Mountainbike 28 Zoll: Test, Vergleich und günstige Angebote

Ein Mountainbike mit 28 Zoll könnte gerade dann die richtige Wahl für dich sein, wenn du ein Rad mit enormer Laufruhe suchst. Besonders zur Geltung kommt diese Laufruhe im ebenen Gelände und auf der Straße, weshalb das Bike auch im Alltag eine gute Figur macht. Doch auch auf anspruchsvollem Terrain kann ein 28­-Zoller überzeugen: Die Bereifung hat viel Auflagefläche, wodurch der Grip und die Fahrkontrolle steigen.

Ein weiterer Vorteil: Die Reifen rollen selbst über größere Hindernisse wie Wurzeln oder Steine problemlos hinweg. Zudem sorgt der niedrigere Schwerpunkt des 28 Zoll Mountainbikes für ein sehr sicheres und angenehmes Fahrgefühl. Wer ein extrem wendiges MTB sucht, das vor allem in engen Passagen glänzt, ist mit einem 26-Zoller oder 27,5-­Zoller besser bedient.

Auch muss man bei einem 28-er­-Mountainbike mit einem etwas höheren Gewicht rechnen, weshalb du mehr Kraft bei der Beschleunigung des Rads benötigst.

Wann ist ein Mountainbike mit 28 Zoll die richtige Wahl?

Um dich bei deiner Kaufentscheidung bestmöglich zu unterstützen, findest du hier Antworten auf wichtige Fragen zu unserem 28 Zoll Mountainbike Angebot.

Mountainbike oder Touren-Fahrrad?

Es stellt eine Mischung unterschiedlicher Fahrradtypen dar, wobei man es eigentlich als Street-Mountainbike bezeichnen kann. Ein ATB kommt von seiner Machart her den gängigen Trekkingbikes am nächsten. Nicht umsonst lässt es sich auch als ein Trekkingrad bezeichnen, stellt dabei aber einen besonderen Typen eines solchen Fahrrads dar.

Der feine Unterschied besteht darin, dass die ATB`s in der Regel 26 Zoll bzw. Genau wie mit dem MTB kann man sich mit dem ATB auch im Gelände austoben, wobei es dem Offroad-Spezialisten aber vor allem im schwierigen Gelände deutlich unterlegen ist. Dabei entspricht ein ATB-Fahrrad den Ansprüchen der StVZO, ist also vollkommen verkehrssicher.

Darüber hinaus ist auch die Sitzposition auf einem All-Terrain-Bike eine Mixtur aus sportlich und komfortabel. Es verfügt in der Regel über eine Kettenschaltung mit drei Blättern. Man profitiert also von einer hohen Bandbreite an Übersetzungen und ist sowohl im flachen als auch im bergigen Gelände gut aufgestellt.

Zumeist hat ein All-Terrain-Bike mittelbreite Reifen montiert, die aufgrund ihrer Laufruhe und Stabilität ebenfalls für Touren bestens geeignet sind. Ein stabiler Rahmen und Scheibenbremsen, die das Fahrrad bei allen Bedingungen gut verzögern, zeichnen es ebenfalls aus.

Straßenverkehr, Touren, Ausflüge ins Gelände: Ein ATB kann dies alles. Trotzdem sollte man aufgrund der nur gemäßigt sportlichen Ausstattung von allzu ambitionierten Abenteuern absehen.

Ein großer Vorteil ist also das Komplett-Paket, das man für humane Preise von durchschnittlich 400 EUR bis 700 EUR bekommt. Ein weiterer Vorteil ist das recht geringe Gewicht eines ATBs. Dank eines Aluminium-Rahmens hat man das nötige Rüstzeug für sportlich-ambitionierte Ausfahrten.

