Die richtige Ausrüstung
Helm
Der Kopf ist das wichtigste Körperteil. Deshalb ist es sinnvoll, ihn im Falle eines Sturzes zu schützen.
Obwohl es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfehlen wir, beim Fahren immer einen Helm zu tragen.
Dies gilt vor allem auf dem Mountainbike, da die Wahrscheinlichkeit, bei einem Sturz mit dem Kopf auf etwas zu prallen, sehr groß ist.
Ein weiterer Vorteil des Fahrradhelms besteht darin, dass der Kopf vor tief hängenden Zweigen geschützt ist.
Richtige Mountainbike-Helme haben auch ein Visier, das die Dinge beiseite schiebt, die man ansonsten an den Kopf bekommen würde.
Zudem verfügen sie über einen besseren Schutz am Hinterkopf.
Daher lohnt sich die Anschaffung eines Mountainbike-Helms, wenn man eingefleischter Mountainbiker ist.
Aber auch ein beliebiger anderer Helm ist besser als gar kein Fahrradhelm.
Ersatzteile
Es gibt nichts Schlimmeres, als mitten im Wald eine Panne zu haben.
Deshalb ist es ratsam, immer Werkzeug und Ersatzteile mitzubringen.
Man kann sie im Rucksack oder in der Satteltasche verstauen.
Wir empfehlen, immer einen zusätzlichen Schlauch, einen Reifenheber und eine kleine Pumpe dabei zu haben.
Außerdem ist ein kleines Multitool mit den wichtigsten Dingen ratsam.
Es ist eine gute Idee, das Wechseln des Schlauchs vor dem Ernstfall einige Male zu Hause in Ruhe geprobt zu haben.
Handy
Du solltest immer ein Handy dabei haben, falls du die Orientierung verlierst, dein Fahrrad kaputt ist oder du dich verletzt hast.
Du kannst es in einer Gefriertüte mitnehmen, so dass es nicht durch Feuchtigkeit oder Staub beschädigt wird.
Zudem ist es von Vorteil, eine GPS-Tracking-App zu installieren.
Diese kann anderen zeigen, wo du gerade bist, sofern ein Unfall passiert ist.
Ein Handy ist auch ein guter Begleiter, um die Tour auf Sport-Apps zu dokumentieren und um sie zu Hause vorzeigen zu können.
Du sollst aber dein Handy nur benutzen, wenn du mit dem Fahrrad stillstehst.
Angemessene Kleidung
Auf dem Mountainbike ist passende Kleidung wichtig.
Es gibt richtige Mountainbike-Kleidung, herkömmliche Sportkleidung kann aber auch getragen werden.
Es ist jedoch von Vorteil, in richtige Fahrradhosen zu investieren, da diese so gefertigt sind, dass sie Kontakt mit der Haut haben und Scheuerstellen verhindern können.
Beim Fahren mit Fahrradshorts wird keine Unterwäsche getragen, da dies zu Scheuerstellen und Reizungen führen kann.
Zudem sind Fahrradshorts mit antibakteriellen Mitteln behandelt.
Ein paar gute Fahrradhandschuhe sind auch praktisch, da man an einem Tag auf dem Fahrrad mit den Händen viele Stöße abfedert.
Gleichzeitig wärmen sie die Hände an kalten Tagen und schützen sie bei einem Sturz.
9 Schnellstart Tipps für deinen erfolgreichen Mountainbike Einstieg
Gerade für Einsteiger ist der Mountainbike-Bereich extrem unübersichtlich: Es gibt nicht nur viele unterschiedliche Mountainbike-Typen, sondern auch zahlreiche Komponenten, die oft nicht kompatibel sind.
Damit du nicht unnötig Geld für das falsche Rad ausgibst, findest du hier die wichtigsten Tipps für deinen Einstieg:
- Das richtige Mountainbike für Anfänger finden
Überlege dir, wofür du dein Bike nutzen willst.
