Ein maßgeschneidertes Mountainbike ist selten beim Händler zu finden. Wer einen individuellen Aufbau bevorzugt, muss sein MTB selbst zusammenstellen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Eine umfassende Planungsphase ist nötig, um dies sorgenfrei zu gestalten.
Zu beachten ist nicht nur die Kompatibilität der einzelnen Teile, sondern auch, dass das Endergebnis hinsichtlich Performance und Funktion harmoniert. Im Vorfeld sollte genau überlegt werden, ob es sich überhaupt rechnet, ein MTB selbst zusammenzustellen. Dieser Artikel soll als Hilfe dienen, der Vor- und Nachteile eines Individualaufbaus gegenüberstellt und in Schritten bei einer optimalen Konfiguration unterstützt.
Vorteile und Nachteile der Eigenkonfiguration
Der Markt bietet eine Vielzahl an hervorragenden Komplett-Bikes einschlägiger Hersteller aus unterschiedlichen Preiskategorien, die fast schon optimal konfiguriert sind. In vielen Fällen reicht den Nutzern diese Lösung aus. Notfalls wird an der ein oder anderen Stelle durch einen Komponentenwechsel optimiert. Wer allerdings ein völlig maßgeschneidertes Bike mit einer individuellen Ausstattung haben möchte, kommt um eine eigene Zusammenstellung nicht herum.
Allerdings reicht es hierzu nicht aus, die gewünschten Teile und einen optisch ansprechenden Rahmen zu bestellen. Im Vorfeld muss viel geplant, verglichen und letztlich auch gerechnet werden, um am Ende eine funktionierende Konfiguration auf die Räder stellen zu können.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Mountainbike-Konfiguration
- Schritt 1: Vor- und Nachteile abwägen
- Schritt 2: Kategorie bestimmen
- Schritt 3: Rahmen wählen
- Schritt 4: Kompatiblen Steuersatz finden
- Schritt 5: Antrieb, passendes Innenlager und Pedale
- Schritt 6: Fahrwerk zusammenstellen
- Schritt 7: Laufräder und Reifen konfigurieren
- Schritt 8: Kraftvolle Bremsen aussuchen
- Schritt 9: Cockpit nach Maß erstellen
- Schritt 10: Komponenten des Sitzbereichs selektieren
- Schritt 11: Zubehör nicht vergessen (Kettenführung und Mudguard)
- Schritt 12: Für gutes Werkzeug und Montageständer sorgen
Montagehinweise für ein online bestelltes Fahrrad
Ein geliefertes Fahrrad selber zusammenzubauen, ist nicht schwer: Bestellst du dein Fahrrad online, wird es wenige Tage später sicher verpackt in einem großen Karton von einer Spedition oder einem Paketdienstleister geliefert. Hast du dein Traum-Bike ausgepackt, musst du nur noch Lenker und Sattel einstellen und die Pedale montieren.
Vorbereitung nach der Lieferung
Bevor dein Fahrrad das Lucky Bike-Lager verlässt, nimmt Lucky Bike umfangreiche Einstellarbeiten an deinem Rad vor. Im Gegensatz zu den meisten anderen Versendern wird das Rad bei Lucky Bike komplett durchgecheckt. Durch diesen Service sind die wichtigsten Arbeiten an deinem Fahrrad bereits erfolgt, wenn das Rad bei dir eintrifft.
Du stellst nur noch den Lenker gerade, montierst die mitgelieferten Pedale und schon kannst du losradeln! Nach der Bestellung bereiten wir dein Fahrrad für den Versand vor und übergeben es unserem Speditionspartner. Zum vereinbarten Termin liefert unser Logistikpartner dein vormontiertes Fahrrad in einem speziellen Versandkarton an die Lieferadresse.
Öffne deinen Versandkarton Entnimm zuerst den Zubehörkarton, dort sind die Aufbauanleitung sowie eventuelle Anbauteile enthalten (z.B. Pedale*). Entnehme auch dein Fahrrad/E-Bike aus dem Versandkarton Bitte achte darauf das Verpackungsmaterial nicht zu beschädigen. Sollte dir dein neues Fahrrad/E-Bike nicht gefallen/passen, benötigst du den Karton für deine Rücksendung.