Besonders dann, wenn es nicht allzu schweres Gelände gehen soll, muss es nicht gleich ein teures, spezialisiertes Bike sein. Wer hier auf ein ATB setzt, verzichtet zwar auf High-End-Komponenten, bekommt dafür aber im Grunde auch genau die Gelände-Qualitäten eines üblichen Mountainbikes geboten. Für Spaß wie auf einem MTB reicht das allemal, ohne dass jedoch große Herausforderungen wie Trails oder Downhill-Passagen bestritten werden.

Nach dem Spaß auf Wald- und Feldwegen kann es dann ganz in Ruhe auf der Straße weitergehen. Die Vollausstattung kombiniert im Zusammenspiel mit der Sportlichkeit des All-Terrain-Bikes die Einsatzbereiche ohne Mühe. Da ein ATB optisch und von der Ausstattung her einem MTB ähnelt, ist es auch ein guter Vorreiter für das erste eigene Mountainbike.

Warum also nicht zunächst auf einem geländetauglichen Fahrrad auch im Alltag Spaß haben, ehe es danach eventuell auf ein Spezial-Bike geht?

Wieviel Federweg für welchen Einsatzzweck?

  • Hardtail (Federgabel mit 100 mm Federweg): ideal für dich, wenn du oft auf eher leichten und schnellen Strecken unterwegs bist
  • Tourenfully (120 bis 140 mm): ideal für dich, wenn du gerne auf mittelschweren Strecken unterwegs bist
  • Enduro (150 bis 180 mm): ideal für dich, wenn du oft auf sehr anspruchsvollen Strecken und im Gebirge bikst
  • Downhillbike (180 bis 240 mm): ideal für dich, wenn du gerne rasante und steile Abfahrten fährst

Welches sind die Top-­Marken beim Mountainbike mit 28 Zoll?

Wie jedes MTB ist auch ein Mountainbike mit 28 Zoll hohen Belastungen ausgesetzt. Damit dein Rad diesen Belastungen standhält und du immer und überall sicher unterwegs bist, solltest du beim Kauf auf eine hohe Qualität achten.

Mountainbike Test & Vergleich: Beste Mountainbikes im Ranking

Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste. Einkaufshilfe für den Mountainbikes-Test oder Vergleich: Unser Wegweiser für Ihren persönlichen Testsieger!

Im Gegensatz zum klassischen Fahrrad oder zum Rennrad hat ein Mountainbike besonders robuste MTB-Reifen. Für die Erkundung der Landschaft oder den Urlaub in den Bergen ist das sportliche Rad daher genau das Richtige. Insbesondere junge Menschen genießen den riskanten und adrenalinreichen Mountainbike-Sport.

Wichtig ist, dass das Rad genau zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Beim Kauf sollten Sie daher sowohl Ihr Fahrverhalten als auch die richtige Rahmengröße, die Federung und das passende Zubehör inklusive guter Schutzkleidung beachten.

Unser einzigartiges Testsystem betrachtet nicht nur eine kleine Auswahl an Mountainbikes. Unser innovativer Ansatz erlaubt es uns jedes Mountainbike, das es zu kaufen gibt, auch objektiv zu bewerten. Und damit du dein Traumbike für deine individuellen Bedürfnisse findest, kannst du alle Testberichte über unsere Filter super einfach sortieren.

Insgesamt schauen wir uns jedes Bike einheitlich in über 100 aussagekräftigen Kriterien an, die sich in der Ausstattung und dem Rahmen verstecken. Unser Mountainbike Test berücksichtig alle für das Fahrerlebnis relevanten Baugruppen.

Die über 100 Kriterien - welche wir standardisiert abtesten - werden, je nach Einsatzzweck, unterschiedlich gewichtet. Unser Ziel ist es nämlich nicht nur zwei Schaltwerke, die in unterschiedlichen Bikes verbaut sind, miteinander zu vergleichen. Viel mehr wollen wir dir einen realen Eindruck vom Fahrgefühl geben, dass du nach dem Mountainbike Kauf erwarten kannst.

Wer sich vor dem Bike Kauf intensiv mit Mountainbikes beschäftigt, ist vom Fachjargon der Branche schnell überfordert. Reach, Stack, Lenkwinkel sind wichtige Geometrie Maße die die das Fahrverhalten eines Mountainbikes maßgeblich beeinflussen.

