Ob steinige Gebirgspfade, staubige Schotterpisten oder rasante Downhill-Action - für Mountainbiker ist kein Gelände zu schwer. Schon in den 1970er Jahren bastelten in Kalifornien findige Fahrrad-Freaks so lange an ihren Drahteseln, bis sie auch abseits befestigter Wege funktionierten. Ein Kult war geboren: Bis heute ist das Bike mit den breiten Reifen ein echter Kassenschlager und erfreut sich sowohl bei eingefleischten Bikern und Hobbyradlern größter Beliebtheit.
Aus den klobigen „Cruisern“ der Siebziger entwickelten sich nach und nach die ultraleichten Carbon-Bikes von heute - Federgabel, Gangschaltung, Scheibenbremse: Die Mountainbikes von heute sind Technikwunder, mit denen Fahrspaß garantiert ist. Doch was ist eigentlich das Besondere am Mountainbike?
10 Gründe, die für das Gelände-Bike sprechen
1. Mehr Abwechslung und Spaß
Stundenlange Radtouren auf Asphaltpisten - da kommt schnell Langeweile auf. Spannender und vor allem abwechslungsreicher ist es, sich mit dem Mountainbike in unerschlossenes Gelände zu wagen. Ob Gebirge, Wald oder Wüste, abseits der befestigten Wege kann das Mountainbike so richtig zeigen, was es drauf hat. Statt monotonem Dauer-Radeln geht es hier entlang enger Kurven und steiler Abfahrten über Stock und Stein. Neben jeder Menge Spaß und Action gelangst du so auch an Orte in der Natur, die du sonst vielleicht niemals zu Gesicht bekommst.
2. Effektives Workout für Körper und Geist
Der Ritt durchs Gelände hat einen weiteren Vorteil: Der ständige Wechsel zwischen intensiver Belastung und entspannten Phasen ist ideal für Stoffwechsel, Fettverbrennung und Fitness - das perfekte Workout. Forscher sind sich mittlerweile einig: Langanhaltende, gleichförmige Ausdauerbelastungen sind nicht der beste Weg, um überschüssige Pfunde zu verlieren und seine Fitness zu steigern. Die abwechslungsreiche Fahrt durchs Gelände gleicht von der Belastung her jedoch eher dem hochintensiven Intervalltraining und ist, im Gegensatz zum normalen Radeln auf der Straße, gut geeignet, um eine paar Pfunde zu verlieren und der Gesundheit etwas Gutes zu tun.
3. Förderung von Koordination und Gleichgewicht
Extrem gefordert sind im Gelände auch Koordination, Gleichgewicht und Reaktionsvermögen. Wer mit Highspeed über unwegsamen Untergrund braust, Bäumen ausweicht und über plötzlich auftauchendes Wurzelwerk springt, muss seinen Körper im Griff haben. Zu den positiven Effekten für Fitness und Gesundheit gesellen sich also auch noch das Balance- und Reflexe-Training.
4. Technik für Technikfreunde
Scheibenbremse, 24-Gangschaltung, Federgabel, Carbon-Rahmen - längst ist das Gelände-Bike nicht mehr nur ein einfacher Drahtesel mit Reifen, Gestell und Pedalen. Die aktuellen Bikes sind Hightech-Geräte, wobei sich die Anbieter ständig mit technischen Innovationen zu übertreffen versuchen. Für Technikfreunde und Tüftler sind das paradiesische Zustände. Wenn der Markt boomt, ist auch das Angebot riesig - wer also Spaß am Schrauben hat, ist längst nicht mehr nur auf fabrikfertige Modelle angewiesen, sondern kann sich sein Bike individuell zusammenstellen.
5. Vielfalt an Tricks und Disziplinen
Bunny Hops, Drops oder Backflips - bei diesen eigentümlichen Begriffen handelt es sich um einen winzigen Ausschnitt aus der Trickkiste, die das Mountainbike eröffnet. Im Gegensatz zum Straßenrad ist das Gelände-Bike nämlich ein anerkanntes Sportgerät, das sogar mit einer eigenen Disziplin bei den Olympischen Spielen vertreten ist. Keine andere Variante des Drahtesels bietet einen so große Vielfalt an Tricks und bringt einen trotzdem verhältnismäßig bequem von A nach B.
