Mountainbike-Touren Alpenüberquerung: Schwierigkeitsgrade und Planung

Über die Alpen mit dem Mountainbike - für viele Traum und Herausforderung zugleich! In der Regel geht es einmal über den Alpenhauptkamm auf die andere Gebirgsseite. Und obwohl der Weg natürlich das Ziel ist, locken bei einer Überquerung von Nord nach Süd Pizza und Pasta am Mittelmeer oder an einem oberitalienischen See.

Welche Transalp schaffe ich?

Bei der Wahl der Tour ist es besonders wichtig, die eigene Fitness und das individuelle Können richtig einzuschätzen. Im Hinterkopf behalten sollte man, dass das Wetter in den Bergen - oder auch die eigene Verfassung - zu Verzögerungen führen können. Ein Plan B oder bereits eingeplante Pausen- beziehungsweise Puffertage erhöhen die Erfolgsaussichten der Unternehmung.

Unsere Tourenlevels

Unsere Touren sind in drei Schwierigkeitslevel eingeteilt, an denen sich der primäre Trainingsbedarf orientiert. Den Tourlevels untergeordnet ist die Einstufung des Anspruchs an Fahrtechnik und Kondition einer Tour, die nach einem Punktesystem (1-5 Punkte) eingestuft wird. So kann jeder grob sein eigenes Leistungsniveau mit der Punkteklassifikation abgleichen.

Allgemein kann gesagt werden, dass eine Mountainbike-Tour umso mehr Spaß macht, je fitter man ist. So ist ein Trainingspensum von zwei bis drei längeren Fahrten pro Woche in der unmittelbaren Tourvorbereitung, insbesondere bei Transalp-Touren, dringend zu empfehlen.

Transalp MTB: Leichte, Mittlere und Schwere Level

Bei unseren Alpenüberquerungen mit MTB haben Sie die Wahl zwischen sechs verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Unsere Touren lassen sich grob in "Leicht", "Mittel" und "Schwer" mit insgesamt sechs Schwierigkeitsgraden einteilen. Diese Einteilung bezieht sich auf den Gesamt-Charakter (Kondition und Fahrtechnik) der jeweiligen Reise.

Transalp MTB: Leichtes Level

Sie haben Spaß am Mountainbike-Fahren und sind gerne in der Natur? Dann entdecken Sie unsere Alpenüberquerung mit dem Schwierigkeitsgrad Leicht. Die Tagesetappen (Höhenmeter: 600 bis 1300, Länge: 50 bis 100 km) und fahrtechnischen Anforderungen sind überwiegend als „Leicht“ einzustufen.

Allerdings sind bei „Leicht“-Touren auch alpine Schotterwege, einfache Trails sowie steilere Anstiege und Abfahrten dabei. Ideale Touren für Bikerinnen und Biker, die eine gute Grundausdauer mitbringen, aber keine sportlichen Höchstleistungen vollbringen möchten.

Transalp MTB: Mittleres Level

Sie suchen nach einer neuen sportlichen Herausforderung? Die Mehrzahl unserer Touren sind im Level „Mittel” und „Mittelschwer“ eingeordnet. Diese eignen sich für den sportlichen „Normal“-Biker, der in seiner Freizeit regelmäßig auf dem Rad unterwegs ist und über eine gute Kondition verfügt.

Die Tagesetappen bewegen sich zwischen 1000 und 1900 Höhenmetern. In Sachen Fahrtechnik ist eine sichere Bikebeherrschung auch auf schmalen Wegen notwendig. Mit Wurzeln, rutschigem Untergrund und steinigen Pfaden sollte man abschnittsweise rechnen.

Transalp MTB: Schweres Level

Bei den als „Schwer“ gekennzeichneten Touren geht es zur Sache. Sie sollten angemessen durchtrainiert antreten - auch Tage mit über 2000 Höhenmeter dürfen Ihnen nichts ausmachen. Fahrtechnisch wird man erwartungsgemäß gefordert.

Längere Etappen über verblockte Passagen, ausgesetzte hochalpine Pfade, längere Anstiege und zusätzlich längere Schiebepassagen in unfahrbaren Sektionen werden vorkommen. Entscheidend für Ihren persönlichen Genuss und Gewinn für die Gruppe ist Ihre gute Trainingsgrundlage.

