Die besten Winter-Klamotten für Mountainbiker – Herren Test

Mountainbiken ist kein Wintersport? Mit der richtigen Bekleidung schon! Deswegen stellen wir in dieser Liste die von unseren Redakteuren sorgfältig getesteten Lieblings-Kleidungsstücke vor. Vorhang auf für unsere Mountainbike-Dress-Empfehlungen für den Winter!

Die in dieser Auflistung gezeigten Mountainbike-Klamotten tragen die Mountainbike- und BikeX-Redakteure seit geraumer Zeit im Alltag, mussten sich also auf vielen Kilometern bewähren und werden mit bestem Wissen und Gewissen empfohlen. Die Liste versteht sich also nicht als Vergleichstest zwischen den Kleidungsstücken, sondern ausdrücklich als unsere Empfehlungen aus dem Alltag heraus.

Wie schon bei unseren Tipps für Sommerbekleidung und Herbstbekleidung für Mountainbiker: Auch wenn einige Bekleidungsstücke hochpreisig sind, alleine wegen der hohen Materialqualität und der bei uns erwiesenen Langlebigkeit sind sie in unseren Augen ihren Preis wert. Logisch, sonst würden wir sie hier ja nicht vorstellen. Und: Viele Teile sind trotz der Jahreszeit bereits kräftig reduziert!

Die besten Mountainbike-Schuhe und Accessoires für den Winter

1. Gore Essence Thermo Stirnband

"Um meinen langen Pferdeschwanz unterzubringen, greife ich zu Stirnband statt Mütze", sagt Redaktionsvolontärin Katharina Binzenhöfer. Der Grund ist denkbar einfach: "Da sitzt und hält das ganze Konstrukt einfach besser. Wenn ich die Kapuze der Jacke an kalten Tagen über den Helm ziehe, ist aber auch der Kopf warm." Ihr Begleiter dabei: Gores Essence Thermo Stirnband zu fairen 25 Euro ist flauschig und angenehm warm, macht dennoch keinen Hitzkopf.

In einer Unisex-Größe erhältlich.

💰 25 €

2. Decathlon Fußwärmer

BikeX-Redakteur Moritz Schwertner schwört auf die kleinen, einmalig verwendbaren Wärmepads von Decathlon: "Als Student waren mir besonders zum Rennradfahren geeignete Winterschuhe immer zu teuer - da kamen mir die zufällig beim Stöbern gefunden Wärmepads vom Sportdiscounter Decathlon gerade recht. Einfach das Pad mit der Klebeseite auf oder unter die Socken kleben, in den Schuh schlüpfen und sich quasi sofort über wohlige Wärme freuen. Zumal man erfahrungsgemäß eher selten bei so eisigen Temperaturen rumfährt".

💰 15 Euro für 30 Wärmepads

3. Northwave Extreme Pro High Sock

"Die Northwave-Thermosocken kombiniert mit "normalen" Bike-Schuhen sind für mich eine gut funktionierende und insbesondere kostengünstige Alternative zu echten Winterschuhen", meint Volontärin Katharina Binzenhöfer. "Jedenfalls dann, wenn es nicht feuchtfröhlich zugeht, dann sind dicke Winterschuhe immer noch die bessere Wahl". Ihr Tipp: die Thermosocken eine Größe kleiner nehmen, dann rutschen sie nicht so stark aus dem Schuh raus.

Erhältlich in den Größen XS bis L.

💰 24 Euro

4. Northwave Multicross Plus GTX MTB Flatschuhe

"Selbst ich als absolute Frostbeule habe in dem Winterschuh von Northwave stets warme Füße", so Volontärin Katharina Ittenbach über die gezeigten Northwave-Schuhe. "Der Schuh trotzt Kälte, Wind und dank Gore-Tex Membran auch Nässe. Durch die beiden Laschen lässt sich bequem in den Schuh einsteigen. Der neopren-ähnliche Kragen versiegelt die Schicht zwischen Hose und Halbschuh und lässt keine Kälte einziehen. Er schmiegt sich angenehm an die Knöchel an. Die Beißerchen der Flatpedale finden auf der Vibram-Sohle optimalen Grip. Klare Kaufempfehlung!"

Erhältlich in den Größen 37 bis 47.

