Mountainbike-Rucksack Test: Vergleiche für Race, Tour und Alpencross

Obwohl Bike-Rucksäcke zuletzt Konkurrenz von "hippen Bags" (Hüfttaschen) bekamen und gar als uncool verschrien waren, kehren viele Bikerinnen und Biker zu den ehrenwerten Klassikern der Lastenbeförderung zurück. Denn ihre Vorteile sind allen Moden zum Trotz klar: Zwei Schultergurte und ein Hüftgurt verteilen die Last gleichmäßig auf Rücken und Hüfte, verhindern Wackeln oder einen rutschigen Sitz. Zudem schmiegen sie sich gut an den Körper und verleihen eine sichere Balance, wenn es beim Trailritt heftig zugeht.

Auch ist ein Stauraum von mindestens zehn Litern das Minimum, wenn etwa Regenjacke, Trinkschlauch und Werkzeug mitgenommen werden. Nicht zuletzt taugen Rucksäcke - anders als Hipbags - als Alltagsbegleiter auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Wanderungen sind somit sogar nachhaltiger.

Apropos: Aktuelle Bike-Rucksäcke erreichen fast alle eine biblische Lebensdauer, Hersteller wie Urgestein Deuter bieten zudem perfekt organisierte Repairservices an. Da also das Motto "drum prüfe, wer sich ewig bindet" gilt, ist eine kluge Größenwahl essenziell. Viele Bikerinnen und Biker greifen zu einem mittelgroßen Modell der Klasse bis 20 Liter. Diese sind für die Tagestouren-Ausrüstung groß genug, schrumpfen für kürzere Ausritte mittels Kompressionsgurten zusammen und sind nicht viel schwerer als XC/Marathon-Modelle.

Dennoch sprechen auch gute Argumente für diese kleineren Klammeraffen, denn ihre schlanke Form sitzt wie ein Hauch von Nichts am Rücken und folgt Moves, ohne zu wackeln. Wer hingegen einen Alpencross plant, für den führt ohne dramatischen Ausrüstungsverzicht kein Pfad an den größten Rucksackmodellen vorbei.

Damit du den richtigen Rucksack für deine Anforderungen findest, haben wir die spannendsten Modelle in drei Rucksackklassen getestet. Klarstes Kriterium zur Einordnung ist der Stauraum, der in reinen Literangaben dennoch abstrakt erscheint. Um zu veranschaulichen, wie viel Zubebör in die verschiedenen Rucksackgrößen passt, findest du bei den Testfeldern beispielhafte Packlisten mit typischen Ausrüstungsteilen für den Einsatzbereich.

🏆 Die Gewinner des Mountainbike-Rucksack-Tests

  • Den MOUNTAINBIKE-Testsieg in der Kategorie Race-Rucksäcke holt sich der Ergon BX2 Evo, dank idealer Anpassung, top Belüftung und stark gepolsterte Rückenauflage mit viel Komfort.
  • Der vielseitige, ausgreifte Deuter Race Air holt sich den Kauftipp in der Race-Rucksack-Kategorie und bietet viel Leistung fürs Geld.
  • Testsieger unter den Tourenrucksäcken wird der Ergon BA3, der mit einem hochklassigen Tragesystem und bestem Komfort überzeugt.
  • Der Scott Trail Rocket FR’16.0, der mit üppigem Stauraum und einer prima Belüftung überzeugt, holt sich den MOUNTAINBIKE-Kauftipp in der Kategorie Tourenrucksäcke.
  • Unter den Alpencross-Rucksäcken begeistert der Deuter Trans Alpine 30 mit zahlreichen Featurues und einer top Handhabung bei moderatem Gewicht. Die top Performance holt ihm den MOUNTAINBIKE-Testsieg!

Test: Mountainbike-Race-Rucksäcke bis 14 Liter

"Weniger ist mehr" lautet der Slogan, mit dem Kleinstrucks cke bis 14 Liter für sich werben. Zwar erzielen nur die leichtesten drei (Amplifi, Camelbak, Evoc) einen echten Gewichtsvorteil gegenüber Tourenmodellen, doch ihre luftigeren Tragesysteme, das klar strukturierte Fächerangebot und die schnelle Handhabung sind für alle Bikerinnen und Biker interessant, die gerne schnell und schwei treibend unterwegs sind.