Für konditionell anspruchsvolle Touren eignen sich Hardtails oder leichte Marathon-Fullys.
Möchtest du bergauf und bergab unterwegs sein, ist ein Allmountain- oder Trail-Bike ideal.
Wenn du besonders abfahrtsorientiert fährst, solltest du dir Enduro- oder Downhill-Bikes ansehen.
- Die passende Rahmenhöhe wählen
Die richtige Rahmenhöhe lässt sich meist über die Schrittlänge bestimmen.
Nutze Online-Rechner der Hersteller oder lass dich im Fachhandel beraten.
Die Sitzposition sollte zu deinem Fahrstil passen (sportlich oder komfortabel).
- Das richtige Material
Auch wenn Carbon-Bikes verlockend wirken: Für Einsteiger ist ein Aluminiumrad meist die bessere Wahl - es ist günstiger und robuster im Alltag.
- Auf solide MTB-Ausstattung achten
Auch Einsteigerbikes sollten eine vernünftige Ausstattung mit Marken-Komponenten bei Federelementen, Bremsen und Antrieb bieten.
Zu viel Sparen bei den Komponenten schmälert langfristig den Fahrspaß.
- Neu oder gebraucht?
Ein gebrauchtes Bike kann günstig sein, doch als Einsteiger ist es schwierig, versteckte Mängel zu erkennen.
Wenn du dich nicht auskennst, fährst du mit einem neuen oder reduzierten Vorjahresmodell meist besser.
- Ausrüstung
Unverzichtbar sind Helm, Schutzbrille, gepolsterte Hose und Fahrradschuhe.
Sportkleidung aus atmungsaktiven Stoffen und Handschuhe sorgen für Komfort und Sicherheit.
Wer Wert auf Abfahrten legt, sollte zusätzlich Protektoren (z. B. für Knie und Rücken) tragen.
- Zubehör
Ersatzschlauch, Fahrradpumpe, Multitool und Reifenheber gehören daher in jeden Bike-Rucksack.
Zur Trainingssteuerung und Routen-Navigation ist zudem ein Fahrradcomputer oder eine Tracking-App (bspw. Strava) für dein Smartphone hilfreich.
Doch da nicht nur der Fahrspaß, sondern auch deine Sicherheit eine Rolle spielt, empfehlen wir dir einen speziellen MTB-Helm.
Und damit du nicht verdurstest, sollte die Trinkflasche natürlich auch nicht fehlen.
- Training
Online findest du zahlreiche Trainingspläne und Fahrtechnikvideos.
Für den perfekten Einstieg lohnen sich professionelle Fahrtechnikschulen - dort lernst du nicht nur Technik, sondern auch alles Wichtige zu Ernährung und Sicherheit.
- Reparaturen & Pflege
Viele Reparaturen - etwa Schaltung einstellen, Bremsbeläge oder Reifen wechseln - kannst du mit etwas Übung selbst erledigen.
Für sicherheitsrelevante Teile wie die Bremsen solltest du im Zweifel immer den Fachmann aufsuchen.
Welches Mountainbike ist das richtige für Einsteiger?
Die Auswahl an Mountainbikes ist riesig: Vom Touren-Hardtail über XC- und Marathon-Fullys bis hin zu Enduros, Downhill- und Trail-Bikes gibt es mittlerweile für jede Nische das passende Rad.
Damit du das richtige Bike für dich findest, solltest du dir zuerst genau überlegen, wie und wo du fahren möchtest.
Grundregel: Weniger Fokus auf Abfahrt = weniger Federweg
- Gemütliche Touren: Hier reicht ein Hardtail völlig aus.
- Wanderwege & Trails: Wer öfter auf anspruchsvolleren Wegen fährt, sollte sich ein Fully anschauen.
- Allround-Einsatz: Trail- und Allmountain-Bikes sind der beste Kompromiss.
Neu oder gebraucht kaufen?