💰 239 Euro

5. Northwave Fast Polar Glove

Auch die Northwave-Handschuhe haben es Volontärin Katharina angetan: "Für mich sind die "Fast Polar" die perfekten Handschuhe für kalte, trockene Tage. Die Innenpolsterung des Handschuhs besteht aus recyceltem Polartec, das hervorragend wärmt und bei Nässe schnell wieder trocknet. Die Handschuhe eignen sich zudem auch perfekt zum Skitour gehen oder Langlaufen!"

Erhältlich in den Größen S bis XXL.

💰 57 Euro

6. Shimano GF8GTX

Nässe und Kälte sind die Feinde vieler MTB-Enthusiasten, die nicht nur im Sommer aufs Bike steigen. Zumindest für den Fuß hat Shimano mit dem hoch geschnittenen Flatpedal-Schuh GF8GTX ein wirksames Gegenmittel entwickelt: mit Gore-Tex-Membran, Boa-Drehverschluss und hauseigener „Ultread“-Sohle.

Der Shimano trägt sich dank mehrlagigem EVA-Schaum turnschuhartig-bequem, die Sohle harmoniert mit diversen Flatpedals und zeigt auch nach etlichen hundert Kilometern nahezu keinen Verschleiß. Beim Schieben auf feuchtem Boden setzt sich das feine Profil aber schnell mit Matsch und Erde zu, sodass im Steilen Rutschgefahr droht.

Löblich: Der Neopren-Schaft ist dicht und eng, dank zweier Schlaufen gelingt der Einstieg dennoch problemlos. Apropos: Zwei Testmodelle standen uns zur Verfügung, beide Tester lobten den nicht zu engen, aber keineswegs lockeren Sitz. Das Volumen des Schuhs lässt zudem Platz für eine etwas dickere Socke. Der Boa-Verschluss packt ordentlich zu, die Membran hielt im vergangenen Winter perfekt trocken - trägt sich auf langen Touren aber leicht schwitzig.

Erhältlich in den Größen 40 bis 48.

💰 ab 170 Euro

7. Scott Pro Shield Light Sensitive

Scott steht neben einem großen Bike-Portfolio auch für gute Bekleidung und Zubehör. Mit der schlichten, schicken Pro Shield haben die Schweizer für 150 Euro eine photochrome BikeBrille im Angebot. Sie ist für eine Vollrand-Brille sehr leicht (33 g) und begeistert mit großem Sichtfeld. Der sehr stabile Nasenbügel gewährleistet zusammen mit den gummierten, wenn auch nicht perfekt justierbaren Bügeln sehr guten Halt.

Die Biegung der Scheibe ist angenehm und nicht zu stark. Gut funktioniert auch die Selbsttönung der Brille, für dunkles Wetter ist die Scheibe naturgemäß nicht hell genug. Auch die solide, eine lange Haltbarkeit versprechende Verarbeitung überzeugt.

Erhältlich in Unisex-Größe.

💰 150 Euro

8. Terra Nanuq GTX Flat

Kalte Füße sind ein No-Go! Umso besser, dass immer mehr MTB-Schuhe für die kaltnassen Wochen auf den Markt kommen - und das nun auch für Fans von Flatpedals. Der Nanuq, den es auch als Klickschuh gibt, ist mit 279 Euro kein Schnäppchen. Dafür ist er mit allerhand Technologien versehen.

Die Gore-Tex-Membran schützt effektiv vor eindringender Nässe, das isolierende Fleecefutter im Inneren sorgt für wohlige Wärme und beweist sich als herrlich kuschelig. Auch die knöchelhohe Gamasche mit Reißverschluss generierte in unserem Test hohen Schutz vor Nässe und Kälte.

Via Boa-Drehverschluss wird der normal groß ausfallende Schuh rasch „verschnürt“, die Anpassbarkeit ist wegen des steifen Ripstop-Gewebes des Oberschuhs jedoch nicht perfekt. Eine Anprobe ist also ratsam. Sitzt er richtig, bietet er dank Vibram-Sohle perfekten Pedalgrip, selbst an eisigen Tagen umschmiegt das Gummi zuverlässig die Pins.

Der Fizik ist extrem langlebig gemacht, mit rund 500 g pro Schuh aber auch wortwörtlich ein Pfund.

Erhältlich in den Größen 36 bis 48.

💰 ab 279 Euro

Die besten Herren Mountainbike-Oberteile & -Jacken für den Winter!

