Mountainbike-Touren im Harz: Herausfordernde Erlebnisse

Wer an den Harz denkt, dem kommt als erstes der Brocken in den Sinn. Dabei gibt es dort oben für Biker wenig zu holen. Am Nordrand des Mittelgebirges, vor den Toren von Goslar, schlängeln sich die Trails dagegen kilometerlang durch den Wald.

Tour 1: Stausee-Runde

  • Länge: 49 Kilometer
  • Bergauf: 1060 Höhenmeter
  • Fahrzeit: 3,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel schwer

Die schönsten Trails warten hinterm Granestausee und vom Bielstein nach Lautenthal hinunter.

Am Nordrand des Harz’ reiht sich ein Stausee an den nächsten. Die Seen dienen zur Trinkwasserversorgung und zum Schutz vor Hochwasser. Denn, so harmlos das Mittelgebirge auch anmutet - bei Dauerregen kann’s im Vorland ganz schön gefährlich werden. Die Tour verläuft zwischen dem Innerste-Stausee ganz im Westen des Harz’ und dem Grane-Stausee in der Nähe von Goslar. Ein Blick auf die Distanz sollte klarmachen, dass man bei Nutzung hoher Unterstützungsstufen einen Ladestopp einkalkulieren muss. Wer hauptsächlich im Eco-Modus fährt, kommt mit einer Akku-Ladung aus.

Vor der Abfahrt locken die Cafés am Marktplatz in Goslar noch zu einem schnellen Espresso. Dann kann es losgehen. Unmittelbar am Stadtrand stechen die Haus-Trails der Locals ins Gelände. Zum Aufwärmen dient eine flotte Achter-Runde über den Steinberg, garniert mit herrlichen Panoramen über die Stadt. An den Steilstufen bergauf kurz den Turbo zugeschaltet - dann macht das Trailsurfen am meisten Spaß. Nach einer kurzen Schotterpassage zieht sich ein flowiger Pfad am Hang entlang, der in Richtung Grane-Stausee führt. Bald kann man durch einige Waldlücken einen Blick auf den Wasserspiegel erhaschen.

Nach Querung der Staumauer taucht die Route wieder in den Wald ein. Ein paar Trails später mündet man am alten Diabas-Steinbruch, der 1986 geschlossen wurde. Die Natur hat die Landschaft längst zurückerobert. Und heute ist der Mini-Canyon ein faszinierendes Biotop. Verschlungene Forstwege leiten zum nächsten Highlight: Ein Traum-Trail führt vom Bielstein hinunter nach Lautenthal. Dazwischen einige spektakuläre Aussichtspunkte, die nach einem Stopp verlangen. Entlang der Innerste arbeitet sich die Route nach Wolfshagen hinüber. Bei einer Rast im Gastgarten des Restaurants Tannengrund (südlicher Ortsrand) bietet sich die Gelegenheit, den Akku nachzuladen. Denn auf den letzten zehn Kilometern warten zwei Anstiege, die nach Energie verlangen.

Das Finale sorgt nochmals für ein Grinsen im Gesicht: Ab dem Steinberg schwingen sich die letzten Flowtrails des Tages wieder in die Stadt hinunter.

Tour 2: Harzer Wasserregal

  • Länge: 43 Kilometer
  • Bergauf: 834 Höhenmeter
  • Fahrzeit: 3 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel schwer

Am Hahnenklee/Bocksberg und in Schulenberg fädelt die Tour gleich zwei Bikeparks mit auf.

Eine gute Frage für Günther Jauchs „Wer wird Millionär“ wäre: Was ist ein Wasserregal? Auf jeden Fall kein Lagergestell im Getränkemarkt! Das sogenannte Oberharzer Wasserregal erstreckt sich im Dreieck der Orte Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld und Schulenberg. Ganz schön groß für ein Regal? Mitnichten, denn in diesem Fall handelt es sich um eine Reihe von kleineren und größeren Speicherseen. Sie dienten in Zeiten des Bergbaus dazu, Wasserräder in Gang zu bringen, die wiederum Pumpen antrieben.

