Ihrer Stadt.

Ein Radschutz zur Montage an Ihrem Mountainbike lohnt sich definitiv, da Sie mit Ihrem MTB vermutlich oft in schlammigen oder dreckigen Gefilden unterwegs sind.

Neben Ihnen und Ihrer Kleidung bewahrt ein Fahrrad Schutzblech auch Teile der Technik wie Bremsanlage oder Gangschaltung vor Verschleiß und unnötiger Verschmutzung.

Durch diesen kleinen Zusatz an Ihrem Mountainbike können Sie Ihr Rad auch auf dem Weg in die Arbeit, die Schule oder sonst wo hin mitnehmen, ohne sich Gedanken über Ihre Kleidung machen zu müssen.

Die meisten Modelle in unserem Test lassen sich dabei ganz einfach montieren und abbauen, je nach Wetterbericht und Fahrort.

An den meisten Citybikes und Trekkingrädern sind bereits standardmäßig Schutzbleche beim Kauf mit dabei.

Diese sollten Sie allerdings, natürlich abhängig vom Alter Ihres Bikes und der Bleche, regelmäßig austauschen und erneuern.

So stellen Sie kein Sicherheitsrisiko beim Fahren für Sie oder Ihre Kinder dar.

In den meisten Fällen sind leider keine einzelnen Ersatzteile für genau Ihr Rad mehr verfügbar, weswegen Sie den Weg in den Fahrradladen antreten müssen.

Es sei denn, Sie wissen Ihre Radgröße und können dementsprechend ganz bequem im Internet bestellen.

Ob 20, 24 oder ein Fahrrad Schutzblech 28 Zoll - Für jede Laufrad- und Rahmengröße ist der richtige Schmutzfänger dabei.

Gerade an einem Kinderfahrrad macht die Verwendung eines speziellen Schmutzfängers Sinn.

Denn gerade Ihre Kinder sind auf Ihrem Flitzer sehr dazu geneigt, in unwegsames Gelände wie Dreck und Schlamm abzukommen.

3. Jetzt wissen Sie,für welche Fahrräder sie unbedingt einen Schmutzfänger brauchen.

Aber was zeichnet den Testsieger im Fahrrad Schutzblech Test von Profirad noch aus?

Wir werfen also noch einen Blick auf Material, optimale Breite und weitere Extras.

Hier unterscheidet sich das Schutzblech nicht großartig von jedem anderen Fahrradzubehör oder der Fahrradbekleidung: Das Material entscheidet!

Und so lassen sich auch vermeintlich einfache Zusatzteile wie Schmutzfänger in verschiedenen Materialien bekommen.

Schutzbleche aus Kunststoff sind meistens etwas schneller und einfacher zu montieren und obendrein noch leichter als vergleichbare Modelle aus Metall (Aluminium mal etwas außen vor gelassen!).

Hier reicht nicht selten eine einfache Aufschiebekonstruktion am Vorderrad aus, um das Schutzblech stabil zu fixieren.

Schutzbleche aus Metall oder Aluminium sind dafür etwas robuster, dafür auch schwerer und auch leicht komplizierter zu montieren.

Sie fallen gerade im Punkt des Gewichts hinter die Kunststoff-Modelle zurück.

Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Punkt beim Kauf eines Fahrrad Schutzblechs ist, die richtige Breite zu wählen.

Damit ein Schutzblech seinen vollen Schutz entfalten kann, muss es breiter als der Mantel bzw. als das Rad sein, über dem es montiert ist.

Bei einem leichten U-Profil kann das Schutzblech dicht an der Lauffläche montiert werden, was einen optimalen Schutz verspricht.

Der Sinn? Im Hinterradbereich wird außerdem noch mit einem zusätzlichen Kunststoffclip gearbeitet, da das Schutzblech dort länger ist.

Dabei wird das Blech mit dem Clip oder einem Gummi an der Rahmenstange befestigt und zwar zum Rahmen zeigend.

Wollen Sie noch mehr Stabilität bei Ihrem Schutzblech erreichen, zeigt unser Fahrrad Schutzblech Test, dass sich Schutzblechstreben lohnen.

Diese geben dem ganzen einen stabilen Halt, gerade wenn Sie während der Fahrt merken, dass das Blech zu sehr wackelt.

Sie finden vor allem Verwendung bei den Metall-Blechen, da diese durch ihr höheres Gewicht eine zusätzliche Stabilisierung benötigen.

Auch abnehmbare Schutzbleche bieten einen gewissen Vorteil: Denn kennt man seine gefahrene Strecke sehr gut und der Wetterbericht ist positiv, können Sie die Bleche ganz einfach abnehmen.

So kommen Sie bei schlechtem Wetter und nassem Boden zumindest einigermaßen sauber zum Ziel.

Wenn Sie also bereits ein gutes Schutzblech haben, dann super - denken Sie nur daran, es rechtzeitig auszutauschen.

Beispiele für MTB-Schutzbleche aus Tests

Hier sind einige Beispiele für MTB-Schutzbleche aus verschiedenen Tests:

  • SKS Germany Mudrocker Rear: Bietet guten, stabilen Schutz und ist leicht zu montieren.
  • SKS Set Schockklinge + X-Klinge: Geeignet für Mountain- und Trekkingbikes mit Radgrößen 26 und 27,5 Zoll.
  • Unleazhed M02: Kompatibel mit einer großen Bandbreite an Reifengrößen und einfach zu montieren.
  • SKS GERMANY Shockblade Schutzblechset: Hoher Spritzschutz und sehr leichte Montage.

Weitere getestete MTB-Schutzbleche:

  • Topeak Set DeFender M1 & M2
  • Rbrl ‎RL-910F/R
  • Bergsteiger Schutzblech-Set
  • Nicedack NK-02FD
  • Spgood Fahrrad Schutzblech Set
  • Fischer Spritzschutz-Set

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