Mountainbike Magazin: Neue Ausgabe mit umfassenden Tests

Das Mountainbike Magazin präsentiert seine neueste Ausgabe mit einem Fokus auf detaillierte Tests und Bewertungen von Mountainbikes und Zubehör. Die Zeitschrift richtet sich an abenteuerlustige Menschen, die den Adrenalinkick suchen, sowie an gemütliche Biker, die gerne fernab der Straße unterwegs sind. Es werden Einsteiger und Profis angesprochen.

Das Testlabor: Objektivität und Transparenz

Echte Daten statt Werte raten! Echte Gewichte, gemessene Rahmensteifigkeiten und Laufradträgheiten sowie exakte Geometriedaten: Das alles gibt es nur bei BIKE. Doch warum der ganze Aufwand? Ganz einfach: Wunsch und Realität driften oft weiter auseinander, als man denkt. Lenkwinkelabweichung von über zwei Grad, ein bis zu 25 Millimeter kürzerer Reach und mehr als ein halbes Kilo Abweichung vom Wunschgewicht sind keine Seltenheit im Testalltag. Statt beim Testen im Dunkeln zu tappen und sich ausschließlich auf das Bauchgefühl eines Einzelnen zu verlassen, halten wir an aufwendigen Labormessungen fest, modernisieren und entwickeln sogar neu. Ein immenser Aufwand, um Bikes noch besser bewerten zu können, mit der Entwicklung Schritt zu halten und neue Impulse zu setzen.

Um der Frage nachzugehen, wie viel Steifigkeit im Gesamtsystem Mountainbike überhaupt nötig ist, haben wir einen beispiellosen Aufwand betrieben. Mit insgesamt sieben speziell präparierten Bikes und zwei unterschiedlichen Laufrädern sind wir dem Thema in einem gigantischen Blindtest auf den Grund gegangen. Die Erkenntnisse sind direkt in unseren brandneuen Steifigkeitsprüfstand eingeflossen, der ab sofort wichtige Daten zu den Fahreigenschaften liefert.

Peter Nilges, Testleiter BIKE: “Wir verlassen uns bei BIKE nicht auf die Tagesform und das Bauchgefühl eines einzelnen Testers. Erst das Zusammenspiel aus objektiven und reproduzierbaren Labordaten und dem Praxiseindruck unseres erfahrenen Testteams liefert ein umfassendes Gesamtbild für die Bewertung.”

Prüfverfahren im Detail

Anstatt einfach nur Herstellerangaben zu übernehmen, machen wir uns lieber selbst ein Bild. Zerlegen, Messen, Begutachten und schließlich Bewerten zählen daher zu unseren Kernkompetenzen. Auch in Zukunft halten wir daher am eigenen Testlabor fest.

Unser neuer Prüfstand bringt in Sachen Rahmensteifigkeit Licht ins Dunkel. Statt einer Gesamtsteifigkeit können wir nun genau sagen, wie steif das Bike vorne ist und wie stark der Hinterbau bei seitlicher Last auslenkt.

  • Komfort: Diesen Sitzkomfort messen wir bei allen Hardtails. Dazu wird ein Fahrer von 100 Kilogramm simuliert und die vertikale Nachgiebigkeit des Rahmens inklusive der verbauten Sattelstütze gemessen.
  • Laufräder: Als Teil der rotierenden Masse kommt den Laufrädern eine besondere Bedeutung zu. Daher messen wir nicht nur bei Laufradtests, sondern auch bei allen Mountainbiketests die Trägheit der kompletten Laufräder mit montierten Reifen. Das liefert eindeutige Ergebnisse über die Leichtfüßigkeit eines Bikes.
  • Fahrwerk: Auf unserem Fahrwerksprüfstand lassen sich nicht nur die maximalen Federwege, sondern auch die dazugehörigen Federkennlinien ermitteln. Auch die Raderhebungskurven der unterschiedlichen Hinterbausysteme lassen sich so aufzeichnen und überprüfen.
  • Gesamtgewicht: Selbstverständlich geht auch das Gesamtgewicht, das wir in jedem Testbrief ohne Pedale angeben, mit in die Bewertung ein. Um für Chancengleichheit zu sorgen, wiegen wir die Bikes so, wie sie im Shop erhältlich sind. Das heißt: Testbikes, die zwar im Tubeless-Setup angeliefert werden, so aber nicht serienmäßig zu kaufen sind, werden auf Schläuche umgerüstet.

Neues Bewertungssystem: Schulnoten für Transparenz

Was nützt das plakativste Testurteil oder das blumigste Fazit, wenn man nicht nachvollziehen kann, wo die Note überhaupt herkommt? Wir setzen daher nach wie vor auf Transparenz und geben klare Auskunft über die Stärken und Schwächen eines Bikes oder auch anderer Testprodukte. Weder die Zusammensetzung des Testurteils noch die Gewichtung der einzelnen Kriterien bleibt bei uns im Verborgenen. Um künftig noch leichter eine Einordnung des Testprodukts zu erhalten, gehen wir ab sofort zu einem Schulnotensystem, analog zu Stiftung Warentest oder auch zu unserem Schwestermagazin TOUR über. So lassen sich Produkte auch ohne die Kenntnis des speziellen Notenschlüssels leichter einordnen. Künftig wird es also keine maximal 250 möglichen Punkte mehr für ein Komplettbike geben. Auch das Testurteil „Super“ verschwindet aus unserem Ranking. Unser neues Notenspektrum bewegt sich bei allen Tests von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Die Note „sehr gut“ wird demnach nur noch für wirklich herausragende Produkte vergeben.

