Mountainbike-Tipps für die Deutschen Alpen

Mountainbiker, die nach einem passenden Revier für ihren Sommerurlaub in den Alpen suchen, haben die Qual der Wahl. Auf das Fahrrad schwingen, das kann man sich ja grundsätzlich überall. Und es gibt so viele Regionen, in denen wunderschöne Touren möglich sind. Wohin der Weg euch also führt, hängt viel von den eigenen Vorlieben, der geplanten Touren, der Anreise und weiteren Faktoren ab, die bei der Reiseplanung eine Rolle spielen.

Wir geben ein paar Tipps für verschiedene Biker-Typen, in welche Alpenregionen euer nächster Bikeurlaub gehen könnte.

Die besten Mountainbike-Regionen in den Alpen

Graubünden, Schweiz

Graubünden gilt als DIE Bikeregion in der Schweiz. Und dafür gibt es viele Gründe. Allein das 4500 Kilometer lange, markierte Bikewegenetz spricht für sich. In den Top-Bikeregionen Davos-Klosters, Engadin, Laax oder in Arosa-Lenzerheide finden sich unzählige Touren, spektakuläre Bikeparks wie zum Beispiel den Davos Adventure Park oder der Bike Kingdom Park Lenzerheide und zahlreiche weitere Angebote für Fahrradliebhaber.

Wer Graubünden in seiner ganzen Schönheit erbiken möchte, dem sei die alpine Gesamttour Graubünden (Alpine Bike 1) ans Herz gelegt: Auf knapp 350 Kilometer Länge fährt man von Scuol gen Süden, macht einen Abstecher auf die italienische Seite der Grenze und schwingt sein Bike dann über insgesamt mehr als 11.000 Höhenmeter auf und ab über Zuoz, St. Moritz, Maloja, Savognin und schließlich weiter nach Osten bis nach Andermatt.

Noch länger und noch anspruchsvoller ist die Gesamttour Graubünden (90 Graubünden Bike - Gesamttour): Es gibt elf Etappen über mehr als 16.000 Höhenmeter, viele knackige Pässe, tolle Täler und wunderschöne Trails. Rund um die Kantonshauptstadt Chur verläuft diese Mehrtagestour, die Romantik, Anstrengung, urige Hütten und anspruchsvolle wie auch sanfte Trails verspricht.

Graubünden hat für Biker also viel zu bieten. Vor allem für Tourenfahrer, denen die Bündner Bergwelt offen liegt, aber auch den Freeridern unter den Bikern. Für sie lohnen sich vor allem Abstecher nach Davos, bekannt für seine Downhill-Tracks wie die Gotschna Freeride-Piste, oder Laax, wo sich die junge Community mit ihren schweren Downhill-Maschinen auf dem Runca-Trail oder dem Never End Trail austoben.

Saalbach-Hinterglemm, Österreich

Saalbach-Hinterglemm nennt sich selbst Österreichs größte Bike-Region und bietet den Gästen über 90 Kilometer Lines und Trails, neun Sommerbergbahnen auf sieben Berge im Glemmtal, drei große Übungsareale für Kids und Anfänger, alpine Gravel Routen für jeden Geschmack und ein grenzenloses Mountainbikewegenetz für alle Konditionsstufen. Letzteres verbindet die Bike-Region auch mit dem Epic Bikepark in Leogang, einem der bekanntesten und besten Bikeparks des Landes, sowie der 2021 entstandenen Bike Area Streuböden in Fieberbrunn.

Neben der verschiedenen Übungsareale zeichnet sich das Bike-Gebiet Saalbach-Hinterglemm vor allem auch durch seine spektakulären Downhill-Strecken aus. Allen voran die WM-Downhill-Strecke „Speedster“ oder die mit Wurzel- und Steinfeldern gespickte X-Line.

Kitzbüheler Alpen, Tirol

Die Kitzbüheler Alpen zählen zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Tirol - nicht nur im Winter. Mountainbiker und Radfahrer finden hier in der Ferienregion Hohe Salve, dem Brixental, der Region St. Johann in Tirol und dem PillerseeTal mehr als 1000 Kilometer beschildertes Wegenetz vor. Besonders bekannt ist der KAT Bike, eine Dreitages-Tour zu den schönsten Plätzen der Kitzbüheler Alpen mit etwa 5300 Höhenmetern und einer Länge von knapp 147 Kilometern.