6. Langfristige Investition in die Gesundheit
Zugegeben, ganz billig ist ein neues Mountainbike nicht. Gute Räder, die nicht schon nach ein paar Kilometern erste Anzeichen von Schwäche aufweisen, gibt es ab circa 500 Euro. Rechnet man nun noch den Helm hinzu, der Pflicht sein sollte, und eventuell Handschuhe und Knieschoner, liegt man bei rund 600 bis 650 Euro. Nicht gerade wenig, werden viele denken. Wer sein Bike jedoch pflegt und ein paar Basics beherrscht, kann es jahrelang uneingeschränkt nutzen, ohne weitere Ausgaben einplanen zu müssen. Im Vergleich kostet eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio schon nach einem Jahr circa 400 bis 500 Euro.
7. Geeignet für alle Altersgruppen
Ob Adrenalin-geladener Mountainbike-Profi oder betagter Neueinsteiger - Mountainbiking ist für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus geeignet. Insbesondere bei Knie- oder Hüftbeschwerden wirkt sich das Radeln nach unterschiedlichen Intensitäten sogar positiv aus. Die Gelenke werden geschont und die Muskulatur aufgebaut. Zudem ist der Radsport kinderleicht zu erlernen.
8. Autonomie und Freiheit
Im Gegensatz zu manch anderer Sportart hat das Mountainbiking noch einen weiteren Vorteil: die völlige Autonomie. Was gibt es Schöneres, als sich mit ein paar guten Freunden zu verabreden und einen gemeinsamen Ritt durchs Gelände zu starten? Route, Intensität, Pausen - all das wird völlig unabhängig festgelegt. Und wenn du mal keine Lust auf gar nichts hast, ist eine einsame Tour häufig ein ausgezeichneter Muntermacher.
9. Einfacher Transport
Das Transportproblem des Bikes ist mittlerweile eigentlich keines mehr. Die heutigen Mountainbikes sind kompakt und ultraleicht, um die zehn Kilogramm liegt der Richtwert. Meist lassen sie sich auch mit wenigen Handgriffen auf dem Auto befestigen.
10. Attraktives Aussehen
Neben seiner Vielfalt und den ausgezeichneten Fahreigenschaften besticht das Mountainbike noch durch einen weiter Punkt: sein Aussehen. Wuchtiger Rahmen, 26-Zoll Reifen mit fettem Profil und jede Menge Technik am Lenker - der Look des Gelände-Bikes macht einiges her. Und spätestens wenn du das Summen der überbreiten Reifen auf dem Asphalt hörst, weißt du, für welche Fahrrad-Variante du dich entscheiden solltest.
Mountainbike Fahren: Gut für Herz und Kreislauf
Mountainbiken ist gut für unser Herz-Kreislauf-System. Es stärkt das Herz und verbessert die Durchblutung. Mountainbiking trainiert das Herz. Es macht die Muskelpumpe und die Blutgefäße elastischer. Laut Studien können Mountainbiker länger auf hohem Niveau arbeiten. Mountainbiken fördert die Bildung neuer Blutkapillaren. Es erweitert auch bestehende Blutgefäße. Es ist eine tolle Aktivität, um die Durchblutung zu verbessern. Studien beweisen: Mountainbiken senkt das Herzinfarktrisiko um bis zu 50 Prozent.
Muskelaufbau und Gelenkschonung
Mountainbiken ist nicht nur spannend, sondern auch sehr gesund. Es trainiert fast alle Muskeln im Körper. Beim Mountainbiken werden die Gelenke gut gepflegt. Im Vergleich zum Joggen sind Kniegelenke beim Radfahren weniger belastet. Das liegt daran, dass 70-80% des Körpergewichts auf dem Sattel sitzen. Schon 10 Minuten Radfahren tun deinen Muskeln gut. Mountainbiken ist toll, egal ob du es als Hobby oder Sport treibst. Es hilft, Muskeln aufzubauen und Gelenke gesund zu halten.
Psychisches Wohlbefinden und Stressabbau
Mountainbiken ist nicht nur gut für den Körper. Es hilft auch der Psyche sehr. Forschungen beweisen, dass Radfahren die Stimmung verbessert und Depressionen vorbeugen kann. Nach 30-40 Minuten Mountainbiken werden Glückshormone freigesetzt. Endorphin, Dopamin und Serotonin verbessern die Stimmung. Die Natur beim Mountainbiken hilft, Stress zu reduzieren. Mountainbiken verbessert auch die Denkfähigkeiten. Es stärkt die Nervenzellen im Gehirn und steigert die Konzentration. Zusammengefasst ist Mountainbiken gut für Körper und Geist. Es hilft, Stress zu mindern, das Wohlbefinden zu steigern und die Denkfähigkeiten zu verbessern.
