Mountainbike Ausrüstung Damen: Die ultimative Checkliste für deine Alpenüberquerung

Sowohl für eine Mountainbike-Transalp als auch für eine Alpenüberquerung mit dem E-Bike ist die richtige Ausrüstung das A und O. Eine Schönwetter-Garantie können wir leider nicht geben, so dass man immer auch auf nasses und kaltes Wetter vorbereitet sein muss. Auch wenn es auf allen unseren Reisen einen Gepäcktransport gibt, sollte man sich auf das Notwendige beschränken und nicht den halben Kleiderschrank einpacken.

Kleidung zum Biken

Packen Sie neben funktioneller Radbekleidung auch warme Sachen ein. Selbst im Hochsommer kann es in den Bergen empfindlich kalt werden. Für die Abfahrten benötigen Sie einen Windschutz (ärmellose Windweste/Jacke, Armlinge und Beinlinge). Bei Schlechtwetter sind eine gute Regenjacke (evtl. mit Kapuze) und eine Regenhose das Wichtigste. Auch wasser- und winddichte Socken oder Überschuhe halten an den Füßen Wind und Regen ab. Lange Fingerhandschuhe, eine Unterziehmütze („Buff“) unter dem Helm oder ein breites, warmes Stirnband sollten unbedingt dabei sein. Bei langen Abfahrten wird es sonst bei kühler Witterung an den Händen und Ohren sehr kalt. Wer stark schwitzt, sollte möglichst ein Wechseltrikot im Tagesrucksack mitführen. Hier leistet auch ein „Buff“ (Schweiß in die Augen) wertvolle Dienste.

Kleidung für den Abend

Am Abend im Hotel oder Gasthof sind Sie mit bequemer Freizeitkleidung wie Jeans und T-Shirt bestens angezogen.

Sonnenschutz / Brille

Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor & Sonnenbrille mit UV-Schutz, am besten mit Wechselgläsern, gehört zur Standardausrüstung.

Rucksack

Für alle Touren benötigen Sie einen Tagesrucksack mit mind. 20 l, besser mit 25 l Fassungsvermögen.

Helm

Bergauf wie bergab ist ein Helm zu tragen. Bei allen Touren besteht Helmpflicht.

Schuhe zum Biken

Ihre Bike-Schuhe (evtl. knöchelhoch) sollten bequem sein und eine gut profilierte Sohle haben. „Race“-Modelle mit steifer Sohle bieten keine Trittsicherheit und sind für hochalpine Touren weniger geeignet.

Gepäckträger und sonstige Anbauteile

Auf unnötige Anbauteile wie Seitenständer, Gepäckträger, oder Schlösser die am Rahmen befestigt werden, sollte man verzichten. Gepäckträger die an der Sattelstütze befestigt werden sind absolut ungeeignet da man in schwierigen Gelände den Sattel nicht mehr runterstellen kann.

Sicherheit

Die Diebstahlgefahr im Gebirge ist im Vergleich zu den Städten gering. Tagsüber sitzen Sie auf dem Bike. Bei den Übernachtungen werden die Räder im jeweiligen Hotel oder Gasthof eingeschlossen.

Ausrüstungs-Checkliste

Mit einer guten Packliste fängt alles an - von A wie Ausrüstung bis Z wie Zelt. Hier ist eine detaillierte Checkliste, die dir hilft, nichts zu vergessen:

Wird am Körper getragen:

  • Helm
  • evtl. Kopftuch unterm Helm z.B. Buff
  • Bikebrille
  • Bikehandschuhe
  • Radtrikot kurz
  • evtl. Funktionsunterhemd
  • Radhose kurz mit Sitzpolster
  • Socken
  • Bikeschuhe

Das kommt in den Tages-Rucksack (mind. 20 l, besser mit 25 l Fassungsvermögen):

