Mountainbike auf Asphalt fahrbar: Was du wissen musst

Das Mountainbike ist der ideale Begleiter für das nächste Offroad-Abenteuer und zählt weltweit zu dem beliebtesten Fahrradtyp im Action- und Touren-Radsport. Ob Single-Trail, Downhill, einfache Waldwege, freies Gelände oder Asphalt, das Mountainbike ist vielseitig einsetzbar.

Viele Mountainbike-Besitzer fragen sich, ob sie ihr geliebtes Bike auch auf Asphaltstrecken nutzen können. Die Antwort ist grundsätzlich: Ja, aber es gibt einige Aspekte zu beachten. MTB´s kommen ja nun mal ab Werk mit Stollenreifen, obwohl sie realistisch betrachtet, sicher zu 80% bestenfalls als Enduros genutzt werden. Ob auf dem Weg zur Arbeit, bei Wochenendtouren oder dem spontanen Ausflug ins Grüne - mit den richtigen MTB-Reifen meistern Sie sowohl feste Asphaltstraßen als auch lose Schotterpisten souverän.

Reifenwahl: Das A und O für Fahrten auf Asphalt

Ein wichtiger Faktor ist die Bereifung. Habe auf dem Haibike Full-Seven8 "Mobi-Nic" Reifen drauf die für die Straße nicht besonders gut geeignet sind weil das Profil sehr grob ist. Du meinst wohl den Nobby Nic, weil Moby Nic gibt es nicht. Speziell entwickelte Reifen für diesen Mischbereich kombinieren hervorragenden Rollwiderstand mit zuverlässigem Grip.

Wenn Sie überwiegend auf der Straße fahren und nur gelegentlich auf Schotter ausweichen, wählen Sie ein Profil mit möglichst glattem Mittelsteg. Fahren Sie hingegen regelmäßig gemischte Strecken, ist ein vielseitiges Profil mit durchgängiger Stollenstruktur sinnvoll. Ein beliebter Allround-MTB-Reifen im reifen.com Shop ist der Schwalbe Smart Sam - Ein echter Klassiker mit ausgewogenem Profil, laufruhig auf der Straße, bissig auf Schotter.

Einige Beispiele für geeignete Reifen sind:

  • Conti Cröss King Protection: Ein toller Allrounder, rollt gut ab und hat bei leichten MTB-Touren genug Grip.
  • Continental Contact Cruiser 27.5x2.40: Er wurde eingewechselt, weil er auf Asphalt wie ein Reißverschluss sirrte, deutlich lauter als der Motor. Jetzt höre ich endlich den teuren Motor, kann bremsen bis das Heck hoch kommt und habe auch in Kurven ein völlig sicheres Gefühl. Dazu rollt er trotz recht niedrigem Druck (unter 2,5 bar) sehr komfortabel ab. Es ist gegen Vorher,als ob ich permanent Rückenwind hätte, auf Strecken wo ich früher noch ab und an treten musste, rolle ich nur durch.
  • Schwalbe Smart Sam: Ein echter Klassiker mit ausgewogenem Profil, laufruhig auf der Straße, bissig auf Schotter.

Der Reifen sollte von der Breite her mindestens die des Nobby Nic haben. Schau auf deinen Nobby Nic, dort ist die Breite aufgedruckt.

Reifendruck: Komfort und Effizienz

Der richtige Reifendruck spielt eine entscheidende Rolle für den Fahrkomfort und die Effizienz auf Asphalt. Mit 2-2,5 Bar sollte das wunderbar klappen. Dazu rollt er trotz recht niedrigem Druck (unter 2,5 bar) sehr komfortabel ab.

Verschleiß und Defekte: Was du beachten solltest

Viele Mountainbike-Fahrer sorgen sich um den Verschleiß und mögliche Defekte bei Fahrten auf Asphalt. Keine bedenken zu defekten. Problematisch sehe ich es eher in anderer Hinsicht: Erstens ist ein Mountainbike in der Stadt schwergängiger und langsamer als ein Trekking / Citybike, daher ist sowas wenig ratsam.

Wenn du im Wald fährst, hast du eigentlich mehr Verschleiß, als auf der Straße, wobei auf der Straße sehr gerne und schnell mal ein Reifen runter ist. Außerdem durch die Stollen wird das Fahrwerk (Lager, hauptsächlich Dämpfer) belastet, die Vibration gibt es im Wald nicht (durch den Waldboden), dafür hält im Wald die ganzen Schläge. Aber naja, die Vibration dürfte eigentlich keine Schäden verursachen.