1. Canyon Primaloft-Weste

Canyon mausert sich zum Vollsortimentler. Seit einiger Zeit vertreiben die Koblenzer neben Bikes und Parts auch Equipment wie die sportlich geschnittene Weste mit „Primaloft“-Fütterung. Dadurch eignet sie sich besonders für Bike-Tage, an denen es morgens oder abends frischer wird - nicht zuletzt, weil sich die nur rund 250 g leichte Weste in der Napoleontasche klein verpacken lässt und so mühelos selbst in der Trikottasche Platz findet.

Der Tragekomfort ist grundsätzlich prima: Der am Bauch hoch geschnittene Bund mit je einer Kordel pro Seite freut sportlich-gestreckt fahrende Piloten, einzig der relativ enge Kragen ist nicht jedermanns Sache.

Die Wärmeleistung ist typisch für die bewährte Kunstdaune: kuschelig warm, aber unter Anstrengung auch etwas schwitzig. Zwei außenliegende Reißverschlusstaschen und Reflexstreifen am Rücken runden die Ausstattung ab.

Erhältlich in den Größen S bis 2XL

💰 ab 120 Euro

2. Outdoor Research Men’s Freewheel Half Zip Soft Shell MTB Hoodie

Trail-Hoodies? Ein Trendthema, auf das auch die US-amerikanische Marke Outdoor Research aufgesprungen ist. Deren Hoodie gibt es in fünf Größen und vier Farben, wobei der Softshell-Pulli recht groß ausfällt. So passte unserem Redakteur Lukas Ittenbach (1,80 m, 83 Kilo) Größe M.

Prima ist der Reißverschluss, der das Oberteil zwar nicht über ganze Länge trennt (sonst wäre es kein Hoodie), aber rund um Hals, Brust und Schulter für sehr gute Belüftung sorgt. Ebenfalls bar jeder Kritik ist die robuste Verarbeitung, die den hohen Preis relativiert.

Das innen weich gefütterte, schnell trocknende Doppelgewebe aus recycelten Materialien trägt sich angenehm warm und nicht zu schwitzig - prima für frische, aber nicht zu kalte Tage auf dem Bike. Auch die simple, aber durchdachte Ausstattung mit helmkompatibler Kapuze sowie Napoleon Tasche für Liftticket oder Smartphone gefällt.

Erhältlich in den Größen S bis 2XL

💰 ab 120 Euro

3. Norrøna Fjora GTX Pro

Norrønas Highend-Modelle mit Gore-Tex-Pro-Membran haben sich den Ruf als „Rolls Royce des Regenschutzes“ erworben. Die Fjora zeigt warum: Der Preis ist exorbitant, dafür ist die Jacke der Norweger luxuriös ausgestattet und superb verarbeitet - für ein langes, langes Leben. Nach anderthalb Jahren im Dauertest steht sie trotz „Feindkontakt“ mit Felsen und Gestrüpp noch tadellos da.

Technisch ist sie eh bar jeder Kritik. Mit einer extremen Wassersäule von rund 30000 ml sowie perfekt getapten Nähten und hinterlegten YKK-Reißverschlüssen trotzte sie im Test auch alpinem Starkregen. Dass es in der robusten, 403 g schweren (Größe M) 3-Lagen-Jacke dabei schwitziger zugeht als in dünneren Modellen, ist normal.

Das Binnenklima blieb aber auch bergauf meist im grünen Bereich, drei Lüftungs-Zipper sorgen bei Bedarf für frischen Wind. Eine gut sitzende Helmkapuze, ein integriertes Brillenputztuch, viele Reflektoren sowie die ausklappbaren (genial!) Handrückenschützer runden die Ausstattung ab.

Der Schnitt ist fein zwischen sportiv und leger austariert, die verlängerte Rückenpartie bewahrt vor einem nassen Po-/Lendenbereich.

Erhältlich in den Größen S bis XL.