  • Windweste/Jacke, evtl. Wechseltrikot
  • Regenjacke (immer dabei, auch bei bestem Wetter)
  • Plastikbeutel als Regenschutz der Gegenstände im Rucksack
  • Geld, EC- oder Kreditkarte, Ausweis usw.
  • Ersatz-Bremsbeläge
  • Ersatz-Schlauch
  • Sonnencreme/Lippenpflege
  • Werkzeugset
  • Erste Hilfe-Material

Wenn Sie mit dem E-Bike unterwegs sind, gehören auch diese Dinge in den Tagesrucksack:

  • Ladegerät
  • Schlüssel für Akku
  • Verlängerungskabel (10m) für Bikes mit fest verbautem Akku

Je nach Wetterlage:

  • Armlinge und Beinlinge oder lange
  • Regenhose (bei hochalpiner Tour lange Version)
  • Warme Fingerhandschuhe
  • Überschuhe oder wasserdichte Socken
  • Unterziehmütze unter Helm
  • Wechseltrikot
  • Fleecejacke/Daunenweste

Sonstiges:

  • Energieriegel, Trockenobst, Nüsse, etc.
  • evtl. Trinkrucksack-System
  • Ersatzteile (z.B. wiederverwendbarer Verschluss für Kette)

Am Bike befestigt (alternativ im Rucksack):

  • 1 - 2 Trinkflaschen
  • Luftpumpe
  • evtl. kleine Satteltasche für Ersatzschlauch und Werkzeug

Hauptgepäck (am besten eine Reisetasche, max. 20 Kg):

Weitere Kleidung zum Biken:

  • 2. Radhose kurz
  • 2. Radtrikot
  • langes, wärmendes Trikot oder ähnliches
  • Radhose lang oder dreiviertel lang

Kleidung für abends:

  • Jeans / Freizeithose o. ä.
  • T-Shirt, Hemd, Pullover, Fleece-Jacke o. ä.
  • Unterwäsche, Socken
  • Freizeitschuhe

Sonstiges:

  • Waschzeug, Kamm, Zahnbürste, Rasierzeug
  • evtl. Badehose/-anzug
  • evtl. 1 Paar Badeschlappen
  • evtl. Reisewaschmittel
  • evtl. Föhn
  • Sitzcreme
  • evtl. Ohrenstöpsel
  • evtl. Energieriegel und Isogetränke in Pulverform
  • Kettenöl und Lappen
  • evtl. Dämpferpumpe
  • Schloss für das Bike
  • Ladekabel für Handy, Foto, etc.
  • evtl. USB Stick zum Austausch von Fotos
  • evtl. Ersatzmantel
  • evtl. Adapter z.B. für Föhn: Für Schukostecker wird in Italien und der Schweiz ein Adapter benötigt, Eurostecker passen überall.
  • evtl. Schaltauge* (siehe unten)

*Schaltauge: Das ist das Teil, womit das Schaltwerk am Ausfallende des Rahmens befestigt ist. Sollte einmal das Schaltwerk abreißen, das kann schon mal vorkommen, wenn sich Zweige oder Äste darin verheddern, ist meistens auch das Schaltauge beschädigt.

Bikepacking-Ausrüstung: Was mitnehmen?

Grundsätzlich lautet die Antwort auf die Frage “Bikepacking - was mitnehmen?”: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Jedes Gramm weniger in den Bikepackingtaschen macht sich in Form von Kraftersparnis bezahlt. Allerdings darf die Grammfuchserei nicht auf Kosten der Sicherheit gehen. Und je nach deinen persönlichen Bedürfnissen darfst du auch mal ein Schwergewicht wie deine Kamera einpacken, wenn tolle Fotos dir das Mehrgewicht wert sind.

Mit der nun folgenden Bikepacking-Packliste geben wir dir Orientierung, an welche Ausrüstungsgegenstände über das Fahrrad hinaus du denken solltest. Ob du für ein verlängertes Wochenende oder für zwei Wochen losziehst, macht dabei - sofern du dich unterwegs verpflegen kannst - keinen großen Unterschied.