Weitere Tipps für Mountainbike-Fahrten auf Asphalt

  • Laufruhe & Dämpfung: Eine mittlere bis breite Reifenbreite (z. B. 2.25 Zoll) bietet einen guten Kompromiss aus Rollwiderstand und Komfort.
  • Sicherheit: Achte darauf, dass dein Mountainbike über die notwendige Straßenausstattung verfügt (Licht, Reflektoren, Klingel).
  • Die Polizei ist meist sehr kulant (wegen keine Reflektoren bla bla aber seit 5 Jahren wurde ich nur 2 mal Verwarnt).

Die verschiedenen Fahrradtypen

Der Fahrradmarkt bietet mit seinen vielen verschiedenen Fahrradtypen eine große Vielfalt. Für jeden Einsatzbereich gibt es individuelle Fahrradtypen, die bestens auf ihre Bestimmung zugeschnitten sind. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Fahrräder für Kinder oder Erwachsene konzipiert wurden. Aufgrund der hohen Anzahl der verschiedenen Typen von Fahrrädern, kann man jedoch leicht den Überblick verlieren. Einen sehr guten Überblick bietet Ihnen unsere "Fahrradtypen-Übersicht".

Mountainbikes

Um die bestmögliche Performance zu erreichen, sollte das MTB ideal zum Einsatzbereich und den eigenen Vorlieben passen. Wer sein für Offroad-Abenteuer konzipiertes Mountainbike auch gerne im Straßenverkehr nutzen möchte, muss lediglich ein paar zusätzliche Komponenten nachrüsten. Die Standardgröße von MTBs liegt bei 27,5 oder 29 Zoll. Mit 27,5 Zoll Raddurchmesser sind Sie im Gelände deutlich wendiger, schneller im Antritt, flexibler und leichter als mit einem 29 Zoll Mountainbike. Die Vorteile des Mountainbikes mit 27,5 Zoll liegen also ganz klar im Überrollverhalten von Unebenheiten und einer hervorragenden Agilität. In Kombination mit breiten, grobstolligen MTB-Reifen wird zudem bei allen Fahrsituationen und Streckenabschnitten für ausreichend Grip und zusätzliche Dämpfung gesorgt. 29 Zoll Mountainbikes sind die perfekten Allrounder unter den Mountainbikes und sorgen im Gegensatz zu den kleineren Raddurchmessern für eine höhere Laufruhe. Dafür braucht es etwas länger, um ins Rollen zu kommen. Somit eignet sich diese Größe besonders für lange, sportliche und schnelle Touren und spielt seine Stärken im Cross-Country-Bereich aus.

Wer auf Wald- und Feldwegen sowie bergauf etwas schneller unterwegs sein möchte und dafür auf die zusätzliche Federung wie beim Fully verzichten kann, sollte einen Blick auf die Hardtail-MTBs werfen. Hardtails gelten mit gefedertem Vorderrad und ungefedertem Hinterrad als Klassiker unter den Mountainbikes und eignen sich ebenfalls für Mountainbike-Neulinge. Für eine besonders gute Dämpfung, Sicherheit und Handling im anspruchsvollen Gelände sorgen die Full Suspension-Bikes, auch „Fullys“ genannt. Diese geländegängigen Mountainbikes besitzen eine Federung an Vorder- und Hinterrad. Der zusätzliche Dämpfer wird zwischen Rahmen und Hinterbau montiert. Mit der einstellbaren Dämpfertechnik am Heck ist maximaler Komfort garantiert.