Interessant für Biker sind jedoch die kilometerlangen Verbindungsgräben zwischen den Seen, die in der Regel von launigen Pfaden begleitet werden. Nach dem Start am Goslarer Marktplatz leiten die Pfade südlich des Steinbergs zügig in Richtung Gebirge. Der obere Klippenweg ist genauso spektakulär, wie sein Name vermuten lässt: Ein herrlicher Trail führt stets am Hang entlang, wo immer wieder Felsformationen aus dem Wald ragen. Anschließend stehen etwa 200 Höhenmeter auf dem Programm, die hinauf nach Hahnenklee führen. Dort gibt es am Bocksberg sogar einen Bikepark mit Seilbahn.

Hinter dem Ortsteil Bockswiese passiert man die ersten Teiche. Doch bevor das Trail-Vergnügen beginnt, kann man sich im Café Egerland am oberen Grumbacher Teich noch mit einem monströsen Stück Kuchen stärken. Hier gibt’s bei Bedarf auch Strom für den Akku. Die folgenden vier Kilometer stehen ganz im Zeichen der schmalen Pfade. Die rumpeligen Wurzelpassagen sind ein Fest für Trailfans. Der Anspruch liegt irgendwo zwischen Technik und Flow. Auf der Passage zwischen Festenburg und Schulenberg hat man den Brocken fest im Blick. Der höchste Berg des Harz’ liegt direkt voraus, sieht aber näher aus als er ist!

Bei Schulenberg gibt es ebenfalls einen kleinen Bikepark mit familiärer Atmosphäre. Der Oker-Stausee liegt wie ein Fjord verästelt zwischen den Bergen. An seiner Staumauer (mit Kiosk & Imbiss) rollt man für zwei Kilometer die Straße hinunter, bevor es am Romkerhaller Wasserfall wieder bergauf ins Gelände geht. Ein sehr versteckter Trail(!) schlängelt sich nach Oker. Und auch die letzten Kilometer nach Goslar sind mit einigen hübschen Pfaden gespickt.

Tour 3: Nordrand-Trails

  • Länge: 55 Kilometer
  • Bergauf: 1460 Höhenmeter
  • Fahrzeit: 4,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel schwer

Fast vier Kilometer lang: der Flowtrail von der Rudolfklippe.

Die besten Harz-Trails findet man nicht - wie man vermuten könnte - im Zentrum des Gebirges, sondern an seinem steilen Nordrand. Das Geflecht der Pfade zieht sich von Goslar über Bad Harzburg und Wernigerode bis hin­über in den Ostharz nach Thale. Wer es drauf anlegt, kann hier Höhenmeter ohne Ende machen. Einen kleinen Eindruck davon vermittelt diese Tour, die ohne Nachladen des Akkus unterwegs kaum zu schaffen ist (siehe Tipps zur Mittagspause). Zu oft geht es auf und ab, wie am Sägeblattprofil unschwer zu erkennen ist. Und beim teils komplizierten Verlauf der Route lernt man, ein GPS-Gerät zu schätzen!

Das Festival der Trails beginnt bereits am Ortsrand von Goslar. Auf flowigen Wiesenpfaden erklimmt man den Rammelsberg, stets mit schönem Blick über die Dächer der Stadt. Bis Oker geht es nur über kleine Wellen, dann wartet mit dem Huthberg der erste lange Aufstieg. Oben dreht die Route eine kleine Schleife, um den Wurzel-Trail an der Kästeklippe mitzunehmen. Bis zum Forsthaus Göttingerode hat man alle Höhenmeter wieder vernichtet.

Bald folgt wieder ein Pfadabschnitt dem nächsten. Das Highlight des Tages wird noch vor dem Mittagessen serviert: der Flowtrail von der Rudolfklippe hinunter nach Bad Harzburg. Doch vor dem Vergnügen stehen einmal mehr fast 300 Höhenmeter bergauf! Dennoch: maximale Punktzahl beim Spaßfaktor. Ein Blick aufs Display bekräftigt das Verlangen nach einer Steckdose. Und mit letzter Energie erreicht man das Wirtshaus auf dem Burgberg, wo es gilt, Kalorien und Strom nachzuladen. Die Aussicht hinaus übers Harzer Vorland ist dabei bestmöglich.