Die besten Bikepackingtaschen

Taschen für Bikepacking unterscheiden sich von klassischen Fahrradtaschen, die man meist seitlich am Gepäckträger festmacht. Bikepackingtaschen sitzen meist am oder im Rahmen. Vorteil: Geringerer Luftwiderstand. Nachteil: Weniger Packvolumen - mehr als 30 Liter sind in der Regel nicht drin.

Es gibt mehrere Arten von Bikepackingtaschen:

  • Die Bikepacking-Satteltasche (im Volksmund auch “Arschrakete” genannt).
  • Die Bikepacking-Rahmentasche (aka “Bikepacking Frame Bag”).
  • Die Bikepacking-Lenkertasche bzw. -Lenkerrolle.
  • Zubehörtaschen etwa zur Montage auf dem Oberrohr.
  • Bikepacking-Gabeltaschen zur Befestigung am Vorderrad.

Bikepackingtaschen müssen wasserdicht und strapazierfähig sein. Spezialisierte Hersteller wie Ortlieb oder Vaude bieten sehr gute Befestigungssysteme an. Wichtig sind auch Riemen oder Schnüre zum Komprimieren der Taschen.

Viele Bikepacker vermeiden es, zusätzlich zu den Packtaschen einen Rucksack zu tragen. Ein kleiner Bikerucksack (ca. 10 l) kann aber hilfreich sein, zum Beispiel zum Verstauen der Regenbekleidung an einem wechselhaften Tag. Außerdem erweiterst du damit generell den Stauraum, sollten deine Taschen bereits voll sein.

Bikepacking-Zelt & Camping-Zubehör

Wenn du auf deiner Bikepackingtour campen und selbst kochen möchtest, benötigst du einige Ausrüstungsgegenstände, die in deinen Bikepackingtaschen oder am Rad Platz finden müssen:

  • Ein leichtes und klein verpackbares Zelt, möglichst mit Unterlegplane (Footprint).
  • Der perfekte Bikepacking-Schlafsack hat Kunstfaserfüllung und ein gutes Wärme-Gewicht-Verhältnis.
  • Als Bikepacking-Isomatte empfehlen sich aufblasbare Modelle.
  • Einen leichten und klein verstaubaren Gaskocher inkl. Kartusche und evtl. Windschutz.
  • Je nach Kochplänen und gewünschtem Komfort auch Campinggeschirr, also Topf, Tasse, Teller, Besteck und Messer plus Spülmittel und Schwämmchen.
  • 1 l. Wasserflasche (in Ergänzung zur Trinkflasche am Rad)

Wenn ihr zu mehreren auf Tour geht, könnt ihr dieses Equipment untereinander aufteilen. Das spart deutlich Gepäck pro Person verglichen mit einer Solo-Campingtour.

Bikepacking-Zubehör rund ums Rad

Zum Befestigen deiner Bikepacking-Gepäcktaschen benötigst du unter Umständen einen speziellen Gepäckträger, beispielsweise an der Fahrradgabel. Bei feuchtem Wetter empfehlen sich Schutzbleche. Bitte beachte, dass in manchen Ländern, wie etwa in Italien, eine Beleuchtung am Rad Pflicht ist. Überlebenswichtig ist eine Trinkflasche am Rad. Und lebenswichtig für dein Rad ist ein gutes Schloss.

Das folgende Bikepacking-Zubehör benötigst du im Idealfall nie. Aber weil an deinem Fahrrad (oder auch am Zelt) immer mal etwas kaputtgehen kann, gehört es mit auf die Bikepacking-Packliste:

  • Multitool, Ersatzschlauch, Flickzeug, Reifenheber, Ersatzschaltauge, kleine Fahrradpumpe.
  • In Gegenden mit wenigen Fahrradläden weitere Ersatzteile wie Schaltzug oder Bremsbeläge.