E-MTB & MTB Mixed-Transalp

Der Partner/in oder ein Freund/in möchte Sie mit einem E-Mountainbike auf der Transalp begleiten? Dann wählen Sie eine unserer E-MTB & MTB Mixed-Transalp. Diese Touren sind für Freunde oder Partner konzipiert, die unterschiedlich "motorisiert" sind und die trotzdem gemeinsam eine Alpenüberquerung meistern wollen.

Zusammen starten, zusammen biken, zusammen die Etappe beenden. Das gemeinsame Bike-Erlebnis steht im Vordergrund, deshalb gilt als oberste Regel auf solchen „gemischten“ Touren: Bleiben Sie kameradschaftlich!

Touren-Klassifizierung mit Farben

Viele Biker sind heute auf den gängigen Tourenportalen im Web unterwegs und laden sich dort fertige Touren von anderen Usern herunter, um sie nachzufahren. Oder sie planen mit Hilfe der Online-Routenplaner-Tools von Grund auf eigene Touren. Bei beiden Varianten erhältst du am Ende eine Bewertung des Schwierigkeitsgrades in Form einer Farbcodierung.

Wer im Winter Ski oder Snowboard fährt, kennt das so ähnlich von den Pisten her. Am Beispiel Komoot, dem beliebtesten Tourenportal, sehen die Schwierigkeitsgrade von Touren so aus.

  • Blau: Leichte Mountainbike Tour mit etwa 2 Stunden Fahrzeit und rund 300 Höhenmetern. In Puncto Fahrtechnik solltest du maximal Trails mit Schwierigkeitslevel S0 bis S1 erwarten (siehe DIMB Trailskala weiter unten im Artikel). Wenn du mit einem E-MTB unterwegs bist, erhöhen sich die Basisdaten auf 3 Stunden und 600 Höhenmeter.
  • Rot: Mittelschwere Tour mit bis zu 5 Stunden Fahrzeit und rund 900 Höhenmetern. Die Trails entsprechen im Schnitt der Schwierigkeit S2. E-Bike: 6 Stunden/1500 Höhenmeter.
  • Schwarz: Schwere Tour mit über 5 Stunden Fahrzeit und mehr als 900 Höhenmetern. Trail-Schwierigkeit: S3 bis S5. Außerdem sind Schiebepassagen einzukalkulieren. E-Bike: Mehr als 6 Stunden und 1500 Höhenmeter.

Unserer Erfahrung nach sind diese Klassifizierungen aber stets mit Bedacht zu interpretieren. Denn es handelt sich im Grunde um einen automatisch erzeugten Durchschnittswert, der einem lediglich eine Orientierung bieten kann. Zum Beispiel kann auch eine blaue Tour rote Passagen enthalten, die sich nicht vermeiden lassen. Und eine schwarze Tour wird wohl kaum ausschließlich auf Trails im Grad S3 bis S5 verlaufen. Die meisten Biker dürften bereits auf Trails mit S3-Bewertung an ihre fahrtechnischen Grenzen kommen. Geschweige denn bei S4 und S5.

Bei Komoot erhält man ebenfalls eine Liste der auf der Tour vorkommenden Wegtypen sowie deren prozentualer Anteil an der Strecke (z. B. 30% Pfade, 60% Schotterwege, 10% Asphalt). Auch darauf sollte man sich nicht komplett verlassen. Dennoch bietet diese Angabe einen wertvollen Hinweis darauf, was einen unterwegs erwartet.

Unsere Tipps:

Wichtig ist eine realistische Selbsteinschätzung: Jeder Biker und jede Bikerin sollte klar wissen, wozu sie konditionell und fahrtechnisch in der Lage sind. Und im Zweifel lieber defensiv handeln!

Bei fertigen User-Touren kann es von Vorteil sein, wenn zusätzlich eine ausführliche textliche Beschreibung vorliegt, die eventuelle Schwierigkeiten detaillierter darstellt. Wer unsicher ist, sollte sich definitiv eingehender mit dem Tourenverlauf beschäftigen. Zum Beispiel anhand einer topografischen Landkarte.

