E-Mountainbike mit Akku: Informationen, Tests und Trends

Unsere Turbo E-Mountainbikes setzen den Standard für beste Fahrqualität, Reichweite, natürliche Leistungsunterstützung und Integration. Alle unsere Turbo E-MTBs erkennen die Kraft, die der Fahrer auf die Pedale ausübt, und verstärken deren Leistung durch Unterstützung des Elektromotors.

Die Vielfalt der Turbo E-Mountainbikes

Wir haben mehrere Modellreihen von Turbo E-Mountainbikes, sodass es ein Modell gibt, das perfekt zu deinen Traumfahrten passt. Das Turbo Levo 4 ist die renommierte Benchmark für vollgefederte E-Mountainbikes im Trail-Einsatz. Steile Anstiege, ausgedehnte Backcountry-Fahrten und Shuttle-freie Runden sind sein Spezialgebiet.

Die weiche und unterstützende Federung ermöglicht es, Wurzeln, Steingärten und Drops zu meistern, während unsere SuperNatural-Kraftentfaltung das natürlichste Pedalgefühl bietet, um dich auf lockeren, nassen oder technischen Anstiegen voranzutreiben. Das Levo SL ist ebenfalls ein elektrisches vollgefedertes Trailbike, aber es nutzt unser SL-System, das es aufgrund des kleineren Motors und Akkus viel wendiger und leichter macht. Möchtest du ein aggressiveres E-Mountainbike, probiere das Kenevo oder Kenevo SL.

Reichweite und Geschwindigkeitsbegrenzungen

Die Akkureichweite des Turbo E-Mountainbikes und anderer vollgefederter E-Mountainbikes hängt von Fahrergewicht, Leistungsstufe, Höhenunterschieden, Unterstützungsstufen und anderen Variablen ab. Um dir eine Vorstellung von der tatsächlichen Reichweite mit einem konkreten Beispiel zu geben: Wiederholbare Feldtests mit unserem Levo 4 ergaben eine maximale Reichweite von bis zu 5,33 Stunden Fahrzeit.

Abhängig davon, wo du wohnst, gibt es unterschiedliche Vorschriften, die die maximale Geschwindigkeit eines E-Bikes bestimmen. In Deutschland zum Beispiel dürfen "Klasse 1" E-Bikes wie die Turbo E-Mountainbike Modelle legal bis zu 25 km/h unterstützen.

Wo darf man fahren?

Je nach Wohnort gibt es unterschiedliche Vorschriften, die bestimmen, wo du mit einem E-Mountainbike fahren darfst. Informiere dich daher bei der Verwaltung der Trails, die du befahren möchtest, um spezifische Informationen zu erhalten. In den USA entspricht das Turbo vollgefederte E-Mountainbike der Kategorie "Klasse 1", sodass es auf allen Trails legal gefahren werden kann, die Klasse 1 E-Bikes erlauben. Eine schnelle Online-Suche zu deinem lokalen Trail-System oder ein Blick auf die Beschilderung am Trailhead sind beides gute Möglichkeiten, um herauszufinden, welche Fahrräder das Trail-System erlaubt.

E-Mountainbike Test 2025: Was erwartet uns?

Die E-MTB-Welt steht vor krassen Veränderungen mit neuen Playern, neuen Technologien und Trends. Alles nur ein Hype oder hat das Substanz? Für den größten Vergleichstest unserer Geschichte haben wir 30 heiße E-Mountainbikes getestet, liefern Nerd-Daten, Entwicklungsempfehlungen für die Hersteller und klare Erkenntnisse. In diesem E-Mountainbike Test liefern wir euch alle Antworten und sagen euch, warum immer mehr Leistung nicht gleich besser ist - und welche Bikes 2025 wirklich liefern. Wir bringen Licht in den Spec-Dschungel, entlarven Marketing-Märchen und liefern Analysen & Daten aus der Praxis, wie ihr sie sonst nirgends bekommt. Plus: Klare Handlungsempfehlungen für die Entwicklungsabteilungen der Hersteller.