Hygiene & Gesundheit beim Bikepacking

Eine Bikepackingtour ist kein Wellnesswochenende. Dennoch solltest du auf etwas Körperpflege achten und für ein paar Fälle gerüstet sein:

  • Zahnbürste, Zahnpasta, Campingseife und -shampoo.
  • Campinghandtuch aus Mikrofaser.
  • Sonnencreme, Insektenschutzmittel, Desinfektionsgel, je nach Reiseziel auch Wasserdesinfektions-Tabletten.
  • Toilettenpapier, evtl. feuchte Tücher.
  • Erste-Hilfe-Set, Sitzcreme gegen Wundscheuern (lässt sich klein abfüllen, z.B. in einer Filmdose), Ohrstöpsel.
  • Pinzette oder Zeckenzange.
  • Persönliche Medikamente wie Antiallergikum (und eine Aspirin im Waschbeutel schadet nie).

Die perfekte Bikepacking-Kleidung

Die Bikepacking-Bekleidung gliedert sich in zwei Bereiche auf: Kleidungsstücke, die du während des Radfahrens trägst, und solche für die Zeit, in der du nicht auf dem Sattel sitzt.

  • Kurze Fahrradhose mit Sitzpolster. Außerdem eine Regenhose zum Drüberziehen.
  • Je nach Tourenlänge ein oder zwei Biketrikots. Speziell fürs Bikepacking empfiehlt sich Merinowolle, weil sie nicht so schnell müffelt und du das Trikot getrost mehrere Tage in Folge anziehen kannst. Je nachdem, wie kühl es unterwegs ist, sollte ein langärmeliges Trikot mit dabei sein - alternativ Armlinge.
  • Eine winddichte Weste für kühle Morgen oder schnelle Abfahrten. Außerdem eine wasserdichte Fahrrad-Regenjacke, die dir zugleich als Windschutz dient. Nicht zu vergessen die Fahrradsocken.
  • Handschuhe geben Grip und schützen die Hände. Bei kühlen Temperaturen besser auch ein Paar mit langen Fingern.
  • Und oben drauf gehört natürlich ein Helm. Für ein sportliches Gravelbike eignen sich am besten Rennradhelme mit guter Belüftung und ohne Schild.

Für deine Abendgarderobe empfiehlt sich ebenfalls Merino. Denn so kannst du den Hoodie oder das Schlaf-T-Shirt mehrmals anziehen, ohne dass dein Zeltnachbar die Nase rümpft. Eine leichte Wanderhose, warme Socken und eine leichte, aber warme Isolationsjacke für die Abende vor dem Zelt ergänzen den After-Bike-Teil der Bikepacking-Kleidung. Und als vielseitig einsetzbares Accessoire (z.B. als Wärmespender unterm Helm) kommt ein Schlauchtuch mit auf die Reise.

Zwar sind Bikepackingtaschen in der Regel wasserdicht. Auf Nummer sicher gehst du aber, wenn du die Wechselklamotten in dünne Packsäcke verstaust.

Elektronische Bikepacking-Ausrüstung

Viele Bikepacker navigieren mit dem Handy. Dank stabiler Lenkerhalterungen, ist das gut möglich. Ein Tacho mit GPS-Funktion hat die Vorteile der längeren Akkulaufzeit und Unempfindlichkeit gegenüber Wasser. Auch größere GPS-Geräte lassen sich am Lenker montieren.

Speziell wenn du campst, hast du wahrscheinlich nicht immer Gelegenheit, das Handy oder die Kamera wieder aufzuladen. Umso wichtiger ist eine Powerbank. Im Extremfall benötigst du ein Solarpanel, um selbst Strom zu erzeugen.

Last but not least solltest du eine kleine Stirnlampe einpacken. Sie verschafft dir in verschiedensten Situationen bessere Sicht.