Ihr möchtet lieber auf flowigen Singletrails gen Tal cruisen, über Stock und Stein, Wurzeln und Wiesen? Dann bietet der Fleckalm Trail bei Kirchberg einen der anspruchsvolleren und längsten Trails in Tirol. Er zählt zu den fünf "Great Trails" Tirols, die von einer Fachjury ausgewählt und für besonders empfehlenswert bewertet wurden.

Hochalpine Touren, legendäre Singletrails, der Hahnenkamm vor der Haustüre und die besten Bike-Guides der Region direkt im Hotel - so geht Mountainbikeurlaub in den Kitzbüheler Alpen - Brixental.

Sölden, Ötztal

Wenn sich Marketing-Macher für ihre Region schon den Namen "Bike-Republic" geben, kann man schon mal etwas kritischer hinschauen. Doch auch wenn man das tut: Sölden ist für Mountainbiker auf jeden Fall in lohnenswertes Urlaubsziel. Hier im Ötztal finden sich spektakuläre Singletrails, Flowtrails, Enduro-Strecken, Pumptracks im Tal und vor allem liftunterstützte Touren - denn in Sölden hat man dank des großen Wintersportgebietes natürlich eine umfassende Bergbahn-Infrastruktur zugegen.

Doch natürlich finden auch die Strampler, die Tourenfahrer, die Ausdauersportler unter den Mountainbikern in Sölden und dem Ötztal zahlreiche lohnenswerte Touren. So zum Beispiel die Gletscherrunde, die euch bis auf 2700 Meter Höhe bringt und mit flowigen Abfahrten belohnt - nachdem ihr etwa 1500 Höhenmeter bergauf hinter euch gebracht habt.

Übrigens: In Sölden gibt es alleine etwa 100 Bike-Unterkünfte, die ganz auf Radfahrer ausgerichtet sind. Entsprechend gibt es abschließbare Bike-Räume, Möglichkeiten zum Laden von E-Bikes, kostenlose Nutzung von Werkzeug / Flickzeug oder auch einen Bike-Waschplatz. Und dass Sölden auch abseits der Biketrails einen Besuch wert ist, braucht man vermutlich kaum zu erwähnen. Nicht nur im Winter zählt der Ort zu den Party-Hotspots der Alpen mit hervorragenden Bars, Restaurants, Discotheken und jungem Publikum aus aller Welt.

Nördlicher Gardasee, Italien

Wahrlich kein Geheimtipp mehr ist für Mountainbiker der nördliche Gardasee. Unzählige, meist anspruchsvolle Trails säumen das schroffe Gelände, begleitet wird man von mediterranem Flair und den wunderbaren Ausblicken auf den Lago di Garda. Mountainbiker tummeln sich vor allem in den Orten sind Riva, Arco und Torbole am Nordufer, finden hier zahlreiche Bikeshops. Verleihe und alles, was ein Mountainbiker in seinen Urlaub so benötigen könnte vor.

Am Nordufer des Gardasees finden sich unglaublich schöne Touren und Trails. Auf gar keinen Fall verpassen solltet ihr zum Beispiel den Coast Trail, der oft parallel zum nordöstlichen Gardasee verläuft und so zu seinem Namen kam. Er ist technisch nicht zu unterschätzen, es gibt einige ausgesetzte Stellen und sogar einen mehreren Meter hohen Drop, die Schlüsselstelle wird aber von den meisten gehend überwunden. Die Tour insgesamt 16,4 Kilometer lang und führt vom Parco delle Busatte bei Torbole hinauf bis zum Rifugio Casina und dann über Waldböden, flowige Kurven, steile Hänge und wenig Geröll/Wurzeln wieder hinunter zum See.

Etwas weniger rasant, dafür umso schöner sind die MTB-Touren am Nordufer des Gardasess. Klassiker wie der lange und 2000 Höhenmeter (je nach Wegstrecke auch fast 3000 Höhenmeter) zählende Tremalzo, die Tour von Arco auf den Monte Velo oder die ebenfalls recht lange Tagestour von Riva del Garda auf die Rifugio Nino Pernici sind für Tourenfahrer am Gardasee fast schon ein Muss.

Top 5 Mountainbike-Touren in den Deutschen Alpen

Absolute Spitzenreiter aber sind die Alpentouren natürlich in Sachen Landschaft, Panorama und urige Hütteneinkehr. Allen voran diese fünf Touren, die wir für diese Top 5 ausgewählt haben. Darunter Tagestouren, eine große Runde mit Hüttenübernachtung und eine siebentägige Etappentour, auf der man den kompletten Alpenstreifen einmal der Länge nach durchquert.