Topokarten richtig lesen

Egal, ob du eine fertige Tour herunter lädst oder eine Tour komplett selbst planst: Ein Blick auf die Topokarte kann viel über die Schwierigkeiten verraten. Schau dir den Wegverlauf beispielsweise online auf der OpenCycleMap oder einer anderen topografischen Karte an. Entscheidend ist die so genannte Schummerung und die Höhenlinien.

Ersteres erweckt mit Hilfe von Schattierungen einen dreidimensionalen Eindruck der Landschaft. Und die Höhenlinien zeigen exakt an, welcher Punkt auf welcher Höhe liegt. Je enger die Höhenlinien zusammenliegen, desto steiler ist das Gelände. Setzt man das in Relation zum Wegverlauf, kann ein geschultes Auge erkennen, wo steile oder ausgesetzte Stellen sind. Ein möglicherweise (zum Biken) zu steiler Anstieg verläuft beispielsweise quer zu den Höhenlinien.

In vielen OpenCycleMaps findet man inzwischen an manchen Wegen und Weg-Abschnitten die Schwierigkeit anhand des Wertes aus der DIMB Trail-Skala eingezeichnet. Diese sehr hilfreichen Informationen werden immer besser, je mehr User sich an der Pflege der Open-Maps beteiligen. Jeder Biker kann auf den Web-Portalen der Open-Map-Anbieter an der Aktualisierung der Karten mitarbeiten.

Trail-Klassifizierung mit Farben (Bikepark)

Eine solche Kennzeichnung der Schwierigkeit findet man hauptsächlich in Bike- und Trailparks. Auch hier wird mit den Farben blau, rot und schwarz gearbeitet. Manchmal sind sehr einfache Strecken auch grün gekennzeichent.

Allerdings handelt sich im Park in der Regel nicht um Touren im herkömmlichen Sinn, sondern um geplante und angelegte Trails, beziehungsweise Trail-Sektionen. Deshalb kann man sich hier auf die Klassifizierung zu fast 100 Prozent verlassen! Wenn man sich im Verlauf des Trails ein (gebautes) Hindernis nicht zutraut, gibt es meist Umfahrungsmöglichkeiten.

Hier die Trail-Klassen, beschrieben am Beispiel des populären Bikeparks in Saalbach-Hinterglemm.

  • Blau (leicht): Du bist Einsteiger oder hast noch wenig Erfahrung im Gelände? Dann bist du auf den blauen Trails richtig. Auch Familien mit Kindern können hier ihre ersten Erfahrungen sammeln. In Puncto Fahrtechnik solltest du die Basics beherrschen: Gute Balance, im Stehen fahren, Gewichtsverlagerung und gefühlvolle Bremsmanöver. Zu erwarten sind einfache Hindernisse wie kleine Stufen oder Absätze.
  • Rot (mittelschwer): Hier fühlen sich fortgeschrittene Biker wohl, die bereits mit höherem Tempo und technischen Schwierigkeiten vertraut sind. Dazu zählen Anlieger, loser Untergrund, Wurzelfelder, Steinblöcke, Spitzkehren, Absätze und Stufen. Auch größere Hindernisse wie Tables, Sprünge oder Holzstege sind teilweise eingebaut. Diese können aber in der Regel umfahren werden.
  • Schwarz (schwer): Nur für Experten! Auf die schwarzen Trails darf sich nur wagen, wer fahrtechnisch in der Oberklasse fährt. Die Strecken sind gespickt mit Steilpassagen, Wurzelteppichen, engen Spitzkehren und hohen Sprüngen und Hindernissen, die nicht umfahren werden können. Außerdem können die Schwierigkeiten schnell aufeinander folgen. Deshalb ist hier sehr viel Trail-Erfahrung nötig.

Die Singletrail-Skala der DIMB

Die Deutsche Initiative Mountainbike e.V., kurz DIMB, hat in Zusammenarbeit zahlreichen Experten ein System entwickelt, anhand dessen sich Trails (= schmale Wanderwege und Pfade) einheitlich klassifizieren lassen. Die so genannte Singletrail-Skala (STS) hat sich inzwischen ziemlich breit etabliert und wird von sehr vielen Bikern anerkannt. Das geht soweit, dass die S-Grade sogar in den OpenCycleMaps zu finden sind.