Launige Serpentinen läuten den Rückweg ein, der zwar ab Bad Harzburg parallel zum Hinweg verläuft, aber dennoch neue Varianten findet: zum Beispiel eine kleine Runde über den Elfenstein, selbstverständlich wieder mit Trail-Abfahrt. Bald rücken die Industrieanlagen von Oker ins Blickfeld. Das Finale führt auf verwinkelten Wegen durch die ehemaligen Abraumhalden zwischen Oker und Goslar. Die Narben, die der Bergbau dort hinterließ, sind noch nicht ganz wieder verheilt. In der Altstadt von Goslar kann man diese tolle Tour ausklingen lassen.

Weitere Informationen und Tipps

Regelmäßig sorgt der Brocken für Schlagzeilen in den Wetterportalen. Berüchtigt sind vor allem die Kälteeinbrüche im Winter. Der Schnee hält sich in der Gipfelregion manchmal bis weit ins Frühjahr hinein. Auch im Sommer wirkt der Brocken wie ein Wetter-Stauwehr, und man muss im Westharz durchaus mit der einen oder anderen Regenperiode rechnen. Im Gegensatz zum rauen Klima im Zentrum des Gebirges, zeigt sich der Nordrand jedoch generell milder. Die Bike-Saison dauert von Juni bis mindestens Ende Oktober.

Unterkunfts-Tipp: Hotel Schiefer, Markt 6, Goslar, Telefon 05321 3822700, hotel-schiefer.de: altehrwürdiges Hotel in modernem Style, mitten im Herzen Goslars. Hotelchef Alex ist selbst leidenschaftlicher E-Biker und hat interessante Pauschalen im Angebot.

Essen & Trinken:

  • Sehr zu empfehlen ist auch die Küche im Hotel Schiefer, von Pizza bis zu traditionell-regionalen Gerichten.
  • Frühstücks-Tipp: Tims 5 Tageszeiten, tims-5tageszeiten.de
  • Originell: Wildfang, Bier & Wirtshaus, Rosentorstr. 2, wildfang-erleben.de
  • Traditionell: Die Butterhanne, butterhanne.de

Bikeshop / Verleih: E-Bike Kasten, Petersilienstr.

Der Harz als Mountainbike-Region

Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands und für viele Norddeutsche die erste Anlaufstelle, wenn ein Wochenend-Ausflug in die Berge geplant ist. Das ungefähr 2.200 Quadrat-Kilometer große Gebiet (ca. 90 km × 30 km) liegt zwischen Hannover, Kassel und Leipzig am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Wie andere Mittelgebirge Deutschlands auch besteht der Harz überwiegend aus ausgedehnten Waldgebieten und kennzeichnet sich durch tief eingeschnittene Täler mit Flüssen, Stauseen und Wasserfällen.

Besonders am Harz ist ein historisches Wasserwirtschafts-System mit dem Namen Oberharzer Wasserregal (UNESCO Weltkulturerbe). Das System aus Teichen und Gräben erstreckt sich über den gesamten Oberharz, um den herum die Gebiete Nordharz, Südharz, Hochharz und sieben Bergstädte liegen. Die historische Bergbau-Landschaft hält eine große Anzahl abwechslungsreicher Trails und Wege bereit, die sich für Anfänger und Fortgeschrittene sehr gut zum Mountainbiken eignen.

Östlich des Hochharzes gelegen liegt der niedriger gelegene Ostharz, welcher flächenmäßig den größten Teil des Harzes einnimmt. Weil es nördlich des Harzes keine höheren Lagen gibt und durch das flache Land kaum natürliche Barrieren für das Wetter bestehen, ist der Harz häufig von kühleren Temperaturen und größeren Niederschlägen betroffen, als andere Mittelgebirge Deutschlands.