Für Hausrunde und schnelle Trailrides sind XC-Rucksäcke wie gemacht. Doch auch beim Trailtanz spielen sie ihre Vorteile aus: Der reduzierte Stauraum erzielt einen schlankeren Formfaktor. XC/Marathon-Rucksäcke schmiegen sich eng an den Körper und sorgen bei perfekt eingestelltem Tragesystem für einen körpernahen Schwerpunkt.

Doch Licht wirft auch Schatten: Ab etwa vier Kilo Zuladung ist die Einsatzdauer der Tragesysteme eingeschränkt, denn die meist dünnen, luftigen Schulter- und Hüftgurte verteilen die Last auf eine geringere Fläche als dicker gepolsterte. Eine Ausnahme stellt das komfortable Tragesystem des Advenate dar, der etwas zwischen den Kategorien angesiedelt ist. Auf Wunsch lässt er sich sogar vom schlanken Racepack zum Tourer umbauen.

Die ideal anpassbare, top belüftete und stark gepolsterte Rückenauflage des Ergon spendet perfekten Komfort - Testsieg! Der vielseitige, ausgereifte Deuter bietet viel Leistung fürs Geld.

Advenate Symphony 8+2+4

Preis/Gewicht: 160 Euro/842+166 g
Volumen Angabe/Messung: 14 Liter/11(+4) + 1 Liter
Trinksystem: optional vom Fremdhersteller
Besonderheiten: Hauptfach mit Erweiterungsoption per RV, aufzippbares Zusatzfach mit vier Litern Volumen (kann separat getragen werden), Regenhülle und Werkzeug-Organizer inklusive

Testfazit: Mit der Aufsatztasche stößt er in Tourengefilde vor, das exzellente Tragesystem schultert die dann höheren Lasten ohne Probleme. Im Verhältnis zum Volumen nicht zu schwer geraten. Etwas schwitzig, der Rückenauflagestoff wellt sich. Handhabung gewöhnungsbedürftig.
Testurteil: Sehr gut

Amplifi Tour 12

Preis/Gewicht: 100 Euro/598 g
Volumen Angabe/Messung: 12 Liter/13 + 2 Liter
Trinksystem: optional 2 Liter, 30 Euro
Besonderheiten: Regenhülle inklusive, Hauptfach mit Trinkblasenfach, Fächer für Wertsachen, Werkzeug, Fleecefach, Reflektor mit Blinklicht-Halterung, Signalpfeife an der Brustschließe

Testfazit: Das sehr luftige Rückensystem des Amplifi hält den Rücken schwitzfrei, erzeugt bei etwas mehr Zuladung aber Druckstellen. Sehr gut bedienbare Konstruktion mit schnell erreichbaren Seitentaschen und griffigen Reißverschlüssen. Sehr sauber verarbeitet, aus Recyclingmaterial.
Testurteil: Sehr gut

Camelbak M.U.L.E

Preis/Gewicht: 125 Euro/552 g
Volumen Angabe/Messung: 12 Liter/10 + 1 Liter
Trinksystem: 3-Liter-Trinkblase inklusive
Besonderheiten: 3-Liter-Trinkblase mit Magnetclip inklusive, Hüftgurt abnehmbar, Helmhalter, Reflektoren, Fleecefach, separates Trinkblasenfach, integrierte Werkzeug-/Kleinteilfächer

Testfazit: Bei voller Trinkblase und Notausrüstung trägt sich der teure M.U.L.E. noch komfortabel, da die Schultergurte dezent vorgeformt sind. Bei viel Körpereinsatz oder noch mehr Zuladung sitzt er etwas undefiniert. Prima ausgestattet. Intuitive, "schnelle" Handhabung.
Testurteil: Sehr gut

Deuter Race Air

Preis/Gewicht: 85 Euro/780 g
Volumen Angabe/Messung: 10 Liter/11,5 + 2 Liter
Trinksystem: optional 2 Liter, 36 Euro
Besonderheiten: Regenhülle inklusive, Hauptfach mit Trinkblasenfach, Fächer für Werkzeug, Pumpe, Wertsachen, Reflektoren, Blinklichthalter, Helmhalter optional, Brillenhalterung