Die Versuchung, ein Top-Bike gebraucht zum Schnäppchenpreis zu kaufen, ist groß.
Doch als Einsteiger ist Vorsicht geboten: Viele wichtige Bauteile - etwa die Federelemente - lassen sich äußerlich kaum bewerten.
Defekte oder anstehende Reparaturen sind selbst für Profis schwer zu erkennen.
Unser Tipp: Ein neues Bike oder ein reduziertes Vorjahresmodell ist für Einsteiger oft die beste Wahl.
Hardtail MTB für Anfänger
Der größte Pluspunkt eines Hardtails für Einsteiger ist der Preis.
Hardtails sind in der Regel deutlich günstiger als Fullys mit ähnlicher Ausstattung.
Das liegt vor allem am einfacheren Rahmen: Es gibt keinen gefederten Hinterbau und keinen Dämpfer - also weniger Bauteile, die gewartet werden müssen oder kaputtgehen können.
Eine Federgabel ist heutzutage meist trotzdem verbaut. Damit macht ein Hardtail auch auf Schotter- und Waldwegen viel Spaß.
Wer mehr Fahrspaß im Gelände sucht, findet spezielle Trail- oder Enduro-Hardtails mit flacherem Lenkwinkel und längerem Radstand.
Sie bieten mehr Laufruhe und besseres Überrollverhalten - ideal, wenn es mal etwas ruppiger wird.
Ein Nachteil - und zugleich ein Lernvorteil: Durch die fehlende Hinterradfederung ist ein Hardtail im groben Gelände weniger komfortabel als ein Fully.
Aber genau das fördert wichtige MTB-Techniken, wie Linienwahl und das richtige Be- und Entlasten des Bikes.
Wer sofort aufs Fully setzt, neigt oft dazu, einfach „drüberzubügeln“ - doch gerade in technischen Passagen zahlt sich eine saubere Linienwahl aus.
Die größte Stärke des Hardtails zeigt sich bergauf. Durch die Antriebsneutralität wird keine Kraft durch Federung "geschluckt", was für maximale Effizienz sorgt.
Darum sieht man auch im XC-Worldcup viele Hardtails auf den vorderen Plätzen.
Gerade für Anfänger mit weniger Kondition ist diese Effizienz ein echter Vorteil - und macht das Hardtail zum perfekten Einstieg in die Mountainbike-Welt.
MTB Fully für Einsteiger
Fullys spielen ihren größten Vorteil vor allem in der Abfahrt aus.
Durch die Federung am Heck und an der Front werden grobe Schläge optimal abgedämpft.
So fährst du komfortabler und sicherer über ruppige Trails und das Bike nimmt dir einen Großteil der Arbeit ab.
Diesen Vorteil erkaufst du dir jedoch mit einem höheren Gewicht (durch Dämpfer, Lager und komplexeren Hinterbau), einem gesteigerten Wartungsaufwand und einer geringeren Antriebseffizienz.
Das heißt: Ein Fully lässt sich bergauf oft „schlechter“ pedalieren als ein Hardtail.
Fully ist nicht gleich Fully:
- XC- oder Marathon-Fullys bieten meist 100-120 mm Federweg.
- Trail- oder Allmountain-Bikes mit 130-150 mm Federweg sind die Allrounder unter den Fullys.
- Enduros bieten 150-170 mm Federweg - ideal, wenn du den Fokus auf die Abfahrt legen möchtest.
- Downhiller sind kompromisslose Abfahrtsmaschinen mit 200 mm+ Federweg.
Anfänger MTB für Frauen
Grundlegend unterscheiden sich spezielle Frauen-MTBs kaum von den „normalen“ Mountainbikes.
Die wichtigsten Komponenten - wie Federelemente, Bremsen und Antriebe - sind in der Regel identisch.
Allerdings gehen moderne Fahrradhersteller auf anatomische Bedürfnisse von Frauen gezielt ein.