E-Mountainbikes: Eine Zugängliche Option
E-MTBs müssen hier löblich erwähnt werden, denn sie machen den Sport zugänglicher - besonders für Personen, die sich vielleicht nicht in der besten körperlichen Verfassung befinden oder stressfreier neue Touren und Trails kennenlernen wollen. Unser Sport ist bunt - und hinsichtlich der technischen Lösungen für jeden zugänglich!
Sicherheit geht vor
Um Gesundheitsrisiken beim Mountainbiken zu vermeiden, ist die richtige Ausrüstung wichtig. Falsche Ausrüstung kann zu Verletzungen führen. Mountainbiken hält fit und gesund. Es bietet viele Vorteile für Körper und Geist.
Mountainbiken: Mehr als nur ein Sport
Fragt man Mountainbiker*innen, was Ihren Sport ausmacht, dann bekommt man vielfältige Antworten: 80% sagen, dass sie gerne Natur und frische Luft genießen. 79% suchen Ausgleich von Alltagsstress, 73% suchen Spaß und Action.
Radfahren generell und Mountainbike fahren im speziellen hat in den vergangenen Jahren einen Zulauf erlebt. Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse 2020 zeigt, dass 3,6 Millionen Menschen in Deutschland häufig mit dem MTB unterwegs sind und immerhin 12 Millionen ab und zu. Damit hat Mountainbike fahren das Fußballspielen als populärste Sportart in Deutschland längst abgelöst.
Denn auf dem Mountainbike kann man nicht nur viel für die eigene Gesundheit tun. Es fördert Kondition und Kraft, stärkt das Herz-Kreislauf-System und verlangt auch nach einer guten Portion Koordination. Auch bei der Frage, ob man alleine oder in der Gruppe fährt: mit dem Mountainbike ist man flexibel.
Wo, auf welchen Wegen und was man am liebsten fährt, ist auch dem eigenen Geschmack und Können überlassen und so bietet das Mountainbike für jeden etwas. Ob man sportlicher oder lieber ruhiger, eher bergauf oder lieber bergab, auf technisch schwierigen Wegen oder lieber in kulturell oder kulinarisch interessanten Umgebungen Genuss orientiert unterwegs ist: man hat die freie Wahl. Und kann so vor der eigenen Haustür jeden Tag neue, kleine Abenteuer erleben. Das ist es, was das Mountainbiking ausmacht.
Die Vorteile von E-Bikes beim Mountainbiken
Die E-MOUNTAINBIKE Studie von 2018 belegt: Ganze 90% der Studienteilnehmer sind glücklicher seit sie e-(Mountain)bike fahren! Das liegt nicht zuletzt an dem Gesamterlebnis rund um das e-Bike Fahren. Nach der Arbeit oder am Wochenende mit Freunden und Familie Zeit an der frischen Luft zu verbringen und sich dabei sportlich zu betätigen, steigert das allgemeine Wohlbefinden. Ein Effekt den auch das Touren mit dem Trekking e-Bike bewirkt. Das e-Bike Fahren in der Natur bringt Freiheit, Lebensqualität und Glück.
Auch wenn sechzig Minuten Trainingsdauer pro Woche bereits positive Auswirkungen auf den Körper haben, ist es noch förderlicher dreimal pro Woche kürzere Strecken zu fahren als einmal pro Woche über mehrere Stunden zu biken. Die Pulsfrequenz, welche optimalerweise in der moderaten Belastungszone liegen sollte, lässt sich durch elektrische Unterstützung auch für ungeübte Fahrer im “grünen Bereich“ halten und garantiert so ein gesundes Training ohne Überbelastung. Durch das angenehme Fahrerlebnis sind e-Bike Fahrer motiviert regelmäßig auf‘s Rad zu steigen.
Bei regelmäßigen Fahrten mit dem e-Bike wird die Muskulatur, besonders im Bereich der Beine, durchblutet und gekräftigt, während die Gelenke geschont werden. Mit wachsender Konstanz erhöht sich die Ausdauer des Fahrers und die Trainingsdauer kann stetig nach eigenen Bedürfnissen gesteigert werden. Zudem verbessert sich der Stoffwechsel, der Cholesterinspiegel sinkt und gesundes Abnehmen wird erleichtert. Laut einer Umfrage von E-MOUNTAINBIKE nehmen 40% der e-Bike Fahrer ab und 78% fühlen sich fitter im Alltag.