Im Gegensatz zu einer durchschnittlichen Bewertung einer kompletten Tour mit Hilfe von Farben, wird bei der STS Trail-Abschnitt für Trail-Abschnitt separat bewertet. Das System ist also sehr genau und du kannst beim (virtuellen) Abfahren einer Tour bereits sehen, wie viele leichte und schwere Abschnitte sie enthält. Auch die Länge der Segmente ist wichtig. Angenommen, du planst eine Tour, bei der eine kurze S4- oder S5-Passage unvermeidbar ist, dann kannst du dich auf diese (kurze) Schiebe- bzw. Tragepassage gut einstellen.

Und so lauten die S-Grade der STS:

  • S0: Einfach zu fahrender Weg ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Der Untergrund ist fest und griffig. Hindernisse wie Wurzeln, Treppen oder ähnliches sind nicht zu erwarten. Steile Passagen ebensowenig. Die Angabe S0 findet man in der OpenCycleMap auch an normalen Wald- und Schotterwegen.
  • S1: Der Weg kann teilweise schmal und kurvig sein, ist aber insgesamt immer noch recht einfach zu fahren. Allenfalls kleine Hindernisse wie Wurzeln, Steine oder Wasserrinnen sind zu überrollen. Loser Untergrund kann vorkommen und es darf auch mal steiler werden. Man muss hin und wieder aus dem Sattel gehen und im Stehen über Hindernisse fahren (rollen).
  • S2: Im zweiten Schwierigkeitsgrad nimmt die Steilheit zu und die Kurven werden enger, bis hin zu (einfachen) Trail-Serpentinen. Der Untergrund ist in der Regel lose, man muss dosiert bremsen können. Stufen, gröbere Wurzelteppiche und flache Treppen gehören ebenfalls zum Repertoire. Generell ist eine fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.
  • S3: S3-Trails sind für die meisten Biker bereits eine Herausforderung. Man muss sich darauf einstellen, des öfteren absteigen zu müssen, um grobe Hindernisse zu Fuß zu überwinden. Während gute Fahrtechniker hier noch im Sattel bleiben. Die Trails sind teilweise verblockt, es kann hohe Stufen und Absätze geben. Man muss sich ständig auf die beste Fahrlinie konzentrieren. Es kann richtig steil werden, so dass man weit hinter den Sattel zurück muss.
  • S4: Jetzt ist der Trail extrem verblockt und nur noch für Experten fahrbar. Das Versetzen von Vorder- und Hinterrad ist Voraussetzung, um die engen und steilen Serpentinen zu bezwingen. Der Untergrund ist durchgehend lose und rutschig. Absätze können so hoch sein, dass das Kettenblatt aufsetzt. Hinzu kommt, dass der Weg oft sehr ausgesetzt verlaufen kann. Selbst das Tragen des Bikes erfordert Trittsicherheit und Geschick.
  • S5: Der 5. Schwierigkeitsgrad kann im Prinzip mit „unfahrbar“ charakterisiert werden. Zumindest dürfte das für die allermeisten Biker zutreffen. Nur noch eine Handvoll Trial-Experten kann hier noch einzelne Passagen fahrend, besser gesagt springend, bewältigen. Es kann sogar leichte Kletterei dabei sein, wobei das Problem ist, sich gleichzeitig festzuhalten und das Bike zu tragen.

Zu berücksichtigen ist generell, dass die S-Grade in ihrer Grundform unter guten äußeren Bedingungen gelten. Das heißt, bei schlechtem Wetter, nassem Untergrund oder schneller Fahrweise können sich die Schwierigkeiten deutlich nach oben verschieben.

Welches Fahrrad nehme ich?

Wer ein eigenes Mountainbike besitzt, wird dieses vermutlich auch für die Transalp nutzen. Wer sich ein Rad leiht oder sogar eine Neuanschaffung erwägt, kann die Wahl des Fahrrads auf die geplante Route abstimmen. Sind technisch eher leichte Touren geplant, reicht ein verhältnismäßig leichtes Cross-Country-Hardtail, bei höherem Trail-Anteil ergibt ein Fully Sinn und wer technisch wirklich anspruchsvoll unterwegs ist, wird vielleicht sogar zum Enduro greifen.

Wie plane ich eine Transalp?