Typische Anpassungen sind:
- Kleinere Rahmengrößen und oft auch kleinere Laufräder (z. B. 650B statt 29 Zoll)
- Tief gezogene Oberrohre für leichteres Auf- und Absteigen
- Teilweise spezielle Designs - Geschmackssache!
Gerade für kleinere Fahrerinnen bieten diese Modelle oft ein Plus an Komfort und Sicherheit.
Letztlich zählt aber immer das individuelle Fahrgefühl - und ob das Design gefällt, bleibt jedem selbst überlassen.
Mountainbike Ausrüstung für Anfänger
Wer nur ein schmales Budget hat, sollte sein Geld in erster Linie in einen sicheren Helm investieren.
Hier sollte nicht gespart werden, da die Sturzgefahr beim Mountainbiken recht hoch ist und nur ein hochwertiger Helm guten Schutz bietet.
Zur typischen Ausstattung gehören außerdem Schutzbleche, die dich und andere vor Schlamm und Wasser schützen.
Mit etwas mehr Budget empfiehlt sich eine Polsterhose für lange Touren, sowie sportliche Funktionsbekleidung für mehr Komfort.
Wichtig ist auch die Wahl der Schuhe: Bei XC- und Marathon-Disziplinen werden meist Klick-Schuhe genutzt, während Trail-, Enduro- und Downhill-Fans oft auf Flatpedale mit speziellen Bikeschuhen (z. B. von FiveTen) setzen.
Klick-Schuhe bieten Effizienz und Halt, Flatpedale mehr Flexibilität beim Absteigen. Hier zählt der persönliche Geschmack!
Wie viel Budget muss ich einplanen?
Nach oben gibt es auch beim Radfahren kaum Preisgrenzen. Aber auch für kleinere Budgets lässt sich eine solide Grundausstattung zusammenstellen:
| Ausrüstungsgegenstand | Preis |
|---|---|
| Hardtail | 599 - 699 € |
| Helm | 100 € |
| Polsterhose | 50 € |
| Hose und T-Shirt | 100 € |
| Schuhe | 80 € |
| Brille | 30 € |
| Gesamtkosten | 960 - 1.060 € |
MTB Trainingsplan für Anfänger
Trainingspläne sind grundsätzlich sinnvoll - auch für Anfänger.
Durch gezieltes Training lässt sich Kondition oft schneller aufbauen.
Doch gerade zu Beginn empfiehlt es sich, den Fokus voll und ganz auf den Spaß am Radfahren zu legen.
Wer sich von Anfang an mit Intervallen und starren Kilometervorgaben unter Druck setzt, läuft Gefahr, die Freude an diesem Hobby zu verlieren.
Unser Tipp: Gerade als untrainierter Einsteiger verbesserst du deine Kondition auch ohne festen Plan - einfach, indem du regelmäßig fährst.
Erst wenn die Fortschritte stagnieren, lohnt es sich, über einen strukturierten Trainingsplan nachzudenken.
5 MTB Tricks für Anfänger
Auch für Einsteiger gibt es einige wichtige Techniken und kleine Kunststücke, die nicht ganz so schwer zu lernen sind, aber schon Eindruck machen.
Durch das Üben dieser Tricks verbesserst du deine Fahrtechnik und legst die Grundlage für schwerere Manöver.
- Der Wheelie
Der Wheelie ist der Klassiker unter den MTB-Tricks und dabei gar nicht so schwer.
Während man im Sattel sitzt, bringt man das Vorderrad durch einen Tretimpuls nach oben und balanciert es mit gestreckten Armen und geschickter Gewichtsverlagerung.
- Der Stoppie
Beim Stoppie rollt man auf dem Vorderrad.
Man zieht an der Vorderbremse (Vorsicht: nicht zu stark!) und verlagert das Gewicht nach vorne.
- Bunny Hop
Liegt ein kleineres Hindernis im Weg, kannst du mit einem Bunny Hop einfach darüber springen.
