Die besten MTB-Schuhe für Plattformpedale im Test

Die Wahl der richtigen MTB Schuhe ist ein entscheidender Schritt für jeden Radfahrer, der seinen Komfort und seine Leistung auf dem Trail maximieren möchte. Jede Disziplin, sei es Enduro, Downhill oder Cross-Country, stellt spezifische Anforderungen: Grip, Schutz, Steifigkeit oder auch geringes Gewicht. Ob Anfänger oder Profis, ob du schwindelerregende Abfahrten bewältigen oder deine Leistung auf den schwierigsten Trails optimieren willst - die aktuellen, also die besten MTB Schuhe Modelle kombinieren innovative Materialien und fortschrittliche Technologien, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Was macht einen guten MTB-Schuh aus?

Ein guter MTB Touren-/Enduro-Schuh muss ein Gleichgewicht zwischen Komfort, Schutz, Grip und Vielseitigkeit bieten.

Verschiedene Modelle und ihre Eigenschaften

Hier sind einige Modelle und ihre Besonderheiten:

  • Fizik Terra Ergolace X2: Konzipiert für Einsteiger, die Vielseitigkeit suchen - eine Balance zwischen Komfort, Haltbarkeit und Leistung.
  • Five Ten Hellcat: Bekannt für ihre Vielseitigkeit im Enduro- und Downhillbereich.
  • Fizik Terra Atlas: Vereinen Leichtigkeit, Komfort und Schutz für Enduro- und Tourenfahrer.
  • Northwave X-Trail Plus GTX: Ideal für All-Season-Fahrer.
  • Sidi Turbo: Speziell für anspruchsvolle Enduro-Fahrer entwickelt.
  • Endura MT500 Burner: Verfügen über eine Michelin-Außensohle, die maximalen Grip auf den Pedalen und hervorragende Traktion beim Gehen bietet.
  • Leatt 6.0 Clip Pine: Ideal für Downhill- und Freeride-Enthusiasten, die Komfort und Leistung suchen.
  • Fox Union: Für Downhill- und Freeride-Fahrer konzipiert, die robuste und leistungsstarke Schuhe suchen.
  • Giro Privateer Lace: Bieten eine hervorragende Kombination aus Komfort, Haltbarkeit und Leistung.
  • Spiuk Loma Carbon: Für anspruchsvolle Cross-Country-Fahrer entwickelt worden, die ein straffes Budget haben.
  • Fizik Vento Overcurve X3: Bieten eine leichte und präzise Lösung für Cross-Country-Fahrer.
  • Sidi Eagle 10: Stehen für Leistung und Langlebigkeit und sind besonders für Enduro und Touren geeignet.
  • Giro Sector: Perfekt für Radfahrer, die auf langen Trails eine leistungsstarke und bequeme Lösung suchen.

Five Ten Freerider Pro Boa im Detail

Five Ten hat seinem All-Time-Klassiker Freerider Pro eine Variante mit Boa-Verschluss zur Seite gestellt. Gleichgeblieben sind die hochwertige Verarbeitung und natürlich die Stealth Sohle mit dem typischen Dot-Design, die bisher immer für ihr immenses Level an Grip bekannt war. Ob das auch weiterhin der Fall ist?

Passform & Handling

Die Passform des Five Ten Freerider Pro erweist sich als recht angenehm, was wir von Five Ten Schuhen generell gewohnt sind. Allerdings fallen die Größen tendenziell etwas klein aus. Zudem sind die Schuhe nur in 2/3-Abstufungen erhältlich, was die Wahl der passenden Größe etwas erschwert. Aus unserer Erfahrungen raten wir dazu, eher eine Nummer größer zu wählen als die übliche Schuhgröße.

Beim Handling zeigt sich der Five Ten von seiner besten Seite. Der Boa Li2-Verschluss läuft dafür, dass nur ein einzelnes Drehrad verbaut ist, sehr gut und passt den Schuh bis in den vorderen Bereich sauber an die Füße an. In Verbindung mit dem zugfesten Material finden die Füße sehr guten Halt.

Grip & Standsicherheit

Die bewährte Five Ten Stealth-Sohle zeigte ihre Stärken mit ausgezeichnetem Grip und sicherem Halt auf den Pedalen. Besonders in technisch anspruchsvollem Gelände fühlten wir uns jederzeit sicher mit dem Schuh. Selbst in Extremsituationen kann man den Fuß noch umpositionieren, ohne den Schuh komplett vom Pedal abheben zu müssen. Diese Eigenschaft gibt ein hohes Maß an Kontrolle und Sicherheit, gerade wenn es auf dem Trail hektisch wird.