Wir haben deshalb nicht nur die Ausstattung eines jeden Bikes bewertet, sondern auch einen detaillierten Blick auf seine Geometrie geworfen. Damit du selbst kein Studium der Mountainbike-Wissenschaften ablegen musst, haben wir die Geometrie aller Bikes einheitlich analysiert und Rückschlüsse für unseren Test gezogen.

Unser Mountainbike Test gibt dir nicht nur eine absolute Einschätzung der MTB Ausstattung. Um es dir so einfach wie möglich zu machen, haben wir unsere Testergebnisse auch mit dem relevanten Marktumfeld verglichen. In der Spinnennetz-Grafik siehts du wie die einzelnen Baugruppen und die Geometrie in unserem Test abschneiden.

Die violette Grafik repräsentiert hier die Durchschnittswerte aus dem relevanten Marktumfeld. Du kannst also auf einen Blick die Stärken und Schwächen eines jeden Bikes sehen. Jede Bewertung, die irgendwie in ein MTB Test auf bike-test.com einfließt, lässt sich auf einen Fakt zurückführen.

Mountainbike Kategorien

Mountainbikes werden ja nach Federweg in MTB-Kategorien gegliedert. Jede dieser einzelnen Mountainbike Arten hat einen spezifischen Einsatzbereich. Um ein MTB vernünftig zu testen ist es extrem wichtig es mit anderen Mountainbikes der selben Kategorie zu vergleichen. Unsere großen Vergleichstest machen genau das.

Anfänger wollen beim Bike-Kauf keine Unsummen ausgeben, weshalb wir dieses Testfeld auf Maximal 1500 € begrenzen. Im Preisbereich unter 1500 € empfehlen wir ausschließlich Mountainbike Hardtails. Also Bike ohne gefedertes Heck. In dieser Kategorie hält die Industrie ein vielfältiges Angebot für unterschiedlichste Einsatzzwecke bereit. Vor allem der noch junge Trend zu den Allround Hardtails dürfte viele Mountainbike Anfänger ansprechen.

Klickt in unsere Marktübersicht und sucht euch das Bike raus, das am besten für euren Einsatzzweck passt. Mit unseren Filtern lässt sich der Markt spitzenmäßig sortieren. Hier haben wir die besten Einsteiger Bikes für unter 1000 € für dich.

Unter 1000 € gibt es Bikes, die ganz offensichtlich schon auf den sportlichen Einsatz hin getrimmt wurden. Modelle mit etwas mehr Federweg, modernen Einfachantrieb und griffigen Reifen ermöglichen auch Fahrspaß im gröberen Gelände.

Wer umbedingt ein vollgefedertes MTB kaufen will, sollte mindestens 1500 € ausgeben. Denn wenn Bike-Hersteller ein vernünftiges Fully unter 2000 € bauen wollen, müssen sie den Bleistift gut spitzen. Bei der Spezifikation der Anbauteile muss wirklich jeder Euro umgedreht werden.

Meist sind die Produktmanager dabei zu Kompromissen gezwungen, weshalb wir unseren Kumpels in dieser Preisklasse oft auch zu einem Hardtail raten. Es gibt aber auch Firmen, die uns überrascht haben. Das Rockrider All Mountain 100s, Canyons günstigstes Neuron, das Rose Ground Control und Lapierres Zesty überzeugen in der Preisklasse bis 2000 € alle drei Bikes haben einen hochwertigen Alu Rahmen und Teleskopstützen. Das fördert den Spaß im Singletrail. Bei der Ausstattung gibt es noch etwas Verbesserungspotential.

Cross Country Bikes sind die puristischsten aller Mountainbikes. Mit niedrigem Gewicht und tendenziel sportlicher Sitzposition kann man mit diesen Bikes richtig Kilometer schruppen. Zumindest so lange das Gelände nicht extrem rau ist. Denn in steilen Abfahrten oder bei Sprüngen kommen diese Bikes an ihr Limit.

