Mountainbike-Anfänger sind oft von den Preisen für Bikes geschockt. Klar, wenn man durchs Netz surft und immer wieder Bikes für 8000 € und mehr findet. Die Preise der Topmodelle wirken für MTB Einsteiger erst mal suspekt. Aber wir können dich beruhigen: Es gibt auch günstige Bikes mit denen man jede Menge Spaß im Gelände haben kann.
Günstige MTB Hardtails werden oft als Einsteiger Mountainbikes bezeichnet. Sie kosten wenig und sind robust. Eins haben diese Modelle alle gemein: Es sind allesamt Hardtails. Also Bikes ohne gefedertes Heck.
500 Euro gelten als Untergrenze für ein seriöses Mountainbike. Wie geländetauglich sind diese Bikes? Dieser Frage stellen sich acht Bikes. Unter ihnen finden sich so klangvolle Namen wie Marin, Focus oder Univega. Auch Bergamont, Hai und Trenga De stehen für qualitativ hochwertige Bikes. Newcomer Carver und das 2Danger vom Versender B.O.C. wollen hier nicht nachstehen und komplettieren das Testfeld. Geschont wurden die günstigen Bikes nicht.
Mountainbike bis 500 Euro Vergleich 2025
Hier ist ein Vergleich von Mountainbikes bis 500 Euro, basierend auf einem Test aus dem Jahr 2025:
| Modell | Mountainbike-Typ | Rahmenmaterial | Anzahl Gänge | Bremssystem | Gewicht | Preis (ca.) | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Adriatica Hardtail-Mountainbike | Hardtail (vorne gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 16 kg | ab 400,00 € | Sehr gut |
| Licorne Bike Hardtail-Mountainbike | Hardtail (vorne gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 15,1 kg | ab 360,00 € | Sehr gut |
| Bergsteiger Kodiak | Fully (vorne und hinten gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | keine Angabe | ab 329,00 € | Sehr gut |
| Bikestar BI-29-MH-SM-BEGG | Hardtail (vorne gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 18,5 kg | ab 424,00 € | Sehr gut |
| Bikestar BI-26-MB-J1-GYRD | Hardtail (vorne gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 15 kg | ab 375,00 € | Sehr gut |
| Bikestar Fully | Fully (vorne und hinten gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 17 kg | ab 431,00 € | Sehr gut |
| Bergsteiger Canberra | Hardtail (vorne gefedert) | Aluminium | 21 | Scheibenbremsen | 17,5 kg | ab 359,00 € | Sehr gut |
| Bergsteiger Buffalo | Fully (vorne und hinten gefedert) | Stahl | 18 | Scheibenbremsen vorne, V-Brake hinten | 15 kg | Preis nicht verfügbar | Gut |
Detaillierte Betrachtung ausgewählter Modelle
Adriatica Hardtail-Mountainbike
Das MTB Wing RCK von Adriatica hat 29-Zoll-Reifen, 21 Gänge und eine Gabelfederung, was ein stabiles Fahrerlebnis ermöglicht. Das leichte Design und die zuverlässige Scheibenbremse sorgen für eine gute Kontrolle. Die 29-Zoll-Reifen bieten eine angemessene Balance zwischen Agilität und Stabilität. Das MTB Wing RCK hebt sich für uns durch seine Funktionen von anderen Produkten ab und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Licorne Bike Hardtail-Mountainbike
Wer ein gutes Mountainbike für Jugendliche sucht, der sollte sich das Effect-Premium Mountainbike von Licorne Bike genauer ansehen. Das Bike hat uns nicht nur mit seiner Aluminium-Scheibenbremse, sondern auch mit seinem guten Grip im Geländer überzeugt.
Bergsteiger Kodiak
Das Bergsteiger-Kodiak-24-Zoll-Fully-Bike ist vorne und hinten gefedert. Es überzeugt uns durch sein großartiges Design, eine umfangreiche Gangauswahl sowie eine stabile und sichere Konstruktion. Dabei ist es zu einem niedrigen Preis im Vergleich zu anderen Fahrrädern erhältlich.
Worauf man bei günstigen Mountainbikes achten sollte
Natürlich gibt es auch in dieser Preisklasse Bikes mit denen man erste Erfahrungen im Gelände sammeln kann. Wer ein gutes Bike sucht, um in erster Linie täglich zum Bäcker, in die Schule oder zur Arbeit zu fahren und nur gelegentlich Touren fahren will, wird in dieser Preisklasse fündig.
Für den regelmäßigen, sportlichen Einsatz bei ausgedehnten Mountainbike Touren sind die Federgabeln meist zu wenig sensibel. Auch die Schaltungen mit meist drei Kettenblätter an der Kurbel und sieben bis zehn Ritzeln an der Kassette sind nicht mehr ganz up to date.