Die Testumgebung

Kaum ein Ort ist in der Bike-Welt so bekannt wie das italienische Trail-Mekka Finale Ligure an der Mittelmeer-Riviera. Während Finale längst als Synonym für endlose Abfahrten gilt, steht das benachbarte Pietra Ligure - nur fünf Kilometer entfernt - noch im Schatten. Dabei hat sich genau dieses Dorf zur führenden Uphill-Trail-Destination Europas entwickelt und war sogar schon Austragungsort der ersten E-Mountainbike-Rennserien wie EDR-E bzw. Eine bessere Location für Testing und Benchmarking der 30 E-MTBs hätten wir nicht wählen können.

Zwischen flowigen Singletrails, ruppigen Endurotracks und vor allem den speziell angelegten technischen Uphill-Passagen der Outdoor-Region Finale haben wir Abertausende Trail-Kilometer gesammelt - ganz zu schweigen von unseren Reichhöhenfahrten. Für alle, die mit ihren E-MTBs die Trails hinaufsurfen wollen, sind die zahlreichen Uphill-Trails in der Region eine echte Chance, ihre Fahrtechnik zu verbessern. Denn ein guter DH-Pilot ist weit davon entfernt, ein guter Uphill-Pilot zu sein. Die Fahrtechnik muss man sich erstmal aneignen, da es in Sachen Timing und Skills ganz anders ist als bergabfahren.

Die wichtigsten Fragen vor dem E-MTB-Kauf

  1. Was willst du mit deinem E-Mountainbike machen? Lange Tour, Shuttle-Day oder Pendelstrecke: Je klarer dein Einsatzbereich, desto besser kannst du das passende Bike wählen.
  2. Welches E-Bike-Motor-Konzept passt am besten zu dir? Full-Power-Shuttle-Feeling oder sanfter Rückenwind? Willst du maximale Unterstützung bergauf oder eher ein sportlich-natürliches Fahrgefühl?
  3. Wie viel Akkukapazität brauchst du wirklich? Unterstützungsmodus + Einsatzgebiet + Fahrergewicht + Fahrtdauer = realer Akkubedarf.
  4. Wie wichtig ist ein entnehmbarer Akku für dich? Wenn du dein Bike immer - auch im Urlaub - an der Steckdose im Keller oder der Garage laden kannst, ist ein fest verbauter Akku praktischer, denn so sparst du dir Gewicht.
  5. Welche Fahreigenschaften erwartest du von deinem Bike? Agil oder laufruhig? Verspielt oder spurtreu? Manche Bikes sind ad hoc intuitiv zu fahren, andere benötigen Eingewöhnungszeit oder kommen in bestimmten Situationen schnell an ihre Grenzen.
  6. Welche Features brauchst du wirklich am Bike? Multitool im Rahmen? Stauraum für Snacks oder Pumpe? USB-C-Port fürs Smartphone? Integrierte Beleuchtung für den Heimweg nach dem After-Ride-Bier?

E-MTB-Motoren: Leistung und Drehmoment

E-MTB-Motoren haben eine Nenndauerleistung von 250 Watt. In der Realität liefern die Antriebe aber 500 Watt und mehr. Die Nenndauerleistung von 250 Watt wird zwar häufig genannt, lässt aber keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Spitzen- und Dauerleistung eines Motors zu. Der Grund dafür ist ein Kniff in der europäische Prüfnorm für Pedelec-Antriebe.

Das Drehmoment (Newtonmeter) steht für die Kraft der Drehbewegung (physikalisch: Kraft mal Hebelarm). Bei E-MTB-Antrieben liegt bei wenig Drehzahl das höchste Drehmoment an, sodass das Bike bereits beim Anfahren kräftig anschiebt. Mit steigender Trittfrequenz sinkt das Drehmoment. Die Leistung (Watt) ist das Produkt von Drehmoment und Drehzahl. Sie bestimmt beim E-MTB, wie schnell das Bike den Berg hochfahren kann. Die maximale Leistung liefern die Motoren meist erst bei Trittfrequenzen von 75 bis 90 Umdrehungen.