Dafür ziehst du durch Gewichtsverlagerung zunächst das Vorderrad hoch, wirfst dann den Oberkörper wieder nach vorne, sodass das Hinterrad in die Luft kommt.
- Sicher absteigen
Der Sturz über den Lenker ist immer das schlechteste Szenario, besonders in steilem Gelände.
Wenn du während der Abfahrt Angst bekommst, solltest du nicht panisch bremsen, sondern kontrolliert abbremsen und hinten vom Fahrrad absteigen.
- Die Grundhaltung
Viele Einsteiger stehen mit durchgestreckten Armen und Beinen auf dem Bike.
Deine Extremitäten bieten aber viel Federweg, den du beim Mountainbiken nutzen solltest.
Halte Ellbogen und Knie stets leicht gebeugt, damit Schläge schnell und effizient abgefedert werden können.
Die Ellenbogen zeigen dabei nach außen zu den Lenkerenden.
Die richtige MTB-Fahrtechnik ist der Schlüssel!
Egal, ob du knifflige Wurzelpassagen meistern, enge Kurven sauber fahren oder steile Uphills bezwingen möchtest - mit der passenden Technik wird dein Fahrspaß auf dem Trail noch größer.
Für Anfänger und alle, die ihre Skills verbessern wollen, haben wir praxisnahe MTB-Tipps, wertvolle Ratschläge und einfache Übungen zusammengestellt.
Die Grundposition ist das A und O beim Mountainbiken. Locker bleiben!
Ohne eine stabile Ausgangshaltung verlierst du schnell die Kontrolle über dein Bike - besonders auf technischen Trails, in Kurven oder bei Wurzelpassagen.
Fehler vermeiden:
- Gestreckte Arme
- X-Knie
- Falsche Gewichtsverlagerung beim Abfahren
Der richtige Fokus:
Bei steilen Abfahrten muss der Schwerpunkt nach hinten verlagert werden.
Gut zu wissen: Der Schwerpunkt sollte immer an das Gelände angepasst werden.
Weitere Tipps und Tricks
- Platz machen und langsam an anderen vorbeifahren
Mountainbiker sind nicht die einzigen, die sich im Wald aufhalten.
Viele Mountainbike-Trails sind für Fußgänger und Reiter verboten.
Oft aber fährt man auf gewöhnlichen Wegen, auf denen sich auch andere Leute aufhalten.
- Nicht auf nassen Trails fahren
Wenn es viel geregnet hat, sollte man Wege und Trails nicht befahren.
Denn dann wird der Untergrund weich, und ein Fahrradreifen kann den Trail beschädigen.
Deshalb sollst du einen Trail nicht befahren, wenn er weich und matschig ist.
- Immer auf dem Weg bleiben
Die meisten Mountainbike-Routen verlaufen durch Wälder in Privatbesitz.
Dort ist der Aufenthalt abseits der gekennzeichneten Pfade und Wege nicht erlaubt.
Bleib daher immer auf dem Weg, damit die Natur nicht zerstört wird und wir weiterhin die privaten Wälder benutzen dürfen.
- Absteigen, wenn die Route zu schwer wird
Man wird nicht an einem Tag zum Weltmeister, und es gibt keinerlei Grund, mit einer Verletzung nach Hause zu kommen.
Deshalb ist es ratsam, ein Hindernis zu umfahren oder abzusteigen und das Rad zu schieben, wenn die Route zu schwer oder der Hügel zu steil wird.
- Regelmäßige Fahrradwartung
Es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist als ein Fahrrad, das nicht fahren kann - nämlich ein Fahrrad, das nicht mehr zu bremsen ist.
Sorge deshalb immer dafür, dass dein Fahrrad in einem guten Zustand ist.
Wir empfehlen dir, vor jeder Tour zu kontrollieren, ob die Kette geölt ist, ob die Bremsen funktionieren und ob das Fahrrad allgemein in einem guten Zustand ist.