Dafür haben die meisten Modelle in dieser Preisklasse Montagemöglichkeiten für einen Seitständer oder Schutzbleche. Ein Kinderanhänger lässt sich an nahezu allen Modellen montieren. Modelle mit etwas mehr Federweg, modernen Einfachantrieb und griffigen Reifen ermöglichen auch Fahrspaß im gröberen Gelände. Vor allem für Kinder und Jugendliche, die mit dem Mountainbiken anfangen wollen, dürften diese Modelle interessant sein.
Alternativen: E-Mountainbikes im Blick
Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben, kann auch E-Mountainbikes in Betracht ziehen. Diese bieten zusätzliche Unterstützung beim Fahren und ermöglichen es, auch anspruchsvollere Strecken zu bewältigen.
Eleglide M2
Eleglide hat es wieder einmal geschafft: Mit dem M2 zeigen sie ein E-MTB, das in dieser Preisklasse ungewöhnliche Features wie hydraulische Scheibenbremsen, einen starken Motor sowie einen großzügigen Akku bietet. Geekmaxi will für das Eleglide M2 799 Euro.
Vorteile:
- tolles Gesamtpaket trotz geringen Preises
- großer Akku, starker Motor, 24-Gang-Schaltung
- hydraulische Bremsen, gute Federung
Nachteile:
- Motor reagiert verzögert
- kein Hecklicht, kein Schutzblech
- Kabelmanagement
Das Eleglide M2 hat eine IPX4-Zertifizierung gegen Spritzwasser. Optisch gefällt uns das 22 Kilogramm schwere Pedelec gut. Es wirkt dank dicker Reifen und sportlicher Geometrie, die sich auch für größere Fahrer eignet, vergleichsweise schick und hochwertig.
An der linken Seite des Lenkers sitzt das hintergrundbeleuchtete Display mit vier Tastern, welches sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesen lässt. Das Display zeigt die aktuelle Geschwindigkeit mit einer Nachkommastelle, die gewählte Unterstützungsstufe, die Akkuladung in fünf Balken und die gefahrenen Kilometer an.
Was schon die M1-Serie auszeichnete, hat zum Glück auch den Sprung auf das M2 geschafft: die 24-Gang-Schaltung mit Shimano-Schaltwerk. Sie gewährt im niedrigsten Gang eine derart tiefe Übersetzung, dass selbst steile Anstiege kein Problem darstellen. Im höchsten Gang sorgt sie dafür, dass man auch bei 25 Kilometer pro Stunde noch gemütlich mitpedalieren kann.
Das Eleglide M2 bietet statt der sonst bei E-MTBs unter 1000 Euro üblichen mechanischen Scheibenbremsen sogar hydraulische Scheibenbremsen. Sie bieten im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen höhere Bremskraft und präzisere Dosierbarkeit. Zudem benötigen sie weniger Handkraft, justieren sich selbstständig und bremsen in nasser Umgebung besser.
Der 250-Watt-Motor am Hinterrad des Eleglide M2 mit einer Nennspannung von 36 Volt ist ausgesprochen stark. Er erreicht in der Spitze 570 Watt und bietet ein Ausgangsdrehmoment von 55 Newtonmeter.
Seine Kapazität ist zum Eleglide M1 von 450 Wattstunden auf stolze 540 Wattstunden gestiegen. Das ist im Vergleich zu anderen E-Bikes richtig viel und in dieser Preiskategorie kaum zu sehen. Eleglide spricht unter Idealbedingungen von einer erreichbaren Maximalreichweite von 125 Kilometern.
Telefunken Aufsteiger M925
Das Telefunken Aufsteiger M925 bietet solide Ausstattung und gute Verarbeitung für einen günstigen Preis. Trotz einer etwas geringen Reichweite überzeugt es mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen und hochwertigen Schwalbe-Reifen. Das Telefunken Aufsteiger M925 kostet bei Amazon 1383 Euro.
Vorteile:
- starker Mittelmotor
- gute hydraulische Scheibenbremsen
- tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
- schickes Design
Nachteile:
- Schweißnähte bisweilen optisch unschön
Optisch sieht das Telefunken Aufsteiger M925 durch den sportlich-modernen Trapezrahmen und der mattblauen Lackierung hochwertig aus. Ein kleiner, dezenter Schriftzug des Herstellers ziert den eher filigranen Rahmen. Durch das clevere Design wird der Akku Bestandteil des Rahmens, was das Bike zusätzlich eleganter aussehen lässt.
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