Akkutechnik und Reichweite

Zwei Phänomene bestimmen die Alterung eines Akkus. Die zyklische Alterung, das heißt die Alterung durch das Laden und Entladen spielt vor allem bei Akkus eine Rolle, die täglich benutzt werden. Für die meisten E-MTBs ist sie weniger relevant. Aber der E-Bike-Akku altert auch ohne Nutzung im Laufe der Zeit. Das nennt man kalendarische Alterung. Als Faustregel gilt: Vier bis fünf Jahre sollte ein Lithium-Ionen-Akku im normalen Gebrauch durchhalten.

Wird das E-MTB nicht nur im Flachland bewegt, ist das Gewicht der bedeutendste Einflussfaktor für die Reichweite. Demgegenüber spielen Luft- und Rollwiderstand bei einer Bergfahrt eine deutlich untergeordnete Rolle. Kälte hemmt den Fluss der Ionen im Akku. Es kann tatsächlich sein, dass der Akku bei Temperaturen unter zehn Grad schon auf “leer” schaltet, man mit wieder aufgewärmtem Akku aber noch ein gutes Stück weiterfahren kann. Im Winter daher den Akku vor der Tour auf Zimmertemperatur anwärmen. Dann gleich von Beginn an Leistung abrufen und keine Pausen einlegen, so kühlt der Akku auch unter wegs nicht aus.

Einfluss der Unterstützungsstufe auf die Reichweite

Euer Akku hat immer denselben Energiegehalt (Wattstunden). Ganz egal, ob Ihr im Turbo- oder Eco-Modus unterwegs seid. Ob Ihr dann mit Vollgas den Berg hochfliegt oder nur halb so schnell und dafür doppelt so lange unterwegs seid, spielt für den E-Antrieb fast keine Rolle. Der Unterschied in der Reichhöhe rührt daher, was Ihr als Fahrer zur Reichhöhe beitragt.

Beispiel: Im Turbo-Modus schafft Ihr mit einer Akku-Ladung vielleicht 1200 Höhenmeter. In diesem Fall gibt der Motor ungefähr 450 Watt Leistung ab, Ihr tretet mit 150 Watt. Dann leistet der Motor drei Teile der Arbeit, Ihr mit Euren Beinen nur einen Teil. Also entfallen bei 1200 Höhenmetern 900 Höhenmeter auf den Motor, 300 Höhenmeter auf den Menschen. Wenn Ihr jetzt auf Eco umschaltet, tretet Ihr bei gleicher Anstrengung mit Euren Beinen etwa so viel, wie auch der Motor an Leistung abgibt. Nämlich jeweils rund 150 Watt. Der Motor erarbeitet dann wie vorher 900 Höhenmeter. Aber weil Ihr viel langsamer und entsprechend länger fahrt, tragt Ihr mit Euren Beinen ebenfalls 900 Höhenmeter zur Reichhöhe bei. So ergeben sich in der idealisierten Rechnung 1800 Höhenmeter.

Komponenten und Ausstattung

Beim Zweirad-Center Stadler gibt es aber immer wieder sehr interessant Angebote mit spitzen Bikes zu unschlagbaren Preisen. Wir bieten neben hochwertigen E-Mountainbikes aber auch preiswerte und solide Einsteiger-Bikes zu unschlagbaren Preisen. Das Herzstück bei einem E-Mountainbike ist der Motor. Mittelmotor: Bei der Position des Motors hat sich mittlerweile der Mittelmotor durchgesetzt. Dadurch können die Federelement wie bei einem Biobike ohne schwere Massen arbeiten.

Somit fährt sich das E-MTB wie ein normales Mountainbike in den Trails. Auch Durchschläge am Hinterreifen (Snikebites) sind damit seltener als mit einem Heckmotor. Heckmotor: Bei Hardtails, die kein grobes Gelände befahren, machen Heckmotoren Sinn. Unsere E-MTBs haben Motoren von Bosch, Brose, Shimano, TQ, Pinion, Panasonic und Bafang.