Packliste für Ihre Fahrradtour

Jede Fahrradreise ist anders - und damit auch die Packliste. Wenn Sie zum Beispiel eine Tagestour planen, brauchen Sie natürlich eine andere Ausrüstung als für eine mehrtägige Fahrradtour über 3 oder 7 Tage. Auch die Art der Übernachtung bestimmt das richtige Gepäck. Wenn Sie mit leichtem Gepäck radeln möchten, sollten Sie eher im Hotel übernachten. Für eine Radtour mit Camping - also Bikepacking - benötigen Sie mehr Stauraum für Zelt, Schlafsack & Co.

Welches Gepäck eignet sich für all die Dinge auf der Fahrradtour-Packliste und wie viel Gewicht ist überhaupt möglich?

Einen ersten Hinweis liefert das maximal zulässige Gewicht Ihres Fahrrads. Das finden Sie in der Bedienungs- oder Montageanleitung. Das Maximalgewicht schließt das Gewicht des Rades und Ihr eigenes Gewicht mit ein. Folglich sollten die Gepäcktaschen so leicht wie möglich sein. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Taschen wasserdicht sind.

Weitere Tipps

  • Professioneller Fahrradcheck: Lassen Sie Ihr Fahrrad von einem Fachhändler auf Bremsen, Schaltung und Beleuchtung überprüfen. Ein gut gewartetes Fahrrad verringert das Pannenrisiko und erhöht den Fahrkomfort.
  • Die richtige Route wählen: Wählen Sie die Route entsprechend Ihrer Kondition - flache Wege für Anfänger, anspruchsvolle Strecken für Sportler.
  • Unterkunft buchen: Vorab gebuchte Hotels oder Pensionen ersparen unangenehme Überraschungen unterwegs.

Packen für eine mehrtägige Radtour: Eine detaillierte Checkliste

Hier ist eine erweiterte Packliste, die als Ausgangspunkt für die Planung Ihrer mehrtägigen Radtour dienen kann. Passen Sie diese Liste an Ihre spezifischen Bedürfnisse und die Art Ihrer Reise an.

Aufbewahrung & Packen

  • Rucksack
  • Vorder-/ Hinterradtasche
  • Lenkertasche
  • Rahmentasche
  • Bei Radtouren mit viel Gepäck: gefederter Anhänger
  • Wasserdichte Schutzhüllen für Handy, Wertsachen und Karte
  • Packsäcke oder Flachbeutel (sorgen für Ordnung in deinen Taschen)

Bekleidung

  • Fahrradhelm
  • Regenjacke und -hose
  • Regenschuhe
  • Radhose mit Polster - kurz und/oder lang
  • Radoberbekleidung
  • Funktionsunterwäsche
  • T-Shirt
  • Fleece-Pullover oder -Jacke
  • Fleeceshirt
  • Dicke und dünne Socken
  • Radhandschuhe
  • Badehose
  • Handtuch

Pflege & Hygiene

  • Kulturbeutel mit deinem persönlichen Bedarf
  • Reisehandtuch
  • Outdoor-Sandalen / FlipFlops / Badeschuhe
  • Insektenschutz
  • evtl. Wassersack mit Duschadapter
  • Wäscheleine & -klammern

Sonnenschutz

  • Sonnenbrille
  • Schirmmütze
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor

Im Notfall: Reiseapotheke

  • Kleines Erste-Hilfe-Paket mit Pflaster, Verbandspäckchen, Mullbinde, elastische

Orientierung & Navigation

  • Tacho
  • ggf. Fahrradcomputer
  • ggf. GPS-Uhr
  • Topografisches Kartenmaterial

Sonstige Radlerutensilien (je nach Tour & eigenem Anspruch)

  • Fotoausrüstung
  • Fernglas
  • Reiseunterlagen
  • Auslandskrankenschein, zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung
  • Personalausweis, intern. Führerschein, Reisepass (6 Monate gültig), Visa
  • Kleines Nähset
  • Tagebuch
  • Mitbringsel