  • Garmisch-Partenkirchen: Bernadeinsteig
    • Länge: 33,3 Kilometer
    • Bergauf: 1237 Höhenmeter
    • Dauer: 3,5 Stunden
    • Schwierigkeit: mittel bis schwer

    Die Tour klettert zwar nur bis zum Fuß der Alpspitze hinauf, aber schon von hier aus ist die Aussicht gigantisch. Schlüsselstellen: Der Bernadeinsteig ist ein alpiner Pfad mit typisch felsigen und auch mal etwas ausgesetzten Passagen. Einkehr-Tipp: In der Kreuzalm (1600 m) gibt's zum Knödeltris umwerfende Aussicht in die Wettersteinfelsen.

  • Chiemgau: Hochgern-Reibn
    • Länge: 36,5 Kilometer
    • Bergauf: 1451 Höhenmeter
    • Dauer: 4 Stunden
    • Schwierigkeit: mittel

    Es gibt Biker, die lieben den ersten steilen Anstieg, weil der Waldboden zwar ruppig, aber schön griffig ist und sich die Höhenmeter beherzt raufkurbeln lassen. An der Schnappenkirche blickt man bereits aus der Vogelperspektive auf den Chiemsee. Nach der Brotzeit auf der urigen Staudacher Alm öffnet sich das Trail-Kapitel der Tour: drei Fahrspaß-Abschnitte mit insgesamt 7,7 Kilometern Länge. Der schönste Trail hangelt sich an der Nordflanke des Hochgern entlang und führt bis an den Fuß des Hochgern.

  • Vom Allgäu zum Königssee: Transalp dahoam
    • Länge: 394 Kilometer
    • Bergauf: 11.393 Höhenmeter
    • Dauer: 7 Tage
    • Schwierigkeit: mittel bis schwer

    Allgäuer- und Ammergauer Alpen, Wetterstein und Karwendel, Chiemgauer Alpen und am Ende noch Watzmann und Co. in den Berchtesgadener Alpen. Jede Etappe endet oder passiert einen kristallklaren Bergsee und für einen lohnenden Trail wurde schon mal ein Extra-Schlenker gedreht. Die sieben Etappen:Halblech - Eibsee, 44 km/1300 hmEibsee - Elmau, 38 km/1530 hmElmau - Sylvensteinsee, 49 km/1240 hmSylvensteinsee - Schliersee, 60 km/1760 hmSchliersee - Samerberg, 54 km/1980 hmSamerberg - Inzell, 86 km/1380 hmInzell - Ramsau/Königssee, 63 km/2000 hm.

  • Karwendel-Runde: Klein-Himalaya
    • Länge: 97,9 Kilometer
    • Bergauf: 2542 Höhenmeter
    • Dauer: 2 Tage
    • Schwierigkeit: mittel

    Die klassische Karwendel-Tour (Moser-Guide, Band 2) zieht sich gemächlich von Mittenwald über Scharnitz zum Karwendelhaus hinauf und führt gegen den Uhrzeigersinn zurück nach Mittenwald. Unsere Tour startet dagegen in Krün und klettert lieber sportlich über die Fischbachalm und das Johannestal bis zur Falkenhütte hinauf (1876 hm). Nach einer Übernachtung geht's am nächsten Tag über den Kleinen Ahornboden, das Karwendelhaus (2. Frühstück) und am Barmsee vorbei zurück nach Krün.

  • Allgäuer Alpen: Gschwenderberg Alpe
    • Länge: 21,2 Kilometer
    • Bergauf: 894 Höhenmeter
    • Dauer: 2 Stunden
    • Schwierigkeit: mittel

    Der Wiesen-Trail zur Gschwender Alpe ist ein Traum - bis sich seine feine Kieselspur am Ende doch noch in eine Brockenrutsche mit Wurzelarmen drüber verwandelt. Highlights der Tour Licht und Schatten könnte diese Tour im bayerischen Oberallgäu auch gut heißen, den leichte und kernig anspruchsvolle Passagen geben sich hier oft nahtlos die Hand.

Trailarten und Schwierigkeitsgrade

Es gibt schmalere und abfallende, extra angelegte und komplett natürliche Mountainbike-Trails - und jeder hat seine feste Bezeichnung.