- Essen und Trinken mitnehmen
Essen und Trinken gehören zum Pflichtprogramm.
Denke deshalb immer an Wasser, egal wie kurz die Tour ist.
Wenn du einen längeren Ausflug planst, solltest du auch Essen mitnehmen.
4 wichtige Basics
Viele Stürze, die wir über die Jahre miterlebt haben, wären mit diesen 4 Basics vermeidbar gewesen!
1. Bremstechnik
Moderne Scheibenbremsen sind so stark, dass es vollkommen reicht, sie nur mit dem Zeigefinger zu betätigen.
Gehe auf eine ebene oder leicht abschüssige Fläche (Teer, Wiese oder sehr feiner und fester Schotter) und fange erst an, den Bremspunkt Deiner jeweiligen Bremse kennenzulernen.
Nur rollende Räder sind sichere Räder! Daher möchtest Du den Bremspunkt kennenlernen, um möglichst zu vermeiden, dass Du sofort so bremst, dass die Reifen blockieren.
Schiebe dazu Dein Bike neben Dir her, betätige beide Bremsen nur mit dem jeweiligen Zeigefinger und betätige den Bremshebel gerade so stark, dass sich die Reifen so langsam wie möglich drehen.
Du kannst auch mal abwechselnd nur hinten und vorne betätigen, dann wirst Du sehr bald fühlen, dass Dein Hinterrad sehr viel schneller blockiert, als Dein Vorderrad und dann auch fast keine Bremswirkung mehr bietet (das Hinterrad also munter weiterrutscht und dies keinen nennenswerten Kraftaufwand benötigt).
Wenn Du das Bremsen also noch nie gezielt geübt hast, dann ist es ganz normal (und auch nur gesund), dass Du Dich unsicher am Bike fühlst!
2. Absteigen
Dieser Skill ist ehrlich gesagt einer, der am meisten unterschätzt wird - der aber Leben retten kann.
Wir möchten daher immer nach hinten absteigen.
3. Bike-Body-Separation
Bike-Body-Separation = die Trennung von Körper und Bike, bedeutet, dass sich Bike und Körper manchmal in entgegengesetzte Richtungen bewegen - damit Du mit Deinem Körperschwerpunkt lotrecht über dem Tretlager bleibst.
Auch seitlich möchten wir das Bike vom Körper trennen - zum Beispiel in Kurven - in denen das Bike oft stärker geneigt ist als der Körper, damit wir auch hier lotrecht über der Aufstandsfläche der Reifen sind.
Als Anfänger sollte Dir zumindest das Grundkonstrukt nicht nur mental bewusst sein, Dein Körper sollte auch in der Lage sein, es auszuführen, da Du nur dadurch auch in steilerem und ruppigeren Gelände die Kontrolle behalten kannst.
4. Trackstand
Der Trackstand ist ein Skill, bei dem Du frei auf Deinem MTB stehen kannst - also ohne Dich anzulehnen.
Weil wir durch unsere Füße und Beine unser Körpergewicht auf das Bike übertragen - unsere Füße sind dadurch der wichtigste Kontakt zum Bike.
Denn nur wenn wir in diesem Kontakt feinfühlig sind, können wir durch kleine Bewegungen und Mikro-Körpergewichtsverlagerungen Traktion generieren und erhalten, weil wir über die Pedale bestimmen, wo unser Körpergewicht wirklich auf dem Bike ist!
Dieses Feingefühl hast Du, wenn Du einen Trackstand wirklich kannst.
Wenn Du jetzt hier aber noch „grobmotorisch“ bist, wird die leichte Masse (das Bike) immer durch die große Masse (den Körper) in Unruhe versetzt - das heißt, das Bike neigt zum Rutschen, Ausbrechen, Lenker verschlagen, Umfallen, in der Luft zum Verspringen und so weiter…
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