Das Herz-Kreislauf-System kommt beim mäßigen aber dafür regelmäßigen Radfahren in Schwung. Das Schlagvolumen des Herzes erhöht sich, während die Pumpleistung beruhigt - und das Blutvolumen vergrößert wird. Dadurch werden Herz und Kreislauf weniger belastet und arbeiten “ökonomischer“. Auch das Immunsystem profitiert von sportlicher Betätigung und wird durch e-Bike Fahren gestärkt.
Ausdauersportler sind psychisch und physisch belastbarer als Untrainierte und lassen sich nicht so leicht stressen. Noch dazu lässt das e-Bike Fahren das Stresslevel im Alltag von vornherein sinken. Weniger anstrengendes Stehen im Stau, Warten auf den Zug oder Suchen nach einem Parkplatz spart Nerven und gestaltet den Tag flexibler. Sogar bei Depressionen ist sportliche Betätigung eine effektive Gegenmaßnahme. E-Bikes machen das Leben einfach leichter!
Sicherheitstraining für E-Mountainbikes
Am Anfang ist ein Fahrsicherheitstraining enorm wichtig. E-Bikes haben ja doch einiges an Gewicht. Das Wichtigste: der Reifenluftdruck. Man sagt zwischen 1,6 und 1,8 bar und das gibt guten Grip. Dann werden die Bremsen überprüft und, ob die Kupplung und die Pedale fest sind.
E-Mountainbiking ist auf jeden Fall was für jedes Alter. Gut ist mit einer hohen Trittfrequenz zu fahren, also unbedingt mitschalten. Und im Zweifel eher einen leichteren Gang wählen.
Als erstes steht eine Balance-Übung an. Die Aufgabe ist, im Kreis zu fahren und dann einmal sich nach hinten und nach vorne zu beugen oder sogar zur Seite. So lernt man das Rad besser kennen und man kann im Notfall schneller reagieren.
Damit auch die Abfahrt ohne Blessuren gelingt, testet Kathi nun, ob die Teilnehmer richtig bremsen. Sie hat dafür eine Linie markiert und die Teilnehmer müssen versuchen ohne große Bremsspur auf der Linie stehen zu bleiben. Wichtig: 80 Prozent vorne bremsen, 20 Prozent hinten. Wenn man aber zu viel vorne bremst, etwa 90 oder 100 Prozent, macht man einen Abgang nach vorne.
96 Prozent aller Unfälle passieren beim Bergabfahren. Am häufigsten kommt es zu Verletzungen an Gesicht und Kopf, Schulter oder Brustkorb. Ein gutes Fahrsicherheitstraining ist daher unerlässlich.
Beim Bergabfahren sind die Füße immer parallel. Man fährt im Stehen bergab und macht "Rambo-Ellenbogen", die nach außen zeigen. Ein Finger ist immer bremsbereit. Und dann ist darauf zu achten, dass man zentral über dem Tretlager ist. Wie als hätte man eine Krawatte an und die Krawatte zeigt über den Vorbau.
Dadurch, dass das Biking durch Muskelkraft erzeugt wird, ist es ein Training der Muskulatur. Und das in einer anderen Weise als das alleinige Treten, so dass man wirklich Muskelgruppen noch mal aktiviert, die ansonsten vielleicht auch vernachlässigt werden.
Fazit
Mountainbikes gestalten deine Radtouren flexibler, du kommst in den Genuss von Freiheit und tust deiner Gesundheit etwas Gutes. Die zehn Gründe aus diesem Artikel sprechen eine deutliche Sprache: Mountainbikes lohnen sich!
Mountainbiken bietet nicht nur physische und mentale Gesundheitsvorteile, sondern auch die Chance, Teil einer leidenschaftlichen Gemeinschaft zu werden, ein tieferes Bewusstsein für die Umwelt zu entwickeln und Spaß an der Technik zu entwickeln.
Mountainbiken ist super für Körper und Geist. Es stärkt das Herz und die Muskeln. Es hilft auch, Stress zu mindern und Glückshormone zu steigern. Mountainbiken ist eine tolle Investition in meine Gesundheit.
Mein Tipp: Probieren Sie es aus und genießen Sie die Gesundheitsvorteile des Mountainbikens!
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