Rennräder

Ursprünglich speziell für den Radsport konstruiert, erfreuen sich Rennräder auch nach über 100 Jahren großer Beliebtheit im Rennrad-Radsport und entwickeln sich mit ihrem sportlichen Charakter zunehmend zum Trendfahrrad. Mit ihren leichten, aber stabilen Carbon- und Aluminiumrahmen, besonderen Fahreigenschaften sowie sehr schmalen Felgen und Reifen verfolgen klassische Rennräder ein klares Ziel: Lange Strecken mit hohem Tempo möglichst effizient zu meistern. Typische Rennräder sind minimalistisch gestaltet und leicht, was sich auch in der Ausstattung widerspiegelt. Es werden nur die nötigsten, dafür hochwertigen Komponenten verbaut, um bestmögliche Performance zu liefern und Gewicht zu sparen. Rennräder verfügen über eingestimmte, hochwertige Komponente und einen Bügellenker, welcher verschiedene Griffpositionen und Sitzwinkel während der Fahrt ermöglicht. So kann durch spezielle Sitzwinkel die Effizienz noch weiter gesteigert werden. Der Bügellenker ist mit Lenkerband umwickelt. Neben dem ästhetischen Vorteil ermöglichen die Lenkerbänder ein rutschfestes und komfortables Fahren. Die typischen Straßenrennräder sind darauf ausgelegt, lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit zu meistern. Häufig ist diese Rennrad-Gattung im Wettkampf-Radsport anzutreffen, aber auch aus dem privaten Gebrauch ist der sportliche Straßenflitzer heute nicht mehr wegzudenken. Der sportliche Aspekt steht dabei nach wie vor im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch in der Gestaltung wider. Schmale Reifen, sportlicher Bügellenker, geringes Gewicht und nur die nötigsten dafür hochwertigen Komponenten sind typische Merkmale eines klassischen Straßenrennrads.

Fitnessbikes

Fitnessbikes orientieren sich sehr stark an den klassischen Rennrädern und legen den Fokus auf sportliches Fahren auf befestigten, asphaltierten Straßen. Entsprechend finden sich viele Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Fahrradtypen. Die Antriebskomponenten stammen aus dem Rennrad-Bereich, wodurch schnelle Schaltvorgänge und hohe Tritteffizienz auf der Straße ermöglicht werden. Hohe Geschwindigkeiten werden durch das geringe Gewicht und die schmalen Reifen problemlos erreicht. Um die Performance weiter zu verbessern, werden nur die nötigsten Komponenten verbaut. Weitere Ausstattung fehlt in der Regel. Der hauptsächliche Unterschied zum typischen Rennrad liegt im kompakteren Rahmen und dem geraden Lenker.

Cyclocross-Bikes

Das Cyclocross-Bike ist eine Mischung aus Rennrad und Crossbike mit einer Prise Mountainbike-Technik und vereint die Vorteile dieser Gattungen in einem einzigen Fahrrad. Ursprünglich für Rundkursrennen mit Hindernissen im Schlamm konzipiert, hat sich das Cyclocross zu einem vielseitigen, geländegängigen Rennrad entwickelt. Der stabile Rahmen, eine sportlichen Sitzposition, breite Felgen und das geringe Gewicht machen diesen Fahrradtypen zu einem echten Spezialisten für sportliche Fahrten auf wechselnden Untergründen, unabhängig von Wetterbedingungen.

Gravelbikes

Das Gravelbike ist der Allrounder unter den Rennrädern und ähnlich vielfältig und flexibel wie das Cyclocross-Bike. Mit seinem dynamischen Rennradcharakter überzeugt das Gravelbike besonders durch seine Tourentauglichkeit. Dies macht das Fahrrad zum idealen Begleiter für mehrtägige, lange und komfortable Fahrradtouren, aber auch für kurze Strecken. Ähnlich wie das Cyclocross macht das Gravelbike auch auf wechselnden Untergründen wie Asphalt, Kopfsteinpflaster, Feldwegen und leichten Trails eine gute Figur. Dafür sorgen die breiteren Reifen als beim Rennrad. Wie beim Rennrad kommt der für diese Fahrrad-Gattung typische Lenker zum Einsatz.

Trekkingräder

Trekkingräder sind ein bisschen von allem - waschechte Allrounder in ihren jeweiligen Einsatzbereichen. Sie eignen sich hervorragend für längere Strecken, Stadtfahrten, den täglichen Weg zur Arbeit oder sportive, effiziente Touren auf unebenem Gelände. Durch die moderat-sportliche Sitzposition bieten Trekkingräder nicht nur einen herausragenden Komfort während der Fahrt, sondern auch sportliche Fahreigenschaften. Die beste Performance liefern Trekkingräder auf Straßen, Waldwegen, Schotter und Kies. Für eine gute Kraftübertragung während ausgedehnter Wochenendausflüge sorgt eine hochwertige Ketten- oder Nabenschaltungen. Auf Fahrradtaschen oder weiteres Gepäck muss nicht verzichtet werden. Das klassische Trekkingrad ist ein wahres Allround-Talent. Es ist der ideale Begleiter für kurze, alltägliche Stadtfahrten oder längere, mehrtägige Touren, auch abseits asphaltierter Straßen. Das Trekkingrad verfügt über eine komplette StVZO-Ausstattung, um auch im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein. Eine Lichtanlage sorgt dafür im Dunkeln zu sehen und gesehen zu werden. Dank vormontierter Schutzbleche ist eine Fahrt auch bei nahezu allen Wetterlagen und schlechten Wetterbedingungen möglich.