Je nach genauer Position variieren Niederschlags-Menge und Temperatur auch innerhalb der Region beträchtlich. Die Region um den Brocken herum gilt als eine der niederschlagsreichsten Gebiete Deutschlands, wogegen die Gebiete am Harzrand sich in Bezug auf die klimatischen Bedingungen nur wenig zum Rest von Norddeutschland unterscheiden. In den letzten Jahren sind die Winter im Harz immer kürzer geworden und inzwischen ist es fast ganzjährig möglich, im Harz Mountainbike zu fahren. Nur noch phasenweise fällt zwischen Dezember und März so viel Schnee, dass das Mountainbiken nicht möglich ist. Im Sommer sind die Temperaturen im Harz in den letzten Jahren im Durchschnitt so stark angestiegen, dass sich Großteile des Waldes verändern. Die beste Zeit zum Mountainbiken im Harz fällt zwischen April und Oktober. In den Sommermonaten können Sie bei gutem Wetter den Kirchturm in Braunschweig vom Brocken aus sehen.

Hochharz und Brocken

Der Hochharz bildet die höheren Lagen des Harzes in der Gegend um den Brocken (1.142 Meter hoch). Dazu zählt der Wurmberg (971 Meter hoch) bei Braunlage, der Acker-Höhenzug (ca. 860 Meter hoch) und die Achtermanns-Höhe (924 Meter hoch). Ein Großteil dieser Gegend ist Teil des Nationalpark Harz, welcher landschaftlich besonders reizvoll ist, jedoch leider eine deutlich geringere Anzahl an Wegen besitzt, die stark von Wanderern frequentiert werden. Fortgeschrittene Mountainbiker finden auf diesen häufig eher anspruchsvollen Wegen viel Freude, wogegen für die meisten Touren der restliche Harz durch deutlich vielseitigere Wegenetze empfehlenswerter ist.

Unmittelbar am Gipfel des Brockens gibt es keine ausgewiesenen Trails für Mountainbiker: Von der einen Brocken-Seite aus führt von Schierke aus eine asphaltierte Straße auf den Gipfel. Diese wird auch von vielen Wanderern, Pferdekutschen und Rennradfahrern genutzt. Von der anderen bei Bad Harzburg gelegenen Seite mit der Eckertalsperre aus gibt es einen zweiten langen und steilen Anstieg direkt auf den Gipfel hinauf. Der "Panzerplatten-Weg" ist die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Ost- und West-Deutschland und besteht aus Betonplatten, die je 28 Löcher enthalten. Die ersten Trails sind erst einige hundert Höhenmeter unterhalb des Gipfels zu finden.

Volksbank Arena Harz

Die Volksbank Arena Harz ist ein von Harzer Gemeinden und kommunalen Einrichtungen entworfenes Routennetz. Auf 74 verschiedenen Rundstrecken sind um das Jahr 2004 herum ca. 2.200 Kilometer offizielle Strecken mit rund 59.000 Höhenmetern auf vorhandenen Forst- und Waldwegen im Harz geplant worden. Die Strecken sind teilweise mit kleinen Schildern ausgeschildert, um Mountainbikern die Orientierung zu erleichtern. Gegenüber einem Bikepark sind die Strecken für Touren-Mountainbiker ausgelegt und daher weder abgesperrt noch abgegrenzt von anderen Wanderwegen.

Um die Strecken der Volksbank Arena Harz zu finden, empfiehlt es sich das offizielle Kartenset für Mountainbiker zu kaufen, weil die Schilder beim Abfahren der Touren schnell übersehen werden können oder nicht immer klar und eindeutig sind. Die meisten Wege der Volksbank Arena Harz verlaufen auf breiten Forststraßen, wodurch eine gute Befahrbarkeit gegeben ist und nicht mit kaputten Trails gerechnet werden muss. Generell gibt es im Harz nur sehr wenig Weg- oder Trail-Sperrungen. Es ist fast überall erlaubt mit dem Mountainbike zu fahren.