💰 699 Euro

4. Gore Wear Windstopper Base Layer Shirt Langarm

Wer viel im Winter schnell bergab fährt, kennt das Problem: Der Oberkörper kühlt irgendwann aus, denn viele Winterjacken sind zwar dick gefüttert, aber eben nicht winddicht. Hier setzt der Windstopper Base Layer von Gore Wear an: Die Front besteht aus dem beliebten Infinium-Material und hält wirksam Fahrtwind von der Brust - der Rücken kann dank Mesh-Stoff atmen. Insgesamt trägt sich der Base Layer selbst bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt angenehm warm, ist aber etwas raschelig und nicht so beweglich, wie man das sonst von klassischen Langarm-Shirts kennt. Für ideale Wärmeleistung kombiniert Redakteur Moritz Schwertner das mit rund 80 Euro eher teure Kleidungsstück am liebsten mit einem Merino-Langarmshirt.

Erhältlich in den Größen S bis XXL.

💰 80 Euro

5. Alpinestars 2021 Merino Jersey - Long Sleeve

Stretchy, auch vollgeschwitzt dank Merino-Wolle mehrfach tragbar und als Base Layer richtig mollig: Das leider bereits im Ausverkauf befindliche Merino-Long-Sleeve von Alpinestars ist ein guter Tipp und derzeit als Restware günstig zu bekommen. Schade: Mit einer kleinen rückwärtigen Tasche ist das Merino-Jersey eher mau ausgestattet, trägt sich dank hohem Stretchanteil aber sehr gelenkig.

Erhältlich in den Größen S bis XXL.

💰 85 €

Die besten Herren Mountainbike-Hosen für den Winter!

1. Ion Shelter 3 L Pants & Jacket

Die Zeit für wetterfeste Kleidung ist da. Pünktlich dazu bringt die Surf- und MTB-Marke Ion eine neue Regenkombi auf den Markt, die wir exklusiv für einen ersten Test erhalten haben. Die Shelter-3L-Hose und -Jacke warten mit einigen spannenden Features auf. Das Ripstop-Material mit PFC-freier Beschichtung soll wasserabweisend sein und die Umweltbelastung reduzieren. Schon beim Anziehen merkt man, dass Komfort hier großgeschrieben wird.

Dank der Reißverschlüsse an den Beinenden lässt sich die Hose bequem anziehen. Schließt man die Verschlüsse, sitzt die Hose an den Knöcheln fest und lässt kein Wasser an die Beine. Auch die Jacke hat enge Ärmelbündchen, die sich aber bequem anschmiegen. Die Hose bietet zudem große Taschen an den Oberschenkeln, in denen Handy und Co. Platz finden, ohne beim Treten zu stören. Ohnehin sitzt die Hose bequem und bietet Bewegungsfreiheit auch auf langen Touren.

Die Atmungsaktivität ist nach den ersten Eindrücken durch das schwere Material etwas schlechter als bei Regenbekleidung mit Gore-Tex und Co. Droht Hitzestau, stehen aber Belüftungsöffnungen parat. Dafür ist der Regenschutz enorm hoch, die Verarbeitung robust-perfekt. Die neue Kombi ist mit 300 Euro für die Jacke und 250 Euro für die Hose allerdings recht teuer.

Erhältlich in den Größen XXS bis XXL.

💰 300 Euro (Jacke) & 250 Euro (Hose)

2. Norrøna Fjora Infinium Pants

Die Winterhose der norwegischen Edelmarke Norrøna setzt auf das Stretchgewebe Gore Tex Infinium, das Flexibilität, guten Kälte- sowie höchsten Windschutz bieten soll.

Tatsächlich ist die Hose nicht sehr warm ausgelegt, sondern angenehm dünn, wodurch sie beim Treten null stört. Dadurch ist sie perfekt für nicht ganz so kalte Tage, bis knapp über 0° Celsius empfanden wir das sündteure Beinkleid angenehm warm.

Der Schnitt ist sportlich, am Oberschenkel etwas weiter, an der Wade wiederum enger. An der Taille lässt sie sich prima einstellen, Gleiches gilt für die Beinabschlüsse. Die große, beidseitige Oberschenkel-Belüftung lässt sich ebenso klasse bedienen - auch bei solchen Details merkt man die enorme Qualität Norrønas.

Aber auch „zu“ ist die Pants angenehm atmungsaktiv. Wasserdicht ist die Infinium-Membran bekanntermaßen nicht. Nach anhaltendem Regen liegt die Hose insbesondere am Oberschenkel klamm auf der Haut.

Erhältlich in den Größen S bis XL.