Lenker einstellen
Ahead-System:
- Seitliche Schrauben des Vorbaus (4, oder 5 mm Innensechskant) zuerst lösen Vorbau lässt sich dann frei drehen.
- Schraube in der Kappe immer nur leicht spannen!
- Ist das Spiel eliminiert, und Vorbau ausgerichtet, die seitlichen Schrauben am Vorbau wieder schließen, 5-6 Nm.
- Diese darf nicht sichtbar sein Schaftschraube oben mit dem 6mm Innensechskant wieder fest anziehen.
Schaftvorbau:
- Löse die Klemmschraube, die vom Vorbau senkrecht in den Gabelschaft führt. Wenn die Schraube von einem Gummistopfen verdeckt wird, entferne diesen zunächst.
- Richte den Lenker anschließend am Vorderrad aus.
- Ziehe die Schraube wieder ordentlich fest, mit einem Drehmoment von mindestens 15 Nm.
- Zuletzt kann der Gummistopfen wieder angebracht werden.
Allgemeine Hinweise:
- Drehe den Vorbau mit der Gabel in Fahrtrichtung nach vorne. Hierzu löse bitte die Klemmschrauben des Vorbaus am Gabelschaft. Daraufhin drehst du den Lenker in die richtige Position und ziehst die Schrauben wieder fest.
- Achtung! Drehmoment beachten: An deinem Lenker/Vorbau steht eine Drehmomentsangabe z.B. max. 8 Nm an einem Aluminiumlenker. Bei Carbonlenkern reduziert sich das Anzugsmoment normalerweise auf max. 6 Nm!
Pedale montieren
- Pedalachsen mit einem 15er Maulschlüssel festziehen. Pedalachsen sicher befestigen! Lieber zu fest, als zu schwach!
- Gewinde einfetten Vor der Montage bitte die Gewinde einfetten.
- Kennzeichnung der Pedale prüfen Achte auf die Kennzeichnung auf deinen Fahrradpedalen. Diese sind mit "R" für rechts "L" für links (in Fahrtrichtung) markiert, dadurch erkennst du, welches Pedal auf welcher Seite anzubringen ist.
- Pedale in das Gewinde drehen Beide Pedale werden jeweils zum Vorderrad hineingedreht. Beim rechten Pedal wird also im Uhrzeigersinn, beim linken Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Drehe nun die Pedale von Hand in die Kurbel, um ein Verkanten zu verhindern.
- Nun ziehst du die Pedale mit dem beigefügten Pedalschlüssel kräftig an. Bitte die Pedale nach den ersten Kilometern Fahrt UNBEDINGT NOCH EINMAL NACHZIEHEN!
*Pedale im Lieferumfang? Jedes Rad braucht Pedale. Ob nun Klick- oder Plattformpedale, das ist eine individuelle Frage. Für welche du dich entscheidest, ist dir überlassen. Besonders in der MTB und Rennrad-Welt ist die Wahl der richtigen Pedale von Deinen persönlichen Ansprüchen abhängig. Unsere Hersteller stellen sehr oft keine Pedale zu ihren Fahrrädern zur Verfügung. Von uns bekommst du deshalb kostenlose Probepedale. Bitte achte darauf, dass diese nicht für den Langzeitgebrauch geeignet sind.
Sattel einstellen
- Stell dich jetzt neben dein Rad und richten den Sattel in der Höhe aus. Stehst du gerade neben deinem Rad, sollte sich der Sattel etwa auf Höhe deines Beckenknochens befinden. Beachte aber die Mindesteinstecktiefe, welche an der Sattelstütze mit einem Strich gekennzeichnet ist.
- Nun richtest Du den Sattel gerade nach vorne aus und ziehst die Schraube/Schnellspanner der Sattelklemmschelle wieder fest.
- Sattelhöhe anpassen Nachdem alle Komponenten montiert sind, kannst du dich letzten Feinheiten widmen. Insbesondere ist es wichtig, die korrekte Sitzposition auf dem Fahrrad zu finden. Im Allgemeinen ist die Maßangabe den Sattel Hüfthoch einzustellen, in den meisten Fällen zutreffend. Kontrolliere nach der Einstellung, ob beim Treten deine Knie nicht komplett durchgestreckt werden, sondern noch eine leichte Neigung vorhanden ist.
