Gute Schutzbleche für dein Mountainbike machen das Radfahren bei schlechtem Wetter viel angenehmer. Du bleibst nicht nur trockener und sauberer, auch dein Fahrrad wird weniger in Mitleidenschaft gezogen.
In den Wintermonaten sind die Straßen fast immer nass. Schutzbleche verhindern nicht nur, dass du nass und schmutzig wirst, sondern auch, dass Spritzwasser auf Steuersatz und Tretlager gelangt. So musst du sie seltener austauschen.
Verschiedene Arten von Mountainbike-Schutzblechen
Schutzbleche gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Es gibt verschiedene Schutzbleche für Mountainbikes, von klein bis groß. Und es gibt verschiedene Arten, ein Schutzblech am Mountainbike zu befestigen.
Mountainbike-Schutzbleche sind etwas breiter. Sie fangen das Spritzwasser der breiten Mountainbike-Reifen gut auf. Große Schutzbleche schützen besser vor Spritzwasser und Schmutz. Der Nachteil ist, dass sie schwerer sind und sich nicht so schnell montieren lassen wie kleinere Schutzbleche.
SKS-Extra Dry MTB-Schutzbleche
Die SKS-Extra Dry MTB-Schutzbleche lassen sich ganz einfach an der Sattelstütze montieren. Ideal, um Spritzwasser von deinem Hinterrad zu stoppen. Der Vorteil dieser MTB-Schutzbleche ist, dass du selbst nicht so nass und kalt vom Spritzwasser wirst.
Das SKS-Xtra Dry ist breit und hält Spritzwasser von breiten Mountainbike-Reifen ab. Es lässt sich einfach an der Sattelstütze befestigen und kann leicht auf ein anderes Mountainbike übertragen werden.
Das SKS-Xtra Dry XL ist der Nachfolger des SKS-Xtra Dry. Diese Version ist etwas länger. Dadurch ist es auch für 29 Zoll MTB-Reifen geeignet. Ein weiterer Vorteil dieses Schutzblechs ist die aktualisierte Klemmschelle. Diese Klemme ist auch für die Montage an aerodynamischen Sattelstützen geeignet.
SKS Flap Guard und S-Guard
Das SKS Flap Guard und S-Guard sind die einfachsten Schutzbleche für dein Mountainbike. Das Flap Guard wird auch als Mudguard bezeichnet. Dieses MTB-Schutzblech lässt sich einfach an der Vordergabelbrücke befestigen. Es kann also auch eine Federgabel sein. Der Vorteil ist, dass dein Gesicht und dein Steuersatz mit einem sehr kleinen und leichten Schutzblech relativ trocken und sauber bleiben.
Ein einfaches Hinterradschutzblech für dein MTB ist der SKS S-Guard. Dieses MTB-Schutzblech wird mit ein paar Klettverschlüssen unter dem Sattel befestigt. Der große Vorteil dieses Schutzblechs ist, dass man es kaum sieht und es nur 24 Gramm wiegt. Weil es so klein ist, hält es nicht alles ab, aber wie der Flap Guard ist es sehr leicht und klein.
Rapid Racer Products ProGuar Rear
Rapid Racer Products bietet ein Schutzblech an, das sowohl für Hardtails als auch für vollgefederte Mountainbikes verwendet werden kann. Dieses Schutzblech kann auch bei Verwendung eines Dropper Post verwendet werden. Das ProGuar Rear wird nämlich nicht an der Sattelstütze, sondern an den Sitzstreben befestigt. So kommst du auch mit deinem Fullsuspension-MTB problemlos durch den Regen.
Kaufberatung: So findest du das richtige Mountainbike-Schutzblech
Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein Mountainbike nicht drumherum. Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Arten: klassische Schutzbleche zum Stecken oder Kletten an Rahmen und/oder Gabel und ultraleichte Plastikschützer - als Mini-Helfer für den Notfall.
Klassische Schutzbleche
Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen. Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen.
- Beste Schutzwirkung
- Mitunter stylish
- Meist schnell abgebaut
- Oft eher schwer und klobig
- Optisch nicht immer ein Highlight
- Relativ teuer
Notfall-Schutzbleche
Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist. Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.
- Vergleichsweise superleicht
- Sehr günstig
- Viele verschiedene Designs
- Schnell an- und abgebaut
- Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
- Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz
Empfehlungen der BikeX-Redaktion
Die persönliche Empfehlung von BikeX-Redakteur Moritz Schwertner: Das mit 420 g Komplettgewicht erfreulich leichte Spritzschutz-Set von SKS funktioniert top für Renn- und Gravelräder. Die Montage per Klett (vorne) und Gummi-Straps (hinten) ist selbsterklärend, das Set sitzt fest, der Schutz dank großzügiger langer (710 mm v., 950 mm h.) und bis zu 42 mm Reifen deckender "Bleche" top. Kostenpunkt: Rund 50 Euro.
Mini-Schützer: Ass Savers (für jedes Fahrrad)
Klein, fein und heimlicher Liebling der Redaktion: Mit den "Ass Savers" schützt man buchstäblich seinen Allerwertesten vor allzu viel nerviger Nässe. Gerade als, nennen wir es beim Namen: Notbesteck, eine gute Idee - denn mit rund 10 Euro kostet der kleine Helfer aus Plastik, den man meist einfach nur zwischen das Sattelgestänge klemmt, nicht die Welt!