💰 349 Euro

3. Gonso Montemuro

Was anziehen, wenn es mal richtig friert? Für Redakteur Moritz Schwertner eine klare Sache: Kleidungsstücke mit „Primaloft“-Fütterung. Die oft als Kunstdaune bezeichnete, synthetische Faser hat ein exzellentes Gewicht-Wärme-Verhältnis, wärmt auch im feuchten Zustand, ist dabei pflegeleichter und - logo - tierfreundlicher als Gänsedaune. In der Gonso-Überhose kommt Primaloft in der „Silver“-Variante am Oberschenkel zum Einsatz, die Fasern stammen aus recycelten PET-Flaschen. Die Montemuro lässt sich dabei am besten mit kurzen wie langen Bibs kombinieren und schenkt trotz eng anliegender Passform dort wie erwartet wohlige Wärme.

Ganz fehlerfrei ist die Hose jedoch nicht: Die restlichen Partien aus weicher Softshell wärmen im trockenen Zustand zwar mustergültig, bei Regen ziehen sie sich jedoch rasch mit Spritzwasser voll und können so zur Kältebrücke werden.

Monserat MTB Tech Hoodie und Trailpants

Manchmal wünscht man sich einfaches Equipment, das für immer passt, für unterschiedliches Wetter taugt und immer gut aussieht. In Anlehnung an Franz Beckenbauers Ausruf der Einfachheit: Geht’s raus und spielt ... MTB! Von Monserat aus Freiburg kommt solche MTB-Bekleidung, die von Frühling bis Herbst, von 10 bis 20 Grad, von Nieselregen bis Sonnenschein immer passt: Das Monserat MTB Tech Hoodie und die Monserat Trailpants (TP3). Wir haben den Hoodie und die Enduro-Hose durch den Herbst und auch an einigen wärmeren Wintertagen getragen. Mit einer langen Bib und einem warmen Oberteil darunter lässt sich der Einsatz auch in kühlere Temperaturregionen verlängern, solange es nicht regnet. Aber dann gäbe es ja noch eine Regenjacke für drüber.

Es gibt zwei Varianten des MTB Tech Hoodies von Monserat; wir haben die Version getestet mit eingenähtem Windschutz an der Front, was zwar 20 Euro teurer ist, aber so viel bringt! Auf der einen Seite sieht das Teil aus wie ein lässiger Kapuzenpullover. Auf der anderen Seite macht das Gewebe den Unterschied, vor allem eben die zusätzliche Schicht innen, die kühle Lüfte von vorn bei schneller Fahrt blockt. Das Oberteil ist aus einem schnell trocknenden und atmungsaktiven Material, das zudem zu einem Großteil recycelt ist und so etwas aufs Nachhaltigkeitskonto einzahlt - ein wichtiger Faktor bei Monserat, die auch die Verpackung komplett plastikfrei gestalten.

Und so fährt sich der Tech Hoodie super angenehm, weil nicht schwitzig wie manch andere Jacken mit Windbarriere. Wenn es aber kalt von vorn bläst, bleibt der Rumpf gut geschützt. Die Innenseite ist schön flauschig gebürstet. Die Kapuze passt außerdem über den Helm. Für mich ein treuer Begleiter auf vielen Touren, weil er so vielseitig einsetzbar ist. Ich will nicht ausschließen, dass der Tech Hoodie sogar mal auf eine Laufrunde mit muss, wenn es draußen ungemütlich ist. Über die Beständigkeit des Pullis mache ich mir bei Monserat keine Sorgen, mein Eindruck ist: Material und Verarbeitung sind haltbar und robust; die ersten Wäschen hat die Pullover-Jacke ohne Veränderung überstanden.

Der Monserat Tech Hoodie ist eigentlich Pullover und leichte - aber vor allem lässige - Jacke in einem.

Monserat Tech Hoodie im Überblick

  • Funktionsstoff mit schnell trocknender Eigenschaft
  • Spezielles Kragendesign für mehr Beweglichkeit
  • Gebürstete Innenseite
  • Große Kapuze (passt mit Helm)
  • Elastische Kordel für mehr Bewegungsfreiheit
  • Känguru-Tasche
  • Optional eingenähter winddichter Frontlayer
  • Schnitt: Relaxed
  • Farben: erhältlich in Black, Grey, Dark Olive sowie mit verschiedenen Drucken
  • Größen S-XXL
  • Preis: 99,95 Euro (UVP), mit dem optionalen Windbreaker 119,95 Euro

Die neuen Trailpants 3 (TP3) bieten die Freiburger auch in Zwischengrößen an und in 2 Längen an. Darüber hinaus haben sie den gleichen cleanen Stil, den alle Monserat-Produkte haben: kleine Prints, klare Linie und funktionelle Details. Bei der neuen TP 3 sind das etwa der Ratschenverschluss am Bund und vor allem der Schnitt selbst.