Dafür ist man mit diesen Rädern ideal gerüstet für ein Cross Country Rennen oder den Start bei einem MTB Marathon. Der Carbon Rahmen ist in dieser Bike Kategorie fast schon Standard. Die Frage ob man sich ein Fully oder einem Hardtail kaufen soll, regelt sich meist von selbst über den Preis. Ab 4500 € kann man auch schon gute Cross Country Fullys kaufen.

Downcountry Bikes sind kein Marketing Trick der Industrie, sondern machen auf dem Trail wirklich Spaß. Vor allem sportliche Tourenfahrer werden diese Bikes aufgrund ihres leichtfüßigen Antritts lieben. Genau dieses Gefühl grenzt sie maßgeblich von den etwas behäbigeren Trailbikes ab.

Mit diesen leichten Tourenfullys kann man eine Alpenüberquerung fahren oder bei einem MTB-Marathon starten. Bergab versprühen sie wegen der besseren Reifen, der 120er Federgabel und der Teleskopstütze deutlich mehr Reserven als ein Racefully.

UUnser Test zeigt: Wer ein gutes Downcountry Bike kaufen will muss 3000 - 4500 € hin blättern. Dann gibt es aber echt gute Bikes. Sowohl das Orbea Oiz TR, wie auch das KTM und das Canyon Lux Trail zählen zu den Klassikern im Downcountry-Segement. Sie machen nicht nur Spaß bergab, sondern ermöglichen auch den gelegentlichen Marathon Einsatz.

Trailbikes sind auch in der Saison 2022 die Alleskönner unter den Mountainbikes. Downcountry- oder Racebikes sind kilometerhungriger. All Mountain Bikes und Enduro MTBs fahren besser bergab. Wenn du hauptsächlich Trailtouren im deutschen Mittelgebirge fahren willst oder mit dem Gedanken spielst, in den nächsten Jahren eine Alpenüberquerung zu fahren, dann wirst du höchstwahrscheinlich mit einem Trailbike glücklich.

Während Giant, Radon und Scott in dieser Preisklasse Bikes mit Aluminium Rahmen bauen, setzt Cube mit seinem Stereo 120 TM HPC 29 bereits auf einen Hauptrahmen aus Carbon. Alle Bikes haben moderne 1×12 Schaltungen und bewegen sich in einem Gewichtsbereich um die 14 Kilo.

All Mountain Bikes sind die neuen Enduros. Leistungsstarke Fahrwerke, moderne Geometrien und überwiegend verbaute 29er Laufräder machen aktuelle All Mountains zu echten Spaßgaranten in der Abfahrt. Sogar der Start bei einem Enduro Rennen oder der gelegentliche Bikepark Einsatz sind mit diesen Bikes möglich.

Auf Trails im Mittelgebirge aber auch im alpinen Gelände hinterlassen diese Bikes einen souveränen Eindruck. Lange Anstiege bleiben bezwingbar, allerdings fordert das hohe Gewicht eine gutes Fitness-Level vom Fahrer. Die deutschen Direktversender YT, Radon und Canyon dominieren dieses Marktsegment, mit extrem spitz kalkulierten Modellen. In dieser Preisklasse ist der Carbon Rahmen fast schon Standard.

Der Markt für Enduro Mountainbikes ist 2022 so vielfältig wie nie zuvor. Die wichtigste Frage die du dir vor dem Kauf eines Enduro MTBs stellen musst ist, ob du ein Bike mit 160 oder doch lieber üppigen 180 Millimeter Federweg zulegen willst. Unser Tipp: Mit 160 Millimeter kommen die aller meisten Fahrer locker zurecht. 180er Bikes lohnen sich nur bei hohem Körpergewicht und regelmäßigem Bikepark Einsatz.