  • Singletrails: sind nur 30 bis 60 cm breit und bieten daher - ganz ihrem Namen entsprechend - nur Platz für ein Bike.
  • Flowtrails: sind exakt auf Mountainbikes zugeschnitten und so angelegt, dass Sie sie dank erhöhter Kurvenränder und rhythmisch angelegter Wellen konstant fließend durchfahren können.
  • Downhill-Trails: führen immer bergab, wobei Sie über eine abgesperrte Strecke fahren, über Tables springen, durch Steilkurven rollen und eventuell Holzelemente passieren.

Schwierigkeitsgrade von Singletrails:

  • S0: Der Untergrund besteht aus festem Schotter oder griffigem Wald- bzw. Wiesenboden.
  • S1: Sie treffen auf erste Hindernisse wie flache Wurzeln oder leichte Spurrinnen.
  • S2: Wurzeln und Steine bauen sich höher auf. Treppen und Stufen können hinzukommen.
  • S3: Auf losem Untergrund rollen Sie auf S3-Trails auch durch Spitzkehren, während die Stufen immer höher, die Wurzeln größer werden.
  • S4: Nicht nur das intensive Gefälle stellt Sie auf S4-Singletrails vor unübersehbare Herausforderungen.
  • S5: Die Erde rutscht. Geröll macht sich los. Sogar Bäume können quer über die Strecke gefallen sein.

Diverse Faktoren sollten Sie bedenken, um den für Sie passenden Trail zu finden. Ihre eigenen Fähigkeiten sind nur einer davon. Unter anderem spielen die physischen Anforderungen, die Streckenlänge sowie der Schwierigkeitsgrad eine Rolle.

Wie oben erwähnt, teilen sich Singletrails in sechs Schwierigkeitsstufen ein. So wissen Sie, welche Strecke Sie bewältigen können und für welche Sie noch einige Kilometer brauchen, um die nötigen Fertigkeiten zu erlangen. Beachten Sie außerdem, dass Trails häufig unterschiedliche Abschnitte haben. So kann auf eine S2- eine S3-Passage folgen.

Mountainbike-Touren in Bayern für jedes Level

Bayern bietet Mountainbike-Touren für jedes Fahr- und Konditionslevel. Auch für Anfänger. Das Allgäu bietet einige von Bayerns schönsten Mountainbike-Touren. Eine davon beginnen Sie am Hopfensee in der Nähe von Füssen. Von dort umrunden Sie den Forggensee und haben dabei fast jederzeit die Bergketten der Region im Blick. Teil der Tour ist auch ein Stopp am Ausflugsziel Panorama-Stadl, von dem aus Sie über den See direkt auf die Berge blicken. Erfrischen können Sie sich an einem der vielen Strandbäder rund um das Ufer des Forggensees.

Münchens Isartrails zählen definitiv zu den bekannteren MTB-Trails Bayerns. Gerade für Einsteiger eignet sich der Perlacher Forst jedoch fast noch besser - gerade abseits des Wegenetzes aus befestigten Straßen, das den ausladenden Wald durchzieht. Die Trails sind flach, dazu zahlreich vorhanden, und Sie entdecken immer wieder neue, wenn Sie durch den Forst rollen.

Mittelschwere Mountainbike-Trails stellen etwas höhere Anforderungen an Kondition und Fahrkönnen - aber alles im Rahmen: Auch solche Mountainbike-Touren finden Sie in Bayern.

Transalp: Mit dem Mountainbike über die Alpen

Spannende Trails und traumhafte Aussichten: nur zwei Gründe für eine Transalp. Über die Alpen mit dem Mountainbike - für viele Traum und Herausforderung zugleich. Doch was genau ist eine Transalp überhaupt? In der Regel geht es einmal über den Alpenhauptkamm auf die andere Gebirgsseite. Und obwohl der Weg natürlich das Ziel ist, locken bei einer Überquerung von Nord nach Süd Pizza und Pasta am Mittelmeer oder an einem oberitalienischen See.

Was ist eine Transalp?

  • In der Regel geht es einmal über den Alpenhauptkamm auf die andere Gebirgsseite.
  • Locken bei einer Überquerung von Nord nach Süd Pizza und Pasta am Mittelmeer oder an einem oberitalienischen See.

Wie lange dauert eine Transalp?

  • Auf den meisten bekannten Routen ist man zwischen fünf und neun Tagen unterwegs - ohne Pausen- oder Puffertage.

Welche Transalp-Routen gibt es?