Steife Sohle für effiziente Kraftübertragung

Ein markanter Unterschied zu früheren Modellen wie dem Five Ten Freerider High und dem Danny MacAskill ist die erhöhte Steifigkeit der Sohle. Die direkte Kraftübertragung auf das Pedal ist spürbar und macht sich besonders bei längeren Anstiegen oder kraftintensiven Passagen positiv bemerkbar. Auch im Downhill profitiert man vom Plus an Steifigkeit. In Verbindung mit der griffigen Sohle hat man stets das Gefühl, die volle Kontrolle über das Bike zu behalten und jeder Situation sicher auf den Pedalen zu stehen.

Laufen mit dem Five Ten Freerider Pro Boa

Beim Laufen oder Schieben zeigt sich der Five Ten trotz der guten Steifigkeit von der komfortablen Seite. Die Sohle rollt gut ab, der Fersenbereich gibt guten Halt und auch das robuste Material macht die Bewegungen gut mit, ohne zu drücken oder unangenehm abzuknicken. Lediglich das Profil könnte für Klettereien auf Stein oder Wurzeln ausgeprägter sein.

Five Ten Freerider Pro Boa - Infos & Preis

Hier sind einige Details zum Five Ten Freerider Pro Boa:

  • Gewicht: 801 g (Größe 46)
  • Größen: 38 2/3-50 2/3; in 2/3-Größen
  • Ausstattung: Boa-Drehverschluss; Zehenkappe; asymmetrische Schnürung
  • Passform: durchgehend mittelbreite, komfortable Passform; Größenwahl schwierig
  • Preis: 170 Euro

Grip, Komfort, Stabilität - der Five Ten Freerider Pro ist auch mit Boa eine hervorragende Wahl für Trailbiker.

Plattformpedale: Die richtige Wahl treffen

Du suchst die perfekten Plattformpedale, doch bist überfordert von der schier endlosen Auswahl? Flat-Pedals unterscheiden sich nicht nur in der Farbe. Größe, Form und Pins entscheiden maßgeblich, ob ein Flat-Pedal zu deinem Fahrstil passt oder nicht. Wie du dein perfektes Pedal findest, erklären wir hier.

Klick- vs. Plattformpedale

Ob man sich für Klickpedale oder Flatpedals, auch Plattfrompedale genannt, entscheidet, hängt am Ende hauptsächlich von der eigenen Vorliebe und dem Können ab. Auch die Mountainbike-Disziplin sollte nicht außer Acht gelassen werden, diese ist jedoch kein ausschlaggebender Punkt. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

An dieser Stelle wollen wir eine grobe Empfehlung an die Hand geben, wann welcher Pedaltyp für wen und für welche Mountainbike-Disziplin am geeignetsten ist. Wer gerade mit dem Mountainbiken begonnen hat oder mit dem Gedanken spielt, damit zu beginnen, dem raten wir eher zu Plattformpedalen. Bei diesem Pedaltyp überwiegt ein Punkt deutlich, nämlich das schnelle und vor allem einfache Absetzen des Fußes.

Kaufempfehlungen für Plattformpedale

Hier sind einige empfohlene Plattformpedale:

  • Crankbrothers Stamp 7: Unser Testsieger unter den Plattformpedalen.
  • Acros Flatpedals: Liefern hervorragenden Grip und besitzen eine gute Selbstreinigung.

Mountainbike-Schuhe im Test: Weitere Modelle im Überblick

MOUNTAINBIKE hat insgesamt 24 Modelle ausführlich für Sie getestet.

Was muss man beim Kauf von Flatpedals-Schuhe beachten?

Im Idealfall sorgt seine Sohle mit einer klebrigen Gummimischung im Zusammenspiel mit einem dezenten Profil für sicheren Halt auf diversen Pedaltypen, ohne dabei zu schnell zu verschleißen. Denn auf superbissigen Highend-Pedalen mit extralangen Pins haftet jeder Schuh wie Pattex, verliert aber auch rasant sein Gummi. Zudem sollte er abseits des Pedals beim Gehen unter feuchten Bedingungen nicht zu schnell wegrutschen.

Darüber hinaus ist Schutz ein hohes Gut: Elemente wie eine feste Kappe an Zehen und Ferse bewahren den Fuß vor Schlägen sowie das Material vor Abrieb. Eine sichere Fixierung der Schnürsenkelenden dient ebenfalls der Sicherheit, denn wenn diese in den laufenden Betrieb von Ketten und Kettenblatt geraten, besteht seriöse Sturzgefahr. Perfekte Trail-Qualitäten besitzt ein Schuh also nur, wenn er auch diese Schläge durch eine weiche Zwischen- oder Einlegesohle zusätzlich dämpft.

Empfehlungen und Testsieger

  • Vaude AM Moab Tech: Bietet das beste Gesamtpaket mit hohem Grip, Komfort und einfacher Handhabung.
  • Shimano: Testsieger unter den günstigen Modellen, clever ausgestattet und gripstark.