Getestet habe ich die Monserat Trailpants 3 in der normalen Ausführung - auch eine Light Version ist zum gleichen Preis verfügbar, die für warme Tage konzipiert wurde. Passend zum Tech Hoodie schien aber die etwas dickere Bike-Hose sinnvoller zu sein. Die Trailpants aus dem schönen Breisgau trägt sich entspannt, hat an den Knien genug Platz, um auch (mitteldicke) Protektoren darunter zu tragen, und an den Beinen unten sind sie angenehm eng, sodass nichts am Rahmen oder Kette schrubbt. Der Stoff ist dehnbar, aber dennoch recht robust, was er schon an diversen, im heimischen Revier verfügbaren Brombeerbüschen unter Beweis stellen konnte. Auch der Sitzbereich zeigt bisher wenig bis keine Abnutzung. Monserat setzt hier ebenfalls auf 88 % recycelten Kunststoff für die Herstellung - das zeigt auch ein kleiner Aufdruck an der linken Wade. Ähnlich wie der Tech Hoodie kann man die Trailpants bei 10 Grad genauso gut tragen wie bei über 20 Grad, weil sie sich recht atmungsaktiv anfühlen, dennoch bei kühlem Wind diesen ganz gut abhalten. Diese MTB-Hose passt zum Hoodie wie Ar... auf Eimer, weil beides zusammen top aussieht, sich super entspannt trägt und man beides vielleicht auch gern ohne Bike unter dem Hintern einfach anlassen würde.

Trägt sich angenehm von 10 bis über 20 Grad. Perfekt für die meiste Zeit des deutschen Sommers.

Die Monserat Trailpants 3 MTB-Hose im Überblick

  • Dehnbar für besseren Komfort während des Pedalierens
  • Zwei Längen verfügbar (normal, 4 cm länger geschnitten)
  • Zwischengrößen verfügbar (32“ = M, 33“ = M-L, 34“ = L)
  • Hergestellt für mittelwarme bis heiße Tage (ca.

Weitere Empfehlungen

Ich stelle dir meine neue Protective-Sports Regenjacke P-New Age vor. Eine Jacke, mit 20.000 er Wassersäule und hoher Atmungsaktivität. Seit meine Frau ihr E-Bike hat, fahren wir regelmäßig Touren durch die Region und immer häufiger sind auch kleine oder längere Trails dabei. Grund genug, in geeignete Protektoren zu investieren.

Ich habe mir ein paar Shimano XC3 Schuhe zum graveln oder XC-Mountainbiken gekauft. Der Specialized Defroster ist so ziemlich der hässlichste Schuh, den ich jemals besessen habe. Und das ist aber auch schon alles, was ich negatives über ihn sagen kann. Was er kann, erzähle ich Dir in diesem Beitrag.

Sehen und gesehen werden ist grade im Winter ganz besonders wichtig. Aus diesem Grund habe ich mir endlich ein auffälliges Paar Handschuhe gekauft. Die Fox Ranger Fire Gloves. Für einen Bikeurlaub in Saalbach-Hinterglemm musste zusätzlicher Schutz her. Eine Protektorenweste sollte es sein.

„Du bist bei Wind und Wetter unterwegs, wenn also einer so eine Jacke braucht, dann doch wohl du!“ Daniel hatte Recht. Ich bin ja nicht unbedingt das, was man als Schönwetterradler bezeichnen würde. Also warum wieder Kompromisse eingehen, mit denen man hinterher wieder hadert?

Mein „Bratschlauch“ von Decathlon hatte neulich erst das zeitige gesegnet, als ich ihn versehentlich beim Anziehen zerriss. Er war stets ein treuer Begleiter, treu aber erbarmungslos. Mit den Belüftungswerten eines Müllsacks begleitete er mich bei Wind und Wetter zur Arbeit und auch auf so mancher Tour war er dabei. Aber es wurde Zeit sich weiterzuentwickeln, es wurde Zeit für etwas Neues.

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