Testfazit: Am Deuter gefällt der luftige Spannnetzrücken mit hohem Komfort selbst bei viel Zuladung. Die schmale Kontur unterstützt eine aktive Fahrweise, er neigt kaum zum Schwänzeln. Klares, gut strukturiertes Fächerangebot, top Handhabung. Günstig, tadellos verarbeitet.
Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Ergon BX2 Evo

Preis/Gewicht: 100 Euro/833 g
Volumen Angabe/Messung: 11,5 Liter/12 + 0,5 Liter
Trinksystem: optional 3 Liter, 33 Euro
Besonderheiten: Regenhülle und Helmhalter/Spannsystem inklusive, Stauraumerweiterung per Reißverschluss, Rückenlänge in vier Positionen verstellbar, Fächer für Kleinteile, Fleecefach

Testfazit: Durch das anpassbare Rückensystem können Schwerpunkt und Sitz ideal eingestellt werden, wodurch der BX2 trotz weicher Hüftgurte superb anliegt, ohne schwitzig zu werden. Gutes, übersichtliches Fächerangebot mit leicht laufenden Zippern für schnelles Öffnen/Schließen.
Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Evoc Ride 12

Preis/Gewicht: 90 Euro/552 g
Volumen Angabe/Messung: 12 Liter/12 + 1,5 Liter
Trinksystem: optional 2 Liter, 35 Euro
Besonderheiten: Weit aufklappbares Hauptfach mit Trinkblasenfach, Fächer für Werkzeug, Pumpe, Wertsachen, Signalpfeife an der Brustschließe, Blinklichthalter, Helmhalter

Testfazit: Sehr leichter, geräumiger Rucksack, dessen Tragesystem erst bei viel Zuladung aufgrund der schmalen Hüftgurte an die Komfortgrenze stößt. Durch zahlreiche Fächer gut strukturierter Stauraum. Schmiegt sich trailtauglich-eng an den Rücken. Rundum tadellos verarbeitet.
Testurteil: Sehr gut

Das passt in Race-Rucksäcke:

  • Regenjacke/leichte Softshell-Jacke
  • Buff
  • Trinkblase bis 2 Liter
  • 2-3 Energieriegel und Gels
  • Tourenkarte
  • Erste-Hilfe-Set
  • Minipumpe
  • Dämpferpumpe
  • Smartphone
  • Minitool
  • Schlauch
  • Reifenheber
  • Flickzeug

Test: Mountainbike-Tourenrucksäcke bis 20 Liter

Sie bilden die goldene Mitte zwischen leichtgewichtigen Race-Modellen und Alpencross-"Großmäulern" und sind deshalb auch bei Alltagsradlern und Pendlern beliebt. In den bis zu 20 Litern Stauraum der Tourenrucksäcke lässt sich eine komplette Ausrüstung ohne großes Abwägen und Aussortieren unterbringen. Sie lasten dennoch mit nur etwa 250 g Mehrgewicht im Vergleich zu XC-Modellen auf den Schultern, können auf Wunsch zu einer schlankeren Silhouette komprimiert werden, sind also leicht und universell einsetzbar.

Groß. vielseitig, top organisiert: Rucksäcke der 20-Liter-Klasse sind Alleskönner.

Interessant: Analog zu den Allroundern unter den Bikes, den All-Mountains, ist die Kategorie der Tourenrucksäcke in den letzten Jahren ebenfalls abfahrtslastiger designt worden. Bis auf Scott und Osprey ist für alle hier getesteten Modelle ein spezieller Rückenprotektor erhältlich, und bis auf erneut Osprey bieten alle Modelle eine Helmhalterung, die Halbschalen- und Fullface-Helme gleichermaßen aufnimmt. Die Rucksäcke von Camelbak und Ergon bekräftigen zudem mit Halterungen für Knieprotektoren die Ernsthaftigkeit ihrer Ausrichtung.