Crossbikes

Das Crossbike ist die richtige Wahl für sportliche Effizienz in unebenem Gelände und kommt mit seinen schmaleren 28 Zoll Reifen am besten auf Asphalt, Schotter sowie Wald- und Feldwegen zum Einsatz. In vielerlei Hinsicht ähnelt das Crossbike dem Mountainbike sehr. Diese Fahrradgattung verfügt über eine ähnliche Rahmengeometrie, ist jedoch schlanker gebaut. Am Vorderrad befindet sich eine Federgabel mit Lockout-Funktion, die wie beim MTB für genügend Dämpfung in unebenem Terrain sorgt. Dadurch ist auf Strecken abseits befestigter Wege ausreichend Stabilität und Komfort garantiert.

Citybikes

Das perfekte Alltagsfahrrad für den Stadtverkehr ist das Citybike. Wer sein Rad täglich nutzt, benötigt ein zuverlässiges, verschleißarmes und langlebiges Fahrrad. Citybikes sind komfortable Fahrräder, die genau diese Eigenschaften vereinen. Sie sind mit zuverlässigen Komponenten für den Straßenverkehr ausgestattet. Hierzu gehören u.a. eine wartungsarme und langlebige Nabenschaltung, Lichtanlage, Schutzbleche, Gepäckträger und pannensichere Bereifung. Seit vielen Jahrzehnten rollen sie auf niederländischen und deutschen Straßen: Hollandräder. Das Stadtrad ist für gemütliches und komfortables Fahren im Stadtverkehr konzipiert und lässt sich dabei auch nicht aus der Ruhe bringen. Doch nicht nur der charmante Retro-Look macht das Hollandrad so beliebt. Bei diesem Fahrradtyp steht besonders die Souveränität und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt. Wer auf dem breiten Sattel Platz nimmt, kann selbst im hektischen Straßenverkehr entspannt fahren. Hollandräder sind neben den für den Straßenverkehr vorgeschriebenen Komponenten auch mit einer Nabenschaltung, Hollandlenker, Rockschutz und Kettenkasten ausgestattet.

Falträder

Das Faltrad ist besonders platzsparend, vielseitig und trotzdem ein vollwertiges Fahrrad. Mit wenigen Handgriffen zu einem kompakten Gepäckstück umfunktioniert, kann es aufgrund seines geringen Packmaßes problemlos im Kofferraum des Autos oder in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden. Wer noch mehr Platz einsparen möchte, kann Lenker- und Sattelrohr justieren oder demontieren. Bei der Produktion werden ausschließlich leichte Materialien und Bauteile verwendet. Auf kurzen alltäglichen Strecken spielt das Faltrad seine Stärken aus. Es eignet sich ebenfalls hervorragend als Begleiter für Camping- und Segelurlaube sowie kleine Besorgungen und kurze Fahrradtouren. Falträder besitzen eine Laufradgröße von 20 bis 24 Zoll und werden mit kompakten Getriebe- und Schaltungselementen ausgestattet. Falträder verfügen in der Regel über eine komplette Ausstattung wie Lichtanlage, Schutzbleche und Gepäckträger.

Urbanbikes

Sportlich, schnell und sicher: das Urbanbike steht für zügiges Fahren und Flexibilität im Stadtverkehr und wird jedem Spaß bereiten, der gerne leichtfüßig unterwegs ist. Diese Räder punkten mit den verbauten Nabenschaltungen und deren Wartungsarmut und Langlebigkeit. Das Urbanbike ist leicht gebaut, da es auf die wirklich wesentlichen Komponenten reduziert ist. Ideal, wenn Sie ihr Fahrrad mehrere Treppen hoch- und runtertragen müssen. Besonders auf längeren Alltagsstrecken sind Urbanbikes empfehlenswert, da sie mit Ihrer Rennradbereifung und leichten Komponenten für zügiges Fahren konzipiert sind.

Retro-Fahrräder

Das heutige Retro-Fahrrad ist eine Mischung aus klassischer Optik der 60er und 70er Jahre und moderner Technik. Ein absoluter Blickfang auf der Straße, mit viel Farbe, lackierten Schutzblechen und verchromten Anbauteilen, welches in den letzten Jahren sein großes Comeback erlebte. Wie das Hollandrad eignet sich das Nostalgierad ideal für entspannte alltägliche Fahrten in der Stadt, zum Einkaufen oder um kurze bis mittellange Strecken gemütlich zu fahren. Oftmals besitzen die schicken Retroräder hinten und vorne Transportmöglichkeiten.