Nachdem wir den kompletten Markt analysiert haben, gibt es noch eine gute Nachricht: Preisaggressive Marken Canyon, Cube, Radon oder Propain bauen bereits für 3000 bis 4000 € extrem gute Enduros.

Wenn du ein Enduro für weniger als 3000 € kaufen willst, musst du dir die Frage nach dem Rahmenmaterial nicht stellen. In dieser Preisklasse werden nur Enduros mit Aluminiumrahmen angeboten. Die Tatsache, dass es in diesem Preissegment nahezu nur Bikes von Direktversendern wie Propain, Radon, oder Canyon gibt, zeigt außerdem, dass bei der Kalkulation mit harten Bandagen gekämpft wird.

Die angebotenen Bikes wiegen meist deutlich über 15 Kilo, was die Tourentauglichkeit und den Fahrspaß bergauf stark einschränkt. Auch bei der Ausstattung muss man zu Kompromissen bereit sein. Vor allem bei der Schaltung und bei den Laufrädern werden häufig sehr günstige Bauteile verwendet.

Trailhardtails machen bereits bei bezahlbaren Preisen im Gelände extrem viel Spaß. Wer unter 2000 € ausgeben will und ein Tourenfähiges Bike für Enduro Trails sucht, kommt in der Regel an einem Trailhardtail nicht vorbei. Vor allem Einsteiger oder junge Biker dürfte dieses Konzept ansprechen.

Aber man darf sich auch keine falschen Hoffnungen machen. Der Komfort ist mit einem Trailhardtail deutlich niedriger als mit einem Fully. Im Preisbereich unter 2000 € gibt der deutsche Hersteller Rose mit seinem Bonero richtig Gas.

Generell kann man in dieser Preisklasse mit modernen 1×12 Schaltungen und vernünftigen Bremsanlagen Rechnen. Hochwertige Mountainbike Fullys bekommt man für 2000 € und mehr. Die etwas simpleren Mountainbike Hardtails taugen ab ca. 1000 € für den sportlichen Einsatz.

Klar, es gibt Bikes für 14000 € und mehr. Aber man muss nicht zwingend so viel Geld ausgeben, um Spaß auf dem Singletrail zu haben. Meine Erfahrung hat gezeigt: Oberhalb einer Preisgrenze von ca. 5000 € fällt der Unterschied beim Fahren auf dem Trail immer geringer aus.

Fullys sind technisch gesehen die überlegenen Mountainbikes. Aber sie sind schwerer, teurer und wartungsintensiver als Hardtails. Das erklärt, warum Hardtails auch über 40 Jahre nach ihrer Erfindung noch immer eine große Fangemeinde haben.

Wenn dein Budget unter 1500 € liegt oder du keinen Bock auf die regelmäßige Wartung des Hinterbaus hast, greif zum Hardtail. Wenn dir der Fahrspaß in der Abfahrt besonders wichtig ist, oder du viel Wert auf Komfort legst, solltest du dir ein Fully kaufen.

Wie viel Spaß du beim Biken haben wirst, hängt nicht primär davon ab, wie viel Geld du für dein Mountainbike ausgeben willst. Es ist viel wichtiger, dass du dir ein Mountainbike kaufst, dass für deinen individuellen Einsatzzweck perfekt passt. Für viele Biker steht der Spaß in der Abfahrt im Vordergrund. Dafür braucht man viel Federweg. Man sollte sich aber bewusst sein, dass man den üppigen Federweg eines Enduros oder All Mountains auch bergauf schleppen muss. Außerdem braucht es extreme Strecken, um das Potential dieser abfahrtshungrigen Bikes auszunutzen.

Laufrad- und Rahmengröße

Generell muss man bei Mountainbikes zwischen der Laufradgröße und der Rahmengröße unterscheiden. Die übliche Laufradgröße für Erwachsene beträgt 26, 27,5 oder 29 Zoll und variiert je nach Einsatzgebiet aber auch Größe des Fahrers.