Anforderungen an einen Mudguard
Die mit Abstand wichtigste Anforderung an einen Mudguard ist das Sauberhalten von Gesicht und Augen. Wer bleibt schon gerne stehen und pult Dreckpartikel aus dem Auge oder möchte seine Brille alle paar Meter putzen? Was fast genauso nervt, wie Matsch im Auge, ist ein lautes Rad. Darum sollten die Mudguards weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben.
Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein. Denn wir möchten die Mudguards an einem regnerischen Tag auf dem Parkplatz zügig an das Rad bauen, ohne erst den Werkzeugkoffer aus dem Auto kramen zu müssen.
Damit eure Federgabel trotz der schlammigen Bedingungen etwas geschützt wird, sollte der Mudguard zudem möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen. Auch das Material spielt eine große Rolle. Es sollte so flexibel sein, dass der Mudguard bei einem Crash nicht gleich bricht, aber steif genug, dass er sich bei einer Ausfahrt nicht verbiegt, dadurch den Mantel berührt und zu schlagen beginnt.
In unserem großen Mudguard-Vergleichstest haben wir 8 verschiedene Modelle verglichen. Die Unterschiede in unserem Testfeld waren zum Teil sehr groß, beispielsweise bei der Länge. Mit gerade einmal 180 mm kommt der kürzeste Kandidat aus dem Hause RockShox. Mit 595 mm ist der Mudguard von Mucky Nutz ganze 415 mm länger. Dabei unterscheidet sich das Gewicht der beiden lediglich um 105 g.
Kurz gesagt, ja. Aber um bestmöglichen Schutz zu bieten, kommen noch weitere Faktoren hinzu, wie die Mudguard-Breite oder auch, wie gut der Mantel vom Mudguard umschlossen wird. Somit bieten längere Mudguards eindeutig besseren Schutz!
Die maximale Reifenbreite der Mudguards ist mit mindestens 3 Zoll zudem ausreichend für die meisten gängigen Mäntel, die eine Breite von 2,4 oder 2,6 Zoll aufweisen.
Die beste Kompatibilität habt ihr natürlich bei den Mudguards, die mit Klett oder Kabelbindern montiert werden. Durch eine große Anzahl an Befestigungslöchern passen die Mudguards an alle gängigen Federgabeln. Neben den Modellen der Marktführer FOX und RockShox können sie somit auch an Federgabeln von kleineren Herstellern wie BOS, DVO, EXT, Öhlins oder Formula angebracht werden.
Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. So wie alles im Leben hat auch hier jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile. Der größte Nachteil der verschraubten Mudguards ist sicherlich die Kompatibilität. Man benötigt eine aktuelle Gabel mit Gewinden und den dazu passenden Mudguard.
Abhilfe kann hier Schutzfolie auf den Lower Legs oder Moosgummi auf der Gabelbrücke schaffen. Bei häufiger Montage und Demontage kommen bei Modellen mit Kabelbindern zudem noch eine ganze Menge an Resten dazu, die ihr wegschmeißen müsst.
Materialien für Mountainbike-Schutzbleche
Zur Herstellung von Fahrradschutzblechen kommen verschiedenste Materialen zum Einsatz.
- Kunststoff: Einfache Modelle aus schwarzem Kunststoff erfüllen ihren Zweck. Pro: niedriger Preis.
- Aluminium: Alumodelle sind vor allem unter fest montierten Schutzblechen weit verbreitet und bestechen mit einer metallisch glänzenden, oder schwarzen Optik. Ihr Gewicht ist etwas höher als das von Blechen aus Kunststoff oder Carbon.
- Edelstahl: Mit diesem stabilen Material lassen sich lange Bleche mit starker Rundung herstellen, die etwa die Hälfte eines Rades umgeben und den besten Schutz vor Schlamm, Spritzwasser und Fremdkörpern bieten. Pro: Bleiben immer in Position.
- Carbon: Schutzbleche aus Carbon sind besonders leicht und für sportliche Fahrer oft die erste Wahl. Contra: Höherer Preis, können bei einem Sturz brechen.
- Holz: Modelle aus Holz verleihen deinem Bike eine einzigartige Optik, bringen durch eine aufwendige Herstellung mit viel Handarbeit aber auch einen ordentlichen Preis mit.
Fazit
Schutzbleche sind ein wichtiger Bestandteil für jedes Mountainbike. Sie schützen dich nicht nur vor Schmutz und Schlamm, sondern sorgen auch dafür, dass dein Bike länger sauber bleibt.
Wir bieten dir verschiedene Arten von MTB Schutzblechen, von denen jedes seine eigenen Vorteile hat. Welches MTB Mudguard ist das richtige für mich?
Eines der beliebtesten Schutzbleche für Mountainbikes ist der sogenannte „Mudguard“ oder „Mini MTB Fender“, welcher an Gabel oder Hinterbau montiert werden kann, diese sind aus einem robustem und langlebigem Material gefertigt und bieten schnell montiert einen Spritzschutz vor Schlamm, Staub und Wasser.
Ja! Natürlich lassen sich unser Schutzblechvarianten auch einwandfrei an Elektro-Mountainbikes montieren. Die Funktionsweise unterscheidet sich hier nicht von den normalen Mountainbikes.
Ja! Auch beim Thema Individualisierbarkeit des eigenen Fahrrads bleibst du mit unseren Mudguards nicht auf der Strecke.
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