Kinder- und Jugendfahrräder

Fahrradfahren soll vor allem eines: Spaß machen. Dennoch ist das Fahrradfahren lernen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Kindes. Bereits in jungen Jahren werden mit Laufrädern und anderen Kinderfahrzeugen die Motorik und Balance des Kindes gefördert und weiterentwickelt. Wird der Nachwuchs älter, lernen die Kinder sie mit ihrem Kinder- und Jugendfahrrad Verantwortung zu übernehmen und selbständig Radtouren mit den Freunden zu organisieren. Mit Hilfe verschiedener Hilfsmittel kann problemlos die richtige Fahrradgröße für das Kind bestimmt werden. Gerne unterstützen wir Sie dabei. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl verschiedener Markenräder in unterschiedlichen Größen. Kinderfahrzeuge wie Laufräder, Roller und Scooter sind die Vorstufe zum Fahrrad. Sie machen den Nachwuchs mit den Gewohnheiten des Fahrradfahrens vertraut und sind eine ideale Vorbereitung auf das erste Fahrrad. Kommen Sie doch mal vorbei. Nach dem Laufrad ist das Kinderfahrrad der nächste Schritt. Grundsätzlich ist es für das Kind angenehm, wenn es möglichst lange das gleiche Fahrrad fahren kann. Die Herausforderung besteht also darin, das optimale Kinderfahrrad auszusuchen und damit die richtige Wahl zu treffen. Wichtig ist, dem Kind nicht zu viel zuzumuten. Auf Wunsch können Kinderfahrräder daher auch mit Stützrädern erworben werden. Beim ersten Rad sollte unbedingt der Spaßfaktor im Vordergrund stehen. Der Sprung von 20 auf 24 oder sogar 26 Zoll ist ein sehr bedeutender. Fahrräder mit 24 und 26 Zoll werden im Regelfall von Kindern und Jugendlichen in einem Alter gefahren, in dem konditionell weitere Strecken zur Schule oder zu Freunden möglich sind. Auch kommen immer mehr Kriterien in der Entscheidungsfindung zu tragen, wie etwa die Optik des Fahrrads. Mountainbikes im straßenverkehrssicheren Jugendstil sehen cool aus und genießen gerade bei den jungen Menschen große Beliebtheit. Allerdings sollte man auch bei den Jugendrädern auf die wichtigen Komponenten wie Schaltung und Bremsen achten.

Therapie- und Spezialfahrräder

Therapie- und Spezialfahrräder ermöglichen es Menschen mit gesundheitlichen Problemen, körperlichen Handicaps oder Gleichgewichtsstörungen wieder unbeschwert Fahrrad zu fahren. Dies steigert nicht nur die Lebensqualität und Eigenständigkeit im Alltag, sondern ermöglicht ein gelenkschonendes, umweltfreundliches Fahren. Zugleich wird durch das Fahren das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Mit den beiden Hinterreifen und dem tief liegenden Schwerpunkt bieten die Therapie- und Spezialräder eine kippsichere und stabile Konstruktion. So wird das Risiko von Unfällen, vor allem während des Auf- und Absteigens, auf ein Minimum reduziert. Ein tiefer Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen zusätzlich. Höhenverstellbare Sitze ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Körpergrößen und bieten eine ideale, bequeme Sitzposition. Jedes Spezial- und Therapierad wird individuell von der Firma Pfautec produziert und auf die Bedürfnisse des Fahrers angepasst. Daher stehen in unserem Markt nur einige Modelle mit Standardausrüstung zur Probefahrt bereit.

Dreiräder

Das klassische Dreirad bietet neben der aufrechten Sitzposition und der hohen Stabilität die Möglichkeit, besonders viel Gepäck zu transportieren. Zwischen den beiden Hinterrädern kann wahlweise ein Korb oder eine abschließbare Transportbox montiert werden. Wenn der Einkauf mal etwas größer ausfällt, bietet ein Dreirad mit seiner Gepäckablage immer genügend Stauraum. Die geräumigen Verstaumöglichkeiten laden zu ausgiebigen Einkäufen ein. Das klassische Dreirad macht ältere oder verunfallte Menschen wieder mobil. Wer das zweirädrige Fahrrad nicht mehr fahren möchte oder kann, hat die Möglichkeit au...

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0