Erste Inspiration liefern Blogs, Foren, Bücher, Tourenportale, Social Media … Nach der Entscheidung für eine Route sollte man mit der Detailplanung beginnen und die Etappen auf der Karte durchgehen: Wie lang sind sie und wie schwierig? Wie ist die Wegbeschaffenheit? Wo kann ich mich mit Wasser und weiterem Proviant versorgen? Gibt es im Notfall eventuell sogar eine Werkstatt unterwegs? Besonders zu beachten sind die jeweiligen rechtlichen Gegebenheiten in den (Bundes-)Ländern, also die Frage: Welche Wege darf ich überhaupt mit dem Bike befahren?

Wenn die Etappen geplant sind, heißt es: Unterkünfte buchen. Für die meisten Alpenvereinshütten funktioniert das hervorragend mit dem Online-Reservierungssystem. Bei spontanen Buchungen kann das Last-Minute-Hüttenbett helfen. Selbstverständlich sollte es sein, in der Unterkunft (besonders auf Berghütten) möglichst früh Bescheid zu geben, wenn man die Buchung doch nicht wahrnehmen kann.

Was muss ich für eine Transalp können?

Solide Fahrtechnik auf allen Untergründen ist das A & O. Häufig gibt es Passagen, auf denen das Rad getragen werden muss. Ohne Platten schaffen es wohl die wenigsten über die Alpen. Gerade im Hochgebirge kann man sich genauso wenig auf eine durchgehende Markierung wie auf durchgehenden Handyempfang verlassen - daher sollte man sich unbedingt auch mit Blattkarte und ggf. Kompass orientieren können.

Durchhaltevermögen und der Wille, sich zumindest ein bisschen zu quälen, braucht es für eine Überquerung der Alpen schon auch!

Wie bereite ich mich auf eine Transalp vor?

Radfahren lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren, egal ob zur Arbeit, für kleinere Erledigungen oder in den Biergarten - und ist oft nervenschonender als mit Auto oder Öffis.

Die Wochenenden sollte man nutzen, um erste Mehrtagestouren in der Umgebung - gerne auch mit ein paar Höhenmetern z. B. im Mittelgebirge - zu unternehmen.

Gezieltes Krafttraining für Beine und Rumpf.

Wie bleibe ich fit auf einer Transalp?

Regelmäßig, am besten schon vor dem Hunger-/Durstgefühl, essen und trinken. Unterwegs Energieriegel oder auch mal belegtes Brot oder Trockenobst, in der Unterkunft ordentlich und gerne kohlenhydratreich Abendessen und Frühstücken.

Pause machen! Am besten schon vorab geeignete Plätze auswählen und nicht erst rasten, wenn der Körper schon völlig erschöpft ist.

Wer schon vorher bestimmte Körperregionen als „Schwachstelle“ ausgemacht hat - häufig sind das Po, Hände oder Rücken - sollte auf diese Bereiche besonderes Augenmerk legen.

Wie orientiere ich mich auf meiner Transalp?

Besonders auf viel frequentierten Routen findet man meist Markierungen in Form von Schildern, farbigen Symbolen am Fels oder Steinmännchen - verlassen sollte man sich darauf aber lieber nicht. Daher immer auch Karte (ggf. Bekannte Routen sind meist ausgeschildert - verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht.

Wer die Touren-App auf dem Smartphone (Achtung: Empfang, Tour vorher herunterladen) oder ein GPS-Gerät zur Orientierung nutzen möchte, braucht eine passende Halterung für den Lenker. Außerdem muss man sich mit der Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten auseinandersetzen - im Bestfall hat man eine geladene Powerbank dabei.

Welche Gefahren und Risiken gibt es bei einer Transalp?

Dass das Wetter in den Bergen schnell umschlagen kann, ist kein Geheimnis. Daher sollte man auf alles vorbereitet sein: Hitze, Kälte und die damit verbundenen Gefahren von Hitzschlag oder Unterkühlung oder Gewitter genauso wie Schnee, der im Hochgebirge bis in den Sommer liegenbleiben kann.

Auch bei akribischer Planung kann es unterwegs zu Erschöpfung oder Überforderung kommen. Was tun? Generell sollte man von Beginn der Tour an dafür sorgen, nicht in einen Erschöpfungs- oder Überforderungszustand zu kommen. Dazu gehört, langsam zu starten und ausreichend Pausen mit Energiezufuhr einzulegen.

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