Das E-Bike-Zeitalter hinterlässt ebenfalls Spuren: Camelbak und Scott kommen mit separatem Fach für einen Reserve-Akku, den Ergon gibt es hingegen in einer dedizierten Variante für motorunterstützte Touren. Doch keine Panik: Alle Modelle eignen sich auch für ganz klassische Bike-Touren, allen voran der "pummelige" Ergon mit seinem hochklassigen Tragesystem. Nach kurzer Experimentierphase mit der Längenverstellung spendet dieser höchsten Tragekomfort und erhält daher den Testsieg.

Camelbak H.A.W.G. Pro 20

Preis/Gewicht: 170 Euro/896 g
Volumen Angabe/Messung: 20 Liter/15,5 + 3 Liter
Trinksystem: 3-Liter-Trinkblase inklusive
Besonderheiten: Trinkblase, herausnehmbare Werkzeugtasche, Fleecefach, Rückenprotektor optional (50 Euro), Helmhalterung, Halter für Knieprotektoren, Reflektoren, E-Bike-Akkufach

Testfazit: Der H.A.W.G. trägt sich besser, als die sehr weichen Schultergurte vermuten lassen. Bestens fixiert, schmiegt er sich eng an den Körper, hält am Rücken dennoch Abstand für super Belüftung. Die Fachaufteilung ohne Seitentaschen richtet sich an Trailhungrige. Top Trinkblase.
Testurteil: Sehr gut

Ergon BA3

Preis/Gewicht: 140 Euro/1140 g
Volumen Angabe/Messung: 17 Liter/16 + 3 Liter
Trinksystem: optional 3 Liter, 33 Euro
Besonderheiten: Regenhülle, Rückenlänge verstellbar, RV-Trinkblasenfach, Halter für Integral-/Halbschalenhelme und Knieprotektoren, Rückenprotektor optional (35 Euro), Fleecefach

Testfazit: Schwer, aber durch die variable Rückenlängenverstellung ist der Sitz individuell anpassbar, das Tragesystem verteilt die Last perfekt und erzeugt einen tiefen Schwerpunkt. Mit vielen Fächern kleinteilig, aber bestens organisiert. Umfangreich ausgestattet, tadellos verarbeitet, super bedienbar.
Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Norrøna Skibotn 15L

Preis/Gewicht: 169 Euro/851 g
Volumen Angabe/Messung: 15 Liter/16,5 Liter
Trinksystem: optional von Fremdhersteller
Besonderheiten: Rückenprotektor optional (65 Euro), Halter für Integral- und Halbschalenhelme, Goggle-kompatibles Fleecefach, Trinkblasenfach, Werkzeug- Organizer, Wertsachenfach

Testfazit: Für Freeride konzipiert, nimmt der Norrøna die wichtigste Ausrüstung auf, nur Halter für Knieprotektoren fehlen. Das Tragesystem erzielt einen körpernahen Sitz für heftige Trailrides, ohne Rückenprotektor getragen, beult es jedoch deutlich aus. Für das Gebotene recht teuer.
Testurteil: Gut

Osprey Syncro 20

Preis/Gewicht: 120 Euro/818 g
Volumen Angabe/Messung: 20 Liter/17,5 + 1,5 Liter
Trinksystem: optional 2 Liter, 46 Euro
Besonderheiten: Regenhülle, Helmhalter, RV-Trinkblasenfach, Werkzeug-Organizer, gepolstertes Brillenfach, Schlüsselclip, Blinklichthalterung, Reflektoren, Magnetclip für Trinkschlauch

Testfazit: Auf Leichtgewicht getrimmt, bietet der Syncro gut organisierten Stauraum. Das Tragesystem mit Drahtrahmen und Spannrücken drückt am unteren Auflagepunkt leicht durchs luftige Material. Das Aufsatzfach mit nicht umlaufendem RV ist etwas fummelig zu bedienen. Top Verarbeitung.
Testurteil: Gut

Scott Trail Rocket FR’16.0

Preis/Gewicht: 130 Euro/796 g
Volumen Angabe/Messung: 16 Liter/18,5 + 3 Liter
Trinksystem: optional 2 Liter, 35 Euro
Besonderheiten: Regenhülle, Halter für Integral- und Halbschalenhelme, Trinkblasen- /E-Bike-Akkufach, Werkzeug- Organizer, Notfallanleitung, Schlüsselclip, Reflektoren