Es ist daher möglich, dass eine sehr große Person einen Fahrradrahmen der Größe 23 Zoll benötigt, in dem wiederum ein 29 Zoll Laufrad eingebaut ist. Die zwei Dimensionen in einem Fahrrad können für Einsteiger schnell verwirrend sein, weshalb du bei einem Verkaufsgespräch sehr genau hinhören solltest.

Kinderräder gibt es in Zwei-Zoll-Schritten ab Radgröße 12 Zoll. Manche Hersteller haben Damen spezifische Modelle im Angebot. Wir haben in unserer Filter Sektion die Möglichkeit diese Bikes speziell zu filtern. Oftmals gibt es Damenmodelle in kleineren Größen als die Herrenmodelle. Meist sind die Kontaktpunkte zum Körper speziell auf Damen angepasst. Lenker sind etwas schmäler, Sättel damenspezifisch. Fahrwerke haben oft ein leichteren Tune der auf das geringe Körpergewicht von Frauen abgestimmt ist.

Ein großer Service den wir dir beim Mountainbike kaufen bieten ist, dass wir dir zeigen welche Bikes aktuell Online verfügbar sind. Gerade in Zeiten von Lieferengpässen ist das ein wichtiger Faktor beim Bike kauf. Wir haben die größten Online Shops in Deutschland als Partner gewonnen und bilden deren Verfügbarkeiten auf unserem Portal ab.

Weitere Informationen und Fachhändler

Was Pedali besonders auszeichnet, ist unser umfangreiches Fachhändler-Verzeichnis. Hier findest du erfahrene Händler, die dir mit ihrer Expertise rund um Kaufberatung, Wartung und Service zur Seite stehen. Dafür haben wir die Fahrradläden aus Deutschland in einer Übersicht nach Orten sortiert, damit du das passende Fahrradgeschäft in deiner Nähe findest.

Für noch mehr Informationen steht dir unser Fahrrad-Glossar zur Verfügung. Es hilft dir, technische Begriffe und Trends besser zu verstehen, sodass du bestens informiert deine Kaufentscheidung treffen kannst. Und wenn du mehr über die Fahrradmarken erfahren möchtest, dann bekommst du einen guten Überblick in unserem Marken-Verzeichnis. Nutze Pedali, um nicht nur das beste Angebot für Fahrräder und Zubehör zu finden, sondern auch um von der Expertise und den Angeboten unserer Fachhändler zu profitieren.

Mountainbike Typen

Weniger Verkehrsmittel und mehr Sportgerät - das ist ein Mountainbike (MTB). Ein typisches Merkmal dieser geländetauglichen Fahrräder ist häufig das Fehlen der für den Straßenverkehr unerlässlichen Komponenten wie etwa Beleuchtung und Klingel. Seit Anfang der 1980er Jahre werden MTBs hauptsächlich industriell produziert. Wer sich heute für den Kauf eines solchen Geländerades interessiert, steht vor einer großen Auswahl an unterschiedlichen Typen. Um hier das richtige Rad zu finden, hilft die Analyse des persönlichen Fahrstils.

Touren-Biker

Biker, die gerne mal eine schnellere Feierabendrunde drehen und ausgedehnte Radtouren am Wochenende lieben, zählen zu den Touren-Bikern. Zu diesem Zweck eignet sich am Besten ein sogenanntes Hardtail - der Klassiker unter den MTBs. Wie sein Name verrät, ist das Hinterrad bei diesem Modell nicht gefedert.

Daraus resultiert zum einen ein vermindertes Gewicht und zum anderen eine geringe Wartung sowie niedrigere Instandhaltungskosten. Hardtails sind außerdem sehr vortriebsorientiert gebaut, tempostabil und geben die vom Fahrer aufgewendete Kraft effizient weiter.

Für sportiche Fahrer sowie für den Geländeeinsatz sind felgenschonende Scheibenbremsen von Vorteil, die speziell bei feuchtem und weichem Untergrund über eine gute Bremsleistung verfügen. Hardtails gibt es schon ab einem Preis von 600 EUR, das beste Preis-Leistungsverhältnis erhält man in der Preisklasse um 1.000 EUR. Sie sind daher besonders für Einsteiger attraktiv.