Ausrüstung für dein Fahrrad

  • Trinkflaschen/-halter
  • Luftpumpe
  • Schloss
  • Multitool
  • Speichenspanner
  • Reperaturwerkzeug
  • Reifendruckmesser
  • ggf. Ersatzteile: Schlauch, Speichen, Schraubenauswahl

Übernachten & Verpflegen

Welche Ausrüstung du hier benötigst, hängt natürlich von deinem geplanten radurlaub ab: Bist du als Selbstversorger unterwegs? Übernachtest du im Zelt? Falls ja, dann sind folgende Punkte für dich relevant:

Übernachtung

  • Trekking-Zelt, ggf. mit Reparaturkit
  • Unterbodenschutz-Folie
  • Heringe
  • Gummihammer
  • Isomatte
  • Schlafsack, ggf. mit dünnem Inlay
  • Wasserdichte Schutzsäcke für den Schlafsack
  • Campingstuhl / -hocker
  • Biwacksack

Verpflegen

  • Campingkocher / -brenner und Brennstoff, ggf. auch Windschutz
  • Trekking- oder Camping-Geschirr und -Besteck
  • Taschenmesser oder Multitool
  • Trinkflasche
  • Klopapier, Taschentücher, Müllbeutel
  • Waschutensilien (Geschirrtuch, Spüli, Schwamm, ggf. Bürste)

Beispiel für eine Bikepacking-Packliste (Minimalistisch)

Die folgende Ausrüstungsliste ist im Prinzip eine abgespeckte Variante meiner Bikepacking-Packliste für meine 2-monatige Radtour durch Schweden, die so vor allem für sommerliche Touren in Zivilisationsnähe geeignet ist.

Ausrüstungsliste:

  • ggf. Kartenhalter
  • Powerbank
  • ggf. Solarpanel
  • div. Kabel
  • ggf. Adapter
  • ggf. Steckdosenleiste

Bekleidung (Minimum):

  • Regenjacke
  • lange Hose (z.B. Zip-Off-Hose)
  • Merinoshirt
  • ggf. Merinoshirt
  • Schlafshirt
  • ggf. Unterwäsche
  • Socken
  • leichte Schuhe / Sandalen

So ist sicher gestellt, dass man immer warm und trocken bleibt.

Körperpflege:

  • kl. Zahnpasta, Zahnbürste, Sonnencreme, kl.

Technik:

  • Kamera
  • Smartphone
  • ggf. Laptop
  • ggf. E-Reader

Campingausrüstung:

  • Zelt
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Kocher
  • Topf
  • Besteck
  • Feuerzeug

Sonstiges:

  • Reiseapotheke
  • ggf. Wasserfilter bzw.

Taschen:

  • Handlebar-Pack (= die kleinere Tasche auf der Lenkerrolle): Kamera, ggf.
  • Satteltasche (Arschrakete): Zelt (in Drybag) inkl.

Mein Bikepacking-Lifehack: Den dritten Drybag schnalle ich bei Bedarf mittel der Gummibänder oben auf die Satteltasche, um meine Regenkleidung schnell griffbereit zu haben bzw. sie in nassem / schmutzigen Zustand wieder unkompliziert verstauen zu können.

Man muss nicht leichter unterwegs sein… könnte man aber! aufs Kochen verzichten und ausschließlich auf Supermärkte, Bäckerein & Co.

Fazit

Mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung steht deiner unvergesslichen Mountainbike-Tour nichts mehr im Wege. Denke daran, die Packliste an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen und das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Viel Spaß auf deiner Tour!

Ausrüstungskategorie Beispiele
Kleidung Radtrikot, Radhose, Regenjacke, Handschuhe
Schuhe Bikeschuhe
Rucksack Tagesrucksack (20-25 Liter)
Sicherheit Helm, Brille
Werkzeug & Reparatur Multitool, Ersatzschlauch, Luftpumpe
Navigation GPS-Gerät, Karte
Camping (optional) Zelt, Schlafsack, Kocher
Hygiene Zahnbürste, Sonnencreme, Insektenschutz

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