Auch die Gliederung der einzelnen Testkriterien hat sich geändert. Gab es bislang die Unterteilung in bergauf, bergab und Sonstiges, so arbeiten wir künftig mit den drei Hauptkriterien: Fahrverhalten, Labor und Ausstattung. Für diese gibt es jeweils eine separate Einzelnote. Das Fahrverhalten, das von mindestens drei erfahrenen Testern im Praxistest ermittelt wird, macht den Löwenanteil der Gesamtnote aus. Über alle Fully-Kategorien hinweg fließt das Fahrverhalten, das sich in Uphill- und Downhill-Performance aufgliedert, zu 65 Prozent in die Endnote ein. Entsprechend der Kategorie gibt es mehr Punkte für Up- oder Downhill zu holen. Weitere zehn Prozent kommen aus dem Labor und nochmals 25 Prozent stecken in der Ausstattung. Aufgrund der zusätzlichen Ermittlung des Sitzkomforts bei Hardtails fällt der Einfluss der Labornote bei diesen Bikes größer aus. Garantie, Servicefreundlichkeit und auch die Rahmensteifigkeit geben weitere kaufentscheidende Hilfen, gehen aber nicht die Endnote mit ein.

Die neue BIKE-Bewertung im Detail

  1. Fahrverhalten: Der wichtigste Punkt im neuen Bewertungssystem macht bei Fullys 65 Prozent der Endnote aus. Wir unterscheiden weiterhin, wie gut sich ein Bike bergauf und bergab fahren lässt und wie das Fahrwerk entsprechend arbeitet.
  2. Laborwerte: Bei den Fully-Kategorien werden Gesamtgewicht und Laufradträgheit ermittelt, was insgesamt zehn Prozent der Note ausmacht. Bei den Hardtails erhöht sich der Prozentanteil, weil mit der Sitzkomfortmessung ein weiterer Laborwert hinzukommt.
  3. Ausstattung: Mit insgesamt 25 Prozent verbergen sich fünf unterschiedliche Punkte im Bereich Ausstattung. Neben der Qualität der Komponenten und Anbauteile bewerten wir zusätzlich Dinge, die für den Fahrer einen Mehrwert schaffen. Das kann beispielsweise ein integriertes Tool oder ein Lenkanschlagsbegrenzer sein. Zusätzlich honorieren wir die Möglichkeit, eine Trinkflasche im Rahmendreieck befestigen zu können. Auch die Versenkbarkeit des Sattels und letztendlich die Qualität und Verarbeitung des Rahmens werden ganz genau untersucht und objektiv bewertet.
  4. Garantie, Servicefreundlichkeit, Rahmensteifigkeit: Auch die Garantieleistung in Jahren, die Servicefreundlichkeit des Bikes und die Rahmensteifigkeit werden bei BIKE akribisch ermittelt.

Weitere Themen im Magazin

Neben den ausführlichen Tests bietet das Mountainbike Magazin auch eine Vielzahl weiterer Themen:

  • Tourenvorschläge: Herausfordernde Touren, Hintergründe und Tipps für sämtliche Aspekte des Mountainbike Sports.
  • Fahrtechnik-Tipps: Praxisnahe Tipps rund um Fahrtechnik, Fitness und Ergonomie.
  • Reiseberichte: Neue Regionen erkunden - im Salzburger Land, in der Schwäbischen Alb, im Lappland oder in den Dolomiten.
  • Interviews und Reportagen: Besuche bei Fahrradherstellern und Abenteuer im Grünen.

Zielgruppe des Magazins

Die Mountainbikezeitschriften Bike, Freeride, EMTB und Mountain BIKE adressieren abenteuerlustige Menschen, die nach einem Adrenalinkick suchen, sowie gemütliche Biker, die gerne fernab der Straße unterwegs sind. Sie sind Naturliebhaber, aktiv und bereit, für ihr Hobby Geld in die Hand zu nehmen.

Zu der Leserschaft der Fahrradzeitschrift Bike - Europas Nr. 1 zählen laut Verlag zu 91% Männer mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren. Darunter befinden sich junge und junggebliebene Trail- und Genussbiker aus Stadt und Land, die gerne im freien Gelände unterwegs sind. Das MountainBIKE Magazin wird von Einsteigern und Profis gelesen. Die MountainBIKE-Leser sind über 80% männlich, über die Hälfte von ihnen sind zwischen 14 und 39 Jahren, 35% sind zwischen 40 und 59 Jahren alt.

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