Testfazit: Sein üppiger Stauraum ist in wenige Organisationseinheiten aufgeteilt. Das simpel konstruierte Tragesystem mit zwei vertikalen Polstern erfüllt seinen Zweck und ist prima belüftet. Bei einem Testexemplar lief der RV des Hauptfachs aufgrund eines Fertigungsfehlers sehr hakelig.
Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Das passt in die Tourenrucksäcke:

  • Regenjacke/leichte Softshell-Jacke
  • Wechseltrikot/Unterhemd
  • Knieprotektoren
  • Knielinge
  • Armlinge
  • Buff
  • Trinkblase bis 2 Liter
  • 2-3 Energieriegel und Gels
  • Tourenkarte
  • Erste-Hilfe-Set
  • Minipumpe
  • Dämpferpumpe
  • Handy/Kompaktkamera
  • Geld und Ausweis
  • Wechselscheiben für Brille
  • Minitool
  • Schlauch
  • Multitool mit Zange
  • Reifenheber
  • Flickzeug
  • Kleines Kabelschloss

Test: Mountainbike-Alpencross-Rucksäcke bis 35 Liter

Ob es das große Abenteuer im Leben jeder Bikerin und jedes Bikers wird, mit dem Rad über den Alpenhauptkamm zu strampeln, oder "nur" eine Mehrtagestour von Hütte zu Hütte ... Wer wirklich lange unterwegs ist, braucht einen Rucksack, der das komplette Zubehör schluckt und auch wieder ausspuckt. Mag die Machart des bevorzugten Tragesystems in kleineren Rucksackkategorien noch Diskussionen auslösen (lieber körpernah und trailaffin oder tourig-komfortabel mit Stabilität), bei den Ladungsgroßmeistern sind sich alle einig, dass eine komfortable Lastverteilung auf Schultern, Rücken und Hüfte ohne Druckstellen und mit möglichst geringer Schweißentwicklung für Mehrtagestouren ideal ist.

MTB-Rucksack Vergleich 2025

Die besten MTB-Rucksäcke: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Evoc FR Trail Blackline

Der MTB-Rucksack FR Trail Backline von Evoc fasst insgesamt 20 Liter und ist für Bike-Touren und Trails gut geeignet. Er enthält einen ergonomisch geformten Liteshield Rückenprotektor der nach der CE-Norm EN 1621-2 zertifiziert ist. Der Rucksack ist kompatibel mit Trinksystemen und hat eine Helmhalterung. Uns gefällt, dass am Brustgurt noch eine Signalpfeife angebracht ist.

Evoc FR Trail E-Ride 20

Der MTB-Rucksack FR Trail E-Ride 20 bietet mit 20 Litern Volumen ein hohes Fassungsvermögen. Uns gefällt besonders gut das leichte Gewicht von nur 500 g. In puncto Sicherheit sind die Reflektoren bemerkenswert. Preislich liegt das Modell von Evoc in unserem Vergleich im oberen Segment.

Evoc Ride 16

Der MTB-Rucksack Ride 16 von Evoc liegt mit einem Volumen von 16 l in unserem Vergleich im mittleren Größenbereich. Uns gefällt die Ausstattung mit ergonomischen Schultergurten und einem Rückenprotektor besonders gut. Preislich liegt das Modell im mittleren Segment.

Evoc FR Enduro Blackline

Der FR Enduro Blackline Rucksack von Evoc ist der ideale Begleiter für viele Freizeitunternehmungen. Er hat mit 16 Litern ein großes Fassungsvermögen und bietet mit Hauptfach, kleinen Unterfächern und einem separaten Außenfach für Helme oder Trinkblasen ausreichend Platz. Dank des integrierten Rückenprotektors ist der Rucksack auch für Motorradfahrer geeignet. Ein praktischer Begleiter, der besonders für Outdoorfans empfehlenswert ist.

Evoc Stage 18

Der Evoc Stage ist ein geräumiger Tagesrucksack für Radtouren, der mit seinen 18 l Fassungsvermögen vergleichsweise leicht ist. Die Rückenbelüftung schneidet im Vergleich nicht ganz so gut ab. Uns fehlen außerdem Rückenprotektor und Reflektoren.