Weitere getestete Modelle und ihre Eigenschaften

Hier sind einige weitere Modelle und ihre Eigenschaften:

  • Five Ten Trailcross CL: Besonders leicht und gut belüftet, ideal für heiße Tage.
  • Fizik Gravita Tensor: Bietet Super Schutz, gute Kraftübertragung und sicheren Stand auf dem Pedal.
  • Fox Union: Sitzt angenehm unauffällig und trägt sich fast schon wie ein Sneaker.
  • Ion Rascal Select Boa: Gut belüftet und an Zehen und Fersen solide geschützt.
  • Leatt 4.0 Clip: Umfangreich gepolstert, Zehen und Knöchel gut geschützt.
  • Ride Concepts Tallac Clip: Sportlich geschnittener Trail-Schuh mit straffem Sitz.
  • Scott MTB Shr-alp Boa Evo: Bietet viel Komfort und Schutz bei guter Belüftung.
  • Shimano SH-AM903: Robust, schützt den Fuß und bietet guten Halt auf dem Pedal.

Die wichtigsten Eigenschaften von Touren-Fahrradschuhen

Die Optik von Touren-Fahrradschuhen geht immer mehr von Wander-Boots zu Sneakern. Die Kernkompetenzen bleiben aber gleich: gute Kraftübertragung, Schutz vor Felskontakt, Grip und Komfort auf Schiebepassagen.

Schutz

Eine TPU-verstärkte Zehenkappe bieten die meisten Schuhe. Wer mehr Schutz möchte, sollte ein Modell mit innen hochgezogenem Knöchelbereich wählen. Strick- oder Neopren-Gamaschen verhindern, dass Schmutz in den Schuh gelangt und Reibung verursacht.

Belüftung

Mesh-Einsätze oder Laser-Cuts verbessern die Belüftung an heißen Tagen und verhindern, dass man im eigenen Saft steht. Wer mehr Schutz vor Schlamm und Spritzwasser sucht, sollte auf nahtloses und geschlossenes Obermaterial setzen.

Schnürung

Erstaunlich viele Hersteller gehen wieder zurück zur klassischen Schnürung. Vorteil: So lässt sich der Bike-Schuh über den kompletten Spann perfekt an den Fuß anpassen. Das gelingt mit den praktischeren Drehverschlüssen nicht immer. Zudem sind Boa und Co schmutz- und defektanfällig und unterwegs kaum zu reparieren. Dafür lassen sie sich auch während der Fahrt feinjustieren.

Laufsohle

Je steifer die Sohle, desto besser kommt die Kraft aufs Pedal. Umso schlechter rollt der MTB-Schuh in der Regel aber auch ab. Beim Schieben schlüpft dann schon mal die Ferse halb aus dem Schuh. Ein aufgebogener oder weicherer Zehenbereich verhindert Schlupf.

Montagebereich

Laut Ergonomieexperten sollten die Cleats etwa unter den Zehen-Grundgelenken montiert sein. Je weiter vorne, desto besser ist die Kraftübertragung aufs Pedal. Wer eher bergab unterwegs ist, platziert die Cleats weiter hinten für einen stabileren Stand. Das entlastet auch die Muskulatur in der Abfahrt.

Einlegesohle

Die Einlegesohle ist maßgeblich für den Tragekomfort verantwortlich. Hier sparen viele Hersteller. Gute Sohlen gibt es bei Fox, Scott oder Specialized. Wer mehr Komfort und Effizienz will, greift zu Spezialsohlen wie Currex, Solestar oder SQlab.

Zusammenfassung der Testergebnisse

Die folgende Tabelle fasst die Testergebnisse einiger der vorgestellten Mountainbike-Schuhe zusammen:

Schuhmodell Kraftübertragung / Standsicherheit Gehen / Grip Verschluss / Handling Gewicht Bike-Urteil
Crankbrothers Mallet E Boa 8/10 9/10 8/10 8/10 Sehr gut (51 Punkte)
Five Ten Trailcross CL 6/10 8/10 8/10 10/10 Sehr gut (48 Punkte)
Fizik Gravita Tensor 9/10 8/10 8/10 8/10 Sehr gut (50 Punkte)
Fox Union 6/10 8/10 7/10 8/10 Gut (45 Punkte)
Ion Rascal Select Boa 6/10 8/10 6/10 6/10 Gut (41 Punkte)
Leatt 4.0 Clip 8/10 7/10 6/10 4/10 Gut (41 Punkte)
Ride Concepts Tallac Clip 10/10 10/10 9/10 4/10 Sehr gut (50 Punkte)
Scott MTB Shr-alp Boa Evo 9/10 9/10 9/10 8/10 Sehr gut (52 Punkte)

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