- Sattelneigung einstellen Es ist außerdem wichtig, die Sattelneigung individuell einzustellen. Die richtige Neigung ermöglicht es, dein Körpergewicht gleichmäßig auf dem Sattel zu verteilen, sodass sich auch während langer Touren keine Ermüdungserscheinungen einstellen. Tipp: Den Sattel richtig einzustellen gestaltet sich leichter, wenn eine zweite Person deine Körperhaltung auf dem Rad mit etwas Abstand betrachtet.
Schaltwerk prüfen
Bitte prüfe nach dem Auspacken deines Fahrrades mit Kettenschaltung die hintere Schaltkomponente; das Schaltwerk sowie dessen Position. Um auszuschließen, ob eventuell ein unentdeckter Transporteinfluss die Schaltung beeinträchtigt hat, betrachte das Fahrrad von hinten. In den meisten Fahrrädern wird das Schaltwerk mit einem separaten, so genannten austauschbaren Schaltauge am Rahmen befestigt. Das daran befestigte Schaltwerk muss mit seinem Schaltkäfig und beiden darin kettenführenden Schaltröllchen lotrecht zum Boden weisen.
Es kann das Risiko einer unausweichlichen Schädigung der Schaltung durch einen Fahrbetrieb entstehen. Wir erörtern dann bestmöglich eine Lösung mit dir.
Abschließende Überprüfung
Am Ende - Bitte alle Schrauben nochmal überprüfen!!!
Fahrwerk-Setup
Durch ein korrekt abgestimmtes Fahrwerk kann sich ein gutes Bike großartig anfühlen, doch durch ein schlechtes Setup wird sich ein fantastisches Bike schrecklich anfühlen. Wir begleiten euch bei den wesentlichen Schritten zur Optimierung eures Bikes, abgestimmt auf euren Fahrstil und die Trails, die ihr liebt.
Das Setup eines Fahrwerks ist höchst dynamisch und man muss viele Variablen miteinbeziehen: euer Gewicht, wo ihr fahrt, was ihr fahrt und auch wie ihr fahrt. Genau deshalb wird es auch in einer suboptimalen Performance enden, wenn ihr bloß die Einstellungen eurer Kumpel - oder sogar noch schlimmer: die eines Pros - kopiert.
Grundlagen des Fahrwerk-Setups
Es gibt nicht „die“ perfekte Fahrwerkseinstellung. Wenn ihr euer Fahrwerk dahingehend optimiert, dass es euch bei heftigen Schlägen Support bietet, wird darunter die Sensibilität bei kleinen Schlägen leiden. Das Setup eines Fahrwerks ist stets ein Kompromiss; es geht um die perfekte Balance zwischen Feinfühligkeit und Support.
Daher ist es wichtig, die richtige Fahrwerks-Balance ausfindig zu machen, die zu eurem Fahrstil und euren Trails passt. Bevor ihr Zeit in die Optimierung eures Fahrwerks investiert, müsst ihr sicherstellen, dass eure Federgabel und euer Dämpfer in funktionsfähigem Zustand sind.
SAG einstellen
Das Maß dafür, wie stark die Federelemente sich in ihrem Federweg komprimieren, wenn wir auf dem Bike sitzen, ist bekannt als SAG. Bevor ihr beginnt, stellt sicher, dass sich euer Dämpfer im Fully-open-Modus befindet. Falls er ein Einstellrädchen für die Lowspeed-Druckstufe hat, dreht es komplett in Richtung (-).
Bittet euren Assistenten, das Bike auf ebenem Untergrund vor dem Umkippen zu sichern, während ihr aufsteigt. Nehmt eure normale Sitzposition ein und erlaubt dem Bike für wenigstens 5 Sekunden, sich zu „setzen“.
Viele Hersteller empfehlen eine bestimmte SAG-Einstellung, aber falls nicht, raten wir zu einer Grundeinstellung von 30 %. Wenn ihr weniger SAG wollt, pumpt einfach etwas Luft in den Dämpfer und wenn ihr mehr SAG wünscht, dann lasst etwas Luft ab. Pumpt in 10-psi-Schritten Luft nach und wiederholt diesen Prozess, bis ihr den erforderlichen SAG erreicht habt.