Mit steigendem Preis werden die am Vorderrad befindliche Federgabel und andere Komponenten, wie Schaltung und Laufräder, widerstandsfähiger, außerdem bestehen bei hochpreisigen Hardtails die Fahrradrahmen meistens aus Carbon. Die Mehrausgaben rentieren sich allerdings nur dann, wenn mit dem Bike schwierige Geländetrails, vorrangig in den Bergen (Mountain-Bikes) oder sogar Rennen gefahren werden.

Ein 2.000-, 4.000- oder sogar 6.000-EUR-MTB im Stadtpark oder auf fluffigen Wochenendtrails zu fahren ist pure Geldverschwendung.

Enduro-Biker

Der Enduro-Biker begibt sich gerne in schwieriges Gelände und absolviert Geschicklichkeitsprüfungen auch in Form von Wettkämpfen - sogenannten Trials. Hier ist ein vollgefedertes Mountainbike (Fully) mit einem 140 bis 160 mm Federweg gefragt. Bei einem Enduro fällt vor allem der gekröpfte Lenker auf, welcher speziell bei schwierigen Abfahrten Sicherheit vermittelt und die Sitzposition erhöht.

Aber auch auf Touren ist dieses Fahrrad in seinem Element. Bergiges Gelände ist kein Problem. Um allen Belastungen Stand zu halten, verfügt es über breitere und gut profilierte Laufräder und einen stabilen Rahmen. Zudem ist eine Anti-Wipp-Dämpfung vorhanden. Je nach Ausstattung sind Enduro-Bikes ab circa 2.200 EUR zu haben.

Freeride-Biker

Wer beim Radfahren nur eine Richtung kennt - und zwar bergab und Sprünge, Geschwindigkeit sowie schwierige Trials liebt und prinzipiell keine Touren fährt, der ist ein Freeride-Biker. Bei Freeride-Bikes handelt es sich um ebenfalls vollgefederte Mountainbikes mit langen Federwegen von 150 bis 200 Millimetern. Von Vorteil ist hier eine absenkbare Luft-Federgabel, um genügend Steigfähigkeit zu gewährleisten.

Scheibenbremsen, die an Vorder- und Hinterrad montiert sind, sollten ebenso vorhanden sein wie ein stabiler Rahmen und robuste Laufräder. Neben Freeride-Bikes unterscheidet man Downhill-Bikes für Fahrten, die ausschließlich bergab führen und bei denen der Anstieg nicht aus eigener Kraft bewältigt wird. Wegen ihrer besonders stabilen Bauart, die aufgrund der hohen Belastung durch Abfahrten nötig ist, sind diese Räder relativ schwer. Beide Modelle gibt es ab ungefähr 2.400 EUR zu kaufen.

Race-Biker

Der Race-Biker möchte möglichst schnell und möglichst viele Höhenkilometer zurück legen und beweist sich gerne im Wettkampf. Für ihn eignen sich sogenannte Race-Fullys, die besonders leicht sind und über eine gestreckte Sitzposition verfügen. Für Einsteiger sind sie jedoch nicht zu empfehlen. Eine komfortablere Geometrie bieten vollgefederte All-Mountain-Bikes. Mit ihnen lassen sich entspannt lange Touren bewältigen.

Rahmen und Laufräder sind solide, das Gewicht etwas höher als bei Race-Fullys. Ab rund 1.400 EUR stellen sie eine gute Alternative für zwar durchaus sportliche, aber nicht extrem-sportliche MTB-Einsteiger dar.

Fazit

Allgemein gilt, wer eher im leichten Gelände fahren möchte, liegt mit dem Kauf eines Hardtails in der Regel richtig. Alle weiteren MTB-Typen sind für spezielle sportliche Zwecke ausgelegt und nur bedingt für Einsteiger geeignet.

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