Akkus: Kapazität und Systeme

Bei den Akkus gibt es eine große Bandbreite von 250 Wattstunden für das verspielte E-Mountainbike aber auch ausdauernde 925er Akkus für viele Höhenmeter auf der Tour. Mittlerweile werden durch Fortschritte in der Zelltechnologie in Premium-Modellen auch Akkus mit über 1000 Wattstunden verbaut. Wem das nicht reicht, kann auf Bikes zudem auf Rang Extender zurückgreifen. Damit nimmt man fast jeder Tourenlänge den Schrecken.

Wer viel Wert auf Optik legt, setzt am besten auf einen integrierten Akku. Damit ist der Akku auch bestens vor Schmutz, Feuchtigkeit bzw. Einschlägen geschützt und lässt sich trotzdem noch zum Laden herausnehmen. Smarte Integration ist dabei die Devise. Damit kommuniziert die Software mit Ihrem Telefon und lässt sich darüber individuell einstellen und ablesen. Somit können Sie über Ihr Smartphone zum Beispiel die Leistungsstufen steuern und die Alarmanlage scharf stellen.

Die bekanntesten Akku-Lösungen im Überblick

  • Interne Akkus: Vorteile sind vor allem die Optik und meist auch die Option, einen Trinkflaschenhalter im Rahmendreieck zu montieren. Grundsätzlich für alle.
  • Wechselakkus: Wer oft im Bikepark oder Trail-Center ist, kann seinen Akku schnell in der Mittagspause wechseln und den anderen in dieser Zeit wieder laden.
  • Dual-Battery-System: Der integrierte Standard-Akku mit 500-630 Wh Kapazität wird mit einem optionalen, meist externen Zusatz-Akku (250-500 Wh) kombiniert, der sich am Unterrohr des Bikes anbringen lässt. Dual-Battery-Systeme sind ideal für schwere Fahrer und alle, die häufig sehr lange Touren unternehmen.
  • Light-E-MTBs: Die bei Light-E-MTBs im Rahmen integrierten Akkus besitzen mit 252 Wh bis 375 Wh im Schnitt nur die halbe Kapazität, die ein E-Bike mit Standardsystem hat. Light-E-MTBs sind für alle geeignet, die ein leichtfüßiges und agiles E-MTB suchen.
  • Range Extender: Er erweitert die Akkukapazität von Light E-MTBs und Bikes mit einem kleinen, fest verbauten Akku. Der Range Extender ist das passende Akku-Konzept für alle, die mit nur einem E-Bike sowohl schnelle Feierabendrunden drehen als auch gelegentlich längere Touren mit mehr Höhenmetern bewältigen wollen.

Reichweitenrechner

Bei der Reichweite liegen die Ergebnisse sehr weit auseinander, da der Einsatz des E-MTB sehr unterschiedlich ausfallen kann. Wer mit seinem Bike Wald und Wiesenwege gemütlich befährt, wird mindestens doppelt oder dreimal so weit kommen wie jemand, der im Bikepark mit seinem Enduro nur rauf und runter fährt. Manche Hersteller wie Bosch haben aber einen eigenen Reichweitenrechner, mit dem man die Reichweite sehr gut berechnen kann. Wie auch bei jedem E-Bike sollte man aber immer ebenfalls daran denken, dass die Wahl der Unterstützungsstufen einen erheblichen Beitrag zur maximalen Reichweite leistet.

Tipps zur Lagerung und Pflege des E-Bike-Akkus

Bei längerer Nichtbenutzung sollte der Akku auf 30 bis 60 Prozent aufgeladen bei einer Raumtemperatur von 10 bis 20 Grad gelagert werden. Da sich die Akkus mit der Zeit langsam entladen, sollte der Akku alle zwei Monate überprüft und gegebenenfalls nachgeladen werden. Die Lithium-Ionen-Zellen mögen es nicht, großer Hitze oder Kälte ausgesetzt zu sein. Im Hochsommer sowie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sollte der Akku mit in die Wohnung oder ins Büro genommen werden. Auch das Laden sollte im Idealfall bei der genannten Raumtemperatur erfolgen.