Sobald euer Dämpfer korrekt eingestellt ist, wird es Zeit für die Federgabel. Achtet auch hier darauf, dass die Dämpfung eurer Gabel komplett offen ist und stellt den Druck in der Luftfeder entsprechend der Empfehlung des Herstellers ein.
Beginnt mit der Empfehlung des Herstellers. Wenn es keine gibt, dann startet mit 20 % SAG. Wenn ihr weniger SAG wünscht, pumpt einfach mehr Luft in die Gabel. Wollt ihr mehr SAG, dann lasst etwas Luft ab. Fügt die Luft dabei in 10-psi-Schritten hinzu und wiederholt diesen Prozess so lange, bis ihr den erwünschten SAG erreicht habt.
Feinabstimmung des Fahrwerks
Wählt einen kurzen und typischen Abschnitt eines Trails aus, auf dem ihr regelmäßig unterwegs seid. Felsen, Drops, Sprünge, Anlieger und Kompressionen, was auch immer ihr gern unter eure Stollen nehmt - je mehr davon, desto besser.
Sucht euch einen Trail, auf dem ihr euch wohlfühlt, mit wenigstens einer Sektion, von der ihr erwartet, dass ihr dort euren vollen Federweg nutzen werdet, und wo ihr dieselben Linien wieder und wieder nehmen könnt. Bevor ihr mit dem Tuning startet, seht zu, dass alle externen Zug- und Druckstufen-Einstellungen nach den vom Hersteller empfohlenen Vorgaben eingestellt sind.
Umgang mit Durchschlägen
Wenn ihr kräftig seid und regelmäßig das Gefühl habt, dass euer Hinterbau durchschlägt oder eure Federgabel bei starkem Bremsen und in schnellen Kurven niedrig im Federweg steht, sogar obwohl sich das Bike beim Fahren generell nicht zu weich eingestellt anfühlt, dann müsst ihr vielleicht die Progression der Federrate anpassen.
Für eine progressivere Federrate müsst ihr Volumen-Spacer hinzufügen (oder entfernen, falls ihr nicht genug Federweg nutzen könnt). Das Hinzufügen von Volumen-Spacern gestaltet das letzte Stück des Federwegs straffer, da mehr Kraft für einen Durchschlag benötigt wird.
Zugstufeneinstellung
Wenn die Zugstufen-Dämpfung zu gering ist (-), federt die Fahrwerkskomponente zu schnell aus. Sie fühlt sich dann an wie eine Sprungfeder und so, als wäre sie außer Kontrolle geraten. Ist die Zugstufen-Dämpfung jedoch zu stark (+), dann erholen sich die Fahrwerkskomponenten nicht schnell genug nach wiederholten Schlägen, komprimieren sich in der Folge immer stärker bzw. sinken immer tiefer in den Federweg ein und funktionieren schlicht und einfach schlecht.
Druckstufeneinstellung
Ihr habt jetzt vermutlich das Gefühl, eine gute Federrate erreicht zu haben, mit einer klasse Performance bei kleinen Schlägen sowie einem anständigen Schutz gegen Durchschläge. Trotzdem seid ihr der Meinung, dass es dem Bike an Support im mittleren Federwegsbereich fehlt, da es bei vielen Gelegenheiten zu stark in seinen Federweg eintaucht: beim starken Bremsen etwa, auch auf steilen Trails oder wenn ihr das Bike in Kurven hineindrückt bzw. euch vor Sprüngen abdrückt.
Die Lösung: Ihr müsst mehr Lowspeed-Druckstufen-Dämpfung hinzufügen. Das verringert die Sensibilität der Fahrwerkskomponenten, da ihr nur das minimale Level erhöhen wollt, um genug Support zu erreichen.
Balance des Fahrwerks
Was Federung und Dämpfung angeht, so ist in nahezu allen Fällen eine ausgewogene Fahrwerkseinstellung unerlässlich für eine optimale Performance. Sucht euch als abschließenden Check einen ebenen Untergrund und rollt auf eurem Bike langsam vorwärts. Pumpt nun aus stehender Fahrposition heraus nach unten und oben - ein paar Mal und so hart ihr könnt.
Das Bike sollte sich supportive anfühlen und die Geschwindigkeit beim Ausfedern sollte euch vorn und hinten ausgewogen erscheinen, sowohl an der Front als auch am Heck. Falls sich das Bike unausgeglichen anfühlt, findet heraus, wo das Missverhältnis herkommt und nehmt entsprechende Korrekturen vor.