Zusätzliche Angebote und Informationen

Sie können Mountainbike-Guide und Extremsportler Fritz Geers aus dem Harz für sämtliche Anfragen zu Angeboten, Terminen, Presse oder Partnerschaften kontaktieren. Fritz beantwortet viele Anfragen selbst, wenn er nicht gerade unterwegs ist. Viele Informationen zum Mountainbiken im Harz und dazugehörige Angebote finden Sie auf dieser Webseite. Gerne können Sie Fritz für ein unverbindliches Angebot kontaktieren oder befreundete Mountainbike-Guides direkt online buchen. Konkrete Leistungen finden Sie auf den unten verlinkten Seiten. auch in unserer App KartoGuide Harz nutzen. So haben Sie die Karte und alle Touren immer auf dem Smartphone dabei.

Mountainbike-Verleih und Bikeparks

Keine Ausrüstung dabei? Kein Problem, unsere Fahrradverleihe in Braunlage, Hohegeiß und Sankt Andreasberg helfen gerne aus und beraten Sie zum passenden Bike.

Volksbank Arena Harz: Entdecken Sie die Volksbank Arena Harz, das ultimative Paradies für Mountainbike-Enthusiasten und unumstritten die beliebteste MTB-Region in ganz Norddeutschland. Hier bieten sich Ihnen unvergleichliche Möglichkeiten, das Biken in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Mit mehr als 2.200 Kilometern an sorgfältig gepflegten Strecken und über 70 unterschiedlichen Routen, die von sanft und malerisch bis hin zu steil und herausfordernd reichen, findet hier jeder Mountainbike-Fan genau das Richtige.

4 Strecken mit bis zu 4,5 km Länge sorgen für langanhaltenden Bike-Spaß.12 Kilometer präparierte Strecken, vom Singletrail für Einsteiger, über den „Holzweg“ mit Hindernissen, bis hin zum anspruchsvollen Downhill erwarten Bikefans am Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg.

Erleben Sie den Harz auf völlig neue Weise mit dem E-Bike! Gleiten Sie mühelos durch neu entstehende Wälder und über historische Berge und genießen Sie dabei die atemberaubende Natur.

Sport Plaeschke Mountainbike- und Ski-Verleih an Standorten in St. Andreasberg/ Braunlage

Beispielhafte Tour und persönliche Erfahrungen

Der Entschluss diese Tour zu fahren, ist bei mir relativ spontan gefallen. Bin schon mehrere Touren gefahren, die in Clausthal-Zellerfeld starten. Diese Tour hat mir wirklich sehr gut gefallen. Lediglich die Routenführung durch Wildemann sollten sich die Routenplaner der Volksbank Arena Harz nochmal ansehen.

Unmittelbar nachdem man aus CLZ nach Wildemann reinkommt, biegt man nach rechts in einen ganz kleinen, asphaltierten Weg ab, der zu einigen Häusern führt und der teilweise so eng ist, dass ich mit meiner serienmäßigen Lenkerbreite Sorge hatte, nicht durchzukommen. Kurz darauf kam, auch noch in Wildemann, noch eine recht steile, serpentinenähnliche Abfahrt, die ich mit meinem möglicherweise unterdurchschnittlichen Fahrkönnen nicht fahren konnte, weil die Kehren sehr eng waren und zu allem Überfluss in den Kehren noch mehrere Stufen waren. Für mich war dieser kurze Teil beim besten Willen nicht fahrbar.

Danach habe ich allerdings die Tour vollends genossen. Knackige, jedoch nicht extrem steile und gut zu fahrende Anstiege. Ich bin mit meinem Bio-Trailfully jedenfalls ganz gut zurechtgekommen. Ein relativ hoher Anteil an super schönen und gut zu fahrenden Singletrails zwischen Wildemann und Hahnenklee, den ich so nicht erwartet hatte. Zwischendurch immer mal wieder ein paar Abfahrten, bei denen man sich ein wenig entspannen konnte. Ich war von der Tour so angetan, dass die Routenführung in Wildemann mich nicht dazu bringen konnte, dafür einen Stern abziehen.

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