Lebensdauer eines E-Bike Akkus

Die Lebensdauer eines Akkus hängt stark von seiner Beanspruchung und Pflege ab. Erfahrungsgemäß ist die Lebensdauer aber durchweg hoch. Viele E-Bike Akkus halten 5 Jahre oder mehr durch. Der Hersteller Bosch eBike Systems geht beispielsweise nach 500 Vollladungen noch von einer Restkapazität von 60 bis 70 Prozent aus. Bei einem Test durch den ADAC konnte ein Bosch E-Bike Akku sogar über 1.500 Vollladezyklen (von auf 0 auf 100 Prozent) standhalten.

Schnellladegeräte

Schnellladegeräte sind optimal zum Laden im Trailcenter, Bikepark oder auf langen Touren. Wir haben unsere Bikes schon in der Pizzeria, auf der Berghütte und im Bikepark geladen, aber Achtung - nicht überall wo es Strom gibt, ist das Laden auch möglich oder erwünscht 😉 Wermutstropfen: Schnellladegeräte sind wesentlich größer als reguläre Ladegeräte und wiegen entsprechend mehr im Rucksack. Je nach Hersteller gibt es große Unterschiede bei der Geschwindigkeit des Ladevorgangs - gerade bei Bosch und Shimano verstehen wir das „schnell“ in „Schnellladegerät“ nicht. Hier muss man sich überlegen, ob einem das etwas schnellere Laden den Aufpreis wert ist. Bei Shimano, Bosch und Giant spart man gegenüber dem jeweiligen Standardgerät ca. 1,5 h, um den 500-Wh-Akku vollständig zu laden. Bei TQ gewinnt man sogar 1 h 40 min beim kompletten Laden eines 630-Wh-Akkus.

Beispiele:

  • TQ 10-A-Schnellladegerät
  • Giant Fast-Charger

Zulässiges Gesamtgewicht

Unsere Plus-Modelle sind echte Arbeitstiere. Ausgelegt für den Einsatz von äußerst kapazitätsstarken Bosch PowerPack-Akkus bieten sie enorme Reichweiten und dank hochmoderner Bosch-Antriebe eine intelligente Vernetzung von Bike und Fahrer. Zudem sind sie, wie es sich für ein „Plus“-Rad gehört, für ein zulässiges Gesamtgewicht von 180 Kilogramm ausgelegt. Für Fahrer, Radgewicht und Gepäck oder Anhängerlast. Und somit 40 Kilogramm mehr als bei den STEVENS Standard-E-Bikes.

Zusammen mit dem unabhängigen Zedler Institut für Fahrradtechnik und Mechanik hat STEVENS die Räder für die höheren Gewichtszulassungen optimiert und prüfen lassen.

Akkutechnik: Was Sie über E-Bike Akkus wissen sollten

Die Qualität der Akkus ist bei namhaften Herstellern von E-Bike-Antrieben wie zum Beispiel Bosch, Shimano oder Yamaha durchweg hoch. Für eine Entscheidung ist der geplante Einsatzzweck relevant, denn sobald höhere Anforderungen an die Reichweite gestellt werden, sollte die größtmögliche Kapazität gewählt werden. Mittlerweile sind Akkus mit 500 bis 750 Wattstunden der Standard, da sie in der Regel für die meisten E-Trekking- und E-Citybikes mehr als ausreichen.

Mehr Kapazität ist immer dann notwendig, wenn man regelmäßig längere Touren plant oder viele Höhenmeter - beispielsweise mit einem E-Mountainbike - zurücklegen will. Mit einem größeren Akku steigt allerdings auch immer das Gewicht eines E-Bikes, weshalb „mehr“ hier nicht automatisch besser ist.