Individuelle Anpassung mit Online-Konfiguratoren
Erstelle dein individuelles SIMPLON Traumbike mit unserem benutzerfreundlichen Online-Konfigurator. Ob du ein Rennrad für schnelle Strecken, ein MTB für Abenteuer oder ein Trekking-Bike für längere Touren suchst - der Konfigurator macht es dir leicht, das perfekte Bike für dich zu finden.
Mit dem SIMPLON Konfigurator kannst du dein Wunschfahrrad ganz nach deinen Vorstellungen zusammenstellen. Unser Konfigurator bietet dir eine einfache und detaillierte Möglichkeit, verschiedene Fahrradkomponenten auszuwählen, um dein passendes Bike zu gestalten. Du hast die Wahl zwischen unterschiedlichen Lenker- und Laufrad-Optionen, Bremsen, Gabeln und vielem mehr. Zusätzlich kannst du das Fahrrad mit praktischem Zubehör wie z.B.
Der Konfigurator zeigt dir dabei immer den aktuellen Preis und das Gewicht an, damit du deine Auswahl optimal auf deine Bedürfnisse abstimmen kannst.
Schritte zur Konfiguration mit SIMPLON
- Wahl des Modells
- Ausstattungspaket auswählen
- Feinarbeit: Konfiguration nach Anforderungen (Sattel, Lenker, Vorbau)
- Zubehör hinzufügen
Weitere Funktionen des Konfigurators
- Vergleichsliste für Ausstattungspakete
- Merkliste für Konfigurationen
- Ausstattungsübersicht mit allen Details (Preis, Gewicht, Komponenten)
- Speicherung und Verwaltung der Konfigurationen
Beschriftung
Deine individuelle Beschriftung auf beiden Seiten vom Unterrohr - Das Dekor wird von unserer Agentur m-PART aus hochwertiger und langlebiger Folierung als Auflack-Dekor gefertigt. Bei weiteren Wünschen zur Beschriftung kannst Du uns diese gerne im Warenkorb mitteilen. Wir fertigen Dein KreativRad passend zu Deinen Körpermaßen an. Die Schrittlänge ist hierfür ein wichtiger Indikator.
Wir berechnen anschließend die Rahmenhöhe, die Vorbaulänge und die Länge der Sattelstütze. Jetzt in 5 Schritten ermitteln:
- Nimm einen Zollstock und ein Buch zur Hand.
- Ziehe Deine Schuhe und die Hose aus.
- Stelle Dich barfuß mit dem Rücken an eine Wand.
- Halte das Buch zwischen Deine Beine, führe es ganz nach oben und drücke es gegen die Wand. Der Buchrücken sollte nach oben zeigen und nun waagerecht ausgerichtet sein.
- Miss nun mit dem Zollstock vom Boden bis zur Oberkante des Buchrückens und lies Deine Schrittlänge ab.
Tipp: Das geht am besten zu zweit ;-).
Schaltung
Es gibt verschiedene Arten von Schaltungen:
- Moderat: Die weltbeste 8-Gang Schaltung mit polierter Nabe, geführter Kette und leicht bedienbaren Daumenschalter.
- Moderat: Wartungsarme Kettenschaltung für die bergige Gegend.
- Komfortabel: Sehr gute Kettenschaltungen, geeignet für den Einsatz im Hochgebirge.
- Komfortabel: Die preisgekrönte Königin unter den Nabenschaltungen, ALL TERRAIN - MADE IN GERMANY.
Abschluss
Dein Fahrrad ist nun fahrbereit! Wir empfehlen einen ersten Service nach etwa 300km und daraufhin eine regelmäßige Inspektion mindestens einmal jährlich in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Gerne in einer unserer Filialen vor Ort!
Natürlich kannst du dein Fahrrad nach dem Auspacken und Aufbauen ausprobieren. Bitte achte darauf, dass die Probefahrt bei absolut trockenen Straßenverhältnissen (auf Asphalt) durchgeführt wird. Wir behalten uns bei einer Rücksendung vor, Gebrauchsspuren sowie selbstverschuldete Defekte in Rechnung zu stellen
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