  • Ostalpen
  • Westalpen

Was muss mit?

  • Maximal acht Kilo sollte der Rucksack (25-30 Liter reichen) für eine Transalp wiegen.

Wer das optimale Bike gefunden hat, kann einige Komponenten einstellen (lassen), um Schmerzen und Fehlhaltungen zu vermeiden. Generell birgt eine bequemere Sitzhaltung auf langen Touren Vorteile.

Auch Hin- und Rückfahrt will bei einer Transalp geplant sein: Kann das Fahrrad überall mitgenommen werden?

Mit wem unternehme ich eine Transalp? Ein ähnlicher Fitnesszustand in der Gruppe beugt Unzufriedenheiten und Enttäuschungen vor. Zwischenmenschlich sollte es natürlich auch passen. Die richtige Begleitung macht die Transalp doppelt schön.

Solide Fahrtechnik auf allen Untergründen ist das A & O. Einen Überblick gibt es hier, Details im Alpin-Lehrplan Mountainbiken oder beim Fahrtechnikkurs deiner Sektion.

Durchhaltevermögen und der Wille, sich zumindest ein bisschen zu quälen, braucht es für eine Überquerung der Alpen schon auch!

Mountainbike-Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Klar, die Alpen sind das perfekte Ziel zum Mountainbiken. Deshalb haben wir viele schöne Strecken in verschiedenen Regionen zusammengestellt. Je nach Bundesland oder Land unterscheidet sich die Gesetzeslage zur Wegenutzung, einzelne Regelungen fürs Biken finden sich in den jeweiligen Waldgesetzen.

Die Alpen sind ein Eldorado für alle MTB-Fans.

Bayern & Baden-Württemberg

Bayern, vor allem der Alpenraum, lockt mit seinen höheren Gipfeln, es überrascht daher nicht, dass es gerade in Oberbayern eine ganze Reihe an MTB-Wegen gibt.

Österreich

Die Gesetzeslage in Österreich ist wesentlich strenger als in Deutschland oder der Schweiz. Denn hier ist Mountainbiken generell auf allen Forst- und Wanderwegen gesetzlich verboten. Dennoch gibt es viele offizielle, ausgeschilderte MTB-Strecken.

Schweiz

Viele Mountainbike-Fans zieht es in die Schweiz: Kein Wunder, denn dort gibt es teilweise weniger Regeln und Verbote für den Radsport. Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Kantonen, das Spektrum reicht dabei vom äußerst restriktiven Kanton Appenzell Innerrhoden, wo sich Mountainbiker*innen nur auf gekennzeichneten Bike-Routen bewegen dürfen, bis zu liberalen Kantonen wie etwa Graubünden.

Südtirol

Auch in Südtirol sind fast alle Trails und Wege mit dem Mountainbike befahrbar, solange es das jeweilige Landes- oder Gemeindegesetz nicht explizit verbietet.

Französische Alpen

Doch besonders in den Französischen Alpen bieten sich auch viele Mountainbike-Touren an. Wilde Bergpfade kann man in La Grave befahren. Jedes Jahr im September dürfen MTB-Fans auch den berühmten Fernwanderweg Tour du Mont Blanc befahren. Der 170 Kilometer lange Trail führt rund um den Mont Blanc und damit durch die Schweiz, Italien und Frankreich.

Zusätzliche Touren in den Bayerischen Alpen

Die Bayerischen Alpen bieten Bikeschmankerl für jeden Geschmack: gemütliche Feierabendrunden, konditionell fordernde Touren oder Runden mit flowigen und anspruchsvollen Trail-Abschnitten. Urige Almen verlocken zur Einkehr, und die Extraportion Aussicht gibt es beim Gipfel-Hike.

Auswahl von Mountainbike-Touren in den Bayerischen Voralpen

Tour Region Höhenmeter Dauer Schwierigkeit (1-6)
Gamswand (1592 m) Bayerische Voralpen | Bayrischzell 680 Hm 02:30 Std. 2
Jocher Alm (1381 m) - MTB Bayerische Voralpen | Jachenau 800 Hm 03:00 Std. -
Rabenkopf (1556 m) - MTB Bayerische Voralpen | Jachenau 800 Hm 02:45 Std. -
Rossstein MTB Bayerische Voralpen | Lenggries 750 Hm 02:00 Std. -
Wallberg MTB Bayerische Voralpen | Rottach-Egern 720 Hm 02:05 Std. -

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