Evoc FR Lite Race 10

Der Evoc FR Lite Race 10 unseres Vergleichs von MTB-Rucksäcken bietet ein Fassungsvermögen von 10 Litern bei einem geringen Leergewicht von nur 970 Gramm. Weiterhin überzeugte uns die besonders gute Rückenbelüftung. Ausgestattet ist der Rucksack zudem mit einem Rückenprotektor sowie einer Helmhalterung. Überdies kann er mit einem Trinksystem kombiniert werden.

Evoc Trail Pro

Der TRAIL PRO Rucksack von Evoc bietet dank seiner sehr guten Rückenbelüftung einen äußerst angenehmen Tragekomfort. Allerdings müssen wir bei diesem Rucksack anmerken, dass er mit einem Leergewicht von 1.000 g vergleichsweise schwer ist.

Salomon LC1048400

Der Salomon Trailblazer 20 Unisex-Rucksack ist ein schlichtes und leichtes Rucksack, der sich für alle Outdoor-Aktivitäten eignet. Der Trailer wird mit einem Reißverschluss geschlossen. Er hat breite, gepolsterte Schultergurte und besteht aus strapazierfähigem Polyester. Seitlich und vorne sind zusätzliche Taschen angebracht.

MTB-Rucksäcke-Kaufberatung

So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen MTB-Rucksäcke Test oder Vergleich.

Damit steht und fällt eine wichtige Grundsatzentscheidung. Je nach Einsatzzweck finden sich die unterschiedlichsten Fahrradrucksäcke. Für eine gute Übersicht haben wir uns für unseren Fahrradrucksack Vergleich auf die vier Kategorien Sport, Tagestour, Mehrtagestour und Allrounder festgelegt. Wer sein Fahrrad oder E-Bike als echte Sportmaschine nutzen will, ist natürlich daran interessiert, so leicht wie möglich unterwegs zu sein.

Besonders bei einer so kleinen Innengröße ist eine sinnvolle Taschenaufteilung wichtig, so ist stets alles schnell weggeräumt und herausgesucht. Als Ergänzung bieten die meisten Sportrucksäcke zudem die Möglichkeit, eine Trinkblase mit Schlauchsystem zu integrieren. Selbst bei 8l Volumen passt noch alles Wichtige rein. Bei der Auswahl des Rucksacks sollte darauf geachten werden, dass alle notwendigen Gegenstände gut verstaut werden können.

Rucksacktyp Einsatzbereich Volumen Merkmale
Sportrucksack Kurze, intensive Fahrten Bis 10 Liter Leicht, aerodynamisch, Trinksystem
Tourenrucksack Tagestouren 15-20 Liter Komfort, Wetterschutz, vielseitig
Mehrtagesrucksack Mehrtagestouren, Alpencross Über 20 Liter Hoher Tragekomfort, wasserdicht, viel Stauraum
Allrounder Alltag, Pendeln, kurze Touren 12-20 Liter Laptopfach, vielseitig, modisch

Um den ganzen Tag im Sattel zu verbringen, muss schon ein wenig mehr mitgenommen werden. Bei der Größe liegen die meisten Fahrradrucksäcke für Tagestouren mit ca. 18-20 Litern im Mittelfeld. Ein weiteres, wichtiges Kriterium für Tagesrucksäcke ist ein gewisser Wetter- bzw. Regenschutz.

Wer sich mit seinem Fahrrad oder E-Bike auf eine mehrtägige Tour aufmacht, sollte sich gründlich mit dem mitgeführten Gepäck auseinandersetzen. Mehrtagesrucksäcke wie der VAUDE Tremalzo 22l haben uns im Test mit ihrem großen Volumen von mehr als 20 Litern begeistert. Dabei ist besonders die interne Aufteilung der Rucksäcke von Bedeutung - je besser die Aufteilung der Fächer, desto leichter fällt das schnelle Heraussuchen dringend benötigter Gegenstände.

Ob im Alltag, fürs tägliche Pendeln zur Arbeitsstelle oder für eine kurze Tagestour - die Allrounder unter den Fahrradrucksäcken wollen alles unter einen Hut bringen. Mit einem Volumen zwischen 12 und 20 Litern bieten diese Rucksäcke genügend Platz, um die Dinge des täglichen Bedarfs gut sortiert zu transportieren.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0