Was bestimmt die Kapazität eines Akkus?

Die kapazitiven Eigenschaften eines Akkus werden durch die elektrische Spannung „Volt“ (V), die Ladungsmenge „Amperestunden“ (Ah) und der daraus resultierenden gespeicherten elektrischen Energie „Wattstunden“ (Wh) bestimmt. Die Kapazität eines Akkus (Wh) ergibt sich demnach aus der Formel: Wh = V * Ah.

Das heißt: Je mehr Wattstunden (Wh) ein Akku aufweist, desto leistungsstärker ist er. Um unterschiedliche Akkus effektiv zu vergleichen, sollte man daher nicht auf die Amperestunden (Ah), sondern auf die Wattstunden (Wh) achten.

Beispiel Bosch Powerpack 500: 36V x 13,4 Ah ≈ 500 Wattstunden

Verschiedene E-Bike-Akku-Systeme

Neben der möglichen Kapazität unterscheiden sich die E-Bike-Akkus auch in der Handhabung. Die Position des E-Bike-Akkus beeinflusst maßgeblich den Schwerpunkt und somit das Fahrverhalten des E-Bikes. Bei der Wahl des richtigen E-Bikes spielt der verbaute Akku also eine wichtige Rolle.

Hier eine Übersicht der verschiedenen E-Bike-Akku-Systeme:

  1. Gepäckträger-Akku: Besonders einfach zu entnehmen, beliebt bei City-E-Bikes.
  2. Rahmen-Akku: Verbessert die Gewichtsverteilung, Klassiker bei Trekking-E-Bikes.
  3. Intube- oder Powertube-Akku: Bestmögliche Fahreigenschaften durch tiefen Schwerpunkt, beliebt bei sportlichen E-Mountainbikes und E-Trekkingbikes.
  4. Dual Battery: Für anspruchsvolle Einsatzgebiete wie E-Lastenräder oder Langstrecken-Touren.

Wo kann man E-Mountainbikes testen?

Das Zweirad-Center Stadler verfügt aktuell (Stand Anfang 2025) über 22 Filialen und jede hat einen eigenen Testparcour, bei dem Sie die Räder testen können. Auch E-Mountainbikes kann man bequem bei uns über Jobrad oder Deutsche Dienstrad im Onlineshop leasen. Schaut dazu einfach mal auf unserer Bikeleasing-Seite vorbei.

E-MTB und Fahrtechnik

Gute Fahrtechnik ist gute Fahrtechnik. Egal, ob mit oder ohne Motor. Allerdings empfehle ich beim E-MTB Flat-Pedals, auch für ausgewiesene Klickie-Fans. Sie bringen langfristig mehr Sicherheit, und man gewöhnt sich keine unsaubere Technik an. Reifen mit DH-Karkasse dämpfen super und generieren viel Bodenkontakt. Das bringt Sicherheit im Gelände, und die Nachteile beim Rollwiderstand sind mit Motor vernachlässigbar. Wer sich auch an sportliche Uphills wagen möchte, sollte beim E-MTB speziell die Balance trainieren. Trackstands sind hier das Mittel der Wahl - kann man an jeder roten Ampel üben.

E-Biker vs. Cross-Country-Profi

Selbst ein perfekt trainierter Cross-Country-Profi kann nur kurzfristig mehr Leistung bringen als der E-Biker mit Motorunterstützung. Vielleicht zwei Minuten lang schafft der Profi die rund 650 Watt, die dafür notwendig wären. Im Sprint sind beim Profi auch mal Spitzenleistungen von 1500 Watt drin. Auf Dauer liegt die Leistungsgrenze eines Profis aber bei rund sechs Watt pro Kilogramm, also rund 400 Watt. Obwohl der Cross-Countr y-Profi auf seinem Racebike deutlich weniger Gewicht bewegen muss: An einem langen Anstieg zieht ein durchschnittlich trainierter, leichter E-Biker im Turbo-Modus vorbei. Für schwere Piloten kann es allerdings eng werden.

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